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Karsten

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31

Dienstag, 25. Januar 2005, 09:24

Tournemire

Oh - welch Freude und Überraschung, auch einen Tournemire-Liebhaber zu entdecken. Diese Aufnahme der L'Orgue Mystique ist wirklich ein Genuß (für Liebhaber)!

Gruß
Karsten

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32

Donnerstag, 27. Januar 2005, 00:36

RE: Tjeerd van der Ploeg

Zitat

Original von Karsten
Oh - welch Freude und Überraschung, auch einen Tournemire-Liebhaber zu entdecken. Diese Aufnahme der L'Orgue Mystique ist wirklich ein Genuß (für Liebhaber)!

Gruß
Karsten


Der Niederländer spielt offenbar auch den gesamten Zyklus ein. Seine Aufnahmen - nicht nur Tournemire - werden von einigen höher eingeschätzt als Delvallee. Ich kann mich dem nicht anschließen, finde Delvallee als die Referenz.

Gruß

helmutandres

Antracis

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33

Sonntag, 30. Januar 2005, 17:51

Hallo zusammen,

ich höre eigentlich sehr gerne Orgelmusik, allein ist die Auswahl noch sehr gering und beschränkt sich fast ausschließlich auf J. S. Bach.

Favoriten hierbei:

Passacaglia & Fuge BWV 582 und die Triosonaten BWV 525-530.

In diesem Zusammenhang wollte ich mal fragen, was eigentlich von den Einspielungen Simon Prestons zu halten ist.



Immerhin offenbar von der DGG dazu auserkoren, Bachs Orgelwerk im Digitalzeitalter festzuhalten. Früher waren viele der jetzt nur noch im Schuber erhältlichen CDS einzeln zu beziehen.

Ich habe einige davon, besonders gefällt mir die jetzt nur noch in der Box erhältliche Einspielung der

Orgelkonzerte BWV 592-596

Das meiste sind ja Bearbeitung nach Konzerten von Vivaldi, mir gefallen sie ausnehmend gut in dieser Orgelversion. Klanglich sehr opulent aufgenommen, gespielt auf der Orgel des Lübecker Doms.
Allein fehlt mir der Vergleich mit anderen Interpreten.

Kennt jemand diese Konzerte, eventuell eine alternative gute Einspielung bzw. wäre ich auch für Tipps nach ähnlichem Repertoire offen. :)

Gruß
Anti

Karsten

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34

Montag, 31. Januar 2005, 11:27

RE: Tjeerd van der Ploeg

Zitat

Der Niederländer spielt offenbar auch den gesamten Zyklus ein. Seine Aufnahmen - nicht nur Tournemire - werden von einigen höher eingeschätzt als Delvallee. Ich kann mich dem nicht anschließen, finde Delvallee als die Referenz.

Nun, das ist sicher auch eine Frage des Geschmacks. Wie bei jedem guten Komponisten gibt es so viele Facetten in seinem Oeuvre, dass natürlich dem einzelnen bei dieser oder jener Aufnahme dies oder das für seinem Geschmack zu kurz kommt. Echte Tournemire-Fans werden wohl weder ohne die eine noch die andere Aufnahme auskommen können ;)

Gruß
Karsten

Karsten

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35

Montag, 31. Januar 2005, 11:39

Zitat

Original von Antracis
In diesem Zusammenhang wollte ich mal fragen, was eigentlich von den Einspielungen Simon Prestons zu halten ist.

Ich kenne die Aufnhamen nur vom Reinhören. Mir persönlich gefallen sie nicht. Sicher sehr virtuos, aber zu schnell, zu effektvoll und ausserdem: zu teuer ;) Über die Auswahl der Instrumente lässt sich auch streiten.
Es gibt für weniger Geld ungemein schönere Aufnahmen...


Zitat

Original von Antracis
Kennt jemand diese Konzerte, eventuell eine alternative gute Einspielung bzw. wäre ich auch für Tipps nach ähnlichem Repertoire offen. :)

Sehr hörenswert ist die Interpretation des a-Moll Konzertes mit Koopman an der Gabler-Orgel in Weingarten. Original bei Novalis erschienen, unter Umständen viel billiger als Lizensveröffentlichung bei Brilliant-Classics (6CD-Box: Koopman spielt Bach) zu haben.
Konzertbearbeitungen waren sehr beliebt zu Bachs Zeiten, sei es, dass die Bearbeitungen zu Studienzwecken oder zu Unterhaltungszwecken geschrieben wurden. Vielleicht ist folgende Aufnahmen was für dich (Folge 2 besteht bis auf wenige Tracks ausschließlich aus Konzertbearbeitungen):

Johann Gottfried Walther
Organ Works Vol. 1
Craig Cramer (Orgel St. Bonifazius, Tröchtelborn)
Naxos 8.554316

Johann Gottfried Walther
Organ Works Vol. 2
Craig Cramer (Orgel St. Marien, Mechterstädt)
Naxos 8.554317

Auf historischen Orgeln, recht schön gespielt und sehr günstig dazu.

Gruß
Karsten

Antracis

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36

Montag, 31. Januar 2005, 19:23

@Karsten:

Danke für den Tipp, habe bei Naxos mal in die Aufnahmen reingehört und sie auf meine "Nächster-Naxos-Kauf-Liste" gesetzt.

Gruß
Anti

reklov29

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37

Sonntag, 27. Februar 2005, 22:07

Orgelmusik - nur was für "Liebhaber"

Hallo,
nachdem der Beitrag in der Vorschau fertig gestellt war und ich ihn abspeichern wollte, brach mein System zusammen. Nun versuche ich es erneut noch einmal.

Eine Orgel-Aufnahme von allererster Qualität ist hier zu würdigen:

Friedhelm Flamme, geb. 1963



erhielt für seine Einspielung der gesamten Orgelwerke des französischen Orgel-Komponisten
Maurice Duruflé
den Internet-Classical-Award 2004. Damit bescheinigen ihm die internationalen Musikkritiker künstlerischen Weltrang für die erstellte CD.

Maurice Duruflé (1902-1986)
gilt als einer der bedeutendsten Orgelkomponisten des 20. Jahrhunderts, und dies trotz der geringen Zahl seiner Kompositionen, deren Qualität jedoch über jeden Zweifel erhaben ist und ihnen einen festen Platz im Konzertrepertoire gesichert hat.

Seit ihrem Erscheinen im Frühjahr 2004 macht die Aufnahme von Friedhelm Flamme, die im Surrount-Technik an der im Jahr 2000 erstellten Mühleisen-Orgel (Elsässische Orgelbaufirma) im Dom zu Bad Gandersheim/Niedersachsen-Harzvorlandschaft), eingespielt wurde, international für Furore.


Mühleisen-Orgel zum Dom zu Bad Gandersheim

Als "wahrhaften Virtuosen" idealen Interpreten der Musik Durufles und als den Künstler, den der Komponist als Idealfall vor Augen gehabt haben muss, bezeichnen ihn Musikkritiker in aller Welt.
Seine CD wird von Kritiker wie folgt bewertet:
"Hier ziehen Musik, Organist, Tonmeister, Registrantin, Instrument und Raum in seltener Weise einmütig und erfolgreich an einem Strang. Glückwunsch."

Friedhelm Flamme studierte an der Musikhochschule Detmold und an der Universität Paderborn
Schulmusik, Kirchenmusik, Orgel, Dirigieren und Theologie. Seit 1991 ist er als Kirchenmusikdirektor
im Sprengel, Göttingen und als Lehrer in Dassel tätig, ausserdem nimmt er einen Lehrauftrag
an der Hochschule für Musik in Detmold wahr.




Durufle, Maurice (1902-1986)
Sämtliche Orgelwerke Suite op. 5;Chant Donne;Meditation;Scherzo
op. 2;Prelude sur l'introit de l'Epiphanie
op. 13;Fugue op. 12;Prelude op. 4;Prelude op. 7
Friedhelm Flamme / Mühleisen-Orgel (2000) der
Stiftskirche Bad Gandersheim
Sound:stereo & multichannel (Hybrid)

bei jpc für 14,99 Euro zu beziehen.

Diese CD erfüllt alle Interpretations und Registrierungswünsche sowie deren klangtechnischen Umsetzung, die von einem hohen Künstler diesen Ranges gefordert werden kann.
Für mich eine der aussergewöhnlichsten Orgel-CDs der Neuzeit mit französischer Orgelmusik.
Allen Orgelmusikfreunden wärmstens zu empfehlen.

Herzliche Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

ThomasBernhard

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38

Montag, 28. Februar 2005, 01:31

RE: Orgelmusik - nur was für "Liebhaber"

Hallo Orgelfreunde

ich möchte hier einen Tip verdoppeln, da er ansonsten am falschen Ort stünde und möglicherweise untergehen würde.
Eine perfekte CD zum Einstieg in Regers Orgelwerk ist die Folgende. Die Introduktion und Passacaglia d-moll ist wunderschön, man erwartet es nicht, wenn man sie nicht kennt (vom Schwierigkeitsghrad her moderat gehalten)! Und die Fantasie über "Wie schön leucht uns der Morgenstern" ist eines von Regers großartigsten Gemälden. Zur BACH-Fantasie habe ich nicht so den Zugang, kann also wenig zu dieser speziellen Interpretation sagen.
Perfekte Orgel, perfekter Organist, perfektes label, perfekte Aufnahme, perfektes Booklet. Hab ich irgendwas perfektes vergessen? Und der Preis ist auch OK.

Meine mit abstand schönste Reger CD kostet 14,99 bei amazon:

Label: Motette
Organist: Arvid Gast
Orgel: Steinmeyer-Orgel der Christuskirche Mannheim

Programm: Max Reger:

B-A-C-H Fantasie & Fuge 19:03 min.
Introduktion & Passacaglia d-moll (echt geil!) 7:29
Fantasie über "wie schön leucht mir der Morgenstern" 18:16
und aus opus 59: Kyrie, Gloria, Benedictus

Top CD, dringende empfehlung, besser als Naxos

Gruß, Markus (der pfuschende Dorforganist)
Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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reklov29

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39

Mittwoch, 2. März 2005, 21:42

Hallo,

heute erhalten: Orgelwerke von Johann Ludwig Krebs (1713-1780)
Wie sein Vater, Organist, Schüler von J.S.Bach. Er war einer seiner Lieblingsschüler und wirkte in
dessen Collegium Musicum mit.
Krebs war von 1737 bis 1743 Organist an der Marienkirche in Zwickau. Nach Streitigkeiten und einer
weniger schönen Orgel, ging er 1744 als Schlossorganist nach Zeitz.
Anschließend war er ab 1756 als Organist an der Schlosskirche zu Altenburg/Thüringen tätig.
Unter seinen Compositionen finden sich Orgelstücke, Sonaten für Flöte, Cembalo und Streichtrios.

Die Einspielung der Orgelwerke auf nachstehender CD erschien unter dem Motto:

Ein Fest der Sinne
Orgel-Impressionen aus Altenburg
Johann Ludwig Krebs
Felix Friedrich, Orgel
CD 16 €

Die Werke von Krebs:
Toccata und Fuge a-Moll --- 3 Trios --- Präludium und Fuge c-Moll --- 4 Fugen --- Präludium und Fuge D-Dur --- 3 Choralbearbeitungen --- Fuge B-Dur über Bach


Felix Friedrich spielt auf der von Bach so geliebten Trostorgel die Werke von Krebs ohne Makel ein.
Klangtechnisch, die Registrierung behutsam einsetzend, und mit einem künstlerischen Gespür,
die Orgelmusik des 18. Jahrhunderts hier erklingen zu lassen. Die Trostorgel erfüllt hier sämtliche
Interpretationswünsche der Orgelmusik von Krebs.

Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

ThomasBernhard

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40

Samstag, 5. März 2005, 19:20

Ein interessanter klassisch-frühromantischer Orgelkomponist ist Johann Heinrich Christian Rinck.
Sein "Flöten-Konzert" (für Orgel solo) allein "berechtigt zum Kauf" dieser CD. Einfach schön und gelungen, wie er hier die Form des klassischen Flötenkonzerts auf die Orgel überträgt, ohne, daß etwas fehlt. Das Concertstück op. 33 ist auch ganz hübsch und wenn man mal Royalisten zu besuch hat, kann man die Variationen über "Heil dir im Siegerkranz" (God save the Queen) auflegen.
Luder Lohmann spielt an der berühmten, riesigen Orgel der Abtei Weingarten. Produziert wurde das ganze von Wolfgang Rübsam.
Wozu Mozart für Orgel umarangieren, wenn es doch genug von Rinck für die Orgel gibt? (Soll natürlich keine Gleichsetzung von Mozart und Rinck sein, dafür sind seine Variationstechniken zu gewöhnlich)

Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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petemonova

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41

Samstag, 5. März 2005, 19:46

Zitat

Original von ThomasBernhard
Luder Lohmann spielt an der berühmten, riesigen Orgel der Abtei Weingarten.


8o :D

Ohne Worte...
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

reklov29

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42

Samstag, 5. März 2005, 21:33

Möchte heute einen mir sehr gut bekannten virtousen Organisten ehemals aus Bielefeld vorstellen:

Hans-Uwe Hielscher

Hans Uwe Hielscher, Organist und Carillonneur an der Marktkirche (Ev. Hauptkirche) der Hess. Landeshauptstadt Wiesbaden und Organist an der Konzertsaalorgel im Kurhaus Wiesbaden, ist ein vielbeschäftigter Kirchenmusiker und international sehr gefragt.

Kirchenmusikstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Detmold/Ostwestfalen (Staatl. A-Examen). Weitere Studien mit Schwerpunkt "Französische Orgelmusik" in Rouen und Paris

Glockenspiel-Studium (Ausbildung als Carillonneur) an der Nederlandse Beiaard School Amersfoort (Hochschule für Kunst und Musik Utrecht / Niederlande)

1969-1973 Kantor und Organist an der Ev. Inselkirche auf der Nordseeinsel Juist

1973-1979 Kantor und Organist an der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld.Hier kam unter seiner Leitung das Glockenspiel an der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld wieder zum Erwachen.....

Seit 1986 jährliche Gastprofessur an der University of Redlands / Los Angeles, California.

1985 Ernennung zum "Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres" durch den französischen Kultusminister in Paris, Jack Lang, für Verdienste um die französische Orgelmusik...

Internationale Konzertreisen rund um den Globus

Jährlich werden Orgelreisen für Orgelfreunde von ihm geplant und veranstaltet....



Eine CD-Einspielung von Max Reger möchte ich von ihm hier vorstellen:





Hans Uwe Hielscher spielt an der Oberlinger-Orgel in der Marktkirche Wiesbaden,
1982 unter Verwendung des historischen Gehäuses (Walcker 1863) und historischen Pfeifenwerkes (Walcker 1863, Sauer 1929 und 1938) gebaut, IV/85

Aufnahmedatum: 24. November und 29. Dezember 1996
Booklet: 20 Seiten, mit Werkangaben von Hans Uwe Hielscher (deutsch und englisch)

Max Reger (1873-1916)

Fantasie über den Choral "Ein feste Burg ist unser Gott" op. 27
Neun Stücke für die Orgel op. 129
Toccata in d-moll
Fuge in d-moll
Kanon in e-moll
Melodia in B-Dur
Capriccio in g-moll
Basso ostinato in g-moll
Intermezzo in f-moll
Präludium in h-moll
Fuge in h-moll
Dankpsalm op. 145 Nr. 2
Fantasie über den Choral "Straf mich nicht in deinem Zorn" op. 40 Nr. 2

Eine grossartige Einspielung mit Orgelwerken von Max Reger an der klanglich sehr gut restaurierten
Oberlinger Orgel in der Marktkirche in Wiesbaden.
Prächtig Reger umgesetzt mit der dazugehörigen Registrierung. Eine Klangfülle, die begeistert...

Herzliche Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
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reklov29

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43

Montag, 14. März 2005, 20:58

Orgelkonzert an der Klais-Orgel St.H-Kathedrale Berlin

Nach einem verlängerten Kultur-Wochenende in Berlin, und nach Anhörung der Klais-Orgel in der St.Hedwigs-Kathedrale in Berlin so richtig auf den Geschmack gekommen und sofort erworben im Dom:


"Orgelkonzerte"
mit der Domkapelle
der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin
Werke von Rheinberger,
Widor und Poulenc




An der Klais-Orgel der St.Hedwigs-Kathedrale Berlin:
Domorganist Thomas Sauer geb.1954
in Wittichenau bei Hoyerswerda
Seit 1978 ist er Organist der St. Hedwigs-Kathedrale zu Berlin.
1990 erfolgte seine Ernennung zum Domorganisten und seine Berufung als Dozent an die Erzbischöfliche Kirchenmusikschule Berlin in den Fächern Orgelspiel und Improvisation.

Domkapelle von St.Hedwig Berlin
Leitung: Domkapellmeister Michael Witt
14,50 €

1. Aufnahme von Josef Rheinberger (1839-1901)
Konzert für Orgel und Orchester g-moll op. 177

2. Aufnahme von Charles-Marie Widor (1844-1937)
5. Sinfonie für Orgel f-moll op. 42/5

3. Aufnahme von Francis Poulenc (1899-1963)
Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken g-moll Nr.9

Eine wunderschöne Klais-Orgel von dem Orgelbauunternehmen aus Bonn.
1974 wurde die 1943 im Kriege zertörte Orgel von Johannes Klais in der St. Hedwigs-Kathedrale zu Berlin durch eine neue Klaisorgel mit 78 Registern und 4630 Pfeifen ersetzt.
Es war eine Sensation als der Auftrag 1974 zu DDR-Zeiten einer Westdeutschen Firma übertragen wurde.
Klais hat Tradition in St. Hedwig. Nach der Erhebung zur Kathedrale im Jahre 1930 wurde im Zuge der Neugestaltung der Kirche auch eine neue Orgel aus Bonn bereitgestellt. Mit 78 Registern, verteilt auf drei Standorte, war sie eine markante Vertreterin der damaligen Orgelbewegung (weg von der Romantik, Rückbesinnung auf barocke Klänge) und auf Grund ihrer Größe auch zukunftsorientiert, dem damaligen Domorganisten Joseph Ahrens, der auch als Komponist tätig war, eine ausgezeichnete instrumentale Partnerin.
Ein "Schwalbennest", so heißt es in der Fachsprache, wurde gebaut. Mit einer Gesamtlast von ca. 20 Tonnen hängt die neue Orgel mit 67 Registern, verteilt auf drei Manuale und Pedal, über dem Hauptportal der St. Hedwigs-Kathedrale. Der Aufbau mit dem Schwellwerk, kaum sichtbar auf der Mittelempore (III. Manual), dem Hauptwerk ganz oben, das die Kuppel erreicht (II. Manual), dem in den Kirchenraum gerichteten Rückpositiv (I. Manual) und dem die Orgel einrahmenden Pedal - ein "Hamburger Prospekt" - erinnert an die Gestalt norddeutscher Barockorgeln. Die Disposition (Zusammenstellung der Register) gibt dem Organisten die Möglichkeit, die gesamte Orgelliteratur aller Epochen stilgerecht zu interpretieren, vor allem auch Werke der französischen und deutschen Romantik und Moderne.
Die Orgelreinigung im Jahre 1997 bringt eine geringfügige Erweiterung der Disposition und eine registriertechnische Erneuerung und Erweiterung mit sich. Der achtfache elektronische Setzer (Vorprogrammierung von Registrierungen) von 1978 wird auf jetzt 5120 Kombinationen erweitert und durch ein Computer-Diskettenlaufwerk ergänzt, welches das Abspeichern von größeren Programmen auf Diskette sichert.
Die Orgel ist eine Schleifladenorgel, mechanisch traktiert, mit elektrischen Koppeln (Normalkoppeln und III-Super P). Sie hat eine Tastenfessel für das Hauptwerk, eine Registrierfessel und seit 1997 einen Rollschweller.
Die insgesamt 4834 Pfeifen sind aus Holz, Zinn und Kupfer.



J.G. Reinberger gehört neben F.M. Bartholdy zu den produktivsten deutschen Orgelkomponisten
des 19. Jahrhunderts und komponierte inges. 20 Orgelsonaten und Charakterstücke für Orgel.
Das Orgelkonzert Nr.2 g-moll op.177 erweitert Rheinberger für Streichorchester,Hörner, Trompeten
und Pauken.

Charles-Marie Widor Orgelstück Sinfonie Nr.5 f-moll op.42, Nr.1, gehört zu den bekanntesten
und virtuosesten Orgelsinfonien überhaupt.
Der virtuosen Toccata vorangestellt ist ein Adagio zu hören, die dem Stück einen garadezu entrückten
Klang verleiht - vor dem folgenden grossen Sturm an Virtuosität und Klangrausch.
Die Orchesterbegleitung ist beeindruckent gelungen.
Ein Klangvomlumen, ob nun von der Orgel, Streicher, Pauken, Trompeten etc. entrückt einem der Wirklichkeit.
Grandiose Aufnahme von Raum und Klanginterpretation der allerersten Güte, etwas gelungeneres kann von den Interpreten nicht verwirklicht werden.

@ Peter, das wäre auch etwas bestimmt für Dich.......
falls Du an der St.Hedwigs-Kathredale einmal vorbeikommst, kannst Du die dort ausliegenden CDs
einmal ansehen und erwerben.

Für sonstige CD-Bestellungen ist per EMail: domgemeinde@hedwigs-kathedrale.de möglich.

Eine absolute Spitzen-CD mit Orgelwerken des 19. und 20. Jahrhunderts.

Grüsse
reklov29
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petemonova

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44

Montag, 14. März 2005, 23:02

Hallo Reklov,

da hast du mir ja wieder mal den Mund wässrig gemacht. :D

Ich bin zwar jeden Tag in Berlin, aber von der St.Hedwigs-Kathedrale habe ich noch nichts gehört. Kannst du sagen, in welchem Stadtteil die liegt?
Wahrscheinlich kenne ich sie sogar vom Sehen oder Vorbeifahren, ich kann sie jetzt aber nicht zuordnen.

Und: Wie teuer ist diese CD?


Gruß, Peter.
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- Mauricio Kagel

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45

Dienstag, 15. März 2005, 20:31

Hallo Peter,

die St.Hedwigs-Kathedrale liegt in Ostberlin,Behrenstr.39, in der Nähe der Französischen Strasse nicht weit von der Deutschen Staatsoper, Unter den Linden.
Ein Konzertbesuch dort mit der hervorragenden Klais-Orgel ist nur zu empfehlen.... ein Klangwunder
in dieser herrlichen Rundkirche...

Grüsse
reklov29
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46

Freitag, 18. März 2005, 21:10

DVD Bau einer Orgel

Hallo,

heute möchte ich einmal etwas besonderes vorstellen als DVD-Video:

Aufbau einer Schweizer Orgel für den Papst, ein Dokumentarfilm von Andreas Brütsch





Die neue Orgel der Sixtinischen Kapelle ist das Werk der Schweizer Firma Mathis-Orgelbau in Näfels (Glarus).
Filmemacher Andreas Brütsch erzählt in diesem Dokumentarfilm mit eindrücklichen Bildern von Bau und Weihe der Orgel, deren bemerkenswertestes Detail wohl die Mobilität ist: Nach jedem "Auftrit" kann das rund vier Tonnen schwere Instrument wieder aus der Kapelle gebracht werden, über Gänge und Stiegen in einen Raum, der höher als Sixtina liegt.

Die Organisten des Petersdomes, J. Goettsche und G. Libertucci, sowie Stiftsorganist Pater T. Flury OSB aus Einsideln spielen zur Orgelweihe am 04.12.2002 Werke von J.S. Bach, G. Liberto sowie Improvisationen.

Diese DVD habe ich mir heute bestellt und werde nach Erhalt darüber berichten....

Grüsse
reklov29
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ThomasBernhard

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47

Samstag, 19. März 2005, 00:32

RE: DVD Bau einer Orgel

@ reklov

hört sich sehr interessant an, freue mich auf deinen bericht.
Gruß, markus
Frauen und Kinder zuerst

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Samstag, 19. März 2005, 14:58

Hallo Anti,

eine empfehlenswerte CD für Orgelmusik Bachscher-Werke ist immer Helmut Walcha (1907-1991)
erblindeter Organist mit 16 Jahren aber einer der grössten Orgelinterpreten des 20.Jahrhunderts.

siehe im Tamino Thread nachzulesen
Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge BWV 565

CDs können hier erworben werden


Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

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49

Samstag, 19. März 2005, 19:47

@Anti,


weitere neue CD-Veröffentlichungen mit Orgelwerken von J.S.Bach



Orgelkonzerte BWV 592-594, 596 +Choral;BWV 754;Fuge BWV 578;Fantasie BWV 563;Canzona
BWV 595
Andre Isoir / Orgel Saint-Cyprien en Perigord

sowie eine weitere CD-Einspielung:

Passacaglia BWV 582 +Schübler-Choräle BWV 645-650;Choräle BWV 690, 691, 705, 709;
+Fughetta BWV 701 & 704:Üartota doverse spüra BWV 768;
+Trio BWV 584
Andre Isoir
an der herrlichen Barock-Orgel in der Basilique Benedictine Weingarten
zu beziehen bei jpc, empfehlenserte CDs.


Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

bubba

Fortgeschrittener

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50

Sonntag, 20. März 2005, 17:08

Meine Empfehlung ist folgende CD:
Max Reger: Orgelwerke.
Franz Lehrndorfer an der Orgel im Dom zu Eichstaett.
CD Calig CAL 50877.

Es gibt leider kein Bild von dieser CD.

Grüße
bubba
Das Frühstück ist ihm viel zuviel Zeremonie. Die ganze Lächerlichkeit kommt zum Ausdruck, wenn ich den Löffel in die Hand nehme. Die ganze Sinnlosigkeit. Das Zuckerstück ist ja ein Anschlag gegen mich. Das Brot. Die Milch. Eine Katastrophe. So fängt der Tag mit hinterhältiger Süßigkeit an.

reklov29

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Montag, 21. März 2005, 21:32

RE: DVD Bau einer Orgel

Hallo Markus,

die DVD habe ich heute per Post bekommen.

Aus Zeitgründen werden ich in den nächsten Tagen erst die DVD "Bau einer Orgel" rezensieren.


Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

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Donnerstag, 24. März 2005, 22:12

Hallo,
heute einmal aus der hiesigen Gegend Einspielungen von Orgelwerken:

Die Beckerath-Goll-Orgel
in der Marktkirche St. Nicolai Hameln

Johann Nepomuk David (1895-1977)
Johannes Brahms (1833-1897)
Max Reger (1873-1916)




Die Orgel:
Rudolf von Beckerath (Hamburg), 1966,
Goll (Luzern), 1991. (III/40)


… das Programm ist bewußt sehr einseitig gewählt: Deutsche Orgelmusik der Spätromantik und aus dem Zentrum der Orgelbewegung. Drei großformatige Werke zum Thema "Tod und Ewigkeit"…

Hörenswerte CD der Spätromantik an der klanglich schönen Beckerath-Orgel in der Marktkirche
St.Nicolai in Hameln....

Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

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Samstag, 26. März 2005, 16:41

Heute einmal Orgelmusik mit Orchester von G.F. Händel (1685-1759)



G.F.Händel:
Orgelkonzerte Nr. 4, 5,7, 10, 13
Franz Haselböck, Orgel,
Capella Savaria,
Leitung: Pal Nemeth

Pál Némeths Capella Savaria reiht sich ein in die barocke Klangvielfalt der heutigen Orchesterlandschaft
und musiziert gekonnt die Händelschen Orgelwerke mit einer schönen sensiblen Feingliedrigkeit.

Franz Haselböck gelingt es hier als Organist die Orgelmusik mit dem Barockorchester in einem
galanten musikalischen Dialog eintreten zu lassen.
Virtuose Interpretation, Registrierung und einer grandiosen Klangfülle, die hier erzielt worden ist.

Für Orgelliebhaber, die Stücke mit einem Barockorchester begleitend lieben, ist diese CD genau das,
was absolut zur Spitzenklasse gehört.....

Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

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Samstag, 26. März 2005, 18:19

Als Nachtrag:
Folgende Werke wurde auf der Beckerath-Goll-Orgel in der Marktkirche St. Nicolai, Hameln
eingespielt:


Johann Nepomuk David (1895-1977):
"Es ist ein Schnitter, heißt der Tod" ("Dies Irae")
Partita für Orgel (1947), Choralwerk X
Johannes Brahms (1833-1897):
Elf Choralvorspiele op.posth.122 (1896)
musiziert in der Reihenfolge des Autographs
I Mein Hesu, der du mich
II Schmücke dich, o liebe Seele
III Herzliebster Jesu
IV O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen
V O Gott, du frommer Gott
VI O welt, ich muß dich lassen
VII Herzlich tut mich erfreuen
VIII Es ist ein Ros’ entsprungen
IX Herzlich tut mich verlangen
X Herzlich tut mich verlangen
XI O Welt, ich muß dich lassen
Max Reger (1873-1916):
"Wie schön leucht’ uns der Morgenstern"
Choralfantasie op.40/1 (1899)

Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

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55

Montag, 28. März 2005, 19:23

Käte van Tricht Organistin

Hallo,

bin heute auf ein Schätzchen der grossen Bremer Domorganistin Käte van Tricht gestossen, dass ich hier
vorstellen möchte: J.S. Bach, Goldberg Variationen BWV 988, an der Bremer Domorgel.



Erscheinungsdatum: 1995
Auszug aus dem rezensierten Werk vom Label Dabringhaus und Grimm in Detmold:

Mit Käte van Tricht hat MDG ein weiteres Dokument der Bachtradition aufgelegt: Karl Straube, einer der berühmtesten romantischen Orgelvirtuosen, hat Bachs Orgelwerke in Dynamik, Registrierung, Agogik, Phrasierung, Tempo und Artikulation akribisch und einfühlsam ergänzt. Die an der großen romantischen Sauer-Orgel des Bremer Doms mit glutvoller Virtuosität digital in Klang gesetzte Einspielung ist ,,geradezu ein Orgelfest" (Musica Sacra). Von ihrer anderen Seite zeigt sich Käte van Tricht bei der Einspielung der ,,Goldbergvariationen", für die sie die vielen Farbmöglichkeiten der barocken van-Vulpen-Orgel im Bremer Dom nutzt.

Die ,,Goldbergvariationen" zählen zu den bedeutendsten Variationszyklen der Musikgeschichte. Daher wundert es nicht, daß sich viele Interpreten um die Ausdeutung kümmern.

Als eine sehr gelungene Einspielung an der grossen Sauerorgel zu empfehlen....

Grüsse
reklov29
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Zitat: J.E.G.

Karsten

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56

Montag, 28. März 2005, 19:36

RE: Käte van Tricht Organistin

Zitat

Original von reklov29Als eine sehr gelungene Einspielung an der grossen Sauerorgel zu empfehlen....

Achtung, reklov29!
Die Aufnahme der Gldberg-Variationen hat Käte van Tricht an der (kleineren) Bach-Orgel (Erbauer: van Vulpen) eingespielt und nicht an der großen Hauptorgel (Erbauer: Sauer).
Aber ebenfalls sehr zu empfehlen ist ihre Bach-Einspielung nach der "romantischen" Straube-Edition an der großen romantischen Sauer-Orgel im Bremer Dom.

Gruß
Karsten

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57

Montag, 28. März 2005, 19:46

RE: Käte van Tricht Organistin

Hallo Karsten,

bei der Aufnahme handelt es sich um:
Von ihrer anderen Seite zeigt sich Käte van Tricht bei der Einspielung der ,,Goldbergvariationen", für die sie die vielen Farbmöglichkeiten der barocken van-Vulpen-Orgel im Bremer Dom nutzt.

Danke für den Hinweis.

Grüsse
reklov29
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Zitat: J.E.G.

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58

Sonntag, 10. April 2005, 14:59

RE: DVD Bau einer Orgel

Hallo,

die Vorstellung und Besprechung der DVD:

"Eine Schweizer Orgel für den Papst"



verlagere ich in den Thread: O r g e l m u s i k a u f D V D

Grüsse
reklov29
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Zitat: J.E.G.

reklov29

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Sonntag, 10. April 2005, 21:28

Orgelmusik der Romantik Dom zu Fritzlar

Höre z.Zt. Orgelmusik der Romantik auf der Klaistorgel im Dom zu Fritzlar
Organist Hans-Jürgen Kaiser, Organist am Hohen Dom zu Fulda



Werke:

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Orgelsonate A-Dur op. 65 Nr. 2
Orgelsonate A-Dur op. 65 Nr. 3

Franz Liszt (1811-1886)
Präludium und Fuge über B-A-C-H

Louis-Victor-Jules Vierne (1870-1937)
Carillon de Westminster

Félix Alexandre Guilmant (1837-1911)
Sonate I d-moll op. 42

Die Klais-Orgel des Domes zu Fritzlar
Orgelmusik der Romantik
Aus der Reihe: "Das Orgelportrait"

Hans-Jürgen Kaiser - Orgel
für 6,00 € hier zu erwerben


Einspielung der Romantischen Orgelwerke an der 1929 erbauten Klais-Orgel im Dom zu Fritzlar.
Sie besitzt 43 Register und sind klanglich, orgelbautechnisch und in der Raumwirkung, geschickt über
zwei neu eingerichtete Geschosse in die romanische Altsubtanz der Westanlage des Hauptschiffes
gestellt worden.
Es handelt sich um eine der ersten voll elektrifizierten Spitzenorgeln in Deutschland. Sie befindet
sich in einem hervorragenden Zustand und dass die Dynamik in der Orgellandschaft Deutschland im
20.Jahrhundert ungewöhnlich produktiv gewesen sein muss: nur ganz wenige Orgeln dieser Zeit
haben zwei Generationen unverändert überstanden.
Sie wurde 1994 umfassend instand gesetzt, nachdem ihr Bestand vor allem vom Holzwurm bedroht war.
Als ein absolutes Spitzeninstrument als Orgel in der heutigen Zeit anzusehen.

Letztes Wochende besuchte ich ein dortiges Orgelkonzert im Dom zu Fritzlar und war von der Klangvielfalt dieser schönen Orgel sehr beeindruckt.

Als Organist einer beschaulicheren Gangart des Musizierens ist H.J. Kaiser einzustufen.


Grüsse
reklov29
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Zitat: J.E.G.

petemonova

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60

Montag, 11. April 2005, 11:05

Hallo Reklov,

die Programmzusammenstellung auf dieser CD spricht mich sehr an,
ich werde mir diese Aufnahme mal notieren.

Bei jpc gibt's die CD übrigens für einen Euro günstiger.
Wer den Cent nicht ehrt... :D


Gruß, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel