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MSchenk

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Beiträge: 2 436

Registrierungsdatum: 5. März 2011

1

Freitag, 29. September 2017, 21:46

... des Jahres 2017 - Die aktuellen Ergebnisse der Opernwelt-Kritikerumfrage

Woher, wohin, warum? Was bleibt von 2016/17? Die Bilanz der Spielzeit im Urteil von 50 Kritikern (zuletzt aufgerufen am 29.09.2017)

Die wichtigsten/interessantesten Ergebnisse im Kurzüberblick:

Opernhaus des Jahres: Opéra de Lyon
Aufführung des Jahres: Berg, Lulu (Hamburg, Regie: Marthaler, Dirigent: Nagano) :jubel:
Sängerin des Jahres: Anja Harteros (u.a. München, Tannhäuser als Elisabeth)
Sänger des Jahres: Matthias Klink (u.a. Stuttgart, Death in Venice als Aschenbach)
Regisseur des Jahres: Dmitri Tcherniakov (u.a. Aix-en-Provence, Carmen)
Bühnenbildner des Jahres: Romeo Castellucci (u.a. München, Tannhäuser)
Dirigent des Jahres: Hartmut Haenchen (Bayreuth, Parsifal)
Orchester des Jahres: Bayerisches Staatsorchester
Chor des Jahres: Chor der Oper Stuttgart
Ärgernis des Jahres: ?
mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich

Beiträge: 4 762

Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

2

Samstag, 30. September 2017, 20:03

Woher, wohin, warum? Was bleibt von 2016/17? Die Bilanz der Spielzeit im Urteil von 50 Kritikern (zuletzt aufgerufen am 29.09.2017)

Die wichtigsten/interessantesten Ergebnisse im Kurzüberblick:

Opernhaus des Jahres: Opéra de Lyon
Aufführung des Jahres: Berg, Lulu (Hamburg, Regie: Marthaler, Dirigent: Nagano) :jubel:
Sängerin des Jahres: Anja Harteros (u.a. München, Tannhäuser als Elisabeth)
Sänger des Jahres: Matthias Klink (u.a. Stuttgart, Death in Venice als Aschenbach)
Regisseur des Jahres: Dmitri Tcherniakov (u.a. Aix-en-Provence, Carmen)
Bühnenbildner des Jahres: Romeo Castellucci (u.a. München, Tannhäuser)
Dirigent des Jahres: Hartmut Haenchen (Bayreuth, Parsifal)
Orchester des Jahres: Bayerisches Staatsorchester
Chor des Jahres: Chor der Oper Stuttgart
Ärgernis des Jahres: ?
Danke für die Einstellung dieser aktuellen Meldungen. Demnächst kommtdas Opernwelt -Jahrbuch, da kann man dann die Begründungen lesen.
Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Mme. Cortese

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Beiträge: 1 201

Registrierungsdatum: 12. Januar 2010

3

Samstag, 30. September 2017, 23:19

Ärgernis des Jahres: ?


Für mich die Herren Tcherniakov und Castellucci. Beider Wirken hatte mit den von ihnen inszenierten Opern nichts zu tun.
Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe (Tagore)

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

Beiträge: 18 459

Registrierungsdatum: 9. August 2004

4

Montag, 2. Oktober 2017, 10:36

Ich sag es ganz ehrlich. Auf Grund der Auswahl der letzten Jahre und der RT-freundlichen Grundhaltung vieler Kritiker ist das für mich kein Kriterium mehr. Es ist wie im Verkauf: Früher wurde man vom Verkäufer fachkundig beraten, heute bekommt der Verkäufer eine Prämie. wenn er das empfiehlt, wo die Spanne am höchsten ist.
Kritiker als Meinungsbildner haben in meinen Augen ohnedies längst ausgedient, weil man sich via Internet und Videoclips ohnedies sein eigenes Urteil bilden kann.
Wenn ich in den letzten Jahren Kritiken gelesen habe, dann lediglich deshalb weil sie oft witzig waren.

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

lutgra

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  • »lutgra« ist männlich

Beiträge: 4 963

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5

Montag, 2. Oktober 2017, 15:48

Sänger des Jahres: Matthias Klink (u.a. Stuttgart, Death in Venice als Aschenbach)

Und der Regisseur Demis Volpi vom Stuttgarter Ballett erhielt für seine Regie von Brittens "Death in Venice" den Titel Bester Nachwuchskünstler.

Ich werde die Oper am 5.10. besuchen.

Agon

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  • »Agon« ist männlich

Beiträge: 1 750

Registrierungsdatum: 22. Mai 2008

6

Montag, 2. Oktober 2017, 17:17

Ich sag es ganz ehrlich. Auf Grund der Auswahl der letzten Jahre und der RT-freundlichen Grundhaltung vieler Kritiker ist das für mich kein Kriterium mehr. Es ist wie im Verkauf: Früher wurde man vom Verkäufer fachkundig beraten, heute bekommt der Verkäufer eine Prämie. wenn er das empfiehlt, wo die Spanne am höchsten ist.

Kritiker als Meinungsbildner haben in meinen Augen ohnedies längst ausgedient, weil man sich via Internet und Videoclips ohnedies sein eigenes Urteil bilden kann.
Sehe ich mittlerweile genauso. "Opernhaus des Jahres" ist doch sowieso ein lächerlicher Titel. Frankfurt war das ja auch schon. Ich habe mich ehrlich gesagt gefragt: "warum eigentlich?". Nur weil irgendwelchen Kritikern irgendwelche Produktionen besonders gut gefallen haben? Das ist für mich kein Kriterium. Was hier alles schon hochgelobt wurde, was ich dann einfach nur beschissen fand (z.B. die Kosky-Carmen) - da kann man nichts drauf geben.
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

MSchenk

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Registrierungsdatum: 5. März 2011

7

Montag, 2. Oktober 2017, 19:12

Kritiker als Meinungsbildner haben in meinen Augen ohnedies längst ausgedient, weil man sich via Internet und Videoclips ohnedies sein eigenes Urteil bilden kann.
Bitte, man mag zu den Ergebnissen ja stehen, wie man will! - Aber warum sollte die Opernwelt-Kritikerumfrage weniger relevant, valide und "wahr" sein, als all die Rankings und Umfragen, die hier im Forum zu finden sind ... ?
mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

m.joho

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Beiträge: 1 125

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

8

Montag, 2. Oktober 2017, 19:44

Vielleicht, weil kenntnisreiche Kritiker, wie Joachim Kaiser, Reich-Ranicki oder Kesting gestorben, bzw. nicht befragt worden sind? ;)

MSchenk

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  • »MSchenk« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 436

Registrierungsdatum: 5. März 2011

9

Montag, 2. Oktober 2017, 19:51

Vielleicht, weil kenntnisreiche Kritiker, wie Joachim Kaiser, Reich-Ranicki oder Kesting gestorben, bzw. nicht befragt worden sind? ;)
Sag ich ja! Ist genau, wie bei uns ... :untertauch:
mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

La Roche

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  • »La Roche« ist männlich

Beiträge: 2 207

Registrierungsdatum: 21. Februar 2012

10

Dienstag, 3. Oktober 2017, 10:24

Bis vor etwa 10 Jahren hatte ich die "opernwelt" aboniert. Und war erstaunt, daß etwa jedes 2. Jahr Stuttgart als Opernhaus des Jahres gewählt wurde. Und das, obwohl mir Bekannte aus Stuttgart anrieten, ja nicht nach Stuttgart in die Oper zu gehen. Mir wurden sogar Karten für den Stuttgarter Ring angeboten, welche die Aboinhaber nicht umsetzen wollten. Beim Lesen der Kritiken zum Stuttgarter Opernhaus fiel mir dann zweierlei auf:

- die Wahl erfolgte ausschließlich nach Kriterien, die ich bis heute nicht verstehe (möglichst große Abweichung in Bühnenbild, Kostümen und Handlungszeit vom Original)
- die beurteilenden Journalisten kamen mehrheitlich aus dem Baden-Württembergischen Raum, Stuttgart hatte also sich Heimvorteile verschafft

Sicher mag das mancher anders sehen. Ich habe daraufhin die Opernwelt abbestellt und bin umgestiegen auf das Opernglas. Aber das konnte ich auch nicht lange ertragen und lebe seit 5 Jahren ohne Opernzeitschriftabo, und ich lebe ruhiger, muß mich weniger aufregen über den Irrsinn, der deutsche Theater und die Oper in Deutschland kaputtmacht. Deshalb sehe ich jede Auszeichnung zu einem Theater oder Opernhaus des Jahres mit gebotener Vorsicht.

Herzlichst La Roche
Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer


Gerhard Wischniewski

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Beiträge: 4 242

Registrierungsdatum: 7. April 2011

11

Dienstag, 3. Oktober 2017, 10:38

Auch mir sagen solche Bewertungen absolut nichts mehr, weil man in den letzten Jahren den Eindruck hatte, dass jene Opernhäuser hochgejubelt wurden, die die Werke am gründlichsten zu verunstalten verstanden. Man hat fast den Eindruck, dass es für die Kritiker eine Richtlinie gibt, das zu wählen, was dem absurden Zeitgeist der Zerstörung von Meisterwerken am meisten huldigt.

Liebe Grüße
Gerhard
Ich bin einverstanden, und ohne Bedauern, wenn meine Opern nicht aufgeführt werden; aber wenn sie aufgeführt werden, verlange ich, dass es so sei, wie ich sie mir vorgestellt habe.
(Verdi an Giulio Ricordi, Juni 1894)

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

Beiträge: 18 459

Registrierungsdatum: 9. August 2004

12

Dienstag, 3. Oktober 2017, 12:33

Bitte, man mag zu den Ergebnissen ja stehen, wie man will! - Aber warum sollte die Opernwelt-Kritikerumfrage weniger relevant, valide und "wahr" sein, als all die Rankings und Umfragen, die hier im Forum zu finden sind ... ?

Eine gute Frage. Vielleicht will das die "Opernwelt" beantworten, die ja zumindest nominell Tamino Mitglied sind und sich bereits 2013 zu dieser Umfrage geäussert haben. (Die Leute sind dort übrigens sehr nett)

VOLLZITAT vom 22. Oktober 2013:

Zitat

Liebe Tamino-Nutzer,

wir freuen uns, dass Sie so lebhaft über die Ergebnisse unserer Kritikerumfrage 2013 diskutieren. Und wundern uns zugleich über die Qualität der Debatte.

Zunächst eine sachliche Klarstellung: An der Jahresumfrage von OPERNWELT nehmen 50 professionelle Musikkritiker aus Europa und den USA teil. Sie geben in jeweils 15 verschiedenen Kategorien ihre Voten ab (Opernhaus, Sänger, Regie usw.). Alle Voten werden im OPERNWELT Jahrbuch veröffentlicht. Nicht die Redaktion, sondern die einfache Mehrheit der Voten entscheidet. Keine andere Kritikerumfrage ist so breit aufgestellt und so detailliert dokumentiert. Das kann man gut oder schlecht finden. Diese Fakten sollte man aber schon zur Kenntnis nehmen.

Jede Meinung, jedes Urteil zu Opernhäusern, Produktionen, Künstlern ist legitim – so lange erkennbar bleibt, dass sie auf Argumenten, auf einer Auseinandersetzung mit der Sache beruhen. Eine konstruktive Kontroverse über Sänger, Regisseure, Bühnenbildner, Intendanten usw. ist nur möglich, wenn Kritik, Unbehagen, Lob, Zustimmung, Ratlosigkeit begründet werden – am besten in einem Ton, der auch dem Missglückten nicht von vorn herein die Bemühung ums Gelingen abspricht. Zu einer konstruktiven Diskussion gehört übrigens auch das offene Visier. Angriffe aus der Anonymität diskreditieren sich selbst.

Publikumsbefragungen sind wichtig und werden (meist von den Opernhäusern selbst) immer wieder durchgeführt. Sie bringen interessante Ergebnisse ans Licht. Sie können zum Beispiel Aufschluss über die Bedürfnisse, Sorgen und Sehnsüchte von Opernliebhabern geben, die nur Inszenierungen in der ästhetischen Anmutung der Entstehungszeit des jeweiligen Werks sehen möchten.
Wahr ist aber auch, dass es viele verschiedene Publika gibt. Manche schätzen vor allem Barockoper, andere zeitgenössisches Musiktheater usw. Die Opernkultur in München unterscheidet sich von der in Mannheim, die in Berlin von der in Essen usw. Mit anderen Worten: Repräsentativ sind solche Umfragen in der Regel nur für einen bestimmten Ort bzw. für ein bestimmtes Thema oder Repertoire.

Auch eine Online-Befragung repräsentiert nicht schon deshalb die Meinung der Mehrheit des Opernpublikums, weil jeder mitmachen kann. Die Praxis sieht so aus, dass sich nur eine kleine, allerdings sehr rege und gut vernetzte Minderheit an solchen Umfragen beteiligt. Wer im Netz (wie zum Beispiel manche Häuser) seine Anhänger zu mobilisieren versteht, kann die Ergebnisse leicht beeinflussen. Das zeigt sich auch in der Online-Umfrage, die wir, Ihre Anregung aufgreifend, bald nach der Veröffentlichung des OPERNWELT Jahrbuches 2013 gestartet haben. Natürlich hat uns interessiert, wie groß das Bedürfnis der rund 2,2 Millionen regelmäßigen und rund 25 Millionen gelegentlichen Theater- und Opernbesucher in Deutschland ist, sich an einer solchen Umfrage zu beteiligen.

Sehen Sie selbst – über diese Links können Sie die Resultate abrufen:

Bei Umfrage 1 führt (http://www.opernwelt.de/umfrage/) die Komische Oper Berlin – das «Opernhaus des Jahres» 2013.

Bei Umfrage 2, die Vorschläge für das «Opernhaus des Jahres» aus der Facebook-Community berücksichtigt, liegt das Richard Wagner Festival Wels vorn (http://www.opernwelt.de/umfrage-2/).

Beide Umfragen laufen noch bis Ende Oktober.


Mit freundlichen Grüßen

Ihre OPERNWELT-Redaktion


aber natürlich kann ich die Frage aus meiner Sicht beantworten.

Zunächst mal die GEMEINSAMKEITEN

"Opernwelt" und "Tamino" sind in gewisser Weise gezwungen interessante Themen aus der jeweiligen Szene aufzugreifen und ihre Leser damit zu unterhalten, wobei wir vielleicht den Vorteil haben, nicht nur auf "Oper" fixiert zu sein.

Kommen wir also zu den "Verfassern" Die grundsätzlich "avantgardistische" Einstellung der meisten heutigen Kritiker ist bekannt. Woher die kommt, darüber kann nur spekuliert werden, ob das vom politischem Einfluß ihrer Blätter herkommt, oder aus Übersättigung lebenslang immer wieder "brave" Inszenierungen rezensieren zu müssen. Es gibt also so etwas wie eine "stillschweigende Übereinkunft" Wir erleben das iheute in der Politk vieler Länder. Die Regierenden haben es sich gemütlich gemacht, und eine Meinungsdiktatur aufgebaut, bis hin zu "politicl correctness", das nennt man dann "Demokratie - und wenn die dann von den Wählern genutzt wird - in einer Form die nicht gewünscht wurde, und wo man gedacht hat, daß niemand sich traut, dann ist man entsetzt. Ähnlich verhält es sich hier: Es herrscht eine Meinungsdiktatur in Richtung "progressiv", der sich kaum jemand zu widersetzen traut, Traut man sich dennoch, dann bekommt man im geringsten Fall "Druck" zu spüren. Ich wurde einmal gefragt, wie es denn möglich sei, daß jemand mit einer konsrvativen, um nicht zu sagen reaktionären Grundhaltung ein Klassikforum betreigen DÜRFE. Desgleichen wurde mir "mangelnder Intellekt" nachgesagt (was ein Gutachten - welches im Rahmen meiner Depressionen einst von einer führenden Kqapaztät erstellt wurde - nicht nur widerlegt, es wurde hier von "am Rande zur Genialität" gesprochen . Kenner meiner Person werden gar nicht erst hinterfragen, warum ich dann nicht "berühmt" geworden bin, denn es ist bekannt, daß ich Widerspruch und Konkurrenz schwer ertrage, nicht "teamfähig" und "flesxibel" bin, sondern ein einsamer Wolf)
Aber zugleich bin ich unabhängig - und die Mitglieder dieses Forums sind es auch.
Jeder kann seine Meinung über Musik, Inszenierung oder Interpretation ohne politischen, gesellschaftlichen, oder sonstigem Druck frei äussern, es gibt keinen finanzellen Druck.
Anders im Bereich der Presse: Wenn ein Redakteur allzuoft gegen die ideologische Linie seines Bltte schreibt, dann ist seine Position - je nach äusseren Umständen - gefährdet.Das hat Auswirkungen auf seinen gesllschaftlichen Rang, seinen finanziellen Status (einige wenige vermögen sich erfolgreich darüber hinwegzusetzen, zumeist ältere Semester mit de facto unkündbaren Verträgen und dem Nimbus einer sakrosankten Ikone)
Die Auswirkungen sind bekannt: Wenn ein Opernhaus, wie die Wiener Staatsoper einen passablen Prozentsatz konservativer Inszenierungen anbietet, dann wird sie gern als "Museum" verunglimpft. Man kann sich somit vorstellen, welche Opernhäuser dann bevorzugt werden......

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred.

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix