Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

Free counters!

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tamino Klassikforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

Beiträge: 18 214

Registrierungsdatum: 9. August 2004

61

Samstag, 14. Januar 2017, 01:40

Bereits in Beitrag Nr 50 dieses Threads am 13. Juni 2014 wurde diese Aufnahme vorgestellt. Ich habe sie heute erstmals gehört und kann sie allen Freunden von Serenaden nur wärmstens empfehlen. Der Verfasser des Booklets bezeichnet (zu recht) das Werk als vollgültiges Pendant zu Mozarts Serenaden. Die Interpretation ist betörend klangschön, die Tontechnik superb (Hybrid SACD/CD) Wenn wir und nun noch den Preis von 6.99 Euro ansehen, dann ist das Glück für den Sammler vollkommen. Wie Schrieb der Stereoplay Rezensent H. Arnold schon 1988: "Höchste Bewertungen für die Interpretation und Klangqualität."
Es gibt eine Ausgabe beim gleichen Label mit gleichem Inhalt, anderem Cover und beinahe doppeltem Preis!!!

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

Beiträge: 18 214

Registrierungsdatum: 9. August 2004

62

Montag, 13. März 2017, 01:15

Da ich soeben die im vorigen Beitrag erwähnte und schon von Johannes Roehl vorgestellte Aufnahme der Serenade in D. dur (Perger 87) höre, und ein wenig im Booklet gestöbert habe, möchte ich einem neulich geäusserten Wunsch eines Mitglied entsprechen und noch einige Anmerkungen machen. Serenaden waren in der Regel Freilichtmusiken, die für einen bestimmten Anlass gespielt wurden, wie z.B hier gegen Endes des Studienjahrs der Universität. Aber es wurden auch Serenaden anlässlich von Jubiläen prominenter Persönlichkeitn bestellt. Aus diesem Grund wurden sei in der Regel nur einmal aufgeführt, es handelte sich also um "Gebrauchsmusik"
Oft war deren Qualität aber erstaunlich hoch, sodaß man einzelne Sätze entnahm und sie wieder anders zusammensetzte, z.B. zu einer Sinfonie odere einem Konzert. Letzteres war deshalb möglich, weil es oft konzertante Sätze gab, ähnlich wie bei einer "Sinfoniea Concertante. So wurde dann aus einer 9 sätzigen Serenade ein 5 sätziges Konzert etc....
Am Rande sei bemerkt, auch wenn es heute kaum irgendwo erwähnt wird, so war Michael Haydn in Salzburg über alle Maßen angesehen. Sein Ouvere ist zudem wesentlich größer als die deutsche Wikipedia angibt (sie bezeichnen ehrlicherweise die gelisteten Werke als "Auswahl") in der englischsprachigen Wikipedia sind unter anderem 19 !!! Streichquartette angeführt, die sonst nirgends erwähnt sind...
mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

Beiträge: 18 214

Registrierungsdatum: 9. August 2004

63

Montag, 22. Mai 2017, 22:21

Meine Hörsitzungen mit Werken von Michael Haydn schreiten voran. Diesmal habe ich die Gesamtaufnahmer seiner Streichquintette gehört. Eigenlich wollte ich ein Pendant zum neuen Thread über Michael Haydns Sinfonien (noch nicht im Threaddirectory verzeichnet !!) eröffnen, nämlich eines über seine Kammermusik. Da er 5 Streichqunitette geschrieben hat, sollte es doch auch STREICHQUARTETTE geben. Die deutsche Wikipedia listet kein einziges auf, die französische hingegen 19 !! Könnte ja ein Fehler sein. Weitere Recherche : Youtube - Fehlanzeige. Also schaun wir bei Perger nach: Nur in der englischen Wikipedia existent. Dort finden wir 13 !! Streichquartette. Aufgenommen wurde - soweit ich das eruieren konnte, bis dato kein einziges.

Die Konsequenz ist daher, die 5 Streichqintette hier kurz zu erwähnen. Im Beiheftt wird darauf hingewiesen, daß nur eines der 5 Werke in der Originalhandschrift überliefert ist. Beim Rest handelt es sich um Kopien, wobei man sich auf die dort geforderte Besetzung verlassen muss. Nur drei der Werke weisen die "klassische" Viersätzigkeit auf, eines besteht aus 6, ein weiteres aus 7 Sätzen. An eingängigen Themen und Liebreiz des Klanges stehen die Quintette Werken von Joseph Haydn in nichts nach.

Warum Joseph, der berühmtere der beiden Brüder wurde - darüber können wir zu angemessener Zeit in einem weiteren Thread nachdenken...

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix