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Theophilus

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  • »Theophilus« ist männlich

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61

Sonntag, 3. September 2006, 12:02

Zitat

Dennoch, meine große Liebe gilt bei Debussys Préludes jemand anderen: Jean-Rodolphe Kars (Decca), diesem Franzosen, über den leider nichts aus dem Beiheft zu erfahren ist (typisch Universal!?).

Jean-Rodolphe Kars, Sohn einer emigrierten Wiener jüdischen Familie, ließ sich 1976 Taufen (als ca. 30-jähriger), trat einer Jesuiten-Gemeinschaft bei und ist seit 1986 katholischer Pfarrer und wirkt jetzt als Priester im Wallfahrtsort Paray-Le-Monial (zwischen Vichy und Macon, nördlich von Lyon).

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

a.b.

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62

Sonntag, 3. September 2006, 13:11

Sprechen wir wirklich vom selben Kars?
Gruß ab

---
Und ich meine, man kann häufig mehr aus den unerwarteten Fragen eines Kindes lernen als aus Gesprächen mit Männern, die drauflosreden nach Begriffen, die sie geborgt haben, und nach den Vorurteilen ihrer Erziehung.
J. Locke

thdeck

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63

Sonntag, 3. September 2006, 14:51

Zitat

Original von Khampan

Hallo Thomas,
die ältere Aufnahme von Pascal Rogé enthält zum Beispiel die Suite Bergamasque:
Rogé Debussy


Vielen Dank, das ist schon mal was, auch wenn Amazon leider nicht verrät, was genau auf der Doppel-CD drauf ist.

Um dieFrage zu konkretisieren, bisher habe ich:

- 24 Préludes (Krystian Zimerman)

Und auf meiner Kaufliste steht:

- Images 1+2; Children's Corner (Michelangeli)


Das würde ich nun gern so mit der Suite Bergamasque ergänzen, dass ich nicht allzu viele Sachen doppelt habe. Ich weiß, manche von euch finden das bescheuert, aber ich hasse es, CDs zu haben, die ich aus Zeitgründen nicht anhören kann.

Wobei mich die Rogé-Aufnahme preislich sicher nicht umbringen wird (14 Euro inkl. Versand). Aber vielleicht gibt es doch noch eine andere Möglichkeit...


Thomas Deck

thdeck

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  • »thdeck« ist männlich

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64

Sonntag, 3. September 2006, 15:18

PS: Was ist davon zu halten:


Khampan

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65

Sonntag, 3. September 2006, 16:02

Zunächst zu Jean Rodolphe Kars

Hallo a.b.

den habe ich glatt übersehen, sorry, kannte ich auch überhaupt nicht.



Hab mal stichprobenartig reingehört. Geniale Momente, wirklich überragender Anschlag und Klangfarben, aber aus den dynamischen Angaben im Notentext macht er sich nicht allzu viel. Dazu das eine oder andere Tempoproblem:
Nr. 10 La chathédrale engloutie - wie gehabt falsches Tempo (jammerschade)
Nr. 3 Le vent dans la plaine - die fallenden Akkordkaskaden Takt 9-12 sind grotesk schnell heruntergehuscht :no:
Fazit: sehr hörenswert, aber als alleinige Referenz ungeeignet.

Die Zugaben sind ebenso bemerkenswert: Debussys Fantasie für Klavier und Orchester (scheint ne ziemlich alte Aufnahme zu sein), und auf der zweiten CD drei Klavierwerke von Messiaen (2 aus Vingt regards, 1 aus Catalogue d'oiseaux, wow!).


Zitat

Jean-Rodolphe Kars, Sohn einer emigrierten Wiener jüdischen Familie, ließ sich 1976 Taufen (als ca. 30-jähriger), trat einer Jesuiten-Gemeinschaft bei und ist seit 1986 katholischer Pfarrer

Interessanter Werdegang für einen Pianisten, wäre vielleicht auch die bessere Lösung für Condolezza Rice gewesen :stumm:.
Kannst du nicht anhand von Daten im Booklet sehen, ob es sich um denselben handeln kann? Immerhin das Alter paßt. In einer Schönberg-Discographie habe ich das Geburtsjahr 1947 gefunden. Wäre auch die Erklärung, warum man von einem derart fähigen Pianisten nichts mehr gehört hat.

Gruß,
Khampan

Khampan

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66

Sonntag, 3. September 2006, 16:10

Jean Rodolphe Kars

Er ist es wirklich.
Aus "Die Schönheit wird die Welt retten"

Zitat

Im Rückblick könne er sagen, dass sein spiritueller Weg durch die Musik vorbereitet worden sei, berichtete Kars. Aber die Musik bleibe ein Weg, "nicht das Ziel". Auf der Stadtmissions-Bühne spielte Kars jenes Klavierstück von Olivier Messiaen "Le baiser du enfant Jesus" (Der Kuss des Jesus-Kindes), das er zum ersten Mal in Wien im Jahr 1969 zu Gehör gebracht hatte. Kars berichtete, dass ihn schon mit 19 Jahren Messiaen wegen der spirituellen Tiefe seines Werkes fasziniert habe. Man könne sagen, dass Messiaen sein "erster spiritueller Vater" gewesen sei.

Khampan

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67

Sonntag, 3. September 2006, 16:51

Rogé contra Thiollier

Hallo Thomas,

Die Naxos-Aufnahme würde ich nicht empfehlen.
Klang: sehr hallig, Flügel unausgewogen (akzeptabel aber nicht berauschend)
Interpretation: Mittelmaß, deutliche Schwierigkeiten in Pour le piano
Auswahl: Diese rein auf die Frühwerke beschränkte Auswahl würde mich eher ermüden. Sie sind allesamt noch nicht "typisch Debussy", da noch vor Entdeckung der Gamelanmusik (Emanzipation der Ganztonleiter) geschrieben. Außer den Highlights Suite bergamasque, Pour le piano, 2 Arabesken, Danse styrienne nichts wirklich spannendes.

Bei Rogé's älterer Aufnahme bekommt für einen sehr geringen Aufpreis eine ganze Menge echten Debussy dazu. Leider gibt's hierzu kein Klangbeispiel, aber Rogé war schon damals ein sehr guter Pianist.
Der Inhalt ist:
CD 1: Suite Bergamasque, Children's Corner, Images I und II, Deux Arabesques.
CD 2: Préludes I, Pour le piano, Estampes, L'isle joyeuse, Reverie.

Die aus meiner Sicht besten Werke hieraus sind die Images, Préludes, Estampes, L'isle joyeuse. Wer sie nicht kennt, ist selber schuld.

Zu den Zimerman-Préludes kann ich nur wärmstens empfehlen, sie zu verkaufen. Gibt so viele bessere Alternativen. :pfeif:

Gruß, Khampan

Khampan

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68

Sonntag, 3. September 2006, 23:08

ääh, stimmt nicht so ganz, was ich eben über Debussys Entwicklung geschrieben habe. :O
Mit der Gamelan-Musik war er schon 1890 in Berührung gekommen, aber bis sich (u.a. durch Übernahme diverser Stilmittel daraus) sein endgültiger Stil ausgeprägt hatte, dauerte es noch etwas.
Der entscheidende Schritt begann mit L'isle joyeuse (1904), darauf folgten die Images, Préludes und Etudes.

Die frühen Einzelstücke Ballade, Nocturne, Rêverie, Mazurka, Valse romantique, Danse bohémienne sind praktisch nur in Gesamtaufnahmen zu finden, sie fallen eher unter die Kategorie "ganz hübsch" (Debussy wäre mir für diese Bemerkung sicherlich nicht böse).

Gruß, Khampan

a.b.

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69

Montag, 4. September 2006, 09:32

Zitat

Original von Khampan
Geniale Momente, wirklich überragender Anschlag und Klangfarben, aber aus den dynamischen Angaben im Notentext macht er sich nicht allzu viel.


So ist das halt mit den Interpretationen: wer ein solch klangsinnliches, zum Leben erweckendes Konzept verfolgt, ist vermutlich genötigt, gewisse klein-dynamsiche Aspekte zugunsten des Konzepts zu opfern. (So etwa ja auch das Obertonspiel eine Afanassievs oder Crismanis). Mir ist das nihct nur gleichgültig, sondern recht, weil ich nicht nach authentischen Interpretationen suche, sondern nach dem, was Carlos Kleiber einmal in einer Generalprobe zum Freischütz zu seinem Orchester gesagt hat: "Fleisch, meine Herren, nicht Noten!"
Gruß ab

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Robert Stuhr

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70

Montag, 4. September 2006, 10:05

RE: Rogé contra Thiollier

Zitat

Original von Khampan
Der Inhalt ist:
CD 1: Suite Bergamasque, Children's Corner, Images I und II, Deux Arabesques.
CD 2: Préludes I, Pour le piano, Estampes, L'isle joyeuse, Reverie.
Zu den Zimerman-Préludes kann ich nur wärmstens empfehlen, sie zu verkaufen.


In solchen Fällen - bei franz. Pianisten oder bei franz. Repertoire - lohnt sich immer ein Blick auf Amazon.fr! Da ist eine Decca Double - CD (Oktober 2002) gelistet mit identischem Inhalt wie oben. Gebrauchtpreis unter Euro 10,00.

Es gibt - leider wohl oop - von Erato eine 4 CD-Box mit Debussy, gespielt von Monique Haas. Außerdem ist bei diesem Repertoire Gieseking immer eine erste Adresse. Von der franz. EMI gibt es eine 4 CD-Box für etwa Euro 32,00. Über's Wochende habe ich intensiv die Preludes mit Gulda gehört (Andante, 4 CD-Box mit Ravel und Schubert)

Zimerman würde ich durchaus behalten. Falls er Dir wirklich nicht gefallen sollte, kannst Du ihn immer noch verkaufen, aber Du solltest ihn erst im Vergleich mit anderen hören, und Dir dann Deine eigene Meinung bilden.
Ermutigung nach 200 Jahren (auf dem heimweg von einem orgelkonzert)
Zu füßen gottes, wenn
gott füße hat,
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71

Montag, 4. September 2006, 11:48

RE: Rogé contra Thiollier

Zitat

Original von Robert Stuhr
Gulda gehört (Andante, 4 CD-Box mit Ravel und Schubert)


Wo, bitte, gibts denn die? Und was ist da gesamt drauf? Sind das die späteren Aufnahmen als die auf der Gereat Pianists Serie (Wien 1955), wo Gulda nicht mehr so klassizistisch spielt, sondern dann begonnen hat, einen swingenden Fluss hineinzuinterpretieren?
Gruß ab

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Wulf

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72

Montag, 4. September 2006, 15:40

Zitat

Original von musicophil
Hallo Khampan,

Bevor Wulf wieder etwas zu sagen hat über vor und nach 1850: "Wirklich schöne Musik rührt".

LG, Paul


Was denn, was denn? Bin doch ganz friedlich :D

Ich habe das Ganze auch interessiert verfolgt, muß aber gestehen, daß für mich die "Cathedrale" weit davon entfernt ist, zu meinem Lieblingsprelude zu werden, geschweige denn Lieblingswerk Debussys. Da gefallen mir andere der Preludes viel besser... :untertauch:

:hello:
Wulf.
Carreras, I'll never stop saying Carreraaaas!
(Leonard Bernstein)

Robert Stuhr

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73

Montag, 4. September 2006, 16:22

RE: Rogé contra Thiollier

Zitat

Original von a.b.

Zitat

Original von Robert Stuhr
Gulda gehört (Andante, 4 CD-Box mit Ravel und Schubert)


Wo, bitte, gibts denn die? Und was ist da gesamt drauf? Sind das die späteren Aufnahmen als die auf der Gereat Pianists Serie (Wien 1955), wo Gulda nicht mehr so klassizistisch spielt, sondern dann begonnen hat, einen swingenden Fluss hineinzuinterpretieren?


Die Aufnahmen hat er für den ORF gemacht, 1957, der Schubert ist von 1967.

Details siehe bei Amazon.com, eingeben "Debussy" und "Gulda". Das Label bingt hervorragende Boxen heraus, ist aber unfähig, seine Webseite in den Griff zu bekommen :motz: www.andante.com (meist Fehlermeldungen)


Auf den CDs sind von Schubert die MM, Impromptus D899, die Sonaten D960, 845, von Debussy Suite Bergamasque, Pour le Piano, Preludes 1 und 2, Images 1, L'isle joyeuse. Von Ravel Tombeau de Couperin, Valses Nobles et Sentimentales, Gaspard de la Nuit, Sonatine pour Piano.

Klangqualität sehr gut!


Von Andante gibts auch eine tolle Box mit Orchestermusik von Debussy (und Ravel), mit Aufnahmen aus den 30ern bis 50ern...
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74

Montag, 4. September 2006, 17:08

RE: Rogé contra Thiollier

Zitat

Original von Robert Stuhr
Die Aufnahmen hat er für den ORF gemacht, 1957

Von Andante gibts auch eine tolle Box mit Orchestermusik von Debussy (und Ravel), mit Aufnahmen aus den 30ern bis 50ern...


Ist es dann diese Suite Bergamasque-Aufnahme, die damals mit Passepied auf dem Sonderausgaben-Sampler zur Edition Great Piansist or the 20th Century droben war? Dort ist als Label DECCA vermerkt - also nichts von ORF (und unterscheidet sich leider dann von jener, die bei der Gulda I-Ausgabe droben ist: Decca-Studio, London 2/1953) Diese Aufnahme vom Sampler suche ich schon lange!

Bei Documents gibts auch ein tolle 4-CDs Box - dort vornehmlich Kammermusik - sehr empfehlenswert:
Gruß ab

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Robert Stuhr

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75

Montag, 4. September 2006, 17:17

Muß ich prüfen, die Box habe ich nicht hier im Büro. Melde mich dann heute abend.
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Robert Stuhr

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76

Montag, 4. September 2006, 19:12

Aus dem Booklet:

Entstanden vom 23-30.November 1957 für den Wiener Rundfunk, einiges später noch einmal für Schallplatte eingespielt.

"Doch zeichnet diese frühe Aufnahmen ein faszinierende Unbefangenheit aus. Im Zenith seiner Virtuosenkarriere scheint er keine technischen Schwierigkeiten zu kennen, er identifiziert sichin zwangloser Weise mit der so ganz anderen Klang- und Vorstellungswelt der franz Musik (im Vergleich zu Schubert). Überlegen gibt er Debussys Preludes rhythmische Kontur und Form, kostet zwischen verhangenem Leuchten und luzidem Farbenspiel - jede Sentimentalität vermeidend - ihr Poesie aus und gibt den kleinen Tanzsätzen der beiden Suiten klare Struktur."

Die Aufnahmen sind aus dem ORF-Archiv und scheinbar noch nicht auf dem Markt gewesen.
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Khampan

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77

Dienstag, 5. September 2006, 01:02

Zitat

Carlos Kleiber:
"Fleisch, meine Herren, nicht Noten!"

Hallo a.b.

interessant daß du wiederholt auf Afanassiev verweist (der von Debussy leider nur ein einziges Werk aufgenommen hat, nämlich Des pas sur la neige). Seine Art, mit Musik spannende Geschichten zu erzählen, hat meine frühere Überzeugung vom Absolutheitscharakter der Musik stark revidiert.
Allerdings: sowohl Afanassiev als auch Kleiber sind sehr wohl Genauigkeitsfanatiker. Bei Afanassiev mag das überraschen, aber beispielsweise sind seine registerhaften Abstufungen zwischen p, pp und ppp fast schon ein Erkennungszeichen, ebenso wirst du bei ihm nie unausgeführte crescendi oder decrescendi finden. Ein Durchleuchten des Notentextes steht meiner Meinung nach für jeden ernsthaften Musiker an erster Stelle. Nur, um bei Kleibers Bild zu bleiben, was dabei sichtbar wird, ist nicht viel mehr als ein Gerippe, das erst durch Hinzufügen von "Fleisch" zu einem lebendigen Körper werden kann.
Dirigenten haben da das zusätzliche Problem, daß sie nur mittelbar Ausführende sind, und greifen dann gern zu drastischen Maßnahmen und Ausdrücken, um ihr Ziel zu erreichen (so ist wohl auch Toscaninis "Ich hasse euch, denn ihr tötet meine Träume" zu verstehen).
Alles in allem keine Rechtfertigung, sich bei Debussy nicht um den Text zu kümmern.

Dessen ungeachtet habe ich für Jean Rodolphe Kars nach wenigen Hörbeispielen sofort eine starke Sympathie empfunden, was auch aus meinem Kommentar klargeworden sein dürfte.

Es muß beileibe nicht immer La cathedrále engloutie sein. Aber wenn ein derart (nicht zu unrecht) bekanntes Stück noch immer häufig verzerrt gespielt wird, muß ich einfach :motz:
Meine Favoriten aus den Préludes sind übrigens Feuilles mortes und La terrasse des audiences de clair de lune. Beide zum Glück spielbar.

Über Afanassiev können wir uns vielleicht mal über PN austauschen.

Gruß, Khampan

a.b.

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78

Dienstag, 5. September 2006, 09:34

Zitat

Original von Khampan
Ein Durchleuchten des Notentextes steht meiner Meinung nach für jeden ernsthaften Musiker an erster Stelle.


Hallo Khampan,

ich teile Deine Ansicht, gebe aber zu bedenken, dass die Anforderungen an einen Interpreten gewöhnlich über die Realisierung des Notentextes hinausgeht und man von ihm nicht selten verlangt, er möge das Werk so zum Erklingen bringen, wie es die Komponistin sich vorgestellt hatte. Gerade Afanassiev spielt nun nicht selten mit einem Tempo, von dem vermutlich allgemeinen unumstritten ist, dass es so nicht nicht intendiert war.
(Ich denke (im Gegensatz zu dem, was ich gewöhnlich lese), dass dies nicht Exzentrik ist, sondern sich notwendig aus dem Klangkonzept Afanassievs ergibt. Dazu habe ich schon länger vor, etwas zu verfassen, nicht nur als PN. Denn ich habe den Verdacht, wenn ich so Anmerkungen über sein Spiel finde (aber auch Kritiken lese), dass jenes, was Afanassiv mE wesentlich auszeichnet, gewöhnlich gar nicht erkannt wird.
Dazu später mehr. Ich bite um Geduld.

Zurück zu Debussy: Mir wurde Fou Tsong als phantastische Alternative zu Gieseking nicht nur empfohlen, sondern ans Herz gelegt.

Leider kenne ich diese Aufnahmen nirgends bislang in einem Laden zum Anhören in Hände bekommen. Weißt Du diese zu beschreiben?
Gruß ab

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J. Locke

Robert Stuhr

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79

Dienstag, 12. September 2006, 17:40

Die Aufnahme ist leicht zu finden. Fou Ts'ongs Aufnahmen werden im UK auf dem Label Meridian veröffentlicht. Einfach zu Amazon.uk gehen, debussy und meridian eingeben und da findet sich für ganze UK-Pounds 10 die Doppel-CD, direkt vom Label. Zollfrei und ohne Streß.

Habe das Album heute bekommen und werde versuchen, heute abend einen ersten Eindruck zu posten.
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80

Dienstag, 12. September 2006, 20:21

Ich konnte kurz in die Preludes reinhören.

Die Aufnahmen wurden im Warschauer Rundfunk gemacht, von polnischen Tonigenieuren. Ich weiß nicht wie hoch der Standard der Technik dort ist, aber der Klang des Klaviers hat mich enttäuscht. Möglicherweise liegt es auch an der Wahl des Instruments, es werden dazu keine näheren Angaben gemacht. Es fehlt für meinen Geschmack an Fülle, Volumen. Werde am Wochende mal mit Kopfhörer hören. Ich erwarte ohnehin noch einige CDs mit Klaviermusik von Debussy.

Die Magie von ABM erreicht er nicht, sein Zugriff ist nüchterner, im positiven Sinne unsentimental. Dadurch fehlt meinen Lieblingsstücken (zB Des pas sur la neige, La Cathedrale engloutie, Brouillards, Feuilles mortes) etwas Sinnliches, Geheimnisvolles. Andererseits bekommt diese Spielweise anderen Stücken wirklich gut, zB. Les fetes sont d'exquises danseuses, Feux d'artifice, La Danse de Puck. Technisch spielt Fou Ts'ong in jeder Hinsicht einwandfrei, soweit ich das beurteilen kann.

Ich denke, man kann ihn am ehesten mit Kocsis vergleichen, ich erwarte dessen Debussy-Box noch und habe bisher nur eine CD als Vergleichsmaterial.
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81

Dienstag, 12. September 2006, 23:59

Zitat

Die Aufnahmen wurden im Warschauer Rundfunk gemacht, von polnischen Tonigenieuren. Ich weiß nicht wie hoch der Standard der Technik dort ist, aber der Klang des Klaviers hat mich enttäuscht.


Der große Saal ist einer der besten in Europa, die Technik entspricht europäischem Standard (in Warschau war die weltweit zweite Tonmeisterausbildungsstätte entstanden).
Am ehesten ist also der Flügel oder der Stimmer zu verdächtigen. Ist aber auch schwer bei Debussy, das Instrument richtig zum Klingen zu bringen.

Wie spielt er denn nun mein Sorgenkind La cathédrale engloutie?

Gruß,
Khampan

Robert Stuhr

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82

Sonntag, 17. September 2006, 19:42

Zitat

Original von Christian B.
Eine wirklich großartige Aufnahme der Preludes stammt von der relativ unbekannten Francine Kay - ihre Tempi sind langsamer, aber der Klang ist unvergleichlich, viel sonorer als bei Zimerman und auch als bei ABM (meines Wissens gibt es bei den o.g. ABM-Aufnahmen keine Unterschiede).
Leider blieb die als Gesamteinspielung angekündigte Aufnahme ohne Nachfolger.


Dafür gibt es bei der gleichen Plattenfirma eine Aufnahme von ihr mit Werken für Violoncello und Klavier von Debussy, Janacek und Rachmaninoff.
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83

Sonntag, 17. September 2006, 19:58

RE: Tempoproblematik in La cathétrale engloutie

Zitat

Original von Khampan
Achtung, die bisherigen Aufnahmen der chathédrale engloutie (Préludes I Nr. 10) sind zum größten Teil unbrauchbar!
Grund: eine recht merkwürdige Notationsweise Debussys wurde über lange Jahre falsch verstanden und wiedergegeben. Erst neuere Ausgaben der Préludes (Schott, Henle) bringen den entscheidenden Hinweis, z.B. bei Henle als Fußnote: "Debussy spielte Takt 7-12 und 22-83 im doppelten Tempo".


Erkläre das bitte mal einem Laien: Debussy hat die genannten Takte in einem bestimmten Tempo notiert, sie aber selbst - ohne das dies im Text so steht - doppelt so schnell gespielt. Warum hat er das nicht von Anfang an so notiert oder wenigsten revidiert? Er muß doch die Tempobrüche bemerkt haben.

Pianisten, die sich an den Notentext halten spielen falsch? Und es soll Weltklassepianisten nicht aufgefallen sein, das dadurch Tempobrüche entstehen? Hmm... ?(

Wieso war das nicht früher bekannt? Wieso hat zB Marguerite Long nichts davon erwähnt, die ein ganzes Buch über Debussy und Klavier geschrieben hat?
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84

Sonntag, 17. September 2006, 22:12

La cathédrale engloutie

Hallo Robert,

:yes: genau so isses, und die vielen Fragen sind natürlich berechtigt.

Sicher ist sehr viel Schlamperei mit im Spiel.

Erstens Debussy selbst - er hat öfters Notenwerte offensichtlich falsch geschrieben. Ob er sich in diesem Fall gedacht hat "wird schon niemand so dämlich sein, diese Takte so wie notiert in doppelten Notenwerten (halbem Tempo) zu spielen" oder was auch immer, ist nicht überliefert.
Vermutlich gab es zu Anfang eine lückenlose Tradition der richtigen Ausführung, bis mindestens Cortot, so daß es einfach nicht nötig war, viele Worte zu verlieren... es darf spekuliert werden, ist aber eigentlich egal 8)

Dann die riesengroße Schlamperei von Seiten des Verlags Durand. Sie hätten irgendwann bei einer Neuauflage wenigstens eine kleine Fußnote einfügen können, spätestens nachdem die ersten Mißverständnisse aufgekommen waren (Gieseking etc.). Nix ist passiert, das Unglück nahm seinen Lauf 8o

Ist es Schlamperei von ABM, daß er sich nicht bei älteren Aufnahmen vergewissert, sich einfach nur um den Notentext gekümmert hat? Vielleicht ein wenig. Dooferweise ist er so genial, daß es bei ihm trotzdem noch irgendwie gut klingt. ;(

Das Buch von Marguerite Long habe ich nicht gelesen, weiß also nicht, was darin über die cathédrale gesagt ist. Hätte sie denn aus ihrer Sicht etwas über Debussys merkwürdige Notation schreiben müssen, wo doch alles klar war? :pfeif:

Wie gesagt: Am Anfang war einfach nur Debussys Notation "falsch", man wußte was sie zu bedeuten hatte.
Heute ist es umgekehrt: neue Notenausgaben (nach Ablauf von Durands Exklusivrechten) enthalten Erklärungen über die korrekte Ausführung, es hat sich nur noch nicht bei allen Pianisten herumgesprochen. Glücklicherweise geht der Anteil der konservativ nach Durand spielenden Pianisten langsam zurück.

Und, genau, zwischen diesen beiden Extremen haben sich Pianisten jahrzehntelang ihre Köpfe zerbrochen, wie sie die Tempobrüche möglichst schadlos umschiffen können. Stichwort gummiartiges Tempo - und jetzt die große Überraschung, daß man Debussy auch in gleichbleibendem Tempo spielen kann. Ist ja wirklich ärgerlich...

:hello: Khampan

Khampan

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85

Sonntag, 17. September 2006, 22:28

Hallo,

eigentlich wollte ich mit meinen insistierenden Ausführungen erreichen, daß hier mal die Informationslücken zur Ausführung der cathédrale gefüllt werden.
Nicht zu allen Einspielen gibt es Hörbeispiele bei Amazon bzw. jpc, oder die verfügbaren Ausschnitte sagen nicht genug aus.

Bitte, es ist wirklich nicht schwer zu hören, ob jemand in durchgehendem Tempo spielt oder nicht. Spätestens nach Anhören des schon erwähnten Pommier-Hörbeispiels ist wirklich alles klar!

Die Aufnahme von Francine Kay etwa ist ja sehr neu, also besteht große Hoffnung. Leider gibt es kein Hörbeispiel. Ebenso ist bei Koroliov noch ein Fragezeichen. Wer traut sich das nachzuprüfen?

Gruß, Khampan

Robert Stuhr

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Sonntag, 17. September 2006, 22:36

Danke für die informativen Ausführungen! Ich warte noch auf einige CDs aus den USA, wollte dann mal ein Vergleichshören durchführen.

Ich hätte dann Roge, Kocsis, Fou Ts'ong, ABM, Monique Haas, Gieseking und zweimal Debussy selbst. :hello:
Ermutigung nach 200 Jahren (auf dem heimweg von einem orgelkonzert)
Zu füßen gottes, wenn
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bach,
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Thomas Pape

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Sonntag, 17. September 2006, 22:57

Hallo Khampan,

zwei Cathédrale-Sünder hätte ich noch nachzutragen: Monique Haas und -man glaubt's nicht- Samson Francois. Die Haas Einspielung stammt aus 1976 die von Samson Francois aus 1970.

Demus hat in den 1980ern eine kleine Debussy-Auswahl aufgenommen, gespielt auf einem Erard-Flügel (leider ohne die Cathédrale). Ist etwas darüber bekannt, ob er mit diesem Instrument noch mehr Debussy gespielt hat? Eine Chopin-Platte mit eben jenem Erard habe ich im Bestand. Da würde ich gerne mehr von hören.

Liebe Grüße vom Thomas
Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
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Khampan

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Sonntag, 17. September 2006, 23:13

Hallo,

ah, so läuft das hier, kleine freundliche Aufmunterung wirkt Wunder ;)
"Cathédrale-Sünder" gefällt mir.

Fou Ts'ong macht's richtig, wie ich eben bei Amazon.com nachprüfen konnte. Allerdings finde ich sein Spiel nicht soo berauschend. Die Aufnahme ist ziemlich schlampig geschnitten, die Bässe klingen butterweich irgendwo aus der Ferne, was Robert schon als fehlendes Volumen beschrieben hat.
Nicht schlecht, aber es geht besser.

Gruß, Khampan

Thomas Pape

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89

Montag, 18. September 2006, 00:27

Hallo Khampan,

Samson Francois allerdings sehe ich jede Sünde nach :jubel: :jubel: :jubel: , ein grandioser Pianist einfach.

Gute Nacht sagt der Thomas :hello:
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Robert Stuhr

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Montag, 18. September 2006, 09:00

Zitat

Original von Santoliquido
zwei Cathédrale-Sünder hätte ich noch nachzutragen: Monique Haas und -man glaubt's nicht- Samson Francois. Die Haas Einspielung stammt aus 1976 die von Samson Francois aus 1970.


Besserwisser-Modus an:
"Laut meiner CD stammt die Aufnahme von Haas aus 1972. "
Besserwisser-Modus aus

Hoffentlich kommen meine CDs bald, den Gulda habe ich ja auch noch...
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