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61

Samstag, 12. März 2005, 03:56

@Alfred
@Ulli

Jetzt wirklich zum Schluss...

Sehen nicht unsere Passphotos auch von Jahr zu Jahr anders aus? Und hier geht es erschwerender Weise um Gemälde und Zeichnungen bzw um Künstler, die immer ein gewisses Maß an künstlerischer Freiheit für sich beanspruchen - so wie ein klassisches Werk 1000 mal neu aufgenommen und anders interpretiert wird - wo ist GENAU genommen, der Unterschied?

Liebe GRüße

B&W
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

Ulli

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62

Samstag, 12. März 2005, 16:55

Unterschiede

Salut,

Unterschiede gibt es. Ich bin zwar kein Kunstkenner im Genre Gemälde, aber so ab dem 18. JH dürfte vornehmlich das authentische Portaitieren auf dem Vormarsch gewesen sein, während man zuvor versuchte (was auch gelang!) Personen nicht durch persönliche Details malerisch zu beschreiben, sondern durch charakterliche Besonderheiten. Einen Jesus oder eine Maria würde man - egal von wem gemalt - sofort erkennen. Aus der Portraitmalerei hat sich schließlich auch der Wunsch nach der Fotografie - nein Photographie - entwickelt, also der Wunsch des authentischen, des realen Abbildes war in jedem Falle da, weshalb ja z.B. auch Lebend- oder Totenmasken als Vorlage für die Gesichtszüge verwendet wurden: So müsste man bei einem Blick auf Portraits des 18. JH's Mozart SOFORT erkennen und nicht ewig herumrätseln.

Viele Grüße
Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Ulli

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63

Samstag, 12. März 2005, 17:14

Salut,

zu dem Cooke-Bild von Alfred habe ich keine Datierung gefunden. Von wann soll es sein? Dafür aber gibt es eine Radierung von Dostal aus Prag (!):



Wann Mozart in Prag war, wissen wir nur allzu gut. Auf diesem bild ist er jedoch keineswegs "rund". Und wenn man das Bild wendet/spiegelt, ist es mit dem Lange-Portrait absolut identisch.

Für das angebliche Edlinger-Bild kommen also die Jahre 1787-1791 nicht in Frage.

Viele Grüße
Ulli
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Ulli

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64

Sonntag, 20. März 2005, 12:03

neue Erklärungsversuche

Salut,

die Spekulationen und Streitigkeiten um die Echtheit des Edlinger’schen Mozartporträts nehmen weiter ihren Verlauf:

Die neuesten Äußerungen geben an, Mozarts Aufenthalt in München hätte allemal ausgereicht, um eine Bleistiftskizze des Komponisten vorzunehmen. Es sei üblich gewesen, solche Skizzen anzufertigen und erst später das Gemälde daraus zu entwickeln. Der anstößige grüne Rock sei möglicher Weise ein Requisit des Malers gewesen und gebe kaum Aufschluss über die Echtheit des Gemäldes.

Äußerungen wie Man sieht doch, dass es Mozart ist, lehne ich ab. Der endgültige Beweis steht also noch aus.

Eine weitere Vermutung ist, dass das Gemälde – sofern es Mozart darstellen soll – nach 1800 entstanden ist, also quasi als Hommage an den berühmten Künstler. Hier hätte aber der Maler etwelche Vorlagen nehmen müssen, damit Mozart auf Anhieb zu erkennen ist, was meiner Meinung nach nicht zutrifft.

Viele Grüße
Ulli
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Ulli

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65

Montag, 21. März 2005, 23:31

blind oder blond?

Salut,

vielleicht hat der Autor des von mir zitierten Kommentars zum Edlinger’schen Mozartbild doch Recht, in dem er behauptet, dass Bild sei echt, Mozart jedoch nur eben älter… dann müsste Edlinger sein Modell jedoch exhumiert haben, denn ein junger Protegé Mozarts, Ludwig Gall, berichtete:

[…] Als ich am 5/12 791 von der Landstrasse in die Stadt zum Musikhändler Lausch gieng, sagte mir dieser, Stellen Sie sich das Unglück vor, welches uns betroffen hat „Mozart ist heute Nacht gestorben!“. Ganz bestürzt eilte ich sogleich in dessen Wohnung, noch zweyfelnd an diser Trauerkunde. Leider überzeugte ich mich aber nur bald von der Wahrheit derselben – Mad. Mozart öfnete mir selbst die Thüre der Wohnung, u: führte mich in ein Kabinett linker Hand, wo ich den entseelten Meister aufgebahrt, in einem Sarg liegend, mit einem schwarzen Habite angethan welcher m. Kapuzze das blonde Haupt bis zur Stirne einhüllt, die Hände über die brust gefaltet, erblikte! […]

Diese Erzählung ist natürlich glatt gelogen, denn Mozart verstarb am 05. Dezember 1791 um 0:55 Uhr und sein Leichnam wurde bereits um 2.30 Uhr mittels Leichenwagen nach Sankt Stephan geführt. Allerdings war der Raum, in dem Mozart verstarb, tatsächlich linker Hand (vom Eingang aus gesehen, nach einer Grundrisszeichnung Mozarts Wohnung in der Rauhensteingasse von Johann Peter Lyser). Und – obwohl Mozarts Kopf angeblich von einer Kapuze umhüllt gewesen sein soll – nennt der Berichterstatter, ein zu dieser Zeit regelmäßiger Besucher Mozarts, dessen Haarfarbe, die nach seiner eigenen Beschreibung nicht ersichtlich gewesen sein kann.

Edlinger müsste schon sehr viel an künstlerischer Freiheit an den Tag gelegt haben, Mozart mit braunen und grauen Haaren zu malen.

Viele Grüße
Ulli

Nachschrift: Auf dem obigen "Prager Bild" ist Mozarts Haar ebenfalls hell, und Alfred hat ja selbst auch in einem Beitrag angemerkt, dass in dem Lange-Bild (in dem Mozarts Haar eher dunkel ist), der Schatten eine große Rolle spielt - unverkennbar aber sind die "belichteten" Haarstellen blond.
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Ulli

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66

Freitag, 10. Juni 2005, 22:19

Zeit für Entspannung...

Salut,

es ist mal wieder soweit - das Sommerloch [ist der Sommer schon da? Das Loch auf jeden Fall...] nutzt DIE ZEIT in ihrer Ausgabe Nr. 24 vom 9. Juni 2005 für einen zusammenfassenden, nur vage kritischen, deshalb sehr löblichen Artikel von Volker Hagedorn mit dem Titel:

Ist es Mozart oder nicht?


Nichts Neues enthält der Artikel zur Echtheitsfrage, was nicht hier schon stünde. Eines jedoch will ich, als zu den "Münchner Gegnern" zählender, nicht vorenthalten:

Zitat

[...] Ein bisschen verjüngt hat den von Edlinger Gemalten mittlerweile die Restaurierung. Das Bild, im Laufe der Jahre >>verpresst und verknickt<<, kam aufs Streckbrett, weil sich schon Farbschollen überlappten, Lasurschäden wurden behoben. >>Die Gesichtszüge Mozarts<<, liest man im Journal des Museums, >>stellen sich nun schon entspannter dar.<< [...]


Wenn die "Restauration" dann fertig ist, wird es wohl wirklich Mozart sein, den wir dann sehen - womöglich kurz nach der Komposition seiner Westermeyer-Sinfonie... ;)

Liebe Grüße
Ulli
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Alfred_Schmidt

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67

Freitag, 10. Juni 2005, 22:53

Hallo Ulli,

Eigentlich wollte ich das Thema ja ruhen lassen.
Einen endgültigen Beweis wird es ja nie geben, es ist nicht mal erforderlich, daß Edlinger Mozart nach der Natur gemalt hat.

Als ich das erste mal von Edlingers Bild hörte, dachte ich: Bin gespannt was die da manipuiliert haben.

Aber dann sah ich die Augen.
Man muß auch als Mozart-Verehrer akzeptieren, daß Mozart ziemlich hervorstehende Augen hatte.
Das Lange-Bild (das ich für das naturnächste halte - hier kommt mir Constanze Mozart mit ihrer Aussage zu Hilfe) zeigt auffallende Parallelen mit dem "Edlinger Portrait" und zwar in 3 Punkten:

1) Der Haaransatz bzw die Haartracht
2) Die hervorstehenden Augen
3) Der Mund

Als Hauptunterschie könnte man das Kinn nehmen, abber wenn man genau schaut hat Lange Mozarts Kinn im Schatten "absaufen" lassen, ein Kunstkniff, den auch Portraitfotagrafen vom Heute noch anwenden
Die Zeichnung von Doris Stock untermauert die These von der Echtheit.
Alle andern "Mozart-Portraits" auch das berühmte von Barbara Krafft, etliche Jahre nach Mozarts Tod entstanden kann man getrost in den Bereich der Fantasie verbannen - Über die von dir als Beweis beigebrachten Bilder aus Prag und unbekannter Herkunft schweige ich dezent..... :stumm: - Freundlicherweise köännte man sie eventuell als "idealisiert" bezeichnen :D :D :D

Trotzdem Liebe Grüße

aus Wien

Alfred

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Ulli

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68

Freitag, 10. Juni 2005, 23:35

Salut,

ich wollte den Thread auch ruhen lassen, aber DIE ZEIT ist Schuld… meine Frau bekam sie als Geburtstagsgeschenk im Abo, also muss man sie lesen. Gibt ja sonst nichts zu tun.

Deine Ansichten über das Bild sind mir bekannt, - auch nichts Neues.

Wissen wir aber etwas über die Herkunft des Bildes?

Also:

Das Bild wurde 1934 vom Berliner Museum [heute Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin] im Münchener Kunsthandel erworben. Es verschwand, offenbar ohne große Deutungen, im Archiv desselben. Soweit bekannt. Doch was war vorher?

Schon 1906 zeigte der Münchener Glaspalast ein „Herrenbildnis von Edlinger“ [lt. Katalog]. Die Maße des gezeigten Bildes sind auf 0,5 cm genau identisch [80 x 62,5 rep. 80 x 62 cm]. Diese Maße sind ansonsten bei Edlinger nicht vorhanden. Es sollte sich also um dasselbe Bild handeln. Nein? Stimmt, es gibt noch ein Damenbildnis – das ist natürlich Constanze. Leider war Constanze zur fraglichen Zeit nicht mit in München. Weiter von Hagedorn, weils eh hier liegt und schön beschrieben und brandaktuell ist:

Zitat

[…] „Ich hol schon mal die Lindauer-Kiste!“ Lindauer? So hieß der Eigentümer der beiden Portraits, die 1906 im Glaspalast gezeigt wurden. Er war Spross einer Verlegerfamilie. Seine Witwe lebte noch, als 1929 ein Kulturhistoriker über dieser Familie recherchierte. Er besuchte die Witwe und machte Notizen, die ins Stadtarchiv wanderten. Da hat Bauer* sie gefunden.

Zettel für Zettel mit gestochen feiner Schrift kommt aus der Lindauer-Kiste auf den Tisch neben die Kaffeetassen. Auf blau liniertem Papier skizzierte der Forscher damals die Anordnung der Bilder bei Lindauers Witwe. Darunter auch ein Herren- und ein Damenbildnis von Edlinger. Und die 69jährige erklärte ihrem Besucher, wen die Bilder zeigten – nämlich den >>Kramer Steiner<< und seine Frau.. […]

Wer den Weg der Bilder weiterverfolgt, sehnt sich im Aktenstaub nach Mozarts Übermut – doch hier geht alles Schritt für Schritt. 1825 wird der Nachlass der Kinderlosen Kaufmannswitwe** inventarisiert, der Aktuar des Stadtgerichts vermerkt >>3 Familien-Porträts<<. Die bekommt der Universalerbe Franz Seraph Lindauer. Sein Sohn ist eben jener Franz, der 1906 einige Bilder an den Glaspalast auslieh. […]


Ich schätze die Chancen für eher schlecht ein. Ganz davon abgesehen: Es ist nicht Mozart.

Liebe Grüße
Ulli


*Dr. Richard Bauer, Stadtdirektor und Leiter des Münchener Stadtarchives
** Josef Anton Steiners [1753-1813]
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Ulli

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69

Samstag, 1. Oktober 2005, 23:17

So, auch hier mal wieder was "Neues":




Was gibt es dazu zu sagen? Ich habe keine weiteren Informationen zu diesem Bild erhalten!

LG
Ulli
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Alfred_Schmidt

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70

Samstag, 1. Oktober 2005, 23:26

Hallo Ulli,

es dürfte sich hiebei um eine Kopie, bzw eher Paraphrase des Lange-Portraits von Mozart handeln.

Kein Ölbild, eher Wasserfarbern, eher flüchtig gemalt - eine Skizze - die Signatur ist mit Sicherheit falsch.

Alter lässt sich nicht bestimmen, wenn man das Original nicht sieht.

Freundliche Grüße aus Wien

Alfred

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Ulli

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71

Samstag, 1. Oktober 2005, 23:36

Salut,

es geht weiter:


[Rückseite des Bildes: "W. A. Mozart in seinem ... jahr"]

Das Bild wurde angeblich in Berlin [wann? wo?] entdeckt und es wird behauptet, es gibt ein "vermisstes Lange-Bild". Die Krönung ist: Das bekannte [unvollendete] Lange-Bild soll nach 1791 erstellt worden sein...

Woher nimmst Du die Sicherheit, dass die Unterschrift Langes nicht authentisch ist?

LG
Ulli
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Alfred_Schmidt

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72

Sonntag, 2. Oktober 2005, 11:34

Hallo Ulli,

Bei Expertisen, Gemälde betreffend gibt es überhaupt keine Sicherheit. Dennoch sagt man "mit Sicherheit"
Sicherheit gibt es kaum, vor allem nicht wenn man das Original nicht zur Verfügung hat - zudem wären etliche Chemische Untersuchungen notwendig. Dzu sei gesagt, daß etliche Bilder die alle Tests bestanden haben, sich nachträglich TROTZDEM als falsch herausgestellt haben - und umgekehrt.

Trotzdem traue ich mich einige Aussagen zu machen:

Es ist seltsam, daß dieses Bild gerade rechtzeitig zum Mozartjahr 2006 auftaucht, und daß der Fundort ausgerechnet wieder Berlin sein soll.

Mit Sicherheit (soll heissen mit höchster Wahrscheinlichkeit) ist es eine Paraphrase des Mozart-Porträts, das dessen Schwager Lange von ihm gemalt hat, oder eine Skizze danach, IMO KEINESWEGS UMGEKEHRT.

Das Bild weist einige "Glättungen" gegenüber dem bekannten Lange-Porträit auf.

Die Nase ist nicht so spitz*

Der "Silberblick" ist gemildert"

Der konzentriert angespannte Gesichtsausdruck ist einem unverbindlich - freundlichen , ich würde sogar sagen seelenlos -dümmlichen Ausdruck gewichen.

Die Frisur wurde "vereinfacht" (erinnert mich ans 20. Jahrhundert. ( ? ) )
Soooo legte man die Haare im späten 18. Jahrhunder NICHT !!!

Die "Stockflecken" erscheinen mir aufgesetzt. und künstlich
(soweit am Monitor erkennbar)

Kaum anzunehmen, daß dieses Bild zu Lebzeiten Mozarts gemalt wurde.


Das alles ist nur das bescheidene Urteil eines Hobbymalers, der allerdings kaum malt.

Interessant wäre in diesem Zusammenhand das Urteil von Matthias (der Lullist) - oder hat er am Ende sogar ein "Geständnis" zu machen ???

:baeh01:

PS: Ich hab noch nie bei einem Bild des 18. Jahrhunderts ein DERART dilletantisch zugeschnittenes Passepartout gesehen :D

Es wäre vertretbar, wenn es sich hiebei um einen Zuschnitt für ein Medaillon handelte - dagegen spricht aber die Feinheit der "Signatur".


Freundliche Grüße

Alfred

*daraus schließe ich, daß diese Version NICHT von Lange stammt, spitze Nasen waren geradezu ein Markenzeichen von Lange, siehe auch Portrait der Constanze Mozart.

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reklov29

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73

Sonntag, 2. Oktober 2005, 11:59

Hallo Ulli, @Alfred,

meiner Meinung nach kann es sich hier nur um ein Faksimile aus Cassel handeln.

Unser Cassler Maler muss nur noch etwas mehr üben um ein perfekter Kopist zu werden.



Grüss
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

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74

Sonntag, 2. Oktober 2005, 18:32

Hallo Reklov

Noch haben wir kein "Geständnis" des Lullisten. :D

Es sollte ja keine Kopie sein, lediglich ein ähnliches Bild, das vor unbestimmter Zeit gemalt wurde.
So gesehen ist die Aufgabe eine andere.
Das Bild sollte Mozart darstellen OHNE eine Kopie zu sein.
Hier wurde versucht, den Eindruck einer Vorstudie zu erwecken, also ein Bild in kleinerem Format, BEVOR man auf die Ausführung des eigentlichen Bildes geht.
Das wurde IMO auch ausgezeichnet gelöst - aber zufälligerweise habe ich mich immer schon besonders für Fälschungen von Gemälden interessiert............. :baeh01:

z.B. haben Vorstudien in der Regel die Lebendigeren Gesichtszüge als das spätere Bild. Das kliegt daran, daß solch eine Studie üblicherweise spontan entsteht, sie ist nichts endgültiges, man getraut sich mehr. Bei der Übertragung weicht dann die Spontanität zugunsten der Perfektion,
Ungereimtheiten werden gemildert. In unserem Fall ist es aber genau umgekehrt, die (angebliche) Vorstudie ist eine gemäßigte domestizierte
Version des Originals.... :baeh01:



Das Bild ist übrigens kein Faksimile, ein Faksimile ist die möglichstperfekte Nachahmung eines Originals auf mechanischem Wege (keine Kopie !!), wobei weitestmöglich der Eindruck des Originals aufrechterhalten werden soll.
Also im Falle der Reproduktion eines Gemäldes müsste ein Faksimile auf Leinenen gleicher Struktur gedruckt werden . der Pinselstrich müsste greifbar sein, und mit jenem des Originals identisch sei, desgleichen die Farbe.
All das ist möglich , jedoch ist der Aufwand hiefür gigiantisch. Er bedarf in Sonderfällen sogar eigener Filme.


BTW: Neuere Untersuchungen des Edlinger Bildes haben ergeben, daß der abgebildete eine Anomalie eines Auges besitzt, welche auch auf einem Mozart Portrait festgehalten wurde.....

Freundliche Grüße an alle

Alfred

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reklov29

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75

Sonntag, 2. Oktober 2005, 19:04

Hallo Alfred,
Dein Zitat:
Das Bild ist übrigens kein Faksimile, ein Faksimile ist die möglichstperfekte Nachahmung eines Originals auf mechanischem (keine Kopie !!), wobei weitestmöglich der Eindruck des Originals aufrechterhalten werden soll.
----------------------------------------------------------
Dem ist nichts hinzuzufügen, eine glasklare Darstellungserklärung eines Laienmalers, der aber Hintergrund-
wissen über Faksimile besitzt.


Grüsse nach Wien und schönen Abend
reklov29



P.S.
Danke Alfred für Deine Umstellung auf das Altformat,
heute keinen Absturz und Probleme bei 6 Stunden Arbeit
im Tamino-Forum, hast Du wieder einmal grandios
gemeistert.
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Zitat: J.E.G.

Ulli

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76

Sonntag, 2. Oktober 2005, 21:50

Salut,

wenn man nun zwei autorisierte Gemälde von Joseph Lange kennt, auf denen die Nase "spitz" ist, so kann man also davon ausgehen, dass ALLE Nasen aus Langes Pinseln spitz sind?

1. Ist das bekannte Langebild laut Constanze Mozart als dasjeinge bezeichnet worden, welches ihren Mann am meisten realitätsnah zeigt.
2. Bezeichnete Mozart seine Frau selbst als "Spitzignas".

Da kann ich nur ein lange Nase drehen...

:baeh01:

LG
Ulli
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Alfred_Schmidt

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77

Sonntag, 2. Oktober 2005, 22:47

Wenn wir dir übrigen bekannten Bilder hernehmen, so stelle ich fest, daß etliche (Barbara Krafft :D ) Mozart als Knollennasig darstellen, ich bin auch überzeugt, daß das Lange BIld das beste der als authentisch anerkannten Portraits ist.

Wo bleibt übrigens die Stellungnahme von Matthias zum "2. Berliner Bild " ? :P Grollt er mir bereits, ob meiner Analyse ??? :baeh01:

LG aus Wien

Alfred

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78

Sonntag, 2. Oktober 2005, 22:51

Salut,

das 2. Berliner Bild, wie Du es nun getauft hast, zeigt sicherlich keine Knollennase.

Dann solltest Du Matthias auf diesen Thread vielleicht erst einmal aufmerksam machen...

:lips:

LG
Ulli
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der Lullist

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79

Sonntag, 2. Oktober 2005, 23:42

Ersteinmal Entwarnung...

ich habe das garantiert nicht verzapft, wenn ich soetwas gemacht hätte dann hätte ich nicht solche Schlampereien wie den fehlenden Zopf oder die sehr "seltsam" gemachte Kleidung begangen.
Da kenne ich mich zugut aus, ich bin ein kleiner Spezialist was Mode des 17. und 18. Jahrhunderts anbelangt.
Anhand meiner Karikaturen hätte man das sehen können :baeh01:

Das Bild soll offensichtlich ein Entwurf für das Lange Portrait darstellen, aber wieso ist es dann genauso halbfertig ?
Auf dem Entwurf muß doch alles zusehen sein um dann daran das Gemälde aufzubauen.
Außerdem ist das Lange Portrait wohl so gedacht gewesen, dass er am Piano forte sitzen sollte, die Konturen sind zu sehen, auch wenn die Proportionen etwas seltsam sind...
Das scheint der Künstler nicht gesehen zu haben...

Fast alle hier geposteten Bilder stammen nicht aus dem 18. Jahrhundert. Das meiste dürfte aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen und sind damit kaum lebensnahe Portraits.

Weiterhin ist sehr seltsam, das man ein so unfertiges Bild, wenn auch einen Entwurf signiert und dann noch auf der Vorderseite...
Entwürfe des 18. Jahrhunderts sehen ganz anders aus.

Ansich ist das Gesicht gar nicht mal schlecht kopiert worden, aber am Rest sieht man wie weit der Fälscher ohne Vorlage kommt.

Das man mir diese Machwerk zugetraut hat ist schon etwas übel... :motz:

Fast alle Gemälde der ersten Seite sind Bilder aus dem 18. Jahrhundert, zumindest die ersten, zwar nicht gerade von Meisterhand, aber echt.
Alles weiteren bis auf die Profilzeichnung und das Gemälde mit dem Fragezeichen sind Bilder aus spätere Zeit ohne Ausnahme.
Man sieht das sofort anhand wie die Perücke gemalt ist und an der gesamten Darstellung - eben nicht der Stil des 18. Jahrhunderts.


Also ich war das garantiert nicht.

Alfred_Schmidt

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80

Montag, 3. Oktober 2005, 00:03

Na super,

Natürlich weiß ich, daß Du das (fast) perfekt könntest.
Die Frage ist nur, ob Du für einen Scherz die Zeit drauf verwendet hättest "perfekt" zu arbeiten.

Natürlich sprach einiges GEGEN Dich als Maler, (etwas leblose Haltung, kein Ausdruck im Gesicht, Historisch ungenaue Frisur), aber darauf konnte ich nicht bauen, schließlich hättest Du ja versucht Deine Autorschaft zu vreschleiern.

Neue These: Es Handelt sich um eine Nachzeichnung des Original-Lange Bildes (ca 1860 ? - die Frisur stört mich jedoch)
In jenen Jahren waren solche Skizzen oft die einzige Möglichkeit, jemandem, der anderswo wohnte das Aussehen eines BIldes mitzuteilen, wenn kein Druck davon existierte......

LG
Alfred

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81

Montag, 3. Oktober 2005, 00:11

Salut,

also: es sind alles blosse Vermutungen. Ich weiß weder, WER das Bild malte, noch WO es angeblich genau gefunden worden sein soll, auch nicht WANN. Es ist anderweitig bereits diskutiert worden, dass es sich um eine "Nachäffung" des Langebildes aus dem 20. JH handeln soll. Wofür, warum, wieso - keine Ahnung.

Die Frisur allerdings stimmt mich SEHR nachdenklich - ich behaupte nämlich, eine solche Frisur bereits im Zusammenhang mit Mzt. gesehen zu haben. Ich habe das gesamte Indernett abgegrast, aber nix gefunden. Vermutlich fliegt des Rätsels Lösung diesbezüglich in irgendeinem Buch herum...

Mal schauen.

Es war mir übrigens klar, dass Alfred gleich Matthias anschuldigen wird... insofern war das Spiel tatsächlich abgekartet. Das Bild stammt von hier - ich habe es bewusst auf "meinen" Server heruntergeladen: Kleine Verarschung am Rande erhält die Freundschaft...

:baeh01:

LG
Ulli
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Montag, 3. Oktober 2005, 12:48

Mozart, das 2.Berliner Bild

Hallo Mathias,
Dein Zitat;
Das man mir diese Machwerk zugetraut hat ist schon etwas übel...
---------------------------------------------------------------------
Sorry, für dieses auf den Leim gehen, was Ulli hier präsentiert hat. Dieses Mozart-Bild war für mich so
naiv gemalt, dass ich an einen Scherz glaubte, der im Forum für Furore sorgen sollte.

Schöne Grüsse an alle
reklov29
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Zitat: J.E.G.

Ulli

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83

Montag, 3. Oktober 2005, 12:56

RE: Mozart, das 2.Berliner Bild

Salut,

es war nicht von Beginn an meine Intention, Euch zu foppen... Erst, nachdem Ihr selbst auf die "Idee" kamt, habe ich Matthias informiert und es war denkbar schwer, ihn zu bändigen...

:D

Aber: Es war sehr interessant.

Beste Grüße
Ulli
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84

Montag, 3. Oktober 2005, 13:23

RE: Mozart, das 2.Berliner Bild

Hallo Ulli,
Dein Zitat:
es war nicht von Beginn an meine Intention, Euch zu foppen... Erst, nachdem Ihr selbst auf die "Idee" kamt, habe ich Matthias informiert und es war denkbar schwer, ihn zu bändigen...
----------------------------------------------------------
Du Schelm, zur Strafe wirst Du jetzt dazu verpflichtet, aus diesem Stoff eine Mozart-Kurzoper in 3 Aufzügen; ala 5 Minuten pro Aufzug zu komponieren, die dem Tamino-Forum als Allgemeingut zur
Verfügung steht, die Urheberrechte gehen natürlich an @Alfred, "unserem Terminator" über!!:baeh01:


Grüsse
reklov29
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Zitat: J.E.G.

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85

Montag, 3. Oktober 2005, 14:12

RE: Mozart, das 2.Berliner Bild

Salut,

das ist eine ausgesprochen nette Idee... ich denke darüber nach:

Akt I: "Dies Bildnis ist bezaubernd schön" [Zauberflöte Nr. 3]

Akt II: "Welch ein Geschick! O Qual der Seele!" [Entführung Nr. 20]

Akt III: "Corriamo, fuggiamo quel mostro spietato" [Idomeneo Nr. 18]


:D

O.K. - wir nennen das Stück so:

La Finta d'Alfredo
Libretto da Lozendo da reklov29
Parodia a tre pezzi

Schick' mir das Büchl und ich mach es!

:baeh01:

LG
Ulli
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Theophilus

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86

Montag, 3. Oktober 2005, 14:15

@Ulli und reklov29


Wir beobachten euch!



:D

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Ulli

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87

Montag, 3. Oktober 2005, 14:57

...so frei nach dem Motto "Liebes Mandl, wo ist's Bandl..." könnte ich mir Text und Musik in etwa:

"Lieber Alfred, so ein Mal-Thread..."

vorstellen.

:D

Ich bin ja lt. Monsieur Observateur chronisch unterbeschäftigt - an mir soll's nicht liegen. Aber: Ohne Libretto tu' ich keinen Handschlag!

LG
Ulli
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reklov29

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88

Montag, 3. Oktober 2005, 17:23

Hallo Ulli,
Zitate:
Schick' mir das Büchl und ich mach es!
Aber: Ohne Libretto tu' ich keinen Handschlag!
----------------------------------------------------------

Verabschiede Dich für 2-3 Stunden einmal aus dem Forum dann fällt Dir das Libretto schon ein, der
Auftrag geht an "Dich", aus der Verantwortung wirst Du nicht entlassen, es bedeutet eine Bringeschuld
den Gefoppten und dem gesamten Forum gegenüber.

Die vorgestellten 3. Akte mit den Bezeichnungen sind schon der 1.Schritt, und i.O., weiter so.....

Ansonsten gibt es hier
evtl. Anregungen für
ein Libretto:jubel: :hello:





Kein Bildnis von mir, sollte Dir bekannt vorkommen?


Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

Ulli

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89

Montag, 3. Oktober 2005, 18:05

Nee, nee,

so schnell kommst Du mir nicht davon... Mozart hat keine eigenen Libretti geschrieben, sich immer fremder bedient, ggfs. etwas "verbessert" :D

So läuft der Hase - null Diskussion.

Die Musik ist ja bereits fertig - in meinem Kopf... hähähä

:hello:

Ulli

P.S. Ich habe Dich ja nicht gezwungen, auf den Leim zu gehen... Du bist also in der Schuld [gegenüber Matthias]
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Ulli

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90

Montag, 3. Oktober 2005, 19:28

So, lieber Volker - ich zeige mich kompromissbereit:

Hier ist der Anfang - extra für dich ein wenig bachisch angehaucht [ich habe das Thema - 1. Takt - von BWV 937 gewählt und darüber eine canonische Fantasie-Persiflage gemacht]:















Viel Spaß beim Spielen

Alfred kann hier gerne die midi-Datei, welche ich ihm zusandte zum download reinstellen [ich habe es dort in allen Stimmen als "Kirchenorgel" verpfriemelt].

:baeh01:

Ulli

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