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Pius

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61

Sonntag, 26. Oktober 2008, 21:04

Hallo BBB,

Zitat

Original von BigBerlinBear
Hallo Pius, die "Requiems" von Ockeghem und Palestrina lassen sich kaum miteinander vergleichen, weil das Werk des älteren Komponisten ein unüberhörberes Produkt der Gotik, Palestrinas Komposition dagegen von allen Insignien der Renaissance geprägt wurde.


ichweißichweiß, aber ich vergleiche sogar Ockeghem und Britten, wenn mir danach ist. Die Sinnfrage lasse ich dabei außen vor...

Wie auch immer, ich ergänze meine Liste nun doch um die zwei aufgesparten Werke, und sie sieht dann so aus:

J.S. Bach: Jesu meine Freude
Josquin: Ave Maria
Josquin: Missa de Beata Virgine
Josquin: Missa L'homme armé sexti toni
Ockeghem: Requiem
Palestrina: Missa Viri Galilaei
Palestrina: Stabat Mater
Perotin: Viderunt Omnes
Pizzetti: Requiem
Tallis: Spem in alium


Viele Grüße,
Pius.

Maik

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62

Donnerstag, 27. November 2008, 23:06

Nach über einem Jahr kann ich meiner Liste ein weiteres Werk hinzufügen...und derzeit komme ich gar nicht los davon. Selbst auf Arbeit schwirrt es mir im Kopf herum - und das hat es meines Wissens nach noch nie gegeben...zufällig muss man sagen passend zur Weihnachtszeit:

Peter Cornelius - Die Könige op.8 Nr.3


Die ganze Konstellation hat etwas Geniales. Im Vordergrund Geschichten erzählend ein Bariton (irgendwie sowieso 'meine' Stimme) und dezent im Hintergrund 'Wie schön leuchtet der Morgenstern' - Gesang vom Chor.

Einerseits versetzt mich diese Kombination schon in eine schöne 'Stimmung' - sie trägt eben maßgeblich dazu bei, dass ich einfach fasziniert bin: die Wirkung dieser ‚Klangspektren’?!?!?
Andererseits ist es der Baritonpart in seiner Botschaft, in der Art selbiger zu übermitteln - das hat für mich etwas Authentisches und ich kann mich damit identifizieren...

(Dem mag zusätzlich in die Karten spielen, dass die Melodie einen gewissen Ohrwurmcharakter besitzt...mich stört es keineswegs. Zumal ich nach persönlichem Laien empfinden nicht gerade sagen würde, dass es ein leicht vorzutragendes Werk sei. Aber dies mögen andere besser beurteilen.)

Kann zufällig jemand eine Empfehlung bezüglich einer Aufnahme Cornelius' Weihnachtslieder geben??? Evtl. sprechen mich auch diese Werke an.

Selbst besitze ich die CD mit Polyphony und Stephen Layton:



Meiner Meinung nach eine sehr zu empfehlende CD.

Im Booklet steht, dass der Choral gar eine Anregung Liszts gewesen sei.
Zudem hat Cornelius den Text selbst geschrieben hat - es steht kein Alter da, aber die Werke sollen recht früh entstanden sein und es steht wörtlich: "...die so wunderschön die biblische Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines unverdorbenen Kindes nacherzählen".


Maik
Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.

Sirach 32, 7

petemonova

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63

Montag, 23. Februar 2009, 23:09

In den letzten Wochen erst richtig für mich entdeckt habe ich die Trauermotette "Wie liegt die Stadt so wüst" von Rudolf Mauersberger.
Dieses Stück beweint die Stadt Dresden nach der Bombardierung von 1945.

Zutiefst bewegend und wunderschön. Allein die Stelle "Ist das die Stadt, von der man sagt, sie sei die Schönste..." ist so direkt zu Herzen gehend, das alles andere fast egal wäre.

Es scheint nur Aufnahmen mit dem Dresdner Kreuzchor zu geben oder kennt jemand noch Weitere?


LG, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

Chorknabe

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  • »Chorknabe« ist männlich

Beiträge: 813

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2006

64

Montag, 23. Februar 2009, 23:23

Zitat

Original von petemonova
In den letzten Wochen erst richtig für mich entdeckt habe ich die Trauermotette "Wie liegt die Stadt so wüst" von Rudolf Mauersberger.
Dieses Stück beweint die Stadt Dresden nach der Bombardierung von 1945.

Zutiefst bewegend und wunderschön. Allein die Stelle "Ist das die Stadt, von der man sagt, sie sei die Schönste..." ist so direkt zu Herzen gehend, das alles andere fast egal wäre.

Es scheint nur Aufnahmen mit dem Dresdner Kreuzchor zu geben oder kennt jemand noch Weitere?


Lieber Peter,

dieses Stück ist in der Tat sehr beeindruckend. Ich durfte es mehrmals mitsingen, und es ist eines der ganz wenigen Stücke geblieben, bei denen ich mich als Sänger nicht über den Dingen halten konnte sondern vielmehr selbst sehr tief von der Musik ergriffen war. Vielleicht mag es auch daran liegen, das mein Geburtstag auf den Jahrestag der Bombardierung Dresden 1945 fällt.

Eine gute Aufnahme ist mir leider nicht bekannt. :no: Seltsam eigentlich, denn das Stück ist in Chorkreisen eigentlich ausgesprochen bekannt (zumindest in Ostdeutschland). ?(

Liebe Grüße, der Thomas. :hello:

Chorknabe

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  • »Chorknabe« ist männlich

Beiträge: 813

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2006

65

Montag, 23. Februar 2009, 23:28

Nachtrag (nur um pt_concours zuvor zu kommen :baeh01:) :

Es gibt eine Einspielung mit dem Dresdner Kammerchor:



Leider ist diese CD völlig vergriffen, man wird also vermutlich nur auf dem Gebrauchtmarkt fündig werden.

Liebe Grüße, der Thomas. :hello:

  • »Frank Pronath« ist männlich

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 21. September 2006

66

Samstag, 14. März 2009, 00:49

Zitat

Original von m-mueller
Es ist definitiv James Erb, der den Satz geschrieben hat. Daaaaanke für den Hinweis, jetzt habe ich einen Anhaltspunkt für die weitere Suche !
:jubel: :]


Hallo,
von James Erbs Shenandoah-Chorsatz gibt es eine sehr schöne Aufnahme mit den University of Santo Thomas Singers aus dem Jahr 1999. Die CD mit dem Titel "Journey on!" ist - soweit ich weiß - nicht im Handel erhältlich, kann aber direkt bei h**p://www.ust-singers.com bestellt werden.

Viele Grüße
Frank

  • »pt_concours« ist männlich

Beiträge: 438

Registrierungsdatum: 11. März 2008

67

Samstag, 14. März 2009, 01:18

Zitat

Original von Chorknabe

Zitat

Original von petemonova
In den letzten Wochen erst richtig für mich entdeckt habe ich die Trauermotette "Wie liegt die Stadt so wüst" von Rudolf Mauersberger.
Dieses Stück beweint die Stadt Dresden nach der Bombardierung von 1945.

Zutiefst bewegend und wunderschön. Allein die Stelle "Ist das die Stadt, von der man sagt, sie sei die Schönste..." ist so direkt zu Herzen gehend, das alles andere fast egal wäre.

Es scheint nur Aufnahmen mit dem Dresdner Kreuzchor zu geben oder kennt jemand noch Weitere?


Zitat

Original von Chorknabe
Nachtrag (nur um pt_concours zuvor zu kommen :baeh01:) :

Es gibt eine Einspielung mit dem Dresdner Kammerchor:



Liebe Grüße, der Thomas. :hello:


Hallo Thomas

kennt ihr das auch? Man möchte etwas posten, findet aber keine Zeit dafür. Ja dann wünscht man sich eine Sekräterin, der man schnell ein paar Sätze diktieren kann. Oder noch besser: Jemand postet ohne Anweisung die einfachen Antworten. Das erspart wirklich Arbeit!
Also, lieber Chorknabe, Du darfst mir noch öfter zuvorkommen!
:yes: :D :baeh01:



Ich bin ja selber erstaunt, dass diese CD (auf der ich auch selber mitgesungen habe) offensichtlich die einzige Einspielung ist, nicht nicht vom Dresdner Kreuzchor stammt.
Für Eine mögliche Erklärung hielt ich, dass dieses Stück längerer Zeit nur schwer zugänglich war.
Obwohl schon in Zeiten der DDR einige Werke von MAUERSBERGER als Noten erschienen sind, wusste ich nicht, seit wann das Stück offiziell erhältlich ist. Ich erinnere mich, das wir im Kreuzchor noch im Jahre 1989 zum 100. Geburtstag von MAUERSBERGER das Dresdner Requiem aus Schulheftern mit handschriftlichen Abschriften oder alten Photokopien gesungen haben. Allerdings sehe ich gerade, das die Motette bereits 1949 im Merseburgverlag Berlin erschien. Die Noten des Dresdner Requiems erschienen erstmals Mitte der 90er Jahre bei Carus zusammen mit folgender CD (unter der Leitung des komissarischen Kreuzkantors M. Jung (rec. 1994):



Eine weitere Aufnahme machte davor der Nachfolger des Nachfolgers von MAUERSBERGER G. Stier (der M. Jung als Assistenten zum Kreuzchor holte) auf folgender CD:



Ob der direkte Nachfolger M. Flämig das Werk eingespielt hat weiß ich leider nicht, ebenso wenig wie beim aktuellen Kreuzkantor R. Kreile.

Aber natürlich hat R. MAUERSBERGER selber dass Werk mit den Kruzianer aufgenommen (re. 1967). Und obwohl es aus einer Zeit mit einer anderen Klangvorstellung stammt, sicher immer noch eine Aufnahme, an der man nicht vorbeikommt. Auf der CD ist noch eine ca. vierminütige Ansprache von MAUERSBRGER zu diesem Stück zu hören, bei dem die Tonmeister vermutlich einfach das Band mitlaufen ließen. Hier erklärt der Komponist auch, dass das Stück eigentlich nur am 13. Februar vor dem Dresdner Requiem in der vollbesetzen Kreuzkirche in der richtigen Stimmung erklingt. Er wünschte vielleicht gar keine weitere Aufführungen dieses sehr persönlichen Werkes (?) Auchspäter zu "meiner Zeit" wurde das Werk zwar jedes Jahr gesungen, aber nicht als allgemeines Konzertstück ge-/"miss"braucht.

Es ist sicher kein Zufall, dass die möglicherweise einzige weitere Aufnahme von einem Chorleiter stammt, der ebenfalls selber Kruzianer war: H.-C. Rademann.

Nein! Es gibt noch eine weitere Aufnahme mit einem Knabenchor (irgendwie dachte ich, der ist ebenfalls ein ehemaliger Kruzianer, bin mir jetzt aber nicht mehr sicher?):



Windsbacher Knabenchor/ K.-F. Behringer

Vielleicht höre ich demnächst nochmal in die einzelnen Aufnahmen hinein (von denen mir zumindet im Moment vier vorliegen)

Wer kann etwas zur Rezeption diese Werkes außerhalb von Dresden sagen, wann, wie oft und zu welchen Anlässen wurde es von welchen Chören aufgeführt?

Gruß pt_concours
Hören, hören und nochmals hören: sich vertraut machen, lieben, schätzen.
Keine Gefahr der Langeweile, im Gegensatz zu dem, was viele glauben, sondern vielmehr Seelenfrieden.
Das ist mein bescheidener Rat. (S. Richter, 1978)

  • »Andreas Hartrodt« ist männlich
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68

Dienstag, 21. April 2009, 20:15

RE: Das liebste a cappella Chorwerk der TaminesInnen

Hallo,
mit großer Freude finde ich als Neuling im Forum eine Plattform für meine Lieblingsmusik, die Chormusik. Ich hoffe, daß ich die Zeit finde, mich regelmäßig hier zu beteiligen.

Meine Liste sieht so aus:

1. Joao Lourenco Rebelo: Klagelieder zum Gründonnerstag, 3. Ghimel.Migravit Judas (Paul van Nevel: Huelgas Ensemble, nicht ganz à capella, einige klitzekleine Renaissance-Blasinstrumente fallen aber kaum auf ;) unglaublicher Sog, macht süchtig.

2. Jacobus de Kerle: Missa Da Pacem Domine: II. Agnus Dei (Paul van Nevel: Huelgas Ensemble)

3. Robert Parsons: Ave Maria (The Gents - Gentlemen of the Chapel Royal)

4. Orlando Gibbons: The silver Swanne (Hilliard Ensemble)

5. Richard Strauss: Durch Einsamkeiten (Renner Ensemble Regensburg)

6. Joao IV: Crux Fidelis (John Eliot Gardiner: Monteverdi Choir)

7. Jacobus Gallus: Opus musicum: Pater noster (Paul van Nevel: Huelgas Ensemble)

8. Gottfried August Homilius: Sehet, welch eine Liebe (Frieder Bernius: Stuttgart Chamber Choir)

9. Trad. Korsika: L'anniversariu Di Minetta (A Filetta)

10. Trad. Georgien: Tsintsharo (Kitka)

Die beiden Letztgenannten fallen womöglich nicht mehr unter das Forumthema. Sie sind aber unbedingt eine Entdeckung wert. Die Chormusik des Balkan/Osteuropa hat vor ca. 20 Jahren die Liebe zur Chormusik geweckt.

Die Liste würde sicher nächste Woche wieder anders aussehen. Was aber seit Jahren bei immer aktuell geblieben ist, ist die obige Nr. 1.

Grüße

  • »Andreas Hartrodt« ist männlich
  • »Andreas Hartrodt« wurde gesperrt

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Registrierungsdatum: 24. März 2009

69

Donnerstag, 23. April 2009, 22:07

RE: Das liebste a cappella Chorwerk der TaminesInnen

Zitat

Original von Andreas Hartrodt

Die Liste würde sicher nächste Woche wieder anders aussehen. Was aber seit Jahren bei immer aktuell geblieben ist, ist die obige Nr. 1.


Dazu das Cover (hoffentlich klappts):


Zwielicht

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70

Donnerstag, 23. April 2009, 22:14

RE: Das liebste a cappella Chorwerk der TaminesInnen

Zitat

Original von Andreas Hartrodt
Dazu das Cover (hoffentlich klappts):


Bittesehr:





Einfach wie in meinem Beitrag die ASIN-Nummer einstellen, dann klappt's :).


Viele Grüße

Bernd
Was heut gehet müde unter, hebt sich morgen neugeboren.

alfons

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71

Samstag, 2. Mai 2009, 18:33

Orlando di Lasso: Spem in alium

steht - fast möchte ich sagen: natürlich - an der Spitze der Liste der mir liebsten a-capella-Stücke. Zum einen natürlich ob der Wahnsinnstechnik: eine 40-stimmige Motette! Aber viel mehr, weil diese Musik in ihrer Innigkeit direkt zum Herzen spricht. Es ist das Stück, das bei meiner Beerdigung gespielt werden wird (möge sie noch lange auf sich warten lassen), und das will für einen Nicht-Christen schon eine Menge heißen... :angel:

Auf den weiteren Plätzen:
Carlo Gesualdo: Illumina faciet tuam
Orlando di Lasso: Missa Bell' Amfitrit' Altera
Palestrina: Missa Papae Marcelli
Ockeghem: Requiem

...und natürlich jede Menge Chorsätze von Johann Sebastian Bach


Alfons

  • »pt_concours« ist männlich

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Registrierungsdatum: 11. März 2008

72

Samstag, 2. Mai 2009, 21:50

Zitat

Original von alfons
Orlando di Lasso: Spem in alium

eine 40-stimmige Motette!


Hallo Alfons,

verwechselst Du da nicht Lasso und Tallis?
?(

Gruß pt_concours
Hören, hören und nochmals hören: sich vertraut machen, lieben, schätzen.
Keine Gefahr der Langeweile, im Gegensatz zu dem, was viele glauben, sondern vielmehr Seelenfrieden.
Das ist mein bescheidener Rat. (S. Richter, 1978)

  • »Mengelberg« ist männlich
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73

Montag, 4. Mai 2009, 22:27

Für mich bisher die schönsten:

Pizzetti: Requiem
Rachmaninoff: Vesper op. 37
Ligeti: Lux Aeterna

:hello:
M.
Mein Wort hörtest Du... hüte Dich wohl.

m-mueller

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74

Samstag, 23. Januar 2010, 00:03

Zur Zeit die hier meistgehörten A-Capella-CDs:

Rheinberger:
- Sacred Choral Music - The Choir of Gonville and Caius College, Cambridge
- Sacred Choral Works (mit den beiden Hits "Dein sind die Himmel" und "Abendlied"), Phoenix Bach Choir & Kansas City Choral

wunderbare Musik, großartig interpretiert,
übrigens eine Empfehlung von Chorknabe

hannes

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75

Montag, 25. Januar 2010, 17:46

da willl ich doch auch mal mein scherflein beitragen, auch wenn ein chor für madrigale nicht gerade geeignet ist, zähle ich die mal dazu, continuobegleitetes auch:

- ockeghem: requiem
- lechner: deutsche sprüche von leben und tod (nebenbei, kennt jemand eine vernünftige aufnahme davon?)
- schein: israelsbrünnlein
- schütz: italienische madrigale
- monteverdi: madrigale (schwer zu spezifizieren, das 4.buch würde ich herausheben)
- gesualdo: madrigale (s.o., vielleicht das 5.buch?)
- d.scarlatti: stabat mater
- j.s.bach: motetten (s.o., jesu meine freude ist wohl meine liebste)
- martin: messe für doppelchor
- poulenc: auch schwierig, figure humaine ist besonders toll

mist, da sind die zehne schon voll. vielen dank jedenfalls für die anregungen hier, da muss ich doch mal nach ein paar sachen stöbern.

Siegfried

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  • »Siegfried« ist männlich

Beiträge: 4 670

Registrierungsdatum: 26. Oktober 2005

76

Montag, 25. Januar 2010, 17:53

Kurz und doch ergreifend:

Locus iste WAB 23 von Anton Bruckner (1869).

:angel:
Freundliche Grüße Siegfried

Chorknabe

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Beiträge: 813

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77

Montag, 25. Januar 2010, 20:06

Zitat

Original von hannes
- lechner: deutsche sprüche von leben und tod (nebenbei, kennt jemand eine vernünftige aufnahme davon?)


Tolle Musik. Ich bin erst kürzlich darauf gestoßen, und auch mich drängt es dazu mir eine brauchbare Aufnahme davon zuzulegen. Sind wir also schon zwei, die danach Ausschau halten :)

Zitat

- martin: messe für doppelchor


Da verweise ich Dich, nicht ganz uneigennützig, gleich an den passenden Thread und freue mich über eine Mögliche Belebung desselben :D

Liebe Grüße, der Thomas. :hello:

Chorknabe

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Beiträge: 813

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2006

78

Montag, 25. Januar 2010, 20:08

Zitat

Original von m-mueller
Rheinberger:
- Sacred Choral Music - The Choir of Gonville and Caius College, Cambridge
- Sacred Choral Works (mit den beiden Hits "Dein sind die Himmel" und "Abendlied"), Phoenix Bach Choir & Kansas City Choral

wunderbare Musik, großartig interpretiert,
übrigens eine Empfehlung von Chorknabe


Es freut mich dass ich behilflich sein konnte :D Die erste CD kenne ich jedoch nicht. Magst Du kurz dazu etwas sagen? Lohnt sich die Anschaffung?

Liebe Grüße, der Thomas. :hello:

Travinius

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Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

79

Montag, 25. Januar 2010, 20:29

Hier spreche ich für meine Frau und mich:




Und auf Empfehlung des Forums kennen- und liebengelernt:




Und dann das hier schon seit vielen Jahren:

LuciusTravinius Potellus

Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

harry

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Registrierungsdatum: 9. Januar 2010

80

Montag, 25. Januar 2010, 23:06

Hallo,

als absoluter Chor-Fan möchte ich dazu auch meine persönliche Favoritenliste nennen:
1. Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied
2. Bach: Jesu, meine Freude
3. Britten: Hymn to St. Cecilia
4. Brahms: Warum ist das Licht gegeben
5. Kodaly: Jesus und die Krämer
6. Schönberg: Friede auf Erden
7. Mahler/Bearb. Clytus Gottwald: Ich bin der Welt abhanden gekommen
(Ja, ja, ich weiß, ist für 16 Solostimmen, aber trotzdem…)
8. Martin: Messe für Doppelchor
9. Penderecki: Stabat Mater
10. Ligeti: Lux aeterna (siehe bei Nr. 7: Ist ebenfalls für Solostimmen, wurde im Thread aber auch schon genannt!)

Entschuldigung, aber ich muss einfach noch eine Nr. 11 nennen:
Nochmal Ligeti: Nacht und Morgen

Mit Tipps zu besonders empfehlenswerten Aufnahmen muss ich mich jetzt aus Zeitgründen zurückhalten, hole ich aber gerne nach.

Liebe Grüße,
Harry

kopiroska

Fortgeschrittener

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Beiträge: 243

Registrierungsdatum: 7. Mai 2009

81

Montag, 25. Januar 2010, 23:24

Wenn Chormusik, dann darf man Zoltán Kodály nicht unerwähnt lassen

Für alle Ungarn ist Chormusik - so glaube ich - mit dem Namen von Zoltán Kodály verbunden. Die schönsten, populärsten und berühmtesten Chorwerke sind u. a. auf dieser CD zu finden:

http://www.amazon.de/dp/B000027C2T/ref=a…2T&linkCode=asn

Leider viel zu teuer....

Eines der schönsten Chorwerke ist das Lied zu Advent, ich kann mir keine Adventzeit ohne dieses Werk vorstellen.

Wenn sich jemand dafür interessiert: zum Reinhören bietet sich auch YouTube an:

http://www.youtube.com/watch?v=Y1AmTylHYyM

oder noch besser:

http://www.youtube.com/watch?v=xRi1GDoaQu4

:hello:

82

Montag, 25. Januar 2010, 23:38

RE: Wenn Chormusik, dann darf man Zoltán Kodály nicht unerwähnt lassen

ich denke, die Messen für 3, 4 und 5 Stimmen von William Byrd wären hier noch unbedingt zu nennen:


Im Moment höre ich die Mass for 5 Voices von den Tallis Scholars






übrigen eine absolut empfehlenswerte Doppel-CD. :jubel:
marta

harry

Schüler

  • »harry« ist männlich

Beiträge: 148

Registrierungsdatum: 9. Januar 2010

83

Mittwoch, 27. Januar 2010, 00:08

Hallo,
zum Thema Mauersberger und "Wie liegt die Stadt so wüst" möchte ich noch hinzufügen, dass es davon auch eine Aufnahme mit dem Carl-Orff-Chor (Marktoberdorf) unter der Leitung von Arthur Groß gibt. Die CD enthält außerdem Werke von Spohr, Brahms, Hauptmann, Grieg, Reger und Mendelssohn - ein sehr interessantes Programm! Ob diese CD allerdings noch irgendwo erhältlich ist, weiß ich leider nicht. Hinsichtlich der Qualität der Interpretation wage ich kein Urteil - leider kenne ich keine der sonst genannten Aufnahmen. Jedenfalls berührt mich das Stück sehr!
Viele Grüße,
Harry

m-mueller

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Beiträge: 3 288

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

84

Mittwoch, 27. Januar 2010, 00:10

Zitat

Original von Chorknabe

Zitat

Original von m-mueller
Rheinberger:
- Sacred Choral Music - The Choir of Gonville and Caius College, Cambridge
- Sacred Choral Works (mit den beiden Hits "Dein sind die Himmel" und "Abendlied"), Phoenix Bach Choir & Kansas City Choral

wunderbare Musik, großartig interpretiert,
übrigens eine Empfehlung von Chorknabe


Es freut mich dass ich behilflich sein konnte :D Die erste CD kenne ich jedoch nicht. Magst Du kurz dazu etwas sagen? Lohnt sich die Anschaffung?

Liebe Grüße, der Thomas. :hello:


Die CD beginnt mit der Messe in E-Dur (Cantus Missae) von 1878

Das einführende Kyrie ist im Stile der besten Rheinberger Chöre - getragen und dennoch leicht federnd und energetisch; auch die sich anschließenden Sätze (Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus, Agnus Dei) gefallen mir ausgezeichnet, besonders das Agnus Dei hat eine sehr vielschichtige, abwechslungsreiche Stimmführung.

Es folgt ein Stück für Orgel, das nun nicht unbedingt hätte drauf sein müssen, schlecht ist es zwar auch nicht, aber doch eher seichtes Geplätscher.

Dann kommen ein paar ganz gute Chöre, teilweise a capella, teilweise mit Harfenbegleitung - insgesamt ok, aber kein Hitmaterial. Ein Duett für Sopran und Alt, begleitet duch Orgel, ist auch dabei, ebenso wie ein Intermezzo für Orgel solo, das ein bißchen strukturierter auftritt als das erste Orgelstück - aber auch kein Hit, wenn man bachsche Orgelmusik liebt.

Im Anschluß kommen drei gute Chöre und dann das Requiem in d-moll, das mir ebenfalls ganz gut gefällt.

Die Tonqualität ist sehr gut, s-Laute werden nicht gezischt, die Stimmen klingen sehr natürlich, Baß ist in ausreichendem Maße vorhanden und nicht überfettet.

Der ausführende Chor ist sehr gut.

Die CD ist von 1997, und es wundert mich, daß offenbar alle Stücke bis auf die Cantus Missae Welterstaufnahmen waren.

Wirklich hervorragende Musik gibt es mit der Cantus Missae, sie allein rechtfertigt schon die Anschaffung der CD, der Rest ist nice-to-have, zumal die Erstaufnahmen eine besondere Motivation darstellen.

Wertung über alles:
- Qualität der Musik: 6-9
- Qualität der Interpretation: 8
- Qualität der Aufnahme: 8

sehr empfehlenswert

:hello:

m-mueller

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Beiträge: 3 288

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

85

Mittwoch, 27. Januar 2010, 00:24

Zitat

Original von harry
Hallo,
zum Thema Mauersberger und "Wie liegt die Stadt so wüst ..."


Das Stück hat unser Chor schon mal gesungen, und wir versuchen es gerade für ein Benefizkonzert für Haiti zu reaktivieren - schaunmama, ob es bis Sonntag gelingt.

Chorknabe

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Registrierungsdatum: 13. Dezember 2006

86

Mittwoch, 27. Januar 2010, 09:46

Zitat

Original von harry
zum Thema Mauersberger und "Wie liegt die Stadt so wüst" möchte ich noch hinzufügen, dass es davon auch eine Aufnahme mit dem Carl-Orff-Chor (Marktoberdorf) unter der Leitung von Arthur Groß gibt. Die CD enthält außerdem Werke von Spohr, Brahms, Hauptmann, Grieg, Reger und Mendelssohn - ein sehr interessantes Programm! Ob diese CD allerdings noch irgendwo erhältlich ist, weiß ich leider nicht. Hinsichtlich der Qualität der Interpretation wage ich kein Urteil - leider kenne ich keine der sonst genannten Aufnahmen. Jedenfalls berührt mich das Stück sehr!


Hallo Harry,

ich kenne nur die Einspielung vom Dresdner Kammerchor, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Kannst Du mal ein Cover der von Dir beschriebenen CD hier einstellen? Vielleicht lässt sich die CD ja noch irgendwo im Netz auftreiben..

P.S.:
Die angekündigte Empfehlung von Aufnahmen Deiner erwähnten Lieblings-Chorwerke würde mich SEHR interessieren. Ich harre also eher ungeduldig denn geduldig Deinen Ausführungen :)

Liebe Grüße, der Thomas. :hello:

John Doe

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87

Mittwoch, 27. Januar 2010, 11:17

Gewisse Kanons von Mozart

Höchst unterhaltsame surreal-derbe, leicht dadaistische und von mir höchstgeschätzte a capalla-Musikstückchen sind folgende Mozart-Kanons:

Geh´ ma´m Prada, KV 558
Difficile lectu mihi Mars, KV 559
O du eselhafter Martin, KV 560
Bona nox, bist a rechta Ochs, KV 561

Letzteren habe ich mir im Zuge der Wiedervereinigung einmal erlaubt, dem dt. Bundestag als neue Nationalhymne vorzuschlagen, aus mir unverständlichen Gründen ist man dann aber dann doch bei der alten Haydn-Melodie geblieben.


Viele Grüße
John Doe
:hello:

Gerald

Fortgeschrittener

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Registrierungsdatum: 6. Juli 2007

88

Samstag, 30. Januar 2010, 21:09

Ganz großartige Musik und so gar nicht chromatisch-angestrengt-expressiv:



Max Reger: Geistliche Gesänge op. 138 - übrigens jenes Opus, an dem Reger (überarbeitend) gesessen hat, als er an Herzversagen starb: "Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit" (Nr. 1) - die unvergleichliche Atmosphäre des Beginns ist auch durch das jpc-Schnipsel gut nachvollziehbar.
Viel größer in ihrem Anspruch und Dimensionen sind hingegen die drei Motetten op. 110, in denen Reger an Brahms anknüpft.
"Das Höchste in der Kunst - vor Gott besagt's nicht viel.
Hat doch die Welt zuletzt nur ein moralisch Ziel."
(Hans Pfitzner)

harry

Schüler

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Registrierungsdatum: 9. Januar 2010

89

Sonntag, 31. Januar 2010, 01:24

Lieber Thomas,

bitte zunächst um Entschuldigung für meine späte Rückmeldung, aber ich kam erst jetzt dazu, wieder bei Tamino vorbeizuschauen. Zu dem Mauersberger schrieb ich ja schon, dass ich nicht weiß, ob die CD noch erhältlich ist. Meine Recherche bei jpc, cpo, Amazon und Ebay blieb erfolglos, deshalb leider auch kein Cover… Die CD trägt den Titel „Romantische Chormusik“ und dürfte 1992 (Aufnahme 1991) unter dem Label(?) „ambitus“ erschienen sein. Möglicherweise war das auch eine (mehr oder weniger) private Pressung des Carl-Orff-Chors Marktoberdorf (Link: www.carlorffchor.de). Wie ich in den Besitz dieser CD gekommen bin, weiß ich nicht mehr, schon zu lange her…

Zu den Aufnahmen meiner Lieblings-Chorstücke:
Die Bach-Motetten gefallen mir am besten mit Harnoncourt und dem Bachchor Stockholm/Concentus musicus (Teldec „Das alte Werk“).
Britten (Hymn to St. Cecilia): RIAS-Kammerchor unter Marcus Creed (harmonia mundi).
Brahms: Chamber Choir of Europe unter Nicol Matt (Brilliant Classics); die Aufnahme des Schütz Choir London unter Norrington ist mir zu „hart“ und unflexibel.
Von dem Kodaly (Jesus und die Krämer) habe ich leider nur eine meiner Meinung nach hervorragende Aufnahme des Rundfunk-Jugendchors Wernigerode unter Peter Habermann; ob diese allerdings „offiziell“ erhältlich ist, weiß ich nicht.
Schönberg (Friede auf Erden): BBC-Singers unter Pierre Boulez (Sony)
Mahler/Gottwald (Ich bin der Welt abhanden gekommen) und Ligeti (Lux aeterna): Mit der Schola Cantorum Stuttgart unter Clytus Gottwald, leider nur auf Vinyl in der tollen Wergo-Reihe; ob das mittlerweile auf CD umgeschnitten wurde, weiß ich leider nicht.
Von der Martin-Messe habe ich nur eine Live-Aufführung in Erinnerung – 1999 in Wernigerode von einem Jugendchor aus Südafrika(!!). Das Werk hat mich damals fast umgehauen. Da wäre ich für einen Tipp bezüglich einer guten Aufnahme sehr dankbar.
Penderecki (Stabat mater): Da überzeugt mich die Philips-Aufnahme auf Vinyl mit der Uraufführungsbesetzung der Lukas-Passion, in die das Stück aufgenommen wurde, unter Henryk Czyz (Aufnahme-Datum leider nicht feststellbar) wesentlich mehr als die Argo-Aufnahme auf CD unter der Leitung des Komponisten.

Für gute Tipps bin ich selbstverständlich immer dankbar! Viele Grüße,
Harry

Chorknabe

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90

Sonntag, 31. Januar 2010, 19:46

Hallo,

Zitat

Original von harry
Zu den Aufnahmen meiner Lieblings-Chorstücke:
Britten (Hymn to St. Cecilia): RIAS-Kammerchor unter Marcus Creed (harmonia mundi).


Die RIAS-Aufnahme kenne ich glaube ich. Mit Sicherheit ist sie gut, zumal der RIAS-Kammerchor unter Creed eine seiner absoluten Hochphasen hatte..
Bei Britten empfehle ich immer The Sixteen unter Harry Christophers. Natürlich gibts auch vom Hymn to St. Cecilia eine Einspielung:



Zitat

Brahms: Chamber Choir of Europe unter Nicol Matt (Brilliant Classics); die Aufnahme des Schütz Choir London unter Norrington ist mir zu „hart“ und unflexibel.


Hiervon (und von vielen anderen Brahms-Motetten gibt es eine tolle einspielung vom RIAS-Kammerchor. Bei dieser Musik scheint er so richtig zu Hause zu sein, zumindest so mein Eindruck beim Hören..

Zitat

Von dem Kodaly (Jesus und die Krämer) habe ich leider nur eine meiner Meinung nach hervorragende Aufnahme des Rundfunk-Jugendchors Wernigerode unter Peter Habermann; ob diese allerdings „offiziell“ erhältlich ist, weiß ich nicht.


Die Aufnahme kenne ich gut, ich denke sogar dass ich sie selbst mit eingesungen habe (sie müsste etwa 1998 entstanden sein..?). Tolle Stück, ungeheuer wirkungsvoll und spannend fürs Publikum. Und eines der Werke bei denen es kaum gute Einspielungen gibt und man sich fragt wieso eigentlich.. (trifft ebenfalls auf Mauersbergers "Wie liegt die Stadt so wüst'" zu..

Zitat

Mahler/Gottwald (Ich bin der Welt abhanden gekommen) und Ligeti (Lux aeterna): Mit der Schola Cantorum Stuttgart unter Clytus Gottwald, leider nur auf Vinyl in der tollen Wergo-Reihe; ob das mittlerweile auf CD umgeschnitten wurde, weiß ich leider nicht.


Diese Plattenaufnahme würde mich sehr interessieren! Von Gottwald kenne ich mehrere Einspielungen, ganz besonders mag ich jedoch jene vom SWR Vokalensemble und die vom Det Noske Solist Kor



Zitat

Von der Martin-Messe habe ich nur eine Live-Aufführung in Erinnerung – 1999 in Wernigerode von einem Jugendchor aus Südafrika(!!). Das Werk hat mich damals fast umgehauen. Da wäre ich für einen Tipp bezüglich einer guten Aufnahme sehr dankbar.


Hier kann ich Dir nur diesen Thread zum Werk sehr anempfehlen, dort werden auch sehr viele Einspielungen besprochen. Einige fehlen noch, aber daran arbeite ich bereits. :D

Liebe Grüße, der Thomas. :hello: