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Bernward Gerlach

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Beiträge: 2 734

Registrierungsdatum: 19. November 2009

61

Samstag, 3. Dezember 2011, 13:57

(in meiner Import-Version sehr gut [Stereo], z. T. einige Schwankungen, die aber vermutlich daran liegen, daß kein Zugriff auf die Originalbänder möglich war; harrt insofern der offiziellen Veröffentlichung [große Bitte an Orfeo und Co., dies baldigst zu bewerkstelligen!])
Wäre dankbar für Hinweis, wo ich mir die über Import beschaffen könnte.

LG, Bernward

"Nicht weinen, dass es vorüber ist
sondern lächeln, dass es gewesen ist"
Waldemar Kmentt (1929-2015)


Joseph II.

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Beiträge: 10 886

Registrierungsdatum: 29. März 2005

62

Samstag, 3. Dezember 2011, 14:30

(in meiner Import-Version sehr gut [Stereo], z. T. einige Schwankungen, die aber vermutlich daran liegen, daß kein Zugriff auf die Originalbänder möglich war; harrt insofern der offiziellen Veröffentlichung [große Bitte an Orfeo und Co., dies baldigst zu bewerkstelligen!])
Wäre dankbar für Hinweis, wo ich mir die über Import beschaffen könnte.

LG, Bernward

Kein Problem, lieber Bernward: http://www.operapassion.com/cd13772.html

Nach derzeitigem Wechselkurs für unter 10 EUR (plus Versand).

:hello:
"Auflehnung ist das heiligste aller Rechte und die notwendigste aller Pflichten." – Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette

  • »Giovanni Bertati« ist männlich

Beiträge: 136

Registrierungsdatum: 26. Januar 2009

63

Dienstag, 3. Januar 2012, 22:22

Barenboim / Bayreuth / 1999



Daniel Barenboim, Orchester der Bayreuther Festspiele: 4,5

Hans Sachs (Robert Holl): 4,5 (deklamiert wortdeutlich, ein "Poet" bis in's Finale mit leichten "Abnützungserscheinungen" aber immer noch grandios)
Beckmesser (Andreas Schmidt): 5 (keine Karikatur sondern ein echter Gegenspieler der hervorragend singt)
Stolzing (Peter Seiffert): 5 (sehr gut)
Eva (Emily Magee): 4 (gut)
David (Endrik Wottrich): 4 (etwas robust, noch gut )

Restbesetzung: 4 (Matthias Hölle als Pogner (am Beginn enttäuschend), Birgitta Svendén (wirkt abgesungen) Meister sehr gut; Weltklasse-Chor!)

Wertung: 31 / 7 = 4,43

Tonqualität: 5
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (Friedrich Nietzsche)

Caruso41

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Beiträge: 3 234

Registrierungsdatum: 19. November 2010

64

Donnerstag, 5. Januar 2012, 18:12



Rundfunkchor Berlin; RSO Berlin- Marek Janowski 5+
einfach grandios. Schon die Ouvertüre ist eine Neuentdeckung! Sensationell die Durchleuchtung der Partitur und die Abstimmungen innerhalb des Stimmengeflechtes.
Geradezu erhellend wie der ebb and flow der Streicher in der Probeliedszene des 1. Aktes gestaltet wird. Ausserordentlich organisch die Übergänge...man könnte stundenlang begeistert loben!


Hans Sachs: Albert Dohmen 4
Nicht gerade eine charismatische oder noble Stimme, aber ein guter Sänger und ein kluger Gestalter. Das Forcieren einzelner Höhen kann man ihm nachsehen.

Sixtus Beckmesser: Dietrich Henschel 2
Er klang schon mal frischer, hat oft Fokussierungsprobleme und man glaubt kaum, dass er ein Meistersinger sein soll!

Walther von Stolzing: Robert Dean Smith 4
Die Stimme klingt entspannter und freier als sonst, wird mit perfektem Legato geführt und passt gut zu Stolzing.
Manche Höhen würde man sich gern strahlender, gleichsam berauschter und berauschender wünschen.
Erfreulich: Er hat ein genaues Gefühl für die Worte und gestaltet mit distinguiertem Geschmack.


Eva: Edith Haller 4
Bemüht, ein junges Mädchen darzustellen, dabei manchmal etwas maniriert.
Leider nicht in allzu guter stimmlicher Verfassung, sodass einzelne Höhen scharf klingen.
Trotzdem: die Stimme ist schön und sie singt ganz idiomatisch.


David: Peter Sonn 4
Eine Tenorstimme, die glücklicherweise nie nach Buffo klingt, aber etwas unflexibel ist.
Seine frische Art geradeaus zu singen ist nicht ganz mein Ding.


Restensemble: 4
Höhepunkte der Pogner von Georg Zeppenfeld und natürlich Matti Salminen als Nachtwächter.

Insgesamt eine Aufnahme, die man nicht wegen der Sänger hören muss, die aber wegen der Leistung von Chor und Orchester und wegen des Dirigates von Marek Janowski auf alle Fälle lohnt anzuhören.


Caruso41

;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

Cartman

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Beiträge: 322

Registrierungsdatum: 30. März 2011

65

Freitag, 23. August 2013, 15:16

Jochum / 1976



Eugen Jochum, Orchester der Deutschen Oper Berlin - 5

Hans Sachs - Dietrich Fischer-Dieskau - 4 (Besser als von mir erwartet/befürchtet! So gut wie bei dieser Studioproduktion soll er live ja nicht gewesen sein.)
Sixtus Beckmesser - Roland Hermann - 4
Walther von Stolzing - Placido Domingo - 3+ (Schön gesungen, auch wenn Herr Domingo wahrscheinlich nicht versteht, was er da so schön singt.)
David - Horst Laubenthal - 3 (Etwas zu schmalbrüstig für meinen Geschmack.)
Eva - Catarina Ligendza - 4 (Hervorragend gesungen, auch wenn sie für das Evchen einfach zu erwachsen klingt. Christa Ludwig - als Magdalene - und sie sind sich einfach zu ähnlich im Klang.)

Restensemble - 4
Und das Allerentscheidende unserer ganzen Sache ist Merzn.
Otto Schenk

Joseph II.

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Beiträge: 10 886

Registrierungsdatum: 29. März 2005

66

Sonntag, 1. Juni 2014, 15:05

Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg (engl.) — Sadler's Wells Opera/Goodall — CD Chandos (1968)



Aufnahme: Sadler's Wells, Rosebery Avenue Theatre, London, 10. Februar 1968

Spielzeiten: I. Aufzug: 1 h 29 m; II. Aufzug: 1 h 5 m; III. Aufzug: 2 h 18 m

Sir Reginald Goodall, The Sadler's Wells Opera Orchestra: 5+ (alter Wagnerstil in Formvollendung; Goodall fördert ungehörte Details zu Tage; kongeniale Orchesterleistung)

Hans Sachs (Norman Bailey): 5+ (nobel und poetisch, hier noch mit schier unerschöpflichen Kraftreserven bis zuletzt)
Sixtus Beckmesser (Derek Hammond-Stroud): 5 (ideale Darstellung eines kleinbürgerlichen Pedanten)
Walther von Stolzing (Alberto Remedios): 5+ (referenzträchtige und kantabile Darbietung ohne Kraftmeierei)
Eva (Margaret Curphey): 4,5 (steigert sich bis zuletzt)
David (Gregory Dempsey): 4,5 (sehr gute Interpretation)

Restbesetzung: 5 (ein sehr imponierender und beherrschender Pogner von Noel Mangin; hervorragender Chor)

Wertung: 34 / 7 = 4,86

Tonqualität: 4- (gutes Rundfunkstereo mit seltenen Schwankungen)

Was soll man sagen. Dieser Mitschnitt genießt in Großbritannien Kultstatus und leitete die zwei Jahrzehnte währende Alterskarriere von Sir Reginald Goodall ein, die noch einen kompletten "Ring", "Parsifal" und "Tristan" hervorbrachte. Die Lorbeeren sind gerechtfertigt. Die Leistung des Ensembles ist schlechterdings betörend. Wer Norman Bailey bislang nur von den Solti-Aufnahmen kannte, wird hier absolut positiv überrascht sein. Einen besseren Sachs wird man in der Stereoära kaum finden. Der eigentliche Star aber steht auf dem Dirigentenpult. Goodalls Stil ist groß, gewichtig und in den Streicherpassagen entzückend. Trotz fast 5 Stunden Spieldauer kommt nie Langeweile auf. Hier hat man die einzige Möglichkeit, diese Oper im Stile des späten 19. Jahrhunderts in Stereo zu erleben. Goodalls Bewunderung für Knappertsbusch ist deutlich herauszuhören. Die englische Übersetzung von Frederick Jameson (1839—1916) wurde behutsam überarbeitet und erweist sich als erstaunlich adäquat. Eine Aufnahme, die jeder Wagnerianer besitzen sollte.

Hinweis: Es kursiert noch der spätere Mitschnitt aus dem London Coliseum vom 18. September 1968 (erhältlich u. a. hier). Dieser ist tontechnisch der aufgearbeiteten Chandos-Veröffentlichung unterlegen und hat statt Alberto Remedios Connell Byrne in der Rolle des Stolzing. Mein Eindruck ist, dass Bailey hier auch nicht ganz so gut ist. Insofern die Chandos-Ausgabe bevorzugen.
"Auflehnung ist das heiligste aller Rechte und die notwendigste aller Pflichten." – Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette

Cartman

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Beiträge: 322

Registrierungsdatum: 30. März 2011

67

Montag, 11. August 2014, 10:32

Keilberth / Bayerische Staatsoper (live)



Joseph Keilberth: 5

Hans Sachs (Otto Wiener): 3 (unspektakulär, irgendwie bietet mir dieser Hans Sachs zu wenig und bleibt mitunter konturlos)
Sixtus Beckmesser (Benno Kusche): 3+ (Kusche mal wieder als der Mann fürs Grobe; kann man so machen)
Walther von Stolzing (Jess Thomas): 4
David (Siegfried Lenz): 3
Eva (Claire Watson): 5

Restbesetzung: 3

Eine solide Aufnahme mit einem hervorragenden Dirigenten. Wer die Meistersinger noch nicht kennt und einen ersten Eindruck gewinnen möchte, ist hier gut bedient.
Und das Allerentscheidende unserer ganzen Sache ist Merzn.
Otto Schenk