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Sven Godenrath

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1

Samstag, 5. Januar 2013, 23:15

Roxana Briban

Die Sopranistin wurde am 28.10.1971 in Bukarest geboren.
Mit sechs Jahren begann sie das Studium der Violine und studierte dann bei der Sopranistin Maria Slatinaru Nistor (CD Aufnahmen: Il Tabarro, Turandot, La Forza del Destino) an der Music Academy in Bukarest.
Im Jahre 2000 gab sie dort als Contessa in Mozarts Le Nozze de Figaro ihr Debüt.
Es folgten Auftritte in Wien, Berlin, Toulouse, Santiago, Amsterdam, Zürich, Rom, Dresden, Madrid, Athen, Bankok, Singapur und Seoul.
Zu den Dirigenten mit denen sie zusammenarbeitete zählten Yve Abel, Rafael Frühbeck de Burgos, Marko Armiliato, Adam Fisher, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Marc Piollet, Peter Schneider, Vjekoslav Sutej und Keri Lynn Wilson.
Zu ihren Rollen zählten Donna Elvira, Madame Butterfly, Amelia ( Simone Boccanegra ), Contessa, Mimi, Aida, Violetta, Margherita & Elena ( Mefistofeles), Leila, Michaela, Nedda, Donna Anna, Alice Ford, Elisabetta, und Leonora, ( Trovatore ),
Ferner sang sie Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Mendelssohn-Bartholdy, Mahler, Verdi, Shoshtakovitch, und Hindemith..
Noch in der Saeson 2007/2008 nahm sie als Donna Elvira an einer erfolgreichen Asien Tournee der Wiener Staatsoper teil.
Danach muß es dann wohl zu einer Stimmkrise gekommen sein mit anschließenden Depressionen.
Am 20.11.2010 nahm sie sich in ihrer Wohnung in Bukarest das Leben, in dem sie sich die Pulsadern mit einem Messer aufschnitt und sich in die Badewanne legte.
Die Tücken einer Depressionen sind sie wird von außen nicht wahrgenommen, man weiß wie man selber ist, und fängt an sich zu spielen, so wie man immer war.
Hilfe wird nicht wahr genommen und irgendwann kommt der Punkt an dem man erkennt, das es so nicht weitergehen kann .
Worauf es nur noch zwei Wege gibt:
1.es gelingt einem seinen Blickwinkel zu ändern oder
2. ...... man wählt den anderen Weg.

Auf CD gibt es mit ihr 3 Aida Produktionen, eine La Boheme, eine I Pagliacci und eine Fledermaus.
Auf Youtube sind neben zahlreichen einzelnen Auszügen eine komplette Aida und eine La Traviata hineingestellt worden.
Bei den Auszügen sollte man um ihre Casta Diva einen Bogen machen, weil man ihr damit keinen Gefallen getan hat.
Für den ersten Eindruck ihrer Stimme, sollte man sich die Arie L’altra notte und die Misere aus Il Trovatore ansehen und anhören.
Hier ist sie auf dem Höhepunkt ihrer stimmlichen Möglichkeiten angekommen.
Die Stimme hat eine dunkle Grundierung aber auch die nötige Höhe für diese beiden Rollen.
Ihre Interpretation der Margherita ist sowohl gesanglichen wie auch darstellerisch von erster Qualität, gleiches gilt hier auch für ihre Leonora in Verdis Il Trovatore.

Harald Kral

Erleuchteter

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Registrierungsdatum: 20. Juni 2007

2

Samstag, 5. Januar 2013, 23:30

alles weitere siehe hier: Selbstmord der Sopranistin Roxana Briban
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)

Sven Godenrath

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3

Sonntag, 6. Januar 2013, 12:57

Keinerlei Hinweise auf Aufnahmen, den Klang ihrer Stimme, noch auf ihr Repertoire von welchen weiteren Informationen spricht du?

Sven Godenrath

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4

Freitag, 6. September 2013, 09:31

Nicht mehr ganz so neu, ich fand diese DVD erst letzten Monat und habe sie schon einmal zu 50 % gesehen und gehört, ein Don Carlo in italienischer Sprache vom 25.04.2001 aus Miramas ( Frankreich ).
Zu Beginn denkt noch an die Inszenierungen Herbet von Karajans ( alles etwas abgedunkelt ), dennoch gesanglich ein einziger Lichtblick, klassisch interessante Inszenierung.
Bei dieser Aufnahme muß es sich um eine Hausaufnahme handeln die Opernhäuser für Künstler selber anfertigen.
Die Besetzung auf der DVD ließt sich auf dem Cover wie folgt:
Hustuc, Briban, Jovanovic, Verducci, Anselem; Berdonini