Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

Free counters!

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tamino Klassikforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Erich Ruthner

Prägender Forenuser

  • »Erich Ruthner« ist männlich
  • »Erich Ruthner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 643

Registrierungsdatum: 19. März 2009

1

Freitag, 10. November 2017, 02:02

DIE LUSTIGE WITWE in der Wiener Volksoper am 9.11.2017

Es war wieder ein Besuch bei der bekannten Dame fällig. Eine normale Repertoire-Aufführung (91. Aufführung dieser Produktion), die immer noch lebendig und flott abläuft.
Die Inszenierung von Marco Arturo Marelli ist etwas gewöhnungsbedürftig, verjüngt aber das Spiel und ist in den 1920er Jahren angesiedelt. Alle Mitwirkenden, Sänger und Chor haben sehr viel Slapstick und Parterreakrobatik zu leisten, was auch gut gemeistert wird. Die Inszenierung hat viele Ähnlichkeiten mit einer Coventgarden-Produktion, die ich vor ca. 10 - 15 Jahren gesehen habe.
Bei der Sängerriege war nicht die erste Besetzung an diesem Abend zu hören und zu sehen, aber trotzdem war es wirklich guter Repertoire-Abend.
Herauszuheben waren Mara Mastalier als Witwe und Marco di Sapia als Danilo. Sehr gut Johanna Arrouas und Konstantin Lee als zweites Paar und rollendeckend Andreas Mitschke als Baron Zeta.
Das restliche Ensemble schlug sich wacker und der Njegus von Boris Eder brachte viele Lacher (trotz Touristenpublikum).
Solche Aufführungen sollte man öfter besuchen!
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Hosenrolle1

Prägender Forenuser

  • »Hosenrolle1« ist männlich

Beiträge: 611

Registrierungsdatum: 3. August 2017

2

Freitag, 10. November 2017, 02:09

Ich habe mir die lustige Witwe vor 11 Jahren in der Wr. Volksoper angesehen, jedoch nur, weil ich mir vor meinem ersten HUG-Besuch einmal das Haus ansehen wollte, es war also Zufall, dass es die Witwe war. Ist das die selbe Inszenierung wie damals? Falls ja, ich kann mich noch erinnern, dass eine längere Zeit über oben an der Decke der Bühne ein Gestell hing, wo jemand drin saß. Ich weiß noch, dass ich mich damals noch während der Aufführung gefragt habe, ob das ein echter Mensch oder eine Puppe ist.

Kleiner Hinweis:

Mara Mastalier

Mastalir wäre richtig :)



LG,
Hosenrolle1
„Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.“ (Stanislaw Brzozowski)

Erich Ruthner

Prägender Forenuser

  • »Erich Ruthner« ist männlich
  • »Erich Ruthner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 643

Registrierungsdatum: 19. März 2009

3

Freitag, 10. November 2017, 23:18

Die Inszenierung stammt aus dem Jahr 2010, ist also nicht diesselbe.
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Hosenrolle1

Prägender Forenuser

  • »Hosenrolle1« ist männlich

Beiträge: 611

Registrierungsdatum: 3. August 2017

4

Freitag, 10. November 2017, 23:26

Alles klar.

Meine Eintrittskarte von damals habe ich auch noch, die sahen ja noch anders aus als heute:



Woran ich mich noch erinnern kann war, dass es englische Übertitel gab, die die Handlung erzählten. War es bei dir auch so? Mittlerweile verwenden die ja ständig Übertitel ...



LG,
Hosenrolle1
„Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.“ (Stanislaw Brzozowski)

isi014

Anfänger

  • »isi014« ist männlich

Beiträge: 6

Registrierungsdatum: 5. November 2017

5

Samstag, 11. November 2017, 00:29

Mein letzter Opernbesuch war auch gleichzeitig mein erster an der Staatsoper.
19.10.2017 Rusalka in der Bechtolf Inszenierung.

Prinz: Dmytro Popov
Fremde Fürstin: Elena Zhidkova
Wassermann: Jongmin Park
Russalka: Krassimira Stoyanova
Jezibaba: Monika Bohinec
Heger: Gabriel Bermúdez
Küchenjunge: Stephanie Houtzeel
1. Elfe: Ileana Tonca
2. Elfe: Ulrike Helzel
3. Elfe: Margaret Plummer
Jäger: Rafael Fingerlos

Mir hat die Inszenierung sehr gut gefallen. Ausgezeichnete Körpersprache und großteils hervorragende gesangliche Leistung. Dmytro Popov war mir persönlich ein bisschen zu leicht in der Rolle. Besonders in den Duetten mit Elena Zhidkova ging er ob der Stimmgewalt seiner Partnerin ein bisschen unter. - Aber die gesangliche Leistung war trotzdem hervorragend. Meine großen Favoriten waren Krassimira Stoyanova als Rusalka und Jongmin Park als Wassermann. Tolle Stimmen, tolles Spiel von beiden. Super auch Stephanie Houtzeel als Küchenjunge. Sehr unterhaltsam.

Falls jemand diese Inszenierung nicht kennt, und moderne aber dennoch schöne Inszenierungen mag, kann ich diese Oper nur empfehlen.

LG
isi
Die Menschen muss man nehmen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollten.
Franz Schubert

Erich Ruthner

Prägender Forenuser

  • »Erich Ruthner« ist männlich
  • »Erich Ruthner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 643

Registrierungsdatum: 19. März 2009

6

Samstag, 11. November 2017, 00:41

Ja, die englische Übertitelung ist wegen der zahlreichen Touristen, die sich dorthin verirren, eine gute Sache.
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Hosenrolle1

Prägender Forenuser

  • »Hosenrolle1« ist männlich

Beiträge: 611

Registrierungsdatum: 3. August 2017

7

Samstag, 11. November 2017, 00:55

Aber auch nur für die.

Es ist offenbar schon zu für manche Gäste viel verlangt, sich vor einer Aufführung darüber zu informieren, worum es eigentlich geht. :no:



LG,
Hosenrolle1
„Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.“ (Stanislaw Brzozowski)