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Antracis

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31

Dienstag, 9. Oktober 2007, 12:36

Ich kann mich defintiv an einen ausführlichen Artikel in der (schwer erhältlichen, aber auf jeden Fall der gekürzten Ausgabe vorzuziehenden) 3 bändigen Fassung erinnern, der die Kunst Ludwig Webers angemessen würdigte.
Auch bei Kathleen Battle muß man zugestehen, dass diese erst gegen Anfang der 80er Jahre die europäischen Bühnen eroberte und Ihre Stellung innerhalb des Fachs festigte. Da war Kestings Buch aber quasi schon druckreif. Selbst Fischer, dessen Buch immerhin über 10 Jahre später erschien, widmet ihr "nur" einen Absatz.

Und wie schon gesagt wurde, Kompromisse sind in jeder Veröffentlichung ob der schieren Masse einzugehen. Ich kreide beispielsweise auch Fischer an, dass er Theo Adam übergeht. Kesting widmet diesem immerhin einen ordentlichen Verriß. :D

Spannende Frage: Ist die Neuauflage von Kesting oder von Fischer geplant ?

Eine Veröffentlichung aus kenntnisreicher Feder würde immerhin Not tun, das Buch von Manuel Brug taugt leider nichts.

Gruß
Sascha

32

Dienstag, 9. Oktober 2007, 13:54

Zitat

Original von Antracis
I Ich kreide beispielsweise auch Fischer an, dass er Theo Adam übergeht. Kesting widmet diesem immerhin einen ordentlichen Verriß. :D

Spannende Frage: Ist die Neuauflage von Kesting oder von Fischer geplant ?

Gruß
Sascha

Sei froh, daß kein Adam-Artikel drin ist - der wäre noch harscher als der von Kesting (ich stolperte mal über einen überaus bissigen Leserbrief, den Fischer etwa 1974/75 in der "Opernwelt" unterbrachte und der an Adam kein gutes Härchen ließ). Mit der angedachten Neuauflage meinte ich Fischer ; es steht allerdings noch in den Sternen, wann sie kommt - erst einmal soll es eine große Arbeit über den heiß bewunderten Karl Kraus geben.

Il Grande Inquisitore

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33

Dienstag, 9. Oktober 2007, 14:32

Lieber Armin,

Fischer lese ich auch mit sehr großem Gewinn.

Du hast ja die Diskographie zum Kleiber-Essay erstellt; vielen Dank auf diesem Wege dafür. Insgesamt ist mir das Bändchen etwas arg hagiographisch geraten, obwohl ich Fischers Bewunderung teile (ein einziger "Kritikpunkt" im Text: Kleibers starke Betonung der Oberstimmen).
Die Diskographie ist aber super, vor allem bestätigt sie mich in meiner Sammlung (das meiste davon habe ich im Schrank)!

:yes:

Liebe Grüße,


Christian

miguel54

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34

Dienstag, 9. Oktober 2007, 14:33

Bei allem Respekt für sein Wissen erinnert mich Kesting manchmal an die Literaturkritiker vom literarischen Quartett oder auch manchen Fußballreporter, der das Tor sicher geschossen hätte: Ein belesener Autor, nur singen kann er nicht, und das ist vielleicht auch besser so.

Die Musiker (gleich ob Komponisten oder Interpreten) sind immer wichtiger als ihre Kritiker.

Il Grande Inquisitore

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35

Dienstag, 9. Oktober 2007, 14:46

Ich weiß nicht, Miguel.

Wenn sich Scharen von "Künstlern" an der Kunst versuchen, dann muß es schon einige wenige vernehmbare Stimmen geben, die wertend und z. T. warnend eingreifen. Angesichts der vielen Feuilleton-Lobhudelei, die häufig wirkt wie bezahlt, empfinde ich den gern deutlichen Kesting als Wohltat.

Um auf einen früheren Post einzugehen: Man muß nicht Kesting mit seinem Fundus sein, um heute in der Vorstellung zu leiden, weiß Gott nicht! Der Rückzug in den Konsum von Tonaufzeichnungen bleibt da teilweise die einzige Alternative!

LG,


Christian

Siegfried

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36

Dienstag, 9. Oktober 2007, 14:47

Zitat

Original von miguel54
Bei allem Respekt für sein Wissen erinnert mich Kesting manchmal an die Literaturkritiker vom literarischen Quartett oder auch manchen Fußballreporter, der das Tor sicher geschossen hätte: Ein belesener Autor, nur singen kann er nicht, und das ist vielleicht auch besser so.

Die Musiker (gleich ob Komponisten oder Interpreten) sind immer wichtiger als ihre Kritiker.


Danke Miguel, du hast es kurz und präzise auf den Punkt gebracht.
:hello:
Freundliche Grüße Siegfried

37

Dienstag, 9. Oktober 2007, 15:00

Natürlich darf hier der nette Satz nicht fehlen, daß Kritiker wie Eunuchen sind: sie wissen, wie es geht, können es aber nicht selber :pfeif:

38

Dienstag, 9. Oktober 2007, 15:06

Zitat

Original von Il Grande Inquisitor
Lieber Armin,

Fischer lese ich auch mit sehr großem Gewinn.

Du hast ja die Diskographie zum Kleiber-Essay erstellt; vielen Dank auf diesem Wege dafür. Insgesamt ist mir das Bändchen etwas arg hagiographisch geraten, obwohl ich Fischers Bewunderung teile (ein einziger "Kritikpunkt" im Text: Kleibers starke Betonung der Oberstimmen).
Die Diskographie ist aber super, vor allem bestätigt sie mich in meiner Sammlung (das meiste davon habe ich im Schrank)!

:yes:

Liebe Grüße,


Christian

Danke für die Blumen. Beim Vorstellungsgespräch für meine aktuelle Stelle war die erste Frage des Chefs: "Welchen Dirigenten schätzen Sie höher, Erich oder Carlos?"...
Das "hagiographische" mag eine Sache des Anlasses sein: der Text basiert auf einem Vortrag, den Fischer bei einer Gedenkveranstaltung der Akademie für ihr Mitglied Kleiber hielt. Bekanntlich haben in Nachrufen ja 51 Prozent positiv zu sein. Aber auch sonst ist er jemand, der in veröffentlichten Texten möglichst lieber lobt als tadelt (im Gespräch geht es da mitunter schon weit härter zur Sache...)

Il Grande Inquisitore

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39

Dienstag, 9. Oktober 2007, 15:16

Lieber Armin,

also Grüße an den großen Meister. Einen ehrlich gemeinten Tadel für CK hätte ich dann auch nicht lesen wollen!

;)

Bis bald,


Christian

Siegfried

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40

Dienstag, 9. Oktober 2007, 15:18

Zitat

Original von Armin Diedrich
Natürlich darf hier der nette Satz nicht fehlen, daß Kritiker wie Eunuchen sind: sie wissen, wie es geht, können es aber nicht selber :pfeif:


Ach Armin, wenn es nur so wäre - aber sie vermehren sich doch!! :faint:
Freundliche Grüße Siegfried

Il Grande Inquisitore

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41

Dienstag, 9. Oktober 2007, 15:23

Lieber Siegfried,

das kommt mir nicht so vor. Echte Kritiker (im Gegensatz zu Publizisten) nehmen an Zahl eher ab.

LG,

Christian

martello

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42

Dienstag, 9. Oktober 2007, 16:27

Der aktuelle Kesting

Ich muss gleich vorweg zugeben, Kesting (und auch Fischer) nie gelesen zu haben - höchstens vielleicht wenn irgendwo mal ein Auszug wiedergegeben wurde oder Kesting in der FAZ schreibt. Generell glaube ich aber, dass es ein grundlegendes Problem alter (durchaus verdienter) Kritiker ist, irgendwann die eigenen "Jugend"jahre zu verklären und jüngere Künstler gegen eine idolisierte erinnerung anrennen und daran (zwangsläufig) zerschellen zu lassen. Ein Beispiel:

Kesting zerlegt Anna Netrebko regelmäßig und ziemlich brutal (was hier ja bekanntlich auf weiträumige Zustimmung stößt). Soll sein - technische Fehler (die man ihr durchaus attestieren kann, mich stören suie halt in Summe nicht) dürfen aufgezeigt werden. Kein Verständnis habe ich allerdings dafür, wenn der selbe Kritiker bei anderen Künstlern völlig andere Maßstäbe anlegt, so etwa bei den jüngst erschienenen Staatsopern-Aufnahmen von Leonie Rysanek. Kesting (zusammengefasst): die Stimme sei in der Mittellage wackelig, in der Höhe fast durchwegs gepresst und überhaupt jeder zweite Ton falsch - aber der Ausdruck entschädigt für alles.
Hier wird meines Erachtens die Grenze zwischen individuellem Geschmack (den auch ein Fachkritiker haben darf/soll) und reiner Willkür einfach überschritten.

Noch zwei Punkte:

1. Ein gewisses Faible für die Deutsche Oper wird man einem deutschen Kritiker schon zugestehen müssen; Kestings "über-alles-stellen" der (dramtischen) deutschen Opernliteratur geht mir aber zu weit - wenn man zu einem ganzen genre keinen Zugang findet, sollte man sich dazu besser nicht äußern.

2. Die "Mikroport-Affäre" war ein echt peinlicher Selbstfaller - in einem deutschen Opernhaus entdeckte er ein Mikroport (eingesetzt um Alberichs stimme bei der Tarnkappen-Szene zu verfremden) und unterstellte ohne Rückfrage öffentlich generelle Stimmverstärkung der Sänger.

Theophilus

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43

Dienstag, 9. Oktober 2007, 17:32

RE: Der aktuelle Kesting

Zitat

Original von martello
...
Kein Verständnis habe ich allerdings dafür, wenn der selbe Kritiker bei anderen Künstlern völlig andere Maßstäbe anlegt, so etwa bei den jüngst erschienenen Staatsopern-Aufnahmen von Leonie Rysanek. Kesting (zusammengefasst): die Stimme sei in der Mittellage wackelig, in der Höhe fast durchwegs gepresst und überhaupt jeder zweite Ton falsch - aber der Ausdruck entschädigt für alles.
Hier wird meines Erachtens die Grenze zwischen individuellem Geschmack (den auch ein Fachkritiker haben darf/soll) und reiner Willkür einfach überschritten.
...

Das muss nicht sein, wenn ordentlich argumentiert wird und die persönlichen Vorlieben klar deklariert werden. Man kann an fast jedem/r SängerIn herummäkeln, die entscheidende Frage ist dann die, ob die Positiva überwiegen. Das kann auch im Fall Rysanek sein, wenn Rollengestaltung im Ohr des Hörers einen hohen Stellenwert besitzt. Ähnliches (wenn auch meist nicht so krass) gilt für viele Rezensionen von Maria Callas. Da gibt es nach der reinen Lehre oft einiges zu beanstanden, aber der Gesamteindruck ist häufig genug überwältigend. Nicht ganz überraschend ist dann die Tatsache, dass bei einem derart fokussierten Kritiker bei A.N. einiges Negative auffällt, und ihre eigentlich unbestreitbaren Vorzüge kaum wahrgenommen werden. Dabei ist derart schönes Singen alles andere denn selbstverständlich, aber wenn es jemandem nicht darauf ankommt...

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Fairy Queen

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44

Dienstag, 9. Oktober 2007, 17:50

Caro Inquisitore, wo kämen wir hin, wenn wir immer derselben Meinung wären??? Ist doch öde oder?
Auch ich verehre Callas wie keine andere Sängerin. Aber das ist kein Argument, plötzlich sämtliche leichteren Stimmen abzuwerten, nur weil sie eben ANDERS singen.
Er kann ja gerne Sängerinnen des 19 JH als positive Besipiele anführen nach dem Motto "früher war alles besser", aber was gibt ihm das Recht ein ganzes Stimmfach zu diskreditieren, nur weil Rita Streich oder Beverly Sills nun mal anders klingen als Callas??? Wie er über sills herfällt ist geradezu eien Unverschämtheit udn vollkommen ungerechtfertigt. Ich bin bei dieser vernichtenden Kritk absolut sciher, dass er sie niemals als Manon erlebt hat und schon gar ncith ihr Strauss -Lied "Breit über mein Haupt" gehört hat oder "Gehen wir ins Chambre separée oder oder oder
Ich war selbst skeptisch und bin wahrlcih eine kritische Hörerin , aber dieses Lied ist absolut perfekt gesungen und das habe ich niemals so schön gehört wie von Sills. RICHARD Strauss wohlbemerkt, nciht Johann oder Oscar oder irgendein "wertloses Koloraturgeklingel" Und dann erdreistet sich da ein Kritker, Sills als ausdruckslos, dünn, ohne Volumen und was weiss ich noch seitenweise abzuwatschen. Tut mir leid, aber da habe ich kein Verständnis mehr. :boese2: :boese2: :boese2:
Der Mann muss eine Phobie gegen Koloratursoprane haben, deren Ursache ich nciht weiter erforschen will. :rolleyes:
Mit Streich und Köth springt er nciht besser um als mit Sills, und Erna Berger bekommt wenigstens noch einige Pluspunkte, sie ist ja schon früher geboren.......
Mir platzt gerade wieder der Kragen, deshalb höre ich auf....... pardon!

Fairy Queen kurz vor dem Siedepunkt


Und dass er Cotrubas und Arleen Auger nciht mal für listenswert hielt, verzeihe ich ihm auch nicht!
Sind ja auch nur lächerliche undramatische Soprane...... :motz: :motz: :motz:
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

Theophilus

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45

Dienstag, 9. Oktober 2007, 18:01

Zitat

Original von Fairy Queen
...
Und dass er Cotrubas und Arleen Auger nicht mal für listenswert hielt, verzeihe ich ihm auch nicht!
Sind ja auch nur lächerliche, undramatische Soprane...... :motz: :motz: :motz:

Stop, stop, stop!

Arleen Auger kommt zumindest in der dreibändigen Ausgabe vor, und Ileana Cotrubas ist überhaupt eine der gelobtesten Sängerinnen! Er bemängelt meiner Erinnerung nach ein wenig ihr kleines Repertoire, bezeichnet sie aber als "Zentrale Sängerin", was bei ihm so ziemlich das höchste Lob darstellt.


PS: Beverly Sills mag exzellente Aufnahmen hinterlassen haben, aber gerade beim bekannten Repertoire kommt einem schon des öfteren der Eindruck, das bei ihr Geläufigkeit vor Gestaltung kommt. Sie ist definitiv keine Sängerin, die bei einem direkten Vergleich nach Maria Callas gespielt werden kann (du weißt schon: die Hypothek Callas ;) ). Es mag Kestings Kritik etwas unfair gewichtet sein, sie ist aber im Kern zutreffend (zumindest in vielen Fällen).

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Fairy Queen

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46

Dienstag, 9. Oktober 2007, 18:16

Lieber Theophilus, ich habe nur die einbändige Ausgabe und da steht nichts von Cotrubas oder Auger drin. Wenn sie andernorts lobend erwähnt werden, nehme ich meinen letzten Satz natürlich zurück. :yes: Danke für die Berichtigung und
tant mieux!
Den Rest lasse ich stehen, denn man kann einfach nicht Kirschen mit Trauben vergleichen und dass Callas eine absolute Ausnahmeerscheining war, dürfte auch Herr Kesting wissen. Und Sills als Manon ist meiner Ansichht nach kaum je übertroffen. Das zu unterschlagen finde ich wirklich unerhört.

Fairy Queen
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47

Dienstag, 9. Oktober 2007, 20:43

Liebe Titania, Königin der Feen,

sollte Herr Kesting Dich hören, so wird er alles tun, um Dich in die Neuauflage zu integrieren, sei Dir sicher!
Ich glaube auch nicht, daß er ein ganzes Stimmfach vernachlässigt, er sucht sich allerdings nur wenige Repräsentantinnen aus, die er akzeptiert. Beverly Sills hat von ihm übrigens einen Nachruf in der FAZ erhalten, der überhaupt nicht rein negativ war. Man muß aber auch sagen, daß eine Sopranistin, die erstens in Europa so gut wie nicht aufgetreten ist und zweitens vollmundige Aussagen von sich gegeben hat wie: "Die Norma bringt mich passagenweise zum Kichern" (auf technische Anforderungen bezogen), sich in Teilen selbst aus dem Spiel genommen hat. Auch andere bewerten Sills' Leistung ja äußerst durchwachsen.

Rita Streich bekommt doch auch anerkennende Worte von Kesting, wenn auch unter ihrem Rang, das sehe ich auch so.


LG,



Christian

Fairy Queen

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48

Dienstag, 9. Oktober 2007, 21:41

Lieber Inqiuisitore, Du strafst deinen Nickname gerade Lügen und ich danke für diese lieben Worte. :lips:
Wenn DU mich hören würdest, würdest du sie sofort wieder löschen, denn ich bin wirklich nur eine fortgeschrittene und noch studierende Amateur-Sängerin (d.H. singen ist nciht mein Beruf und eine sehr späte Berufung), die das grosse Glück hat, trotzdem schon auftreten zu dürfen.


Dass Herr Kesting zu Beverly Sills Tod auch Postives an ihr gesehen hat, macht mch etwas versöhnlicher, denn das, was er in den grossen Sängern über sie schreibt, ist eben einfach nur total ungerecht.
Dass sie so überzeugt und "arrogant" von ihrer Kunst geredet hat, nun gut, das macht sie einem Kritiker natürlich unsympathisch. Ich würde einfach zu gerne das Strausslied hier irgendwie für euch einstellen, dann ist die Sache sowieso erledigt, denn das hat bisher noch Jeden umgehauen. Mich einschliesslich, die ich sie nicht sonderlich mit Bellini mochte.(ausser der Vergin vezzosa, die ist einfach top!)

Aber dass Herr K. die Koloratursoprane insgesamt sehr abwertend behandelt im Vergleich zu anderen Stimmfächern ist wirklich so offensichtlich, dass man es nciht bestreiten kann.
Jeder mag ja irgendetwas nciht und dann soll er doch um der Gerechtigkeit willen bitte gleich klar sagen: "ich mag keine Koloratursoprane" von mir aus auch einmal klar und deutlich :kotz: ;)
und dann bitte Anderen die objektivere Kritik überlassen.
Das wars nun zu diesem Thema, wer weiss was mir sonst noch alles unterstellt wird! :D

Fairy Queen
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49

Dienstag, 9. Oktober 2007, 22:48

Liebe Fairy Queen,

wie wäre es also mit einem Anti-Kesting-Thread, zur angemessenen Würdigung der leichten Koloratursoprane?
Starte ihn, ich mische mich dann wie gewohnt beckmesserisch ein.
:]

LG (das wird ein lustiger Stammtisch),

Christian

Fairy Queen

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50

Mittwoch, 10. Oktober 2007, 08:00

Lieber Christian, das ist eine nette Idee, aber die verschmähten Damen haben hier Gottseidank sehr viele Fans und alle ihre eigenen Threads! :yes:
Beverly Sills z.B. ist anlässlich ihres Todes noch einmal ausgiebig hier gewürdigt worden und Erna Berger, Erika Köth, Rita Streich etc sind immer wieder in Ehren. Allein im Thread "Auf den Leib geschrieben" zeigt sich, dass die Taminos keinesfalls Herrn Kestings Abneigungen teilen und der Erfolg besagter Sängerinnen zu hrer Zeit spricht ohnehin eine eigene Sprache. Sie brauchen also im Grunde gar keinen AntiKesting-Thread!
Wie wir ja auch schon in der Diskussion um Mado Robin bei den Schellack-Stimmen gesehen haben, ändern sich einfach auch die Moden.
Was vor 50 Jahren noch als vorbildlich bejubelt wurde (z.B. Erika Köth als Königin der Nacht oder Lucia an deutschen Bühnen) hâtte heute kaum noch eine Chance. Das Ruder wird sicher irgendwann wieder umschlagen und Herr Kesting ist eben auch ein Kind seiner Zeit. ;)

Und letztlich entscheidet bei Stimmtimbres auch der persönliche Geschmack und den kann uns sowieso kein Krtiker der Welt verderben.
oder vordiktieren. :no:
Den lustigen Stammtisch verlegen wir erstmal ins Oranium....... oder ins Tritsch-Tratsch-Forum :pfeif:

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operus

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51

Sonntag, 1. Juni 2008, 19:38

RE: Der aktuelle Kesting

Zweifellos ist Jürgen Kesting ein profunder Kenner. Ein Problem ist, dass er seine Urteile fast ausschließlich nach dem Abhören von Tondokumenten fällt. Bei dieser Methode haben sogenannte Bühnentiere wie z. B. Kurt Böhme, Josef Greindl usw. keine guten Karten.
Manche Künstler wie z. B. Theo Adam werden geradezu hingerichtet, was der internationalen Bedeutung dieses Sängers natürlich nicht gerecht wird. International anerkannte Kritiker sind John Steane, Hauptwerk "The Grand Tradition" und Wilhelm Mann. Durch die ausführliche Diskussion in diesem Thread wird Kesting natürlich aufgewertet. Wem seine Ausführungen nicht gefallen, sollte diese negieren und sich auf sein eigenes Empfinden verlassen.
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Antracis

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52

Sonntag, 1. Juni 2008, 20:11

Die Beschränkung auf Tondokumente erzwingt immerhin, sich in erster Linie mit den vokalen Tugenden auseinanderzusetzen, was mir bei der Beurteilung von Sängern nicht unbedingt der verkehrteste Ansatz scheint.
Weiterhin ist es eigentlich die Herangehensweise, die von den bedeutenden internationalen Autoren gewählt wird, was auch daran liegen mag, dass die Ursprünge Ihrer Werke in der "Plattensammler"-Szene zu suchen sind. Zu einer Zeit geschrieben, wo große Geldbeträge und viel Zeit in den Erwerb von Platten investiert wurden, die man heute innerhalb von Minuten für wenige Euro per Internet auf CD erstehen kann. In einer Szene, wo man sich vorwiegend am Singen als Kunsthandwerk ergötze, dessen Regeln sich halt aus der u.a. von Steane beschworenen "Grand Tradition" ableiten.

Gerade im Fall von Böhme und Greindl möchte ich allerdings bemerken, dass Kesting durchaus auf die bestehende Bühnenwirksamkeit hinweist, und damit die Diskrepanz zwischen seiner Bewertung und der Präsenz der Sänger an den großen Bühnen zu erklären sucht. Bei Böhme wird sogar ausführlich ein Beispiel diskutiert. Steane hingegen erwähnt Greindl in seiner "Grand Tradition" nicht mal. Greindls Bayreuther Präsenz scheint mir mit dem Aufblühen der ersten Blüten des deutschen Regietheaters in Form von Wieland Wagner zusammenzuhängen, der lieber das intellektuelle Bühnentier Greindl auf die Bühne schickte, als die sängerisch eindeutig überlegenen Kollegen Ridderbusch und Frick.

Bei Theo Adam ist ebenfalls erwähnenswert, das Kesting bei weitem nicht der einzige Henker ist. Steane müßte ich nochmal nachlesen, aber die Wortwahl ist mir sehr wohlwollend-euphemistisch in Erinnerung, was im angelsächsischen Raum oft einer Hinrichtung gleichkommt. Ich erinnere mich auch einiger giftiger weiterer Kritiken u.a. von Kenneth Furie über Adam.
Und Jens Malte Fischer, der ja meist zumindest im Ton deutlicher milder als Kesting urteilt, widmet Adam nicht einmal eine einzige eigenständige Zeile! Mutmaßlich, weil seine Meinung wohl nicht konzilliant auszudrücken war. :stumm:


Der dreibändige Kesting wird ja demnächst wohl neu aufgelegt. Ich weiß nur leider nicht, ob in überarbeiteter Version, oder nicht.

Gruß
Sascha

GiselherHH

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53

Sonntag, 1. Juni 2008, 21:11

Zur Unterstreichung des eben von Sascha Geschriebenen hier ein paar kritische Zitate zu Theo Adam aus dem immer noch maßgeblichen englischen Standardwerk "Opera on Record", an dem u.a. neben einer ganzen Riege von Sängerexperten auch der schon erwähnte John Steane mitwirkte. Sie belegen, dass Kestings Urteile - mag man auch nicht immer seine Meinung teilen - dieselbe ästhetische Basis haben und dass die Urteile im englischen Sprachraum tendenziell genauso "hart" sind, gerade im Hinblick auf einen gewissen (tatsächlich oder vermeintlich) expressiv daherkommenden Gesangsstil.

Adam: "covincing in the recitative, dull elsewhere" (Don Alfonso); "among the weakest of recorded Sarastros" (Sarastro); "seems to be petulant rather than devilish, and his tone lacks the requisite bite" (Kaspar); "an artist more satisfying on stage than on records, where the grey patches in his voice make a disproportionate effect" (Sachs); "Adam´s interpretation ist at times prosaic, not sufficiently inward or anguished" (Wotan)

Jens Malte Fischer erwähnt Adam im Zusammenhang mit dem sehr guten Sachs von Thomas Stewart, anlässlich dessen er sich fragt, warum Adam diesem überhaupt vorgezogen wurde (und dessen internationale Karriere sich nicht zuletzt auch der tragischen Krankheit George Londons verdankt, der im Wieland-Wagner-Ring von 1965 eigentlich den Wotan singen sollte).
"Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."

(Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

petra

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54

Sonntag, 1. Juni 2008, 21:20

Ich kenne leider nur Kestings einbändiges Werk über die "Großen Sänger", habe aber als Liebhaberin historischer Gesangsaufnahmen seine Sendungen "Belcanto-Museum" bzw. später "Große Stimmen", die in den 90er Jahren im Rundfunk liefen, mit großem Interesse verfolgt.

Was mir bei seiner Beurteilung immer wieder auffiel, war die Tatsache, dass er zwar oft darauf hinwies, dass seiner Ansicht nach schon die Bildung eines schönen Tones bzw. eine makellose Gesangslinie Akte der Interpretation seien. Bloße Kehlfertigkeit ohne Ausdruck und ohne die Fähigkeit des gestischen Singens, bei der sich die Phantasie des Hörers die Rolle imaginieren kann, wurde jedoch auch von ihm nicht goutiert.

Seine Bewunderung gilt wohl auch bei Tondokumentten in erster Linie den großen Rollenportraits einzelner Sänger. Aber es stimmt schon, dass bei ihm die sängerische Leistung gegenüber der Bühnenpräsenz stark im Vordergrund steht. Jens Malte Fischer ist da schon eher bereit, zugunsten der Bühnenpräsenz oder der bloßen sinnlichen Schönheit einer Stimme über vokale Schwachstellen hinwegzuhören.

:hello: Petra
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." - Francis Picabia

operus

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55

Montag, 9. Juni 2008, 13:23

Lieber Sascha,

da ich leider erst seit kurzem - aber von da an heftig - im Forum dabei bin, kämpfe ich mich langsam durch die Beiträge und antworte deshalb oft mit Zeitverzögerung auf aus meiner Sicht interssante Aussagen.
Ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, ob Kesting Moll als Osmin gegenüber Frick favorisiert. In seiner dreibändigen Ausgabe "Die großen Sänger" steht wörtlich:" Eine der größten Leistungen Fricks auf Platten ist sein Osmin in der Aufnahme der "Entführung" unter Sir Thomas Beecham , Zwar singt er die Musik des Haremswächters nicht so geschmeidig und elegant wie Kurt Moll, aber sein Porträt hat insgesamt mehr Gewicht, mehr Verve, mehr zappelnd-aufgeregte Boshaftigkeit". Vor nicht allzu langer Zeit bezeichnete Kesting den jungen Frick in der Zeitschrift "Opernwelt" als den besten Interpreten dieser Partie.
Wobei ich Kestings Einschätzung der beiden überragenden deutschen Bassisten durchaus etwas abgewinnen kann. Moll sang zweifellos beweglicher und geschmeidiger, komischerweise machmal mit Höhenproblemen,z. B. bei König Heinrich,und Pogner. Frick ist in den meisten seiner Rollenproträts, vor allem auch durch seine Orgeltöne in den tiefen Lagen, ein Elementatereignis. In den zur Zeit unter TQOO im Forum laufenden Bewertungen, wird treffend herausgearbeitet, dass z. B. die meisten Wagner-Partien Fricks Domäne waren, genauso z. B. Rocco. Kurt Moll sang dagegen die diffizilen Charaktere in den Bühnenwerken von Richard Strauß vollendend, von denen Frick in kluger Selbstbeschränkung die Finger ließ.
Bei Sängern auf diesem Niveau ist es dann letztlich Geschmackssache, ob die rein stimmliche Leistung stärker favorisiert, oder der Gesamteindruck besonders gewichtet wird. Schätzen wir uns glücklich, dass wir zwei so Ausnahmebässe, die auch im internationalen Vergleich zu den Besten zählen, bei uns in Deutschland hatten. Weil momentan alles vom Fußball beherrscht wird: Es ist wie wenn man Kahn und Lehmann vergleichen wollte.
Herzlichst
Operus
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KUS

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56

Donnerstag, 12. Juni 2008, 13:45

RE: Kesting - Fischer

Hallo Sascha!

Auch ich bin ganz neu im Forum, versuche mich erstmal durchzutasten - kapiere kaum etwas von den vielen mir fremdartigen Vorgaben, Versatzstücken und Kürzeln. Deshalb vorbeugend: Sorry!

Zu der Bemerkung, dass Kestings Werk - sowohl in der 3-Bände-Basisfassung als auch in der (1993 von mir betreuten) Express-Version - vergriffen sei: Kesting arbeitet mit Unterstützung von Thomas Voigt derzeit an einer diesmal 4-bändigen Neuausgabe. Die Erweiterung auf vier Bände muss nicht unbedingt bzw. nicht ausschließlich der ständig anwachsenden Ergänzungsflut geschuldet, sie kann auch Ausdruck der Bemühung sein, endlich eine griffige, handhabbare Ausgabe zu machen, die sich mitnehmen, überall - also auch ins Café oder in die Badewanne - hin mitnehmen und aufschlagen, freihändig halten und ggf. mit Randnotizen/Anmerkungen zu versehen ist - anstelle lexikondimensionierter, überformatiger und -gewichtiger Buchklötze im Schuber. Ob das so ist, kann ich nicht prophezeihen - der Autor hat mir gegenüber aber oft davon gesprochen, dass es eigentlich eine Art preiswerte Studienausgabe in Paperback-Dimension geben sollte. Andererseits: Seit 1993, als ich Diverses auf der Zeitebene Popp/Behrens/Carreras/Ramey etc. nachtragen durfte, ist eine ganze Generation neuer, teilweise hochvirtuoser und superprofessioneller Sänger(innen) am Werk, deren sängerische Vorbildfiguren (so etwa Rocky Blake) aber auch schon wieder am Karriere-Ende stehen und denen bereits eine weitere Generation - mit Blick auf den genannten Fall etwa Florez, Bros, Calleja etc. - gefolgt ist. Wenn JK auf dem Laufenden bleiben und für eine Wertzeit von, sagen wir: ca. 10 Jahren gearbeitet haben will, muss er von Kasarova und Cioffi bis Villazon und Pertusi gewaltig ergänzen und somit erweitern. Für unsereinen müsste es sich also empfehlen, auf die Neuausgabe zu warten - gleich wie man zum Autor steht.

Grüße, KUS
Gilt es des Lebens höchsten Preis um Sang mir einzutauschen ...

Il Grande Inquisitore

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57

Donnerstag, 12. Juni 2008, 16:05

Herzlichst willkommen, KUS.

Und als Überbringer guter Nachrichten gleich doppelt! Meine Express-Version löst sich bereits in ihre Bestandteile auf! Schnelle Neuausgabe erbeten!!!!

LG

Christian

Elisabeth

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58

Donnerstag, 12. Juni 2008, 18:10

Zitat

Original von Il Grande Inquisitore
Schnelle Neuausgabe erbeten!!!!



Hallo zusammen,

die Neuausgabe ist für Oktober angekündigt – derzeit scheint sich aber noch der Preis (deutlich nach oben :motz: ) zu verändern….


Die großen Sänger
Herausgeber/Redaktion: Kesting, Jürgen


Artikel voraussichtlich lieferbar ab Oktober 2008

Hoffmann u Campe Vlg GmbH, 10/2008




LG, Elisabeth

petra

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59

Donnerstag, 12. Juni 2008, 20:08

Das ist auch für mich eine gute Nachricht, lieber KUS und liebe Elisabeth!
:jubel: :jubel: :jubel:

Zitat

Original von Il Grande Inquisitore: Meine Express-Version löst sich bereits in ihre Bestandteile auf!


Meine ist schon einen Schritt weiter, und ich bin ständig dabei, die fliegenden Blätter zu ordnen.

:hello: Petra
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." - Francis Picabia

GiselherHH

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60

Donnerstag, 12. Juni 2008, 21:34

Hallo KUS,

wie schön, Dich hier wiederzutreffen. Da werden Erinnerungen an das gute alte, noch nicht von Grabenkriegen zerfurchte Wagnerforum wach. Ich hoffe, dass Du Dich hier wohlfühlen wirst.

:hello:

GiselherHH

P.S.: Die Kesting-Neuausgabe, so dringend erwünscht sie auch ist, bewegt sich preislich aber ziemlich im oberen Rahmen. Das dreibändige Original von 1986 kostete etwa 360,-- DM, wenn ich mich recht erinnere.
"Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."

(Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)