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Wulf

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1

Mittwoch, 29. März 2006, 01:04

Ja wer hat denn da Geburtstag?

Liebe Taminoianer,

in diesem Jahr gibt es auch nebst Mozart und Kraus so einige Geburtstage zu feiern.
Zwei schon etwas betagtere Herren werden in diesem Jahr ihren 300. feiern:

Baldassare Galuppi (*18.Okt 1706)
Giovanni Battista Martini (24. April 1706)

Nicht ganz so runder, aber dennoch denkenswürdiger Geburtstag:

E.T.A. Hoffmann (*24. Jan 1776)
oder
F. Kuhlau (*11. Sept 1786)

Richtiger Jungspund ist dagegen

P. Creston (*10.Okt 1906)

Wird gerade mal 100.

Aber auch einen 125. gibt es zu feiern, nämlich den von
Miaskovski (20. April 1881).

Was haltet ihr davon (inspiriert durch Uwes "Alle reden über dasselbe Musikwerk"-Thread), wenn man sich einen Komponisten aussucht und sich näher mit seinem Werk (so weit es geht) beschäftigt, um dann am Geburtstag einen thread ins Leben zu rufen (wenn er nicht schon existiert), der die anderen ein wenig aufklärt, sei es nun über Biographisches, oder einfach nur pber ein ganz bestimmtes Werk.
Wie auch immer, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Dazu bräuchten wir vielleicht noch ein paar mehr Komponisten.

Voila: Busoni (1. April 1866) --> könnte knapp werden
Delibes (21. Feb 1836) --> nachträglich :)
de Falla (23. Nov 1876)
Duttilleux (22. Jan 1916)

Was haltet ihr von dieser Idee? :rolleyes: :wacky:

LG
Wulf.

P.S Habe Bartok erst einmal bewusst ausgelassen, weil ihm die Ehre, die ihm gebührt, ja schon widerfahren ist - auch in Form eigener threads.
Will Bartok natürlich nicht ausschließen. Also Bartok-Fans vor!
Carreras, I'll never stop saying Carreraaaas!
(Leonard Bernstein)

Wulf

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2

Mittwoch, 29. März 2006, 01:17

Wie konnte ich die vergessen:

Rosetti (*26.Okt 1746)

und

Sinding (*11. Jan 1856)

Aber hallo, ein 150.!!! Wenn das nicht auch ein Grund zum Feiern ist :)

LG
Wulf.
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Alfred_Schmidt

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3

Mittwoch, 29. März 2006, 06:30

Aus meiner Sincht ein interessanter Vorschlag.
Der Thread über den Komponisten sollte dann aber lediglich in die Breite - nicht aber zu sehr in die Tiefe gehen - weill wir uns ja nicht verbauen wollen- wenn der entsprechende Komponist in den Bliickpunkt gerückt ist -anschliessend - so nicht bereits vorkhandenden - Einzelthreads zu senen Werken zu starten.

LG

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Ulli

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4

Mittwoch, 29. März 2006, 08:48

Salut,

die Idee finde ich auch klasse.

Zitat


Dazu bräuchten wir vielleicht noch ein paar mehr Komponisten.


Die übrigen Komponisten "des Jahres" findet man übrigens hier:

Magische Zahl: 2 0 0 6

:hello:

Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Uwe Schoof

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5

Mittwoch, 29. März 2006, 09:36

Hallo Wulf,

eine gute Idee, diese Geburtstagsfeiern. Wie Alfred, so werde auch ich am Abend vor dem jeweiligen Geburtstag vorschlafen, um am nächsten Tag ausgeruht mitschreiben zu können.

Gruß,

Uwe
Ich bin ein Konservativer, ich erhalte den Fortschritt. (Arnold Schönberg)

Ulli

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6

Mittwoch, 29. März 2006, 09:40

Zitat

Original von Wulf

Rosetti (*26.Okt 1746)



Salut,

ist die Jahreszahl mittlerweile gesichert? Ich weiß nur von "zwischen 1746 und 1750"...

?(
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Edwin Baumgartner

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7

Mittwoch, 29. März 2006, 09:53

Seltsamerweise in diesem Thread bisher übersehen: Dmitri Schostakowitsch, geboren am 12. September des alten russischen Kalenders, was den 25. September unserer Zeitrechnung ergibt, und zwar im Jahr 1906.

Die Thread-Idee halte ich übrigens auch für recht gelungen. Aber warum nicht noch stärker fokussieren? - Nicht allgemein die Musik eines bestimmten Geburtstagskindes,sondern ein ganz bestimmtes seiner Werke, etwa Schostakowitschs 5., in den Mittelpunkt stellen?
...

Ulli

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8

Mittwoch, 29. März 2006, 09:59

Zitat

Original von Edwin Baumgartner
Seltsamerweise in diesem Thread bisher übersehen: Dmitri Schostakowitsch,


Nicht so in diesem:

Magische Zahl: 2 0 0 6

:rolleyes:
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

GalloNero

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9

Mittwoch, 29. März 2006, 10:02

Zitat

...warum nicht noch stärker fokussieren? - Nicht allgemein die Musik eines bestimmten Geburtstagskindes,sondern ein ganz bestimmtes seiner Werke, etwa Schostakowitschs 5., in den Mittelpunkt stellen?


Naja, das widerspricht ein wenig Alfreds Anregung, eher in die Breite, nicht in die Tiefe zu gehen.

Wie wärs denn, wenn wir im Geburtstagsthread auch ein wenig das Geburtsjahr durchleuchten. Wer war zu dieser Zeit angesagt? Gepflogenheiten dieser Zeit u.s.w.

Is aber nur n' Vorschlach!

Grüße
Gallo
... da wurde mir wieder weit ums Herz ... (G. Mahler)

Edwin Baumgartner

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10

Mittwoch, 29. März 2006, 10:54

Zitat

Naja, das widerspricht ein wenig Alfreds Anregung, eher in die Breite, nicht in die Tiefe zu gehen.


Ja, das ist ein Widerspruch.

Ich finde, es gibt zwei sinnvolle Möglichkeiten: Entweder man geht sehr in die Breite (also Erkundung des Umfelds, der historischen Gegebenheiten, quasi Einbettung des Komponisten in seine Zeit) oder man fokussiert auf ein bestimmtes Werk.

Ich glaube, dass über die Fokussierung die "Breite" zu erreichen ist. Aber es ist durchaus möglich, dass dazu nicht nur zwei sondern noch wesentlich mehr "Lehrmeinungen" existieren als die von Alfred und mir.
...

Uwe Schoof

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11

Mittwoch, 29. März 2006, 11:13

So ist es.

bei einem runden Geburtstag ist es meines Erachtens angebracht, entweder die Lebensumstände sowie Biographie des Komponisten im unten genannten Sinne zu thematisieren oder aber alternativ in die Tiefe gehend ein Werk ("Hauptwerk") bzw. ein Thema, das dem Komponisten selbst besonders viel bedeutet hat.

Gruß,

Uwe
Ich bin ein Konservativer, ich erhalte den Fortschritt. (Arnold Schönberg)

petemonova

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12

Mittwoch, 29. März 2006, 11:14

Gute Idee,

und wenn dann ein Komponist ausgesucht bzw. gelost wurde, werden Aufgaben verteilt. So beschäftigt sich einer mit dem Leben, ein anderer mit dem zeitlichen Umfeld, andere nehmen sich jeweils ein Werk vor und beleuchten es ein wenig usw.

Ich bin übrigens dieses Jahr auch schon 20 geworden. :baeh01:


Gruß, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

Wulf

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13

Mittwoch, 29. März 2006, 21:04

Guten Abend zusammen!

Freut mich sehr, daß euch mein Vorschlag gefällt!

Gleich vorweg: Ich finde Peters Vorschlag einfach spitze. So wohnt dem Ganzen eine ungezwungene Freiheit inne, die mir bei meinen Überlegungen zu diesem thread in ähnlicher Weise durch den Kopf ging.
Vielleicht sammeln wir zunächst noch ein paar Komponisten - nach Möglichkeit nur solche, zu deren Lebensumständen Quellenmaterial existiert bzw. deren Werke diskographisch zu erwerben sind. Und seien es auch nur 2 oder 3CDs....
Dann fände ich es toll, wenn einfach jeder mal einen Vorschlag macht, welchem Komponisten er sich gerne widmen würde. Sollten da manche leer ausgehen und manch anderer von zuvielen Mitgliedern genannt werden, können sich die Mitglieder mit Mehrfachbelegung selbst nach einer neuen Wahl umschauen..ich denke da wird man sich schon einig.
(In der Uni klappts meistens irgendwie auch, selbst bei überfüllten Seminaren mit mehr als 80 Teilnehmern...).
Dann Peters Idee mit verschiedenen Schwerpunkten.
Und da würde ich sogar noch einen Schritt weitergehen. Auch hier denke ich kann man das Ganze doch seinen Lauf lassen. So kann sich ein Mitglied nach Wahl eines Komponisten und nach einer kurzen Zeit des Beschnupperns - so hoffe ich - dagen : "Mensch, das interessiert mich, dieses weniger." Und somit legt er sich selbst seinen Schwerpunkt. Die Hürde: Jeder muss schon selber abschätzen könnnen, was er sich dau aufbürdet, bzw. ob er genügend Material findet.
Damit das ganze nicht endlos dauert, würde ich einen zeitlichen Rahmen vorgeben, innerhalb dessen Wahl des Komponisten und Schwerpunkt getroffen sein sollten.

@Ulli:

zu Rosetti: Ich besitze das rororo Musik-Handbuch in der Ausgabe von 1986. Es umfaßt zwei Bände, wovon der erste ein allgemeiner ist, der Musiklehre und Musikleben zum Thema hat, während der zweite der Komponisten -und Interpretenteil von A-Z ist.
Dort findet man unter Rosetti einen Querverweis zu seinem ja eigentlichen Namen: Franz Anton Rössler.
Und dort steht eben geschrieben, er sei am 26.Okt 1746 in Niemes (Böhmen) geboren....

@Edwin:

Du siehst mich verlegen. Wie konnte mir der Shostakowitsch durch die Lappen rutschen? Zu meiner Verteidigung: bei meinen Überlegungen hatte ich ihn immer wieder im Hinterkopf. Wahrscheinlich verdrängt, weil ich das Augenmerk auf unbekanntere Komponisten richtete, denen ich durch diese Idee eine Art Ehrerbietung dabringen wollte.
Shostakowitsch, wie Bartok, sind ja - und zwar völlig zu Recht - schon mit threads gesegnet.
Was nicht heißt, daß ich sie ausschließen würde. Ganz im Gegenteil. Hier wird es bestimmt spannend, Themenschwerpunkte zu finden, die bisher im Forum noch nicht so diskutiert wurden a la Shostakowitschs Verhältnis zu anderen russischen Komponisten seiner Zeit (Kabalevsky, Popov etc.) oder ähnliches.
Ich denke der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Es gibt noch eine ganze Menge Komponisten mit der 6 am Ende, aber Aufnahmen bzw. Quellenmaterial sollte es halt geben.
Beispiel: Rebikow. Es gibt eine Weihnachts-CD von Naxos, da ist einmal Rebikow drauf. Das wäre in diesem Fall IMO etwas zu dürftig...

LG
Wulf

P.S. Dann nenne ich mal gleich meinen Wunschkandidaten:
P. Creston. :)
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Ulli

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14

Mittwoch, 29. März 2006, 22:32

Wunschkandidat



:rolleyes:
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Maik

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15

Mittwoch, 29. März 2006, 22:41

Hallo,

nun, ein Herr Dvorák wurde auch unterschlagen:

8.9.1841 geboren, also sein 165. :yes:


An sich finde ich die Idee auch gut, nur weiß ich nicht inwiefern ich Zeit hätte, um teil zu nehmen.

Lieben Gruß, Maik
Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.

Sirach 32, 7

Ulli

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16

Mittwoch, 29. März 2006, 23:13

Zitat

Original von Wulf
@Ulli:

zu Rosetti: Ich besitze das rororo Musik-Handbuch in der Ausgabe von 1986. Es umfaßt zwei Bände, wovon der erste ein allgemeiner ist, der Musiklehre und Musikleben zum Thema hat, während der zweite der Komponisten -und Interpretenteil von A-Z ist.
Dort findet man unter Rosetti einen Querverweis zu seinem ja eigentlichen Namen: Franz Anton Rössler.
Und dort steht eben geschrieben, er sei am 26.Okt 1746 in Niemes (Böhmen) geboren....


Eben!

Und im MGG - Auflage Oktober 1989, mithin auch nicht wesentlich frischer - steht *um 1750. Ich weiß zwar nicht, wie man "um" ein Jahr herum geboren sein kann, ich fasse es aber als ca.-Angabe auf [oft wird auch c1750 angegeben]. Es steht ja leider nirgends, welche Quellen die Autoren benutzten.

Daher hatte ich mich in diesem Thread für die Angabe "zwischen 1746 und 1750" entschieden.

Zudem nennt das MGG noch die Schreibweise Rösler und zudem noch die böhmischen Schreibweisen.

:beatnik:

Cordialement
Ulli
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Ulli

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17

Samstag, 29. Juli 2006, 00:28

&

Herzlichen Glühstrumpf zum Brutzeltag!

:hello:

Ulli
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Ulli

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18

Donnerstag, 26. Juli 2007, 21:37

Heute hat der

kleine

Geburtstag!

Alles Gute!

Achja - und zur allgemeinen Unterhaltung noch die passende Werbebotschaft.
Ich fand die einfach so gut :rolleyes:

Das Leben des sogenannten Entscheiders ist ein unangenehmes. Allzuoft bekommt er Besuch von Menschen, die ihm etwas andienen möchten: Produkte, Texte, Ideen, Vorschläge, Demo-Bänder, Versicherungen, Rabatte und dergleichen mehr. Üblicherweise beginnt das Gespräch seitens des Bittstellers mit den Worten, "Hier, warten Sie, meine Karte", gefolgt von einem mehr oder minder schwungvollen Zücken und Überreichen unklug gestalteter Visitenkarten, auf denen ungelenke Künsteleien zu sehen sind und Worte wie "fon" stehen. Es gibt wohl wenig gelungenere Möglichkeiten hierüber Missbilligung zu äussern als solcherlei erhaltene Visitenkarten ungesehen in den USB-SHREDDER gleiten zu lassen, sich am leisen Surren des Gerätes zu erfreuen und für sein Gegenüber ein freundliches, ja höfliches Lächeln anzuknipsen.

Quelle: Jochen Reinecke von riesenmaschine.de

Eignet sich übrigens auch hervorragend für Rechnungen und Mahnungen.

Zu dem "fon" - der Gag ist misslungen, da ich "fon" seit Erfindung des Faxes logischer finde, denn "Tel." kann [e]-fon oder [e]-fax sein.

:hello:

Ulli
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