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Wulf

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31

Montag, 26. Januar 2009, 14:29

ich schummel' mal die rein (Edwin ist ja eh abwesend :baeh01: )



Beck: Mutations

Hat es aber auch verdient. :yes: :yes: Beck alias Beck Hansen ist ein kreativer Kopf, der sich stets selbst neu erfindet und mit einer Selbstverständlichkeit verschiedene Stile (Pop, Rock, Blues, Country, Funk, Jazz etc.) zu Collagen formt, daß sich manch einer noch ein Scheibchen davon abschneiden kann. Ähnlich wie im Falle Frank Zappa (mit dem er nicht ganz zu vergleichen ist) wurde er der Allgemeinheit durch einen Song bekannt, der IMO nicht zum Besten gehört, was Beck kreiert hat ("Loser"). Wer Rankings schätzt, dem sei gesagt, daß fast alle Alben Becks in der Top500-Liste der RollingStones vertreten sind.

:hello:
Wulf
Carreras, I'll never stop saying Carreraaaas!
(Leonard Bernstein)

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32

Montag, 26. Januar 2009, 16:52

Beck to the future

Beck? Ist das nicht der, der gerne Klaviere von den Zinnen eines mittelalterlichen Schlosses herunterwirft, anschließend ein Grünkohlessen veranstaltet und das Ganze ziemlich fluxusmäßig findet? :hahahaha:

Geschehen zu Schloß Moyland. Sein Großvater, Al Hansen, war in der Tat ein bekannter Fluxuskünstler.
Ich sehe jene Bruchstellen zwischen den Subjekten, die Wittgenstein mit dem Begriff der Aspektblindheit markierte.

Beryllo

Anfänger

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33

Montag, 26. Januar 2009, 19:09

Hallo!

Den Faden mit Bill Evans und Claus Ogermann habe ich in die andere Richtung weitergesponnen: Wes Montgomery "Tequila"!

Gerade Tequila nicht zur Hand, also herzliche Grüße aus dem Rieslingparadies,

Beryllo
"No matter. Try again. Fail again. Fail better." (Samuel Beckett)

Matthias Oberg

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34

Montag, 26. Januar 2009, 22:40

Na, was hat der Wulf den da wieder reingeschummelt. :no: :D

Dabei habe ich gerade die gehört :stumm: :untertauch: :baeh01:



:jubel: :jubel: :jubel:

Immerhin, Gitarrist Thurston Moore und Bassistin/Gitarristin/Sängerin Kim Gordon sind immer mehr auch im experimentellen freien Improvisationsfeld unterwegs und spielen dort auch mit Jazzern.

Und dann gibt es ja noch zwei Cds von Sonic Youth mit dem Saxophonisten Mats Gustafson, der sich sonst in der neueren skandinavischen und internationalen Free Jazz Scene rumtreibt, dort z.B. mit Peter Brötzmann und Ken Vandermark zusammenspielt oder auch in den neuen Gruppen des britischen Bassisten und Komponisten Barry Guy, der sich zwischen moderner Komposition und freier Improvisation bewegt.

Dann hör ich doch noch in eine der beiden rein: Sonic Youth mit Mats Gustavson



Was für ein herrlicher, wüster, roher Krach! Ich mag übersteuerte E-Gitarren, die Noise produzieren. Mats Gustavson bläst dazu überwiegend auf dem selten zu hörenden Baßsax, sogar ein Kontrabaßsax (Ich wußte gar nicht, dass es letzteres gibt und frage mich, wie groß das wohl ist?) setzt er ein: Möööööööppp!!

:hello: Matthias
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35

Montag, 26. Januar 2009, 23:04

Na schön, ihr habt es so gewollt, dann habe auch ich einen frei!:hello:

Matthias, du täuschst dich, was meine Meinung über die Nutzung synthetischer Drums angeht! Wenn es spannend gemacht ist, bin ich sofort dabei. Ein musikalischer Kopf, der fantastische Rhythmen mittels Pro Tools erzeugt, ist mir allemal lieber, als ein langweiliger Drummer, der seine vier Extremitäten (nicht) nutzt.

So liebe ich das Duo Lamb, bestehend aus dem Multi-Instrumentalisten Andy Barlow und der Sängerin Louise Rhodes. Letztere halte ich für eine der aufregendsten und markerschütterndsten weiblichen Stimmen neben der von Björk, ersteren für einen aufregenden, fantasievollen Sound-Tüftler.

Lambs Musik, allgemein dem Drum'n'Bass zugeordnet, hat durchaus jazzige Züge, überzeugt mich jedoch dadurch, dass sie stilistisch gar nicht mehr greifbar ist.

Heute gab es folgende beiden CDs:



What Sound
Mercury, 2001




Best Kept Secret - The Best Of Lamb 1996 - 2004
Mercury, 1996-2004

LG
B.
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Thomas Pape

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36

Montag, 26. Januar 2009, 23:41

Barbirolli, kannst Du villeicht etwas Geldbeutelschonender posten????? :D

Bei mir Wes Montgomery:

Zunächst diese:



und jetzt jene:



Als schwarze Scheibe auf dem Plattenteller, latürnich!

Weil's so schön iss. Will hier nicht einmal jemand den Ruhmgesnag auf diesen Gitarristen anstimmen?

Liebe Grüße vom Thomas :hello:
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

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37

Montag, 26. Januar 2009, 23:54

Zitat

Original von Matthias Oberg
ein Kontrabaßsax (Ich wußte gar nicht, dass es letzteres gibt und frage mich, wie groß das wohl ist?)


Das musste ich jetzt einfach mal googeln, denn ich hatte es auch noch nie gesehen -
sooo groß:





Nur was für 'ne Altbauwohnung mit hohen Decken!

Grüße
Micha

Matthias Oberg

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38

Dienstag, 27. Januar 2009, 00:31

Danke, Micha :jubel: Tolles Gerät!

Zitat

Original von Michael M.

Nur was für 'ne Altbauwohnung mit hohen Decken!


Also bei mir reinpassen würde ja so´n Nebelhorn.....

(...und die Nachbarn sind schon Schlimmes gewohnt :stumm: )

-------------------------
Hallo Barbirolli,

Zitat

Barbirolli: Matthias, du täuschst dich, was meine Meinung über die Nutzung synthetischer Drums angeht! Wenn es spannend gemacht ist, bin ich sofort dabei. Ein musikalischer Kopf, der fantastische Rhythmen mittels Pro Tools erzeugt, ist mir allemal lieber, als ein langweiliger Drummer, der seine vier Extremitäten (nicht) nutzt.


Sorry, dann habe ich von mir voreilig auf andere geschlossen. Also wenn Bässe durch Synthi-Bass oder Computer ersetzt werden und man meine berufeneren Profikollegen wegrationalisieren will.... :angry:

Ich bin wirklich kein Freund von Synthie und (Drum-) Computer, kann sie gerade mal im Zusammenhang mit anderen Instrumenten in Ausnahmen tolerieren, wenn es insgesamt sehr gut gemacht ist, (es sei denn, Sun Ra :jubel:sitzt an den uralt-billig-anlog Synthies, deren Sound eigentlich ein Verbrechen ist, nur bei ihm klingts durchgeknallt genial.)

Aber ich habe mal gerade in die Lamb-Schnipsel reingehört. Kannte ich nicht. Mir wirklich zu elektronisch, aber ich muß zugeben, dass insbesondere die Rhythmen verdammt clever gemacht sind. Auch sonst gut und wirklich originell gemacht.

:hello:Matthias
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39

Dienstag, 27. Januar 2009, 00:34

Zitat

Original von Matthias Oberg
Also bei mir reinpassen würde ja so´n Nebelhorn.....


Sag Bescheid, wenn du dir eins anschaffst! Dann komm ich mal zum Tröööten vorbei! Das muss Spaß machen...

Grüße,
Micha

Matthias Oberg

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40

Dienstag, 27. Januar 2009, 01:02

Zitat

Original von Michael M.

Zitat

Original von Matthias Oberg
Also bei mir reinpassen würde ja so´n Nebelhorn.....


Sag Bescheid, wenn du dir eins anschaffst! Dann komm ich mal zum Tröööten vorbei! Das muss Spaß machen...

Grüße,
Micha


Bestimmt! - Wenn meine Raucherlungen da noch ein Trööööt rausbekommen. :pfeif:. Aber ich hatte mal für einige Zeit eine Baßtuba leihen können. Das ging ganz gut.

Dann brauch ich bloß noch einen mittleren Lottogewinn oder so. Die schnucklige Tröööte ist vermutlich teurer als alle alten, klapprigen Autos und Motorräder, die ich in meinem Leben schon besessen habe, zusammen. Aber dann steht unserer Mööööpp-Session nichts mehr im Wege. Und wenn es Dich sonst mal nach Berlin verschlägt, bist Du auch vorher gerne herzlich eingeladen.

:hello: Matthias
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41

Dienstag, 27. Januar 2009, 17:21

In der Hauptstadt bin ich öfter mal - danke für die Einladung, ich werde mich melden!

Gerade Lust auf geile Stimmen. Vorhin:



und jetzt



Grüße,
Micha

Achim

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42

Dienstag, 27. Januar 2009, 18:08

Am Sonntag war ich in Magdeburg wegen eines kleinen Konzertes des Magdeburger Saxophonquartetts. Sie spielten solide Bearbeitungen für Sopran-, Alt-, Tenor- Baritonsaxophon. Interessant, aber auf die Dauer irgendwie auch ein bißchen nervig.
Was ich eigentlich sagen wolte:
Eines der Mitglieder des Quartetts wies darauf hin, daß es insgesamt acht verschiedene Saxophone gäbe, die sämtlich im Musikinstrumentemuseum (od. so ähnlich) in Berlin (in der Nähe der Philharmonie) ausgestellt wären.

Wenn schon diverses neben dem Jazz und Klassik gehört wird, dann darf mein letzter Kauf und momentaner Dauerläufer nicht fehlen:

Paul Weller, die Eminenz des Britpop, auf einer sehr abwechslungsreichen Platte, die von JAM bis zu melancholischen Klavier/Streicher Stücken reicht:



Grüsse
Achim :hello:
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43

Mittwoch, 28. Januar 2009, 01:30

So, jetzt nach unseren Ausflügen aber zurück zum Jazz... :hello:

Zum Tagesende heute wieder eine ältere ECM-Produktion:


John Abercrombie Trio
ECM, 1992

Abercrombie ist bei mir so ein Phänomen: Ein paar Jahre lang mag ich ihn nicht so gerne hören, dann bin ich wieder ganz angefixt, um wiederum eine Pause einzulegen. Diese CD mag ich besonders wegen des Organisten Dan Wall. Ist die Hammond-Orgel oftmals eher ein Instrument, dem ordentlich Schmackes gegeben wird, das für knackige Wohlfühl-Momente sorgen kann und einem in die Beine (introvertierteren Zeitgenossen vielleicht in die Zehen) fährt, so verweigert sich Wall dem Spaßfaktor zumeist. Fände ich ein anderes Wort, so würde ich es nicht impressionistisch nennen, was er der alten B3 entlockt. Mir fällt aber gerade nichts anderes ein...

Übrigens ist dies auch die CD Nr. 1 in meinem alphabetisch sortierten Jazz-Regal (Billy, weiß), nachdem ich Eivind Aarset bei Ebay verkauft habe... :yes:

LG
B.
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44

Mittwoch, 28. Januar 2009, 08:45

Denn Start in den neuen Tag erleichtert mir heute eine CD von Wayne Shorter aus seiner Zeit nach Art Blakey und vor Miles Davis (1964): Juju - Das Wayny alt aber gut!
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (Friedrich Nietzsche)

Achim

Profi

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45

Mittwoch, 28. Januar 2009, 12:56

Zum Mittag etwas aus den Tiefen meines CD-Regals:

chuck Mangione - live at the hollywood bowl



Mangione ist eher ein Schmuselappenjazzer, dennoch höre ich gerade diese Scheibe zur Auflockerung des Tages gerne mal wieder.
Bigbandjazz im californischen Sommerabendfeeling als Antwort auf die graue Pampe vor dem Fenster.

Grüsse

Achim :hello:
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Matthias Oberg

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46

Donnerstag, 29. Januar 2009, 01:50

Heute abend gehört: Ari Hoenig (dr) mit Jean Michel Pilc (p) und Johannes Weidenmüller (b), ein packendes Pianotrio, zu dem sich auf je einem Stück noch Will Vinson (altsax) und Jacques Schwarz-Bart (Tenorsax) gesellen.



:jubel: :jubel: :jubel:

Schön, wie deutlich im letzten Soloschlagzeugstück die Melodie erkennbar ist. Ansonsten spielt das Trio sehr gleichberechtigt.

Danach mußte diese enorm energiereiche Live-Aufnahme von Jean Michel Pilcs eigenem Trio unbedingt einmal wieder gehört werden. Pilc gehört für mich zu den interessantesten relativ neueren Pianisten.



:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

:hello: Matthias
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47

Freitag, 30. Januar 2009, 00:24

Im Moment hänge ich anscheinend beim Gitarre-Orgel-Schlagzeug-Trio fest, denn heute gibt es nach John Abercrombie die Formation mit dem Gitarristen Peter Bernstein, dem Organisten Larry Goldings und einem meiner Lieblings-Schlagzeuger, Bill Stewart. Letzterer ist ein Musterbeispiel dafür, wie man die Tradition mit neuen Ideen versöhnt, wie man das Spiel von Schlagzeugern der vorherigen Generationen anklingen lässt und deren Erreichtes mit eigenen, frechen, teilweise aberwitzigen Ideen in die Moderne überführt. Stewarts Ideenfluss scheint unendlich zu sein und dabei protzt er nie mit wüster Akrobatik, sondern glänzt mit außerordentlicher Musikalität und der Fähigkeit, alles, was um ihn herum an Musik ist, aufzunehmen und mit einem Geistesblitz nach dem anderen zu verarbeiten.

Ein kleiner Link, um das Trio kurz zu sehen:
"http://www.drummerworld.com/Videos/billstewartacrobat.html"


Larry Goldings
Sweet Science
Palmetto, 2002

LG
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miguel54

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48

Freitag, 30. Januar 2009, 21:03


ThomasBernhard

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49

Mittwoch, 4. Februar 2009, 16:26

Habe gerade leihweise drei CDs an mich genommen:


Klavierduo "Doppio Espresso" (Michal Drewnowski & Daniel Eibin) 2007, (c) Takt / Dux (Polen)
Arrangements für 4 Hände von Bernstein, Piazolla, Matton, Bragato, Ziegler, ...
ein Vorschussjubler :jubel:



"Preisner's Music"



"c Minor" Andrzej Jagodzinski Trio & Giovanni Mirabassi
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Wulf

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50

Mittwoch, 4. Februar 2009, 22:58

ich schummel mich mal wieder durch:



Hood: The Cycle Of Days And Seasons

:jubel: :jubel: :jubel:

Das ist eine der stilvollsten und intelligentesten Pop/Rock-whatever-Alben, die ich jemals vernommen habe. Vom Publikum kaum beachtet, von der Krtik hoch gelobt, schaffenm Hood einmalige Klanglandschaften voller Melancholie und Schöngeist. Statt der üblichen "Isodynamik" der üblichen Pop/Rock-Stücken gibt es hier bezaubernd schöne crescendi und diminuendi. Im Lied September brings the Autumn Dawn behauptet sich Kirchenglockengeläut vom Band vor Schlagzeug und Bass so lange, bis es am Ende die Oberhand gewinnt. Dabei entstehen Klangbilder, die ihresgleichen suchen. Wundervoll evokativ,atmosphärisch dicht schafft die Gruppe eine Musik, die sich zunächst jeder Kategorisierung verschließt.

Es sei aber gewarnt: Wer griffige Themen bzw. Melodien sucht ist bei Hoods Album an der falschen Adresse. Es sind Stimmungsbilder unsentimenaler Zartheit, wie man sie im Genre selten findet.

Wer über napster verfügt, kann sich ein Bild machen.

:hello:
Wulf
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Theophilus

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51

Donnerstag, 5. Februar 2009, 02:21

Wieder einmal...

Keith Jarrett
The Köln Concert


Ciao

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miguel54

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52

Donnerstag, 5. Februar 2009, 21:51



Auf der zweiten CD finden sich mehrere takes von Tunji - beruhigend zu hören, daß auch diese Legenden manchmal ganz schön lange auf dem Schlauch standen und Wochen oder Monate brauchten, bis ein Stück lief.

Matthias Oberg

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53

Donnerstag, 5. Februar 2009, 21:54

Der dänische Tenorsaxophonist Thomas Agergaard konnte 2002 ein wunderbares Octet zusammenstellen, mit dem eine großartige CD gelang.



:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Zu originellen komplexen, überwiegend atonalen Kompositionen, die jedoch viel Raum für die fantastischen Improvisationen aller Octetmitglieder lassen, entstand eine dichte, humorvolle, progressive Musik voller Power, aber auch mit sehr lyrischen Momenten.

Neben Agergaard, der einen ausgesprochen schönen Ton hat, agieren:

- Geraldine Keller, eine französische Sopransängerin, die in der Alten Musik ebenso zu Hause ist, wie in der Neuen Musik, z.B. gehören Scelsi, Berio, Stockhausen, Hespos und zeitgenössische französische Komponisten zu ihrem Repertoire, wie aber auch im Jazz und der Freien Improvisation. Sie setzt ihre Stimme hier weitgehend instrumental ein.
- Peter Fuglsang, Saxophone, Bassklarinette, aus Dänemark, spielte z.B. in Pierre Dörges New Jungle Orchestra, dem Copenhagen Art Ensemble, sowie mit Tim Berne, Marc Ducret, John Tchicai, Marilyn Mazur.
- Klaus Löhrer, Bassposaune, Tuba, aus Dänemark, spielte z.B. im Danish Radio Symphony Orchestra, Danish Radio Jazz Orchestra, Duke Ellington Orchestra, und mit Django Bates und Frank Lundin.
- Hank Roberts, Wahnsinnscellist aus den USA, der auf eigenen Aufnahmen gerne freien Jazz mit afrozentrischer Musik und Folk-/Independent Rock- Einflüssen kreuzt.
- Krister Jonsson, E-Gitarrist aus Schwedens freier Improvisationsszene, der auch gerne Psychedelic Prog Rock -Einflüsse mitverbrät.
- Miroslav Vitous, tschechisch-amerikanischer Bassist, spielte z.B. bei Weather Report und mit Herbie Hancock.
- Jim Black, Drums, USA, Co-Leader einiger der spannensten neueren amerikanischen Bands (Pachora, AlasNoAxis, Human Feel), spielte außerdem mit u.a. Chris Speed, Dave Douglas, Tim Berne, Uri Caine und Laurie Anderson.

Diese Konzertband klingt, als hätten sie alle schon Jahre zusammengespielt!

Eine der gelungensten Scheiben dieses Jahrzehnts! So kann Jazz im 21. Jahrhundert lebendig weitergehen.

:hello: Matthias
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miguel54

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54

Freitag, 6. Februar 2009, 09:04


Achim

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55

Freitag, 6. Februar 2009, 20:24

Nach Barbirollis Hinweis auf time after time mußte ich die CD auch gleich mal wieder auflegen:



Ich habe die Aufnahme von Cindy Lauper sehr gerne gehört und glaube, daß Davis gerade in der live-Aufnahme dem Stück sehr gerecht geworden ist - sehr filigran und zerbrechlich.

Grüsse

Achim :hello:
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Uwe Schoof

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Freitag, 6. Februar 2009, 23:18

Benny Goodman

Heute Abend höre ich wieder meine CDs mit den wunderbaren Goodmanaufnahmen seines Trios bzw. Quartetts mit Teddy Wilson, Gene Krupa und Lionel Hampton.



Gerade läuft "Body and Soul" aus dem Jahr 1935. Die Musik dieser Gruppe gehört für mich zu den Höhepunkten der Jazzgeschichte.

Gruß,

Uwe
Ich bin ein Konservativer, ich erhalte den Fortschritt. (Arnold Schönberg)

Matthias Oberg

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57

Samstag, 7. Februar 2009, 01:16

Zum Abschluß eine meiner liebsten Scheiben von McCoy Tyner (bei mir jedoch noch auf LP):



:jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

:hello: Matthias
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ThomasBernhard

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58

Sonntag, 8. Februar 2009, 13:38

Und jetzt höre ich ausdrücklich nochmal Roby Lakatos - Live from Budapest

Zum Tode von Laci Rácz

=) ;(

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Theophilus

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Sonntag, 8. Februar 2009, 19:41

Kolossales

Sonny Rollins
Saxophone Colossus



Wieder einmal ein Klassiker...

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Achim

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Dienstag, 10. Februar 2009, 10:52

zunächst gehört:


Wynton Marsalis - Standard Time vol. 2 - intimacy calling



Eine exquisite Ausführung der Stücke kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß Herr Marsalis uns nichts Neues zu sagen hatte (damals, Ende der 80er Jahre).
Man könnte die Platte schon fast beim easy-listening thread nennen... :D


und danach

Patricia Barber - Cole Porter Mix



Von Matthias und mir schon mehrfach genannt, hatte ich die Platte ca. 2 Monate zu liegen, bevor ich in den letzten Tagen zum Hören kam.
Mich interessierte vor allem der Vergleich mit meinen geliebten Porter-Songbooks mit Ella.
Mehr dazu in Kürze im thread weiblicher Jazzgesang; im vorfeld als andeutung schon einmal ein :jubel:

Grüsse

Achim :hello:
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