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Roman

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Beiträge: 228

Registrierungsdatum: 4. März 2009

61

Dienstag, 7. April 2009, 17:13

Hallo Tukan,

Das op. 25 von Brahms ist z.Z. mein Lieblingsklavierquartett. Ich habe es leider nur zweimal live erlebt,
einmal mit dem Zürcher Streichtrio und Walter Civitareale, und einmal mit Maisky, Bashmet, Berezovski, Kremer.
Ich besitze selbsverständlich die 2 CD's mit dem Fauré Quartett (Mozart und Brahms).

Gruß
Roman

Pius

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Beiträge: 3 644

Registrierungsdatum: 11. Mai 2005

62

Dienstag, 7. April 2009, 17:30

Zitat

Original von tukan
ja als Glückspilz habe ich mich an dem Abend auch empfunden.

Ich aber hörte das ruhigere op. 60, von Mendelssohn Nr. 2, f moll, op. 2 und von Saint-Saens B-dur, op. 41.


In Frankfurt hatten die Faures das selbe Programm gegeben, wie bereits hier berichtet.

Viele Grüße,
Pius.

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 231

Registrierungsdatum: 12. August 2005

63

Dienstag, 7. April 2009, 17:46

Ich habe das Ensemble vor knapp zwei Jahren mit dem Mahlerschen Fragment, Mozarts Es-Dur und Brahms' A-Dur gehört. War ebenfalls insgesamt sehr angetan, der Mozart war nicht ganz so gelungen wie der Rest.

CD habe ich allerdings nur eine mit Schumann und Kirchner, da ich bei Mozart und Brahms schon ziemlich viele Einspielungen habe, und die daher erstmal zurückgestellt...



:hello:

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

Spradow

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Beiträge: 534

Registrierungsdatum: 6. August 2006

64

Dienstag, 7. April 2009, 18:15

Hallo Johannes!

Wie schätzt Du denn das Quartett von Kirchner ein? Das von Schumann interessiert mich schon länger, aber ich finde keinen interessanten "Deal" - vielleicht ist diese CD ja was für mich.


Gruß,
Frank.

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 231

Registrierungsdatum: 12. August 2005

65

Dienstag, 7. April 2009, 18:27

Zitat

Original von Spradow
Wie schätzt Du denn das Quartett von Kirchner ein? Das von Schumann interessiert mich schon länger, aber ich finde keinen interessanten "Deal" - vielleicht ist diese CD ja was für mich.


Puh, da müßte ich es erstmal wieder hören. Ich fand es schon hörenswert, wobei bei "unbekannter Kammermusik irgendwo um Schumann und Brahms herum" der weiter oben vielleicht schon genannte Goetz eher im Gedächtnis geblieben ist. Also nicht unbedingt ein Geheimtip, dem man unbedingt nachgehen müßte.
Für den Schumann sollte sonst Gould/Juilliard erschwinglich sein, entweder mit Bernstein/Juilliard und Schumanns Quintett oder mit einem sehr eigenwilligen Brahms-Quintett mit Gould (letzteres eher für Gouldianer)

Argerich oder Rabinovitch & Friends ist nur in einer größeren Box und vielleicht nicht so billig (außerdem live).

:hello:

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

Spradow

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  • »Spradow« ist männlich

Beiträge: 534

Registrierungsdatum: 6. August 2006

66

Dienstag, 7. April 2009, 19:39

Zitat

Original von Johannes Roehl
Für den Schumann sollte sonst Gould/Juilliard erschwinglich sein, entweder mit Bernstein/Juilliard und Schumanns Quintett oder mit einem sehr eigenwilligen Brahms-Quintett mit Gould (letzteres eher für Gouldianer)


Danke, Gould/Bernstein klingt interessant, auch wenn ich das Quintett schon mit Cherubini/Zacharias habe!


Gruß,
Frank.

Gurnemanz

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  • »Gurnemanz« wurde gesperrt

Beiträge: 1 177

Registrierungsdatum: 16. November 2007

67

Donnerstag, 9. April 2009, 21:09

Chausson

Zitat

Original von Cassiodor
Wer wissen will, was eigentlich die vielfach beschworene französische "Clarté" ist - hier ist das Musterbeispiel.

[...]

Cassiodor besitzt diese Aufnahme, die er ohne Vorbehalte jedem Freund spätromantischer Kammermusik empfehlen kann:


Lieber Cassiodor,

auf Deine Empfehlung hin habe ich diese Aufnahme jetzt auch, gestern und heute zweimal gehört - und bin begeistert, sowohl vom Werk als auch von der Interpretation. Auffällig ist für mich - Du hattest es auch schon angedeutet - die Nähe zu Gabriel Fauré: auch hier die langen Spannungsbögen, mit immer wiederkehrenden schwärmerischen Aufschwüngen, wunderbar ausmusiziert, und der typisch französischen melancholischen Leichtigkeit. Auch das andere hier eingespielte Werk (Konzert für Klavier, Violine und Streichquartett D-dur) läßt keine Wünsche offen.

Maurice

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68

Freitag, 25. Februar 2011, 23:10

BRAHMS Klavierquartett No 3 c-moll

Heute mal ein Wiederbelebungsversuch:
Die beiden ersten Klavierquartette wurden ja bereits ausführlich vorgestellt –
jedoch eins fehlte noch: Op 60!
Brahms hat die Komposition aller drei Quartette 1855 begonnen, dann die ersten beiden sechs Jahre liegen lassen und das dritte achtzehn Jahre …

Das A-dur-Quartett ist mir zu "weitläufig", um nicht zu sagen "zu lang". :stumm:

Am meisten gefällt mir das c-moll-Quartett op. 60.
Zunächst kann ich das letzte Zitat bestätigen: Es ist das Schönste von allen Dreien!

Es wurden einige Hörempfehlungen abgegeben;
mir gefällt sehr gut: Die Aufnahmen mit dem DOMUS-Quartett.



Das Booklet vermeldet zur No. 3:
„Das 1856 skizzierte und mehrere Male überarbeitete dritte Quartett für Klavier und Streicher wurde 1875 vollendet und im Februar 1876 mit dem Komponisten am Klavier aufgeführt.

Dieses dichte und düstere Stück, das so lange in Arbeit war, entstand aus der leidenschaftlichen und unglücklichen Liebe, die Brahms mit Clara Schumann verband. …

Düster und geheimnisvoll geht das Scherzo einem wunderbaren Andante, wo das Violoncello eine lange Phase voller Zärtlichkeit singt, und einem Finale Poco allegretto mit Variationen voran.“

:!: Fazit: Eines der schönsten Klavierquartette … die ich bisher kenne … :thumbsup:
Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

lutgra

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69

Donnerstag, 29. Januar 2015, 13:40

Vier Jahre ist er her, der letzte Eintrag in diesem Thread, Zeit das Thema wieder aufzugreifen. Meine Motivation dies zu tun rührt von meinem gestrigen Besuch eines Konzerts der Notos Quartetts her, der mir ins Bewusstein rief, was für musikalische Perlen sich unter diesem Genre-Namen doch finden. Eine ganze Reihe davon sind hier schon besprochen worden, einige der Autoren (vor allem JR und Maurice) sind auch noch immer im Forum aktiv, so dass es mir sinnvoll erscheint, diesen Thread weiterzuentwickeln. Das erscheint auch deshalb sinnvoll, da zum einen noch lange nicht alle bekannten Quartette Erwähnung geschweige denn nähere Beschreibungen erfuhren. Zudem fördern gerade die kleineren Label ständig neue Entdeckungen zu Tage, die es zu hören und zu bewerten gilt. Ich liste mal zwei willkürlich herausgesuchte Beispiele.


lutgra

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70

Donnerstag, 29. Januar 2015, 18:53

Josef Suk - Klavierquartett op. 1

Gestern im Konzert habe ich seit sehr langer Zeit mal wieder das Klavierquartett von Josef Suk gehört, gespielt vom Notos Quartett.
Was für ein schönes Musikstück. Das op.1 eines 17-jährigen. Davon hört man aber nichts. Gleich der aufbrausende Einstieg klingt überhaupt nicht nach ersten Gehversuchen. Nein, hier war ein Frühbegabter am Werk, der schon ziemlich genau wusste, wie es geht. Drei gleichlange Sätze hat das Werk, knapp 20 Minuten. In allen ist Eigenes und Originelles zu hören. Gleich heute habe ich noch einmal die zwei CDs herausgesucht, die ich davon besitze. Und der positive Eindruck wurde bestätigt, zumindest bei einer Aufnahme, der älteren mit dem Josef Suk Quartett (Josef Suk, Jan Talich, Jan Panenka und Michaela Fukacova). Nun, für die ist das natürlich auch Herzensangelegenheit und Heimspiel zugleich. Die DDD-Aufnahme ist von 1991 und klingt immer noch hervorragend. Die zweite Einspielung leider nicht, obwohl sie viel später entstand. Das Klangbild beim vielgelobten Faure Quartett ist so derart eng, dass man die einzelnen Instrumente überhaupt nicht orten kann und deshalb auch kaum die individuellen Stimmen hört. Das ist natürlich sehr schade.


lutgra

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71

Sonntag, 1. Februar 2015, 12:00

Klavierquartette von Georges Solchany und dem Ungarischen Streichquartett (eigentlich -trio)

Ich höre mich gerade durch die Brahms Klavierquartette durch und zwar anhand dieser Aufnahme. Das ist IMO Kammermusik vom Allerfeinsten, was die älteren Herren (Aufnahme 1968) hier präsentieren. Und klanglich klingt es, als wäre es gestern aufgenommen worden. Es scheint keine komplette CD-Überspielung zu geben, umglaublich. ;(


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72

Sonntag, 1. Februar 2015, 12:28

Ich wusste nicht einmal, dass es diese Aufnahmen gibt. Das Klavier-Quintett, Klarinettenquintett und Quartette op.51 gab es mal auf einem franz.? Duo, die beiden Quintette habe ich auf einer preiswerten Einzel-CD (EMI red line)

Hüb'

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73

Freitag, 6. Februar 2015, 17:05

Ich höre mich gerade durch die Brahms Klavierquartette durch und zwar anhand dieser Aufnahme. Das ist IMO Kammermusik vom Allerfeinsten, was die älteren Herren (Aufnahme 1968) hier präsentieren. Und klanglich klingt es, als wäre es gestern aufgenommen worden. Es scheint keine komplette CD-Überspielung zu geben, umglaublich. ;(

Na, da schätze ich mich glücklich, gleichsam die gezeigte Box im Regal zu haben - bloß wo genau? :P

Die erwähnte Enescu-CD kann ich übrigens nachdrücklich empfehlen:



Die Scheibe hat mir unmittelbar gefallen und die Musik liegt nach meinem Empfinden weit über dem Durschnitt des veröffentlichen Nischenrepertoires.

Grüße
Frank

lutgra

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Registrierungsdatum: 9. April 2013

74

Sonntag, 28. Juni 2015, 17:41

Carl Reinecke Klavierquartette

Wenige Tage ist es her, da hat unser unermüdlicher Willy an Carl Reinecke erinnert und eine schöne Kurzvita verfasst. Einer dieser Komponisten, deren Name in vielen Musikerbiographien auftaucht, deren Musik man aber kaum kennt.

Ich möchte hier auf diese schöne Kammermusik-CD hinweisen, die der Werbepartner sehr günstig im Angebot hat. Fragt sich nur, wie lange noch, so dass ich jedem potentiell Interessierten nur raten kann, sie bei der nächsten Bestellung dabei zu haben. Die CD mit den Violinsonaten von Georgy Catoire, die ich mit dieser kürzlich gemeinsam geordert habe, ist bereits vergriffen, was sehr schade ist, aber darüber an anderer Stelle demnächst mehr.

Die CD enthält neben dem relativ bekannten Klavierquintett op. 83 die Klavierquartette op. 34 und op. 272. Reinecke war kein Neuerer sondern assimilierte den Stil Mendelssohns und Schumanns und blieb ihm auch treu. Das 1905 entstandene 2. Klavierquartett klingt kaum fortgeschrittener als das 1850 entstandene 1. Reinecke war sich seiner Position in der Musikgeschichte durchaus bewusst und schrieb, dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten sorgfältig und nach bestem Können komponiert habe. Er ging als praktizierender Musiker aber davon aus, dass seine Werke wohl auch der Vergessenheit anheimfallen werden. Nun ganz vergessen sind sie nicht und die vorliegende CD sollte jedem Kammermusikfreund gefallen, der nicht immer nur die Handvoll berühmter Werke für dies Ensemble hören will. Das Linos Ensemble spielt auf höchstem Niveau und ist auch optimal eingefangen. Das 2. Klavierquartett ist übrigens spieltechnisch bewusst "einfacher" gehalten, um Nachwuchsensembles Futter etwas unterhalb des Brahms'schen Schwierigkeitslevels zu bieten.