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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

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Andrew

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61

Montag, 9. Oktober 2006, 01:13

Hallo Gentilhombre,

ich weine der LP im allgemeinen nicht hinterher, auch wenn das Knistern und Knacken ja durchaus etwas hat - auch im Konzertsaal gibt es nicht das perfekte Hörerlebnis. Irgend jemand knistert dann eben mit Bonbonpapier oder schneuzt sich ... zur Not mache ich es selbst :D.

Ich würde aber meinen konkreten eigenen LPs nachweinen, wenn ich sie entsorgt hätte.

Ich mache es ja nicht anders als Du. Ich bin ja ebenfalls auf die CD umgestiegen und nutze ihre vielen unabweisbaren Vorteile . Sonst hätte ich die LPs ja auch nicht eingekellert. Aber ein Medium ist mehr als das, was es transportiert, sondern ist auch selbst etwas. Ich würde z.B. niemals Romane auf dem PC-BIldschirm lesen. Du vermutlich auch nicht.

Also, ich höre weiter meine CDs, möchte in Zukunft aber auch gern mal wieder eine LP auflegen.

Freundliche Grüße von Andrew
„Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

Gentilhombre

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62

Mittwoch, 11. Oktober 2006, 00:33

Hallo Andrew, hallo Taminos,

um nicht mißverstanden zu werden, ich kann eine gewisse Nostalgie bezüglich der haptischen Präsenz einer Vinyl-Langspielplatte durchaus nachvollziehen. Bin ja selbst damit großgeworden. Dennoch bin ich froh, daß die CD die Nachfolge dieses Mediums antrat. Die Vorteile des Mediums CD überwiegen für mich. :)
Und nein, Bücher würde ich nie am Bildschirm lesen, ich tue mich da bereits mit technischen Handbücher auf PDF schwer. Um aber als Vergleichsmedium herzuhalten bedürfte es schon einer Art elektronischen Papieres möglichst in Buchform und mit ähnlichen Eigenschaften wie normales Papier. Soweit sind wir (zum Glück ;) ) noch nicht.


Viele Grüße,
Gentilhombre
"Das ist zeitgenössische klassische Musik. Dann unterstelle ich, daß da kein intellektueller Zugang..."
Miroslaw Lem, Tenor

Andrew

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63

Mittwoch, 11. Oktober 2006, 08:36

Zitat

Original von Gentilhombre

Und nein, Bücher würde ich nie am Bildschirm lesen, ich tue mich da bereits mit technischen Handbücher auf PDF schwer. Um aber als Vergleichsmedium herzuhalten bedürfte es schon einer Art elektronischen Papieres möglichst in Buchform und mit ähnlichen Eigenschaften wie normales Papier. Soweit sind wir (zum Glück ) noch nicht.


Hallo Gentilhombre,

saach ich ja ümma:


ebooks

:D Freundliche Grüße von Andrew
„Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

StephanMayer

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64

Freitag, 27. Oktober 2006, 20:33

Schallplatte und CD

Liebe Klassikfreunde,

wenn ich das richtig beobachtet habe trennt ihr hier nicht so sehr zwischen Schallplatten und CD. Oder habe ich da ein Forum übersehen?

Es ist nur so. Seit etwa einem halben Jahr bin ich komplett zur Platte zurückgekehrt und entdecke jetzt die Klassikwelt der 50-60er Jahre fast neu. Und hätte mich da gerne mit Gleichgesinnten ausgetauscht, wie ihr denn im Plattendschungel zurecht kommt, vielleicht ein paar Händler-Adressen austauschen, warum die guten Platten alle nach Fernost gehen, wie das ist mit dem Unterschied zwischen Monos und Stereoplatten usw...

Hat da jemand Interesse?

Beste Grüße

Stephan :untertauch:
...jeder Tag ohne klassische Musik ist ein verlorener Tag! (Der große Charly Chaplin möge mir die Abwandlung seines berühmten Spruches verzeihen...)

Thomas Pape

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65

Freitag, 27. Oktober 2006, 20:45

RE: Schallplatte und CD

Hallo Stephan,

ich habe eher den Eindruck, daß die meisten Taminos vor allem die CD lieben. Ich persönlich bin ein absoluter Schallplatten-Freund; die Idee zu einem Schallplattenthread finde ich prima. Wenn Du magst, kannst Du gerne eine PN schicken. Aber vielleicht gibt's ja tatsächlich noch mehr Gleichgesinnte. Bei dem boomenden Kalssik-Plattenmarkt schwer vorstellbar, daß nicht auch ein paar Taminos auf der Jagd nach dem besten Vinyl sein sollten. Ein prima Thema, für das man wirklich nicht unter den Scheffel muß.

Liebe Grüße vom Thomas :hello:
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

musicophil

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66

Freitag, 27. Oktober 2006, 21:30

Hallo Stephan,

Ich habe bereits einmal geschrieben, daß LPs schöner klingen als CDs.
Trotzdem habe ich schon einen beträchtlichen Anzahl meiner LPs durch CDs ersetzt. Der Grund ist einfach: Bequemlichkeit und das sparen der LPs.
Früher drehte ich eine LP und nahm die fast immer sofort auf ein großes Tonband auf, denn sparte damit die Platte.

Auch habe ich bereits redlich viel LPs selbst auf CD gebrennt. Nach dem korrigieren der vielen Rauschklänge, Kratzer usw selbstverständlich.

Es gibt immerhin LPs, die (noch) nie auf CD zu bekommen sind/waren. Und dann drehe ich natürlich die LP.
In meiner Ecke (Kleinmeister des 17. und Anfang 18. Jhdt) werde ich noch viele Jahre nicht auf die gute alte LP verzichten können.

Michael Schlechtriem wird Dir ohne Zweifel wichtige Hinweise geben können zum Schütz Deiner Platten.

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

van Rossum

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67

Freitag, 27. Oktober 2006, 21:38

Mich interessiert das Thema LP besonders dann, wenn die Platte Violinkonzerte enthält, die nicht auf CD zu finden sind. Ein Austausch von guten Händler würde mich daher auch interessieren - natürlich für seltenes modernes bzw. zeitgenössisches Repertoire.
Projekt "Violinkonzerte des 20. Jhds":
[url]www.tobias-broeker.de[/url]

Hayate

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68

Mittwoch, 1. November 2006, 17:12

Die Nachteile einer Schallplatte sind mir durch diesen Thread hinlänglich bekannt geworden: Kratzen, Störgeräusche, Unhandlichkeit aufgrund ihrer Größe und einiges mehr.
Von den Befürwortern wurden eigentlich bisher vorallem nur nostalgische Gründe angegeben.

Mir wird aber desöfteren empfohlen, die Musik die ich jetzt auf Compact Disk besitze mal auf Schallplatte zu hören.
Als Vorteil hervorgehoben werden vorallem die Obertöne die bei der digital verarbeiteten CD angeblich nicht mehr zu hören sind.

Könnt ihr mir da vielleicht etwas dazu erklären?
Was wird genau mit Obertönen gemeint (ungefähr habe ich eine Ahnung) und sind diese wirklich das Anschaffen von Schallplatten wert?


mit Grüßen
Christoph

Theophilus

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69

Mittwoch, 1. November 2006, 17:41

Hi

Das ist ungefähr so, als würdest du Radagast fragen, ob es sich auszahlt, eine Flasche Wein um 50,-- statt um 10,-- zu kaufen. :) Das kann man jemanden, der es nicht kennt, nicht erklären. Und schon gar nicht, ob es sich für ihn auszahlt.

In deinem Fall müsstest du schon sehr hohe Ansprüche an HiFi stellen, um dich überhaupt wegen möglicher klanglicher Verbesserungen ernsthaft mit dieser Problematik auseinanderzusetzen. Die Befürworter der LP haben in der Regel keine nostalgischen Gründe, sondern sind zumeist der Meinung, dass ihre Platten gegenüber den CD-Transfers besser klingen. Das hat aber fast immer rein technische Gründe. Zum Einen werden die Masterbänder mit der Zeit nicht besser und zum Anderen können beim Transfer oft gar nicht die technischen Randbedingungen zur Zeit der Aufnahme reproduziert werden. Wenn zum Beispiel die Bandmaschine zum Abspielen des Masters eine völlig andere ist als jene, mit der die Aufnahme gemacht wurde, braucht man sich nicht wundern, wenn die CD merklich anders klingt als das Original. Es gibt aber Beispiele, wo mit äußerster Sorgfalt überspielt wurde. Die CD klang dann nur minimal schlechter als alte LPs unter idealen Voraussetzungen (d.h. praktisch war für den Durchschnittshörer mit preislich vertretbarem Equipment eigentlich die CD vorzuziehen), SACD- oder DVD-A-Versionen hatten aber keinerlei Nach- sondern nur Vorteile.

Aus rein preislichen Überlegungen werden Transfers alter Aufnahmen allerdings zumeist mit eher geringem Aufwand durchgeführt, so dass die Sage der klanglich vorzuziehenden LP am Leben bleibt. Dazu kommt, dass auch viele neue CDs die tatsächlichen Möglichkeiten des Mediums nicht annähernd ausschöpfen (und wieder ist das liebe Geld ein wichtiger Grund...).

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

JuergenB

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70

Mittwoch, 1. November 2006, 18:00

Hallo,

Für alle, die noch ein kleines Weihnachtsgeschenk suchen: Testament wird den Keilberth-Ring von 1955 auf 19 LPs herausbringen. Als Preis habe ich auf einer US-Seite $525 gesehen. Das macht sich doch sicher gut unterm Baum...

Herzliche Grüsse,

Jürgen

Thomas Pape

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71

Mittwoch, 1. November 2006, 19:36

Da kann man wirklich mehr Geld ausgeben. Soeben bei ebay gesichtet: Eine der drei Martzy-Platten mit den Bach-Sonaten für Solovioline. Heute Mittag stand die Platte bei 500 GBP.

Die Frage von Stephan und van Rossum ging ja nicht zuletzt darauf hinaus, wo Plattensammler ihre Sammlungen vervollständigen können und was sie sonst noch für Zipperlein plagen, die man beheben kann.

Umd das von der pro und contra Diskussion abzukoppeln (die eigentlich in dem Sinne müßig ist, als daß der Plattensammler seine Schätze gewiß nicht gegen CD's eintauschen wird, zumal er vieles davon auf CD nicht wieder finden wird, und die Technik-Fraktion sich nur mit schwerstem Magengrimmen an Mono und historische Aufnahmen -also vor 1990 entstanden- wagen wird), werde ich heute oder morgen im Hifi-Forum einen Thread starten über Plattenpflege und einen über Bezugsquellen.

Zum Thema Verfügbarkeit: soeben höre ich Tschaikowskys "Jahreszeitn", gespielt von Brigitte Engerer. Eine Aufnahme aus 1982. Als CD nicht verfügbar. Aus meiner Sicht 1:0 fürs Vinyl.

A la bonheur und liebe Grüße vom Thomas :hello:
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Theophilus

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72

Mittwoch, 1. November 2006, 20:08

Zitat

Original von JuergenB
Hallo,

Für alle, die noch ein kleines Weihnachtsgeschenk suchen: Testament wird den Keilberth-Ring von 1955 auf 19 LPs herausbringen. Als Preis habe ich auf einer US-Seite $525 gesehen. Das macht sich doch sicher gut unterm Baum...

Herzliche Grüsse,

Jürgen

Ein neuer Rekord für's Guinness! ;)

Ich habe keinen Ring, der mehr als 18 LPs umfasst.

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

JuergenB

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73

Mittwoch, 1. November 2006, 21:25

Zitat

Original von Theophilus
Ein neuer Rekord für's Guinness! ;)
Ich habe keinen Ring, der mehr als 18 LPs umfasst.


Die Testament-Ausgabe hat 3 LPs fürs Rheingold, je 5 für Walküre und Siegfried und 6 für die Götterdämmerung. Macht zusammen 19. Ist es bei Vinyl nicht so, dass die Klangqualität bei kürzerer Laufzeit besser ist ?

Beste Grüsse,

Jürgen

Alfred_Schmidt

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74

Mittwoch, 1. November 2006, 22:00

Zitat

Könnt ihr mir da vielleicht etwas dazu erklären?
Was wird genau mit Obertönen gemeint (ungefähr habe ich eine Ahnung) und sind diese wirklich das Anschaffen von Schallplatten wert?


Oberrtöne sind Töne die allein kaum hörbar sind, bzw für sich gehört eher unangenehm klängen, jedoch für die speziellen Klangfarben von Stimmen und Intrumenten verantwortlich sind.

Nach heutigem Wissen können Menschen je nach Alter bis zu 20.000 Hz hören, aber bei älteren Menschen geht die Wahrnehmung dieser Töne radikal zurück, sodaß in der Regel 10.000 - 12000 Ht das Maximum sein dürfte wann amn die 50 erreicht hat - und in bestimmten Fällen endet der hörbare Frequentvereich sogar früher.

Die CD muß (systembedingt) bei ca 20.000 Hz RADIKAL abschneiden , was von ihren Gegnern als Grund für ihren synthetischen Klang (der ihr immer wieder nachgesagt wird) genannt wird.
Es gibt Untersuchungen die plötzlich beweisen wollen, Menschen würden bis 44.000 Hz "hören", Untersuchungen die neuerdings widerlegt wurden, bzw relativiert wurden, diese "Hörbarkeit" war nänlich nur dann gegeben wenn über Stereoanlagen wiedergegeben wurde. Daraus lässt sich schliessen, daß lediglich Interferenzen gehört wurden die aus höherfreqenten Signalen mit hörbaren Signalen entstanden, FEhler also, die es in der Natur gar nicht gibt, und die von Wiedergabegeräten (Lautsprechern) produziert werden, die aber letzlich doch im hörbaren Bereich liegen.
Die analoge STudiomorm (die analogen Vinilyaufnahmen wurden mit Maschinen gemacht, die diese Norm erfüllen mussten war üblicherweise 50- 15.000 Haz (!!!) mit einer erlaubten Toleranz von plus/minus 1 Db.
Ob di allerdings von älteren Studiomaschinen überhaupt eingehalten werden konnte das ist fraglich. Bei der Übertragfung auf die LAckfolie entstand schon das nächste Problem: Die Neumann Schneidküfe hatten eine ausgeprägte Resonanz bei 1000 Hz (oder waren es 500 ?? - es ist soo lange her daß ich das wusste) welche weggedämpft werden musste
und logischerweise dadurch einen nicht mehr so graden Frequenzgang bedeutete !! Zudem sank durch die niedrige "Relativgeschwinidigkeit" bei einer Langspielplatte gegen ende (Bei der Aussenrille war die relativ zur verfügung stehende "Rillenlänge per Sekunde" (Man stelle sich die Bandgeschwindigkeit als Äquivalent vor) ungleich höher als gegen Plattenende - was gegen Ende zu einer Frequenzbegrenzung bis zu 10.000 Hz (!!!) führte und teilweise sogar zu Abtastverzerrungen, die kaum unter Kontrolle zu halten waren, auch nich von teuerstem Equipment.
Soviel zum Thema "höchste Frequenzen" bei der CD

LG
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Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

musicophil

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75

Mittwoch, 1. November 2006, 22:03

Bei teueren LPs ist erstens das Vinyl besser, denn feiner, und zweitens ist der Distanz zwischen zwei Spiralrillen etwas größer.
Dadurch wird die Möglichkeit kleiner, daß man beim Abtasten einer Rille während des Spielen evt. was von der nächsten Rille mitnimmt. Und hört man nicht eine Art Echoklang.
Dadurch geht natürlich minder auf eine Platte, und braucht man ggfs mehr LPs.

LG, Paul
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Reinhard

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76

Mittwoch, 1. November 2006, 22:08

Zitat

Original von Masetto
Hätte ich einen Plattenspieler, würde ich an ganz besonderen Abend das Werk meiner Wünsche auf Platte hören.


Ja, das hat was. Mein Sohn besteht zum Beispiel darauf, daß die musikalische Untermalung zum Heilgabend von Platte und nicht von CD kommt. Das sind aber eher nostalgische Anwandlungen.

Ich gebe zu, daß ich seit langer Zeit nur sehr wenig Vinyl höre. Eigentlich habe ich Angst, die sicher nicht optimal gelagerten und daher durchaus teilweise verstaubten Platten zu beschädigen. Für mich sind mit den Platten - viel mehr als mit CDs - persönliche Erinnerungen verbunden. Eigenlich sollte ich meine Platten mal professionell reinigen lassen. Mal sehen, ob ich jemanden finde, der das macht.
Leiste guten Menschen Gesellschaft, und du wirst einer von ihnen werden. Miguel de Cervantes

Alfred_Schmidt

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Mittwoch, 1. November 2006, 22:12

Aus meiner Sicht ist eine Verstaubte Langspielplatte bereits kaputt.

Professionell uder nicht professionell gereinigt.

Eine Vinyl-Platte, die mal (chemisch) gereinigt werden musste kann IMO NIE wieder geräuschlos (trocken ) abgesoielt werden

LG

aus Wien
Alfred

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Reinhard

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78

Mittwoch, 1. November 2006, 22:19

Zitat

Original von Alfred_Schmidt
Aus meiner Sicht ist eine Verstaubte Langspielplatte bereits kaputt.


Na, Du machst mir ja Hoffnung. :(
Leiste guten Menschen Gesellschaft, und du wirst einer von ihnen werden. Miguel de Cervantes

musicophil

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79

Mittwoch, 1. November 2006, 22:23

Zitat

Original von Reinhard
Ich gebe zu, daß ich seit langer Zeit nur sehr wenig Vinyl höre. Eigentlich habe ich Angst, die sicher nicht optimal gelagerten und daher durchaus teilweise verstaubten Platten zu beschädigen. Für mich sind mit den Platten - viel mehr als mit CDs - persönliche Erinnerungen verbunden. Eigenlich sollte ich meine Platten mal professionell reinigen lassen. Mal sehen, ob ich jemanden finde, der das macht.

Lieber Reinhard,

So pessimistisch wie Alfred bin ich nicht. Denn ich habe früher oft meine LPs reinigen lassen bei meinem Musikladen. Und dann klangen sie wieder ganz gut.
Hast Du sehr viel LPs, dann lohnt sich das kaufen einer Reinigungsmaschine.
Hast Du nur wenige, dann kannst Du sie von (semi-)professionelle Anbieter überspielen lassen auf CD. Dabei werden die LPs m.E. auch gereinigt.

Ich weiß, daß Michael Schlechtriem so eine Reinigungsmaschine besitzt. Irgendwo gibt es hier einen Thread, wo er einiges erklärte.
Und auch weiß ich, daß Matthias LPs hat überspielen lassen. Auch das findest Du irgendwo hier ins Forum.
Frag ihnen mal Auskünfte.

Viel Erfolg wünscht Dir,
Paul
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Reinhard

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Mittwoch, 1. November 2006, 22:35

Danke für Deine aufmunternden Worte, lieber Paul. Nein, so viele LPs habe ich nicht, zwar wären die meisten einer Reinigung würdig, eben weil persönliche Erinnerungen daran hängen, aber zum digitalisieren nur sehr, sehr wenige.

Liebe Grüße
Reinhard
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heinz.gelking

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81

Mittwoch, 1. November 2006, 22:44

Zitat

Original von Alfred_Schmidt
Aus meiner Sicht ist eine Verstaubte Langspielplatte bereits kaputt.

Professionell uder nicht professionell gereinigt.

Eine Vinyl-Platte, die mal (chemisch) gereinigt werden musste kann IMO NIE wieder geräuschlos (trocken ) abgesoielt werden

LG

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Alfred


Hallo Alfred,

man kann sowohl verstaubte, als auch nass abgespielte LPs wieder in einen Zustand versetzen, aus dem heraus sie wieder gut klingen. Das Prinzip der meisten Plattenwaschmaschinen besteht darin, dass Schmutz, aber auch angetrocknete Flüssigkeiten zum Nassabspielen (Lenco hat sich da nicht mit Ruhm bekleckert...) mit Hilfe einer Reinigungsflüssigkeit (z.B. L'art du son oder X2000 oder Selbstgemixtes) angelöst und aufgeschwemmt wird, um dann vollständig abgesaugt zu werden. Das funktioniert wirklich.

Ein Budget-Tipp zur Reinigung (von Helmut Rohrwild, Hifi & Records): Man macht ein Mikrofasertuch mit langem Fasern "nebelfeucht" (mit destilliertem Wasser). Das geht auch gut.

Es gibt nur eine zwei Dinge, die LPs wirklich unbrauchbar machen: Beschädigungen der Rille in Form tiefer Kratzer und Hitze, unter deren Einwirkung die Platten wellig werden.

Freundliche Grüße

Heinz

Alfred_Schmidt

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82

Mittwoch, 1. November 2006, 23:07

Hallo Vielleicht sollte ich relativieren:

"Klangen sie nach der Reinigung wieder ganz gut"

Das ist sicher eine Aussage die ich unterschreiben würde.
Hier in diesem Thread habe ich jedoch sehr strenge Maßstäbe gesetzt, weil ja immer behauptet wird LPS (Vinyl) klängen BESSER als CDs.
Und - man kann streiten ob das wirklich der Fall ist - das tun sie allenfalls , wenn man sie dazu bring wie "jungfräulich" zu klingen, ein Versprechen, das ALLE "Plattenwäscher" machen, das jedoch KEINER einzuhalten imstande ist.
Ich (als krankhafter Perfektionist) akzepiere aber nur knisterfreie Platten, das ist nur mit Nasswiedergabe zu erzielen, die aber auch ihre Probleme hat. Vielleicht erörtern wir das demnächst in einem anderen Thread des Tamino Hifi-Forums....

LG

Alfred

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Michael Schlechtriem

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83

Donnerstag, 2. November 2006, 00:16

Zitat

ein Versprechen, das ALLE "Plattenwäscher" machen, das jedoch KEINER einzuhalten imstande ist


Lieber Alfred,

ähem, also-um Dir hier vehement zu widersprechen- eine sorgfältig mit einer Plattenwaschmaschine gereinigte LP klingt deutlich besser, sogar wenn es sich um eine fabrikneue jungfräuliche Platte handelt.
Heinz Gelking hat ja schon das "L'art du son" genannt, ein hervorragendes Reinigungsmittel, welches den Klang deutlich steigert.
Ich benutze vorher noch ein Mittel, das V-Zyme heißt- ein Enzym, welches bakterielle Ablagerungen entfernt.
Wenn die LP nicht sowieso schon Schrott war, dann hat sie nach diesen Anwendungen so gut wie kein Laufgeräusch mehr.
Mit einem sehr hochwertigen Schalplattenspieler wirst Du auch feststellen, daß es überhaupt nicht mehr so viel knackt und knistert.
Ich besitze recht viele klanglich hochwertige CD's und absolut unterirdisch klingende LP's, aber bisher hat noch jeder Musikliebhaber, den ich bei mir zu Besuch hatte, meistens voller Erstaunen zugeben müssen, daß bei den Schallplatten ungemein mehr Musik passierte.
Mir ist egal, warum das so ist, mich interessiert nur , was mir meine (armen)Ohren klar zu verstehen geben, nämlich, daß eine Schallplatte einfach besser klingt.
Ich sammle deshalb trotzdem genauso viel CD's wie alle andere auch und höre sie mir auch mit Genuß an.
So wie es sehr viele Werke nicht auf CD gibt, gilt dies auch andersherum.
Nicht ohne Grund habe ich vor einiger Zeit einen neuen, sorgfältig getunten CD-Spieler bei dem Soundguru meines Vertrauens(Clockwork in Köln)in Auftrag gegeben.Er müßte nun bald fertig sein und klanglich endlich mit der Schallplatte mehr oder weniger gleichziehen.

Zitat

akzepiere aber nur knisterfreie Platten, das ist nur mit Nasswiedergabe zu erzielen


Auch hier Widerspruch, dies ist nur mit einer Plattenwaschmaschine, am besten einem Punktabsauber wie der Keith Monk oder der Loricraft, zu schaffen.
Flächenabsauger wie meine VPI sind etwas günstiger und sehr zufriedenstellend, aber Punktabsauger sind besser-und schweineteuer....

Ich will mal so sagen:
Jeder kann es für sich selber ausprobieren, die Diskussion Analog vs. Digital ist schon seit 25 Jahren ein Thema und ermüdet mich mittlerweile.
Mir geht es um die Musik, und wenn sie über Platte besser klingt-schön.
Wenn es Musikwerke aber nur auf CD gibt und ich diese dann höre-auch schön-ich mache da kein Dogma draus.

LG,

Michael
"I should never have switched from Scotch to Martinis.“
Humphrey Bogarts letzte Worte.

musicophil

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84

Donnerstag, 2. November 2006, 01:02

Lieber Michael,

Ich hoffe, Du verübelst mir nicht, daß ich Dir in diesen Thread nannte. :D

Zitat

daß bei den Schallplatten ungemein mehr Musik passierte.

Bist Du damit einverstanden, wenn ich sage, daß die Musik einer LP voller klingt. Wie fremd eine derartige Aussage vielleicht auch ist.

Ich hoffe, daß dein Ohrleiden sich allmählich bessert und sogar völlig heilt. Es kann Monate dauern, aber selbst dann noch kann es verschwinden.

LG, Paul
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vitelozzo-tamare

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85

Donnerstag, 2. November 2006, 10:56

Hallo,
Ich habe Musik von LP vor einigen Monaten wiederentdeckt und seitdem ubnerhöht viele LPs zum Spottpreis erwerben können. Auch mein Eindruck ist - als ehemals vehementer Verfechter der CD - dass es von LP besser klingt. Nun ist der Begriff besser zweifellos problematisch. Wie es sich mit requenzen, Obertönen etc verhält, interessiert mich nicht, denn das einzige, was in unserem Gehörsinn physikalisch funktioniert, ist das Trommelfell mit den dahinterliegenden Gehörknöchelchen. Vereinfacht ausgedrückt wirds von da an psychisch, denn da setzt die Sinneswahrnehung neuronal ein. Die Bewertung des Eindrucks ist von zahlreichen äußeren Faktoren abhängig, die sich mit physikalischen Größen nicht benennen lassen, da zählt die Erwartungshaltung (oh toll, 24 bit, DDD, gutes altes Vinyl, meine Lieblingsplatte), auch haptische Elemente (ein LP-Cover versus CD-Box), auch mit Messwerten schwer nachzuvollziehende Eindrücke wie "Wärme" des Klangs, "Farbigkeit" etc. Was das Rauschen oder Knistern betrifft, das bei Vinyl zweifellos und z.T. auch zwangsläufig auftritt, so verlasse ich mich da (sofern es nicht überhand nimmt) auf den einzigen wirklich effektiven und nicht verfälschenden Rauschfilter: unser Gehirn.

Ich behaupte also, dass in der Diskussion digital vs analog, CD vs LP letztlich der persönliche, subjektive Eindruck zählt. Da spricht für mich vieles für die LP, für die CD v.a. die Bequemlichkeit und Robustheit dieses Tonträgers.

Gruß aus Lübeck, Dieter

Michael Schlechtriem

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86

Donnerstag, 2. November 2006, 14:36

Zitat

Bist Du damit einverstanden, wenn ich sage, daß die Musik einer LP voller klingt


Lieber Paul,
mir geht es besser, danke für Deine Anteilnahme.
Ich würde viel mehr behaupten, daß die Abbildung durch LP größer ist.
Wenn ich identische Aufnahmen auf CD und LP vergleiche, dann ist die Abbildung der Instrumente bei CD oft einfach kleiner.
Mein neuer CD-Player wird die richtigen Größenverhältnisse hinkriegen, da bin ich mir sicher.
Die "größere" Abbildung auf LP könnte man mit einer anderen Abmischung erkären, größerer Einsatz von Kompression o.ä.....
Ich bin mir aber sicher, daß es daran nicht liegt.

LG,
Michael
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StephanMayer

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Montag, 6. November 2006, 00:21

Liebe Freunde,

jetzt muss ich Euch berichten, dass wir hier bei mir neulich einen Hörtest CD versus LP gemacht haben.

Wir hatten einen Unidisc 1.1 (10000 EUR) für die CD's und einen LP12 (8000 EUR) für die Schallplatten.

Das Ergebnis fiel sehr unterscheidlich aus. Aber zumindest läßt sich festhalten, dass es LP's gibt die toll und solche die schlecht klingen (aufnahmetechnisch!). Und dasselbe gilt für die CD's.

Wir haben CD's gehört, die würde ich zumindest bei dieser teuren Anlage mit ensprechenden Platten gleichstellen. (Auch wenn es mir als Vinylfan schwer fällt) Ich muss aber auch sagen, dass im Schnitt mindestens 50-60 Prozent der CD's sehr schlecht aufgenommen sind und keinen Spass machen. Das hört man bei einem so teuren Spieler natürlich....

Aber eine gut aufgenommene Schallplatte (wir hatten Sheherazade mit UdSSR und Svetlanow) sowohl als Columbia als auch Original-Melodiya. Beide Platten (Columbia ca. 150 EUR, Melodyia ca. 1 EUR!) klangen gleich gut und erheblich besser als dieselbe Aufnahme auf CD. Der Eindruck von der Wärme des Klangbildes gegen die kalte digitale Ausstrahlung der CD hat sich eindeutig bestätigt.

Auffällig war aber auch, dass z.B. SACD's auch ohne SACD, also als normale CD abgespielt, besser klingen als die alten CD's. Das heißt, bei der Qualität der CD's tut sich was und man muss eben die paar gut aufgenommen Scheiben finden...

In der Summe würde ich sagen, ist die alte LP trotz allem kaum zu schlagen, vor allem weil die schlecht aufgenommenen LP's seltener vorkommen. Aber zumindest perfekt aufgenommene CD's bzw. SACD's sind eine spannende Variante dazu.

Beste Grüße

Stephan
...jeder Tag ohne klassische Musik ist ein verlorener Tag! (Der große Charly Chaplin möge mir die Abwandlung seines berühmten Spruches verzeihen...)

Alfred_Schmidt

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88

Montag, 6. November 2006, 01:43

Ich möchte hier einiges richtig stellen, bzw den Focus richtig setzen:


Zitat

In der Summe würde ich sagen, ist die alte LP trotz allem kaum zu schlagen, vor allem weil die schlecht aufgenommenen LP's seltener vorkommen.


Das ist IMO eine Halbwahrheit.

HEUTE, im Zeitalter der "Renaissance" der LP (vinyl) sind es ja nur (relativ) wenige Enthusiasten, welche bereit sind für eine LP relativ viel Geld auszugeben. Für dies Minderheit werden hervorragende LPs in realtiv kleiner Auflage gemacht.

EINST - in der Zeit wo die LP Standard war, war sie ein Massenprodukt - wie heute die CD. Und DAMALS gab es einen großen Prozentsatz schlechter Langspielplatten, sei es von der Aufnahme, der Abmischung oder der Pressung her.
Es wurde teilweise zu eng geschnitten, die LPs zu voll geschnitten, zu vielle Pressungen von einer Lackfolie Staub und Luftblasen im Granulat beim Pressen ui ui ui - das alles hab ich nicht vergessen.

Ich berwerte ein Medium NICHT nach dem was THEORETISCH möglich ist, oder VEREINZELT REAKLISIERT wurde - sondern nach seiner Over- all -Performance.

Der Umstieg auf die CD erfolgte bei mir in dem Moment, als alle Masterbänder bereits in digitalem Format vorlagen, auch jene die für Vinylplatten eingesetzt wurden. Auf diese Weise hatte man erreicht die NACHTEILE beider Verfahren auf ideale Weise miteinander zu verbinden:
Synthetischer Klang UND Knistern, UND eingeschränkter Dynamik UND begrenzte Lebensdauer....

mfg
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Alfred

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musicophil

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89

Montag, 6. November 2006, 02:45

Zitat

Original von StephanMayer
In der Summe würde ich sagen, ist die alte LP trotz allem kaum zu schlagen, vor allem weil die schlecht aufgenommenen LP's seltener vorkommen.

Da sagt ein alter LP-Sammler wiederum "Forget it".
Gerade in der Ecke wo ich immer suche ("Kleinmeister 1750-1850"), gabs fast nur meist schlechte bis mittelmäßige Pressungen.
Das Label Opus war schrecklich. Überhaupt waren fast alle Ostblockpressungen nicht zu genießen. Hungaroton war noch die beste. Melodia :kotz:
Amerikanische Turnaboutplatten, die in Amerika gepresst waren, gleichfalls. Nur wenn Turnabout-LPs in Europa geprest waren, hatte man eine akzeptabele Qualität. Und die italienische LPs. Furchtbar. Vielleicht war das ein Schwesterlabel des Nuova Era.

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

faun

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90

Montag, 6. November 2006, 07:39

servus stephan

habt ihr einen blindtest gemacht, oder wusstet ihr, was jeweils aufgelegt
bzw. eingeschoben wurde?

faun
die kritik ist das psychogramm des kritikers (will quadflieg)