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chrissy

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  • »chrissy« ist männlich

Beiträge: 3 726

Registrierungsdatum: 20. Oktober 2010

1 531

Montag, 4. Juni 2018, 20:54

Zitat


Vor einer Stunde ging mit dem Brindisi aus "La Traviata" ein großartiges Konzert im TV zu Ende.
Es war eine Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden von 2007.
Anna Netrebko - stimmlich und optisch ein Genuß.
Lieber Chrissy!

Das Gleiche gilt wohl auch für Elina Garanca!

Selbstverständlich, lieber Wolfgang, volle Zustimmung. Auch sie war stimmlich wie auch optisch ebenfalls ein Genuß.
Aber da es hier um A. N. geht, habe ich sie exklusiv erwähnt.

Wäre die Fahrt nicht so weit, hätte ich dafür schon ein paar Spargroschen geopfert. :D
Mir sind zwar die Eintrittspreise nicht bekannt, aber ich bin mir sicher, ein "paar Spargroschen" würden wohl in Baden Baden nicht gereicht haben.
Da hättest Du bestimmt das ganz große dicke Sparschwein schlachten müssen.
Herzliche Grüße
CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...

chrissy

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Montag, 4. Juni 2018, 21:37

eine Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden von 2007.
Anna Netrebko - stimmlich und optisch ein Genuß.

Neben vielem anderen ein Höhepunkt "Meine Lippen die küssen so heiß...",
wo sie nicht nur gesanglich, sondern zur Freude des Publikums dies auch richtig ausgelassen und stimmungsvoll gestaltete.


Und hier habe ich ergänzend dazu das Video gefunden. https://www.youtube.com/watch?v=7tUq8Q_b8Lg
Viel Freude wünscht

CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...

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Registrierungsdatum: 22. Februar 2007

1 533

Dienstag, 24. Juli 2018, 14:52

Ich habe Anna Netrebko seit ihrer Manon-Serie 2007 in der Staatsoper Berlin einige Male erlebt und war bis auf zwei Ausnahmen immer begeistert. Ausnahme Nummer 1 war die erste Troubadour-Leonore, die ich im Dezember 2013 von ihr gehört habe. Später habe ich sie jedoch hervorragend in dieser Rolle gehört und finde es toll, dass sie sich weiterentwickelt und sich in Partien verbessert oder auch mal die Notbremse zieht. Enttäuschung Nummer 2 war ihre Maddalena in Mailand im Dezember 2017. Da klang sie mir zu blutarm und brachte mir die verzweifelte Maddalena nicht glaubhaft rüber. Zuletzt habe ich sie als Lady Macbeth gehört. In der tiefen Lage war nicht immer alles ganz sauber gesungen, aber vom Gesamtpaket her fand ich sie wieder überragend. Ich finde es eher sympathisch, dass bei ihr nicht immer alles perfekt klappt. Eine große Überraschung war auch ihre Elsa in Dresden. Selbst wenn sie den Text abgelesen haben sollte, was für mich nicht sichtbar gewesen ist und mich auch nicht gestört hätte, muss man diese gute Diktion erst einmal hinbekommen. Für mich gehört Anna Netrebko zusammen mit Anja Harteros und Sondra Radvanovsky zu den aktuellen Top-Sängerinnen, wobei jede mit ihren eigenen Stärken für sich einnehmen kann.

Melot1967

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  • »Melot1967« ist männlich

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Registrierungsdatum: 23. Februar 2006

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Donnerstag, 26. Juli 2018, 13:21

Netrebko in Bayreuth

Anna Netrebko singt 2019 in zwei (!) Vorstellungen die Elsa in Bayreuth. So sehr es mir gefällt, dass sie dort nun doch die Elsa singen wird, frage ich mich schon, wie ernst man das nehmen soll, wenn sie nur zwei Vorstellungen singt. Hat sie bis dahin den Text gelernt? Nimmt sie dann im selben Ausmaß wie die anderen SängerInnen an den Proben teil? Für zwei Vorstellungen? Warum macht sie das überhaupt bzw. warum lässt man das zu? Die Mehrzahl der Auftritte der Sängerin besteht aus Konzertauftritten und Galakonzerten mit ihrem Mann. Wo ist die Entwicklung? Wo sind interessante Projekte/Produktionen mit ihr, oder sind diese Gala- und Konzertauftritte schon eine Abschiedstournee? Nachdem nach ihrer beeindruckenden Dresdner Elsa nichts mehr diesbezüglich geschehen ist und sie verlauten ließ, dass sie in Zukunft keinen Wagner mehr singen möchte (was ich sehr respektiere), erkenne ich keine Grundlage oder Voraussetzung dafür, dass ihre Mitwirkung 2019 in nur zwei Vorstellungen ein wertvoller Beitrag zum soeben mit den bestmöglichen SängerInnen gestarteten neuen Bayreuther Lohengrin sein sollte. Es ist doch plausibler, sich eine Karte für eine der anderen Vorstellungen (mit Harteros) zu kaufen.
Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.