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Violoncellchen

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Beiträge: 944

Registrierungsdatum: 14. Januar 2007

1

Montag, 28. April 2008, 20:51

FRANZ SCHUBERT - weltliche Chormusik

Hallo liebe Gemeinde,

vor längerer Zeit hab ich diese CD aus Neugier, da mir Chormusik aus Schuberts Feder gänzlich unbekannt war und aufgrund ihres unwiderstehlich günstigen Preises gekauft:


Charmant im Übrigen die Tatsache, dass diese CD inzwischen für 247€
gehandelt wird, was eine Wertsteigerung von 240€ bedeutet.
Sie steht übrigens zum Verkauf...da wir hier unter Freunden sind, würde
ich sie zum sagenhaften Sonderpreis von 200€ in gute Hände abgeben

:D


Nach erstem Reinhören auf der Heimfahrt, war die Enttäuschung jedoch groß. Die schwülstige Interpretation empfand ich als dermaßen abtörnend, dass die CD im hohen Bogen aus dem Player und ins hinterletzte Eck meines Handschuhfachs flog.

Nachdem ich kürzlich jedoch 4h auf der vollgesperrten A5 (Ironie: 1km Luftlinie von meinem Zuhause entfernt! :O ) zubringen durfte, hatte ich hinreichend Zeit und Leidensdruck um selbst die allerletzten CD-Reste in meinem Auto zusammen zu kratzen.

Dabei räumte ich dann vor lauter Langeweile auch der Schubert-CD eine zweite Chance ein.
Dabei haben mich zwei Werke so sehr beeindruckt, dass ich inzwischen gerne bereit bin, ein Ohr zuzudrücken und das vibratöse Getöse der Interpreten zu erdulden.

Meine absoluten Favoriten sind "Das Ständchen" sowie der "Gesang der Geister über den Wassern".

In beiden Stücken bleibt Schubert bei der Vertonung extrem nahe am Text, was ersteres besonders amüsant und letzteres besonders bewegend macht.

D.714 ist die letzte von insgesamt 5 Vertonungen, die Schubert von diesem Goethe-Gedicht erdachte:



Gesang der Geister über den Wassern

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es,
Ewig wechselnd.

Strömt von der hohen,
Steilen Felswand
Der reine Strahl,
Dann stäubt er lieblich
In Wolkenwellen
Zum glatten Fels,
Und leicht empfangen,
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend
Zur Tiefe nieder.

Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise
Zum Abgrund.

Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Schäumende Wogen.

Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!*

:jubel: :jubel: :jubel:
;( ;(


Wenn der Chor bei der Phrase "zum Himmel steigt es" zu einem triumphalen Strahlen anschwillt, dann möchte man auf die Knie fallen (oder sich totlachen, wenn vom Beifahrersitz aus der Kommentar kommt: "genau so hätte ich es auch gemacht" )

Da es ihn allem Anschein nach noch nicht gibt, sei der Thread zu Schubert's weltlichen Chorwerken mit der Frage nach alternativen empfehlenswerten Einspielungen eröffnet.

:hello:
Violoncellchen


*Copyright expired, da Dichter inzwischen rückstandslos verwest
What proves the hero truly great is never to despair.
(Thomas Arne -" The Masque of Alfred")

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 231

Registrierungsdatum: 12. August 2005

2

Montag, 28. April 2008, 22:18

Ich fürchte, ein Teil des Mißbehagens wird an dem Solistenensemble liegen. Das mögen tolle Solisten sein, aber sie klingen nicht homogen genug.
Ich bin hier gewiß kein Experte, aber ich habe Folge 5 der bei cpo erschienenen CDs der "Singphoniker". Die enthält ebenfalls den "Gesang der Geister..." und einen weiteren Favoriten: "Nachtgesang im Walde" (mit 2 Hörnern).
Leider gibt es anscheinend bei jpc nur noch eine 5-CD-Box, zwar sehr preiswert, aber vielleicht ein wenig zuviel des Guten :faint:



JR

(die von Dir gezeigte CD gibts übrigens "schon" für 22,99)
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

Violoncellchen

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Beiträge: 944

Registrierungsdatum: 14. Januar 2007

3

Montag, 28. April 2008, 22:33

Hallo Johannes,

Mit deiner Bemerkung bezgl. des Solisten-Ensembles könntest du recht haben. An vielen Stellen zerfällt der Chorklang förmlich, an anderen klingt es mir zu sehr nach "Comedian Harmonists".
Insbesondere beim "Ständchen" vermisse ich etwas Schlichtheit und Zurückhaltung bei den Interpreten.

In die von dir gezeigte CD habe ich auch schon reingehört. Aus dem dünnen Angebot an Einspielungen hat sie mir klanglich noch am ehesten zugesagt.
Ich habe sie bereits auf die Wunschliste verpflanzt, teile jedoch deine Bedenken, was die schiere Masse betrifft. Allerdings halte ich das Risiko, dass einem das Zeug nach der zweiten Platte zum Hals raus hängt, angesichts des schmalen Preises für tragbar.

Bei dieser Neuerscheinung hingegen, lassen bereits die Sinusschwingungen der Streicher in der Einleitung böses ahnen:



Das weltliche Chorwerk
7 CDs
Erscheinungstermin: 22.2.2008
Barbara Moser, Angelika Kirchschlager, Christoph
Pregardien, Ruth Ziesak, Andras Schiff, Andreas Staier,
Arnold Schoenberg Chor, Erwin Ortner

Label: Teldec , DDD, 1995/96



:hello:
V.
What proves the hero truly great is never to despair.
(Thomas Arne -" The Masque of Alfred")

  • »pt_concours« ist männlich

Beiträge: 438

Registrierungsdatum: 11. März 2008

4

Montag, 28. April 2008, 23:50

Zitat

Original von Violoncellchen
Da es ihn allem Anschein nach noch nicht gibt, sei der Thread zu Schubert's weltlichen Chorwerken mit der Frage nach alternativen empfehlenswerten Einspielungen eröffnet.



Hallo Violoncellchen,
ich glaube, aufgrund der herausragenden Interpreten ist folgende CD sicher interessant:



1. Nachtgesang im Walde, D.913
2. Grab und Mond, D.893
3. Der Gondelfahrer, D.809
4. Gott ist mein Hirt, D.706
5. Im gegenwartigen Vergangenes, D.710
6. Coronach, D.836
7. Nachthelle, D.892
8. Die Nacht, D.983c
9. Standchen, D.920
10. Gesang der Geister über den Wassern, D.714
11. Gott im Ungewitter, D.985

RIAS-Kammerchor, Scharoun Ensemble Berlin
Marcus Creed


Gruß pt_concours
Hören, hören und nochmals hören: sich vertraut machen, lieben, schätzen.
Keine Gefahr der Langeweile, im Gegensatz zu dem, was viele glauben, sondern vielmehr Seelenfrieden.
Das ist mein bescheidener Rat. (S. Richter, 1978)

Beryllo

Anfänger

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Beiträge: 32

Registrierungsdatum: 1. Januar 2009

5

Sonntag, 18. Januar 2009, 22:11

:hello:

Ich habe mir Schuberts Nachtgesänge mit dem RIAS Kammerchor gestern gekauft und bin absolut begeistert, ganz wunderbar. Wen Chormusik der Romantik interessiert, dem seien auch die Aufnahmen des RIAS Kammerchors von Mendelssohns op. 41, 48, 59, 88, 100 und Schumanns "Der Rose Pilgerfahrt" empfohlen. Und zum Schluss als Sahnehäubchen kein Chorwerk, sondern die "Liebesliederwalzer" von Brahms (harmonia mundi france 2007).

Gruß, Beryllo
"No matter. Try again. Fail again. Fail better." (Samuel Beckett)

Maexl

Profi

  • »Maexl« ist männlich

Beiträge: 328

Registrierungsdatum: 16. April 2005

6

Montag, 19. Januar 2009, 02:28

na sowas - wieder ein wichtiger thread durch die lappen gegangen...

plädiere aber auch für creed (auch wenn ich nicht mit jeder interpretation restlos glücklich bin) - die anderen aufnahmen kenne ich leider noch nicht.
ich kenne noch die gesänge aus der hyperion edition. dort allerdings über einige cds verteilt.

außerdem kann ich noch diese aufnahme ins feld führen:



ist diese 7cd version zu empfehlen?

lg, max

audiamus

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  • »audiamus« wurde gesperrt

Beiträge: 1 663

Registrierungsdatum: 24. Oktober 2007

7

Montag, 19. Januar 2009, 07:27

Zitat von »Johannes Roehl«

Ich fürchte, ein Teil des Mißbehagens wird an dem Solistenensemble liegen. Das mögen tolle Solisten sein, aber sie klingen nicht homogen genug.

Hier wage ich mal zu behaupten, dass ein Bündel von Individualisten der historischen (Ur-)Aufführungspraxis näher kommt als ein hochgetuntes (nicht hochtuntiges), präzisionsfanatisches Bügelfaltenensemble.

Auf der Gesamtaufnahme der von Violoncellchen vorgestellten Produktion übrigens ein absoluter Hit:
Das Ständchen "Zögernd leise" D.920 für Männerchor, Altsolo und Klavier mit der wunderbaren Textzeile

"Und den Finger sanft gekrümmet
pochen wir an des Liebchens Kammertür."

Was für eine Vorstellung, eine Horde besoffener Studenten mit sanft gekrümmeten Fingern, einer pro Nase, mitten in der Nacht in bester Wohnlage.



audiamus
.

"Oh, das schmeckt gut. Danke!" - Johannes Brahms' letzte Worte

  • »pt_concours« ist männlich

Beiträge: 438

Registrierungsdatum: 11. März 2008

8

Montag, 19. Januar 2009, 23:09

Profi oder Amateur?

Zitat von »audiamus«

Hier wage ich mal zu behaupten, dass ein Bündel von Individualisten der historischen (Ur-)Aufführungspraxis näher kommt als ein hochgetuntes (nicht hochtuntiges), präzisionsfanatisches Bügelfaltenensemble.

Hallo,

obwohl auch ich mich dem Lob für die Aufnahme des RIAS-Kammerchores unbedingt anschließen möchte, so habe ich doch beim Anhören immer weider das Gefühl, dass eine Gruppe junger Amateursänger diesen Stücken mehr Autenzität geben würde- ähnlich wie audiamus dass oben bereits beschrieben hat.
(gilt eigentlich auch für die von beryllo erwähnten Chorlieder von MENDELSSOHN)

Gruß pt_concours
Hören, hören und nochmals hören: sich vertraut machen, lieben, schätzen.
Keine Gefahr der Langeweile, im Gegensatz zu dem, was viele glauben, sondern vielmehr Seelenfrieden.
Das ist mein bescheidener Rat. (S. Richter, 1978)

Ulli

Erleuchteter

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Registrierungsdatum: 16. Januar 2005

9

Freitag, 3. April 2009, 22:21

RE: FRANZ SCHUBERT - weltliche Chormusik

Zitat

Original von Violoncellchen
Da es ihn allem Anschein nach noch nicht gibt, sei der Thread zu Schubert's weltlichen Chorwerken mit der Frage nach alternativen empfehlenswerten Einspielungen eröffnet.


Öhm, ja - da könnte ich Dir eines meiner letzten Geburtstagsgeschenke empfehlen:



Franz Peter Seraphin Schubert [1797-1828]
O SELIGKEIT

Egidius Kwartet
Arthur Schoonderwoerd


Neben der Violinsonate a-moll D385, die satzweise eingestreut ist, erklingen u.a.

Ständchen D920 :jubel: :faint:
Nachthelle D892

Der 'Chor' ist hier auf Sparflamme besetzt: Es singt das Egidius Kwartet, bestehend aus Peter de Groot (Altus), Otto Bouwknegt (Tenor), Hans Wijers (Bariton) und Donald Bentvelsen (Bass-Bariton). Bei D892 und D875 singt zusätzlich Michiel ten Houte de Lange (Tenor), bei D920 Johannette Zomer (als Soprahn im Korb). Violine spielt Igor Roukhadze.

Eine phänomenale CD! Einfach mal anklicken und hören 8)

Mir gefällt allerdings von D920 die Version trotz der vibratolosen Stimme Zomers in der Altsoloversion besser.

:hello:

Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Irmgard

Anfänger

  • »Irmgard« ist weiblich

Beiträge: 15

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

10

Sonntag, 9. Januar 2011, 22:26

Einfach wunderbar!

Da ist sie, meine Lieblingsaufnahme:



Makellos, Schubert pur! (So, wie ichs mir halt vorstelle, dass er´s auch gewollt hätte :) )
Seltsamerweise kaum noch zu bekommen... .

Horcht doch beim Link hinein, noch gibt es ihn!



Hier noch weitere (ausgezeichnete) Schubert-Chöre aus meiner Sammlung:




1 Nachtgesang im Walde D 913 Hörprobe
2 Zur Namensfeier meines Vaters D 80
3 Das Grab D 330
4 Der Morgenstern D 203
5 Jägerlied D 204
6 Lützows wilde Jagd D 205
7 Der Wintertag D 984
8 Das Grab D 377
9 Die Advokaten D 37
10 Mailied D 199
11 Mailied D 202
12 Punschlied D 253
13 Beitrag zur 50 - jährigen Jubelfeier - Adagio molto D 407
14 Andantino - So Gut und Weisheit strömen mild D 407
15 Canon a tre - Unser aller Grosspapa D 407
16 Das Grab D 569
17 Das Leben D 269
18 Gesang der Geister über den Wassern D 714


Die Singphoniker

Alfons Brandl, Tenor
Hubert Nettinger, Tenor
Ludwig Thomas, Bariton
Gunnar Mühling, Bassbariton
Christian Schmidt, Bass
Berno Scharpf - Klavier und Gesamtleitung (1,18 )

Gäste:

Sänger: Anton Rosner - Tenor, Wolfgang Mirlach - Bariton, Willie Pirzer - Bass
Gitarre: Franz Halasz (2)
Hörner: Wolfgang Gaag (1), Stefan Wagner (1), Alexander Boruvka und
Thomas Kollar (1,4-6,9,10)
Streicher: (18 )
Viola: Robert Fässler, Bernhard Tluck
Violoncello: Markus Wagner, Gabriele Tluck
Kontrabass: Werner Booz


http://www.singphoniker.de/pages/deutsch…SchubertCE5.php






http://www.akuma.de/various-artists/maen…0687,index.html

1 Ständchen ("Zögernd, leise"), for alto, chorus & piano ("Notturno"), D. 920 (Op. posth. 135) 5:00
2 Frühlingsgesang II ("Schmücket die Locken"), quartet for male voices & piano, D. 740 (Op. 16/1) 3:59
3 Naturgenuss II ("Im Abendschmmer..."), quartet for male voices & piano, D. 422 (Op. 16/2) 3:45
4 Sehnsucht ("Nur wer die Sehnsucht kennt"), quintet for male voices, D. 656 5:04
5 Im Gegenwärtigen Vergangenes, quartet for male & piano, D. 710 6:33
6 Gondelfahrer II (Es tanzen Mond und Sterne"), quartet for male voices & piano, D. 809 (Op. 2 3:27
7 Widerspruch ("Wenn ich durch Busch und Zweig..."), quartet for male voices & piano, D. 865 (Op. 105/1) 3:14
8 Zur guten Nacht ("Horcht auf!"), for baritone, male chorus & piano, D. 903 (Op. 81/3) 3:07
9 Grab und Mond ("Silberblauer Mondenschein"), quartet for unaccompanied male voices, D. 893 3:36
10 Nachthelle ("Die Nacht ist heiter..."), for tenor, male voices & piano, D. 892 (Op. posth. 134) 4:21
11 Mondenschein ("Des Mondes Zauberblume lacht"), quintet for male voices & piano, D. 875 (Op. 102) 6:10

http://www.akuma.de/various-artists/maen…0687,index.html

Bei http://www.youtube.com/watch?v=eub2GTPKRIE könnt ihr in die Aufnahme reinhören, fand ich eben heraus.




(Chor des öst. Rundfunks unter Gottfried Preinfalk)

Gesang der Geister über den Wassern IV ("Des Menschen Seele..."), for male voices & strings, D. 714 (Op. posth. 167)

Die Nacht ("Wie schön bist du"), quartet for unaccompanied male voices, D. 983c (Op. 17/4)
2:34

Die Nachtigall ("Bescheiden verborgen..."), quartet for male voices & piano, D. 724 (Op. 11/2)
4:07

Klage um Ali Bey I ("Lasst mich!"), trio for voices (& piano), D. 140
3:29

Franz Schubert
Jägerlied ("Frisch auf, ihr Jäger"), for two voices or two horns, D. 204
1:45

Lützows wilde Jagd ("Was glänzt dort vom Walde"), for 2 voices & 2 horns, D. 205
1:28

Kantate zur Feier der Genesung des Fräulein Irene von Kiesewetter, sextet for mixed voices & piano, 4 hands, D. 936
3:18

Gondelfahrer II (Es tanzen Mond und Sterne"), quartet for male voices & piano, D. 809 (Op. 28 )
3:18

Das Dörfchen, quartet for male voices (2 versions, 2nd formerly D. 641), D. 598 (Op 11/1)
4:26

Psalm 92 ("tôw l'hôdôs ladônoj"), for baritone solo & chorus, D. 953
5:12

Psalm 23 ("Gott ist mein Hirt"), for female voices & piano, D. 706 (Op. posth. 132)
4:50

Chor der Engel ("Christ ist erstanden"), for mixed chorus, D. 440
3:19

Glaube, Hoffnung und Liebe ("Gott, lass die Glocke"), for soloists, chorus & winds (or piano), D. 954
4:44

http://www.allmusic.com/album/schubert-choruses-w233025


Eben höre ich wieder nach langer Zeit diese Aufnahme. Ich bin ganz hingerissen und möchte sie wirklich allen ans Herz legen, die Schuberts Chormusik lieben. Man bekommt ja heute so gut wie keine wirklich gut gesungene weltliche Chormusik von Schubert. Das kann ich überhaupt nicht verstehen. Für mich ist dieser Schubert-Chor-Abend heute einfach wunderbar!!!



moderato

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11

Mittwoch, 12. Januar 2011, 18:24

Danke für die Hinweise zu Schuberts Corwerken. Ich besitze bis auf eine alle von dir genannten Aufnahmen bis auf eine.
Einspielungen mit einem Sänger pro Singstimme ziehe ich persönlich den gross besetzten Chören vor. Deshalb ist die Aufnahme mit dem Monteverdi Choir unter Gardiner, obwohl ich Chor wie Dirigenten sehr schätze, nicht meine erste Wahl. Das liegt im Geschmack des Hörers bzw. der Hörerin.

Diejenige mit dem Chor des österreichischen Rundfunks werde ich mir noch zulegen!
Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

.

Irmgard

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12

Sonntag, 16. Januar 2011, 22:04

Eine weitere Aufnahme ist auf dem Weg zu mir




http://www.amazon.de/Still-Nacht-M%C3%A4…z/dp/B00005N5AF

Bei diesem Link kannst du reinhören.
Ein Anbieter hat die Aufnahme schon losgeschickt. Soabld ich die ganze Cd hören konnte, werde ich über meinen weiteren Eindruck berichten.
Die "Kostproben" haben mir sehr gefallen!

Ich freue mich, lieber moderato, dass du einen Impuls für dich verwenden konntest! :)



William B.A.

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13

Mittwoch, 2. Februar 2011, 08:28

Franz Schubert -weltliche Chormusik

Gestattet sei auch der Hinweis auf diese empfehlenswerte Scheibe:



mit zwei der besten Männerchöre Deutschlands, nämlich den Rundfunkchören aus Berlin und Leipzig.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

moderato

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14

Mittwoch, 21. November 2012, 18:31



Franz Peter Seraphin Schubert [1797-1828]
O SELIGKEIT

Egidius Kwartet
Arthur Schoonderwoerd


Neben der Violinsonate a-moll D385, die satzweise eingestreut ist, erklingen u.a.

Ständchen D920 :jubel: :faint:
Nachthelle D892

Der 'Chor' ist hier auf Sparflamme besetzt: Es singt das Egidius Kwartet, bestehend aus Peter de Groot (Altus), Otto Bouwknegt (Tenor), Hans Wijers (Bariton) und Donald Bentvelsen (Bass-Bariton). Bei D892 und D875 singt zusätzlich Michiel ten Houte de Lange (Tenor), bei D920 Johannette Zomer (als Soprahn im Korb). Violine spielt Igor Roukhadze.

Eine phänomenale CD! Einfach mal anklicken und hören 8)

Mir gefällt allerdings von D920 die Version trotz der vibratolosen Stimme Zomers in der Altsoloversion besser.

:hello:

Ulli

Lieber Ulli

Ich kann dir nur beipflichten. Die erwähnte Aufnahme mit der intimen Besetzung der Stimmen (was übrigens auch Schuberts Intentionen entspricht) ist eine Top-Aufnahme. Schade, dass nicht mehr Schubert-Werke des Egidius Kwartets erhältlich sind.
(Der dritte Tauf-Name Franz Peter Schuberts "Seraphin" war mir bisher nicht bekannt.)
.
Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

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