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Siegfried

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31

Donnerstag, 10. Mai 2007, 16:14

RE: Große Anna Bolenas

Schade nur, dass bei diesen Annas die Optik nicht mit der Akustik mithalten kann ;(
Man muss eben auch mit dem Herzen hören ... :hello:
Freundliche Grüße Siegfried

Fairy Queen

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32

Samstag, 12. Mai 2007, 19:19

RE: Donizettis Opernschaffen!

Lieber Siegfried, freche Frage: warum koennen DIESE obigen Annas optisch nicht mithalten?????
Beverly Sills ist doch attraktiv, Callas eine richtige Schoenheit und Gruberova und Sutherland geschminkt nicht wirklich zum Weglaufen!
Seid ihr Maenner nach Anna N. nun so anspruchsvoll geworden, dass Nicht- Models chancenlos sind?????
Hier muss Edwin dringend publizistisch-paedagogisch einschreiten, scheint mir!

Lieber Joschi, von deiner Donizettimania animiert, habe ich mir heute eine Lucia "reingezogen":
1967 Turin unter Francesco Molinari-Pradelli

Renata Scotto und der JUNGE Pavarotti
Stimmlich eine Wucht!
Ich bleibe am Ball !!!!! :jubel:
Fairy Queen
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

Johannes_Krakhofer

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33

Samstag, 12. Mai 2007, 21:36

RE: Donizettis Opernschaffen!

Zitat

Lieber Joschi, von deiner Donizettimania animiert, habe ich mir heute eine Lucia "reingezogen":
1967 Turin unter Francesco Molinari-Pradelli

Renata Scotto und der JUNGE Pavarotti
Stimmlich eine Wucht!


Hallo Fairy Queen!

Du sagst es. Diese Lucia war die erste, die ich überhaupt gehört habe. Und es hat lange gedauert, bis überhaupt eine an sie ran kam. Tja und das war die Callas/di Stefano/Karajan Aufnahme.

Die Pavarotti/Scotto Aufnahme hat einen großen Vorteil gegenüber der Karajanaufnahme: Pavarotti ist im Donizettifach hundertmal besser als di Stefano. Er singt den Edgardo mit mehr Schmalz und Leidenschaft und er hat ein "italienischeres" Timbre, will sagen etwas wärmer und sanfter.

Eine große Aufnahme, die ich auch in meinen Unverzichtbaren vorgestellt habe!

LG joschi
Den Mozart und den Wagner hör´ich gerne, wenn ich jausen
nur beim Herrn Stockhausen kriegt mein Hamster Ohrensausen

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34

Samstag, 12. Mai 2007, 22:30

Zitat

Original von c.m.d
Und klingen wenigstens alle seine Opern gut, oder gibt es nur ein paar gelungene Werke und der Rest bleibt vergessen? Ich frage mal, ich kenne relativ wenig von Donizetti.


Ich persönlich finde eben nicht, daß sie alle gut klingen (mit der Einschränkung, daß ich aber auch nicht alle aus der langen Liste der vergessenen Donizetti-Opern kenne). Die Lucia höre ich ab und zu gerne, dazu einige Szenen aus Poliuto, aber das wars für mich. Kurz: Alles andere, was ich gehört habe, ist zu Recht vergessen worden - finde ich.
Mein Wort hörtest Du... hüte Dich wohl.

Johannes_Krakhofer

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35

Samstag, 12. Mai 2007, 22:47

Zitat

Original von Mengelberg

Zitat

Original von c.m.d
Und klingen wenigstens alle seine Opern gut, oder gibt es nur ein paar gelungene Werke und der Rest bleibt vergessen? Ich frage mal, ich kenne relativ wenig von Donizetti.


Ich persönlich finde eben nicht, daß sie alle gut klingen (mit der Einschränkung, daß ich aber auch nicht alle aus der langen Liste der vergessenen Donizetti-Opern kenne). Die Lucia höre ich ab und zu gerne, dazu einige Szenen aus Poliuto, aber das wars für mich. Kurz: Alles andere, was ich gehört habe, ist zu Recht vergessen worden - finde ich.


Warum meinst du das der Rest zu recht vergessen worden ist?
Ein Liebestrank, Regimentstochter, Don Pasquale sollen auch vergessen werden, oder verstehe ich das falsch? ?(

Klar klingen nicht alle hervorragend, aber der Großteil der Opern die wir aus seiner Feder kennen, sind großartige, spannende und gesanglich höchst anspruchsvolle Opern.

LG joschi
Den Mozart und den Wagner hör´ich gerne, wenn ich jausen
nur beim Herrn Stockhausen kriegt mein Hamster Ohrensausen

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Ulli

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36

Samstag, 12. Mai 2007, 23:07

Zitat

Original von DonBasilio
Warum meinst du das der Rest zu recht vergessen worden ist?


Ein grandioser Dirigent, bei dem ich gelegentlich Unterricht erhalte, meinte zu Donizetti: "Man darf nicht vergessen, dass Donizetti seine Opern für den einmaligen Gebrauch komponierte..." - woher er das hat, weiß ich nicht, fands aber witzig.

:D

Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Michael

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Registrierungsdatum: 16. Januar 2007

37

Samstag, 12. Mai 2007, 23:56

Zitat

Original von Ulli

Zitat

Original von DonBasilio
Warum meinst du das der Rest zu recht vergessen worden ist?


Ein grandioser Dirigent, bei dem ich gelegentlich Unterricht erhalte, meinte zu Donizetti: "Man darf nicht vergessen, dass Donizetti seine Opern für den einmaligen Gebrauch komponierte..." - woher er das hat, weiß ich nicht, fands aber witzig.

:D

Ulli


@Ulli, dies war in Italien und wohl auch in anderen Ländern zu dieser Zeit so üblich, dass Opern und andere Werke nur für eine einzige Aufführung bestimmt waren, und so erklärt sich wohl auch, dass wir von Vivaldis Opern sogar wie nichts mehr besitzen, da es Auftragswerke waren, und sich dann niemand mehr dafür interessiert hat. Allein seine Opern sind folgende:
· Ottone in villa (1713)
· Orlando finto pazzo (1714)
· Nerone fatto Cesare (1715)
· Arsilda, regina di Ponto (1716)
· L'incoronazione di Dario (1716)
· La costanza trionfante degl'amori e de gl'odii (1716)
· Tieteberga (1717)
· Artabano, rè de' Parti (1718)
· Scanderbeg (1718)
· Armida nel campo d'Egitto (1718)
· Teuzzone (1719)
· Le gare del dovere (1719)
· Tito Manlio (1719)
· Gli inganni per vendetta (1720)
· La Candace o siano li veri amici (1720)
· Tito Manlio (1720)
· La verità in cimento (1720)
· Filippo, rè di Macedonia (1721)
· La Silvia (1721)
· Ercole sul termodonte (1723)
· Giustino (1724)
· La virtù trionfante dell'amore e dell'odio ovvero il Tigrane (1724)
· Griselda (1725)
· L'inganno trionfante in amore (1725)
· Dall'eccelsa mia reggia (1725)
· La fede tradita e vendicata (1726)
· Cunegonda (1726)
· Dorilla in Tempe (1726)
· Questa Eurilla gentil (1726)
· Andromeda liberata (1726)
· Farnace (1727)
· Orlando (furioso) (1727)
· Siroe, rè di Persia (1727)
· Ipermestra (1727)
· L'unione della pace e di Marte (1727)
· Rosilena ed Oronta (1728)
· L'Atenaide (1729)
· Argippo (1730)
· Alvilda, regina de' Goti (1731)
· Doriclea (1732)
· Semiramide (1732)
· La fida ninfa (1732)
· Motezuma (1733)
· L'Olimpiade (1734)
· L'Adelaide (1735)
· Aristide (1735)
· Bajazet (Tamerlano) (1735)
· Ginevra, principessa di Scozia (1736)
· Catone in Utica (1737)
· Rosmira (1738)
· L'oracolo in Messenia (1738)
· Il mopso (1739)
· Feraspe (1739)
· La Sena festeggiante
· Mio cor, povero cor
· Le gare della giustitia e della pace

LG Micha :hello:

Ulli

Erleuchteter

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Beiträge: 17 130

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38

Sonntag, 13. Mai 2007, 00:02

Zitat

Original von Michael
· Il mopso (1739)


Gli mopsi wären mir jetzt lieber... :rolleyes:
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Michael

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39

Sonntag, 13. Mai 2007, 00:06

Zitat

Original von Michael

Zitat

Original von Ulli

Zitat

Original von DonBasilio
Warum meinst du das der Rest zu recht vergessen worden ist?


@Ulii: Allein von Donizetti gibt es eine Unzahl von Opern, von denen nur wenige erhalten geblieben sind. Insgesamt schrieb er folgende Opern:

· Il Pigmalione (1816; 13.10.1960 Teatro Donizetti, Bergamo)
· Enrico di Borgogna (14.11.1818 Teatro San Luca, Venezia)
· Una follia (17.12.1818 Teatro San Luca, Venezia) (andata perduta)
· Le nozze in villa (1821? Teatro Vecchio, Mantova)
· Il falegname di Livonia, ossia Pietro il grande (26.12.1819 Teatro San Samuele, Venezia)
· Zoraida di Granata (28.1.1822 Teatro Argentina, Roma)
· La zingara (12.5.1822 Teatro Nuovo, Napoli)
· La lettera anonima (29.6.1822 Teatro del Fondo, Napoli)
· Chiara e Serafina, ossia I pirati (26.10.1822 Teatro alla Scala, Milano)
· Alfredo il grande (2.7.1823 Teatro San Carlo, Napoli)
· Il fortunato inganno (3.9.1823 Teatro Nuovo, Napoli)
· Zoraida di Granata [rev] (7.1.1824 Teatro Argentina, Roma)
· L'ajo nell'imbarazzo (4.2.1824 Teatro Valle, Roma)
· Emilia di Liverpool (28.7.1824 Teatro Nuovo, Napoli) (anche come L'eremitaggio di Liverpool)
· Alahor in Granata (7.1.1826 Teatro Carolino, Palermo)
· Don Gregorio [rev de L'ajo nell'imbarazzo] (11.6.1826 Teatro Nuovo, Napoli)
· Elvida (6.7.1826 Teatro San Carlo, Napoli)
· Gabriella di Vergy (1826; 29.11.1869 Teatro San Carlo, Napoli) (anche come Gabriella)
· Olivo e Pasquale (7.1.1827 Teatro Valle, Roma)
· Olivo e Pasquale [rev] (1.9.1827 Teatro Nuovo, Napoli)
· Otto mesi in due ore (13.5.1827 Teatro Nuovo, Napoli) (anche come Gli esiliati in Siberia)
· Il borgomastro di Saardam (19.8.1827 Teatro del Fondo, Napoli)
· Le convenienze teatrali (21.11.1827 Teatro Nuovo, Napoli)
· L'esule di Roma, ossia Il proscritto (1.1.1828 Teatro San Carlo, Napoli)
· Emilia di Liverpool [rev] (8.3.1828 Teatro Nuovo, Napoli)
· Alina, regina di Golconda (12.5.1828 Teatro Carlo Felice, Genova)
· Gianni di Calais (2.8.1828 Teatro del Fondo, Napoli)
· Il paria (12.1.1829 Teatro San Carlo, Napoli)
· Il giovedì grasso (26.2.1829? Teatro del Fondo, Napoli) (come Il nuovo Pourceaugnac)
· Il castello di Kenilworth (6.7.1829 Teatro San Carlo, Napoli)
· Alina, regina di Golconda [rev] (10.10.1829 Teatro Valle, Roma)
· I pazzi per progetto (6.2.1830 Teatro San Carlo, Napoli)
· Il diluvio universale (28.2.1830 Teatro San Carlo, Napoli)
· Imelda de' Lambertazzi (5.9.1830 Teatro San Carlo, Napoli)
· Anna Bolena (26.12.1830 Teatro Carcano, Milano)
· Le convenienze ed inconvenienze teatrali [rev de Le convenienze teatrali] (20.4.1831 Teatro Canobbiana, Milano)
· Gianni di Parigi (1831; 10.9.1839 Teatro alla Scala Milano)
· Francesca di Foix (30.5.1831 Teatro San Carlo, Napoli)
· La romanziera e l'uomo nero (18.6.1831 Teatro del Fondo, Napoli) (libretto andato perduto)
· Fausta (12.1.1832 Teatro San Carlo, Napoli)
· Ugo, conte di Parigi (13.3.1832 Teatro alla Scala, Milano)
· L'elisir d'amore (12.5.1832 Teatro Canobbiana, Milano)
· Sancia di Castiglia (4.11.1832 Teatro San Carlo, Napoli)
· Il furioso all'isola di San Domingo (2.1.1833 Teatro Valle, Roma)
· Otto mesi in due ore [rev] (1833, Livorno)
· Parisina d'Este (17.3.1833 Teatro della Pergola, Firenze)
· Torquato Tasso (9.9.1833 Teatro Valle, Roma)
· Lucrezia Borgia (26.12.1833 Teatro alla Scala, Milano)
· Il diluvio universale [rev] (17.1.1834 Teatro Carlo Felice, Genova)
· Rosmonda d'Inghilterra (27.2.1834 Teatro della Pergola, Firenze)
· Maria Stuarda [rev] (18.10.1834 Teatro San Carlo, Naples) (Buondelmonte)
· Gemma di Vergy (26.10.1834 Teatro alla Scala, Milano)
· Maria Stuarda (30.12.1835 Teatro alla Scala, Milano)
· Marin Faliero (12.3.1835 Théâtre-Italien, Parigi)
· Lucia di Lammermoor (26.9.1835 Teatro San Carlo, Napoli)
· Belisario (4.2.1836 Teatro La Fenice, Venezia)
· Il campanello di notte (1.6.1836 Teatro Nuovo, Napoli)
· Betly, o La capanna svizzera (21.8.1836 Teatro Nuovo, Napoli)
· L'assedio di Calais (19.11.1836 Teatro San Carlo, Napoli)
· Pia de' Tolomei (18.2.1837 Teatro Apollo, Venezia)
· Pia de' Tolomei [rev] (31.7.1837, Sinigaglia)
· Betly [rev] ((?) 29.9.1837 Teatro del Fondo, Napoli)
· Roberto Devereux (28.10.1837 Teatro San Carlo, Napoli)
· Maria de Rudenz (30.1.1838 Teatro La Fenice, Venezia)
· Gabriella di Vergy [rev] (1838); agosto 1978 Londra)
· Poliuto (1838; 30.11.1848 Teatro San Carlo, Napoli)
· Pia de' Tolomei [rev 2] (30.9.1838 Teatro San Carlo, Napoli)
· Lucie de Lammermoor [rev of Lucia di Lammermoor] (6.8.1839 Théâtre de la Rennaisance, Parigi)
· Le duc d'Albe (1839, incompiuta; 22.3.1882 Teatro Apollo, Roma, come Il duca d'Alba)
· Lucrezia Borgia [rev] (11.1.1840 Teatro alla Scala, Milano)
· Poliuto [rev] (10.4.1840 Opéra, Paris) (come Les martyrs)
· La Fille du régiment (11.2.1840 Opéra-Comique, Parigi)
· L'ange de Nisida (1839; incompiuta)
· Lucrezia Borgia [rev 2] (31.10.1840 Théâtre-Italien, Parigi)
· La Favorite [rev of L'ange de Nisida] (2.12.1840 Opéra, Parigi)
· Adelia (11.2.1841 Teatro Apollo, Roma)
· Rita, ou Le mari battu (1841; 7.5.1860 Opéra-Comique, Paris) (Deux hommes et une femme)
· Maria Padilla (26.12.1841 Teatro alla Scala, Milano)
· Linda di Chamounix (19.5.1842 Kärntnertortheater, Vienna)
· Linda di Chamounix [rev] (17.11.1842 Théâtre-Italien, Parigi)
· Caterina Cornaro (18.1.1844 Teatro San Carlo, Napoli)
· Don Pasquale (3.1.1843 Théâtre-Italien, Parigi)
· Maria di Rohan (5.6.1843 Kärntnertortheater, Vienna)
· Dom Sébastien (13.11.1843 Opéra, Parigi)
· Dom Sébastien [rev] (6.2.1845 Kärntnertortheater, Vienna)

LG Micha :hello:

Fairy Queen

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40

Sonntag, 13. Mai 2007, 00:24

Mon dieu, hier wird man ja noch total wirre..... :rolleyes:
Gli mopsi????? Wer komponiert denn sowas? Muss man dazu Anna N oder Anita Ekberg vor Augen haben?
Maenner sind einfach eine komische Erfindung, wie schon Tucholsky(oder war das Kaestner?) wusste...... :stumm:

Lieber Joschi, wir verstehen uns blind: meine zweite Aufnahme ist auch die mit Callas, di Stefano(und Panerai???)und ich finde Callas besser als Scotto aber di Stefano deutlich weniger gut als Pavarotti giovane.
Ein toller Tenor, der leider zu lange in Stadien gesungen hat und darueber vergisst man dann leicht, wie phantastisch gut er war! :jubel:
Fairy Queen :angel:
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wolkenstein

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41

Sonntag, 13. Mai 2007, 09:00

RE: Große Anna Bolenas

Ich möchte hinzufügen, dass es sich mit den
weniger bekannten Opern von Donizetti
wie mit gewissen B- und C-Filmen verhält, die durchaus
einen Kultstatus bei einer kleinen
Fangemeinde genießen können. Ich konnte
mich noch nie für komische Oper richtig
begeistern. Dafür mag ich Donizettis tragische Werke.
Für Liebhaber von dramatischen
Gruselgeschichten ist der Nachlaß Donizettis eine echte
Fundgrube. "Maria de Rudenz" ist ein solches und in der
Einspielung von "Opera Rara"
durchaus zu empfehlen. Bei der Interpretation
des "tragischen" Belcantofachs aus dem frühen
19 Jh. besteht oft die Gefahr ins kitschige abzugleiten,
was wirklich unangenehm werden kann.
Bei dieser Aufnhame ist jedoch die unselige
Atmosphäre der blutigen Geschehenisse, die sich im
15 Jh. auf dem Schloß des Grafen Rudenz zugetragen
haben sollen, sehr überzeugend wiedergegeben.
Dazu beherrscht Nelly Miricioiu das Belcanto Fach echt meisterhaft,
Verlgleiche mit Ponselle, Scotto oder Gencer sind m. E.
durchaus berechtigt. :jubel: :jubel:

in the midst of life we are in death.

Johannes_Krakhofer

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42

Sonntag, 13. Mai 2007, 09:11

Zitat

Original von Fairy Queen
Mon dieu, hier wird man ja noch total wirre..... :rolleyes:
Gli mopsi????? Wer komponiert denn sowas? Muss man dazu Anna N oder Anita Ekberg vor Augen haben?
Maenner sind einfach eine komische Erfindung, wie schon Tucholsky(oder war das Kaestner?) wusste...... :stumm:

Lieber Joschi, wir verstehen uns blind: meine zweite Aufnahme ist auch die mit Callas, di Stefano(und Panerai???)und ich finde Callas besser als Scotto aber di Stefano deutlich weniger gut als Pavarotti giovane.
Ein toller Tenor, der leider zu lange in Stadien gesungen hat und darueber vergisst man dann leicht, wie phantastisch gut er war! :jubel:
Fairy Queen :angel:


Hallo Fairy Queen!!

Volle Zustimmung!
Di Stefano konnte einfach nicht aufhören und hat viel zu lange mit einer schwachen Stimmen gesungen. Darum sind seine Sternstunden eher in den Hintergrund geraten!

@wolkenstein!
Aus welchem Jahr stammt die Maria de Rudenz-Aufnahme?

@Michael
Wenige erhalten? Eher wenige verschollen, meines Wissens sind nur drei Jugendopern verschollen:
· Enrico di Borgogna (14.11.1818 Teatro San Luca, Venezia)
· Una follia (17.12.1818 Teatro San Luca, Venezia) (andata perduta)
· Le nozze in villa (1821? Teatro Vecchio, Mantova)

Von 74 Opern sind 71 erhalten, das ist schon viel, oder meinst du nicht?

LG joschi
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wolkenstein

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43

Sonntag, 13. Mai 2007, 10:13

@ Don Basilio
die o. g. "Maria de Rudenz" Aufnahme stammt aus dem Jahr 1997

außerdem mag sehr die Live-Aufzeichnung von
"Les Martyrs" 3-CD, mit Gencer - Bruson - Garaventa - Furlanetto,
in französischer Sprache, 24.06.1978, La Fenice, Venedig
Dir. G. Gelmetti
Leider mono, wie fast alles mit der großen L. Gencer :no: :motz:
Die Tonqualität ist aber akzeptabel bis gut.

in the midst of life we are in death.

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Registrierungsdatum: 22. Januar 2007

44

Sonntag, 13. Mai 2007, 20:21

Zitat

Original von DonBasilio
Warum meinst du das der Rest zu recht vergessen worden ist?
Ein Liebestrank, Regimentstochter, Don Pasquale sollen auch vergessen werden, oder verstehe ich das falsch? ?
Klar klingen nicht alle hervorragend, aber der Großteil der Opern die wir aus seiner Feder kennen, sind großartige, spannende und gesanglich höchst anspruchsvolle Opern.
LG joschi


Der Liebestrank mag eine Oper mit gewissen Qualitäten sein, die mich aber nicht ansprechen, weil mich Buffoopern des Belcanto anscheinend generell kalt lassen. Mir geht es ähnlich mit dem Barbiere und anderen Opern dieser Gattung. Regimentstochter und Don Pasquale sind auch nicht so mein Fall. Ich persönlich habe sie wohl bereits vergessen: sie stauben in meinem Plattenregal ein. Das heißt natürlich nicht, daß es sich nicht trotzdem um gute Opern handeln könnte. Aber das ständige Up-and-down des Belcanto gefällt mir nicht, mir gefallen die Opern nicht, und ich habe sie schon so gut wie vergessen.
Mein Wort hörtest Du... hüte Dich wohl.

Johannes_Krakhofer

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45

Dienstag, 15. Mai 2007, 14:50

RE: Große Anna Bolenas

Hallo!!

Ich möchte nur mal ganz schnell darauf hinweisen, dass die Lucia di Lammermoor hier im Taminoklassikforum schon einen eigenen Thread hat:

Lucia di Lammermoor

LG joschi
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Johannes_Krakhofer

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46

Dienstag, 15. Mai 2007, 15:06

RE: Große Anna Bolenas

Hallo Mengelberg!!

Nun gut, du magst die komischen Opern Donizettis nicht, aber was stört dich an den ernsten Spätwerken?
Wenn du den frühen und mittleren Verdi magst, wird dir auch der späte Donizetti gefallen.

Nimm nur das Finalterzett des ersten Aktes des Troubadours her und vergleiche es mit dem Finalterzett des dritten Aktes der Maria di Rohan!
Die Dramatik in diesem Stück steht der eines Verdi um nichts nach.

Vor allem die ernsten Opern Donizettis wurden zu Unrecht vergessen, sie nehmen viel von Verdi vorweg und sind aber teilweise 30 Jahre früher entstanden!

LG joschi
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Walter Krause

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47

Dienstag, 15. Mai 2007, 18:07

RE: Donizettis Opernschaffen!

Der von Joschi mit Einschränkung in diesem Thread und in der entsprechenden Opernführer-Kritik empfohlene "Don Pasquale" ist auch mein Einspielungsfavorit.
Sowohl der Dirigent wie Nesterenko und Weikl entsprechen nicht den üblichen Italianità-Vorstellungen und mit Wallberg ist Joschi nicht vollkommen glücklich. Aber gerade bei Donizetti habe ich schon mehrfach erlebt, daß er auch "etwas anders" stimmig und herrlich klingt. Bei Puccini oder Verdi kann ich mir das viel weniger gut vorstellen. Vielleicht liegt das in diesem Fall ein wenig an der etwas operettenmäßigen Charakterisierung, aber es funktioniert offenbar auch bei dramatischeren Werken. Ich empfinde Wallberg hier nicht als jemanden, der um jeden Preis eine neue Auffassung abliefern will, sondern als einen Kapellmeister, der sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern bedacht ist, die Protagonisten möglichst gut zu unterstützen. Allerdings verstehe ich, daß andere Rezipienten etwas vermissen können.
Bezüglich Lucia Popp stimmen Joschi und ich allerdings völlig überein: Als Norina begeistert sie restlos und liefert eine ihrer besten Gestaltungen, wenn nicht die beste Partie ihrer Laufbahn überhaupt. Dabei gibt es wahrlich genug Konkurrenz für sie (die Norina war auch eine Paraderolle der Gruberova, die da sehr wohl Temperament bewies).

LG

Waldi
Homo sum, ergo inscius.

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48

Dienstag, 15. Mai 2007, 19:29

Ich kenne die Aufnahme mit Wallberg zwar nicht, habe aber trotzdem einen Favoriten unter den Aufnahmen des Don Pasquale, und zwar eine alte RAI-Produktion aus dem Jahr 1952. Nach dem, was ich hier über die Wallberg-Aufnahme lese, müsste diese RAI-Einspielung unter Mario Rossi das genaue Gegenteil darstellen – nämlich den Inbegriff einer italienischen Buffo-Oper.



Diese Aufnahme ist ein Musterbeispiel für die italienischen Rundfunkaufnahmen der Nachkriegszeit, die meist an nur einem einzigen Tag aufgezeichnet wurden. Daher bieten sie die Spontaneität einer Live-Aufnahme bei etwas besserer Aufnahmequalität. Dieser Don Pasquale ist ausschließlich mit italienischen Sängern besetzt, was sich gerade bei dem flinkzüngigen Parlando-Geplapper in dieser Oper als großer Gewinn erweist. Die Aufnahme wirkt wie aus einem Guss und man merkt den Sängern wirklich den Spaß am Gesang und die gemeinsame Bühnenerfahrung an.

Sesto Bruscantini war zum Zeitpunkt der Aufnahme 33 Jahre alt und stand noch am Anfang seiner Karriere. Sein Don Pasquale ist dementsprechend kein einfältiger Alter; zwar kein ernster, aber ein ernstzunehmender Werber um die schöne „Sofronia“ – für mich der ideale Pasquale. Mit Cesare Valletti als Ernesto bin ich ebenfalls wunschlos glücklich. Hier ist ein echter tenore di grazia am Werk, der lyrisch schmachtet wie kein anderer mir bekannter Sänger in dieser Rolle. Den Doktor Malatesta singt Mario Borriello mit schöner Stimme. Alda Noni als Norina fällt nur geringfügig ab. Sie ist mir manchmal etwas zu neckisch-albern, außerdem stören einige spitze Töne, trotzdem will ich sie nicht als Ausfall verbuchen. Mario Rossi am Pult des Turiner RAI-Orchesters ist ein echter italienischer Kapellmeister der alten Schule, der auch mal zugunsten der Singstimmen Zurückhaltung üben kann. Tempi und Dynamik sind jedenfalls vorbildlich.

Technisch bietet die Aufnahme leider nur ziemlich unausgeglichenes italienisches Mono. Ich kann mich damit abfinden, denn bei dieser Aufnahme erlebt man eine idiomatische, spritzige Komödie, die so selbstverständlich und mitreißend dargeboten wird, dass man die Musik fast nur beiläufig zur Kenntnis nimmt. Eben ein echtes Dokument seiner Zeit.

Michael

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Dienstag, 15. Mai 2007, 22:54

@Joschi, ich sehe es, aber wirklich unverzeihlich scheint mir, dass ich von Eva Lind noch nie etwas gehört habe, da sie ja quasi Landsmännin ist, eben aus Innsbruck. Konnte auch ihr Geburtsdatum nicht finden.
Joschi kennst den Spruch?: „Bist a Tirola, bist a Mensch, bist a Touri, bist ka Mensch!“ (lach).

LG Micha :angel: :angel: :angel: :angel: :angel:

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Mittwoch, 16. Mai 2007, 08:42

Hallo Michael!!

Den Spruch kenn ich noch brutaler:

Bischt a Tirola, bischt a Mensch,
bischt kana, bischt a Oar....!

LG joschi
Den Mozart und den Wagner hör´ich gerne, wenn ich jausen
nur beim Herrn Stockhausen kriegt mein Hamster Ohrensausen

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Michael

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51

Mittwoch, 16. Mai 2007, 09:23

Zitat

Original von DonBasilio
Hallo Michael!!

Den Spruch kenn ich noch brutaler:

Bischt a Tirola, bischt a Mensch,
bischt kana, bischt a Oar....!

LG joschi


Schlimm jenuch @Joschi ggggg:angel:

Johannes_Krakhofer

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52

Donnerstag, 17. Mai 2007, 22:32

Zitat

Original von Zauberton
Ich kenne die Aufnahme mit Wallberg zwar nicht, habe aber trotzdem einen Favoriten unter den Aufnahmen des Don Pasquale, und zwar eine alte RAI-Produktion aus dem Jahr 1952. Nach dem, was ich hier über die Wallberg-Aufnahme lese, müsste diese RAI-Einspielung unter Mario Rossi das genaue Gegenteil darstellen – nämlich den Inbegriff einer italienischen Buffo-Oper.



Diese Aufnahme ist ein Musterbeispiel für die italienischen Rundfunkaufnahmen der Nachkriegszeit, die meist an nur einem einzigen Tag aufgezeichnet wurden. Daher bieten sie die Spontaneität einer Live-Aufnahme bei etwas besserer Aufnahmequalität. Dieser Don Pasquale ist ausschließlich mit italienischen Sängern besetzt, was sich gerade bei dem flinkzüngigen Parlando-Geplapper in dieser Oper als großer Gewinn erweist. Die Aufnahme wirkt wie aus einem Guss und man merkt den Sängern wirklich den Spaß am Gesang und die gemeinsame Bühnenerfahrung an.

Sesto Bruscantini war zum Zeitpunkt der Aufnahme 33 Jahre alt und stand noch am Anfang seiner Karriere. Sein Don Pasquale ist dementsprechend kein einfältiger Alter; zwar kein ernster, aber ein ernstzunehmender Werber um die schöne „Sofronia“ – für mich der ideale Pasquale. Mit Cesare Valletti als Ernesto bin ich ebenfalls wunschlos glücklich. Hier ist ein echter tenore di grazia am Werk, der lyrisch schmachtet wie kein anderer mir bekannter Sänger in dieser Rolle. Den Doktor Malatesta singt Mario Borriello mit schöner Stimme. Alda Noni als Norina fällt nur geringfügig ab. Sie ist mir manchmal etwas zu neckisch-albern, außerdem stören einige spitze Töne, trotzdem will ich sie nicht als Ausfall verbuchen. Mario Rossi am Pult des Turiner RAI-Orchesters ist ein echter italienischer Kapellmeister der alten Schule, der auch mal zugunsten der Singstimmen Zurückhaltung üben kann. Tempi und Dynamik sind jedenfalls vorbildlich.

Technisch bietet die Aufnahme leider nur ziemlich unausgeglichenes italienisches Mono. Ich kann mich damit abfinden, denn bei dieser Aufnahme erlebt man eine idiomatische, spritzige Komödie, die so selbstverständlich und mitreißend dargeboten wird, dass man die Musik fast nur beiläufig zur Kenntnis nimmt. Eben ein echtes Dokument seiner Zeit.


Hallo Zauberton!!

Willst du die Kritik nicht auch für den Opernführer verwenden??
Die wäre nämlich optimal!

LG joschi
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Donnerstag, 17. Mai 2007, 22:34

Zitat

Original von wolkenstein
@ Don Basilio
die o. g. "Maria de Rudenz" Aufnahme stammt aus dem Jahr 1997

außerdem mag sehr die Live-Aufzeichnung von
"Les Martyrs" 3-CD, mit Gencer - Bruson - Garaventa - Furlanetto,
in französischer Sprache, 24.06.1978, La Fenice, Venedig
Dir. G. Gelmetti
Leider mono, wie fast alles mit der großen L. Gencer :no: :motz:
Die Tonqualität ist aber akzeptabel bis gut.



Hallo Wolkenstein!

Würdest du für eine Maria de Rudenz-aufnahmen eine Kritik für den Opernführer schreiben?
Das wäre der Hit, wenn du das machen würdest!!

LG joschi

PS: Ich versuchte dich eh schon per PN zu erreichen, aber anscheinend ist die Funktion bei dir, und auch bei Zauberton, den ich auch per PN erreichen wollte, noch deaktiviert!
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wolkenstein

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Donnerstag, 17. Mai 2007, 23:05

Zitat

Original von DonBasilioWürdest du für eine Maria de Rudenz-aufnahmen eine Kritik für den Opernführer schreiben?
Das wäre der Hit, wenn du das machen würdest!!
LG joschi
PS: Ich versuchte dich eh schon per PN zu erreichen, aber anscheinend ist die Funktion bei dir, und auch bei Zauberton, den ich auch per PN erreichen wollte, noch deaktiviert!


Vielen Dank für das Vertrauen! Ich versuche am kommenden
Wochenende, eine Kritik über dieses düstere Werk Donizettis
für den Opernführer zu verfassen, mal sehen, was dabei
herauskommt!

PN?? Bisher habe ich keine einzige bekommen, aber meine E-Mail
müsste doch verfügbar sein!

:hello:

Viktor
in the midst of life we are in death.

nina

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55

Sonntag, 20. Mai 2007, 22:34

RE: Donizettis Opernschaffen!

Hallo Joschi,
kennst Du vielleicht die Oper "Elisabetta"? Letzte Woche habe ich ein Mitschnitt gehört aus einer Aufführung aus London (1997) mit Andrea Rost, Juan Diego Florez, Alessandro Corbelli und Alastair Miles. Vergebens googelte ich nach weitere Informationen, bis jetzt fand ich lediglich eine Kritik der oben genannte Vorstellung, doch nichts über die Handlung, Entstehung, evtl. Libretto.
Liebe Grüße
nina

Johannes_Krakhofer

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56

Sonntag, 20. Mai 2007, 22:38

RE: Donizettis Opernschaffen!

Hallo Nina!!

Eine Elisabetta von Donizetti kenne ich nicht, auch wenn die Elisabetta eine Hauptfigur der Tudor-Trilogie ist.

Aber es gibt eine Elisabetta von Rossini, meinst du vielleicht die?

LG joschi
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Johannes_Krakhofer

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57

Sonntag, 20. Mai 2007, 22:51

RE: Donizettis Opernschaffen!

Hallo Nina!!

Hier eine komplette Liste (nochmal):
Fett markiert die Opern, die in England spielen, die Tudor-Trilogie hat als (eine der zentralen Figuren) DIE Elisabetta, aber wie gesagt, Opern heißt keine so, die ist von Rossini!

Il Pigmalione
Enrico di Borgogna
Una follia
Le nozze in villa
Il falegname di Livonia, ossia Pietro il grande
Zoraida di Granata
La zingara
La lettera anonima
Chiara e Serafina, ossia Il pirata
Alfredo il grande
Il fortunato inganno
L'ajo nell'imbarazzo
Emilia di Liverpool
Alahor in Granata
Don Gregorio
Elvida
Gabriella di Vergy
Olivo e Pasquale
Otto mesi in due ore
Il borgomastro di Saardam
Le convenienze teatrali
L'esule di Roma, ossia Il proscritto
Alina, regina di Golconda
Gianni di Calais
Il paria
Il giovedi grasso
Il castello di Kenilworth
I pazzi per progetto
Il diluvio universale
Imelda de' Lambertazzi
Anna Bolena
Le convenienze ed inconvenienze teatrali
Gianni di Parigi
Francesca di Foix
La romanziera e l'uomo nero
Fausta
Ugo, conte di Parigi
L'Elisir d'amore
Sancia di Castiglia
Il furioso all'isola di San Domingo
Parisina
Torquato Tasso
Lucrezia Borgia
Rosmonda d'Inghilterra
Maria Stuarda
Gemma di Vergy
Marin Faliero
Lucia di Lammermoor
Belisario
Il campanello di notte
Betly, o La capanna svizzera
L'assedio di Calais
Pia de' Tolomei
Betly
Roberto Devereux
Maria de Rudenz
Poliuto
Buondelmonte
Le duc d'Albe
Lucrezia Borgia
Poliuto/Les Martyrs
La fille du régiment / La figlia del reggimento
Le Duc d'Albe
Lucrezia Borgia
La favorite /La Favorita
Adelia
Rita, ou Le mari battu
Maria Padilla
Linda de Chamounix
Caterina Cornaro
Don Pasquale
Maria di Rohan
Dom Sébastien/Don Sebastiano


LG joschi
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Ulli

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Sonntag, 20. Mai 2007, 22:58

RE: Donizettis Opernschaffen!

Zitat

Original von DonBasilio
Hallo Nina!!

Hier eine komplette Liste (nochmal):
Fett markiert die Opern, die in England spielen, die Tudor-Trilogie hat als (eine der zentralen Figuren) DIE Elisabetta, aber wie gesagt, Opern heißt keine so, die ist von Rossini!


Gerade erguglt:

Elisabetta (Donizetti) / Elisabetta al castello di Kenilworth (Donizetti) / Elisabetta, regina d'Inghilterra (Rossini) /

:hello:

Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Johannes_Krakhofer

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Sonntag, 20. Mai 2007, 23:12

RE: Donizettis Opernschaffen!

Hallo!!

Hab mir mal mein Libretto(karadar)
rausgesucht und da steht:


IL CASTELLO DI KENILWORTH (1829)

Melodramma (serio) in tre atti
di
Andrea Leone Tottola

ELISABETTA, regina d'Inghilterra, soprano
ALBERTO DUDLEY, conte di Leicester, tenore
AMELIA ROBSART, sua segreta consorte, soprano
WARNEY, scudiere del conte, baritono
LAMBOURNE, basso
FANNY, mezzosoprano

Cavalieri del seguito della regina
Dame
Domestici del conte di Leicester
Guardie
Soldati, popolo

L'azione è nel castello di Kenilworth.


Ich kannte diese Oper nur unter diesem Namen, aber wenn sie tatsächlich Elisabetta genannt wird, dann haben wir die von Nina gesuchte Oper!

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Sonntag, 20. Mai 2007, 23:28

RE: Donizettis Opernschaffen!

Das MGG verbindet beide Opernnamen mit einem italienischen "o" [für "ossia"].



:hello:

Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

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