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seicento

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  • »seicento« ist männlich

Beiträge: 2 018

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2010

1 861

Freitag, 16. Januar 2015, 22:26




Zur Feier des Tages - Operus hat uns "discovered" - wollen wir der geneigten Taminoöffentlichkeit auch die neueste Entdeckung der Cover-Forschung unseres Forums nicht vorenthalten. Ein Fildmdokument ist aufgetaucht, das die Existenz des sagenhaften Saitenwurms, Bambyx piano, belegt. Dieses scheue Wesen tritt nur sehr selten in absoluten Sternstunden der Klaviermusik zu Tage und verbringt die meiste Zeit seiner Existenz damit, die Saiten wertvoller Klaviere mit Saitenseide zu umwickeln, was wiederum ganz besondere Klangeffekte ermöglicht. Der exklusiven Vorführung dieser wissenschaftlichen Sensation hier im Thread folgen morgen eine Pressekonferenz in Alfreds Wohnzimmer in Wien sowie später ein festlicher Empfang im Haus des Wiener Musikvereins. Es wird allerdings auch diskutiert werden, inwieweit berühmte Klavierhersteller von der Existenz dieses nützlichen Tieres wussten, ob sie ihre Kenntnisse aber geheim hielten und vor der Konkurrenz verbargen. Ob die Zucht dieser Tiere wieder möglich ist und welchen Einfluss sie auf die Klaviermusik in Zukunft haben kann, darüber darf spekuliert werden. Anfragen einiger asiatischer Hersteller sollen bereits vorliegen.

Bachiania

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  • »Bachiania« ist weiblich

Beiträge: 621

Registrierungsdatum: 2. Februar 2014

1 862

Freitag, 16. Januar 2015, 22:58

... von Seicento aber auch von anderen fast künstlerische Beiträge eingestellt werden.

Lieber Operus,

hier darf ich mir höflich erlauben, dich zu korrigieren. Wenn du hier nich etwas länger verweilst, wirst du feststellen, dass dein "fast" nicht passt. Hier wird so manche Kunst gemacht, die so mancher (auch wirklich großer) Kunst absolut ebenbürtig ist !

Und dies meint nicht nur

Bachiania
Man sagt, wenn die Engel für Gott spielen, so spielen sie Bach, füreinander aber spielen sie Mozart.
(Sir Isaiah Berlin)

Reinhard

Moderator

  • »Reinhard« ist männlich

Beiträge: 2 168

Registrierungsdatum: 11. August 2004

1 863

Samstag, 17. Januar 2015, 00:10

Und dies meint nicht nur

Bachiania

Sondern auch

Reinhard :hail:
Leiste guten Menschen Gesellschaft, und du wirst einer von ihnen werden. Miguel de Cervantes

dr.pingel

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  • »dr.pingel« ist männlich

Beiträge: 3 949

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1 864

Samstag, 17. Januar 2015, 00:25

Das Tier heißt korrekt "bambyx piano pingeli"!
"Früher war alles besser!" Sogar die Kommentare zu "Früher war alles besser!" waren früher besser (Dr. Pingel´s Brosamen, Band 1, Nr. 65).

Reinhard

Moderator

  • »Reinhard« ist männlich

Beiträge: 2 168

Registrierungsdatum: 11. August 2004

1 865

Samstag, 17. Januar 2015, 00:28

hast Du da nicht ein "g" am Ende des letzten Wortes vergessen?? ;)



 
Leiste guten Menschen Gesellschaft, und du wirst einer von ihnen werden. Miguel de Cervantes

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich

Beiträge: 4 757

Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

1 866

Samstag, 17. Januar 2015, 08:58

Lieber Operus,

hier darf ich mir höflich erlauben, dich zu korrigieren. Wenn du hier nich etwas länger verweilst, wirst du feststellen, dass dein "fast" nicht passt. Hier wird so manche Kunst gemacht, die so mancher (auch wirklich großer) Kunst absolut ebenbürtig ist !

Weil ein fast fast niemals passt wird es in diesem Fall sofort geschasst! Ich werde mich von der hier gebotenen Kunst gerne überzeugen, sie auf mich wirken lassen und mich hoffentlich vom Saulus zum Paulus entwickeln.


Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

hami1799

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  • »hami1799« ist männlich

Beiträge: 3 438

Registrierungsdatum: 6. Februar 2012

1 867

Samstag, 17. Januar 2015, 12:48

Bambyx piano

Saitenräupchen am Kamin
grübelt traurig vor sich hin
und denkt, so ein Spinner
ist kein Gewinner.
Muss die Kraft meiner Drüsen
bald im Todesdampf büßen.
Schüttelt das Räupchen
von den Füßchen die Stäubchen.
Wird das liebe Ding
bunt zum Schmetterling.
Doch birgt die Chose
der Metamorphose
grausamen Witz.
Mit der Nadel so spitz
durchs Eingeweide
auf Samt und Seide
ruht nun das Tierchen
uns zum Plaisirchen.

seicento

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  • »seicento« ist männlich

Beiträge: 2 018

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1 868

Sonntag, 18. Januar 2015, 18:25

Zitat von »seicento«
Bambyx piano

Das sollte natürlich Bombyx piano subsp. pingeli heißen. :untertauch: Deshalb musste ich jetzt einige Bio-Nachhilfestunden absitzen. Wir müssen leider einen Schritt vor Hamis Beitrag zurück, wo das erwachsene Tier bereits Teil einer zoologischen Sammlung wurde.


Der Saitenspinner ist als Larve
mitunter heimisch auf der Harfe.
Doch mag er dort mit Saitenspinnen
erst nachts, wenn's dunkel ist, beginnen.
Er webt, wenn alle andern schlafen,
die Maschen zwischen den Oktaven
sowie den reinen Intervallen
( - weshalb sie uns so gut gefallen.)

Auf jeden Fall kann bei Klavieren
das Tier am Tage funktionieren
- falls man den Deckel gut verriegelt.
Sein Raupendasein wird besiegelt
nach 30 Jahren, wenn‘s abrupt
sich bei der Spinnerei verpuppt.
Bald regt sich drinnen im Versteck
der Wurm und fliegt als Motte weg.



Kunst oder nicht Kunst ... na ja. Aber diesmal möchte ich doch drauf aufmerksam machen, dass die Flügel unseres Bombyx piano subsp. pingeli die Form von Flügeldeckeln haben. Leider bewegt sich die Motte so schnell, dass das nicht leicht zu erkennen ist.

seicento

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  • »seicento« ist männlich

Beiträge: 2 018

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2010

1 869

Montag, 19. Januar 2015, 22:59

Kleine Tuba schwelgt im Glück.
Hinter ihr ein kurzes Stück
folgt ihr die verliebte Harfe.
Vor ihr ragen aber scharfe
Stacheln auf, doch im Moment
packt das Saiteninstrument
sie von hinten. Im Spagat
hat es sie vor Leid bewahrt.

bald darauf:


die Harfe und die Tuba kaufen
ein Eiland, das sie Kuba taufen.

die Tuba dort die Harfe laust,
sofern auf ihr 'ne Larve haust.

m-mueller

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  • »m-mueller« ist männlich

Beiträge: 3 287

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

1 870

Montag, 19. Januar 2015, 23:54

Harf´ ist hinter Tuba her,
sie verehrt das Blashorn sehr,
Tuba jedoch rennt davon,
fühlt bei Harfe sich verlor´n.

Rennt genau auf Kaktus zu,
der stäche Tuba in die Schuh,
doch die Harf´ hat sich geschwor´n:
vorher schnapp ich mir das Horn!!

Überschüttet es mit Rosen,
würd´ so gerne es liebkosen,
und so bleibt die Tuba steh´n,
will nicht in den Kaktus geh´n.

Harfe bringt die fette Beute
in ihr Bett, und wißt ihr, Leute,
hier endet Chronistenpflicht.
Diese Taten woll´n kein Licht.

Doch man fragt sich unumwunden:
Harf´ und Tuba sind verbunden:
was wird nun der Output sein?
wie seh´n aus die Kinderlein???

seicento

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  • »seicento« ist männlich

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1 871

Dienstag, 20. Januar 2015, 20:19

wie seh´n aus die Kinderlein???
Lieber Michael, eine sehr interessante Frage. Man müsste mal recherchieren, wie Turfen aussehen. ;)




Diese Frage ewig prägt
das Verhältnis Mensch - Gerät:
Kann denn jener jenes zügeln,
oder tut’s ihn überflügeln ?
Das Verdikt - es hat gesiegt -
meistens Kritikern obliegt,
während Leut‘ wie ich und du
ganz ergriffen hören zu.

zweiterbass

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  • »zweiterbass« ist männlich

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Registrierungsdatum: 2. Juni 2010

1 872

Dienstag, 20. Januar 2015, 22:53

Verdikte - sollten die mich scheren?
Viel lieber tu ich Musik hören!
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

seicento

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  • »seicento« ist männlich

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Registrierungsdatum: 7. Oktober 2010

1 873

Mittwoch, 21. Januar 2015, 10:12

Lieber zweiterbass, das war in der Tat missverständlich.
Ich hab eine ältere Version des Versleins, die vielleicht besser verständlich ist.
seicento :hello:



Der Beziehung Mensch - Maschine
wohnt die Frage ewig inne,
wie der Mensch das Monster zügelt.
Oder wird er ´überflügelt`?
Der Entscheid - wer hat gesiegt -
meistens Kritikern obliegt.
... Hab ich`s Publikum vergessen?
oh ... das hört Musik indessen.

seicento

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  • »seicento« ist männlich

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Registrierungsdatum: 7. Oktober 2010

1 874

Mittwoch, 21. Januar 2015, 22:10





*



* Georg Philipp Schmidt von Lübeck / Schubert , "Der Wanderer"

m-mueller

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  • »m-mueller« ist männlich

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Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

1 875

Donnerstag, 22. Januar 2015, 00:09

Die Welt so klein,
und ich so toll.
Das Glas ist leer,
und ich so voll.

Prost

William B.A.

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  • »William B.A.« ist männlich

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1 876

Donnerstag, 22. Januar 2015, 00:48

Zitat

dr. pingel: Das Tier heißt korrekt "bambyx piano pingel"

Das Tier wäre Ronald Brautigam am 14. 1. 2015 bei seinem Auftritt in der Kölner Philharmonie zu wünschen gewesen, wenn es denn auch das Gegenteil könnte, nämlich die Saiten nicht zu umwickeln, sondern von der Saitenseide zu entwickeln, dann hätte Ronald Brautigam nicht versuchen müssen, bis zur Grenze der Erschöpfung seinem armen Holzkasten (genannt Hammerklavier) Töne in der Dynamik zu entlocken, wie sie in der Partitur von Beethovens "Pathétique", Waldstein-Sonate" und op. 111 verzeichnet waren.

Liebe Grüße

Willi ^^
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

seicento

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  • »seicento« ist männlich

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1 877

Donnerstag, 22. Januar 2015, 22:18

Das Tier heißt korrekt "bambyx piano pingeli"!

.... und jetzt ein Vertreter der Familie der Lyropoda nach dr.pingel


Der Lautenfüßler in der Brunft
sucht Weibchen aus der eig'nen Zunft
und ist als Single notgedrungen
zu Exkursionen dann gezwungen.

Der Lautenbauer ihm jedoch
vergitterte das große Loch.
Drum sucht er jetzt im Internet
ein Weibchen, das ihm passen tät.


Zur Beruhigung aller Tierschützer: Die hier zu sehende Rauwolf-Laute stammt zwar aus Augsburg und ist etwa 425 Jahre alt. Es ist aber anzunehmen, dass der Lautenfüßler erst bei einer der kürzlich erfolgten umfangreichen Restaurierungen in die Laute geraten ist.

seicento

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  • »seicento« ist männlich

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1 878

Samstag, 24. Januar 2015, 16:01

Der Lautenbauer ihm jedoch
vergitterte das große Loch.
Drum sucht er jetzt im Internet
ein Weibchen, das ihm passen tät.


Nun traf den Lautenfüßler man
als Gast in Partnerbörsen an.
Auf Weibchen stieß er bald in ihnen,
die wohnten wohl in Mandolinen.

Dies ließ den Lautenfüßler hoffen,
denn dort ist meist das Schallloch offen.
Auch stand im Mandolinenchor
die nächste Probe bald bevor.

Dort plante er ein Rendezvous.
Die eine mochte er im Nu.
Schnell war es klar, es wär gescheit,
dass sie ihn möglichst bald befreit.

Beim nächsten Üben in der Pause
wurd' er erlöst aus seiner Klause
mit einer Zange einer scharfen.
(Und die Rosette sie verwarfen.)

Sie leben nun seit ein paar Jahren
wohl ganz zufrieden in Gitarren.

Liebe Bachiania,
weil ich weiß, dass dir das wichtig ist, hier noch die Version mit 'Happy end'. ;)
Ich hoffe, es stört dich nicht, dass der Lindberg wahrscheinlich nicht im Mandolinenchor mitspielt.






seicento

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  • »seicento« ist männlich

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1 879

Sonntag, 25. Januar 2015, 15:27

Den Dirigenten nie was hemmt –
es sei denn, dass der Taktstock klemmt.


Siegfried

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  • »Siegfried« ist männlich

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Montag, 26. Januar 2015, 12:25

Lieber Seicento,

ein klemmender Taktstock scheint nicht die einzige Unbill zu sein, die einen Dirigent herausfordert, wie folgende Anekdote zeigt:

Dirigent nach der Probe: "Also, dass jeder eine andere Tonart spielt, tut nichts zur Sache. Dass jeder ein anderes Tempo spielt, ist nebensächlich. Dass jeder zu einer anderen Zeit fertig wird, ist egal. Aber können wir uns mal auf ein Stück einigen?"

Mach bitte weiter so mit deinen herrlichen Pointen! :jubel:
Freundliche Grüße Siegfried

seicento

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  • »seicento« ist männlich

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1 881

Montag, 26. Januar 2015, 20:12

Lieber Siegfried,
eine Variante des Taktstock-Verses wäre die:

Die Regisseure nie was hemmt -
es sei denn, dass der Beutel klemmt. (Geldbeutel) ;)


"Rauchmaninov"
(diesmal als Animation)


zweiterbass

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  • »zweiterbass« ist männlich

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Montag, 26. Januar 2015, 23:18

Wenn der Taktstock klemmt, ach wie schade,
gäb's kein "Aufwiedersehn' bei der Fermate".
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

seicento

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Dienstag, 27. Januar 2015, 20:31


nach Philip Mercier (?1689/91-1760)
Frederick, Prince of Wales, and his sisters
(The Music Party, 1733)
(Original-CD-Cover, ohne mein Zutun) :yes:
Man stieg in and'rer Leute Gunst
dereinst am höchsten wohl mit Kunst.
Heut ist es eh‘r die Zahl der Watt,
die einen Einfluss darauf hat.

dr.pingel

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1 884

Dienstag, 27. Januar 2015, 21:44

"Rauchmaninov"
(diesmal als Animation)

Bei mir heißt er "Krachmaninov!"
"Früher war alles besser!" Sogar die Kommentare zu "Früher war alles besser!" waren früher besser (Dr. Pingel´s Brosamen, Band 1, Nr. 65).

seicento

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1 885

Mittwoch, 28. Januar 2015, 22:24



(Man sieht Karajan hier gerade beim Wechseln
zwischen zwei verschiedenen Instrumenten.
Das kleinere ist wohl vollkommen schwarz)

(Karajans großes Geheimnis - ein Musiker erzählt)

"Das Proben war stets wunderbar
mit Herberts Mundharmonika.
Der Probenstress ist halb so wild,
wird dir dein Part erst vorgespielt
vom Meister selbst. Man weißt so recht
erst dann, wie er es hören möcht'."

seicento

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1 886

Freitag, 30. Januar 2015, 21:02



Der Friedrich sprach zu Sviatoslav:
„Am Piano hat man seinen Schaff.“
Der pflichtet bei: „Ach, Friederich,
dann spüre alle Glieder ich ..
.. der Kopf wird schwer .. das Haar wird lichter.“
Da rief Herr Gulda: „Stimmt, Herr Richter.“




m-mueller

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1 887

Freitag, 30. Januar 2015, 21:29



(Man sieht Karajan hier gerade beim Wechseln
zwischen zwei verschiedenen Instrumenten.
Das kleinere ist wohl vollkommen schwarz)

(Karajans großes Geheimnis - ein Musiker erzählt)

Harmonika und Symphonie,
so deucht es uns, das klappt doch nie!
Doch Herbert tut mit seinem Mund
es allen andren Künstlern kund:
Bruckner und Harmonika,
war´n immer füreinander da.

seicento

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  • »seicento« ist männlich

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Samstag, 31. Januar 2015, 17:57

Ein Pianist - sind wir mal ehrlich -
lebt objektiv doch sehr gefährlich,
denn er - viel Zutun braucht es nicht -
verletzt sich leicht mal im Gesicht.
Versucht er dieses zu vermeiden,
lässt dies die Mimik auch entgleiten.


Der Aussicht, dass der Deckel fällt
und damit das Gesicht entstellt,
umgeht im Jazz man ganz gewitzt,
indem man links vom Piano sitzt.
;)

zweiterbass

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1 889

Samstag, 31. Januar 2015, 23:42

Ich will behaupten hier sehr frech,
die Mimik ist der Musik Knecht?

Es ist auf jeden Fall der Pianist
für's Marketing ein Spezialist.
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

m-mueller

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Sonntag, 1. Februar 2015, 00:36

Ludwig van, der alte Bonner
schrieb viele schöne Tastendonner,
und auch Chopin und Schuberts Franz
erzeugten manch gar lauten Tanz.

Jedoch, ist das Klavier malad,
die Tasten locker, Farben fad,
Pedale hängen bis zur Erde -
Klavier schon Leichtgebrauch gefährde.

Und nimmt man dann zu stark es ran,
es nicht stabil mehr bleiben kann.
die Klappe fällt auf Tastatur -
der Spieler spielt nun Einhand nur.