Kurt Rydl - "Der Mega-Baß"

  • Sein Name fiel im Forum in letzter Zeit recht häufig, Zeit also, Kurt Rydl, geboren 1947 in Wien, auch im Sänger-Forum zu würdigen.



    Ich weiß nicht, wann mir sein Name das erste Mal begegnete, glaube aber, es war der Karajan-"Parsifal", wo er zugegebenermaßen nur eine Nebenrolle als Gralsritter singt.


    Hier noch einige allgemeine Informationen:


    Zitat

    Wikipedia
    Kurt Rydl stammt aus Wien, studierte an der Wiener Musikhochschule und am Moskauer Konservatorium und war Preisträger mehrerer Wettbewerbe. Er ist Gast an allen bedeutenden Bühnen sowie bei den Festspielen von Bayreuth, Schwetzingen, Salzburg, Bregenz, Florenz, Verona, München und Glyndebourne. Sein Repertoire umfasst über 100 Partien des deutschen, französischen, italienischen und russischen Faches.


    An der Wiener Staatsoper debütierte er 1976 als Ferrando (Il trovatore) und sang hier seither Colline (La Bohème), Pimen (Boris Godunow), Großinquisitor (Don Carlo), Komtur (Don Giovanni), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Rocco (Fidelio), Daland (Der fliegende Holländer), Roger (Jérusalem), König Heinrich (Lohengrin), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Geronte (Manon Lescaut), Talbot (Maria Stuarda), Veit Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Titurel und Gurnemanz (Parsifal), Sparafucile (Rigoletto), Fasolt (Das Rheingold), Hunding (Die Walküre), Fafner (Siegfried), Hagen (Götterdämmerung), Ochs (Der Rosenkavalier), Morosus (Die schweigsame Frau), Landgraf (Tannhäuser), Claggart (Billy Budd) und Sarastro (Die Zauberflöte).


    1996 wurde er Österreichischer Kammersänger, 1999 Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Kurt Rydl studierte auch in den USA als Austausch-Student und spricht fließend englisch.


    Übrigens gibt es auch einen eigenen Internet-Auftritt: "www.kurt-rydl.com".

  • Kurt Rydl verfügt über eine der gewaltigsten Bass-Stimmen unserer Zeit. Darüberhinaus ist er ein hervorragender Darsteller. Er ist insofern ein Phänomen, weil er ein Marathonsänger ist, der sich unglaubliche viele Auftritte zumutet. Offensichtlich hält er diese Anforderungen jedoch durch. Er ist eine Ur-Wiener-Persönlichkeit mit umwerfendem Humor, Witz und Schlagfertigkeit. Außderdem macht er oder seine charmante Gattin ein hervorragendes Marketing. Siehe das pompöse Buch. Dass Kurt Rydl sich mit dem Titel "Der Mega-Bass" einen Gefallen getan hat, glaube ich nicht. Superlative reizen zum Widerspruch.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Vor allem ist es traurig, daß sich Rydl bereits sein Instument kaputtgestemmt zu haben scheint. Ich habe ihn neulich als Grande Inquisitore in Verdis Don Carlo gehört. Das war, nicht nur meiner Meinung nach, unzumutbar. Die Stimme eiert schwer und langsam über einen Halbton rauf und runter, daß es einem das Gruseln kommt. Echt schade, gerade als Bass schon mit 61 so abgesungen zu sein. Dann noch eine CD mit dem Titel "Der Mega-Bass" herauszubringen ist schon grotesk.


    M.

  • Daß Rydls beste Zeit in der Vergangenheit liegt, hatten wir schon mal in einem anderen Thread - ich meine zur Bayerischen Staatsoper München - diskutiert. Hier sollten auch die positiven Gesangsleistungen erwähnt werden, und derer gibt es bestimmt so einige, steht Rydl doch seit über 30 Jahren auf der Bühne.


    :hello:

  • Lieber Joseph II.,


    in meinem Beitrag versuchte ich doch Kurt Rydl zu würdigen. Selbstverständlich ist er ein führender Bassist unserer Zeit. Sonst würde er, wie Du zurecht ausführst, nicht über 30 Jahre auf der Bühne stehen und von den berühmtesten Opernhäusern und Dirigenten immer wieder verpflichtet werden. Mir ist er als beeindruckender Hunding, Hagen und echt wienerischer Ochs in bester Erinnerung. Wahrscheinlich muss man Rydl auf der Bühne erleben, um seine Leistungen richtig einordnen zu können. Die unendlich vielen Auftritte bergen allerdings auch die Gefahr des Subtanzverlustes und Kräfteverschleisses, darauf hat Mengelberg hingewiesen. Wer allerdings die aktuellen Auftritte von Kurt Rydl verfolgt weiß, dass dieses "vokale Kraftpaket" offensichtlich mit unerschöpflichen Reserven gesegnet zu sein scheint und deshalb uns Opernfreunden und vor allem seine Fans noch lange vor allem durch sein enorme Bühnenpräsens erfreuen wird.
    Herzlichst
    Operus
    :hello: :hello:

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  • Lieber Operus,


    ich bezog mich in meinem vorherigen Beitrag auf Mengelberg, nicht auf Deine Würdigung. Bitte verzeih, falls es falsch herübergekommen ist, dies war nicht meine Absicht.


    Herzliche Grüße
    :hello:

  • Der Titel "Mega"-Bass bezieht sich nicht auf eine CD, es ist der Titel der Biographie in Buchform.


    Eine DVD, die das Leben und die Karriere des großen Sängers vorstellt, will ich hier kurz zeigen:



    Der Titel der DVD heißt "Gladiator" und enthält neben einer Biographie auch bisher unveröffentlichte Ausschnitte aus Opern-Auftritten des Künstlers:



    Vor Jahren ist bei CBS/Austria mal eine schöne Recital-CD von Kurt Rydl erschienen, leider nur in kleiner Auflage und natürlich längst vergriffen. Ich bin froh, sie zu besitzen. Ein schönes Sängerportrait! (P=1989 CBS/Vienna, sponsored by Memphis International)


    LG


    :hello:

  • Ich hatte heute Gelegenheit, mir diese DVD anzusehen:





    Ein beeindruckendes Sängerporträt (von dem allerdings diejenigen die Finger lassen müssen, die keinen Wagner mögen ;) ), das aber - wenn man etwas zwischen den Zeilen hört - auch die Schattenseiten einer solchen Karriere zeigt, wie das ständige Leben aus dem Koffer, ständige Ortwechsel etc.


    Filmisch sehr spannend gemacht ist der Marathontag mit (vormittags) öffentlicher Generalprobe des Rheingold in München, anschließendem Flug nach Amsterdam, wo Rydl abends pünktlich als König Heinrich im Lohengrin auf der Bühne stand.


    LG, Elisabeth

  • Zitat

    Original von musica
    War er nicht mal mit der jungen Sandra Schwarzhaupt leiert?


    Ein sehr guter Bass, doch nicht mein Favorit. :untertauch:


    Er war tatsächlich mal mit ihr zusammen. Irgendwann habe ich ein Portrait über ihn gesehen, da hat er darüber gesprochen. Die Affaire geschah wohl mit Billigung seiner Frau. ?(


    Übrigens mag ich ihn nicht.


    LG
    Jolanthe

  • Guten Tag


    ich habe Kurt Rydel 1991 live als Osmin bei den "Schwetzinger Festspielen" in Mozarts "Entführung aus dem Serail" erlebt,
    er war damals für mich dann der Inbegriff des Osmin.


    Auf einer Liveaufnahme aus dem Rokokotheater Schwetzingen vom 10.05.1991 kann man ihn in seiner Paraderolleauf dieser



    DVD hören und sehen.


    Gruß :hello:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

  • Die phantastische Toleranz der eleganten, charmanten Frau Rydl bei der öffentlich geführten Affäre ihres Mannes mit Sandra Schwarzhaupt sollte auch einmal erwähnt werden. Außerdem ist sie der kreative Kopf des Familienunternehmens, der das Mega-Buch und die attraktiven DVDs auf den Weg gebracht hat. Diese Konstellation der ganz der Karriere dienenden Künstlergattin ist nicht selten. Vielleicht würden sonst diese "Fernehen" auch nicht funktionieren.
    Eine sicherlich sehr persönliche Schlussfolgerung von mir: Was für Egozentriker, Narzisten und (Verzeihung) Rindviecher müssen Männer sein, die unter der Generalamnestie, die dem Künstler gerne gewährt wird, die wahren Werte von Beziehungen nicht erkennen.
    Herzlichst
    Operus

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  • Zitat

    Original von operus
    ... Was für Egozentriker, Narzisten und (Verzeihung) Rindviecher müssen Männer sein, die unter der Generalamnestie, die dem Künstler gerne gewährt wird, die wahren Werte von Beziehungen nicht erkennen.
    ...


    Ich glaube, dass Bühnenkünstler das bis zu einem gewissen Grad sein müssen, um praktisch in jeder Vorstellung das Publikum bewegen zu können. Die Frage ist, ob nun in dieser Problematik das weibliche Geschlecht wirklich signifikant besser abschneidet. Es scheint aber weniger Manager-Ehemänner weiblicher Stars zu geben als umgekehrt...


    :hello:

  • Lieber Theophilus,
    aus weih, auch umgekehrt könnte ich Dir eine Menge Beispiele nennen. Nur hier schweigt bei der Namensnennung des Sängers Höflichkeit. Hier läuft der Prozess genau umgekehrt. Während die Frauen die dienenden sind, die den Künstler-Ehemann vergöttern, ist es bei den den Männern so, dass ein Abhängigkeitsverhältnis geschaffen wird , in dem der berühmten Ehefrau eingetrichtert wird, dass sie für die Bewältigung des normalen Alltags keine Zeit habe und überhaupt nicht geeignet sei und alle diese Arbeiten vom "treusorgenden Partner" erledigt werden. Schon wieder stimmt die Machtbalance. Das Leben ist halt besonders bei Künstlern nicht so leicht.
    Herzlichst
    Operus


    Nun müssten wir nur noch die Rivalitäten und Schwierigkeiten diskutieren, die entstehen. wenn beide Partner Sänger sind. Lassen wir es. Berühmte Beispiel gäbe es genug.

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  • Mit Freude las ich im "Neuen Wiener Merker", dass Kurt Rydl zur Zeit als Sir Morosus in der "Schweigsamen Frau" an der Wiener Staatsoper
    großartige Erfolge feiern kann. Ein Verdienter und zu Unrecht bereits Verabschiedeter ist zurückgekommen. Diese Genugtuung ist dem sympathischen Sänger und dem treuen Wiener Publikum zu gönnen.
    Herzlichst
    Operus

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  • Nach meiner Datenbank wirkt er bei meiner Sammlung in folgenden Aufnahmen mit:


    Zar und Zimmermann
    Tannhäuser
    Manon Lescaut
    Nabucco
    Fledermaus
    Entführung
    Rigoletto
    Flieg.Holländer
    Freitschütz
    Zauberflöte
    Maskenball
    Figaros Hochzeit und
    Carmen.


    Für mich ein hervorragender Bass. Auf der Entführung-DVD auch schauspielerisch dominant.


    LG,Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Lieber Sagitt,


    generell ist es für jeden Sänger schwer aufzuhören. Damit ist das Künstlerleben zu Ende. Wahrscheinlich fehlt auch der Beifall und das im Mittelpunkt stehen, deshalb ist die Bewältigung dieses Lebensabschnitts für Künstler noch schwieriger als für den Normalbürger. Bei manchen Sängern ist auch die Versorgung im Alter nicht üppig. Dies dürfte bei Kurt Rydl keine Rolle spielen; der unermüdliche Marathonsänger hat ausgesorgt. Er besitzt z. B. in Wien zahlreiche lukrative Immobilien.
    Bei Rydl kommt es offensichtlich sehr darauf an, in welcher Tagesform man ihn erlebt. Er hat gerade in der letzten Zeit in Wien in Strauß-Partien einige große Abende gehabt. Seine "Rückehr" an die Wiener-Staatsoper wurde vom anspruchsvollen Wiener Publikum gefeiert und in den Medien gut beurteilt.
    Herzlichst
    Operus


    Übrigens freue ich mich, von Dir wieder Beiträge zu lesen.

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  • Ist Rydl jetzt einer der besten lebenden Bässe (zumal in diesem Alter) oder ein abgesungenes Alteisen? Selten liest man konträrere Meinungen bei "Tamino" ... Kommt das wirklich auf die Tagesform an?

  • Zitat

    Original von Joseph II.
    Ist Rydl jetzt einer der besten lebenden Bässe (zumal in diesem Alter) oder ein abgesungenes Alteisen? Selten liest man konträrere Meinungen bei "Tamino" ... Kommt das wirklich auf die Tagesform an?[/


    bei einem gut trainierten Sänger, so wie Rydl, spielt die Tagesform keine große Rolle, obwohl man psychisch immer mal einen schlechten Tag haben kann, das spielt aber selben bei den Herren eine große Rolle.


    Man muss nur irgend etwas Negatives am Tag erlebt haben und schon ist die Tagesform im Eimer.

  • Sagitt meint:


    An der Tagesform wird es nicht gelegen haben., Ich hörte ihn im Holländer, in Aida und dieses Jahr bei Turandot.


    In allen drei Fällen hatte ich diesen Eindruck, und dies bei einem Sänger, den ich sehr geschätzt habe ( sein Osmin in Schwetzingen war herrlich) Da stimmte alles.


    Ja, das Aufhören, Frauen scheinen es besser zu können, Ivogün, della Casa, Schwarzkopf.....

  • Tatsächlich hat Kurt Rydl seine guten Kritiken wirklich verdient. Allerdings hat er seit jeher ein sehr starkes Vibrato in der Stimme, das altersbedingt in ein großes "Wabble" ausufert Zum Beispiel hat mir sein Sarastro gar nicht gefallen, da dessen langen Linien gar nicht mit Rydls Stimme zusammen passen wollen. Als Hagen und Osmin ist er schlichtweg ein Erlebnis, auch wenn man stimmkritisch durchaus Mankos feststellen kann.

  • Zitat

    Original von WotanCB
    Tatsächlich hat Kurt Rydl seine guten Kritiken wirklich verdient. Allerdings hat er seit jeher ein sehr starkes Vibrato in der Stimme, das altersbedingt in ein großes "Wabble" ausufert Zum Beispiel hat mir sein Sarastro gar nicht gefallen, da dessen langen Linien gar nicht mit Rydls Stimme zusammen passen wollen. Als Hagen und Osmin ist er schlichtweg ein Erlebnis, auch wenn man stimmkritisch durchaus Mankos feststellen kann.


    Als Osmin kann er natürlich einiges überspielen, als Hagen...naja, habe ich da noch nicht erlebt. Sarastro ist eine Stehrolle, da muss er singen und da fällt ein Wobbel natürlich auf.

  • Ich habe Rydl an der STOP ziemlich oft gehört. Letzten Oktober/November, als er in der Produktion "Lady Macbeth of Mzensk" mitwirkte, war er großartig! Schauspielerisch ist er eine Wucht, sei es jetzt als "Ochs" oder auch in der Schweigsamen Frau (wo er auch sehr gut war).


    Ja, sein Wobble ist manchmal mehr, manchmal weniger zu hören. Als Großinquisitor verstärkte allerdings sein Wobble die Bedrohlichkeit, die diese Figur ausstrahlt.


    Sein letzter Hagen hingegen hat mich weniger überzeugt.


    Ich bin bei Rydl immer SEHR zwiegespalten...

  • Der Hagen ist zweifellos eine der schwierigsten Basspartien. Besonders
    bei der "Mannenszene"wird an den vertrackten tiefen Stellen wie z. B.
    "Schafe aber schlachtet für Fricka, dass gute Ehe sie gebe" häufig kaschiert und überspielt indem ein Schafblöken oder ähnliches imitiert wird. Von Spitzenbassisten ist zu verlangen, dass sie auch diese
    extremen Passagen Ton- und Textgenau hinbekommen. Wer hören will, wie das geht höre sich bitte Gottlob Frick im Solti-Ring oder noch besser in der Live-Aufnahme aus der Bayrischen Stattsoper unter Hans
    Knappertsbusch ( ORFEO 35944) an. Ebenfalls ganz ausgezeichnet bewältigt dies Hans-Peter König, in der neuen Ring-Gesamtaufnahme
    unter Thielemann.
    Der echte Prüfstein ist jedoch die nachfolgende große "Schwurszene".
    Hier zeigt es sich ob der Sänger des Hagen sich bei der Mannenszene totgeschrien hat,oder ob es im trotz vollem Stimmeinsatz - ohne den geht in der Partie des Hagen überhaupt nichts - mit kluger Stimmökonomie und Gesangstechnik gelungen ist, sich so viel Reserven zu bewahren, um auch hier noch einen dramatischen Höhepunkt setzen zu können.
    Wie am Beispiel des Hagen aufgezeigt sind in der Gesangstechnik überspielen und kaschieren schwieriger Stellen immer nur Notbehelfe
    und unerlaubte Hilfsmittel. Als solche sollten sie auch kritisiert werden und nicht als intressante-originelle Interpretationen geduldet und entschuldigt werden.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Überspielen oder Hilfsmittel erlaubt?


    Da scheiden sich die Geister. Man kann es mal machen, doch auf die Dauer? Es gibt so viele Sänger die warten darauf diese Rollen, z.B. Hagen, singen zu dürfen, doch solange bekannte Größen auf der Bühne stehen,bei denen man über manche Mängel hinwegsieht, haben diese Nachwuchssänger kaum eine Chance.