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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

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Austria

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31

Samstag, 2. Juni 2007, 13:34

Heute 20.00h für Knülli-Fans ;-)

Radio Stephansdom

Lohengrin

Heinrich der Vogler, deutscher König: Franz Crass
Lohengrin: Sándor Kónya
Elsa von Brabant: Elisabeth Grümmer
Friedrich von Telramund, brabantischer Graf: Ernest Blanc
Ortrud, seine Gemahlin: Rita Gorr
der Heerrufer des Königs: Eberhard Waechter
vier brabantische Edle: Harald Neukirch, Herold Kraus, Donald Bell, Hans Günter Nöcker
vier Edelknaben: Elisabeth Witzmann, Hildegard Schünemann, Annemarie Ludwig, Claudia Hellmann

Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele
Leitung: Lovro von Matacic
Diese Aufnahme entstand im Jahr 1959.
CD: Orfeo, C 691 063 D

:hello:

Austria
Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir (Mark Twain)

Austria

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32

Dienstag, 5. Juni 2007, 20:00

Don Carlo

jetzt auf Radio Stephansdom:

Besetzung
Don Carlo: Luciano Pavarotti
Philip II: Samuel Ramey
Rodrigo, Marquis of Posa: Paolo Coni
Großinquisitor: Alexander Anisimov
Elizabeth de Valois: Daniela Dessì
Princess Eboli: Luciana d´Intino
ein Mönch: Andrea Silvestrelli
Tebaldo: Marilena Laurenza
Count of Lerma: Orfeo Zanetti
ein Bote: Mario Bolognesi
Stimme vom Himmel: Nuccia Focile
Abgeordnete: Aldo Bramante, Giorgio Giuseppini, Ernesto Panariello, Giacomo Prestia, Silvestro Sammaritano, Enrico Turco
Chorus and Orchestra of the Teatro alla Scala, Milan
Leitung: Riccardo Muti
Diese Aufnahme entstand im Jahr 1992.
CD: EMi, 0946 3 58631 2 3

:hello:
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lenski

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33

Dienstag, 5. Juni 2007, 23:04

Hallo zusammen

vor ein paar Tagen kam, ja wo war das? auf jeden Fall im Fernsehen
Don Pasquale. ORF 3 SAT oder ARTE
Mich würde es interessiewren, was ihr vom Tenor haltet? Er war schwarz, stattlich gebaut, und ist notfallmässig für diese Rolle eingesprungen.
Grüsse aus der Schweiz
Lenski :hello: :hello:
et dimitte nobis debita nostra,
sicut e nos dimittibus debitoribus nostris!

severina

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34

Dienstag, 5. Juni 2007, 23:25

Zitat

Original von lenski
Hallo zusammen

vor ein paar Tagen kam, ja wo war das? auf jeden Fall im Fernsehen
Don Pasquale. ORF 3 SAT oder ARTE
Mich würde es interessiewren, was ihr vom Tenor haltet? Er war schwarz, stattlich gebaut, und ist notfallmässig für diese Rolle eingesprungen.
Grüsse aus der Schweiz
Lenski :hello: :hello:


Hallo lenski,
du meinst Norman Shankle. Wir haben schon in einem der vielen "Oper im TV, im Radio etc".-Threads darüber diskutiert, aber ich finde es momentan leider nicht. Daher noch einmal kurz: Mir hat er nicht sonderlich gefallen. Die Stimme ist zwar angenehm, aber bei Donizetti gehören nun einmal auch Spitzentöne dazu, und die hat er bei beiden Arien einfach gestrichen. (OK, besser gar nicht gesungen als verkracht, aber trotzdem....) Gespielt hat er ganz gut, aber wie gesagt: Begeistert hat er mich nicht.
lg Severina :hello:
PS:Thread schon gefunden - s.o. "KLassiktermine im Fernsehen"!

Guercoeur

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35

Samstag, 16. Juni 2007, 00:08

Sa., 16.06.2007 - Deutschlandradio Kultur - 19.30-22.30 Uhr - Konzert
- Live aus der Deutschen Oper Berlin -

Alexander von Zemlinsky (1871-1942):
Der Traumgörge -
Oper in 2 Akten und 1 Nachspiel 1904-06
Libretto: Leo Hirschfeld

Besetzung:
Prinzessin - Michaela Kaune, Sopran
Gertraud - Manuela Uhl, Sopran
Görge - Steve Davislim, Tenor
Grete - Fionnuala McCarthy, Sopran
Hans - Markus Brück, Bariton
Kaspar - Lenus Carlson, Bariton
Pastor - Hyung-Wook Lee, Baß
Wirt - Jörg Schörner, Tenor
Müller - Tiziano Bracci, Baß
Mathes - Harold Wilson, Baß
Züngl - Paul Kaufmann, Tenor
Wirtin - Stephanie Weiss, Sopran
Marei - Jacquelyn Wagner, Sopran

Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin
Leitung: Jacques Lacombe

Inszenierung: Joachim Schloemer

Pause nach dem I. Akt, ca. 20.30 Uhr

:hello:
Johannes

S.Kirch

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Registrierungsdatum: 6. Juli 2005

36

Samstag, 23. Juni 2007, 19:17

Musikfestspiele im Radio

Die öffentlich rechtlichen Radiosender veröffentlichen Ihr Programm für die Musikfestspiele 2007, z.B. hier:
http://www.br-online.de/bayern4/festspiel/
oder gleich als PDF hier:
http://www.hr-online.de/website/radio/hr…w=0&rubrik=6494

und damit steht fest, daß der Salzburger "Freischütz" unter der musikalischen Leitung von Markus Stenz am 18.08. übertragen wird.

SALZBURGER FESTSPIELE
CARL MARIA VON WEBER:
"DER FREISCHÜTZ"
Markus Butter, Roland Bracht, Petra Maria Schnitzer, Aleksandra Kurzak, Peter Seiffert, John Relyea, Günther Groissböck, Alexander Kaimbacher
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Philharmoniker
Leitung: Markus Stenz
Aufnahme vom 3. August 2007

Das ist ein doofer Termin. Da bin ich in Bayreuth, zugegeben, auch schön ;). Wäre jemand bereit, mir diese Übertragung aufzunehmen? Kostenerstattung ist natürlich selbstverständlich.

musica

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37

Dienstag, 4. November 2008, 18:47

La forza del destino

Bayern Klassik 4, 19:05 Uhr

Giuseppe Verdi: "La forza del destino"
Oper in vier Akten


In italienischer Sprache

Donna Leonora - Nina Stemme
Marchese di Calatrava - Alastair Miles
Don Alvaro - Salvatore Licitra
Don Carlo di Vargas - Carlos Álvarez
Preziosilla - Nadia Krasteva
Padre Guardiano - Alastair Miles
Fra Melitone - Tiziano Bracci
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Leitung: Zubin Mehta
Aufnahme vom 1. März 2008 in der Wiener Staatsoper
musica

Wer selbst keinen inneren Frieden kennt, wird ihn auch in der Begegnung mit anderen Menschen nicht finden.
Dalai Lama


Harald Kral

Erleuchteter

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38

Freitag, 7. November 2008, 20:33

Vivaldi: Orlando Furioso

Morgen im Deutschlandradio Kultur:

Samstag, 8. November 2008 - 19:05 Uhr

Euroradio-Opernsaison 2008/09
Parco della Musica Roma
Aufzeichnung vom 16.10.08

Antonio Vivaldi
"Orlando furioso"
,
Dramma per musica in 3 Akten
Libretto: Grazio Braccioli

Romina Basso, Alt - Orlando
Manuela Custer, Alt - Alcina
Sylva Pozzer, Sopran - Angelica
Anna Rita Gemmabella, Mezzosopran - Bradamante
Jordi Domenech, Mezzosopran - Medoro
David D.Q. Lee, Countertenor - Ruggiero
Lorenzo Regazzo, Bass - Astolfo
Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Venice Baroque Orchestra
Leitung: Andrea Marcon

LG

:hello:
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)

Harald Kral

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39

Freitag, 7. November 2008, 20:38

Siegfried Wagner "Der Schmied von Marienburg"

Vorankündigung für nächste Woche:

Samstag, 15. November 2008 in Deutschlandradio Kultur:

19:05 Uhr
Konzertsaal der Polska
Filharmonia Baltycka in Gdansk
Aufzeichnung vom 28.6.08

Siegfried Wagner
"Der Schmied von Marienburg"
,
Oper in drei Aufzügen op. 13

Marek Kalbus - Heinrich Reuß von Plauen, Komtur von Schwetz
Till Schulze - Michael Küchmeister von Sternberg
Anton Leiß-Huber - Alfred von Jungingen
Christoph von Weitzel - Helwich von Hartenstein
Karl Schneider - Muthart, Waffenschmied der Marienburg
Maacha Deubner - Frau Madaldrut, seine Mutter Anne Wieben/Wanhilt, seine Frau
Johannes Föttinger - Martin, sein Geselle
Therese Glaubitz - Winelib, eine Waise
Ralf Sauerbrey - Willekin, ein Bürger
Rebecca Broberg - Friedelind, seine Tochter
Solis'ci oraz Chór
Orkiestra Symfoniczna Polskiej
Filharmonii Baltyckiej
Leitung: Frank Strobel

LG

:hello: :hello:
Harald

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(Vinícius de Moraes)

oper337

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40

Freitag, 7. November 2008, 20:41

RE: La forza del destino

Zitat

Original von musica
Bayern Klassik 4, 19:05 Uhr

Giuseppe Verdi: "La forza del destino"
Oper in vier Akten


In italienischer Sprache

Donna Leonora - Nina Stemme
Marchese di Calatrava - Alastair Miles
Don Alvaro - Salvatore Licitra
Don Carlo di Vargas - Carlos Álvarez
Preziosilla - Nadia Krasteva
Padre Guardiano - Alastair Miles
Fra Melitone - Tiziano Bracci
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Leitung: Zubin Mehta
Aufnahme vom 1. März 2008 in der Wiener Staatsoper


Liebe Musica!

Solange man nicht das unpassende Bühnenbild anschauen muss und die schrecklichen Kostüme, ist es eine ganz gute Aufführung.

Liebe Grüße Peter aus Wien. :hello: :hello:

Harald Kral

Erleuchteter

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41

Freitag, 21. November 2008, 14:49

Cherubini: MEDEA

Morgen im Deutschlandradio Kultur:

19.05 Uhr Euroradio-Opernsaison 2008/09
Teatro Regio Turin
Aufzeichnung vom 9.10.2008

Luigi Cherubini
"Medea"

Opéra comique in drei Akten
Libretto: François-Benoît Hoffman

Anna Caterina Antonacci, Sopran - Medea
Giuseppe Filianoti, Tenor - Giasone
Sara Mingardo, Alt - Neris
Giovanni Battista Parodi, Bass - Creonte
Cinzia Forte, Sopran - Glauce
Erika Grimaldi, Sopran - 1. Dienerin
Luisa Francesconi, Mezzosopran - 2. Dienerin
Diego Matamoros, Bass - Hauptmann der Wache
Chor und Orchester des Teatro Regio Turin
Leitung: Evelino Pidò


Zitat

Zwischen Eifersucht und Mutterliebe
Luigi Cherubinis "Medea" aus Turin

Einst hatte Medea mittels ihrer Zauberkünste Giasone, dem Anführer der Argonauten, zum goldenen Vlies verholfen, sich in ihn verliebt und zwei Kinder gezeugt. Jahre später verstößt Giasone sie, um Glauce, die Tochter des Königs von Korinth, zu heiraten. Auf der Hochzeit taucht plötzlich Medea auf, um ihren Geliebten zurückzugewinnen. Doch Jason weist sie ab. Medea schwört Rache. Sie vergiftet die Braut und tötet ihre Kinder.

Diese blutrünstige Story aus der griechischen Mythologie ist mehrfach dramatisiert und auf die Bühne gebracht worden. Die bekannteste ist die Oper von Luigi Cherubini. Die Handlung basiert auf Euripides und einem Drama von Pierre Corneille. Es wird nur die Katastrophe der Geschichten um das Goldene Vlies behandelt, das, was sich am wirkungsvollsten musikdramatisch darstellen lässt.

Cherubini, der Sohn mittelloser Florentiner Eltern, der vom Cembalo spielenden Vater ersten Musikunterricht erhielt, konnte dank eines Stipendiums des Toskanischen Großherzogs, dem späteren Kaiser Leopold II., eine solide Ausbildung nehmen. Mit 15 Jahren komponierte er seine erste Oper. Nach einer Dirigentenstelle in London wurde ab 1789 Paris seine Wahlheimat. Aber Napoleon wusste mit seiner Musik wenig anzufangen und wollte ihm zunächst das große Opernhaus nicht zur Verfügung stellen. So wurde die "Medea" 1797 im Theâtre Feydeau uraufgeführt, als Opéra comique mit gesprochenen Texten angelegt.
Obwohl die Oper von der Kritik gelobt wurde, hatte sie keinen Erfolg beim Publikum, das nach der Revolution leichte unterhaltsame Kost wollte. An den deutsch-österreichischen Bühnen wurde sie gut angenommen, wozu auch die von Franz Lachner komponierten Rezitative beigetragen haben. Die italienische Erstaufführung in der Übersetzung von Carlo Zangarini fand 1909 an der Mailänder Scala statt. Seit 1953 ist Maria Callas die unerreichte "Medea". Bis 1962 hat sie die Titelrolle in neun Produktionen gesungen, im Pasolini-Film und auf Schallplatte.



:hello: LG
Harald

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Harald Kral

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42

Mittwoch, 26. November 2008, 12:01

LOHENGRIN aus Wien

Das erste Hörfunkprogramm des ORF - Oe1 - sendet am Samstag abend aus der Wiener Staatsoper:

Samstag, 29. November 2008 - 19:30 Uhr

Richard Wagner: "Lohengrin"

Mit Ain Anger (Heinrich der Vogler), Robert Dean Smith (Lohengrin), Camilla Nylund (Elsa von Brabant), Falk Struckmann (Friedrich von Telramund), Janina Baechle (Ortrud), Morten Frank Larsen (Heerrufer des Königs) u. a.; Chor und Orchester der Wiener Staatsoper, Dirigent: Leif Segerstam (Aufgenommen am 19. und 23. November in der Wiener Staatsoper)
(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

LG
:hello:
Harald

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Harald Kral

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43

Samstag, 29. November 2008, 11:15

MACBETH aus München

heute, 29. November 2008,
19:05 Uhr Deutschlandradio Kultur, Berlin

Euroradio-Opernsaison 2008/09
Bayerische Staatsoper München
Aufzeichnung vom 2.10.08

Giuseppe Verdi
"Macbeth",

Oper in vier Akten
Libretto: Francesco Maria Piave nach William Shakespeare

Zeljko Lucic, Bariton - Macbeth
Roberto Scandiuzzi, Bass - Banco
Nadja Michael, Sopran - Lady Macbeth
Lana Kos, Mezzosopran - Kammerfrau
Dimitri Pittas, Tenor - Macduff
Fabrizio Mercurio, Tenor - Malcolm
Rüdiger Trebes, Bass - Diener
Steven Humes, Bass - Ein Doktor
Christian Rieger, Bass - Ein Mörder
Chor und Orchester der Münchener Staatsoper
Leitung: Nicola Luisotti

Über diese Inszenierung wurde hier bereits diskutiert, wer sich von der musikalischen Qualität der Aufführung ein (akustisches) Bild machen will, sollte sich heute Abend die Radio-Sendung anhören!

LG

:hello:
Harald

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severina

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44

Samstag, 29. November 2008, 12:24

Das würde mich auch brennend interessieren, vor allem Zeljko Lucic, aber leider kriege ich diesen Sender nicht rein. Also muss ich mich leider mit unserem ollen "Lohengrin" begnügen. (Den sollte man eh besser nur hören :stumm: )
lg Severina :hello:

Brangäne

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45

Samstag, 29. November 2008, 17:35

Die Qual der Wahl!

Damit's radiomäßig zum puren Stressabend ausartet hier noch der letzte Hinweis:

Sa, 29. November, 18.30 Uhr – WDR 3 / BBC Radio 3
Live aus der Met
Berlioz: La Damnation de Faust
Marguerite ...... Susan Graham (mezzo-soprano)
Faust ...... Marcello Giordani (tenor)
Mephistopheles ...... John Relyea (bass)
Brander ......Patrick Carfizzi (bass)
Chorus and Orchestra of New York Metropolitan Opera
James Levine (conductor)

Also ich hör den Lohnengrin und nehm ihn auf wegen dem Robert Dean Smith und hab jemanden gefunden, der dankenswerterweise Damnation de Faust aufnimmt. Macbeth klingt halt auch interessant - auf den werd ich wohl verzichten müssen. :hello:
"Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen."
Lü Bu We (Politiker und Philosoph, ca. 300 v.Chr.)

Brangäne

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46

Samstag, 29. November 2008, 17:38

Lohengrin, WSO 16.11.2008

Zitat

Original von severina
Also muss ich mich leider mit unserem ollen "Lohengrin" begnügen. (Den sollte man eh besser nur hören :stumm: )
lg Severina :hello:


Das Mandl mit dem zupickten Mund kannst ruhig weglassen. Die Szenerie is so schiach, dass man das ganz laut sagen darf.
"Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen."
Lü Bu We (Politiker und Philosoph, ca. 300 v.Chr.)

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47

Sonntag, 30. November 2008, 09:14

RE: Cherubini: MEDEA

Zitat

Original von Harald Kral

... Seit 1953 ist Maria Callas die unerreichte "Medea". Bis 1962 hat sie die Titelrolle in neun Produktionen gesungen, im Pasolini-Film und auf Schallplatte.




Im Pasolini-Film hat - nach meiner Erinnerung - Callas nicht gesungen sondern "nur" gespielt. Bei aller Wertschätzung des Regisseurs - ohne Callas, die vermutlich primär des Namens wegen engagiert worden ist, hätte der Film kaum jemanden hinter dem Ofen hervor gelockt. Eine altgiechische Tragödie im Kino war auch Ende der 60er oder Anfang der 70er Jahre (genau kann ich mich nicht mehr erinnern) kein Straßenfeger.

viele Grüße aus Wien
Michael 2


PS: Leonie Rysanek war in der Produktion der Wiener Staatsoper (ist auf CD im Handel) mehr als achtbar.

Harald Kral

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48

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 10:46

Peter Ruzicka: HÖLDERLIN im NDR

NDR Kultur: Opernkonzert | 04.12.2008 20:00 Uhr

Hölderlin – eine Expedition
Von Peter Ruzicka


Liveaufzeichnung der Uraufführung vom 16.11.2008 aus der Berliner Staatsoper Unter den Linden

Zitat

"Seitdem ich denken kann, seitdem ich philosophieren kann, seitdem ich Musik schreiben kann, ist Hölderlin eine feste Bezugsgröße für mich". So hat es der Komponist, Dirigent und Festivalmanager Peter Ruzicka in einem Interview formuliert. 2006, als er sich von der Leitung der Salzburger Festspiele verabschiedete, nahm der Komponist sich ein Jahr Zeit, seine neueste Oper zu schreiben: "Hölderlin – eine Expedition".

Nicht die Biografie des bedeutenden deutschen Lyrikers wollte Ruzicka auf die Bühne bringen, sondern dessen Denken, Dichten und Fühlen auf die heutige Zeit übertragen. Hölderlin als Kompass für uns und unsere "beschädigte" Zeit.
Zum Inhalt:

Der erste Akt: Er spielt in der Vorstellung des Dichters. Menschen liegen leblos nach einer Katastrophe. Die zwölf Götter Griechenlands erwecken sie zu neuem Leben. Sprache und Religion entstehen neu. Der Dichter und sein Fantasiebild Empedokles werden von der Masse verfolgt.

Der zweite Akt: Menschen und Götter finden sich ins heutige Leben geworfen. Die Zeit läuft rückwärts, in vielfältigen kurzen Szenen werden Stationen des beschädigten Lebens durchkämpft.

Der dritte Akt: Die Menschen müssen sich mit einem totalitären Regime auseinandersetzen.

Der vierte Akt: Raum und Zeit sind aufgelöst – die Utopie eines Lebens, versöhnt mit der Natur, in der Hoffnung, menschlich sein zu können.


Mitwirkende:
Dietrich Henschel, Arttu Kataja, Thomas Mohr, Stephan Rügamer, Florian Hoffmann, Fernando Javier Radó, Andreas Bauer, Simone Nold, Anna Prohaska, Carola Höhn, Silvia de la Muela, Andrea Bönig, Anne Carolin Schlüter, Anne Berg, Martina Böckmann, Petra Marie Cammin, Markus Gertken, Thorsten Heidel, Philipp Heitmann, Andreas Jocksch, Bastian Klang, Maria Pamouki, Nino Sandow, Kerstin Schweers, Hugo Marcel Oliva Vargas und Sabine Wegner.
Chor und Orchester der Berliner Staatsoper Unter den Linden.
Musikalische Leitung: Peter Ruzicka.


LG

:hello:
Harald

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Harald Kral

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49

Freitag, 5. Dezember 2008, 13:01

"Don Carlo" live aus der Scala

Am Sonntag eröffnet die Mailänder Scala ihre Spielzeit 2008 - 2009 :

NDR Kultur - Live aus der Mailänder Scala
07.12.2008 18:00 Uhr
"Don Carlo" von Giuseppe Verdi

Zitat

Die jährliche Saisoneröffnung der berühmten Mailänder Scala am 7. Dezember zählt zu den glanzvollsten gesellschaftlichen und musikalischen Ereignissen Italiens. Im vergangenen Jahr sorgte Richard Wagners Drama "Tristan und Isolde" für weltweite Aufmerksamkeit. In diesem Jahr setzen die Italiener auf ihren Nationalhelden Giuseppe Verdi und seine eindrucksvolle Vertonung des Dramas "Don Carlos" von Friedrich Schiller.

Für die Neuinszenierung wird Stéphane Braunschweig verantwortlich sein, am Pult steht Daniele Gatti, der im Sommer die Bayreuther Festspiele mit seiner ungewöhnlichen Interpretation von Richard Wagners "Parsifal" eröffnete. Die weibliche Hauptpartie der Elisabeth singt die Italienerin Fiorenza Cedolins.

An der Seite Luciano Pavarottis erregte sie Mitte der 90er-Jahre erstmals die Aufmerksamkeit der Opernwelt. Inzwischen hat sich die Karriere der jungen Sopranistin gefestigt. An der Mailänder Scala wurde sie in jüngster Vergangenheit als Madame Butterfly gefeiert. In weiteren Rollen: Giuseppe Filianoti, Tenor (Don Carlos), Dalibor Jenis, Bariton (Posa), Dolora Zajick (Eboli), Matti Salminen (Großinquisitor).


Bleibt noch zu ergänzen, dass König Philipp von Ferruccio Furlanetto gesungen wird.
Die Vorstellung wird zeitversetzt auch im Fernsehen gebracht (3sat).

LG

:hello:
Harald

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50

Freitag, 5. Dezember 2008, 15:28

RE: "Don Carlo" live aus der Scala

Auf Bayern 4 kann man den Carlos übrigens auch hören. Also übermorgen - nicht morgen - am 7. 12. um 18.00 Uhr.

Da nun sichtlich jedes Opernhaus andere Carlos-Fassungen spielt (in Wien haben wir gleich 2 verschiedene im Repertoir) ist zu vermerken, dass es sich hier um die vieraktigen Fassung handelt, die vor Ort im Jahr 1884 herauskam – als Revision der fünfaktigen Pariser Urfassung...hm. ?(

Harald, wann ist's denn im 3Sat? Hab's im Programm nicht gefunden.

Danke und lg Eva :hello:
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Harald Kral

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51

Freitag, 5. Dezember 2008, 15:32

"Don Carlo" live aus der Scala

Berichtigung:

Die Fernsehübertragung kommt in arte und nicht in 3sat!

LG

Harald :untertauch:
Harald

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Brangäne

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52

Freitag, 5. Dezember 2008, 19:49

RE: "Don Carlo" live aus der Scala

Zitat

Original von Harald Kral
Berichtigung:

Die Fernsehübertragung kommt in arte und nicht in 3sat!

LG

Harald :untertauch:


Ahja - danke - 19.00 Uhr!

Kein Grund für den Smiley mit dem Kopf unterm Sessel - ich bzw. wahrscheinlch wir sind für deine Tipps insges. sehr dankbar. :angel:

LG Eva
"Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen."
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53

Samstag, 6. Dezember 2008, 14:04

RE: Cherubini: MEDEA

Zitat

Original von brunello

Zitat

Original von Harald Kral

... Seit 1953 ist Maria Callas die unerreichte "Medea". Bis 1962 hat sie die Titelrolle in neun Produktionen gesungen, im Pasolini-Film und auf Schallplatte.




Im Pasolini-Film hat - nach meiner Erinnerung - Callas nicht gesungen sondern "nur" gespielt. Bei aller Wertschätzung des Regisseurs - ohne Callas, die vermutlich primär des Namens wegen engagiert worden ist, hätte der Film kaum jemanden hinter dem Ofen hervor gelockt. Eine altgiechische Tragödie im Kino war auch Ende der 60er oder Anfang der 70er Jahre (genau kann ich mich nicht mehr erinnern) kein Straßenfeger.

viele Grüße aus Wien
Michael 2


PS: Leonie Rysanek war in der Produktion der Wiener Staatsoper (ist auf CD im Handel) mehr als achtbar.



Lieber Michael!

Der Film - leider ohne Cherubini Musik und Gesang der Callas - war ja ganz gut gemacht, Straßenfeger war er keiner, trotz der guten schauspielrischen Fähigkeiten von Maria Callas, war er herzlichst langweilig.

Liebe Grüße Peter auch aus Wien. :hello: :hello:

Ingrid

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54

Samstag, 6. Dezember 2008, 18:17

RE: "Don Carlo" live aus der Scala

Zitat

Original von Harald Kral
Berichtigung:

Die Fernsehübertragung kommt in arte und nicht in 3sat!

LG

Harald :untertauch:


Wir können arte seit ein paar Monaten leider nicht mehr empfangen und finden es äußerst ärgerlich. Sind die jetzt auch privatisiert?

:hello: Ingrid :(

Harald Kral

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55

Samstag, 6. Dezember 2008, 18:31

RE: "Don Carlo" live aus der Scala

Zitat

Original von Ingrid
Wir können arte seit ein paar Monaten leider nicht mehr empfangen und finden es äußerst ärgerlich. Sind die jetzt auch privatisiert?

:hello: Ingrid :(


Ich glaube eher das Gegenteil ist der Fall. In einigen Kabelnetzen haben die Privatsender den Kabelbetreibern mehr Geld geboten, sodaß deren Programme jetzt im Kabel sind, während Kultursender wie arte, die nicht soviel Geld haben, aus dem Kabel rausgeflogen sind.

:pfeif:

(Bei Satellitenempfang: Etliche Sender sind nicht mehr analog, sondern nur noch digital zu empfangen, bei "astra" ziemlich weit hinten, Sendersuchlauf erforderlich)
Harald

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(Vinícius de Moraes)

Harald Kral

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Freitag, 12. Dezember 2008, 13:42

Live aus der MET: Pique Dame

Morgen, Samstag, 13. Dezember 2008 steht die nächste Live-Matinee-Übertragung aus der MET ins Haus:

hr2-kultur | Das Musikereignis
Samstag, 13. Dezember 2008, 18:30 Uhr

LIVE aus der MET in New York:
Tschaikowskys "Pique Dame"

Hermann Ben Heppner
Graf Tomsky Mark Delavan
Fürst Jeletzky Vladimir Stoyanov
Gräfin Felicity Palmer
Lisa Maria Guleghina
Pauline Marina Domashenko
Chekalinsky Alan Oke
Surin Paul Plishka
Chaplitsky Mark Schowalter
Narumov LeRoy Lehr
Festordner Bernard Fitch
Gouvernante Kathryn Day
Masha Erin Morley

Chor und Orchester der Metropolitan Oper
Leitung: Seiji Ozawa

Zitat

Hierzulande wären Musikfreunde sicher überrascht, dass Peter Tschaikowsky rein quantitativ weder Sinfoniker noch gar Ballettkomponist zu nennen ist, sondern Opernkomponist. Er hat zehn Opern geschrieben, von denen es allerdings nur zwei ins gängige Opernrepertoire gebracht haben: „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“.

Beide Opern beruhen auf Stoffen von Alexander Puschkin. Dessen Novelle „Pik Dame“ war 1833 in Buchform erschienen und hatte einen derartigen Erfolg beim Lesepublikum, dass Puschkin in seine Tagebuch notierte: „Die Spieler setzen auf drei, sieben und As“ wie eben Hermann, der Protagonist der Novelle. Tschaikowsky griff den Stoff im Jahre 1890 auf. Am 31. Januar begann er mit der Arbeit in Florenz und vertiefte sich „in völliger Selbstvergessenheit und Freude“, wie er schrieb, in die Arbeit, so dass die Skizze bereits am 15. März, der Klavierauszug am 5. April fertig war. Bei der Hauptprobe am 17. Dezember in St. Petersburg war sogar das Zarenpaar anwesend, und die Premiere am 19. Dezember wurde ein derartiger Erfolg, dass dem Komponisten ein silberner Kranz und eine Lyra aus Lorbeer überreicht wurde. Bis heute hat Tschaikowskys „Pique Dame“ seinen Platz auf den Opernbühnen, so auch bei der Metropolitan Opera in New York. hr2-kultur überträgt die heutige Aufführung mit Ben Heppner in der Rolle des Hermann und Maria Guleghina in der Rolle der Lisa. Die musikalische Leitung hat Seiji Ozawa.


LG

:hello:
Harald

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Brangäne

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Sonntag, 14. Dezember 2008, 11:18

Intermezzo - doppelt hält besser

Hm. Erstmals wird mir bewußt, dass es ja zwei Treads "Heute im Radio" gibt - einen allgemeinen und einen nur mit Oper. ?(

Kurz schreib ichs halt da auch rein wie schon zuvor hier:

Gestern wurde aufgrund einiger Turbulenzen bei der Theater an der Wien-Produktion in Ö1 statt Intermezzo überrascheind eine Aufnahme der Verkauften Braut gesendet.

Der neue Radiotermin für Intermezzo aus dem Theater an der Wien:

ORF Ö1
Samstag,
27. Dezember 2008
19:30 Uhr

Richard Strauss: "Intermezzo"

Mit Bo Skovhus (Robert Storch), Carola Glaser (Christine), Oliver Ringelhahn (Baron Lummer), Gabriela Bone (Anna), Andreas Conrad (Kapellmeister Stroh), u.a.
Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Kirill Petrenko (Aufgenommen am 18. und 20. Dezember im Theater an der Wien)
(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

Vor allem vom Orchester her (Petrenko!) soll die Aufführung wunderbar sein. Ich geh am Samstag und bin schon gespannt.
"Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen."
Lü Bu We (Politiker und Philosoph, ca. 300 v.Chr.)

Ingrid

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Sonntag, 14. Dezember 2008, 14:33

RE: Intermezzo - doppelt hält besser

Zitat

Original von Brangäne
Vor allem vom Orchester her (Petrenko!) soll die Aufführung wunderbar sein. Ich geh am Samstag und bin schon gespannt.


Petrenko war ja GMD an der Komischen Oper Berlin und da hatte ich das Glück, ihn bei all meinen Besuchen dort zu erleben. Er hat sicher auch dazu beigetragen, die Opernabende immer zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Hat jemand mehr Informationen über ihn? Ist er jetzt ein Dirigent ohne feste Anstellung? Habe nichts im Netz gefunden, was darauf schließen läßt, dass er wieder irgendwo GMD ist. In München wird er auf jeden Fall für Jenufa zuständig sein und da freue ich mich schon riesig drauf.

:hello: Ingrid

Harald Kral

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Freitag, 19. Dezember 2008, 12:59

TURANDOT Live aus Berlin

Noch ein Beitrag zum Puccini-Jubiläum:

Samstag, 20. Dezember 2008 - 19.05 Uhr: DLR Kultur

Live aus der Staatsoper Unter den Linden Berlin

Giacomo Puccini
"Turandot",

Dramma lirico in drei Akten
Fragment des Finales vervollständigt von Luciano Berio
Libretto: Giuseppe Adami und Renato Simoni

Sylvie Valayre - Turandot
Peter-Jürgen Schmidt - Altoum
Andreas Bauer - Timur
Frank Porretta - Calaf
Adriane Queiroz - Liù
Alfredo Daza - Ping
Stephan Rügamer - Pang
Florian Hoffmann - Pong
Viktor Rud - Mandarin
Staatsopernchor
Staatskapelle Berlin
Leitung: Andris Nelsons

Zitat

Ein Märchen um eine schöne wie grausame Prinzessin - die letzte Oper Giacomo Puccinis, die er nicht mehr vollenden konnte. Die taffe Kaiserstochter verdreht den zahlreichen Freiern den Kopf und lässt diese dann auch gleich entfernen (wenn es den heißblütigen Rätselfreunden nicht gelingt, die drei Aufgaben zu lösen) und auf den Stadttoren aufpflanzen, als Trophäen - zur Abschreckung, auch zur Motivation. Prinz Calaf knackt die Rätsel und ist noch nicht am Ziel…

In der Berliner Staatsoper Unter den Linden wird die Berio-Fassung gegeben, und die ruft "mit ihrem Hang zum orientalischen Verwehen, mit ihren feinsinnig-klugen Anleihen bei Strawinsky und Strauss, bei Mahler und Schönberg ... nach einer Rehabilitierung Puccinis: als europäischer, rege am Kunst-Diskurs seiner Zeit Anteil nehmender Zeitgenosse. Der Italiener ist keineswegs, wie die Musikwelt meint, bloß ein begnadeter Kitschier und als solcher über die Maßen konkret. Puccini muss - und dafür ist Turandot das radikalste Beispiel, selbst wenn die musikalische Erfindungskraft bisweilen zu wünschen übrig lässt - an einer dezidiert antiwagnerischen Ästhetik gemessen werden. An einem Kunsterleben irgendwo zwischen Giacomo Meyerbeer und Kurt Weill, das auf Brüche setzt. Den Menschen, sagt Puccini und erschrickt selbst ein wenig darüber, ist jede halbwegs überschaubare Realität abhanden gekommen. Deshalb wählt er diesen Stoff, dieses Pseudo-China und das massenhafte Brimborium um ... eherne Gesetze und mörderische Liebesrätsel."
(Christine Lemke-Matwey in "Die Zeit", 02.10.2003)


LG

:hello:
Harald

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Elisabeth

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60

Freitag, 19. Dezember 2008, 18:35

RE: TURANDOT Live aus Berlin

Zitat

Original von Harald Kral
Noch ein Beitrag zum Puccini-Jubiläum:

Samstag, 20. Dezember 2008 - 19.05 Uhr:

Live aus der Staatsoper Unter den Linden Berlin




Lieber Harald,


vielen Dank für den Hinweis - das Programm wäre noch sehr hilfreich :pfeif:


LG, Elisabeth