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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

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Alfred_Schmidt

Administrator

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Beiträge: 18 435

Registrierungsdatum: 9. August 2004

1

Sonntag, 14. Januar 2007, 18:15

Ohrwürmer und Schlager orchestraler Barockmusik

Liebe Forianer,

Der Thread verdankt sein Entstehen schlicht und einfach der Existenz von zwei anderen Threads nämlich:

Barockmusik - nein danke (???)

und

Wer fürchtet sich vorm Telemann ? - Die Instrumentalkonzerte

Generell wurde dort über Telemann hergezogen, aber auch andere Barockkomponisen wurden nicht allzu bejubelt. Man mag nun einwenden Bach sei sehr bekannt und beliebt, aber das war erstens nicht immer so, und zweitens sind Bach Händel und Telemann, BBB wies mich einst zu recht drauf hin (und ich habe es nicht vergessen) Meister des SPÄTBAROCK, der Zenit war schon längst überschritten.
Vivaldi wird ebenfalls diskreditiert, als Vielschreiber wo alles gleich klingt.
Ich würde das anders sehen: Vivaldi hat einen unverwechselbaren Stil der kaum Nachahmer fand (von Ausnahmen mal abgesehen) - nur aus der Ferne betrachtet klingt alles gleich.

Ich habe mir nun die Frage gestellt, ob hier nicht eine Ablehnung des Barock generell vorliegt. Im Gegensatz zum negativ titulierten Thread, der mit "nein danke" endet will ich das Thema nun positiv angehen.

Gesucht sind Instrumentalwerke des Barock mit eingängiger Melodik, sogenannte Ohrwürmer, Dinge die die Tonträgerindustrie unter
"Die schönsten Melodien des Barock" zusammenfassen würde.

Jeder Teilnehmer darf bis zu 3 Titel nominieren, es darf aber jeweils nur EINER der drei Namen BACH HÄNDEL und VIVALDI vorkommen, soll heissen : wird beispielsweise ein Werk von BACH gewählt, so dürfen die beiden anderen nicht nominiert werden. etc etc.....

Somit kommen wir in den Genuss von Empfehlungen weniger bekannter Komponisten.
WICHTIG: Es ist nicht von Bedeutung wie bekannt oder angesehen ein gewählter Komponist ist - sonder wie sehr das Werk ein breiteres Publiku, begeistern könnte - wenn es bekannter wäre....

Ein Werk, welches schon ein anderer Mitspieler nominiert hat ist nicht mehr wählbar.

mfg
aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Arietis

Schüler

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Registrierungsdatum: 31. August 2006

2

Sonntag, 14. Januar 2007, 19:42

Hallo,

mein Voting:

Henry Purcell
The Fairy Queen

Ein Ohrwurm nach dem anderen, richtig zum mitsummen und mitsingen, äußerst abwechslungsreich.




Händel
Solomon

Barock im Breitwandformat. Das größte Orchester mit dem Händel jemals arbeitet. Die Chöre in diesem Werk gehören zu den großartigsten und festlichsten, die Händel jemals komponierte. Aber auch empfindsame und zarte Arien sind hier zu Hause.





Jan Dismas Zelenka
Missae ultimae
(6 letzte Messen)

Eigenlich sollte es ein Zyklus von 6 Messen werden. 3 wurden vollendet. Eine Symbiose aus alten Kompositiontechniken und modernen italienischen Elementen. In Teilen auch sehr expressiv. Anspieltip: Das Gloria in exelsis Deo aus der Misa Dei Filii.





Gruß
Jörg

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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Registrierungsdatum: 12. August 2005

3

Sonntag, 14. Januar 2007, 19:56

Arietis hat es insofern richtig gemacht, dass er sich nicht auf Instrumentalmusik beschränkte. Man muß sich m.E., wenn man sich mit dem Barock befassen will, als erstes klar machen, dass sie nicht den zentralen Platz hat wie im 19. Jhd.; fast alle "großen" Werke sind Opern oder geistliche Vokalwerke.
(Ich unterstütze ausdrücklich seine Empfehlungen von Händel und Purcell, die Werke, die Einspielungen kenne ich nicht)

Dennoch versuche ich es mal mit Instrumentalstücken:

Corelli: Sonate op.5,12 (Follia-Variationen)
Telemann: Konzert e-moll f. Blockflöte, Traversflöte, Streicher & b.c.
Rameau: Balletsuite aus Les Indes galantes (besonders Air pour les sauvages)

:hello:

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

Masetto

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4

Sonntag, 14. Januar 2007, 19:57

Ich würde gerade sagen, dass der Barock sehr von Instrumentalmusik geprägt ist. Viel Kammermusik wurde gespielt unendlich viel. Zur Berieselung!
29.08.1958 - 25.06.2009
gone too soon

AndreasH

Anfänger

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5

Sonntag, 14. Januar 2007, 21:26

Guten Abend !

Also hinsichtlich des Solomon stimme ich voll zu. Tolle Melodien und ganz große Chöre !

Auch die Aufnahme mit McCreesh kann ich nur wärmstens empfehlen. Gefällt mir ausgezeichnet. Vor allem, weil das Orchester auch wirklich ein Orchester ist, und nicht nur eine Ansammlung von Instrumentalsolisten.

Allerdings befinden wir uns hier bei den Ohrwürmern und da möchte ich meinen Lieblingsohrwurm empfehlen: Die Feuerwerksmusik von Händel. Fetzige Rhythmen, eingängige Melodien, was will man mehr.

Aufnahmen gibts wie Sand am Meer. Besonders gefällt mir die Aufnahme mit La Stravaganza Köln unter Andrew Manze. :jubel:

Ciao und viele Grüße :hello:

Andreas
Johann Sebastian Bach ist Anfang und Ende aller Musik (Max Reger)

petemonova

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  • »petemonova« wurde gesperrt

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6

Sonntag, 14. Januar 2007, 22:37

Zitat

Gesucht sind Instrumentalwerke des Barock mit eingängiger Melodik, sogenannte Ohrwürmer, Dinge die die Tonträgerindustrie unter
"Die schönsten Melodien des Barock" zusammenfassen würde.


Wenn es danach geht, was auf diversen Samplern drauf ist, nominiere ich

1. Bach - Air aus der D-Dur-Orchestersuite
2. Charpentier - Prélude aus dem Te Deum und
3. Pachelbel - Canon.

Ich bin gespannt, wieviele Ohrwürmer mir noch unterkommen werden, wenn ich mich mit barocker Musik beschäftige.


Gruß, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

Masetto

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7

Montag, 15. Januar 2007, 08:26

Ich bin diesbezüglich im Moment völlig Bach. Ich brauche da auch nicht unbedingt einen Ohrwurm zum Mitpfeifen, so erhebend bzw. erhebt ist diese Musik!

Für mich stehen ganz weit vorne die Cembalokonzerte.

Wie will man dieses "erhobene" auf einem Forte Piano rüberbekommen. ?(

Erst Recht, wenn es mehr als ein Soloinstrument wird, wird es in meinen Augen kritisch.
29.08.1958 - 25.06.2009
gone too soon

Reinhard

Moderator

  • »Reinhard« ist männlich

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8

Montag, 15. Januar 2007, 22:40

Zitat

Original von Masetto
Ich brauche da auch nicht unbedingt einen Ohrwurm zum Mitpfeifen


Das mag ja sein, aber hier im Thread werden aber gerade und ausdrücklich Ohrwürmer gesucht.
Leiste guten Menschen Gesellschaft, und du wirst einer von ihnen werden. Miguel de Cervantes

Ulli

Erleuchteter

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9

Montag, 15. Januar 2007, 22:49

Mein Bach-OW ist BWV 1060R III :jubel: :jubel: :jubel:

Auf einer meiner CD-Hüllen pappt ein Aufkleber: "Empfehlenswert- führende Klassikmagazine empfehlen" - stimmt! Siehe hier:

Im Alphabet etwas weiter hinten ist das Ab tua ira aus der Litaniae Omnium Sanctorum von Jan Dismas Zelenka - das ist schon ein richtiger Drehwurm.

[jpc]8372143 [/jpc]

Und dann - aller guten Dinge sind derer Dreye; wenn Naumann zeitgleich mit Beethovens Fidelio eine ganz klassische - beinahe veraltete - Oper namens "Aci e Galatea"§ komponieren durfte, dann darf ich auch J. A. Hasse als Spät-Hoch-Barocker nennen - also:

J. A. Hasses Ouvertüre zu Serpentes ignei in deserto



Von dem Gedudel bin ich ganz Feuer und Flamme... [erscheint zwar erst am Donnerstag, aber ich hab sie schon seit Anfang Dezember :rolleyes: ].

:jubel: :jubel: :jubel:

Ulli



Viele Grüße
Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Alfred_Schmidt

Administrator

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10

Dienstag, 16. Januar 2007, 16:12

Natürlich zuerst "mein" Barockkomponist - Vivaldi.
Oft geschmäht und verkannt - ist er vielfältiger als vermutet.
Aber darum geht es heute und hier ja nicht - sondern um "Ohrwürmer"

Und hier bieten sich (nein nicht die Jahreszeiten !) die Mandolinenkonzerte geradezu an - JEDES ist ein Ohrwurm - da kann man blind drauf hingreifen.Aber wenn es nuir EIN Konzert und EIN Satz sein dürfte, dann empfehle ich in den ersten Satz von RV 558 mal hineinzuhören. Wer da nicht begeistert ist, dem wird schwer zu helfen sein......



Hier würde ich Vivaldi als eindeutigen Vorläufer von Boccherini einstufen - ein Vorgriff auf das "galante Zeitalter" ist zweifellos unüberhörbar - dabei darf man nicht vergessen, daß Vivaldi 7 Jahre vor Johann Sebastian Bach geboren wurde.......

________________________________________


Und nun zu Purcell:



Die Ode zum Geburtstag der Queen Mary erinnert einerseits an die Händelschen Coronation Anthems - andrerseits an verklungene englische Lautenmusik der Reanaissance

Hier als Empfehlung zum Hineinhören "Come, ye sons of Art, come away"
Die abgebildete CD ist übrigens eine Wiederauflage der ausgezeichneten Erato-Aufnahme unter Gardiner, welche ich seit Jahren besitze. Kaum als Ohrwurm zu bezeichnen ist die Begräbnismusik für die gleiche Königin - nur ein Jahr später - aber als mustergültiges Beispiel welche Emotionen Barockmusik auch bei solchen Anlässen freisetzen kann.

-------------------------------------------------------------------------------------

Der König wünscht zu speisen ?

Da bietet sich ein Werk geradezu an:

"Simphonies pour les Soupers du Roy"



Wie man sieht habe ich ein ziemliches Faible für Erato-Aufnahmen, welche heute aber zumeist via apex verramscht werden,

Einfach in den ersten Satz des "Concertes de Trompettes pour le Festes sur le Canaal de Versailles" anklicken........

ein "Einhören" erübrigt sich IMO in diesem Fall......

Bitte wie versprochen - Ohne Bach und Händel (ich hätt noch was vom Telemann auf Lager gehabt, aber der ewig nörgelnde Admin schaut mir schon ganz finster über die Schulter ... Erlaubt sind nur DREI !!! ( sorry ;( )

mfg
aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

observator

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11

Mittwoch, 17. Januar 2007, 10:19

wenn ich ohrwurm wörtlich nehme (natürlich nur semantisch) -eine melodie, die sich im kopf festsetzt, dann kann ich nicht ein album posten oder ganze konzerte. andererseits ist die folia keine barocke komposition (mich wundert, dass bruder johannes das noch nicht aufgefallen ist. wahrscheinlich interessiert ihn das thema zu sehr).
aber wir sind die meisten grenzgänger
daher nominiere ich:

hans leo haßler: mein gmüt ist mir verwirret
(wenn mir den jetzt jr in die renaissance zurückstupst (gest.1612), gibt's eine ersatznominierung*)

dann

tommaso albinoni mit dem schrecklichen, bei jedem 2.begräbnis abgespulten g-moll adagio

sowie

henry purcell: what powr art thou, dem wohlbekannten frostsong aus king arthur

*wenn herr schmidt unbedingt einen der 3 (eigentlich 4) großen verlangt:

bach: bwv208/9


(tja, bei der instrumentalmusikvorgabe bin ich jetzt etwas daneben, aber nicht als erster)
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

Theophilus

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12

Mittwoch, 17. Januar 2007, 11:48

Zitat

Original von observator
tommaso albinoni mit dem schrecklichen, bei jedem 2.begräbnis abgespulten g-moll adagio

Hallo

Hatten wir uns nicht schon einmal darauf geeinigt, dass dieses Adagio ein Fake aus dem 20. Jahrhundert ist, das nur auf einem Melodieschnipsel von Albinoni basiert?

:hello:

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

observator

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13

Donnerstag, 18. Januar 2007, 10:30

oh, bei dem kongress war ich verhindert.

dann als ersatz:

adam krieger: wieviel stunden hab ich wohl gezählet,
arie (aber immerhin mit orchester)
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

der Lullist

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14

Donnerstag, 15. November 2007, 16:40

Komisch dass ich hier noch nichts reingeschrieben habe.
Denn Taminos die sonst außer Bach, Vivaldi und Albonini nichts an Barockmusik hören, sollen schließlich ja auch mal in den Genuss kommen, anständige Barockmusik zu hören :D


Um Ohrwürmer geht es also, ja da hätte ich gleich 3 Titel die besonders gut gemachte sind - und deren aufgenommene Musik auch ausschließlich aus dem 17.Jahrhundert stammt:



Les Grands Eaux Musicales de Versailles
Le Concert des Nations / Savall


Bei JPC kann man sich die Schnipsel ja reinziehen.

Die CD ist aus insgesammt 5 älteren CD's von Savall zusammengebastlet worden, und gibt ein wahrhaft schönes Bild der Orchestermusik am Hofe Louis XIV ab. Werke von Dumanoir, Marais, Lully, Sainte Colombe und Couperin werden zu gehör gebracht.
Und da jagd ein Ohrwurm den nächsten (falls man soetwas wirklich braucht :rolleyes: )


H.Purcell: Instrumentalmusik
Freiburger Barockorchester / Hengelbrock

alle bekannten und unbekannten Ohrwürmer Purcells auf einer CD - was will man mehr ?

und der dritte Titel:


J.H.Schmelzer: La Margarita - Sonaten und Balletti für den Keyserhof in Wien und Prag
Armonico Tributo Austria


Die CD biete warhaft große Orchestermusik des Hochbarock, im italienischen Stil.
Sie gehört zu den besten Barock CD's die ich kenne - leider ist sie nur über Armonico Tributo Austria direkt zu ergattern (warum auch immer) aber die Mühe (es ist keine nur eben eine andere Adresse) lohnt sich !


Die musikalische Interpretation ist natürlich bei allen 3 CD's herausragend und dürfte jeden dazu anstacheln mehr davon zu hören.
Aber auch das ist ja nur eine kleine Sparte der echten Barockmusik, aufregend wird es, wenn man dann die Oper und ihre vielen Facetten in dieser Zeit entdeckt.
Dann die viel freiere Kammermusik, angefangen von der Consort Music bis hin zur Vorform der Quartette, die Kirchenmusik, die Kantaten, die Liedkompositionen,
Orgel und Cembalowerke usw.

da vergisst man fast dass es noch die Concerti gibt :D
:hello:

Siegfried

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15

Donnerstag, 15. November 2007, 18:38

100 Ohrwürmer des Barock

Auf diese Sammlung von Ohrwürmern freue ich mich schon:



Erscheint am 17.11.2007 im Handel

:hello:
Freundliche Grüße Siegfried

der Lullist

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16

Donnerstag, 15. November 2007, 18:42

ich dachte die Box gibt es schon seit Monaten ?!

Komisch.

allerdings sind da auch ziemlich viele "Asbach-Aufnahmen" mit dabei, aber für 19.99 ist das schon alles in Ordnung

Juli

Fortgeschrittener

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17

Freitag, 16. November 2007, 19:01

Wenn es um Ohrwürmer geht, würde ich auch keine Gesamtwerke nehmen. Vielleicht werden die ausgewählten Stücke den unbedarften Hörer dazu animieren, weiteres zu hören und allmählich zum `Barockspezialisten´ zu werden! :yes:

Gregorio Allegri: Miserere

H. Purcell: Dido and Aeneas: " When I am laid in earth"

J.-P. Rameau: Ouvertüre zu " Pygmalion"

Zu meiner Auswahl:
Mit dem Miserere habe ich sogar meinen 15 jährigen Sohn begeistert, vor allem die Stelle mit dem hohen C ( soweit ich weiß, gar nicht original so komponiert) hat ihn beeindruckt.

"When i am laid..." Also, wenn das mal nicht ins Herz und Ohr geht, weiß ich es aber nicht!

Rameaus Ouvertüre: Absolut prunkvoll!
So stellt sich der Laie Barockmusik schlechthin vor!

Juli
Audio ergo sum

der Lullist

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18

Freitag, 16. November 2007, 19:05

ich weise noch mal dezent auf die Fragestellung des Threads hin:

Zitat

Ohrwürmer und Schlager orchestraler Barockmusik



:lips:

Juli

Fortgeschrittener

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19

Freitag, 16. November 2007, 19:12

Uups! :stumm: :stumm: :stumm:

das hab ich irgendwie übersehen! :wacky:
Audio ergo sum

Juli

Fortgeschrittener

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20

Freitag, 16. November 2007, 19:22

OK Rameau kann ja bleiben, dann -

Arcangelo Corelli: Concerto G-Moll " Weihnachtskonzert"

Vivaldis Blockflötenkonzerte


Obwohl mir meine erste Nominierung irgendwie besser gefiel...

Juli
Audio ergo sum

miguel54

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21

Freitag, 16. November 2007, 20:59

Ohje, da gibt es doch soooo viele ......

Ein paar davon, die mir auf Anhieb einfallen:

Georg Muffat, Chaconne G-dur aus Armino Tributo, Suite # 5

Telemann, Konzert F-dur für 3 Violinen aus Tafelmusik, 2ème production

Telemann, Konzert e-moll für Blockflöte und Traversflöte

Telemann, fast alles von den Konzerten für 4 Violinen ohne Continuo


[SIZE=7](Wenn vokales doch erlaubt wäre, dann:
Händel, diverse Arien aus La Resurrezione

Händel, Kantate Cecilia, volgi und sguardo (die ersten zwei Arien)
... aber so ....)[/SIZE]

Fortsetzung folgt ...

musicophil

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22

Freitag, 16. November 2007, 21:21

Zitat

Original von miguel54
Händel, diverse Arien aus La Resurrezione

Händel, Kantate Cecilia, volgi und sguardo (die ersten zwei Arien)

Lieber miguel,

Schau mal hier.

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

miguel54

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23

Freitag, 16. November 2007, 21:31

Schade, denn das sind wirklich welche ....
aber nun denn, ich habe "editiert".

[SIZE=7]Fazit: erst genau lesen, dann ..... :pfeif:[/SIZE]

Arietis

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24

Mittwoch, 26. Dezember 2007, 21:50

Händel als Erfinder der 'Best of'- Compilation



Hallo,

in den 3 Concerti a due cori, verwurstet Händel eine Auswahl seiner besten Ohrwürmer aus dem Messias, Belshazzar, dem Occasional- und anderer Oratorien und natürlich aus der Wassermusik - ein Hit nach dem anderen.

Gruß

Jörg

  • »Helge Kreisköther« ist männlich

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25

Sonntag, 11. Oktober 2009, 13:43

Hallo,

ein Ohrwurm der orchestralen Barockmusik sind für mich Bachs gute alte "Brandenburgische Konzerte", die ich in der frischen Interpretation von Reinhard Goebel und "Musica Antiqua Köln" sehr empfehlen kann.

Ansonsten haben auch die (heutzutage benachteiligten!) Concerti grossi von Francesco Geminiani echte Ohrwurm-Qualität.

:hello:

lg Helge

PS: Bitte guckt mal in den Themen-Block "Buch über Muzio Clementi" :yes: