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Joseph II.

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1

Freitag, 7. September 2018, 19:43

Franz Liszt: Sinfonische Dichtung Nr. 9: Hungaria


Sándor Petőfi trägt das Gedicht "Nationallied" (Nemzeti dal) vor (1848)

Die Sinfonische Dichtung Nr. 9 "Hungaria", S. 103, entstand im Jahre 1854 während Liszts Weimarer Zeit und wurde am 8. September 1856 im Ungarischen Nationaltheater in Budapest unter Stabführung des Komponisten uraufgeführt. Es handelte sich um einen der großartigsten Erfolge, welche Liszt als Orchesterkomponist jemals erlebte, traf das patriotische Werk doch den Nerv der Zeit. Die Tondichtung basiert zumindest teilweise auf dem Ungarischen Marsch, den Liszt 1840 für Klavier schrieb. Sie kann am besten als eine erweiterte ungarische Rhapsodie bezeichnet werden. Nach einer kurzen Einleitung erklingt der genannte Marsch im ungarischen Stile. Im späteren Verlaufe ist ein Trauermarsch zu hören, der die Niederlage der Aufständischen in der Ungarischen Revolution von 1848/49 symbolisiert und die Hoffnung auf eine Befreiung Ungarns durch das eigene Volk in der Zukunft ausdrückt.

Einspielungen entstanden vornehmlich im Rahmen von Gesamtaufnahmen der Sinfonischen Dichtungen.



»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Alfred_Schmidt

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  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

Beiträge: 19 038

Registrierungsdatum: 9. August 2004

2

Freitag, 14. September 2018, 21:17

"Erweiterte Ungarische Rhapsodie" - hat "Joseph II" die Sinfonische Dichtung Nr 8 von Franz Liszt bezeichner - und das trifft es ziemlich genau.
Ich frage mich ob Lisz diese Sinfonischen Dichtungen selbst instrumentiert hat, oder oder ob das Raff gemacht hat (zeitlich könnte es IMO passen), Ich bin fast geneigt letzteres anzunehmen, denn die Instrumentierung ist wirklich raffiniert und äusserst effektvoll - manche würden sagen: plakativ....

mfg aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

teleton

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  • »teleton« ist männlich

Beiträge: 5 280

Registrierungsdatum: 10. Dezember 2004

3

Samstag, 15. September 2018, 20:28

denn die Instrumentierung ist wirklich raffiniert und äusserst effektvoll - manche würden sagen: plakativ....

Hallo Alfred,

dafür braucht Liszt keinen Raff, das konnte er selber ausgezeichnet !
Gruß aus Bonn, Wolfgang