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oper337

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1

Freitag, 8. August 2008, 13:47

Elisabeth Höngen



Elisabeth Höngen wurde am 6.12.1906 in Gevelsberg, Westfalen geboren.

Sie trat schon mit 15 Jahren als Geigerin auf, studierte Germanistik und Musikwissenschaft in Berlin, später Gesang. 1932 schloss sie ihr Studium als Gesangspädagogin ab.
Sie debütierte 1933 am Opernhaus in Wuppertal.
1940-1943 sang sie an der Semperoper in Dresden, wo Karl Böhm ihr Mentor war, u.a. in Richard Strauss "Elektra" und "Frau ohne Schatten" sowie als Lady Macbeth in Giuseppe Verdis "Macbeth".
Auch als Lied- und Oratoriensängerin war sie tätig.

Mit ihrem Auftritt am 9. Juli 1943 verabschiedete sich mit der "Carmen" von Dresden und ging nach Wien wo Karl Böhm Staatsoperndirektor wurde.

Noch ehe Wien und seine Staatsoper in den Schutt des 2. Weltkrieges versanken, gab es im Jahr 1943 ein sensationelles Debüt; in der von Karl Böhm geleiteten deutschsprachiger Produktion von Verdis "Macbeth" sang eine westfälische Sängerin die Lady: Elisabeth Höngen.
Und von diesem Zeitpunkt an war ein neuer Mezzo- und Alt-Star unseres Hauses geboren.

Was war nun das epochal Neue an dieser Künstlerin?
Bisher war man im deutschen Fach, ebenso wie im italienischen, nur an absolute Belcanistinnnen gewöhnt - Sängerinnen, die dadurch im Mittelpunkt standen, dass sie die Schönheit ihrer Stimme voll zur Geltung bringen wussten.
Mit Elsabeth Höngen wurde dieser Rahmen erstmals gesprengt: ihre Stimme mit sicherer Höhe und pastoser Tiefe war nicht wirklich schön, sondern klang eher fahl, was jedoch im Zusammenhang mit ihrem Bühnenspiel eine neue, fast mit Suggestivkraft auf das Publikum behaftete Einheit bildete.
Man könnte den Vergleich so ziehen: das was in den 50er und 6oer Jahren ein Boris Christoff im männlichen tiefen Fach bedeutete, das war die Höngen im weiblichen. Und so wurde den Zuhörern des Jahres 1943 zum ersten Mal auch die von Shakespeare ja gewollte Wildheit, Machtgier und Amoral dieser Lady Macbeth voll und ganz bewusst - und das war das, was der neue Vulkan Höngen auf der Opernbühne auslöste!

Nach dem Krieg war Elisabeth Höngen eine der ersten, die sich wieder im Ensemble der Theaters an der Wien einfand.
Natürlich wieder mit der Lady Macbeth und mit weiteren faszinierenden Charakterstudien: so eine fatalistische Azucena im "Troubadour", eine hoheitsvolle und zutiefst unglückliche Tochter Amneris in "Aida", eine geheimnisvolle Amme in der "Frau ohne Schatten", ebenso wie die beiden verrucht-schillernden Figuren der Herodias und Klytemnestra. Aber auch im Wagner - Fach setzte sie mit der Gestaltung der Göttermutter Fricka im "Ring des Nibelungen" neue Maßstäbe:
im Verein mit dem unvergesslichen Hans Hotter waren die schier endlosen Dialoge mit Wotan auf einmal keine langweiligen Wagnerschinken, sondern Auseinandersetzungen eines Ehepaars, das letzlich nur eines will: die allumfassende Macht.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Wilhelm Furtwängler auf die Sängerin aufmerksam wurde und sie für seine LP/CD Einspielung (allerdings mit Ferdinand Frantz als Wotan) unter Vertrag nahm.

In Wien sang sie zu dieser Zeit überdies auch noch im komödiantischen Fach: Dorabella in "Cosi fan tutte", den Rosenkavalier, die Marcelline in "Figaros Hochzeit" und die Clairon in "Capriccio".
Allein schon diese Rollenaufzählung beweist schon die ungeheure Ausdruckskraft dieser Künstlerin, die ab diesem Zeitpunkt. bis zu ihrem Ableben, eine echte, überzeugte Wahlwienerin geworden ist.

Furtwängler holte sie auch nach Bayreuth, wo sie nach dem 2. Weltkrieg zur Eröffnung die Altpartie in der 9. Symphonie von Beethoven sang.



Der Wiener Met-Hausdirigent Fritz Reiner engagierte sie als Klytemnestra und Karl Böhm als Amme an die Met, und so war es eigentlich auch nicht verwunderlich, dass der im heutigen Licht gar nicht mehr so revolutionär dastehende Wieland Wagner auch auf diese immense Sängerschauspielerin aufmerksam wurde. Unvergessen wird da, dann schon wieder im Haus am Ring, ihre Mary im "Fliegenden Holländer" sein, die speziell im zweiten Bild eine ganz entscheidende Schlüsselfigur im Geschehen um denbleichen Seemann wird.

Doch Elisabeth Höngen war auch eine kluge Sängerin.
Zeitgerecht, wie nur wenige ihres Schlages, nahm sie mit der Klytemnestra eines Tages Abschied von den ganz großen Partien und widmete sich fortan nur mehr den mittleren Charakterrollen.
An der Volksoper wurde sie eine köstliche verarmte Fürstin Palmatica im "Bettelstudent", an der Staatsoper eine sich selbst karikierende Kartenaufschlägerin in "Arabella" - ja dann vor allem die Marthe Schwerdtlein in Gounods "Margarethe", die förmlich bei Elisabeth Höngen ein Geschöpf Goethes wurde - im Gegenteil zu Gretchen eine wissende Frau, die sehr wohl ihre Waffen und ihr Geschick einzusetzen weiß, um in ihrem Leben doch immer auf diie Butterseite zu fallen.

Jeder, der in diesen Jahren die vielumjubelte Aufführungsserie mit Hilde Güden, Nicolai Gedda und Cesare Siepi miterleben durfte, wird wohl heute noch an den Schreckensruf Mephistopheles' im Gespräch mit Marthe denken: "Brr - elle veut épouser le diable!" ("Brr - will sogar den Teufel selber heiraten!") - ohne Zweifel, die Vollblutschauspielerin Höngen hätte auch dieses geschafft.

Auch möchte ich ihre unvergessliche Gräfin in "Pique Dame" nicht vergessen und auch nicht ihre 3. Dame in der "Zauberflöte".

Zwei andere ganz persönlich gestaltete Rollen müssen noch zur Sprache kommen, in denen die Kammersängerin keine Nachfolgerin gefunden hat: die machtbesessene und büßerisch qualvoll sterbende Priorin in den "Gesprächen der Karmelitterinnen (eine leider viel zu selten gespielte Oper von Poulenc) sowie die einmalige Wagnis, die Rolle der Kundry im "Parsifal" zweizuteilen und Elisabteh Höngen im ersten und die fromme, duldende Büßerin im 3. Akt spielen zu lassen.

Elisabeth Höngen wird im Andenken an an das Ensemble der Nachkriegszeit immer einen festen Platz in unserer schönen Erinnerung haben - eine Sängerin, dies zuwege brachte, dass man an einem Abend über sie herzhaft lachen, am anderen von ihr recht erschüttert sein konnte - ja vielleichthat sie in ihrem Fach zum ersten Mal auf der Opernbühne die Bezeichnung einer wahren Singschauspielerin verdiente.

1957 - 1960 war sie Professorin an der Wiener Musikakademie.

Elisabeth Höngen ist am 5.8.1997 in Wien verstorben.

oper337

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2

Freitag, 8. August 2008, 19:45

RE: Elisabeth Höngen



Das ist wohl eine der besten Gesamtaufnahmen mit Elisabeth Höngen als Lady, die deutsche Sprache stört gar nicht.

Karl Böhm ist ein genau so guter Verdi-Dirigent, das hat er, nach dem Abgang Karajans, in Wien bewiesen

Sehr zu empfehlen, ich habe noch die 2er LP Gesamtaufnahme.

Liebe Grüße Peter aus Wien. :jubel: :jubel: :hello:

Harald Kral

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3

Freitag, 8. August 2008, 19:52

Elisabeth Höngen als Carmen

Dann machen wir mal weiter mit der Oper an, die Peter als Elisabeth Höngens "Abschied von Dresden" bezeichnet hat:

Georges Bizet Carmen

Uraufführung: 3.3.1875 in Paris
Libretto: Henri Meilhac, Ludovic Halévy nach Prosper Merimée



Aufnahme: 4., 5.12. 1942, deutsch, Rezitativ-Fassung
Dirigent: Karl Böhm
Staatskapelle Dresden
Chor der Dresdener Staatsoper

Carmen: Elisabeth Höngen
Dancaïre: Karl Wessely
Don José: Torsten Ralf
Escamillo: Josef Herrmann
Frasquita: Elfriede Trötschel
Mercédès: Helena Rott
Micaëla: Elfriede Weidlich
Moralès: Jan Rittel
Remendado: Heinrich Tessmer
Zuniga: Kurt Böhme

LG

:hello:
Harald

Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
(Vinícius de Moraes)

oper337

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4

Freitag, 8. August 2008, 20:22

RE: Elisabeth Höngen als Lady Macbeth.

Lieber Harald!

Ich wusste Du hast da noch mehr - von Elisabeth Höngen - höre mir eben die "Nachtwandelarie" aus "Macbeth"an, eine beklemmende Studie.

Ist wirklich einmalig gesungen, dabei ist die TQ mit +5 zu bezeichnen.

Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :hello: :hello:

PS.: Doch noch was gefunden:


Harald Kral

Erleuchteter

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5

Freitag, 8. August 2008, 20:32

Elisabeth Höngen

Das "Hamburger Archiv für Gesangskunst" - siehe auch den Werbe-Button rechts unten auf jeder "Tamino"-Seite - hat auch eine Recital-CD im Programm von Elisabeth Höngen:



Elisabeth Höngen
Aufnahmen 1942-50

Ausschnitte aus:
Bizet : Carmen
Verdi: Don CarlosVerdi: Macbeth
R. Strauss : Der Rosenkavalier
Wagner: Siegfried
Wagner: Götterdämmerung

LG

:hello:
Harald

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Harald Kral

Erleuchteter

  • »Harald Kral« ist männlich

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6

Freitag, 11. September 2009, 10:02

Elisabeth Höngen in Recital

Nun hat auch Konkurrent Preiser eine Recital-CD mit Arien von Elisabeth Höngen herausgebracht:



Elisabeth Höngen singt Arien
von Verdi, Bizet, Saint-Saens, Wagner, Strauss

Elisabeth Höngen,
Württembergisches Staatsorchester,
Hamburg PO,
Bayerisches Staatsorchester,
Ferdinand Leitner, Georg Solti
Label: Preiser , ADD/m, 50-52
Erscheinungstermin: 10.9.2009

LG

:hello:
Harald

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Harald Kral

Erleuchteter

  • »Harald Kral« ist männlich

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Registrierungsdatum: 20. Juni 2007

7

Sonntag, 5. August 2012, 11:15

Zum 15. Todestag

Heute vor 15 Jahren ist sie in Wien gestorben:

Elisabeth Höngen, deutsche Mezzosopranistin, * 7.12.1906 Gevelsberg, † 5.8.1997 Wien.
Bereits als 15-Jährige trat sie öffentlich als Geigerin auf.
Ihr Operndebüt gab sie 1933 in Wuppertal, 1935–40 in Düsseldorf, 1940–43 sang sie in Dresden, und ab 1943 gehörte sie zum Ensemble der Wiener Staatsoper, wo sie als dramatische Altistin bald zu den beliebtesten Künstlern gehörte.
Sie sang Partien wie Lady Macbeth, Eboli, Carmen, Amneris, Ortrud, Waltraude, Amme, später Klytämnestra, Herodias.
Trat in Salzburg auf und bei den ersten Nachkriegsfestspielen in Bayreuth 1950.
Ihre Bühnenkarriere beendete sie 1971 an der Wiener Staatsoper.



1957–1960 war sie Professorin an der Wiener Musikakademie.
Der Dirigent Karl Böhm bezeichnete sie als die „größte Tragödin der Welt“.

LG
Harald

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Sven Godenrath

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8

Sonntag, 5. August 2012, 18:25

Man kannte vorher nur absolute Belcantistinnen ?!?.
Ich wußte gar nicht Wilhemine Schröder Devrient nach ihr zur Welt gekommen ist.
Meiner Meinung nach sang sie die Leonore in einer der Uraufführungen des Fidelio vor der Geburt von Elisabeth Höngen.
Um jetzt nur ein Beispiel zu nennen, um diese unsinnige Behauptung zu wiederlegen.

William B.A.

Erleuchteter

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9

Montag, 6. August 2012, 02:22

Elisabeth Höngen

Ich habe Elisabeth Höngen seit den frühen 60er-Jahren in einer der größten Aufnahmen der Neunten Beethoven, der Live-Aufnahme von den Bayreuther Festspielen 1951 unter Wilhelm Furtwängler, wo sie neben Elisabeth Schwarzkopf, Hans Hopf und Otto Edelmann sowie Wilhelm Furtwängler und Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele zu dieser Jahrhundertaufnahme beigetragen hat.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

Erleuchteter

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Beiträge: 17 365

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

10

Sonntag, 7. Dezember 2014, 23:00

Ich möchte daran erinnern, dass Elisabeth Höngen, die am 5. August 1997 in Wien starb, am 7. Dezember 1906 in Gevelsberg in Westfalen geboren wurde.

Heute ist die 108. Wiederkehr ihres Geburtstages.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

wega

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11

Dienstag, 9. Dezember 2014, 07:47

Platten mit Elisabeth Höngen

Hallo,
in meinem Plattenschrank gibt es noch mehr mit Elisabeth Höngen.
In einer Live-Aufnahme aus der Wiener Staatsoper singt sie die Kundry im Parsifal.
Es gibt "Hänsel und Gretel" mit ihr als Hexe, die Frau ohne Schatten (Amme), Die Hochzeit des Figaro (Marcellina), Aida (Amneris)
Schöne Grüße
wega

Rheingold1876

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Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

12

Dienstag, 9. Dezember 2014, 09:40

Ein PARSIFAL mit Elisabeth Höngen als Kundry aus Wien? Mit der kompletten Kundry? Das würde mich sehr wundern. Anfang der 1960er Jahre verfiel Karajan auf die für mich nicht nachvollziehbare Idee, die Kundry zu teilen, in eine alte Frau (1. und 3. Aufzug) und in eine junge (2. Aufzug). In dieser Produktion, ich habe einen Mitschnitt von 1961 vorliegend, singen die Höngen und Christa Ludwig. Wenn sie denn auch durchgehend sängen. Im 1. Aufzug ist nämlich Martha Mödl zunächst die Kundry, erst mit "Sind die Tiere hier nicht heilig?" setzt die Höngen ein. Für sie bleibt also nicht viel übrig von der Kundry. Flickschusterei wäre ja entschuldbar, wenn etwas fehlt und man eine komplette Aufnahme bieten will. Man muss es aber deutlich machen. Und das wird mit keiner Silbe erwähnt. Deshalb ist es ärgerlich. Sogar in der offiziellen Ausgabe bei der RCA wird diese Mogelpackung verabreicht. Zumindest auf meinem Exemplar. Vielleicht wurde es später korrigiert. Auch Gurnemanz ist anfänglich nicht Hans Hotter, wie ausgewiesen.


Selbst kann ich den Ruhm der Höngen, die übrigen sehr viele Aufnahmen hinterlassen hat, nicht nachvollziehen. Sie ist ungemein eindringlich, stimmlich aber erreicht sie mich nicht. Ihr Wirkung muss von der Bühne ausgegangen sein. Wer sie agieren sehen will, dem sei diese Box empfohlen, wo die Sängerin die Fürstin in der deutsch gesungenen "Schwester Angelica" gibt.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

wega

Profi

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13

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 08:08

Hallo,
das am Anfang Martha Mödl singt, habe ich nicht gemerkt. Aber ich habe die Aufnahme mit der Mischung Höngen/Ludwig gemeint.
Vergessen habe ich noch zwei deutschsprachige DVDs mit Elisabeth Höngen: "Schwester Angelica" von Puccini und "Die alte Jungfer und der Dieb" von Menotti.
Schöne Grüße
Werner