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ThomasBernhard

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1

Montag, 1. September 2008, 19:10

welchen Film schaut ihr gerade / in Kürze / mit momentaner Unterbrechung ?

Neues Unterforum? Schreit nach altbekanntem thread :D

bisschen arg sentimental und doch gut.
Bei Saturn vorhin fast nicht gefunden, da in der Abteilung "deutscher Film" abgestellt... wer sucht denn schon da...

Ein Lied von Liebe und Tod / Gloomy Sunday

Joachim Król - Ben Becker - Erika Maroszsán - Stefano Dionisi

Regie: Rolf Schübel

deutsch-ungarische Co-Produktion 2001

leider ohne ungarische Sprachfassung! aber vielleicht wurde ja gar keine ungarische Synchronfassung produziert....

Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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Draugur

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2

Montag, 1. September 2008, 19:48

Ein Saturn mit einer Abteilung "Deutscher Film"? Nicht schlecht :D Kenne den Film leider nicht, wobei mir die Besetzung der Hauptrollen natürlich was sagt. Ist aber thematisch nicht ganz meine Richtung.

Ich schaue mit momentaner Unterbrechung "Exiled" von Johnnie To. Ich werde mit diesem zweifellos begabten Hongkonger Regisseur nicht ganz warm, man merkt, dass er dem Actiongenre ein menschliches Gesicht und höheren künstlerischen Anspruch zu geben versucht, was mich in dieser Form trotz prominenter Besetzung (Anthony Wong, Simon Yam) aber recht kalt lässt - ebenso wie in seinem Film "Running out of time". Kein Vergleich bspw. zur unglaublichen Wirkung der Filme von Park Chan-Wook ("Joint Security Area", "Oldboy" u. a.)
„People may say I can't sing, but no one can ever say I didn't sing."
Florence Foster-Jenkins (1868-1944)

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3

Montag, 1. September 2008, 20:38

Chabrol wird alt - und immer besser:


Die zweigeteilte Frau

Wieder einmal ein wunderbar perfides krimithrillerpsychodrama!

Viele Grüße
Frang

Michael Schlechtriem

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4

Montag, 1. September 2008, 20:49

"I should never have switched from Scotch to Martinis.“
Humphrey Bogarts letzte Worte.

ThomasBernhard

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5

Montag, 1. September 2008, 22:30

(irgend) einen "Bond" wollte ich dann doch auch mal in Originalsprache gesehen haben / zuhause haben.

Also, und das ist ja für lediglich 5 Euro eine einigermaßen lässliche Sünde, vorhin im Saturn zum "Lieblingsbond" (vor allem auch musikalisch!) "live and let die" gegriffen. (das urkomische "Diamantenfieber" stand bei Saturn leider erst gar nicht (mehr) zur Auswahl...)

Und den gibts jetzt gleich in der Glotze....

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Fairy Queen

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6

Montag, 1. September 2008, 23:08

RE: welchen Film schaut ihr gerade / in Kürze / mit momentaner Unterbrechung ?

Zitat

Original von ThomasBernhard
Neues Unterforum? Schreit nach altbekanntem thread :D

bisschen arg sentimental und doch gut.
Bei Saturn vorhin fast nicht gefunden, da in der Abteilung "deutscher Film" abgestellt... wer sucht denn schon da...

Ein Lied von Liebe und Tod / Gloomy Sunday

Joachim Król - Ben Becker - Erika Maroszsán - Stefano Dionisi

Regie: Rolf Schübel

deutsch-ungarische Co-Produktion 2001

leider ohne ungarische Sprachfassung! aber vielleicht wurde ja gar keine ungarische Synchronfassung produziert....



Lieber Thomas Bernhard-das ist Einer meiner Lieblingsfilme . Allein schon eine so schöne Frau zu sehen, lohnt das Ganze, aber ich mag auch zugegebenermassen solche etwas sentimentalen Filme mit Drei- und Vierecks-Geschchten und Musik und grossem Schicksal besonders gerne. Hier wird einfach die ganze Klaviatur gespeilt, ich sehe das durchaus, lasse mich aber gerne in Bann schlagen.

Krol ist phantastisch in der Rolle, auch wenn das Klischee des Juden hier zu Teilen bedient wird, und den Satz "Besser eine halbe Ilona als gar keine Ilona " werde ich eh nie mehr vergessen.

Grosses Gefühlskino! Evtl eher für Frauen geeignet? Keine Ahnung ?(

F.Q.
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

ThomasBernhard

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7

Montag, 1. September 2008, 23:51

RE: welchen Film schaut ihr gerade / in Kürze / mit momentaner Unterbrechung ?

Zitat

Original von Fairy Queen
den Satz "Besser eine halbe Ilona als gar keine Ilona " werde ich eh nie mehr vergessen.

Grosses Gefühlskino! Evtl eher für Frauen geeignet? Keine Ahnung ?(

F.Q.


Liebe F.Q.,
das freut mich, dass das einer Deiner Lieblingsfilme ist, ich habe den Film zum threadstart nämlich mit Bedacht gewählt. Er hat mich vorhin dann doch auch beträchtlich gerührt (auch wenn ich einige Kritikpunkte am plot vorzubringen hätte).

Aber nicht doch, nicht nur für Frauen geignet.... Sätze wie der von der "halben Ilona" treffen auch Männern in gewissen Lebenslagen voll ins Herz

:D :hello:

M
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Robert Stuhr

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8

Dienstag, 2. September 2008, 09:26

Derzeit als Leih-DVD aus der Stadtbücherei im Player:



Neugierig geworden bin ich auf den Film wg. der Regiearbeit von Sarah Polley, die mir in zwei Filmen von Isabel Coixet begegnet ist und einen tiefen Eindruck hinterlassen hat (My Life without Me, The Secret Life of Words).







Auch wenn ich den Film erst zur Hälfte sehen konnte, der Einfluß von Coixets Regiestil ist mE unverkennbar: das Thema, unaufgeregte Inszenierung, die Zurückhaltung bei der Regie unterstreicht die Leistungen der Schaupieler.

Wenn es bei diesem Eindruck bleibt, werde ich mir die DVD kaufen...

Für die beiden Coixet-Filme kann ich nur eine dringende Empfehlung aussprechen.


Ein Lied von Liebe und Tod ist - trotz der optischen Vorzüge der Hauptdarstellerin - wieder aus der Sammlung geflogen. Mir war er allzu klischeehaft angelegt, und zwar sowohl die Rolle von Krol als auch die von Ben Becker. Laaaaaangweilig.....
Ermutigung nach 200 Jahren (auf dem heimweg von einem orgelkonzert)
Zu füßen gottes, wenn
gott füße hat,
zu füßen gottes sitzt
bach,
nicht
der magistrat von leipzig
(Reiner Kunze, Auf eigene Hoffnung, Gedichte)

Klawirr

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9

Dienstag, 2. September 2008, 09:35

Bei mir gab's vergangene Nacht zum wiederholten mal diesen:



Liev Schreibers Regiedebut ist ein ungeheuer intensiv-anrührender, tieftrauriger und zugleich humorvoll-lebensbejahender Film.
Elijah Wood zeigt hier, daß er wirklich ein Charakterdarsteller ist.

Viele Grüße,
Medard

Fairy Queen

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10

Dienstag, 2. September 2008, 10:18




Hier mein liebster Film von einem meiner liebsten Regisseure: Pedro Almodovar.
Dieser unglaublcih intensive Film zeigt alle Qualitäten des grossen Spaniers.

Eine bis an die Grenzen des Absurden und Unglaubhaften getriebene Geschichte in den Extremregionen menschlicher Gefühle und Schicksale, eine überbordende Phantasie, berührende Personen -Psychologie und die Verbuindung verschiedener Künste. in diesem Fall haben wir Tanz, Stummfilmkino,(unglaublich beeindruckend, ein erotischer Stummfilm aus den 20iger Jahren mit einer surrealistischen Geschcihte) Gesang von Charvela Vargas(seither bi nich ihr Fan!) und Purcells Fairy Queen Lamento "O let me weep" in der Pina Bausch Version als Zugabe dabei.
All das zum Heulen schön!

Die Story in Kurzform
: zwei Frauen im Koma in einer Klink. eine ist eine Balletttänzerin nach ienem schweren Verkehrsunfall, die andere eine Stierkämpferin nach einem schweren Corrida-Unfall. Die Rekonvaleszenz Hoffnung für Beide tendiert gegen null. Die Tänzererin wird hingebungsvoll von einem Pfleger, der sei bereits vor dem Unfall leibte, versorgt. Er behandelt sie vollkommen so, als wäre sie bei vollem Bewusstsein udn sprciht mit ihr über Alles. Die Stierkämpferin wird nach komplizierten amôurösen Verwicklungen von ihrem derzeitigen Liebhaber widerwillig betreut.
Nachdem die Tänzerin von dem Pfleger schwanger ist, wandert Selbiger ins Gefängnis und begehy schlieslcih Selbstmord und sie erwacht aus dem Koma, ohne von ihm zu ahnen.
Das Ende ist bittersüss und überraschend.


Dringenst empfohlen an alle, die keine Angst vor Extremen haben.

F.Q.

Lieber T.B.-schön hast s du das oben gesagt ! :angel:
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Matthias Oberg

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11

Dienstag, 2. September 2008, 19:09

Hallo Fairy,

"Sprich mit ihr" halte ich auch für Aldomovars besten Film bis jetzt. Ich war hingerissen! Leichter, aber auch wunderbar und lustig: Sein "Volver" - tolle Frauenpower! Aber den hast du natürlich auch schon irgendwo erwähnt; - wie könnte es anders sein. :D

Hallo Robert Stuhr,

Isabel Coixet war auch für mich die Regieentdeckung in letzter Zeit. Auf "Mein Leben ohne mich" passt auch gut Fairys "bittersüß": Eine junge Frau, die sehr jung, gleich mit dem ersten Freund zwei Kinder bekommen hat, erfährt, dass sie nur noch wenig Zeit zu leben hat, beschließt, eine neue Frau für ihren Mann und Mutter für ihre Kinder zu finden und sich aber auch noch einmal zu verlieben, was, so jung schon Mutter geworden, bei ihr etwas zu kurz kam. Ein Film, der im Umgang mit dem Tod Mut macht - ohne billige Tröstung. Ich habe den Film gesehen als ich leider selber gleich mit zwei Todesfällen im engsten Kreis konfrontiert war. Hier noch einmal das deutsche Cover:



Nicht weniger hervorragend, Coixets neuerer Film wieder mit der phantastischen Sarah Polley und einem ebenfalls sehr sensibel spielenden Tim Robbins:



Auf einer norwegischen Ölplattform, auf der nach einem Brand die Förderung eingestellt worden ist, wird eine Krankenschwester eingestellt, um einen beim Brand Verletzten zu pflegen. Langsam, schrittweise sich vortastend, öffnen sich zwei Menschen, die allen Grund haben, völlig kaputt und "dicht" zu sein, einander und beginnen, wieder Lebensmut zu fassen, diskret unterstützt von den seltsamen Vögeln der restlichen Rumpfbesatzung der Plattform.

:hello: Matthias
"Freiheit, Weitergehen, ist in der Kunstwelt, wie in der ganzen, grossen Schöpfung, Zweck." Beethoven

ThomasBernhard

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12

Dienstag, 2. September 2008, 19:13

Ich freue mich: heute abend kann ich zum zweiten mal nach langer Zeit wieder den "Zug des Lebens" sehen.

Unter den, ich erfinde jetzt einfach mal ein Wort dafür, "Holocaust-Operetten" (also Filme wie "das Leben ist schön", die sich dem Thema mit geschmackvollem bitteren Humor und Ironie nähern wollen) ganz klar mein Lieblingsfilm.

Zug des Lebens, ein Film von Radu Mihaileanu (Frankreich (auch Originalsprache), Belgien, NL, Israel, Rumänien, 1998 )

die Musik stammt von Goran Bregovic.



http://de.wikipedia.org/wiki/Zug_des_Lebens


Nachtrag: so, frisch zum zweiten mal gesehen....: hatte ich geringfügig falsch in Erinnerung. Die musikalische Seite dieses Films ist doch eher unbedeutend, leider. Und auch inhaltlich.... naja, Holocaust-Operetten sind halt naturgemäss seltsame Konstrukte...
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ThomasBernhard

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13

Dienstag, 2. September 2008, 22:57

Und jetzt noch einer der ergreifendsten (sowohl traurigsten wie schönsten!) Filme, die ich kenne:

Leben! / to live

Regie: Zhang Yimou (genau der, der diese Monumentalorgie zur Eröffnung der olympischen Spiele in Beijing zu verantworten hat... aber er ist eben auch der, der diesen Film, der bis heute in der Volksrepublik verboten ist!, geschaffen hat). Und das ist wie gesagt wirklich einer der ergreifendsten Filme, den ich kenne!



bin gespannt, demnächst die originale Literaturvorlage in die Finger zu bekommen...
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Guercoeur

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14

Mittwoch, 3. September 2008, 02:39

Bei mir gerade eines der beeindruckendsten wie berauschendsten filmischen Meisterwerke aller Zeiten: :angel:

Koyaanisqatsi - Koyaanisqatsi
USA 1976-82 - 1:22:30
Musik: Philip Glass; Michael Hoenig; Orgel + Dir.: Michael Riesman
Drehbuch: Ron Fricke, Godfrey Reggio, Michael Hoenig, Alton Walpole
Regie: Godfrey Reggio



:hello:
Johannes

Fairy Queen

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15

Mittwoch, 3. September 2008, 06:38

Lieber Matthias, "Mein Leben ohne mich" habe ich im Kino gesehen und war serh beeindruckt und natürlcih auch bewegt. Das Wunderbare an diesem Film ist seine Unsentimentalität in einem Thema, das nach Rührseligkeit nur so schreit.
Die Kunst der Regisseurin besteht darin, den Kitsch zu vermeiden und trotzdem alle Emotionen mitspüren zu lassen.
Ich fand die junge Frau in ihrer so tapferen Entscheidung so bewundernswert!
Wie bringt man das fertig?
Man weiss, dass man sterben muss, bereitet Alles vor, aber die Mitwelt wird komplett abgeschirmt.
Wie kann man so diszipliniert mit extremsten Situationen umgehen und seine eigene Verzweiflung unter Kontrolle haben?
Ist das realistisch? ?(

Ja, Volver kenne ich natürlich auch und habe Penelope Cruz von ihrer besten Seite erlebt. Aber ich bin auch besonderer Fan von
"Matador"- auch wenn dieser Film durch und durch dekadent ist.

cineastische Grüsse
Fairy Queen
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Matthias Oberg

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16

Freitag, 5. September 2008, 13:36

Liebe Fairy Queen,

Matador hat mir auch gut gefallen gerade durch die Art der Darstellung der Dekadenz.

Zitat

Fairy Queen:Ich fand die junge Frau in ihrer so tapferen Entscheidung so bewundernswert!
Wie bringt man das fertig?
Man weiss, dass man sterben muss, bereitet Alles vor, aber die Mitwelt wird komplett abgeschirmt.
Wie kann man so diszipliniert mit extremsten Situationen umgehen und seine eigene Verzweiflung unter Kontrolle haben?
Ist das realistisch?


Keine Ahnung, ob das realistisch ist, aber es ergibt jedenfalls eine gute Story frei von Rührseligkeit und ist ja Bedingung für sie, ihr Vorhaben, sich noch mal zu verlieben und sich eine Affaire zu leisten, erfüllen zu können. Also vielleicht nicht soo unrealistisch, denn, wenn man angesichts des Todes sich noch einmal dingend etwas erfüllen will, ist vielleicht doch einiges möglich. Eine unwiderruflich tödlich an Krebs erkrankte Bekannte von mir nahm noch einmal, in einer schwierigen Phase ihrer Partei, ein wichtiges politisches Amt ein und hatte es dafür auch nicht breit rumerzählt, dass sie nur noch dank guter Palliativmediziner sich aufrecht halten konnte und schon wußte, die volle Amtszeit gar nicht mehr erfüllen zu können. Auch die Tapferkeit tödlich Kranker, noch die Angehörigen zu trösten, ist mir nicht unbekannt geblieben.
Als Angehöriger wüsste ich allerdings lieber bescheid, als später aus allen Wolken zu fliegen, so hübsch und rührend ich die Idee mit den aufgenommenen Cassetten für die Geburtstage der Kinder auch fand.

Wenn du Gelegenheit hast, auch "Das geheime Leben der Worte" anzuschauen, unbedingt hin oder DVD ausleihen! Der ist fast noch besser!

:hello: Matthias
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ThomasBernhard

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17

Samstag, 6. September 2008, 22:40

Dank Tamino bin ich neugierig auf fight club geworden, hatte soeben Erstkontakt und mach gerade Halbzeitpause.

Ich dachte immer, das ist nur ein dämlicher Prügelfilm mit schwitzenden Männern...

Weit gefehlt! Ein echtes Unikum von Film! Herrlicher Humor! Bin gespannt wie´s weitergeht.

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Agon

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18

Mittwoch, 10. September 2008, 19:06

Absolut verstörender Film, gnadenlos ehrlich bis zur Schmerzgrenze, Abrechnung mit dem American-Way-of-Life und noch viel mehr:



Schlachthof 5
USA 1972
Regie: George Roy Hill
Musik: Glenn Gould
nach dem Roman von Kurt Vonnegut Jr.

Mit der Erkundung dieses Films stehe ich allerdings erst am Anfang. Ich werde ihn noch einige Male sehen müssen.


Philipp
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

Jacques Rideamus

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19

Mittwoch, 10. September 2008, 19:39

In der Tat ein toller Film vom Regisseur von BUTCH CASSIDY UND SUNDANCE KID.

George Roy Hill ist überhaupt viel zu unbekannt für seine vielen guten Filme, zu denen u. a. auch HAWAII, THE STING, A LITTLE ROMANCE und natürlich THE WORLD ACCORDING TO GARP gehören.

Im Fall von SLAUGHTERHOUSE 5 gebührt die größte Ehre aber Kurt Vonnegut, der in dem gleichnamigen Roman, der diesem Film zugrunde liegt, seine eigenen Erinnerungen an die Bpmbardierung von Dresden verarbeitete.

Wahrlich kein Feelgood-Film, aber ein sehr lohnender.

:hello: Jacques Rideamus
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ThomasBernhard

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20

Donnerstag, 11. September 2008, 19:21

leihweise die "dänischen Delikatessen", ich mache gerade Halbzeitpause.

Meine Güte, ist ja noch viel makaberer als "in China essen sie Hunde" (auch aus Dk)

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ThomasBernhard

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21

Donnerstag, 11. September 2008, 22:46

Und nun, sozusagen leihweise, "Stromberg", Sataffel 1, die ersten Folgen.

Auf einer Humor- und Kreativitätsskala von 1 bis 10 durchaus plusminus 8

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22

Donnerstag, 11. September 2008, 23:08

Zitat

Original von ThomasBernhard
Und nun, sozusagen leihweise, "Stromberg", Sataffel 1, die ersten Folgen.

Auf einer Humor- und Kreativitätsskala von 1 bis 10 durchaus plusminus 8



Dann bitte mal, wenn möglich, das anschauen


Stromberg ist wirklich gut... aber Ricky Gervais ist der Oberhammer :jubel: :jubel:
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Wulf

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23

Donnerstag, 11. September 2008, 23:21

das sagen so viele....ich kanns bloß kaum glauben. Ich weiß, daß "The Office" das Original ist, aber allein die Mimik, Gestik, das ganze Auftreten von Herbst als Stromberg ist derart grandios, kein Zweifel bleibt: Herbst IST Stromberg. ;)

Aber muß ich wohl mal kennenlernen.

:hello:
Wulf
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(Leonard Bernstein)

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24

Donnerstag, 11. September 2008, 23:26

Zitat

Original von Wulf
das sagen so viele....ich kanns bloß kaum glauben. Ich weiß, daß "The Office" das Original ist, aber allein die Mimik, Gestik, das ganze Auftreten von Herbst als Stromberg ist derart grandios, kein Zweifel bleibt: Herbst IST Stromberg. ;)


Keine Frage, ohne Herbst wäre das nicht mal halb so gut und vor allem ist Stromberg (gottseidank) keine 1zu1 Kopie... Für mich (neben "Obersalzberg" aus "switch") das Beste, was deutsche Comedy aktuell bieten kann. Aber Gervais ist noch ekliger :D
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Wulf

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25

Donnerstag, 11. September 2008, 23:50

das Reizende an Stromberg ist für mich ja, daß der Zynismus und die Geschmacklosigkeiten Strombergs so evident seinem soziopathischen Verhöaten entspringen - "abgrundtief böse" ist er ja nicht und soll auch gar nicht so beim Betrachter unbedingt ankommen. Seine Witze sind überzogen, weil er im tiefsten Inneren ein absolut unsicherer Mensch auf der Suche nach Geselligkeit ist.
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Barezzi

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26

Freitag, 12. September 2008, 04:12

Zur Zeit navigiere ich peu à peu durch die erste Staffel der Outer Limits



Wer weiß - vielleicht ist Stromberg ja gar kein Soziopath oder sonst was rational erklärbares, sondern ein Außerirdischer, der uns mit Telepathie glauben lässt, menschlich zu sein 8o

Was führt er im Schilde?
-> Wird er die Menschheit retten und ihnen die Heilung aller Krankheiten zeigen oder dem Planeten die Atmosphäre abzapfen und uns versklaven?! ?(

:hello:
Stefan

PS: Zum Glück erkennt man den Charakter des Menschen nur anhand der Musik, die er hört und nicht aufgrund seiner Präferenz in den Bereichen Film und Literatur oder gar an dem, was er so im Internet nachts schreibt... :D
Viva la libertà!

Jacques Rideamus

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27

Freitag, 12. September 2008, 08:08

Liebe Leute,

darf ich darauf hinweisen, dass dieses neue Forum KINO und Filmmusik heißt und hier lange vermieden und bislang nur probeweise eingerichtet wurde, weil Alfred darin nicht ganz grundlos die Gefahr sah, dass Tamino sein Profil als Klassikforum verlieren könnte? Man muss seine Bedenken in diese Richtung nicht teilen um sie zu respektieren.

Nichts gegen die genannten Serien, aber ich denke, der Themenbereich des Kinofilms ist groß genug und kann von mir aus gerne auch Kinofilme im Fernsehen mit erfassen. Ich fürchte aber, wenn wir ihn jetzt noch ganz allgemein auf TV-Programme ausweiten, ist der Tag nicht mehr weit, an dem hier die ausgiebigsten Kontroversen über DSDS geführt werden, weil das ja irgendwo auch Musik in Film und Fernsehen ist.

Bitte versucht das zu vermeiden um nicht den Verlust dieses Forums zu riskieren.

:hello: J. R. II
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Uwe Schoof

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28

Dienstag, 16. September 2008, 22:51

Coppolla: Dracula

Gestern Abend habe ich wieder mal Coppolas Film "Dracula" gesehen.



Toller Film; guter Aufbau, bildgewaltig dabei sehr erotisch.

Uwe
Ich bin ein Konservativer, ich erhalte den Fortschritt. (Arnold Schönberg)

Pius

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29

Mittwoch, 17. September 2008, 07:03

Hallo!

Gestern Abend zum ersten Mal gesehen:



Sehr nachdenklicher Film, hat mir gut gefallen. Vom Meisterwerk, wie auf dem DVD-Cover versprochen, dann aber doch ein Stück weg.
Jack-Nicholson-Fan bin ich ohnehin...

Viele Grüße,
Pius.

pfuetz

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30

Mittwoch, 17. September 2008, 12:53

ich sage nur: "N'dugu"

Gefällt mir auch außerordentlich. Nicholson mal wirklich alt, und partiell sentimental, aber dennoch "rauh", Nicholson halt... ;-)

Matthias

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