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iLLumination

Anfänger

Beiträge: 67

Registrierungsdatum: 27. September 2007

91

Donnerstag, 6. März 2008, 17:26

keine Reihenfolge:

Bach: Fuge in a-Moll, BWV 958
Bach: Italienisches Konzert - 3. Presto
Bach: Kunst der Fuge - Contrapunctus 1

Beethoven: Piano Sonate Nr.30 in E, op.109 - 2. Prestissimo
Beethoven: Piano Sonate Nr.8 in c-Moll, op.13 "Pathetique" - 3. Rondo. Allegro

Mozart: Piano Sonate Nr.9 in a-Moll, KV310 - 3. Presto

Prokofiev - Piano Sonate Nr.6 in A, op.82 - 4. Vivace

Shostakovich - 24 Präludien und Fugen, op.87 - Nr.17

Rachmaninov - Präludien, op.23 - Nr. 5

Chopin - Etüden, op.10 - Nr.4

Beethoven

Anfänger

  • »Beethoven« ist männlich
  • »Beethoven« wurde gesperrt

Beiträge: 40

Registrierungsdatum: 1. März 2007

92

Samstag, 15. März 2008, 11:33

1. Beethoven: Waldsteinsonate op 53
2: Chopin: 4. Ballade
3. Liszt: La Campanella
4. Rachmaninov: Prèlude en do-dièse mineur
5. Listzt: Liebestraum
6. Chopin: Fantasie-Imprumto
7. Chopin: die Etüden
8. Chopin: Walzer op. 18


Hat einen Moment gedauer bis ich diese acht zusammenhatte, denn Orchestermusikstücke mit Klavier habe ich auch extrem gerne.

Also, zu Beethovens Waldsteinsonate: Der erste Satz gefällt mir dort am meisten, er ist rassig, hat einen starken bass und die Durenwechseln sind eben so atemberaubend wie das Tempo selbst.

Chopins Ballade No.. 4: Diese Stück ist ein einziger Traum. Es beginnt langsam, in C-dur und geht dann plötzlich in F-moll über... Und dann nimmt das Tempo unheimlich zu, die Terzen überschlagen sich drauf und drunter und dann diese Pause... Ich erschrecke jedes mal, wenn dann plötzlich dieses Virtuose "Presto con fuoco" kommt.. Es ist für mich die bedeuteste Komposition von Chopin, sogar vom 19 Jahrhundert.

Liszt: La Campanella ist ein Stück, dass nur die wenigsten gut genug interpretieren können: Es sind Sprünge, denen man sich gar nicht bewusst wird, weil einen Stück so sehr verzaubert. Wiederum beginnt es langsam (relativ, immerhin muss mein mit der rechten Hand ordentlich springen) und dann leiten die Tonleitern in ein immer spektakulärer werdende Viruosität bis die Oktaven nur so drauf eingehämmert werden. Ein faszinierendes Stück... Ich wollte so gern alles spielen können, aber das kann warten.

Rachmaninov: Prélude en do-dièse mineur: Dieses Stück spiele ich gerade, Heute habe ich Konzert, dort werde ich das Vorspielen... Die Einleitung ist so gegensätzlich, als würden sich zwei Stücke kreuzen. Zum entziffern der Horror... Und dann dieses Agitato, auch hier wieder raffiniert gemacht: Wer hier richtig gute Dynamik und nicht zu viel Pedal zum besten gibt, kann mit einen accelerando unglaublich viel bewirken... Und dann dieses Majestetische Ende... traumhaft... wie ein Glockenspiel... bis die Einleitung wieder genommen wird, nur viel kraftvoller, als hätte man das agitato und die Einleitung in einem Mixer getan... bis dann das Ende kommt, das an den Anfang des zweiten Klavierkonzertes erinnert.

Der Liebestraum... da brauch ich nicht viel zu sagen, es ist einfach nur traumhaft schön.

Der Fantasie-Imprumto ist wieder mal ein Portrait von Chopin. Leise, verschlossen und dennoch diabolisch schnell und wie Perlen... Es ist wie ein Fluss, der zuerst davon fliesst, elegant, und dennoch atemberaubend... und der Zwischenteil hat eine so empfindliche linke Hand, dass ich mich frage, wie ich das hin bekommen soll.

Die étuden von Chopin sind, so finde ich, alle nennenswert, wobei ich besonders die vierte (am Freund Franz Liszt) und die erste besonders betonen möchte... Die Revolutionair ist natürlich Jedermann ein Begriff. Die Etuden sind Stücke, die einen nicht auf die Nerven gehen, wenn man sie nacheinander Pausenlos hört... Sie sind kurz, ähneln sich irgendwie, und dennoch ist jedes ein Unikat von unschätzbaren Wert.

Walzer op. 18 ist mein Lieblingswalzer von Chopin (An dem ich ebenfalls arbeite). Es ist unglaublich, wie ein Stück so lustig tönen kann und dennoch eine art melancholie weckt... Es hört sich viel schwieriger an, als es ist... Die ganzen Stimmen, die man vernimmt, scheinen einen auf zwei Hände unübertragbar... Hier hat Chopin wiedereinmal sein ganzes Genie eingesetzt,
etwas anders tönen zu lassen als es ist... Ich beneide ihn.

So, soviel dazu, ich sage hier eher was ich denke als das, was ich weiss. Aber zugegeben, Die Ballade von Chopin verdient in meinen Augen den grössten Respekt!

  • »André Beßler« ist männlich

Beiträge: 20

Registrierungsdatum: 8. März 2008

93

Samstag, 15. März 2008, 13:45

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

Bei den Klavierwerken steht Frédéric Chopin bei mir sehr weit oben, mit den Klavierkonzerten 1 und 2 und den Sonaten 2 und 3, gespielt von dem unvergesslichen Artur Rubinstein. Er spielte die Sonaten Chopins mit einem weitem Herzen für Melodieführung, wie es nur einem Menschen gelingen kann, der wahrhaft Zugang zu seinen Gefühlen gefunden hat. Scheinbar mühelos geleitet uns Rubinstein durch Chopins Klavierkonzerte. Sein souveränes, besonnenes Spiel vermittelt einen einzigartigen Farbenreichtum. Über die Nocturnen gab es dieser Tage an anderer Stelle dieses Forums eine Diskussion, an der ich bereits meine große Wertschätzung für Daniel Barenboim geäußert habe.

Was Beethovens Werke für Klavier betrifft, gefallen mir besonders die 6 Bagatellen, op. 126 und die Sonate 32 in c-moll, op. 111. Ich empfehle dieserhalb die 2005 zu Brendels 75. Geburtstag bei Phillips erschienene Doppel-CD "Brendel spielt Beethoven". Hier zeigt sich Alfred Brendels feines musikalisches Gespür, sein hingebungsvoller Ernst und seine außerordentlich ambitionierte Interpretation der Notentexte. Nicht zu vergessen dieser einzigartige Anschlag ...
Brendel ist auch ein herausragender Schubert-Interpret. Er vermittelt uns in der ebenfalls zu seinem Fünfundsiebzigsten erschienenen Do-CD "Brendel spielt Schubert" faszinierende Einblicke in Schuberts vielschichtiges Klavierwerk. Äußerst differenziert in den feinen Linien, hochfahrend in seinen Steigerungen, dabei stets in großer Werktreue.
Aber lieber sind mir aus seiner Geburtstagsedition dann doch seine Interpretationen der Werke Haydns und Mozarts. Alfred Brendels Einspielungen lassen eine sehr zarte, romantische Grundhaltung erkennen. Seine Akkuratesse und Ausdrucksstärke sind weithin unerreicht.

Zufällig stieß ich zu Weihnachten letzten Jahres auf die "Saturn Piano-Edition", mit Auszügen aus den Werken Bachs, Liszts, Rachmaninoffs, Mendelssohns, Chopins, Beethovens, Griegs et al in der Interpretation Martha Argerichs, Emil Giles', Hélène Grimauds, Lang Langs, um nur einige zu nennen. Die von der Deutschen Grammophon mitherausgegebene Doppel-CD ist nicht unbedingt etwas für Enthusiasten, aber ganz sicher kein schlechter Ausgangspunkt für den, der sich eine erste Übersicht verschaffen möchte.

Zu den von mir favorisierten modernen Pianisten gehören Keith Jarrett und Ludovico Einaudi.

  • »André Beßler« ist männlich

Beiträge: 20

Registrierungsdatum: 8. März 2008

94

Samstag, 15. März 2008, 17:36

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

In addendum zu meinem vorherigen Beitrag möchte ich noch eine CD anführen, die mir zu einer ganz besonderen musikalischen Schatzkiste geworden ist: Leonard Bernsteins "Complete Works For Solo Piano", gespielt von Alexander Frey. Diese umfangreiche Einspielung führt uns durch einen langen musikalischen Schaffensweg. Das amerikanische Koch-Label hat mit dieser CD eine fünfzig Jahre umspannende Sammlung Bernsteins kompositorischen Werkes für Soloklavier vorgelegt. Besondere Aufmerksamkeit verdient für mein Empfinden eine sehr gefühlvolle Sonate aus Bernsteins Studentenzeit an der Harvard Universität, die für mein Empfinden schon viel von der späteren Größe dieses Mannes vorwegnimmt. Am meisten berührt hat mich jedoch das Klavierstück, welches Bernstein 1948 für die Schauspielerin Felicia Montealegre komponierte, die er 1951 heiratete. Die hier zusammengestellten 33 Kompositionen aus den Jahren 1938 bis 1988 zeigen Leonard Bernsteins sehr introvertierte Seite. Alexander Freys sensibles, bewegendes Spiel erlaubt es nicht, von mir kommentiert zu werden. Ich finde es schade, dass wir nicht mehr Klavierwerke von Leonard Bernstein haben. (Siehe auch meine Rezension bei Amazon vom 18. Januar 2006.)

Caesar73

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  • »Caesar73« ist männlich
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Beiträge: 4 372

Registrierungsdatum: 22. März 2005

95

Sonntag, 16. März 2008, 10:04

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

Zitat

Original von André Beßler
Über die Nocturnen gab es dieser Tage an anderer Stelle dieses Forums eine Diskussion, an der ich bereits meine große Wertschätzung für Daniel Barenboim geäußert habe.



Lieber André,

so richtig diskutiert (d. h. bis wir Visitenkarten austauschen und uns unsere Sekundanten schicken) haben wir ja noch nicht :D:D

Warum schreibst Du nicht etwas zu Barenboims Klavierspiel im Barenboim-Thread? Das wäre sicher spannend- meinst Du nicht?

Herzliche Grüße,:hello::hello:

Christian
Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

  • »André Beßler« ist männlich

Beiträge: 20

Registrierungsdatum: 8. März 2008

96

Sonntag, 16. März 2008, 15:46

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

Lieber Christian,

danke für die Einladung, aber das können andere Forums-Teilnehmer sicher besser. Ich kenne nur einige seiner Chopin-Nocturnen und habe große Freude daran.

Nichts für ungut.

André

Caesar73

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Beiträge: 4 372

Registrierungsdatum: 22. März 2005

97

Sonntag, 16. März 2008, 16:24

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

Zitat

Original von André Beßler
aber das können andere Forums-Teilnehmer sicher besser. Ich kenne nur einige seiner Chopin-Nocturnen und habe große Freude daran.



Lieber Andre,

stell doch Dein Licht nicht so unter den Scheffel.

Es geht ja hier nicht darum eine professionelle Kritik zu verfassen, sondern einfach um den freundschaftlichen, gepflegten Austausch unter Freunden der klassischen Musik, hier des Pianos. Also nur zu.

Herzliche Grüße,:hello: :hello:

Christian
Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

98

Montag, 25. August 2008, 23:05

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

Zitat

Original von Kulturvermittler
mein persönlicher Versuch mischt bekannte und weniger bekannte Stücke, und ich orientiere mich dabei vor allem an der emotionalen Wirkung der Stücke auf mich (und auch auf einige Freunde von mir).

Hier also zehn mir besonders nahe stehende Stücke:

1. Haydn: Sonate g-moll Hob. 16/44
2. Schubert: Sonate A-Dur D959
3. J. S. Bach: Englische Suite Nr. 6
4. Schubert: Sonate a-moll D 784
5. Debussy: Images, zweites Buch
6. Xenakis: Herma
7. Messiaen: L´Alouette calandrelle (Catalogue d`Oiseaux, fünftes Buch)
8. Beethoven: Variationen aus der Sonate Opus 109
9. Skriabin: Sonate Nr. 2, gis-moll
10. Claude Vivier: Shiraz

Zu letzterem Stück noch ein paar Sätze, da dieses Stück weniger bekannt ist: Der Name bezieht sich auf die Stadt in Iran, der Heimatstadt des Dichters Hafes oder Hafis. Claude Vivier (1948-1983) war begeistert von der Erkundung fremder Kulturen und entsprechend reisefreudig. In den letzten Jahren seines Lebens folgen fast alle seine Werk dem Motiv des Reisens, dem Blick zurück in die Kindheit oder auf ein Leben nach dem Tod. Der Komponist plante wahrscheinlich, diese "späten" Werke in eine Oper über den Reisenden Marco Polo einzufügen, welche ein Opus Ultimum im Sinne von Skriabins Mysterium, Charles Ives Universe Symphony oder Messiaens Franziskus-Oper geworden wäre. Die Nederlandse Opera Amsterdam probierte 2000 eine Art "Rekonstruktionsversuch", den sie auch 2004 wieder auf die Bühne brachte ("Rêves d'un Marco Polo" ).
In diesem Zusammenhang entdeckte ich "Shiraz", übrigens das einzige große Klaviersolostück Viviers.

Mittlerweile hat die Amsterdamer Oper das Marco-Polo-Projekt auch als DVD veröffentlicht.

Der Gesamteindruck von "Shiraz" legt Vergleiche mit Messiaen und mit Ligetis Klavieretüden nahe, auch wenn Vivier auf polyrhythmische Verfahren weitgehend verzichtet, nicht aber auf ständige Taktwechsel. Die Tonalität ist in ihrer Wirkung den Vingt Régards von Messiaen ähnlich, und Vivier schreibt rhythmisch wenigstens genau so frei wie Messiaen. Der Klaviersatz und der formale Aufbau wirken allerdings noch wesentlich offener und flexibler.
Der technische Schwierigkeitsgrad der ersten paar Seiten liegt irgendwo zwischen den aufwändigeren Stücken aus den Vingt Régards und Godowskys Bearbeitung von Chopins Opus 25/11, :pfeif: vielleicht auch etwas darunter. Der zweite Teil ist ruhiger und sehr meditativ, klanglich wunderbar ausgehört. Das Stück ist jedenfalls jeder Mühe wert.


Seit dem 15. August 2006 hat sich mein Musikgeschmack etwas gewandelt. Meine jetzige Lieblingsliste ist:

1. Schubert: Sonate A-Dur D959
2. J. S. Bach: Englische Suite Nr. 5
3. J. S. Bach: Englische Suite Nr. 3
4. J. S. Bach: Englische Suite Nr. 2
5. Schubert: Sonate a-moll D 784
6: Ravel: Gaspard de la nuit
7. Xenakis: Evryali
8. Messiaen: L´Alouette calandrelle (Catalogue d`Oiseaux, fünftes Buch)
9. Beethoven: Variationen aus der Sonate Opus 109
10. Claude Vivier: Shiraz
Liebe Grüße!

Ralf

99

Samstag, 30. August 2008, 13:30

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

ich korrigiere die Liste im Sinne des Themenstellers und habe schon wieder einen Beitrag mehr.

1. Schubert D 959, zweiter Satz
5. Schubert D 784, erster Satz
Liebe Grüße!

Ralf

âme

Profi

  • »âme« ist männlich

Beiträge: 401

Registrierungsdatum: 24. Januar 2008

100

Montag, 1. September 2008, 12:14

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

Hier habe ich als Aufzählungswütiger auch noch nicht mitgemacht (und mit der Zeit entgeht mir hier wahrscheinlich keine Aufforderung dazu ;) )
Zum. ist es interessant nach ein paar Wochen und Monate nochmals darauf zu schauen und zu vergleichen ob sich was an meinem Geschmack getan hat.

1. Schubert - D 960 2.Satz
2. Beethoven - op.31/2 3.Satz
3. Mozart - KV475 (Fantasie c-moll)
4. Schubert - D 935 Nr.1 f-moll
5. Mendelssohn - Variations sérieuses
6. J.S.Bach - BWV 826
7. J.S.Bach - BWV 847
8. Beethoven - op.109 3.Satz
9. J.S.Bach - BWV 922
10. Beethoven - op. 110 4.Satz

lg
Thomas
„Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

101

Freitag, 2. Januar 2009, 13:57

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

... und hier der aktuelle Zwischenstand:

1. J. S. Bach: Englische Suite Nr. 5
2. J. S. Bach: Englische Suite Nr. 3
3. J. S. Bach: Englische Suite Nr. 1
4. J.S. Bach: Englische Suite Nr. 2
5. J.S. Bach: Englische Suite Nr. 6
6. J.S. Bach: Englische Suite Nr. 4
7. Chopin: Sonate h-moll Opus 58
8. Chopin: Polonaise-Fantaisie
9. Beethoven: Variationen aus der Sonate Opus 109
10. Claude Vivier: Shiraz
Liebe Grüße!

Ralf

Frank Georg Bechyna

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Beiträge: 2 161

Registrierungsdatum: 18. April 2005

102

Samstag, 3. Januar 2009, 21:50

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

Liebe Forumsmitglieder :

Eine Beschränkung soll und muss wohl sein .

Hier meine 10 Lieblingswerke mit maximal drei Interpreten :

(1) Liszt h - Moll - Sonate ( Horowitz , 1932 ; Weissenberg , Lumen 1956 LP ; Gilels , Konzertmitschnitt , Orfeo )

(2) Schumann : C - Dur - Fantasie Op. 17 ( Weissenberg ( EMI ;
S. Richter , Konzermitschnitt 11 / 1979 , EMI ; Horowitz , EMI , frühe Aufnahme )

(3) Schumann . fis-Moll-Soante ( Vanessa Wagner ; Vladimir Sogronitzky ; Emil Gilels , frühe Aufnahme )

(4) Brahms : Spätwerk für Klavier solo ( Radu Lupu Opp. 117 - 119 ;
Julius Katchen ; Wilhelm Kempff )

(5) Beethoven : "Appassionata" ( Emil Gilels , Konzertmitschnitt Florenz 1951 ; Horowitz , RCA ; Weissenberg , EMI )

(6) Beethoven Opus 109 ( Emil Gilels , DGG ; S Richter , Konzertmitschnitt 1963 , Leipzig ; Arrau , konzertmitschnitt 1975 )

(7) Beethoven Opus 111 ( Wilhelm Backhaus , Lonzertmitschnitt , New York ; Benedetti - Michelangeli : 1961 , BBC legends ; Arrau ; konzertmitschnitt 1975 )

(8) Beethoven : opus 110 ( Emil Gilels , DGG ; S. Richter , Konzertmitschnitt 1963 , Leipzig ; Youra Guller , Studioaufnahme )

(9) Chopin : Nocturnes ( Weissenberg , EMI ; A. Rubinstein , späte Aufnahme RCA )

(10) Schubert : Sonate B - Dur D 960 ( S. Richter , Konzertmitschnitt , BBC Legends ; Zhu Xiao Mei , Studioaufnahme , Paris ; Anna Malikova , Studioaufnahme ) .

Viele Grüsse ,

Frank
Frank Georg Bechyna
Musik & Medizin

observator

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Registrierungsdatum: 15. Februar 2005

103

Montag, 5. Januar 2009, 09:33

RE: Die liebsten Klavierwerke (Klavier-solo) der Taminos

sonaten gehören in den sonatenthread! (dort hast du eh schon gepostet...)
lies doch den themenstart.
7 von deinen 10 lieblingen sind somit hier fehl am platze...
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

Pamina1791

Anfänger

  • »Pamina1791« ist weiblich

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Registrierungsdatum: 30. Dezember 2008

104

Dienstag, 6. Januar 2009, 16:44

Oh was für eine schwierige Frage für jemanden der NUR Mozart liebt :angel: !!!!!
Na ich versuch´s mal:

1.KV 475
2.KV 457 1.Satz
3.KV 310 3.Satz
4.KV 540
5.KV 398
6.KV 279 3.Satz
7.KV 309 1.Satz
8.KV 574
9.Chopin Fantasie Impromptu
10.Haydn Sonate D-Dur 1.Satz(weiß die Hob.Zahl nicht!!)
"Ich werde allerorten an Deiner Seite seyn"

Amfortas08

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105

Dienstag, 6. Januar 2009, 17:34

wenns keine Klaviersonaten sein sollen (da Extra-Thread) , dann folgende momentane Super-Klavier-Hits auf die schnelle. Reihenfolge ist keine Rangfolge

:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
Bach: Wohltemperierte Klavier (Turek, Gulda, S. Richter), Gouldbergvariationen, Toccaten (mit Gould) und und .. und...
Beethoven: Diabelli-Variationn (Andrezewski DVD-mitschnitt, Dershavina (live radio Höxter) und Korstick (live radio)
Schumann: Fantasie C-dur (Weißenberg lradio-ive in Holstein, Fellner radio-livei, Anda),
Schönberg: Klavierkonzert (Gould mit Mitropoulus oder Uchida mit Boulez +oder Uchida-Gielen radio-live)
Nono: Como una ola de fuerza y luz (Kegel)
Debussy: Preludes (Gulda) , Etudes (Thibodet) , Images (Michelangeli)
Brahms : Intermezzi, Rhapsodien und andere Leckerlis
Haydn F-Mollvariationen z.B. mit Brendel)
Schubert: F-Moll-fantasie
:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

.. ist noch nicht vollständig .. irgendwas fällt mir noch später ein, aber das ist ja schon eine Menge
:hello:

Ulli

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106

Dienstag, 6. Januar 2009, 18:58

Zitat

Original von Pamina1791
Oh was für eine schwierige Frage für jemanden der NUR Mozart liebt :angel: !!!!!
Na ich versuch´s mal:

1.KV 475
2.KV 457 1.Satz
3.KV 310 3.Satz
4.KV 540
5.KV 398
6.KV 279 3.Satz
7.KV 309 1.Satz
8.KV 574
9.Chopin Fantasie Impromptu
10.Haydn Sonate D-Dur 1.Satz(weiß die Hob.Zahl nicht!!)


Da Sonaten[sätze] ja ausscheiden [vide Beitrag Obsi], ist's ja mit der Hob.Nr. ziemlich wurscht... es sind dann 5 Plätze freigeworden. Wie wär's noch mit 511, 397, 394, 395, 485, 576b, 453a, 399, oder oder KV 15l...

:D
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Ulli

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107

Dienstag, 6. Januar 2009, 18:59

Klavier-Solo

Zitat

Original von Amfortas08
Schubert: F-Moll-fantasie
:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


oben oder unten?

:beatnik:
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Pamina1791

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108

Dienstag, 6. Januar 2009, 19:20

Echt, keine Sonatensätze?? ;( sorry das hatte ich wohl übersehen.
Nun ja.5 Plätze, da nehm ich doch dann tatsächlich KV 485 und 511 mit dazu ;) und auf jeden Fall das "modulierende Präludium KV624/deest" sowie KV312 und KV613. Paßt es jetzt? ;)
Mit Klavierkonzerten müßten wir das auch mal machen, aber nein, das könnte man mit sämtlichen Sparten machen von ihm. Oder galt dieser Thread nur für aktive Pianisten :)?? Also alles was in die Top 10 kommt muß man gespielt haben? In diesem Fall müßt ich KV 613 wieder rausnehmen, das kommt erst noch :P
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Amfortas08

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109

Dienstag, 6. Januar 2009, 19:21

:jubel: :jubel: :jubel:

ich wollt sagen, ich mag alle (!!) diese Klavierwerke ohne Rangfolge....

:jubel: :jubel: :jubel:

:hello:

Ulli

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110

Dienstag, 6. Januar 2009, 19:26

Du meinst doch D940, oder?
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(Vincenzo Geilomato Hundini)

Amfortas08

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111

Dienstag, 6. Januar 2009, 19:35

ja genau

:hello:

Ulli

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112

Dienstag, 6. Januar 2009, 20:04

ja eben - also: oben oder unten? Links oder rechts? Du mußt Dich schon entscheiden...

:D
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rappy

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113

Dienstag, 6. Januar 2009, 20:15

Oben 8)

Aber nur zur Hälfte, meine Mitspielerin war damals zu faul. :no:

Aber wie wir gesehen haben, Ulli, hab ich das Stück längst wieder verlernt. :D

Ich mach auch mal ne Liste:

Bach - Gouldbergvariationen
Bach - Französische Suite E-Dur (BWV weiß ich grad nicht auswendig)
Bach - BWV 808 (Eng. Suite)
Bach - BWV 810 (Eng. Suite)
Brahms - Rhapsodie h-Moll
Brahms - Händelvariationen
Mendelssohn - Rondo capriccioso
Mussorgski - Bilder einer Ausstellung
Schumann - Sinfonische Etüden
Weber - Aufforderung zum Tanz
"Das Große an der Musik von Richard Strauss ist, daß sie ein Argument darstellt und untermauert, das über alle Dogmen der Kunst - alle Fragen von Stil und Geschmack und Idiom -, über alle nichtigen, unfruchtbaren Voreingenommenheiten des Chronisten hinausgeht.Sie bietet uns das Beispiel eines Menschen, der seine eigene Zeit bereichert, indem er keiner angehört." - Glenn Gould

Amfortas08

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114

Dienstag, 6. Januar 2009, 22:02

@Ull Hää ? kapier ich jetzt nich ?( ?( ?( ?(
Schuberts F-Moll Fantasie ist für 2 Tastenquäler , wo ist jetzt das Problem ? ?( ?( ?( ?( ?(

:hello:

Ulli

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115

Dienstag, 6. Januar 2009, 22:04

Zitat

Schuberts F-Moll Fantasie ist für 2 Tastenquäler


Weil es um Klavier solo geht - darunter verstehe zumindest ich nicht nur ein Klavier, sondern auch nur einen Spieler...

:hello:
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Amfortas08

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116

Dienstag, 6. Januar 2009, 22:07

ich kapiers immer noch nich

ist bei mir Gebutsfehler - kein Charakterfehler ?( ?( ?(

:hello:

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Dienstag, 6. Januar 2009, 22:09

Na dann versuche ich`s halt auch mal, wenn`s mir auch sehr schwer fällt, von meinen 500 Lieblingen eine 2-prozentige Auswahl aus dem hohlen Bauch (bzw. Aermel) zu schütteln:

Hier also meine Best-Of-Liste Januar 2009 (mehr oder weniger chronologisch):

J. S. Bach: aus 2. Englische Suite BWV: Prélude
Mozart: Adagio h-moll KV 540
Schumann: Gesänge der Frühe op.133 Nr.1
Clara Schumann: Romanze op.11 Nr.2
Fanny Hensel: aus „Das Jahr“ : September
Chopin: Ballade Nr.4
Brahms: Intermezzo op.118 Nr.6
Rachmaninoff: aus Etudes tableaux: op 39 Nr.6
Skrjabin: Etude op.8 Nr.8
Rosenblatt: Paganinivariationen

Mit herzlichem Gruss aus Bern

Walter
Der grösste Ton ist ohne Klang (Laotse)

Amfortas08

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Dienstag, 6. Januar 2009, 22:13

@Ulli warum nur Klavier Solo ?

warum nicht auch Stücke für mehere Tastenquäler, die F-moll-fantasie von Schubert ist doch hammergeile Musik. :jubel: :jubel: :jubel:

:hello:

Ulli

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Dienstag, 6. Januar 2009, 22:13

RE: @Ulli warum nur Klavier Solo ?

Zitat

Original von Amfortas08
warum nicht auch Stücke für mehere Tastenquäler, die F-moll-fantasie von Schubert ist doch hammergeile Musik. :jubel: :jubel: :jubel:

:hello:


Schon, aber eben nicht solo... der Thread heißt eben so [ich bin's nicht schuld!]. Dafür darfst Du einen eigenen Thread eröffnen.

:hello:
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Amfortas08

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Dienstag, 6. Januar 2009, 22:24

ok ok ok dann ohne meine geliebten Schubert-F-Moll-Fantasie.. dann muss ich mich in diesem Thraed auch schweren Herzens von den Nono und dem Schönberg KK trennen...

bei Bach fällt mir noch ein.. das letzte Stück aus der KdF :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
, was dann abbricht (ohne diesen nervigen Choral am Ende, nicht mal die Emersons können von diesen Choral lassen) und zwar gespielt von keinen anderen als E. Koroliov :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
(der hat Bach sicher mit Muttermiclh aufgesogen !) ... ach ja und die Chromatische Fantasie :jubel: :jubel: :jubel: mit Brendel und viele Orgelstücke bearbeitet von Busoni und Liszt, weil Orgel einfach ätzend und scheußlich klingt (oh wie ich die Orgel hasse) , aber die Klaviertranskriptionen diese geilen Bachstücke richtig fetzig hörbar machen. BWV-Zahlen folgen, wenn ich etwas Zeit habe...
:hello: