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Tresor

Schüler

  • »Tresor« ist männlich

Beiträge: 155

Registrierungsdatum: 31. Mai 2007

91

Mittwoch, 3. Oktober 2007, 14:21

Zitat

Original von miguel54
Also, wenn man von "Clavier-Musik" spricht, dann muss man die großen Namen früher ansetzen und sich nicht nur auf vier oder fünf beschränken:

Jan Pieterszoon Sweelinck
Girolamo Frescobaldi
Johann Jakob Froberger
Francois Couperin
Johann Sebastian Bach
Ludwig van Beethoven
Robert Schumann
Franz Liszt
Claude Debussy

Die ersten beiden haben ganze Dynastien von Tastendrückern begründet.
Froberger ist der erste große Vermischer der Stile.
Couperin ist der Höhepunkt der französischen Cembalomusik und Ausgangspunkt aller Clavecinisten nach ihm.
Bach ist der polyphone Vollender.
Beethoven der größte Formkünstler.
Schumann hat die Form wieder befreit.
Liszt ebenso und die Moderne harmonisch ermöglicht - ich sehe eine direkte Linie von ihm zu
Debussy, dem modernen Klangzauberer.

All diese waren auch selbst gute Klavierspieler - die Identität Pianist/Komponist gibt es so ab dem 20. Jhdt. eigentlich nicht mehr.

Andere, z.B. George Frederic Handel, Domenico Scarlatti, Fryderyk Chopin waren nicht so revolutionär, so fantastische Klaviermusik sie auch geschrieben haben.


Hallo miguel54,

du beschreibst hier sehr schön die Entwicklung der Klaviermusik an Hand der Verdienste der Komponisten/Pianisten.
Mich würde noch interessieren, welchen Stellenwert Rachmaninoff hat, den du nicht erwähnt hast? Ist er nur der Aufwärmer?

Gruß
Tresor
Diese Sprache, die wir Musik nennen, ist eine Sprache, die aus einem Raum kommt, den wir Seele nennen. GIORA FEIDMAN

miguel54

Prägender Forenuser

  • »miguel54« ist männlich

Beiträge: 1 747

Registrierungsdatum: 12. September 2007

92

Donnerstag, 4. Oktober 2007, 01:48

Rachmaninoff kenne ich ehrlich gesagt nicht gut genug, um ihn hier oder anderenorts einzuordnen - eine eher vordergründig auf Virtuosität ausgerichtete Musik spricht mich nicht so sehr an, und auch die Russen im allgemeinen nicht - erst durch ein paar CDs von Jos van Immerseel in den letzten Jahren (Tschaikowsky, Borodin, Rachmaninoff für zwei Klaviere) habe ich mich für Werke dieser Komponisten begeistern können.
In seinem Umkreis hat er sicher eine herausragende Position.

  • »pt_concours« ist männlich

Beiträge: 438

Registrierungsdatum: 11. März 2008

93

Donnerstag, 13. März 2008, 21:32

Auch hier versuche ich mich in einer Reheinfolge (d.h. 5 aus x_hoch_n)


1. Debussy
2. Beethoven
3. Chopin
4. Bach
5. Schumann


Gruß pt_concours
Hören, hören und nochmals hören: sich vertraut machen, lieben, schätzen.
Keine Gefahr der Langeweile, im Gegensatz zu dem, was viele glauben, sondern vielmehr Seelenfrieden.
Das ist mein bescheidener Rat. (S. Richter, 1978)

iLLumination

Anfänger

Beiträge: 67

Registrierungsdatum: 27. September 2007

94

Donnerstag, 13. März 2008, 21:41

Scarlatti
Bach
Beethoven
Chopin
Rachmaninov

William B.A.

Erleuchteter

  • »William B.A.« ist männlich

Beiträge: 16 402

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

95

Samstag, 13. November 2010, 23:31

Die "größten" Komponisten für Klaviermusik

Für mich sind die Größten Mozart und Beethoven,

- Mozart wegen der Fülle seiner Klavierkonzerte, mit denen er seiner Zeit weit voraus war, aber auch wegen seiner Sonaten,
- Beethoven wegen der Fülle seiner Klaviersonaten, aber auch seiner Konzerte, mit denen er ebenfalls seiner Zeit weit voraus war.

Weiter wären natürlich noch Schubert, Schumann, Brahms, Chopin und Rachmaninow zu nennen.

Liebe Grüße

Willi :D
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Pianomania

Schüler

  • »Pianomania« ist männlich

Beiträge: 116

Registrierungsdatum: 22. Oktober 2010

96

Montag, 15. November 2010, 23:17

Für mich die grössten (und die liebsten) Klaviermusik Tondichter sind in dieser Reihenfolge:
  1. Beethoven
  2. Schubert
  3. Chopin
  4. Bach
  5. Schumann / Brahms / Debussy / Liszt (sind alle etwa gleichauf)

Bin mir immer noch nicht sicher, ob Mozart da wirklich dazugehören sollte. Die Klavierkonzerte sind nach meiner Einschätzung eher orchestrale Werke ... :S
"Die Welt ward ihm Klavier. In Terzen, Quinten, Oktaven sprang sein Denken, Dur und Moll spannte sein Herz."
Carl Sternheim

William B.A.

Erleuchteter

  • »William B.A.« ist männlich

Beiträge: 16 402

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

97

Freitag, 17. Dezember 2010, 22:57

Die "größten" Komponisten für Klaviermusik

Wie, spielt da denn kein Klavier mit?

Ich würde sogar soweit gehen, Mozart als größten Komponisten für Klavierkonzerte zu bezeichnen und Beethoven als größten Komponisten für Klaviersolowerke.
Kein Komponist ist in der Anlage seiner Klavierkonzerte seiner Zeit so weit voraus gewesen wie Mozart. Ich erinnere nur an die große Zahl melodiös zum "Niederknien" schöner langsamer Sätze. Beinahe in jedem Konzert hat er schönere langsame Sätze komponiert als die meisten anderen (Beethoven einmal ausgenommen, der auch ein Meister langsamer Sätze war, aber in der Anzahl eben mehr in seinen Sonaten).
Hinzu kommt noch die für den angeblich heiter leichten Rokokokomponisten noch die erstaunlich große Anzahl an "so gar nicht nach Mozart klingenden" Mollsätzen, z. B. in KV 271, 456, 466, 488 und 491.
Weiter kenne ich keinen Komponisten, der, außer Mozart, und der gleich zweifach, in seinem "Jeunehommekonzert", KV 271 und in seinem Konzert KV 482 jeweils mitten in den Finalsatz, der im Allgemeinen rasch gespielt wird, ein traumhaftes Adagio eingebettet hat. Revolutionär. Und in allen Konzerten hatte das Klavier natürlich sein gerüttelt Maß an Entfaltung.
Vergessen wir nicht, Mozart war von haus aus in erster Linie Pianist und erst an zweiter Stelle Dirigent.

Liebe Grüße

Willi :thumbsup:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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