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Pius

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91

Montag, 22. Dezember 2008, 17:00

Ich widme mich gerade diesem wunderbaren Dokumentarfilm:



:angel: :angel: :angel:

Da möchte man doch am liebsten gleich konvertieren...

Viele Grüße,
Pius.

ThomasBernhard

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92

Dienstag, 23. Dezember 2008, 21:04

Zitat

Original von Pius
Da möchte man doch am liebsten gleich konvertieren...


Von katholisch nach katholisch?

Und? Hast Du ihn ganz ausgehalten? Auf einem kleinen Fernseher zieht der sich ja schon ein bisschen, war bisher jedenfalls mein Eindruck...

:hello:
Frauen und Kinder zuerst

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Robert Stuhr

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93

Dienstag, 23. Dezember 2008, 21:55

Passend zum Fest des Friedens :D




Die Staffeln 1-4 habe ich auf UK-DVD. Da aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen die letzte Folge der 5.Staffel im UK massiv gekürzt wurde, bin ich ausnahmsweise auf die deutsche DVD ausgewichen (die ebenfalls O-Ton aufweist). Staffel 6 ist wieder im UK bestellt und unterwegs.

Eine harte, aber ungemein spannende Serie, die auf jede eindeutige Zuordnung von Gut und Böse verzichtet. Eine der besten Cop-Serien der letzten Jahre!

Auch in den letzten Tagen gesehen:



Etwas uneinheitlicher Film mit unbefriedigendem Ende, der auf einem japanischen Roman beruht. Atmosphärisch ist allerdings die erotisch-geheimnisvolle Stimmung recht gut eingefangen.





Zwar für einen Spottpreis und aus nostalgischen Gründen (Beisser!) gekauft, aber dennoch eine große Enttäuschung. Da sind die Connery- oder auch die modernen Bond-Filme um Längen besser. Moore war nie wieder so gut wie in "To Live and Let Die".


Ganz großartig gefiel mir hingegen



Ruhiger, von den Schauspielern getragener Film ohne künstlich aufgeregte Dramaturgie und gewaltsame konstruiertem Tiefgang. So muß es sein!

Das gilt auch für



allerdings mit Abstrichen, weil doch bemühter und das Ende schwächer, dennoch ein Filmabend mit Gewinn.

Daniel Auteuil ist wohl in jedem zweiten franz. Film zu sehen, fast wie Depardieu...
Ermutigung nach 200 Jahren (auf dem heimweg von einem orgelkonzert)
Zu füßen gottes, wenn
gott füße hat,
zu füßen gottes sitzt
bach,
nicht
der magistrat von leipzig
(Reiner Kunze, Auf eigene Hoffnung, Gedichte)

Pius

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94

Dienstag, 23. Dezember 2008, 23:06

Hallo Markus,

Zitat

Original von ThomasBernhard

Zitat

Original von Pius
Da möchte man doch am liebsten gleich konvertieren...


Von katholisch
nach katholisch?


Von katholisch de iure nach katholisch de facto.
Nennt man nicht auch den Klosterbeitritt Konvertieren? Das meinte ich eigentlich.

Zitat


Und? Hast Du ihn ganz ausgehalten? Auf einem kleinen Fernseher zieht der sich ja schon ein bisschen, war bisher jedenfalls mein Eindruck...


Es fehlt noch ca. eine halbe Stunde. Das dramatische Finale steht also noch aus. ;)

Viele Grüße,
Pius.

Johannes_Krakhofer

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95

Freitag, 26. Dezember 2008, 22:38

Bei mir läuft:


SCARAMOUCHE

Einer der besten "Abenteuer"/ Mantel und Degen Filme überhaupt!
:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
Den Mozart und den Wagner hör´ich gerne, wenn ich jausen
nur beim Herrn Stockhausen kriegt mein Hamster Ohrensausen

(Erste Allgemeine Verunsicherung)

Ingrid

Profi

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96

Freitag, 26. Dezember 2008, 23:03

Zitat

Original von Ulli
Gestern geschaut:



:wacky:


Und von Audiamus kam diese Antwort:
Nur ein wacky für diesen schwachsinnigen Film?

Er wurde ja vorgestern in der ARD übertragen und da gleich zu Beginn ziemlich viel Blut floss, aber viele im Bekanntenkreis des Lobes voll waren, hielt ich durch und sah die Aufnahme auch gleich am nächsten Tag noch einmal an. Nur selten war ich so mitten drin im Geschehen und fand es echt gut und überhaupt nicht schwachsinnig, wie in der kurzen Zeit die verschiedenen Charaktere glaubhaft entwickelt wurden. Natürlich bleibt es Kino und im wirklichen Leben gibt es diese Geschichte bestimmt nicht, aber trotzdem fand ich sie unter die Haut gehend. In unserer Familie hat auch schon jeder nach seinem speziellen Ton gesucht und es hat sich nicht einmal schlecht angehört :pfeif:

:hello: Ingrid

Jacques Rideamus

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97

Freitag, 26. Dezember 2008, 23:26

Melville

Nein, nicht Herman, sondern der Meister des französischen Thrillers Jean-Pierre Melville.

Genau das richtige Programm für zwei total erkälteten Feiertage, denn so krank kann man gar nicht sein, dass man bei diesen superb gestalteten Meisterwerken nicht aufmerksam bleiben kann:



Le Doulos mit Jean-Pierre Belmondo, Serge Reggiani, Michel Piccoli u.a. - das Urmuster aller späteren Gangsterfilme Melvilles, das er zwar immer wieder erreicht, aber kaum übrtroffen hat

und einer der besten Filme aller Zeiten:



L'armée des ombres mit Lino Ventura, Simone Signoret, Jean-Pierre Cassel u.a.
Melvilles stocknüchterne, aber gerade deswegen besonders nachhaltig verstörende Schilderung des selbstmörderischen Lebens in der Resistance zur Zeit des Schlächters Barbie, in die auch seine eigenen Erfahrungen als Resistance-Kämpfer eingeflossen sind. Wenn man je einen Beweis dafür sucht, dass das Aussparen von Brutalität viel wirksamer ist als deren detaillierte Darstellung, hier ist er.

Unfassbar, dass man den Film, den ich glücklicherweise bei seiner Ausstrahlung 1990 mitgeschnitten hatte, bei uns nicht bekommen kann.

:hello: Jacques Cineamus
Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

Uwe Schoof

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98

Freitag, 26. Dezember 2008, 23:29

Hitchcock

Heute war bei uns Kinotag. Es gab Alfred Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte".



Bei mir selbst zum dritten oder vierten Mal. Für mich, als großer Hitchcock-Fan, einer seiner drei besten Filme; tolles Drehbuch, Ausstattung, Schauspieler... Und ungemein spannend und unterhaltsam.

Uwe
Ich bin ein Konservativer, ich erhalte den Fortschritt. (Arnold Schönberg)

Michael Schlechtriem

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99

Samstag, 27. Dezember 2008, 01:18

Zitat

Bei mir selbst zum dritten oder vierten Mal. Für mich, als großer Hitchcock-Fan, einer seiner drei besten Filme; tolles Drehbuch, Ausstattung, Schauspieler... Und ungemein spannend und unterhaltsam.

Und, lieber Uwe, nicht zu vergessen: Die tolle Musik von Bernard Herrmann.
:hello:
"I should never have switched from Scotch to Martinis.“
Humphrey Bogarts letzte Worte.

Theophilus

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100

Samstag, 27. Dezember 2008, 01:29

Zitat

Original von Uwe Schoof
Oh ja, Ekkehard, das habe ich auch, ebenfalls drei:

- Der erste ist, wie genannt, Capras "Ist das Leben nicht schön?". Ich finde auch, dass dies ein super Film ist, und zwar in jeglicher Hinsicht.

- Der zweite ist Wylers "Ben Hur", wie der erstgenannte einer meiner Top-Kinofilme; ich habe ihn schon so oft gesehen, dass ich mehrere Dialoge mitsprechen kann.

- Der dritte: "Wir sind keine Engel" von Curtiz. Der ist, wie Capras Werk, auch so richtig schmalzig nett, und ein weiteres Prädikat: Ustinov.

Gruß,

Uwe


Ben Hur als Weihnachtsfilm finde ich etwas überraschend. In die Trias von Weihnachtsklassikern könnte man auch White Christmas einbauen.

:hello:

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Uwe Schoof

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101

Samstag, 27. Dezember 2008, 01:44

Lieber Theophilus,

"Ben Hur" empfinde ich als Weihnachtsfilm insbesondere aus drei Gründen:

1. weil er häufig zu Weihnachten im Fernsehen gesendet wird,
2. weil er mit der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem beginnt und
3. weil das Gute und Menschliche siegt, was ja schließlich durch 2. möglich gemacht wurde.


Lieber Michael,

Natürlich hast Du völlig Recht; die Musik von "Der unsichtbare Dritte" - wie konnte ich die Erwähnung in einem Musikforum vergessen? Die Musik ist sehr plastisch und vordergründig. Sie harmoniert ausgezeichnet mit der künstlichen Choreographie (s. z.B. die Waldszene, die im Studio gedreht wurde und wunderbar märchenhaft erscheint) und der völligen Überzeichnung der Geschehnisse und Charaktere. Das ist für mich wahrlich ein Musterbeispiel für Poesie.

Gruß,

Uwe
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Theophilus

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102

Samstag, 27. Dezember 2008, 12:29

Zitat

Original von Uwe Schoof
Lieber Theophilus,

"Ben Hur" empfinde ich als Weihnachtsfilm insbesondere aus drei Gründen:

1. weil er häufig zu Weihnachten im Fernsehen gesendet wird,
2. weil er mit der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem beginnt und
3. weil das Gute und Menschliche siegt, was ja schließlich durch 2. möglich gemacht wurde.
...

Eine interessante Argumentation. Die Anfangssequenz dient doch nur als Klammer, die eigentliche Handlung beginnt 30 Jahre später. Dafür kulminiert der Film am Ende am Tag des Todes Jesu. Da letzterer für die Handlung des Filmes große Bedeutung hat, wäre Ben Hur eher ein Film für Ostern...

Dass Ben Hur häufig zu Weihnachten im Fernsehen gesendet wird, ist mir völlig entgangen. Das will aber nichts besagen... ;)

:hello:

Ciao

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Fairy Queen

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103

Freitag, 16. Januar 2009, 22:31

Kennt jemand den Film

Dolly und Chouchou

mit Katia und Marielle Labeque über die beiden Töchter Debussys und Faurés , die angeblich dieselbe Mutter hatten?

Es gibt sehr viele impressionistische Gemälde, Photos und vor allem Klaviermusik darinnen.
Leider wird nciht gesungen, obschon das geradezu auf der Hand gelegen hätte.

F.Q.
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

lohengrins

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104

Samstag, 17. Januar 2009, 07:44

RE: Hitchcock

Hallo.

Zitat

Original von Uwe Schoof
Heute war bei uns Kinotag. Es gab Alfred Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte".
...
Für mich, als großer Hitchcock-Fan, einer seiner drei besten Filme.


Welches sind denn die anderen beiden?

Ich sehe "Der unsichtbare Dritte" auch immer wieder gern. Und wenn ich noch zwei nennen sollte, wären das - wenig originell, ich weiß - "Die Vögel" und "Psycho". Bei letzterem finde ich den Vorspann mit der Musik Herrmanns schon so beeindruckend, dass ich mir das schon wie eine Art Musik-Video angeschaut habe.

Gruß, Ekkehard.

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105

Samstag, 17. Januar 2009, 09:51

Zum ersten Mal mit erheblicher Verspätung habe ich gestern diesen "Oldie" gesehen:


Indochine

Das erste Drittel der 150 Minuten ist sehr interessant und spannend, ab der Hälfte wird's langatmig, das letzte Drittel habe ich nur noch mit Hilfe des schnellen Vorlaufs durchgehalten.

Viele Grüße
Frank

Theophilus

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106

Samstag, 17. Januar 2009, 20:04

Wiedersehen

Auch schon ein Klassiker:


Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

pbrixius

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107

Samstag, 17. Januar 2009, 21:16

Zitat

Original von Fairy Queen
Kennt jemand den Film

Dolly und Chouchou

mit Katia und Marielle Labeque über die beiden Töchter Debussys und Faurés , die angeblich dieselbe Mutter hatten?

Es gibt sehr viele impressionistische Gemälde, Photos und vor allem Klaviermusik darinnen.
Leider wird nciht gesungen, obschon das geradezu auf der Hand gelegen hätte.


Der Originaltitel ist "The Loves of Emma Bardac" (1990). Darunter kann man ihn bei imdb finden.

Liebe Grüße Peter
Sie hätten's wenigstens nur sehen sollen. Das ganze mich in das Tanzen versunken.
(Goethe)

ThomasBernhard

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Freitag, 23. Januar 2009, 21:44

Billy Wilder: The front page / Extrablatt

Gute nacht! :hello:

Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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109

Freitag, 23. Januar 2009, 23:44

Ein Melodram von den Philippinen:


Blue Moon (Philippinen 2006); Regie: Joel Lamangan - Original mit engl. Untertiteln

Ein mit sehr großem Aufwand gemachtes Melodram über einen krebskranken alten Mann, der nur noch wenige Wochen zu leben hat und sich auf die Suche nach seiner großen Liebe macht, die ihn vor vielen Jahren verlassen hat. Hervorragende Regie und Schauspieler machen den Film trotz der drolligen Special-Effects sehenswert.

Viele Grüße
Frank

Uwe Schoof

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Samstag, 24. Januar 2009, 20:44

RE: Hitchcock

Zitat

Original von lohengrins

Zitat

Original von Uwe Schoof
Heute war bei uns Kinotag. Es gab Alfred Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte".
...
Für mich, als großer Hitchcock-Fan, einer seiner drei besten Filme.


Welches sind denn die anderen beiden?

Ich sehe "Der unsichtbare Dritte" auch immer wieder gern. Und wenn ich noch zwei nennen sollte, wären das - wenig originell, ich weiß - "Die Vögel" und "Psycho". Bei letzterem finde ich den Vorspann mit der Musik Herrmanns schon so beeindruckend, dass ich mir das schon wie eine Art Musik-Video angeschaut habe.


Hallo Ekkehard,

die beiden anderen sind "Die Vögel" und, mit etwas modernerer Handschrift, "Frenzy".

"Psycho" ist natürlich, besonders wegen seiner Stimmung, auch klasse, allerdings stören mich da die letzten Sequenzen.

Gruß,

Uwe
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ThomasBernhard

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Montag, 26. Januar 2009, 00:15

Habe gerade die Zauberberg-Verfilmung auf arte gesehen.

Die Filmmusik von Jürgen Knieper mit ihren Anlehnungen an Mahler, Skrijabin aber auch Bernard Herrmann ("Taxi Driver-Akkordwechsel") fand ich sehr stimmig!

Frauen und Kinder zuerst

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Gregor

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Montag, 26. Januar 2009, 00:17

Die Tudors

Jetzt hat mich also auch das Tudors-Fieber gepackt. Auch wenn ein paar Tatsachen historisch nicht ganz korrekt sind, hält sich die Produktion doch ziemlich genau an die Geschehnisse. Sehr aufwendig produziert erzählen die ersten beiden Staffeln der Serie die politischen Ereignisse rund um die Regierungszeit Heinrichs VIII und dessen turbulentes Privatleben. Im Focus stehen hier seine ersten beiden Ehen mit Katharina von Aragon und Anne Boleyn. Die Serie ist spannend gemacht und auch die Darsteller sind sehr gut, vor allem der charismatische und intensiv spielende Jonathan Rhys Meyers als Heinrich überzeugt voll. Er wurde für seine Darstellung für den Golden Globe nominiert. Ebenfalls großartig spielen Maria Doyle Kennedy als Heinrich's erste Gattin, Katharina von Aragon, und Sam Neill als karrieregeiler Kardinal Wolsey. In der zweiten Staffel gibt Peter O'Toole Papst Paul III.





Nach der tollen ersten Staffel darf man gespannt sein auf Staffel zwei, die gerade auf DVD veröffentlicht wurde. Da kommt es ja zum endgültigen Bruch mit Katharina und Heinrich's Loslösung von der röm. kath. Kirche hin zur Gründung seiner eigenen Anglikanischen Kirche. In dieser Staffel geht es aber dann auch Anne Boleyn an den Kragen.

Die Englische Geschichte zu jener Zeit bietet Filmstoff vom Feinsten und die Tudors kurzweilige Unterhaltung. Staffel drei wurde gerade produziert und soll Ende 2009 im TV laufen und auf DVD erscheinen.

Gregor

ThomasBernhard

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Montag, 26. Januar 2009, 00:23

und nach der angenehmen Zeit, die ich gerade auf dem Zauberberg in Davos verbrachte, gibts gleich noch einen Kurzausflug zu FQ nach Venedig. Allerdings nur ganz kurz, um zu untersuchen, ob die nagelneue DVD überhaupt läuft und was für Bonus-Zeug drauf ist.

Gute nacht

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pbrixius

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Montag, 26. Januar 2009, 05:50

Zitat

Original von ThomasBernhard
Habe gerade die Zauberberg-Verfilmung auf arte gesehen.

Die Filmmusik von Jürgen Knieper mit ihren Anlehnungen an Mahler, Skrijabin aber auch Bernard Herrmann ("Taxi Driver-Akkordwechsel") fand ich sehr stimmig!



Lieber Thomas,

ich habe für ein Viertelstündchen auch hinein gesehen - und mir vorgenommen zu einer günstigeren Zeit wieder den ganzen Film einzulegen, auf DVD habe ich ihn da und fand ihn gestern Abend so faszinierend wie eh.

Liebe Grüße Peter
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Montag, 26. Januar 2009, 06:55

Lieber Thomas, benvenuto a Venezia! Es gibt noch freie Plätze in unserer Bar auf dem Campo di Santa Margherita!
Was den Film angeht: ich habe ihn vor sehr vielen Jahren, noch in der Schule, zum ersten Mal gesehen und war danach total weggetreten. Und das nciht nur wegen Mahlers Adagietto.

Inzwischen habe ich selbst schon einen der Strandkörbe besagten Hotels getestet- und auch ohne Tadzio hat Venedig seinen Zauber nciht verloren.


Den Zauberberg Film kenne ich leider nco hnciht. Was sic haber unbedingt ändern muss....
Ich habe letzte Woche filmemässig im Reiche der frz. Louis und des Lullisten geschwelgt und mir angesehen:

Le Roi danse immer wieder ein Genuss!


und von Betrand Tavernier:

Que la fête commence


Zwei aussergerwohnlcihe Filme, mindestens so "dekadent" wie die obigen Thomas Manns, aber auf eine ganz andere Weise.
Den Tavernier kannte ich noch nicht- er beschreibt die Regentschaft des Philippe von Orleans(Sohn der armen Lieselotte vo nder Pfalz- sie hat sich sicher im Grab rumgedreht!) für Louis XV, enthält viel Musik des besagten Regenten und man fragt sich anschliessend , warum es mit der Revolution noch 80 Jahre gedauert hat.

F.Q.
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Robert Stuhr

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Montag, 26. Januar 2009, 09:25

Zitat

Original von Gregor
Jetzt hat mich also auch das Tudors-Fieber gepackt. Auch wenn ein paar Tatsachen historisch nicht ganz korrekt sind


Wie es der Zufall will, habe ich mir die 1.Staffel bei Amazon.uk gekauft (günstig für ca.10 Pfund) und mir am Wochenende angesehen.

Positiv fällt die recht aufwendige Produktion auf, ebenso sind einige der Schauspielleistungen (Rhys-Meyers, Neill, Doyle Kennedy) herausragend.

Mit historischen Ungenauigkeiten kann ich prinzipiell gut leben, handelt es sich doch nicht um eine Doku. Was mich jedoch stört, sind vermeidbare historische Fehler. Will sagen Fehler, deren Richtigstellung der Dramaturgie der Fernsehserie keinen Abbruch getan hätte. Meines Erachtens hätte man sich da mehr Mühe geben können. Ein wenigsten grundsätzlich korrekter Handlungsablauf wäre genauso spannend gewesen.

Unter dem Strich eine ganz nette Fernsehunterhaltung, die aber von der Handlung her über das übliche Seifenopern-Niveau wenig hinausgeht, nur eben im England um 1530 spielt. "Dallas" in der Renaissance eben.

Ich werde mir die 2.Staffel jedenfalls nicht kaufen.
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Gregor

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Montag, 26. Januar 2009, 20:47

Zitat

Original von Robert Stuhr

Zitat

Original von Gregor
Jetzt hat mich also auch das Tudors-Fieber gepackt. Auch wenn ein paar Tatsachen historisch nicht ganz korrekt sind


Wie es der Zufall will, habe ich mir die 1.Staffel bei Amazon.uk gekauft (günstig für ca.10 Pfund) und mir am Wochenende angesehen.

Positiv fällt die recht aufwendige Produktion auf, ebenso sind einige der Schauspielleistungen (Rhys-Meyers, Neill, Doyle Kennedy) herausragend.

Mit historischen Ungenauigkeiten kann ich prinzipiell gut leben, handelt es sich doch nicht um eine Doku. Was mich jedoch stört, sind vermeidbare historische Fehler. Will sagen Fehler, deren Richtigstellung der Dramaturgie der Fernsehserie keinen Abbruch getan hätte. Meines Erachtens hätte man sich da mehr Mühe geben können. Ein wenigsten grundsätzlich korrekter Handlungsablauf wäre genauso spannend gewesen.

Unter dem Strich eine ganz nette Fernsehunterhaltung, die aber von der Handlung her über das übliche Seifenopern-Niveau wenig hinausgeht, nur eben im England um 1530 spielt. "Dallas" in der Renaissance eben.

Ich werde mir die 2.Staffel jedenfalls nicht kaufen.


Natürlich hat das was von Seifen-Oper aber so ging es halt damals auch wirklich zu. Einer spielte den anderen aus, um die Gunst des Königs für sich zu gewinnen. Wolsey war eher auf seinen persönlichen Profit aus, Thomas Moore verfolgte fanatisch seine religiösen Ziele. Und alle suchten, um ihre Pläne zu verwirklichen, die Nähe zum König. Dabei wurde manipuliert und intrigiert ohne Ende. Nicht selten hat halt einer seinen Kopf dabei verloren. :wacky:

Nachdem ich mich lange mit Heinrich VIII und seiner Regierungszeit beschäftigt habe, bin ich doch erstaunt wie korrekt sie dem Leben der Figuren folgen. Katharina, eine Frau von großer Würde, die vom Volk wirklich geliebt wurde und nie die Scheidung von Heinrich akzeptiert hat, Anne Boleyns enormer Einfluß auf Heinrich, die Kammerzofe Lady Blount, die Heinrich tatsächlich einen illegitimen Sohn gebar, die skrupellose Heiratspolitik oder Heinrich's Angst, daß sich jenes berühmte Bibelzitat bewahrheiten könnte, welches besagt, er werde mit der Unfähigkeit Kinder zu zeugen bestraft, da er eine Ehe mit der Witwe seines Bruders eingegangen ist - wenn er dies auch als Vorwand heranzieht, um aus der Ehe mit Katharina herauszukommen, um Anne Boleyn heiraten zu können. Das sind nur wenige der vielen Tatsachen, die gezeigt werden.

Die 2. Staffel ist ein Muß, noch dazu wenn man weiß, was es da für dramatische Änderungen in der Geschichte gab, die bis heute nachwirken. :yes:

Gregor

Robert Stuhr

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Freitag, 30. Januar 2009, 10:30

Habe mir nach einigem Zögern dieses DVD zugelegt:




Die Extras auf der 2.DVD konnte ich noch nicht sehen, aber den Film. Es kommt mir vor, als habe jemand den Staub von der Bond-Serie gewischt. Ein Film wie ein Paukenschlag. Nach den ganzen mit Spezialeffekten und Gimmicks vollgestopften Vorgängern setzt dieser auf Bond, und (fast) nichts als Bond. Craig ist die Idealbesetzung für diese Herangehensweise. Seit Connery der beste Bond!


EIn ganz anderes Kaliber ist




Genial!!!! Erstklassig besetzt mit Halle Berry und Benicio del Toro, einfühlsam inszeniert von Susanne Bier, trifft der Film genau meinen Geschmack: Existenzielles Thema, Trauer, Melancholie, kein aufgesetzes Happy End, nonlinearer Handlungsablauf. Gute Kameraarbeit, die sich auf Personen und ihr nächstes Umfeld konzentriert.

Den Film werde ich mir noch häufig ansehen...
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Sonntag, 1. Februar 2009, 01:31


Across the Universe
USA, 2007

Freunden der Musik der Beatles sei dieser Film angeraten! An den Songs der Fab Four orientiert sich die Handlung über ein halbes Dutzend junger Menschen, die es Ende der 60er nach New York verschlägt und die sich inmitten von revolutionärem Aufbruch, vor der Kulisse des Vietnam-Kriegs in turbulenten Liebes- und Freundschaftsverstrickungen befinden. Das Ganze ist angelegt als Musical und von Regisseurin Julie Taymor (Frida) visuell beeindruckend und rauschhaft umgesetzt. Und es gibt irre Gastauftritte von Joe Cocker und Bono. Fein ist es, wie die Beatles-Songs arrangiert wurden und wie sie in die Handlung eingebunden werden. Die Figuren tragen übrigens Namen wie Jude, Prudence, Lucy oder Dr. Robert... Da klingelt's doch, oder?

LG
B.
"Once you've seen your face on a bottle of salad dressing, it's hard to take yourself seriously."
Paul Newman

Theophilus

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120

Sonntag, 1. Februar 2009, 02:46

Zitat

Original von Barbirolli
... Die Figuren tragen übrigens Namen wie Jude, Prudence, Lucy oder Dr. Robert... Da klingelt's doch, oder?


Sachte geläutet hat es schon beim Titel (ein Songtitel von der LP Let It Be).

:hello:

Ciao

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