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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

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musicophil

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1 231

Freitag, 8. Juni 2007, 13:56

Kann dies vielleicht für das Bibelstudium noch was helfen?

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

Bernhard

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1 232

Freitag, 8. Juni 2007, 14:20

Guten Tag

ich lese mehr Sachbücher und Krimis; z.Zt. bin ich dabei dieses Buch:



und diesen Schmöcker:



zu lesen.

Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

Wulf

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1 233

Freitag, 8. Juni 2007, 14:58

Ich lese immer noch Tad Williams "Otherland" Band 1 und habe inzwischen die ersten 500 Seiten geschafft (also die Hälfte).

Zuerst das positive: Die Idee eines virtuellen Netzwerkes a la "Second Life", das jedoch zum festen Bestandteild des Lebens geworden ist, mit dem man über "Helm" und Neurotransmitter eine zweite Realität förmlich erleben kann (VR) und in dem Terrorismus durch eine machthungrige Gruppe zu einer echten Gefahr wird, ist nicht der übelste plot.

Nun zum negativen: Von der Redewendung "In der Kürze liegt die Würze" scheint Tad Williams nicht viel zu halten - leider.

So braucht man genau 500 bis 600 Seiten, um erst einmal zu realisieren, worum es eigentlich geht - ständige Szenen -und Personenwechsel machen es nicht leichter, den roten Faden zu behalten - auf die Dauer ist das Hin-und Herspringen sehr ermüdend. Die eigentliche Substanz hätte auf max. 100 Seiten Platz gefunden, so wird zwischenorts viel Fleisch geboten, Fleisch, das nicht immer wohl schmeckt. Viele stilistische Albernheiten neben einigen Glücksgiffen.

Meinem eigenen Ansatz nach bin ich schon etwas zu weit, um das Buch einfach wegzulegen. Andereseits ist es ja nur Band 1.......

Na ja.....falls irgendjemand mit dem Gedanken spielt, gut überlegen!!

:hello:
Wulf
Carreras, I'll never stop saying Carreraaaas!
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Blackadder

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Freitag, 8. Juni 2007, 15:21

Den "Otherland" hab ich auch noch auf der Liste, aber nach Simmons' Hyperion und dem gerade begonnenen "Snowcrash" von Stephenson brauch ich danach was ganz anderes...
[COLOR=darkred]Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig[/COLOR]

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1 235

Freitag, 8. Juni 2007, 15:32

@ Wulf:

gratuliere - so weit habe ich es erst gar nicht geschafft. Nach ca. 50 Seiten habe ich Band 1 in die Ecke gepfeffert und in Bausch und Bogen verdammt. Durch seine Fantasy-Reihe (wie hieß die nochmal? Irgendwas mit Nornen, oder?) habe ich mich ja noch durchgequält. Auch, wenn mich jede Seite an Tolkien erinnert hat. Aber dieser xxx ?

:hello:Jürgen
Ich brauche keine Millionen, mir fehlt kein Pfennig zum Glück...

Wulf

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Freitag, 8. Juni 2007, 16:18

Hey Jürgen,

interessant, daß es hier auch noch einen "Geschädigten" gibt. Warum hast Du das Buch überhaupt gekauft?

Bei mir waren es die ersten Seiten. Die Beschreibung des Soldaten Paul im Schützengraben 1918. Das ist literaisch recht anständig und mit Spannung erzählt. Und mit einem offenen und ehrlichen Sarkasmus, der mich für einen SF-Roman erstaunen ließ.

(Erinnerst Du Dich? Paul haßt den Soldaten, der meint, durch sein Geschrei und Rufen nachPersonen, die eh nicht kommen werden, die ganze Westfront zum Zeuge seines Sterbens machen zu müssen. Und dann der Zusatz: Die anderen hatten alle den Anstand besessen leise und schnell zu sterben....das fand ich großartig...)

Paul kehrt in dem Roman natürlich immer wieder...(wer der Spieler, also die echte Person ist, weiß ich auch noch nicht).

:hello:
Wulf
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musicophil

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1 237

Freitag, 8. Juni 2007, 16:28

Zitat

Original von Wulf
Ich lese immer noch Tad Williams "Otherland" Band 1 und habe inzwischen die ersten 500 Seiten geschafft (also die Hälfte).

Zuerst das positive: Die Idee eines virtuellen Netzwerkes a la "Second Life", das jedoch zum festen Bestandteild des Lebens geworden ist, mit dem man über "Helm" und Neurotransmitter eine zweite Realität förmlich erleben kann (VR) und in dem Terrorismus durch eine machthungrige Gruppe zu einer echten Gefahr wird, ist nicht der übelste plot.

Nun zum negativen: Von der Redewendung "In der Kürze liegt die Würze" scheint Tad Williams nicht viel zu halten - leider.

Lieber Wulf,

Von Tad Williams hab ich die Reihe über Simon mit den roten Haaren, den Sturmkönig und die Schwerter in Osten Ard ( :hello: Jürgen) wirklich verschlungen. Auch seinen Blumenkrieg fand ich gut. Aber genau wie Du, hatte auch ich Mühe mit seiner Otherlandreihe. Ich bin einige Male neu begonnen, und habe mich nach fünf oder sechs Versuche endlich durch jene Reihe "gerungen". Nee, ich finde es nicht seine beste Bücher.

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

Holger

Anfänger

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Freitag, 8. Juni 2007, 17:09

Hallo Christian.

Zitat

Die Idee der Verfasser in sich ist sicher lobenswert- nur wenn man mit dem Anspruch antritt, die Lutherbibel ersetzen zu wollen, muss man sich eben auch an diesem Anspruch messen lassen.

...und das sagt ein Katholik. :no:
Aber Ehre, wem Ehre gebuert - das ist schon richtig.

Zitat

Und wie schon erwähnt: Heikel wird so ein Projekt, wenn die Texttreue einer spezifischen Ideologie untergeordnet wird. Und das ist- hierin sind sich alle Kritiker (ob evangelisch oder katholisch) einig- bei diesem Projekt der Fall.

Ich bin mir nicht sicher, ob es eine "ideologiefreie" Bibeluebersetzung gibt.
Ist vielleicht eine Frage der Tarnung. ?(
Viele Gruesse.
Holger.

Siegfried

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1 239

Freitag, 8. Juni 2007, 18:34

Mal wieder Schiller

Durch einen Theaterbesuch angeregt lese ich gerade das republikanische Trauerspiel "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua", welches Schiller 1 Jahr nach seinen "Räubern" geschrieben und 1784 in Mannheim uraufgeführt hatte.
Dabei stelle ich mir vor, welch herrliche Musik Verdi hierzu hätte komponieren können.
Freundliche Grüße Siegfried

Caesar73

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1 240

Samstag, 9. Juni 2007, 09:58

Zitat

Original von Holger

Ich bin mir nicht sicher, ob es eine "ideologiefreie" Bibeluebersetzung gibt.
Ist vielleicht eine Frage der Tarnung. ?(


Lieber Holger,

Du hast schon recht: Eine Übersetzung ist immer Interpretation, aber in diesem Fall scheinen die Verfasser über das Ziel hinausgeschossen zu sein.

Herzliche Grüße,:hello: :hello:

Christian
Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)

lohengrins

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1 241

Samstag, 9. Juni 2007, 18:52

Hallo.

Jüngst beendet: "Kartongeschichte" von Helmut Krausser. Eine dicke Empfehlung. Nicht die ganz schwere Kost, aber sehr lebendig, spielerisch, hellwach und intelligent. Kurzum: für mich ein Lesevergnügen. (Habe mir heute gleich noch "Der große Bagarozy" und "Schmerznovelle" geholt.)

Derzeit in Arbeit: "Vorbei" von Hans-Joachim Schädlich. Da muss man nicht viel sagen, Schädlich ist immer beeindruckend gut.

:hello:

Gruß, l.

Masetto

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Mittwoch, 13. Juni 2007, 15:36

Leider viel zu spät



Ein Zauberspruch steht nicht drin :rolleyes: aber ein sehr sehr schönes Buch ist das.
29.08.1958 - 25.06.2009
gone too soon

Barockbassflo

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Donnerstag, 14. Juni 2007, 20:04

Aus gegebenem Anlass:



:hello:
BBF
"Dekonstruktion ist Gerechtigkeit." (Jacques Derrida)

Blackadder

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Donnerstag, 14. Juni 2007, 21:22

Aus keinem gegebenen Anlass

[COLOR=darkred]Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig[/COLOR]

severina

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1 245

Donnerstag, 14. Juni 2007, 21:34

RE: Mal wieder Schiller

Zitat

Original von Siegfried
Durch einen Theaterbesuch angeregt lese ich gerade das republikanische Trauerspiel "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua", welches Schiller 1 Jahr nach seinen "Räubern" geschrieben und 1784 in Mannheim uraufgeführt hatte.
Dabei stelle ich mir vor, welch herrliche Musik Verdi hierzu hätte komponieren können.


Hallo Siegfried,
um diesen Theaterbesuch beneide ich dich, der "Fiesco" stand bei uns seit Jahrzehnten auf keinem Spielplan mehr :(
lg Severina :hello:
PS: Sehe gerade, dass das mein 999. Beitrag war! 8o :]

Violoncellchen

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1 246

Donnerstag, 14. Juni 2007, 23:14

RE: Leider viel zu spät

Zitat

Original von Masetto


Ein Zauberspruch steht nicht drin :rolleyes: aber ein sehr sehr schönes Buch ist das.


Ich habe das Buch nicht gelesen und kenne nur einen kurzen Ausschnitt daraus. Dieser ist mir allerdings so übel aufgestossen, dass ich an dieser Stelle deine Empfehlung nicht so uneingeschränkt stehen lassen kann.

Zu sagen, was mir an diesem Buch mißfällt würde eine Diskussion vom Zaun brechen, die in diesem Forum weder erlaubt noch erwünscht wäre.

Daher verweise ich nur auf eine Kundenrezension in Amazon, die meine Meinung ungefähr wiederspiegelt.

relevant sind die beiden letzten Abschnitte der Rezension von "julia141622"

Ich hoffe in dieser Form sowohl meinem Gewissen als auch den Forenregeln genüge getan zu haben ;)

Liebe Grüße
:hello:
Violoncellchen
What proves the hero truly great is never to despair.
(Thomas Arne -" The Masque of Alfred")

raphaell

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Freitag, 15. Juni 2007, 00:37

Ich lese im moment eine der, wie ich finde, hervorragenden rororo-Monographien. Und zwar über meinen lieben Saint-Saens - Trotz Sachbuch eine sehr spannende Lektüre!



LG
Raphael

Barockbassflo

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Freitag, 15. Juni 2007, 14:34



Ich bin mittlerweile fast durch und sehr zufrieden: ein sehr schöner Ein- und Überblick in dieses hochwidersprüchliche Feld.

Für jeden was dabei - für den polemischen Romantiker à la Baumgartner ebenso wie für einfachere Gemüter wie mich.

:hello:
BBF
"Dekonstruktion ist Gerechtigkeit." (Jacques Derrida)

Siegfried

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Freitag, 15. Juni 2007, 14:46

Zitat

Original von Barockbassflo


Ich bin mittlerweile fast durch und sehr zufrieden: ein sehr schöner Ein- und Überblick in dieses hochwidersprüchliche Feld.

Für jeden was dabei - für den polemischen Romantiker à la Baumgartner ebenso wie für einfachere Gemüter wie mich.

:hello:
BBF


Hallo Flo,
wird auch über die Musik etwas geschrieben? :hello:
Freundliche Grüße Siegfried

Barockbassflo

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Freitag, 15. Juni 2007, 14:52

Lieber Siegfried,

die Musik steht nicht zentral, aber sie kommt vor - in den meisten Beiträgen wird sie erwähnt, hauptsächlich mit Musik beschäftigen sich Adorno (der hier schon erwähnte - m.E. für Adorno mehr als peinliche - Verriss von Tschaikowskys V.) und Carl Dahlhaus (selbes Beispiel).

Aber auch Schiller, Goethe, Lessing, Kant kommen zu Wort - am herzigsten Hermann Broch, der den Kitsch gleich mit dem Antichrist gleichsetzt, oder Hanns Sachs für den die Identifikation des Lesers/Hörers mit dem Kunstwerk die archetypisch kitische Rezeptionshaltung ist.

Ein sehr klug ausgewähltes, flüssig zu lesendes, vor zum Nachdenken anregenden und gelegentlich auch heiteren Perlen nur so strotzendes Buch.

Eines der besten Bücher für mich in der letzten Zeit, ich werde mich gleich hier mit einem Eis in den Park hauen und es zuende lesen.

:hello:
BBF
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Siegfried

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Freitag, 15. Juni 2007, 15:14

Das wäre dann wohl auch die ideale Lektüre für unsere nimmermüden Puccini-Kitsch-oder-nicht-Kitsch-das-ist-hier-die-Frage-Kontrahenten :D
Freundliche Grüße Siegfried

Barockbassflo

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Freitag, 15. Juni 2007, 15:17

Lieber Siegfried,

ich lese es im Moment anstelle des Puccini-Threads - das Buch würde sich aber m.E. besser als der arme Puccini als Kristallisationspunkt einer allgemeinen Kitsch-Debatte eignen.

Wenn ich Zeit habe starte ich später noch einen Thread zu diesem Buch mit Kurzzusammenfassungen, mal schaun.

:hello:
BBF
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Wulf

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Freitag, 15. Juni 2007, 15:43

Also arm war de gute Puccini nun allemal nicht, wenn ich mich recht erinnere.....
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(Leonard Bernstein)

Loge

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Freitag, 15. Juni 2007, 15:56

... und eben auch nicht kitschiger als Wagner oder Verdi, die beiden Erz-Theatraliker.

Loge

Padre

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Freitag, 15. Juni 2007, 16:02

An alle Fromm- Liehhaber, neben " Die Kunst des Liebens" gehört noch " Die Seele des Menschen" sowie "Über die Liebe zum Leben" und " Lesebuch" dazu. Alle vier Bücher sollten man im Zusammenhang lesen.
Das Lesebuch enthält zwanzig wisschaftliche Texte, eine Art Handbuch in das kompetente Denken Fromms. In der Liebe zum Leben, geht es um den Überfluß und Überdruß in unserer Gesellschaft -wer ist der Mensch? Die Seele des Menschen, beschreibt das Phänomen der Gleichgültigkeit ,sowie den Individuellen und gesellschaftliche Narzißmus und andere gesellschaftlich relevante Themen, um nur kurz darauf einzugehen.
Padre

raphaell

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Freitag, 15. Juni 2007, 16:36

Hallo,

Da ich gestern die Saint-Saens-Bio beendet habe, komme ich doch glatt auf Fromm - bei all dem frommen getue... :D

Es ist ein gradioses Buch, welches ich vor ca. 3 Jahren mal bis zur Hälfte las, aber dann aus unerdenklichen Gründen weglegte: "Die Anatonie der Menschlichen Destruktivität" :jubel:



Fromm versucht dabei, dem Bösen im Menschen auf die Spur zu kommen - warum der Mensch Verbrechen und Gewalttaten begeht. Auch Untersucht er "Monster" der Geschichte wie Hitler und Stalin auf ihre Bereitschaft zu Massenmord und anderen perversen, menschenverachtenden Handlungen.

LG
Raphael

ThomasBernhard

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Freitag, 15. Juni 2007, 22:33

Will ich gleich anschliessend heute nacht fertiglesen:

Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

thomasbernhards-1[ätttttt]yahoo[punkt]de

raphaell

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Samstag, 16. Juni 2007, 00:58

Hallo TB,

Wo du's grad sagst...Thomas Bernhard - offenbar einer deiner Lieblingsautoren.
Ich kenne bisher nur "Der Untergeher" von ihm und muss sagen - so genial die Konzeption des Buches sein mag, und wie gekonnt Bernhard es schafft, in einem ganzen Buch von vielelicht 250S. quasi immer wieder das gleiche mit anderen Worten wiederzugeben - das mich das Buch immerns gelangweilt hat. Ich wüsste nicht, dass ich jemals so lange für ein doch derart kurzes Buch gebraucht hätte...

Was magst du an Bernhard? Sind andere Bücher/Dramen anders? Vielleicht eine kleine Leseempfehlung?

LG
Raphaael

Andrew

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Samstag, 16. Juni 2007, 06:57

Zwischendurch ist auch immer mal wieder etwas Fachliches dran:



Langenhorst, Georg
Theologie und Literatur
Ein Handbuch
Verlag: Wissenschaftl.Buchgesellschaft


Zitat

Klappentext:
Wie berichtet die Literatur von Gott? Ist die Theologie auch erzählende Literatur? Die religiösen Motive in der Literatur einerseits und die erzählerische Dimension des theologischen Diskurses bezeichnen zwei Seiten der Beziehung von Literatur und Philosophie. In den letzten Jahren begann eine intensivere Reflexion dieses Zusammenhangs. Georg Langenhorst fasst die Diskussionen zusammen, konzentriert sich auf die Dialoge zwischen Theologie und Gegenwartsliteratur (z:B. bei Theologen wie Guardini, Balthasar und - auf evangelischer Seite - Tillich und Sölle) und zeigt Perspektiven für weitere Auseinandersetzungen von literarischen und theologischen Weltbezügen auf.


Ich will damit aber nicht das Gespräch über Thomas Bernhard stören. Wir haben neulich die vier Bücher seiner Jugenderinnerungen geschenkt bekommen. Zurzeit liegen sie noch ungelesen, da anderes Vorrang hat, z.T. auch aus beruflichen Gründen. Trotzdem möchte ich sie in nicht allzu ferner Zeit lesen. :yes:

Grüße aus dem Nordwesten von Andrew
„Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

Padre

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Samstag, 16. Juni 2007, 09:42

Hallo Raphaell,
den Fromm kannte ich noch nicht. Bei der Vielzahl der hier vorgestellten interessanten Bücher weiß man garnicht wo man anfangen soll. Vier Wochen aus dem Forum abmelden und auf einer einsamen Insel lesen.
Ein schönes Wochenende wünscht
Padre

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