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der Lullist

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31

Samstag, 12. September 2009, 09:32

mmhh Schade, dass keiner mehr mitmacht.
Grund für mich eine 2. Runde einzulegen. :D

Daher gehe ich von meinen 10 genannten CD's aus und lege nun das "Erweiterungspacket" vor :pfeif:


An erster Stelle ein 20 CD Box:

I


200 Jahre Musik in Versailles

für Details bitte hier klicken

das sind nicht nur Spitzenaufnahmen, sondern auch ein beispielloser Leitfaden durch die frz. Musik des 17. & 18. Jahrhunderts.

II

Vielleicht erstmal ungewöhnlich, aber diese Sammlung ist der krönende Abschluss einer altenglische Tradition:


M.Locke: Consort of Fower Parts
Hesperion XX - Jordi Savall

Melancholische Gambenfantasien gepaart mit schwungvollen Tänzen.

III


Barroco Espanol Vol. 2 "Ay Amor" (Zarzuelas)
Al Ayre Espanol - Banzo

Barocke Theatermusik aus Spanien. Recht kernig und sehr feurig :D

IV


Deutsche Barocklieder
Andreas Scholl

Für mich noch immer Scholls beste Platte, vor allem das Repertoire überzeugt.

V


H.Purcell: Musik für das Theater
Freiburger Barockorchester

Instrumentalsuiten aus seinen großen Bühnenwerken, wie Fairy Queen, Abdelazer und King Arthur.

VI


H.I.F. von Biber: Violinsonaten
Romanesca (A.Manze)

absolut extravagant - da bleibt einem die Spucke weg.

VII


Arias for Farinelli
Vivica Genaux - Akademie für Alte Musik Berlin - Jacobs

Mit dieser Platte kann man auf wirklich atemberaubende Weise die neapolitanische Opera Seria kennen lernen, die in ganz Europa geschätzt wurde und Händel in London das Leben schwer machte.

VIII


Wien 1700
Armonico Tributo Austria - Duftschmid

vor allem die geistlichen Werke von Johann Joseph Fux sind hier herausragend.
Hinzukommen Instrumentalstücke von Biber, Kerll und Schmelzer.

IX


Telemann: die Tafelmusik
Musica Antiqua Köln - Goebel

mit dieser Sammlung könnte man fast die gesamte barocke Instrumentalmusik abdecken, Orchestersuiten, Konzerte selbst Trios und Quartette sind hier vertreten für unterschiedlichste Besetzung.

X


T.Albinoni: Concerti Op.9
The Academy of Ancient Music - Hogwood

nein das Adagio ist nicht mit dabei, glücklicherweise sind hier nur Kompositionen vertreten die auch wirklich aus dem barock stammen bzw. von Albinonis sind.
Und wenn man diese Werke - wohl seine bestes Opus - hört, dann wird man das unselige Machwerk von Giazotte sehr schnell vergessen.

Dies sind Concerti für Violinen und Oboen die ihres Gleichen suchen und einfach in jede Barocksammlung gehören.

Joseph II.

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Beiträge: 10 899

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32

Samstag, 12. September 2009, 11:15

Ich sehe gerade, daß ich da noch gar nicht mitmachte. Soll hiermit nachgeholt werden. ;)

Ich werde bewußt nur die Werke selber, keine Aufnahmen speziell empfehlen, da man manchen das Barock mit Nicht-HIP bzw. HIP ja auch abgewöhnen kann.

I. Bach: Brandenburgische Konzerte
Halte ich nach wie vor für einen sehr guten Einstieg in die Welt des Barock.

II. Pachelbel: Kanon in D
Da ich mal vom absoluten Laien ausgehe, lieber einige Gassenhauer für den Einstieg.

III. Bach: Magnificat
Als erstes etwas größeres Werk empfiehlt sich vielleicht das "Magnificat" von Bach.

IV. Händel: Der Messias
Das Oratorium schlechthin darf natürlich nicht fehlen.

V. Bach: h-Moll-Messe
Wem diese Messe nicht gefällt, dem gefällt wohl keine Barock-Messe.

VI. v. Biber: Missa Salisburgensis
Nochmal eine Dimension größer, auch mal etwas Hochbarockes, wo ja Bach Spätbarock ist.

VII. Monteverdi: L'Orfeo
Das Frühbarock sollte man nicht aussparen, und die Gattung Oper auch nicht, daher die (angeblich) erste überhaupt.

VIII. Bach: Weihnachts-Oratorium
Das darf m. E. auch nicht fehlen.

IX. Händel: Zadok the Priest
Noch so ein eingängiges Werk, das man kennen sollte.

X. Bach: Johannes-Passion
Jetzt könnte man sich natürlich streiten, ob die Matthäus-Passion nicht wichtiger ist, aber einsteigerfreundlicher finde ich persönlich die kürzere und dramatischere nach Johannes.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

m-mueller

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Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

33

Sonntag, 27. September 2009, 22:54

RE: nachdenkliches PS

Zitat

Original von Jacques Rideamus
Wenn ich den Lullisten richtig verstanden habe, soll es hier weniger, jedenfalls nicht nur, um die beste Barockmusik gehen, sondern primär um solche Stücke, die z. B. Verdianer, Wagnerianer und andere, welche diese Musik (insonderheit die stets beliebten instrumentalen Ensembles von Albinoni, Bach, Corelli & Co bis Vivaldi), eher als angenehme Hintergrundmusik goutieren, ihen wirklichen Wert aber nicht wahrnehmen (wollen), zur Barockmusik zu "bekehren".
Rideamus


1) Johann Sebastian Bach - Transkriptionen - Alexis Weissenberg
Insbesondere ist die Toccata und Fuge a-moll eingespielt, die eigenhändig von Liszt himself transkribiert wurde. Wagnerianischer gehts nimmer. Die Ritter verspüren den Ruf nach Ruhm, Ehre und Unsterblichkeit.

2) Bach à Notre Dame de Paris - Phillipe Lefebre
einige von Bachs Orgelhits auf einem klangstarken und klangschönen Instrument. Appell der Ritter und Pferde in der klaren Sonne des frühen Morgens

3) Tommaso Albinoni, 12 Concerti a cinque op.5 - I Musici
befreiend, licht, klar, hell und zukunftsgewandt. Die Ritter paradieren entlang der Kolumne ihrer Liebsten.

4) Händel, Marienkantaten - Ann Sophie von Otter
die Ritter schmachten die Liebsten zum letztenmal an

5) Bach, Goldberg-Variationen - Andrej Gavrilov
hochtransparent, beinahe mystisch, schwebt das Grand Piano über den Lautsprechern. Die Ritter halten in stiller Versammlung inne vor ihrer endgültig letzten Suche nach dem heiligen Gral

6) Händel, Feuerwerksmusik - Norddeutsche Philharmonie
Schlacht, Blut, Ehre, Ruhm, Verderben. Gottfried kocht eine Verteidiger-Bouillon.

7) Bach, Chromatische Phantasie und Fuge - Christiane Jacotett
Saladin entnervt die Ritter, die aufgrund der massiven Cembalo-Explosionen schließlich aufgeben

8 ) Bach, Goldberg Variationen - Glenn Gould II
Abgesang auf die erfolglos zurückgekehrten Ritter, die sich in eine Einsiedelei zurückziehen

9) William Byrd, Mass for four voices - Oxford camerata
Die Ritter trauern der verlorenen Zeit nach. Der Ritter Marcel proustet den anderen mit einem Becher Meßwein zu.

10) Händel, The ways Zion do mourn
Die Ritter verstehen den Titel auch nicht. Weil aber alles so traurig ist, werden sie Mönche und verbringen den Rest ihrer Tage in Abgeschiedenheit.

Nachdem der letzte Ritter gestorben ist.... Lohengrin Vorspiel 1...........
es darf gerätselt und gehofft werden

der Lullist

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34

Freitag, 18. Dezember 2009, 08:11

Um den Thread mal wieder etwas zu beleben.
Hier mein Erweiterungspack III – jetzt geht’s ein bischen ans Eingemachte :D


I.


Alessandro Scarlatti: Il Primo Omicidio
Akademie für Alte Musik Berlin – Rene Jacobs

Ein typisches römisches Oratorium, und eines der schönsten Werke Scarlattis das ich kenne.

II.


Giovanni: Gabrieli: Music for San Rocco
Gabrieli Consort & Players – Mc Creesh

Eine gigantische Aufnahme mit prächtiger Music an der Schwelle zum Barock.
Endlich Gabrieli in Reinform, abseits dieser entsetzlichen Weihnachtsmarkt-Blechbläserarrangements.

III.


Delalande: Te Deum / Grands Motets
Les Arts Florissants – Christie

Prächtige Grands Motets für Versailles, immer noch die schönste Auswahl und beste Aufnahme, ein absolutes Muss !

IV.


Kerll: Sacred Works
Johann Rosenmüller Ensemble

Da mag die Missa Salisburgensis mit all ihrem hohlen Pomp genannt werden, viel bewegender ist diese Messe, die während der Türkenbelagerung der Stadt Wien entstand.
Atemberaubende Chromatik die ihres Gleichen sucht, gepaart mit beängstigenden Wendungen. So schön diese Musik ist, so verstörend ist sie auch.

V.


Froberger: Suiten
Christophe Rousset

Der größte Cembalist des 17. Jahrhunderts muss nun endlich auch dabei sein, gespielt vom vielleicht besten Cembalisten unserer Zeit :D

VI.


Weiss: Lautenwerke
Jose Miguel Moreno (Barocklaute)

Eine wunderbare CD um in die Welt der barocken Lautenmusik einzusteigen.
Zumal Moreno wirklich großartig spielt, ich ziehe ihn sogar O’Dette und Junghänel vor.

VII.


Tous les Matins du MondeWerke von Lully, Couperin, Marais und Sainte - Colombe
Le Concert des Nations - Savall

Eine Aufnahme die man haben muss. In Frankreich war dieser Soundtrack der ausschließlich aus echten Werken des 17. Jh. besteht Monatelang in den Charts - ebenso wie der sich der Film über Monate auf Platz 1 hielt.
Wahrscheinlich auch Savalls beste Aufnahme und eine hervorragende Ergänzung zu den "Eaux Musicales"

VIII.


Westhoff: Sonates pour Violin & B.C.
Les Plaisirs de Parnasse

Westhoff war ein Virtuose im Dienst des sächsischen Hofes, reiste aber sogar an den Hof des Sonnenkönigs. Also alles andere als barocke Massenwahre, das sind wirklich Werke die man zu den beeindruckendsten Tonschöpfungen des Barock zählen kann.
Alle Sonaten stehen übrigens in moll ;)

IX.


Telemann: Orpheus, oder die wunderbare Beständigkeit der Liebe
Akademie für Alte Musik Berlin – Jacobs

Eine der besten Barockopern überhaupt.
Telemann komponiert in 3 verschiedenen Stilen und so erklingt die Oper nicht nur in deutsch, sondern hochvirtuose Arien werden italienisch und tiefgründige Airs und bewegende Chöre werden in französischer Sprache gesungen.
Aber so etwas war an der Hamburger Oper völlig normal und macht auch einen großen Reiz dieser Werke aus.
Sehr kurzweilig, mitreißend und bewegend.

X.


Fasch: Orchestral Suite & Concertos
The English Concert Pinnock

Eine wunderbare Platte mit typisch barocker Instrumentalmusik, eine schöne Suite in g-moll bildet das Herzstück, daneben finden sich 4 Solokonzerte, ein Trompetenkonzert, ein Fagottkonzert, eines für Chalumeau (Vorläufer der Klarinette) und ein Konzert für 2 Hörner, gepaart mit 2 Oboen.

Masetto

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35

Sonntag, 12. Dezember 2010, 17:30

Ich kann jetzt nicht 10 CDs aus der Hüfte auf den Tisch knallen, also fang' ich mal mit meiner ersten Nennung an.

I.


Das ist wirklich wunderschöne Barockmusik. Man sollte sich vom Namen Harnoncourt hier nicht abschrecken lassen. Diese Aufnahme ist sehr spritzig und (ba)rockt wirklich an den richtigen Stellen. Ich habe mehrere Aufnahmen der Händelschen Orgelkonzerte, aber die von Harnoncourt gefällt mir erstaunlicherweise am besten. Ich empfinde die Kombination von Orgel und Orchester in einem barocken Konzert als sehr schön. Ein sehr farbenfrohes Continuo, ein beseeltes Orgelspiel und ein wunderbar aufspielendes Orchester. Diese CD dürfte für den Barockfreund sowieso und für jeden Neuling auf keinen Fall einen Fehlgriff darstellen.
29.08.1958 - 25.06.2009
gone too soon

Masetto

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36

Montag, 13. Dezember 2010, 22:55

II.







Wenn ich mich recht entsinne, stellte diese CD eigentlich meine erste Begegnung mit dem Kantatenschaffen Bachs dar. Ich glaube im Nachhinein, dass diese Begegnung nicht viel besser hätte laufen können. Die CD war wie ein Sechser im Lotto, wenn ich überlege, wie viele Stunden innigen Hörens folgten, die mir größtes Vergnügen gebracht haben, die mich angesichts der Bachschen Kunst nahezu vor Ehrfurcht erstarren ließen, in denen ich selten allein war, in denen ich oft Trost fand und in denen ich nicht zuletzt von einer riesigen musikalischen Hingabe erfüllt war.

Nicht nur, dass die Kantate "Ich hatte viel Bekümmernis" wohl zu den schönsten der großen (oder leider viel zu kleinen) Anzahl an Kirchenkantaten Bachs gerechnet werden muss, ist diese auf der vorliegenden CD in meinen Augen einfach am schönsten wiedergegeben. Ich habe diese Kantate schon mehrfach live hören dürfen. Ich habe mehrere Einspielungen dieser Kantate. Aber selbst Gardiner, dem ich bei den Bachkantaten blind vertraue, und der mich bislang auch ein kleines Vermögen gekostet hat :D , kommt mit seiner Einspielung nicht an die rührende Schönheit der Herreweghe-Aufnahme heran. Bei Herreweghe stimmt für mich alles. Es ist zweifelsohne eine "waschechte" HIP-Aufnahme, aber fern jeglicher Ruppigkeit, die manchen HIP-Einspielungen mitunter etwas eigen ist.

Die Kantate selbst macht alles aus, was mir an den Vokalwerken Bachs so gefällt. Sie ist geprägt von herzzerreißender Religiosität Bachs. Ich bin selbst nicht religiös, aber das rührt mich zutiefst und entfaltet Wirkung. Die Sinfonie trieft nur so von Verzweiflung und Niedergeschlagenheit. Das folgende Chorstück (man entschuldige meine laienhafte Ausdrucksweise) verstärkt das und führt dies aufs Prächtigste aus. Die Verzweiflung wird wird immer mehr gesteigert und die Musik ist herzzerreißend. Das folgende Rezitativ ist fast anklagend. Gefolgt wieder von einer Arie (Bäche von gesalznen Zähren), die vor Bachscher Setzkunst strotzt. Der dann folgende Chor "Was betrübst du dich, meine Seele" leitet die Wende in dieser Kantate ein. Man wird mit Chorgesang nicht gleich aufgerichtet, aber es ist, als ob das verweinte und von Verzweiflung geprägte Haupt empor gehoben wird und der Blick in eine andere Richtung gelenkt wird. Im folgenden Rezitativ und dem wunderschönen Duett beginnt die "emotionale und seelische Rehabilitierung". Ein wunderschönes Duett lässt langsam den Zweifel verfliegen. Der Chorus "sei nun wieder zufrieden" ist so wunderschön und tröstet einfach nur mit Bachscher Musik, die wirklich "transzendal" scheint und dies vermittelt. Ich rede von einem ganz speziellen Trost, den nur Bachsche Musik für mich vermitteln kann. Er greift uns erst auf und konfrontiert uns mit dieser Verzweiflung um uns dann musikalisch zu trösten und aufzurichten. Dabei schwingt immer eine gewisse Demut mit. Das ist dem Vokalwerk Bachs sehr eigen. Selbst das Prächtigste enthält einen Tropfen Demut. Das macht für mich viel von Bach aus und entspringt seiner Religiosität, die er in seiner Musik wie kaum ein anderer auszuleben verstand.

Die Kantate endet mit einer Arie, die Mut und Zuversicht spendet, gefolgt von einem großen Schlusschor, der in Form einer gigantischen Fuge daher kommt, wie nur Bach sie schreiben konnte.

Meine Ausführungen zu dieser Kantate mögen schrecklich stümperhaft sein und dem Werk überhaupt nicht gerecht werden, Fakt ist aber, dass diese eine CD für mich der Schlüssel zu Bachs Vokalwerk war. Und ich erachte die CD als so gut, dass ich mir vorstellen könnte, dass es anderen genau so gehen kann. Daher eine ganz klare Nennung in diesem Thread.

:hello:
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Mittwoch, 5. Januar 2011, 00:08

Ich kann jetzt nicht 10 CDs aus der Hüfte auf den Tisch knallen, also fang' ich mal mit meiner ersten Nennung an.

I.



Das ist wirklich wunderschöne Barockmusik. Man sollte sich vom Namen Harnoncourt hier nicht abschrecken lassen. Diese Aufnahme ist sehr spritzig und (ba)rockt wirklich an den richtigen Stellen. Ich habe mehrere Aufnahmen der Händelschen Orgelkonzerte, aber die von Harnoncourt gefällt mir erstaunlicherweise am besten. Ich empfinde die Kombination von Orgel und Orchester in einem barocken Konzert als sehr schön. Ein sehr farbenfrohes Continuo, ein beseeltes Orgelspiel und ein wunderbar aufspielendes Orchester. Diese CD dürfte für den Barockfreund sowieso und für jeden Neuling auf keinen Fall einen Fehlgriff darstellen.
III.


ein bißchen Schummeln wird wohl erlaubt sein angesichts dieser Musik ;)
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Dienstag, 7. August 2012, 00:38

Also wer nach dieser CD kein Barockfan ist wird auch keiner mehr :P


Schneewittchen

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39

Dienstag, 7. August 2012, 13:08

Statt 10 CDs gibt es hier 50 CDs.
50 CDs in einer limitierten Box von Universal.
Die Barock Box vereint die besten Barock-Aufnahmen der Archiv Produktion (und L'Oiseau-lyre) in einer umfassenden, nie dagewesenen Edition. Die einzigartige Zusammenstellung ermöglicht einen kompletten Überblick über die reiche und vielfältige musikalische Welt des Barocks auf 50CDs - mit den renommiertesten Interpreten weltweit.
mfG
Michael

Tapio

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Registrierungsdatum: 15. März 2012

40

Dienstag, 7. August 2012, 13:21

Ich bin kein Barock-Experte, greife aber immer wieder auf die folgenden CDs zurück:



Wie schon geschrieben wurde - wem Dido & Aeneas nicht zusagt, dem ist nicht zu helfen. Für mich war es das Werk, das mich überhaupt zur Vokalmusik geführt hat. Ich habe sehr viele Interpretatioen gehört, doch Emanuelle Haim bleibt an der Spitze.



Man muss natürlich Scholls Stimme mögen. Mein Favorit ist "Music for a while".



Das Sances-Stabat Mater mit dem Ricercar Consort gefällt mir auch ausserordentlich.

Drei CDs müssen genügen :D

Marco

Fortgeschrittener

  • »Marco« ist männlich

Beiträge: 233

Registrierungsdatum: 23. Mai 2014

41

Sonntag, 6. Juli 2014, 15:47

Meine 10




VG. Marco :hello: