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La Roche

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1

Freitag, 1. September 2017, 13:03

Meine liebsten Volkslieder und ihre Interpreten

Diesen Thread starte ich mit der Vorstellung, beliebte Volkslieder vorzustellen, besondere Interpretationen zu nennen und evtl. eine persönliche Geschichte dazu zu erfahren. Zielstellung ist die Zugänglichkeit dieser Lieder z.B. über YT für alle Interessenten hier im Forum und Gastleser zu ermöglichen und neue Lieder, neue Interpretationen und auch persönliche Verbindungen damit herzustellen. Ich möchte gleich mit 5 Liedern beginnen:

1. "Im schönsten Wiesengrunde". Bei diesem Lied liegt mir die Interpretation durch das sowjetische Alexandrow-Ensemble am Herzen, mit ihrem Tenor Viktor Nikitin. Das Ensemble trat 1948 in Berlin in der völlig zerstörten Stadt auf und setzte ein Signal für den Frieden. Viktor Nikitin mit seiner wunderbaren Stimme brachte eine Interpretation diese deutschen Volksliedes, wie sie inniger nicht gebracht werden kann:

https://www.youtube.com/watch?v=wNrcVRCPXMc

2. Die Loreley, gesungen von Heinrich Schlusnus
Im November 1988 waren meine Frau und ich auf einer Mittelasienreise. Am zweiten Tag brach ich mir den rechten Knöchel, konnte die Reise aber fortsetzen. In Buchara besichtigte der Troß die Zitadelle, ich blieb im Bus sitzen. Ein junger Usbeke betrat den Bus, stellte fest, daß ich Deutscher bin und fing an, die Loreley zu zitieren, im schönsten Deutsch. Er war 5 Jahre als Soldat in der DDR, ist jetzt Deutschlehrer in Buchara und arbeitet zeitweise als Reiseleiter. Es war ein bewegendes Erlebnis.
Die Interpretation durch Schlusnus finde ich als höchst gelungen, Helmut Hofmann könnte das sicher sogar an jeder Stelle erklären. Bei mir ist das Erlebnis und der Gesamteindruck überwältigend, die Deutlichkeit der Aussprache, die Wärme in der Stimme. Einfach Klasse.:

https://www.youtube.com/watch?v=TOaJZY49-LM

Übrigens finde ich auch Mireille Matthieu mit diesem Lied gut, wenn sie auch nicht die Innigkeit und den Ausdruck von Schlusnus erreicht.

3. "In einem kühlen Grunde" , gesungen von Richard Tauber.

Normalerweise stehe ich im Operngesang nicht so sehr auf Tauber. Mir gefällt sein Falsettgesang überhaupt nicht. Aber in diesem Lied übertrifft er alle anderen Interpretationen dieses Liedes. Wenn er am "liebsten sterben" möchte, dann würde ich ihm am liebsten zurufen "Tu es nicht, das Leben kann so schön sein" . Aber Herzeleid ist eine traurige Sache, und das Lied geht zu Herzen:

https://www.youtube.com/watch?v=opvC_xdUGM4

4. Jedes Kind der 40- bis 60-er Jahre hat von seiner Mutter Schlaflieder vorgesungen bekommen. Dazu gehört auch "Weißt Du wieviel Sternlein stehen". Eine Interpretation berührt mich beonders, die von Esther Ofarim. Ohne Orchesterbegleitung, nur von Gitarre umrahmt, kommt dieses Lied so zart und wundervoll stimmig herüber, daß ich es trotz der schlechten Bildqualität mind 40-50 mal gehört habe. Und manchmal mit einem feuchten Auge:

https://www.youtube.com/watch?v=Db5R5p5ewPM

Ich hoffe auf weitere Beispiele, um auch mein Hörreportoire zu erweitern.

Herzlichst La Roche

PS - hoffentlich hat das mit dem Einstellen der Songs geklappt.
Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer
Nihil fit sine causa

La Roche

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2

Freitag, 1. September 2017, 13:10

Jetzt sollten die Videos klappen:

Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer
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Freitag, 1. September 2017, 13:12

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La Roche

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Freitag, 1. September 2017, 13:13

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La Roche

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5

Freitag, 1. September 2017, 13:15

Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer
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operus

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6

Freitag, 1. September 2017, 13:34

Lieber Ulli,

eine wunderschöne Aktivität, einen Forumsbereich dem Volkslied zu widmen. Danke. Auf die Idee hätte ich eigentlich schon längst kommen sollen, denn Gottlob Frick hat während seiner langen Karriere sich immer für das Volkslied eingesetzt. Wie seelenvoll er Volkslieder gestaltet hat, ist bei You Tube zu hören. Da ich keine Links setzen kann folgende Hinweise.
You Tube Gottlob Frick: " Wo lind des Waldes Lüfte weh'n" - "Waldandacht "Frühmorgens, wenn die Hähne Kräh'n" - "Das ist der Tag des Herrn."

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

La Roche

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7

Freitag, 1. September 2017, 14:10

Lieber Hans,

erstmal vielen Dank für Deine Rückantwort. Leider sind ja gute Interpretationen unseres Volksliedgutes selten geworden. Gottlob Frick gehörte zu den Allerbesten, ich habe ja die CD mit den Wald- und Jagdliedern, und sie liegt nicht nur rum, sie ist oft auf dem Teller.
Besonders mögen wir das Lied "Auf dem Iselberge steh ich", denn Parallelen zu unserem Leben haben wir alle. Im kommenden Jahr zu unserem alljärlichen Studententreffen machen Hannelore und ich einen kleinen musikalischen Abend, und da wird dieses Lied auf dem Programm stehen. Zuerst wird Hannelore den Text rezitieren, dann spiele ich das Lied. Es erinnert in jedem Wort an unsere Gegenwart, es erinnert an alte Zeiten, als wir durch die Gassen lärmten. Nur war es nicht Innsbruck und der Inn, sondern Merseburg und die Saale. Aber der Inhalt und die sentimentalen Gedanken am Ende des Liedes sind identisch.
Leider.

Herzlichst La Roche
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Rheingold1876

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8

Freitag, 1. September 2017, 17:15

Die Loreley


Lieber La Roche, Du hast ein schönes Thema gestartet. Volkslieder ergreifen mich immer auf eine ganz bestimmte Weise. Da wird vieles in einem wach. Nur frage ich mich, ob die "Loreley" wirklich ein Volkslied ist und die Kriterien dafür erfüllt?
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Thomas Pape

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9

Freitag, 1. September 2017, 17:27

Die Waldandacht höre ich am liebsten von Heinrich Schlusnus:



Daneben habe ich Rudolf Schock immer für sein Volksliedrepertoire geschätzt, vor allem, dass er zumesit mit Chören zusammen gesungen hat. Hier "Ade zur guten Nacht", zus. mit dem Günter-Arnst Chor.



Mir scheint, dass Volkslieder in der DDR mehr gepflegt wurden als hier. Zumindest meine Volksliedplatten stammen alle von da. Einschlägige Chöre aus der BRD hatten ihre beste Zeit wohl in den 1960ern und 1970ern.

Liebe Grüße vom Thomas :hello:
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

Helmut Hofmann

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10

Freitag, 1. September 2017, 17:37

Rheingold fragt sich: " Nur frage ich mich, ob die "Loreley" wirklich ein Volkslied ist und die Kriterien dafür erfüllt? "

Die Heine-Verse wurden über vierzig Mal vertont. Die bekannteste Fassung ist die von Friedrich Silcher. Und natürlich ist das kein Volkslied.
Womit man aber bei einem Grundproblem dieses Threads zu sein scheint: Der Frage nämlich, ob es sich bei den vielen hier bereits per Link eingestellten Aufnahmen und denen, die noch kommen werden, um wirkliche Volkslieder handelt.
Aber wenn ich die Intention dieses Threads recht verstanden habe, dürfte eine solche Frage irrelevant sein.
Also weg damit!

zweiterbass

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11

Freitag, 1. September 2017, 18:01

Hallo Helmut,

warum "weg damit"?

Bei Radiosendungen unterscheide ich (so gut ich es eben kann) nach Volksmusik und "volkstümlicher" Musik, letztere ich seit vielen Jahren nicht mehr anhöre (als ich gehört und begriffen habe, was unter "volkstümlicher" Musik produziert wird).

Der Unterschied zwischen Volks- und Kunstlied dürfte z. T. fließend sein, wenn z. B. ein Kunstlied vom Volk vereinnahmt wird (und wenn es dann "zurechtgesungen" wird?).
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

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12

Freitag, 1. September 2017, 18:08

Wenn Volkslieder, dann Brahms a cappella:



Der Ursprungs des Textes ist unbekannt; bereits Anfang des 16. Jhds. gab es Umdichtungen mit geistlichem Inhalt, er muss also älter sein. Die Melodie stammt von Reichardt, das Lied wurde aber im 19. Jhd. aus welchen Gründen ohne Nennung des Komponisten publiziert und von Brahms vermutlich für ein "echtes Volkslied" gehalten. Er war ja auch kein Volkstumsforscher, sondern Komponist.

http://www.liederlexikon.de/lieder/wach_…herzens_schoene

Helmut Hofmann

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13

Freitag, 1. September 2017, 18:21

Lieber zweiterbass,
ich meinte mit der flotten Wendung "weg damit", dass es aus meiner Sicht gar keinen Sinn hat, die Frage, ob "Volkslied" oder volksliedhaft gewordene Liedkomposition in das diskursive oder einfach nur präsentierende Geschehen dieses Threads einzubeziehen, weil sie ja doch weitab von dem liegt, was mit diesem Thread beabsichtigt ist und insofern nur störend wirkte.
Sie wirft sich für den Leser des Thread-Titels - also wenigstens für mich und eben gerade auch für Rheingold - nur auf, weil darin der Begriff "Volkslied" ja vorkommt.

La Roche

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14

Freitag, 1. September 2017, 20:09

Die Heine-Verse wurden über vierzig Mal vertont. Die bekannteste Fassung ist die von Friedrich Silcher. Und natürlich ist das kein Volkslied.
Womit man aber bei einem Grundproblem dieses Threads zu sein scheint: Der Frage nämlich, ob es sich bei den vielen hier bereits per Link eingestellten Aufnahmen und denen, die noch kommen werden, um wirkliche Volkslieder handelt.
Aber wenn ich die Intention dieses Threads recht verstanden habe, dürfte eine solche Frage irrelevant sein.
Also weg damit!
Lieber Helmut,

zunächst hatte ich Dich auch so verstanden, daß Du meintest, die Loreley aus dem Gedankengut "Volkslied" zu streichen. Je länger ich über Deinen Beitrag nachdenke, desto mehr glaube ich, daß wir uns gar nicht so weit voneinander bewegen und Du gar nicht der Auffassung bist, die Loreley nur für Kunstliedexperten zugänglich zu machen.. An der Definition "Volkslied" soll es nicht scheitern, das Lied gehört meiner Meinung nach einfach hierher. Um meine Position zu verdeutlichen, dann reicht die Eingabe in die Suchmaschine "ist die Loreley ein Volkslied" und man erhält Dutzende Antworten, die dieses bestätigen. Der SWR bezeichnet die Heine-Vertonung durch Silcher sogar als eines der populärsten deutschen Volkslieder. "Die Zeit online" bezeichnet es als Popstar unter den deutschen Volksliedern usw. Und auch die geschilderte Tatsache, daß mir in Buchara ein Usbeke den Text der Loreley zitierte (auswendig!) belegt die Popularität nicht nur des Textes, sondern auch der Melodie, die er leider nicht singen konnte. Nicht jeder kann singen, er kannte aber die Vertonung.

Ich glaube, wir haben da keine unterschiedliche Auffassung, daß besonders bekannte Lieder, die vielleicht der Gattung Kunstlied zugeordnet werden könnten, durch ihre Popularität Volksliedstatus erhalten haben.

Mir käme es mehr darauf an, welche Interpretationen dieses Liedes (und auch anderer Volkslieder) in den Augen der Taminos würdig sind, hier Erwähnung zu finden und damit das Anhören lohnen. Gerade auf Dein Urteil würde ich hier großen Wert legen.

Herzlichst La Roche
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La Roche

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15

Freitag, 1. September 2017, 20:24

Mir scheint, dass Volkslieder in der DDR mehr gepflegt wurden als hier. Zumindest meine Volksliedplatten stammen alle von da
Lieber Thomas,

das glaube ich nicht. In den 50-ern haben sich nicht nur Gottlob Frick, Heinrich Schlusnus oder Rudolf Schock in der BRD um das Volksliedgut mit qualitativ hoher Gesangskultur um das Volksliedgut gekümmert, sondern Hermann Prey, Richard Tauber, Willy Schneider, die Fischer-Chöre, Kurt Moll uva. namhafte Sänger waren im Volkslied unterwegs. Ich mache wegen seiner sonoren Stimme auch um Rony keinen Bogen (zumal ich seine Lieder selbst gesungen habe), nur um Heino mache ich einen kleinen, unsichern Bogen.

In der DDR waren Peter Schreier, Theo Adam, Rainer Süß, Gunter Emmerlich u.a. unterwegs. Populär wurden Volkslieder in der DDR aber durch Hauff/Henkler, zu vergleichen mit Marianne und Michael. Diese eher in der volkstümlichen Musik anzusiedelnden, aber durchaus um das Wohl der Erhaltung des Liedgutes verdienten Künstler möchte ich hier im Thread aber nicht angesprochen haben.

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La Roche

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16

Freitag, 1. September 2017, 20:32

Die Waldandacht höre ich am liebsten von Heinrich Schlusnus:
Lieber Thomas,

die Waldandacht steht sicher am Rande dessen, was ich als Volkslied betrachte. Nichtsdestotrotz ist es ein wunderschönes Lied. Der Text stammt von Lebrecht Dreves, vertont von Franz Abt.

Mir ist es in Erinnerung aus diversen "Chorkonzerten" in der ARD, damals hervorragend gesungen von Ludwig Baumann. Andere Interpretationen (auch div. Chöre sangen das Lied) lernte ich erst durch das Internet kennen. Und jetzt, wo ich Heinrich Schlusnus hörte, kenne ich eine weitere, wunderbare Stimme mit diesem Lied kennen. Danke für diesen Beitrag.

Über Rudolf Schock zu reden hieße Eulen nach Athen zu tragen. In den späten 40-ern und den 50-ern hat er sogar meinen geliebten Rosvaenge (fast) an die Wand gesungen.

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zweiterbass

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17

Freitag, 1. September 2017, 23:41

die Fischer-Chöre


Deren Fernsehauftritte habe ich in übler Erinnerung - für mich Vorläufer der Event-"Kultur".
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dr.pingel

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18

Samstag, 2. September 2017, 00:56

Das schönste deutsche Gedicht ist für mich "Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius, und die schönste Komposition dazu ist die von Johann Abraham Peter Schulz. In einer Vollmondnacht im Winter habe ich auf der Wattseite der Insel Sylt gestanden, alte Bäume und das Watt um mich herum, und habe alle 7 Strophen des Liedes für mich gesungen. Heute kenne ich leider nicht mehr alle.
Als Berufsanfänger habe ich in einem Pfarrhaus gewohnt und war mit dem Pfarrerehepaar befreundet. Die kriegten dann ihr erstes Kind, ein Mädchen, mit dem ich dann viel erlebt habe. Am schönsten war es immer, wenn ich sie ins Bett gebracht habe. Nach einer selbsterfundenen Geschichte war der Abschluss immer die erste und letzte Strophe des Mond- Liedes. Die Besonderheit war, dass wir nicht sangen "und unsern kranken Nachbarn auch", sondern den Namen von einer Person einsetzten, die wir kannten und die krank war. Wie wichtig Rituale für Kinder sind, habe ich daraus ersehen, dass das Kind bei der letzten Strophe an zu gähnen fing und sich den Daumen in den Mund steckte und nach der letzten Zeile sofort einschlief.
"Früher war alles besser!" Sogar die Kommentare zu "Früher war alles besser!" waren früher besser (Dr. Pingel´s Brosamen, Band 1, Nr. 65).

Rheingold1876

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19

Samstag, 2. September 2017, 09:13

Mir scheint, dass Volkslieder in der DDR mehr gepflegt wurden als hier. Zumindest meine Volksliedplatten stammen alle von da. Einschlägige Chöre aus der BRD hatten ihre beste Zeit wohl in den 1960ern und 1970ern.


Dieser Feststellung neige auch ich zu. In der Bundesrepublik landete die Volksmusik schon bald im Gefolge der aus den USA und England kommenden Beat- und Rockmusik auf den sehr hinteren Plätzen. Volksmusik wurde zur Oma- und Opamusik. In der DDR sollte Volksmusik und alles, was dazu gezählt wurde, auch als Bollwerk gegen diese westlichen Einflüssen - die nicht nur die Jugend faszinierten - und die offiziell als schädlich und verderblich denunziert wurden, dienen. Das war in Teilen fürchterlich hilflos und lächerlich, wie dieser O-Ton verdeutlicht:



Honecker schenkte Udo Lindenberg bei einem Treffen in Reaktion auf den "Sonderzug nach Pankow", in dem es auch um eine Lederjacke geht, eine Schalmai. Das sagt alles. ;)

Volksmusik wurde oft politisch missbraucht. Das macht sie auch anfällig und verdächtig. Wer erinnert sich noch an diese starke Filmszene?



In diesem Zusammenhang muss auch die erwähnte sehr hintergründige, melancholische, gleichzeitig aber überstrapazierte und missbrauchte "Loreley" gesehen werden, deren Autor Heinrich Heine im Nationalsozialismus getilgt worden war. Als ich eine Schiffsfahrt auf dem Rhein machte und der Kahn den Loreley-Felsen passierte, plärrte aus einen Lautsprecher die Silcher-Vertonung. Solche wenig poetischen Erlebnisse gibt es auch. Es war nur gruselig. Ich möchte das nie mehr erleben.

Eines meiner liebsten in verschiedenen Varianten überlieferten alten Lieder ist dieses:



Es ist einfach, klar und auf Anhieb eingängig und verständlich. Das ist einer der Züge von Volksliedern.

In der DDR - um auf das Zitat von Thomas zurückzukommen - wurden Volkslieder bis zum Schluss in sehr hochkarätigen Aufnahmen eingespielt und öffentlich vorgetragen. Vor allem von exzellenten Chören wie den Rundfunkchören Berlin und Leipzig, dem Jugendchor Wernigerode oder den Knabenchören aus Leipzig und Dresden. Auch die so genannte Singebewegung, die junge Leute politisch an der Stange halten sollte und auch erfolgreich war, widmete sich diesem Repertoire. Heutzutage ist Volksmusik und was man neuerdings dafür hält bei Florian Silbereisen gelandet. :D
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Samstag, 2. September 2017, 09:38

Deren Fernsehauftritte habe ich in übler Erinnerung - für mich Vorläufer der Event-"Kultur".
Da stimme ich Dir zu. Trotzdem hat Gotthilf Fischer einen großen Beitrag geleistet, unser Liedgut nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Und er hat sicher Tausende Menschen dafür gewinnen können, selbst zu singen. Deshalb würde ich ihn nicht ganz verdammen und ihm doch Verdienste bescheinigen, auch wenn er nicht jeden angesprochen hat.

Mit der Event-Kultur hast Du recht. Aber auch sie hat ihre Berechtigung, ich denke da nur an Andre Rieu, den ich nicht als klassischen Musiker einstufen würde, sondern in der Unterhaltunsmusik sehe. Aber er hat Millionen Menschen gezeigt, daß es außer Gitarren noch andere Musikinstrumente gibt.

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Samstag, 2. September 2017, 09:42

Lieber Dr. Pingel,

eine schöne Geschichte und tolle Erinnerung in Deinem Beitrag 18.

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Samstag, 2. September 2017, 09:45

Als ich eine Schiffsfahrt auf dem Rhein machte und der Kahn den Loreley-Felsen passierte, plärrte aus einen Lautsprecher die Silcher-Vertonung. Solche wenig poetischen Erlebnisse gibt es auch. Es war nur gruselig. Ich möchte das nie mehr erleben.
Lieber Rheingold,

habe ich auch erleben müssen. Einfach schauderhaft für uns. Die Japaner auf dem Schiff bekamen aber feuchte Augen. Die Ansprüche sind zu unterschiedlich.

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Samstag, 2. September 2017, 09:50

olksmusik wurde oft politisch missbraucht. Das macht sie auch anfällig und verdächtig. Wer erinnert sich noch an diese starke Filmszene?
Leider nicht. Welcher Film war das? Auf alle Fälle wurde die Suggestivkraft der Musik stark in Bilder umgesetzt.

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24

Samstag, 2. September 2017, 10:10

Welcher Film war das?


Lieber La Roche, das war der Film "Cabaret".



Das zugrunde liegende Musical gab es auch in vielen Theaterinszenierungen - bis heute.
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Bertarido

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25

Samstag, 2. September 2017, 10:25

Volksmusik wurde zur Oma- und Opamusik.

Das ist sie doch auch :untertauch:

Lieber La Roche, das war der Film "Cabaret".

Eine wirklich tolle Musical-Verfilmung, die Liza Minellis Weltruhm begründete. Die Musik ist großartig, eine Nummer besser als die andere, und garantiert volksmusikfrei :)

Thomas Pape

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Samstag, 2. September 2017, 11:18

Ich sehe allerdings einen Unterschied zwischen Volksliedern und Volksmusik. Das, was uns heute als Volksmusik serviert wird, ist hauptsächlich eine heimattümelnde Variante des Schlagers. Volkslieder sind ein Teil des allgemeinen Gedächtnisses. Man hörte sie daheim von der Mutter, sie wurden in der Schule gelernt und gesungen. Das fängt bei Abzählreimen an, geht über nette Kinderlieder wie "Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn", Wander- und Fahrtenlieder "Auf, du junger Wandersmann", "Wem Gott wil rechte Gunst erweisen" zur Gemeinschaft nach vollbrachtem Tagwerk " 's ist Feierabend" oder, das wohl schönste "Kein schöner Land in dieser Zeit". Geselliges Besiammensein nicht zu vergessen: "Freut Euch des Lebens", "In einem Polenstädchen.."

Sie müssen auch gar nicht von großen Stars gesungen werden (danke an LaRoche für die Ergänzungen bei den Opernsängern, die auch Volkslied gesungen haben. Bei den Damen fiele mir noch Erika Köth ein). Rheingold hat ja ein paar der exzellenten DDR-Chöre genannt, in der BRD waren das wohl die Schaumburger Märchensänger, Westfälische Nachtigallen, Mindener Kinderchor, Jugendchor Vera Schink oder Kinderchor Erich Bender.

Volkslieder haben etwas Verbindendes. Nicht ohne Grund hat die DDR immer neue Lieder im Stile von Volkliedern schreiben lassen. "unsre Heimat" ist wohl das schönste darunter, ein regelrechtes Umweltschutzlied aus der Feder von Hans Naumilkat. Kinderalltag wurde liebevoll gespiegelt ("Kinder, welch ein Glück, un're Patenbrigade arbeitet in der Bonbonfabrik"), laden zum Lernen ein ("Die Heimat hat sich schön gemacht").

Und da wären schon weitere meiner Lieblinge genannt:

"Unsre Heimat"



"Die Heimat hat sich schön gemacht"



Liebe Grüße vom Thomas :hello:
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Fiesco

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27

Samstag, 2. September 2017, 13:22

Zitat

von Thomas Pape
Volkslieder haben etwas Verbindendes. Nicht ohne Grund hat die DDR immer neue Lieder im Stile von Volkliedern schreiben lassen. "unsre Heimat" ist wohl das schönste darunter, ein regelrechtes Umweltschutzlied aus der Feder von Hans Naumilkat. Kinderalltag wurde liebevoll gespiegelt ("Kinder, welch ein Glück, un're Patenbrigade arbeitet in der Bonbonfabrik"), laden zum Lernen ein ("Die Heimat hat sich schön gemacht").


Hallo Thomas, das Lied „ Unsre Heimat " ist aus der Feder von Herbert Keller , die Musik ist von Naumikat.
Die Sängerin Angelika Weiz schrieb doch 1989 einen neuen kritischen Text, kennst du/oder jemand anderes den Text?
Das Lied „ Kinder, welch ein Glück, un're Patenbrigade arbeitet in der Bonbonfabrik" kenne ich aus der Sparte >Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit< :D .

Ich kenne mich nicht so gut aus wie ihr, aber 2009 kam ich über den Deutschlandfunk Kultur mal zu diesen Liedern!

LG Fiesco
Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.

Grillparzers Worte auf der Reliefplatte Schuberts.

chrissy

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28

Samstag, 2. September 2017, 13:34

Volkslieder haben etwas Verbindendes. Nicht ohne Grund hat die DDR immer neue Lieder im Stile von Volkliedern schreiben lassen.
"unsre Heimat" ist wohl das schönste darunter, ein regelrechtes Umweltschutzlied aus der Feder von Hans Naumilkat.
Hallo, lieber Thomas
Du glaubst gar nicht, was Du mir mit Deinem Btr. für eine Freude gemacht hast. Und gibt es "Gedankenübertragung, gibt es Zufälle"? Ich sage, ja, die gibt es!
Ob Du´s glaubst oder nicht, als ich gestern abend in diesem, von La Roche eröffneten Thread gelesen habe, kamen mir auch viele Volkslieder ein.
Und vor allem, das von Dir erwähnte Kinderlied "Unsre Heimat". Ich weiß nicht, ob man es als Volkslied bezeichnen kann - ist auch egal.
Ich wollte es schon reinstellen, habe mich dann aber nicht getraut. Du hast es gemacht und dafür danke ich Dir.
Es ist ein Lied, was ich aus Kinderzeiten kenne, was mir schon immer gefallen und mich emotional berührt hat und das bis zum heutigen Tag.
Ich finde, es ist eine einfache, aber wirkungsvolle wunderschöne, zu Herz und Ohr gehende Komposition.
Ich stelle hier mal das vermutlich Original rein. Es wird etwas langsamer und damit nachhaltig beeindruckender interpretiert, als das kürzere schnelle Beispiel von Dir.
Musikalisch ganz toll finde ich im Mittelteil das Arrangement - Min.1.00. Die Vorsänger gehen melodiös in die Höhe und auf das gesungene Wort "gehört",
fallen die anderen ein, greifen die Melodie auf und setzen sie fort.
Bei der Gelegenheit, will ich auch auf den Text kurz eingehen. Ich sehe hier einen seit einiger Zeit "aktuellen Bezug". Es heißt ja im Text u. a.:
... und wir lieben die Heimat, die Schöne und wir schützen sie weil sie dem Volke gehört, weil sie unserem Volke gehört!"
Mag sich jeder selbst seine Gedanken machen, wie ich das meine und was ich dabei denke...

Herzlichst
CHRISSY

https://www.youtube.com/watch?v=nq2ZK15almU
Jegliches hat seine Zeit...

William B.A.

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  • »William B.A.« ist männlich

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Samstag, 2. September 2017, 13:47

Ich finde, dieses Lie gehört auch hierher, und dies ist meine Lieblingsinterpreation:



Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Thomas Pape

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Samstag, 2. September 2017, 13:53

Lieber Fiesco, unstreitig, dass diese Lieder auch eine gesellschaftsbildende Botschaft haben (die in den genannten Fällen ja positiv ist). Aber auch das scheint mir eine Eigenschaft von Volksliedern zu sein: der Inhalt wird von denen geteilt, die sie singen. Sie enthalten Wünsche und vielfach Ansporn (eben zum Wandern oder zum Arbeiten) oder schwören auf die Schönheit der heimischen Scholle ein. Volkslieder sind gesungenes Alltasgsleben oder Alltagsbegleitung (wenn man sich mal die Texte anschaut).

Helmut Hoffmann hat schon recht: die Waldandacht will in dieses Schema nicht so ganz passen (auch musikalisch ist die nicht ganz einfach zu singen, was bei Volksliedern in der Regel gegeben ist). Sie ist generationsspezifisch ein populäres Lied. "Weißt du wieviel Sternlein stehen" ist übrigens auch Teil des evangelischen Gesangbuches (Nr. 511, also der überregionale Teil).

Warum diese Volkslieder nicht mehr so selbstverständlich sind? Meine Vermutung: sie stehen wahrscheinlich dem Individualismus entgegen, der unsere Zeit prägt. Sie haben Inhalte, die aus der Zeit gefallen klingen. Um nur ein Beispiel zu nhemen: wer lebt denn schon einen Gegensatz zwischen Tagwerk und Feierabend, wie es im Lied gesagt wird: "'S is Feieroamd, 's is Feieroamd
Das Tagwerk ist vollbracht
'S geht alles seiner Heimat zu
Ganz sachte schleicht die Nacht"

Nichtsdestotrotz: Volklieder sind oftmals kleine Kostbarkeiten.
Und um weiter Volklieder zu sammeln: 's ist Feieroamd


Liebe Grüße vom Thomas :hello:
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.