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Pius

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61

Sonntag, 28. Dezember 2008, 13:33

Meine ganz besondere kleine Weihnachtsmusik war dieses Jahr:

Josquin: Ave maria

:angel: :jubel: :angel: :jubel: :angel:

Wolfram

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62

Samstag, 17. April 2010, 23:06

Advents- oder Weihnachtsmusik. Schon der Threadtitel beschreibt einen aktuellen Missstand in der Wahrnehmung der Zeit vom 1. Advent bis zum Letzten Sonntag nach Epiphanias.

Advent ist Advent und Weihnachten ist Weihnachten. Zwei verschiedene Dinge. "Advent" ist die Bußzeit vor der Festzeit "Weihnachten". Oder anders gesagt: Advent verhält sich zu Weihnachten wie Passionszeit/Fastenzeit zu Ostern.

Eigentlich. Denn die Kommerzialisierung der Adventszeit durch den Einzelhandel hat der Adventszeit die Weihnachtsstimmung übergestülpt. So finden wir im Advent Weihnachtsmänner, Weihnachtsmärkte, Weihnachtsoratorien, Weihnachtsfeiern usw. usw. Die Weihnachtszeit ist de facto vorverlegt. Wenn dann tatsächlich Weihnachten ist (d. h. am 25. Dezember, der 24. Dezember ist der Heilige Abend), haben viele schon genug davon. Kein Wunder.

Dasselbe Bild findet man in "Adventsmusiken" "Vorweihnachtlichen Konzerten", "Weihnachtskonzerten", die gerne schon am 1. Advent oder am Samstag davor stattfinden. Da wird dann "Vom Himmel hoch" und "Stille Nacht" gesungen. Wie passend.

Ich gebe zu: Es gibt nicht sooo viele Adventslieder. Macht hoch die Tür, Es kommt ein Schiff geladen, O Heiland reiß die Himmel auf, Tochter Zion, Maria durch ein Dornwald ging, Nun komm der Heiden Heiland, Wie soll ich dich empfangen, Wir sagen euch an den lieben Advent. Jenseits davon wird es schon eng. Gottes Sohn ist kommen, Ihr lieben Christen freut euch nun, Nun jauchzet all ihr Frommen, Mit Ernst o Menschenkinder, Die Nacht ist vorgedrungen usw. ist schon Stoff für lutherische Kerngemeinde.

Trotzdem: Lasst den Advent Advent sein und feiert Weihnachten, wenn Weihnachten ist. Das geht.
Viele Grüße, Wolfram

Oolong

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63

Montag, 19. April 2010, 08:58

Zitat

Original von Wolfram

Advent ist Advent und Weihnachten ist Weihnachten. Zwei verschiedene Dinge. "Advent" ist die Bußzeit vor der Festzeit "Weihnachten". Oder anders gesagt: Advent verhält sich zu Weihnachten wie Passionszeit/Fastenzeit zu Ostern.


Lieber Wolfram,

wir müssen akzeptieren - kirchenfernen Menschen ist DAS ziemlich egal und Menschen,die im Rhythmus des Kirchenjahres leben, wissen DAS natürlich alle.
Und obwohl ich dieses Thema auch schon manchmal in Predigten oder Andachten verarbeitet habe, glaube ich, es ist aus o.g. Grund langsam genug damit.
Natürlich ist Advent NICHT Weihnachten aber - Du sagst es selbst- es verhält sich mit ihnen wie mit Passion und Ostern. Das heißt, trotz unterschiedlicher " Grundstimmung" gehören sie vor allem ZUSAMMEN.

Und wer die Vielfalt der Weihnachtsmusik liebt, soll sie meines Erachtens genießen so oft und wann er dies will. Einen dogmatischen Kalender brauchts nicht!

Herzliche Grüße
Stefan
Psalmen sprechen und Tee trinken kann niemals schaden!

William B.A.

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64

Montag, 1. November 2010, 23:23

Die ganz besondere, kleine Advents- oder Weihnachtsmusik

Meine Adventsfavorit ist die Kantate BWV 149 "Wachet auf, ruft uns die Stimme" von Johann Sebastian Bach, und eine sehr schöne Weihnachtsmusik ist das Oratorio den Noel von Camille Saint Saens. Beide Werke haben wir mit unserem Kirchenchor, z.T. schon mehrfach, aufgeführt.

Liebe Grüße

Willi ^^
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

zweiterbass

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65

Donnerstag, 11. November 2010, 20:33

Die ganz besondere, kleine Advents-oder Weihnachtsmusik

Hallo,

Weihnachtsmusik von "Esteban Salas"(Barock-Komponist) - "Nativite a Santiago de Cuba"
mit dem Ensemble Ars Longa La Havana.

Ich habe die CD vor vielen Jahren noch beim Label k617 erworben - nun scheinbar nur noch bei

http://www.cd-baroque.com/index.php/cdba…antiago_de_cuba

Eine Empfehlung, wer "Deutsche Weihnacht mit Opernstars" nicht so mag.

Viele Grüße
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

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66

Freitag, 12. November 2010, 09:54

Meine Adventsfavorit ist die Kantate BWV 149 "Wachet auf, ruft uns die Stimme" von Johann Sebastian Bach


BWV 140 ist allerdings eine Kantate für den LETZTEN Sonntag des Kirchenjahres, nicht für den Advent...

JR
Struck by the sounds before the sun,
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Travinius

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67

Freitag, 12. November 2010, 17:35

Meine Adventsfavorit ist die Kantate BWV 149 "Wachet auf, ruft uns die Stimme" von Johann Sebastian Bach


BWV 140 ist allerdings eine Kantate für den LETZTEN Sonntag des Kirchenjahres, nicht für den Advent...

Hilf einem Atheisten mit lange zurückliegender Konfirmandenbildung auf die Sprünge: Das ist dann quasi der 0.Advent, denn mit dem Advent beginnt das Kirchenjahr, oder?
LuciusTravinius Potellus

Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

musikwanderer

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68

Freitag, 12. November 2010, 18:29

Bwv 140

Hallo zusammen!

Vielleicht kann ich etwas Erhellendes zu diesem Thema beitragen:

Also: "Wachet auf, ruft uns die Stimme" ist für den 27. Sonntag nach Trinitatis (Fest der Dreifaltigkeit) bestimmt gewesen. Allerdings gibt es den 27. Sonntag nach Trinitatis nicht sehr oft. Ich denke mal, das hängt auch mit dem Osterfest zusammen: Je später Ostern ist, desto später liegt naturgemäß auch Pfingsten und Trinitatis (das Trinitatisfest wird am ersten Sonntag nach Pfingsten begangen). Insofern ist auch die Anzahl der Sonntage nach dem Dreifaltigkeitsfest variabel. Das (bei den Evangelischen) Evangelium dieses Sonntags findet sich bei Matthäus 25, 1-13, wo das Gleichnis der zehn Jungfrauen erzählt wird. Als andere Möglichkeit wird noch Matthäus 24, 37-51 genannt; hier vergleicht Jesus das letzte Gericht mit der Sintflut und dem die Knechte überraschenden Herrn. Eine dritte Variante ist noch Mathhäus 5, 1-12 (Die Seligpreisungen).

Ich halte daher Johannes' Auffasung, die Kantate BWV 140 sei für den letzten Sonntag des Kirchenjahres geschrieben worden, nicht für richtig. Der letzte Sonntag des Kirchenjahres ist doch der Totensonntag oder auch Ewigkeitssonntag. Obwohl: auch da kann ein Fehler drin stecken, denn irgendwo habe ich mal gelesen, daß Totensonntag und Ewigkeitssonntag nicht gleichzusetzen sind. Aber wie gesagt: Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe...

LG
.

MUSIKWANDERER

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69

Freitag, 12. November 2010, 18:37

Meine Adventsmusik

Hier will ich auch noch meine Lieblingsmusik für Advent und Weihnachten mitteilen:

BWV132: Bereitet die Wege, bereitet die Bahn (für den 4. Advent bestimmt).
BWV 62: Nun komm der Heiden Heiland (II. Version)

Das bereits genannte "Adeste fideles" (oder in deutscher Sprache "Herbei, o ihr Gläubigen") ist für mich auch ein Favorit.

Dann gibt es noch ein aus Schlesien stammendes lateinisches "Transeamus usque Bethlehem", das ich seit Kindertagen kenne, von dem ich aber bis heute noch keine Version gefunden habe (ich habe allerdings auch lange nicht mehr gesucht).

LG
.

MUSIKWANDERER

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70

Freitag, 12. November 2010, 18:48

Totensonntag / Ewigkeitssonntag

Ich will das Thema nicht noch mehr ausweiten, fand aber folgende Adresse, die einige Erklärungen zu diesem letzten Sonntag des Kirchenjahres gibt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ewigkeitssonntag

LG
.

MUSIKWANDERER

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71

Freitag, 12. November 2010, 20:08

Nicht umsonst haben wir ja ein Unterforum zu Bach-Kantaten, und dort einen recht ausführlichen threadzu besagter Kantate: Sie wurde vermutlich für den 25. November 1731 komponiert. Ostern lag in diesem Jahr ausreichend früh, so dass es den 27. Sonntag gegeben hat. Und natürlich war das der letzte Sonntag in diesem Kirchenjahr. Sonst wäre der 2. Dezember nicht der 1. Advent gewesen und es wäre nicht genügend Platz für 4 Adventsonntage gewesen. ;)
Die Numerierung zählt ab Trinitatis, aber de facto ist eben der 26. oder 27. nach Trinitatis der letzte, wenn man von hinten schaut.

Die theologischen Details muss jemand anders erläutern. Das Gleichnis von den törichten und klugen Jungfrauen, das der Kantate zu Grunde liegt, weist auf das jüngste Gericht. Der letzten Dinge wird am Ende des Kirchenjahres gedacht. Aber natürlich ist der Advent ja auch nicht nur die Erinnerung an die Geburt Jesu, sondern auch die Vorbereitung auf das erneute Kommen.

viele Grüße

JR
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musikwanderer

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72

Freitag, 26. November 2010, 16:00

Die besondere Advents- und Weihnachtsmusik

Die Frage nach der ganz besonderen Advents- und Weihnachtsmusik hat mich suchen lassen und ich kann jetzt eine CD vorstellen, an die ich überhaupt nicht mehr gedacht habe. Was ja nicht verwundern kann, schließlich kommt Advent und Weihnachten nur einmal im Jahr vor.

Diese CD ist für mich insofern eine Ausnahme, weil sie nicht nur bekannte Advents- und Weihnachtslieder aneinanderreiht, sondern ein Programm bietet. Verantwortlich für die musikalische und didaktische Arbeit ist der Dirigent der Einspielung, Howard Arman.

Da wird Musik von acht Komponisten des 17. Jahrhunderts mit einem ganz bestimmten gregorianischen Choral und einem Antiphon gemixt. Und daraus ergibt sich eine Einheit, weil die dargebotenen Gesänge und Instrumentalsätze Variationen einer gemeinsamen Melodie sind.

Der genannte gregorianische Choral ist das VENI REDEMPTOR GENTIUM, das Antiphon ist DA PACEM DOMINE. Die Melodie des Chorals entspricht dem deutschen „Nun komm der Heiden Heiland“ und das Antiphon ist das bekannte „Verleih uns Frieden gnädiglich“; beides einer Melodie entstammend.

Zwischen die acht Verse des VENI REDEMPTOR GENTIUM werden Bläser- und Chorsätze dieser Melodie von Johann Hermann Schein zu vier und fünf Stimmen eingestreut; es folgt das ANGELUS AD PASTORES AIT (die Verkündigung der Geburt Christi nach Lukas) zu sechs, acht und neun Stimmen von Nicolaus Zangius, Samuel Scheidt und Hans Leo Haßler. Interessant ist, daß keiner der Komponisten die Friedensverheißung der Engel in die Komposition einbezogen hat. Nur Hieronymus Praetorius nimmt diesen Text in seiner achtsstimmigen Komposition AGNUS DEI SUPER „ANGELUS AD PASTORES AIT“ auf.

Danach folgt die zweiteilige Version des DA PACEM DOMINE von Heinrich Schütz VERLEIH UNS FRIEDEN GNÄDIGLICH, dessen gregorianische Weise dann überleitet zum zehnstimmigen ANGELUS AD PASTORES AIT von Melchior Vulpius. Und gerade diese Motette ist größer angelegt als die bisher gehörten, weil auch die letzten Worte aus Lukas aufgenommen sind: „Gloria in exelsis Deo“ etc. Hier ist nach Ansicht des Dirigenten sowohl das Versprechen des „Veni Redemptor Gentium“ als auch das Flehen „Da Pacem Domine“ erfüllt.

Auf eine vierstimmige Sinfonia zu dem lateinischen PUER NATUS IN BETHLEHEM von Michael Praetorius folgt Schütz' DER ENGEL SPRACH ZU DEN HIRTEN. Den Schluß bilden Scheins vierstimmiger Bläsersatz und das zwanzigstimmige IN DULCI JUBILO von Michael Praetorius.

Die Aufnahme entstand im Dezember 1987 im Stift Wilten bei Innsbruck im Zusammenhang mit der 850-Jahr-Feier des Prämonstratenser-Stiftes und wurde von Koch International herausgegeben. Interpreten waren der Salzburger Bach-Chor, die Wiltener Sängerknaben und der Bläserkreis Innsbruck.

LG
.

MUSIKWANDERER

MosesKR1

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73

Freitag, 26. November 2010, 20:29

Ein sehr schönes und schlichtes Stück ist das polnische Wiegenlied "Lulajze Jesuniu". Ich muss es schon jahrelang für die polnischen und schlesischen Mitchristen in der Mette am heiligen Abend singen. Da werden bei den Leuten schöne Erinnerungen wach.

Wogtraute

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74

Samstag, 27. November 2010, 20:44

Ein sehr schönes und schlichtes Stück ist das polnische Wiegenlied "Lulajze Jesuniu". Ich muss es schon jahrelang für die polnischen und schlesischen Mitchristen in der Mette am heiligen Abend singen. Da werden bei den Leuten schöne Erinnerungen wach.
Hallo lieber Moses,

Du hast mich etwas neugierig gemacht und ich habe gegoogelt. Wenn ich gefunden haben sollte, was Du meinst, dann erinnert mich diese Weise an das schwedische "Santa Lucia". Kann das sein?

Vllt. summst Du es mir bei nächster Gelegenheit einmal leise vor :) Bis in Bälde. :)

Liebe Grüße

Wogtraute (Margareta)
Ob ich nicht höre? ob ich die Musik nicht höre? Sie kommt doch aus mir. (aus "Elektra")

Harald Kral

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Samstag, 27. November 2010, 21:17

Liebe Wogtraute,

Moses Kr1 hat das Lied in youtube gesungen.
Ich hoffe, er nimmt es mir nicht übel, wenn ich den link nochmal hier einstelle:

http://www.youtube.com/watch?v=zEA7mSmntPo

LG

:hello:
Harald

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Wogtraute

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Sonntag, 28. November 2010, 00:06

Lieber Harald,
herzlichen Dank für Dein "Einstellen" ;) und ich denke, dass Moses es Dir nicht übel nimmt, dass Du ihn hier nochmals eingestellt hast.
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Oolong

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Montag, 29. November 2010, 08:29

Lieber Musikwanderer,



hier nur ein schneller Tip für Einspielungen des " Transeamus usque in Bethlehem" - welches ich ebenfalls sehr schätze:



Diese Texgrundlage wurde ja auch für eine kleine Kantate durch Johann Heinrich Schmelzer verwendet. Ich kann da die Einspielung mit den Tenören Eberhard Büchner und Peter Schreier empfehlen





oder aber eine neuere Einspielung mit Bell'arte Salzburg für zwei Soprane- Emma Kirkby und Susanne Rydén



Beide ganz tolle Weihnachtsplatten!

Gruß

Stefan
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musikwanderer

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Montag, 29. November 2010, 10:14

Transeamus...

Lieber Oolong,

Danke für Deine Hinweise auf die offensichtlich noch immer erhältlichen CD's bei jpc. Ich werde sofort tätig und bin dann mal weg...

:hello:

MfG
.

MUSIKWANDERER

Harald Kral

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79

Sonntag, 5. Dezember 2010, 18:12

Ein sehr schönes und schlichtes Stück ist das polnische Wiegenlied "Lulajze Jesuniu". Ich muss es schon jahrelang für die polnischen und schlesischen Mitchristen in der Mette am heiligen Abend singen. Da werden bei den Leuten schöne Erinnerungen wach.


Höre das Lied eben auch - "Lulajze Jezuniu" (Schlaf, kleiner Jesus) in einer Aufnahme mit der von mir sehr geschätzen Sopranistin Teresa Zylis-Gara.



LG

:hello:
Harald

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zweiterbass

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80

Sonntag, 5. Dezember 2010, 19:50



Hallo,

vermutlich wird eine Anzahl (wieviele?) von Forianern mit dieser Art von Weihnachtsmusik Nichts anfangen können.

Den Forianern, die Distlers Art schätzen, aber auch allen Anderen ganz besonders

einen guten Advent
zweiterbass
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William B.A.

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81

Freitag, 17. Dezember 2010, 21:58

Die ganz beondere kleine Advents- oder Weihnachtsmusik

Zitat

Zitat von Johannes:

BWV 140 ist allerdings eine Kantate für den LETZTEN Sonntag des Kirchenjahres, nicht für den Advent
Da hast du natürlich völlig Recht, lieber Johannes, allerdings war mein Empfinden dieser Musik als Adventsmusik geleitet von meiner Kindheitserfahrung, dass der ursprüngliche Choral "Wachet auf, ruft uns die Stimme" von Philipp Nicolai, 1599, sowohl im damaligen "Laudate" als auch im heutigen "Gotteslob" als Adventslied geführt wird und von jeher ausschließlich im Advent gesungen wurde, traditionell, wie ich mich erinnern kann, vor allem in meiner Heimatpfarrei, aber später auch in anderen Pfarreien, in denen ich lebte, als erstes oder zweites, dann nach dem Lied "Tauet Himmel, den Gerechten" (Text und Melodie Landshut 1777).

Kleine, aber sehr feine Adventsmusiken.

Liebe Grüße

Willi :)
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82

Samstag, 18. Dezember 2010, 18:52

Ein sehr schönes und schlichtes Stück ist das polnische Wiegenlied "Lulajze Jesuniu". Ich muss es schon jahrelang für die polnischen und schlesischen Mitchristen in der Mette am heiligen Abend singen. Da werden bei den Leuten schöne Erinnerungen wach.


Höre das Lied eben auch - "Lulajze Jezuniu" (Schlaf, kleiner Jesus)


Die Melodie des Liedes wird von Chopin im Mittel/Trio-Teil seines Scherzos Nr. 1 h-moll verwendet. Ein sehr wirkungsvoller Kontrast zu den "dämonischen" Rahmenteilen; eine Reminiszenz des Emigranten, der obendrein miterleben musste, wie der Freiheitskampf seiner Landsleute blutig niedergeschlagen wurde?

viele Grüße

JR
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Schneewittchen

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83

Samstag, 18. Dezember 2010, 21:19


Meine Weihnachtsmusik kommt wie jedes Jahr von Bach.
Aber nicht nur das Weihnachtsoratorium mit Veldhoven
sondern das "Magnificat" und "Unser Mund sei voll Lachens"
in dieser neuen Aufnahme mit Veldhoven werden das Weihnachtsfest verschönern.
mfG
Michael

Harald Kral

Erleuchteter

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84

Freitag, 7. Juni 2013, 20:01

vor 150 Jahren gestorben: Franz Xaver Gruber



Gruber, Franz Xaver, * 25.11.1787 Unterweizberg (Pfarrei Hochburg im Innviertel), † 7.6.1863 Hallein; östr. Organist und Chorregent, ist der Komponist von Stille Nacht, heilige Nacht (1818).
Harald

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operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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85

Samstag, 8. Juni 2013, 11:10

Mehr durch Zufall bin ich durch einen Beitrag unseres unermüdlichen Harald Kral auf einen Link gestoßen und habe das von MosesKR1 stimmschön und gefühvoll vorgetragene polnische Weihnachtslied gehört. Lieber Uwe herzlichen Dank für diesen Beitrag.
Dadurch ist mir wieder bewußt geworden, welche Schätze in unserem Tamino-Forum schlummern, nicht gehoben und genutzt werden. Für uns alle ist es hoch interessant zu wissen, wer, wo und wie ein Tamino musikalisch oder jounalistisch tätig ist. Aus der Kenntnis dieser Aktivitäten/Hobbies ergeben sich Anknüpfungspunkte und Vernetzungen, die unsere Diskussionsplattform noch lebendiger und nutzbringender machen.
Deshalb die Bitte: Informiert im Forum wenn Ihr musikalisch oder im Umfeld tätig seid. Laßt uns teilhaben en Euren Aktivitäten. Ich berichte regelmäßig von meiner Arbeit bei der Gottlob-Frick-Gesellschaft, als Koordinator des Programmes beim Heilbronner Sinfonie Orchester und die sehr umfangreichen und regen Künstlerkontakte, die ich habe und pflege. Das hat zu einer ganzen Reihe positiver Kontakte geführt, bis hin zum Engagement eines von Taminos empfohlenen jungen Instrumentalisten. Also bereichert das Forum, indem Ihr uns wissen lasst - das bin und tue ich rund um die Musik.

Herzlichst
Operus