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Juli

Fortgeschrittener

  • »Juli« ist weiblich

Beiträge: 237

Registrierungsdatum: 27. September 2007

31

Sonntag, 11. November 2007, 16:31

Dann besitze ich noch diese schon ältere Aufnahme:



Emma Kirkby macht ihrem Namen als `Grande Dame´der Alten Musik alle Ehre!
Begleitet wird sie von Anthony Rooley auf der Laute, bzw. dem Orpharion.
Audio ergo sum

zatopek

Profi

  • »zatopek« ist männlich

Beiträge: 422

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2008

32

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 10:11

Monika Mauch, Nigel North "A musical Banquet"

Tach,

folgende Neuerscheinung halte ich für absolut empfehlenswert:

Monika Mauch und Nigel North "A musical banquet"



Derzeit gibt es ja eine Renaissance der Renaissance-Musik. Vieles, was in den Schubladen welkte oder nur Eingeweihten bekannt war, wird hervorgeholt und neu eingespielt. Dazu gehören auch die Lautenlieder von Robert Dowland (1591 bis 1641) aus dem Jahre 1610. Robert Dowland war der Sohn des bekannten Komponisten John Dowland, wie sein Vater ein guter Lautenist und Komponist. Er folgte seinem Vater nach dessen Tod 1626 auf den Posten eines könglichen Lautenisten.

Zur Einspielung: ich bin ja mit Klangbeschreibungen recht vorsichtig, weil mein Wortschatz zur Beschreibung meiner Eindrücke mangels musikalischer Ausbildung und Kenntnisse doch sehr beschränkt ist. Immerhin - ich mag mich täuschen - erinnert Mauchs Stimme mich an manchen Stellen an die große Emma Kirkby. Wie diese klingt die Stimme ein wenig androgyn; man kann sich statt einer Frau auch gut einen Knaben als Sänger vorstellen. Monika Mauch www.monika-mauch.de hat u.a. bereits mit dem Hilliard Ensemble zusammen gespielt und mehrere Aufnahmen als Solistin veröffentlicht. Nigel North (Eintrag bei Wikipedia) dürfte eigentlich jedem, der sich für diese Art von Musik interessiert ein Begriff sein. Sein Lautenspiel ist - wie eigentlich stets - tadellos. Auch klingt die Laute etwas wärmer, als auf anderen Aufnahmen (etwa seiner Einspielung der J. Dowland Stücke bei Naxos). Die Aufnahmequalität ist - wie von ECM gewohnt - überdurchschnittlich gut. Es bedarf aber mehr als eines Kofferradios, um die Räumlichkeit geniessen zu können.

VG, Bernd

zatopek

Profi

  • »zatopek« ist männlich

Beiträge: 422

Registrierungsdatum: 13. Dezember 2008

33

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 10:27

Andreas Scholl, Concerto di viole: "Crystal Tears"

Tach,

kann es sein, dass diese aussergewöhnliche Aufnahme von Renaissance Liedern noch gar keine Erwähnung gefunden hat ? Dass muss sich aber schnell ändern:

Andreas Scholl, Concerto di viole "Crystal Tears - John Dowland and his Contemporaries"



CD plus einer DVD (making of) in einer ser ansprechenden Aufmachung. da ja bald Weihnachten ist, sollte sie unbedingt auf den Wunschzettel. Die Musik ist interpretatorisch und tontechnisch auf höchstem Niveau. Darf ich auf Besprechungen bei BR-Online und www.klassik.com hinweisen ? Da ist eigentlich alles gesagt.

VG, Bernd

Fairy Queen

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  • »Fairy Queen« ist weiblich
  • »Fairy Queen« wurde gesperrt

Beiträge: 4 768

Registrierungsdatum: 27. April 2007

34

Samstag, 20. Dezember 2008, 05:49

Gibt es eigentlich inzwischen Cds der Lautenlieder mit Gitarrenbegleitung?
Ich mache mangels Laute in den letzten Monaten meine eigenen Erfahrungen mit den Dowland (und anderen)Transkriptonen und finde die Kombination Gitarre mit Stimme einfach so schön, dass das eine echte Alternative zur Laute darstellt.

An der Andreas Scholl Cd bin ich schon mehrfach vorbeigeschlichen, habe mich aber als Counter-Tenor- Skeptikerin erstmal für diese hier entschieden:




Hierfür gilt derselbe Satz den Zatopek gebraucht hat: Wer da nicht zum Dowland -Verehrer wird, hat kein Herz.

Ein Juwel! (allerdings nicht ganz puristisch nur Laute und Gesang)

Eigentlich denke ich ja , dass jemand der Dowland nicht mag, sowieso kein Herz hat....... :pfeif:

F.Q.
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

Bernhard

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  • »Bernhard« ist männlich

Beiträge: 3 511

Registrierungsdatum: 26. Februar 2007

35

Samstag, 20. Dezember 2008, 17:25

Guten Abend

zwölf nur mit Theorbe, Chitaronne oder Guitare begleitete Stücke,
quasi "Lautenlieder", enthält diese



CD:

"O felice morire - Firenze 1600"

mit dem basso profondo & cantante Joel Frederiksen.
Der Sänger begeistert mit einem
flexiblen und kultivierten Gesang dieser italienischen Werke
von Kapsberger, Falconieri, d'India,
Dalla Casa, Landi, Marini, Caccini und Puliaschi um 1600.

Gruß :hello:

aus der Kurpfalz

Bernhard

zweiterbass

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  • »zweiterbass« ist männlich

Beiträge: 4 035

Registrierungsdatum: 2. Juni 2010

36

Mittwoch, 2. Januar 2013, 10:53



Hallo,

ich fasse nun mal der Begriff Lautenlieder etwas weiter und verstehe darunter auch Lautenlieder ohne Text und menschliche Stimme (analog Lieder ohne Worte von Mendelsohn).
Auch Laute erweitere ich um Theorbe... - und ein kleines Continuo (Viola da Gamba und/oder Truhenorgel/Cembalo) ist auch dabei.

Die "Lautten Compagney" zu loben, hieße "Eulen nach Athen tragen".

Die Musik dieser kurzweiligen Stücke von Bellerofonte Castaldi (1581-1649) könnte/sollte/müsste eigentlich Freude bereiten - das wünscht

zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

zweiterbass

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  • »zweiterbass« ist männlich

Beiträge: 4 035

Registrierungsdatum: 2. Juni 2010

37

Dienstag, 31. Mai 2016, 21:53

Hallo,

in Wikipedia erfährt man nur einen Teil zu Castaldis Leben. Er war, wie die ganze männliche Familie, sehr streitbar; als in seiner Abwesenheit von seinem Heimatort wegen eines Nachbarschaftsstreites sein Bruder hinterrücks ermordet wurde, fuhr er sofort zum Familiensitz und lies den Mörder seines Bruders ermorden (Gesualdo mordete selbst); dies führte dazu, das er danach bei einer Schießerei am Fuß getroffen wurde und dann zeitlebens hinken musste.

Dessen ungeachtet war er ein sehr geschätzter Komponist (mehr noch Gesualdo) und überragender Virtuose auf der Theorbe. Er entwickelte auch die „tiorbino“, eine kleine Theorbe. Dieses Instrument hat einen wesentlich helleren Klang und liegt ca. 1 ½ Oktaven über der Theorbe; aufgrund der völlig anderen Bauart und Besaitung klingt die „tiorbino“ nicht wie eine Gitarre, nicht so hart wie diese, aber auch nicht so weich wie die Theorbe und mit kleinerem Tonumfang.


Es handelt sich ausschließlich um Lieder über die Liebe, unterteilt in 3 Abschnitte: freudvolle Ausgelassenheit, den Kummer den die Liebe bereiten kann, die geistige Überhöhung.

1. La follia – Arpeggien, Akkordbrechungen, Dissonanzen fast nur bei Durchgangsnoten (wie bei Gomberts Chorwerken); diese Kompositions“kniffe“ sind noch oft hörbar – und lassen auch die expressiven Klangmöglichkeiten der Theorbe deutlich werden.
2. Capriccio bischizzoso – große und kleine Theorbe (nur die ersten 5-6 Akkorde assoziiere ich mit bairischer Volksmusik auf Zupfinstrumenten) – was für eine treffende Ergänzung im Tonumfang, ohne Veränderung des Klangcharakters (super!).
3. Lusinghevole passeggio – nur Theorbe, der Tonumfang wird deutlich – die tiefen Töne entstehen durch die die freischwingenden, nicht greifbaren Saiten.
4. Furiosa. Corrente – ein sehr lebhafter (furios) Tanz, der von der Theorbenspielerin das Spielen der Melodie und Akkorde verlangt (Tempo!).
5. Fantasticaria detta Gioviale – keine reine Akkordkomposition, selbständige Stimmenergeben die Harmonik (polyphon), was der Theorbenspielerin viel Technik abverlangt.
6. Cecchina. Corrente – der Tanz für Cecchina (kleine Francesca); hier gibt es Anspielungen auf Verzierungen (das wird bei Nr.14 unwahrscheinlich verfeinert).
7. Florida. Corrente – große und kleine Theorbe, im Wettstreit wer bringt mehr Ausgelassenheit - die Verzierungen werden deutlicher.
8. Arpesca. Galiarda – taktwechselnder Tanz (aber kein bairischer Zwiefacher), verlangt von den Tänzern/innen mehr Konzentration als von den Musikern.



9. Capriccio detto Cerimonioso – dem Hof von Modena gewidmet, der ihm freundlich gesonnen war – die „Bälle des Liebeskummers“ werfen sich kleine und große Theorbe zu; solistische und homophone Passagen wechseln sich ab.
10. Dunque Clorida - zur Charakterisierung der 1. Vers von 4
„Nun denn, meine Clorida, so wird‘ in diesen Auen
Ich deiner Schönheit Glanz wohl nicht mehr schauen.
Und der geliebten Augen Strahlen
Werden eine andere Brust, ein andres Herz versengen,
Denn, muss ich an Euch denken,
So wird die Seel zu Eis mir und das Herz zu kaltem Staub zerfallen.“
Große und kleine Theorbe umspielen diesen (mit den Tatsachen abgefundenen?) Kummer.
11. Ferita d’amore (Liebeswunden), Gagliarda – die reichen (schwierig auszuführenden) Verzierungen sind kein Zierrat – die so verlängerten Phrasen drücken den lang anhaltenden Liebeskummer aus.




12, Capriccioso svegliatoio – ein sehr kunstvoll gesponnener Dialog zwischen kleiner und großer Theorbe. Melodieführung und Begleitung wechseln ebenso wie Echo-Wiederholungen zwischen beiden Instrumenten.
13. Tasteggio soave – Solopassagen der Theorbe wechseln mit Akkordfolgen, das Alles in einem sehr getragenen Tempo.
14. Sonata I – kleine und große Theorbe wetteifern, wer die reichen, sehr aufwändigen Verzierungen besser in den Melodiefluss einfügen kann – beachtenswert der Dynamikunterschied in den Verzierungen – herrlich, wenn beide Instrumente gleichzeitig verzieren.
15. Vissi allor – der letzte von 4 Versen
„Welches Sein kann man vergleichen
Mit dem Zustand eines liebenden Herzens?
Und welches Herz kann widerstreben
Wenn Amors Ruf es erreicht?
Wenn schöne Augen hahn solch Wertigkeit?“
Erstaunlich welche Dynamikunterschiede auf kleinstem Raum der Tenor (kein Counter) vollbringt
16. Mascherina, Canzone – „tiorba e tiorbino“ ein klanglich perfektes Duo eine Kanzone vortragend.



Die ausführenden Künstler/inn verstehen ihr Fach ausgezeichnet – ich kann die CD sehr empfehlen. Auch das Booklet ist von überraschender Güte.
Leider gibt es bei YouTube keine komplette Einspielung und die wenigen Einzelstücke sind gesperrt.

Viele Grüße
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

Alfred_Schmidt

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38

Mittwoch, 1. Juni 2016, 01:21

Die Erweiterung auf Theorbe finde ich eine gute Idee, weil der Thread dadurch an Farbe gewinnt, Die CD vin Beitrag Nr 37 ist soeben auf meiner Bestelliste gelandet. Ich selbst besitze seit ca 1 oder 2 Jahren eine weitere Castaldi-CD, mit Theorbenliedern, allerdings auch mit Gesang. Das Ensemble "Il Furioso" beinhaltet die Protagonisten dieser CD, die den Titel "Battaglia d. Amore trägt und bei TOCCATA CLASSICS erschienen ist.
Im Booklet wird Bellerofonte Castaldi als "Bob Dylan" seiner Zeit bezeichnet, eine etwas gewagte und flappsige Behauptung - aber meinetwegen. Wie schon der Titel sagt, handelt es sich auch bei dieser Liedersammlung um Liebeslieder. Diese sind aber nicht immer lyrisch, sondern oft auch verzweifelt, kämpferisch aggressiv. Die begleitung erfolgt oft durch mehrere Instrumente. wie Theorbe,Thiorbino, Laute, Fagott und Cembalo. Die Texte dieser 15 Lieder sind teilweise von Castaldi selbst verfasst, es gibt aber einige darunter, die mit einem Vermerk versehen sien, aus dem man glaubt, schliessen zu können, daß der Text aus einer anderen Quelle stammt. Diese Sammlung ist weniger lyrisch als jene die uns im vorigen Beitrag gezeigt wurde, sondern eher temperamentvoller, was in keinem Fall eine Wertung darstellen soll. Bemerkens- und erwähnenswert ist, daß beide Aufnahmen - sie sind grundverschieden und überschneiden sich trotz gleicher Thematik nicht - sehr angenehm zu hören sind, ich würde sagen hierin Monteverdi ähnlich. Die Musik ist anspringen und kann IMO auch einen Hörer des 21. Jahrhundert gut erreichen und erfreuen.

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

PS: Für alle Interessenten: Die CD ist derzeit für 7.99 im Angebot

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moderato

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39

Mittwoch, 1. Juni 2016, 05:47

Lieber Alfred Schmidt, lieber Zweiterbass

Vielen Dank für den Hinweis auf die Castaldi-Aufnahme mit Theorben- bzw. Theorbino-Begleitung. Der Kreis der Liebhaber dieses Repertoires ist im Forum eher klein. Umso mehr freut es mich, dass diese Kleinodien eine Erwähnung finden.

Ich gestatte mir eine Erwähnung dieser Einspielung mit Laute: Emma Kirkby und Antony Rooley haben 2004 beim Label BIS eine SACD mit Lautenliedern John Dowlands herausgebracht, welche ihre ältere Aufnahme in ihrem Ausdruck steigert.

lg moderato
.
Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

.

Alfred_Schmidt

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40

Freitag, 8. Juli 2016, 23:56

Seit März 2016 ist die Wiederauflage eines "Klassikers" mit Lautenliedern von Robert Johnson (ca 1582-1633) erhältlich. Das Original dürfte in den späten 90erJahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden sein. Robert Johnson ist einer der letzten Vertreter der "goldenen Ära" englischer Lautenkomposition, schon sein Vater, John Johnson (1540-1594) war Lautenist in Diensten Elisabeth I. Robert stand unter anderem in Diensten von Jakob I. und seinem Nachfolger Karl I. Er war von 1610-1617 Mitglied der Theathergruppe "The kings men" (Ursprünglicher Name: "Lord Chamberlain's Men") der auch William Shakespeare angehörte.
Robert Johnson schrieb zahlreiche Stücke für Shakespeares Dramen (und anderer zeitgenössischer Dichter), welche die Wirksamkeit der Theaterstücke verbessern sollte. Stimmungen, Ereignisse und Charaktereigenschaften konnten auf diese Weise hervorgehoben werden. Deshalb sind die Stücke oft nicht auf Klangschönheit, sondern auf Vermittlung dramatischer und derber, aber auch melancholischer Inhalte optimiert und eigentlich nur im Context mit dem entsprechenden Theaterstück verständlich. Das Booklet der CD gibt detailliertere Information.
Die Besetzung ist ideal: Die göttliche Emma Kirkby und David Thomas bestreiten den Vokalpart, an der Laute finden wir Anthony Rooley.

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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Alfred_Schmidt

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41

Dienstag, 23. August 2016, 22:53

Man sollte es nicht glauben, aber das Thema ist schier unerschöpflich. Man sollte gar nicht glauben wie viel damals für Laute komponiert wurde - und wieviel davon unbeschadet die Zeiten überlebt hat. Dass dann zahlreiche Aufnahmen entstanden ist ein Wunder, daß man sie noch immer - oder schon wieder - kaufen kann - ist ein weiteres.
Auf dieser CD derAustralischen DECCA Eloquence Serie finden wir 20 Lautenlieder von John Danyel (1565-ca 1626) Sie wurden 1606 unter dem Namen ""Songs for the Lute, Viol and Voice" veröffentlicht.
Danyel komponierte ausschliesslich Lautenlieder, teilweise auf Teste seines Bruders Samuel Danyel (1562-1619), welcher lu Lebzeiten ein geschätzter Dichter war.
Die Interpreten der CD sind vom Feinsten: The Consort of Musicke spielt unter Anthony Rooley, unter den Sängern befindet sich z.B. Emma Kirkby.....
mfg aus Wien

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Alfred_Schmidt

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42

Donnerstag, 15. September 2016, 23:02

Zahlreiche Aufnahmen an Lautenliedern und kurzen Instrumentalstücken sind (noch) am Markt.
Leider war man nicht zimperlich und hat zahlreiche Kompilationen auf den Markt geworfen ,immer wieder dieselben Aufnahmen immer wieder unter anderen Labeln. Man muß also aufpassen, damit man nicht allzuviele Doubletten einkauft. Ganz vermeiden wird es sich vermutlich nicht lassen. Besonders die hier gezeigte Box ist ein wahrer Born an hochkarätigen Aufnahmen mit bekannten Interpreten. Sie hat sich den Übertitel "The Sound of Shakespeare" gegeben und ist im März 2016 anlässlich des 400 Todestages von William Shakespeare erschienen. Neu ist lediglich die Zusammenstellung, nicht die Aufnahmen an sich, die meist um 1989 herum eingespielt wurden - in erstklassiger Tonqualität übrigens. Wir finden hier Lautenlieder, kurze Instrumentalwerke und Musik, die in Shakespeares Stücken verwendet wurden......
Der Preis für diese, 3 CDs enthaltende Faltbox ist derzeit 13.99 Euro........

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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