James Levine – Meine liebsten Aufnahmen

  • Es ist ruhiger um ihn geworden. Vielleicht ist es auch nur mein Eindruck. Jedenfalls dürfte er dennoch der bekannteste US-amerikanische Dirigent nach Bernstein sein. Die Rede ist von James Levine.


    Wenn wir über seine besten Aufnahmen sprechen, kommen wir an Wagner kaum vorbei. Ich weiß gar nicht, was Levine sonst noch alles dirigiert, scheinbar etliches, mir ist er jedenfalls als in erster Linie als Wagner-Dirigent ein Begriff.


    Und um gleich eine Aufnahme zu nennen, die man kennen sollte, wenn man den "Parsifal" werkgetreu inszeniert sehen möchte fernab von Bayreuth:


  • Mag denn sonst niemand James Levine bei uns? ?(


    Ich empfehle jedenfalls eine weitere Aufnahme, schon wieder "Parsifal": :D



    Die Besetzung ist hier besser als in der DVD: Sotin ist dem 1992 schon etwas altersschwachen Moll m. E. ebenbürtig, Meier und Mazura sind hier noch frischer. Gut, bei Estes und Weikl ist das schwieriger. Hofmann, vielfach belächelt, ist allerdings eindeutig besser als der alternde Jerusalem in der MET-Aufnahme.


    Levine ist das eigentliche Highlight dieses Bayreuther Mitschnitts. Er überzeugt mich hier mehr als in der MET, mag an der einmaligen Akustik und den noch weihevolleren Tempi liegen.

  • Ich schätze James Levine sehr, aber eben nicht bei Allem, was er dirigiert.
    Sein Wagner interessiert mich eigentlich gar nicht, sein Mozart auch nicht.
    Irgendwie wird er überwiegend als Operndirigent identifiziert, gut, als Chef der MET kein Wunder, aber er hat m.E. viel mehr als Konzertdirigent abseits des Mainstreams wirklich Außerordentliches geschaffen:


    - S. Prokofiev: Sinfonie Nr. 5 [Chicago Symphony Orchestra, 1992]
    - B. Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta [Chicago Symphony Orchestra, 1989]
    - J. Sibelius: Sinfonie Nr. 4 [Berliner Philharmoniker, 1994]
    - I. Stravinsky: Le Sacre Du Printemps [The MET Orchestra, 1992]


    Besonders hervorheben möchte ich hier die unglaublich gute Aufnahme des 'Sacre' mit dem MET-Orchester. Zunächst einmal finde ich es absolut erstaunlich, daß ein Opernorchester(!) in der Lage ist, auf einem derartigen Weltklasseniveau eines der schwierigsten Stücke der Musikliteratur überhaupt, zu spielen. Was hier geboten wird, ist die totale Perfektion in Sachen 'Sacre'. Das Einzige, was man Levine evtl. vorhalten könnte, ist, daß er das Stück an einigen Stellen etwas zu "poliert" angeht. Aber das stört mich überhaupt nicht - im Gegenteil: Levine zeigt, daß der 'Sacre' nicht nur Brutalismen enthält (die natürlich ebenso voll ausgespielt werden), sondern auch lyrische Feinheiten und mysteriöse Stellen, die eine absolute Feinabstimmung im Orchester nötig machen. Hier zeigt Levine, was er von George Szell gelernt hat - perfekte Orchesterbalance, ein geschärfter, attackierender Orchesterklang und trotzdem ein gewisser fülliger Wohlklang.


    Alle oben genannten Aufnahmen und noch einige andere sind in der sehr schönen 4-CD-Box "James Levine - A Celebration in Music" anläßlich seines 60. Geburtstages 2003 erschienen (Deutsche Grammophon). Es ist zwar eine "Limited Edition", aber gebraucht ist sie wohl noch erhältlich:




    Es grüßt
    Agon

  • Zitat

    Original von Joseph II.
    Diie Besetzung ist hier besser als in der DVD: Sotin ist dem 1992 schon etwas altersschwachen Moll m. E. ebenbürtig


    Moll war zum Zeitpunkt der Aufzeichnung keineswegs "altersschwach" (ich habe ihn von 1990 bis 2002 zig-mal auf der Bühne gesehen und nur ganz zum Schluss konnte ich leichte Einschränkungen in der Höhe und der Atmung feststellen), sondern er war, wie er in einem Interview mit August Everding berichtete, damals gesundheitlich angeschlagen, weswegen er diese Aufnahme auch nicht besonders mag.


    :hello:


    GiselherHH

    "Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."


    (Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

  • Zitat

    Original von GiselherHH
    Moll war zum Zeitpunkt der Aufzeichnung keineswegs "altersschwach" (ich habe ihn von 1990 bis 2002 zig-mal auf der Bühne gesehen und nur ganz zum Schluss konnte ich leichte Einschränkungen in der Höhe und der Atmung feststellen), sondern er war, wie er in einem Interview mit August Everding berichtete, damals gesundheitlich angeschlagen, weswegen er diese Aufnahme auch nicht besonders mag.


    Das wußte ich nicht.
    Asche auf mein Haupt. :O


    Jedenfalls finde ich ihn in der Aufnahme irgendwie auch nicht so besonders, habe gestern nochmal reingehört.

  • Diese Jubiläumsbox habe ich auch mal günstig erstanden. Außer einem vage positiven Eindruck kann ich dazu leider nichts Genaueres sagen. Ich kenne sonst nicht viele seiner Aufnahmen, zumal mich Opern u. DVDs nicht so interessieren. Empfehlen kann ich jedenfalls aber die Schumann-Sinfonien:



    Die Brahms-Sinfonien bei DG (u. auch eine ältere bei RCA) sollen auch sehr gut sein; deckt sich mit meiner vagen Erinnerung der 1. Sinf. in der Sammelbox. (Während seine Wagner-Aufnahmen ja stellenweise extrem langsam sein sollen, gilt das für die mir bekannten Orchesteraufnahme ganz und gar nicht, sie sind eher auf der zügigen Seite.) Die Mozart-Sinfonien auf DG habe ich als etwas sehr wuchtig in Erinnerung. Aber für Orchestermusik des 19. u. 20. Jhds. ist Levine sicher oft eine gute Wahl.


    :hello:


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Ich besitze nicht viele Aufnahmen von Levine, aber eine, die ich durchaus zu meinen besten Aufnahmen im Allgemeinen zähle.


    Smetanas symphonischer Zyklus 'Mein Vaterland' in einer überragenden Interpratation mit den Wiener Philharmonikern.




    Was Levine da an Klang erschafft übertrifft für mich sogar noch Kubeliks Jahrhundert-Referenz.



    Insbesondere im ersten Part, Vyšehrad, ist die präzise Klangschönheit wohl kaum mehr zu übertreffen - wunderbar die Harfeneinleitung und deren zartes Verweben mit dem Orchester oder besonders der erste Marsch mit federnd eleganten, 'getupften' Bläserakkorden und ebensolchem Paukenspiel.


    Auch die überbekannte Moldau ist sehr gut, vor allem auch der Teil 'Z ceských luho a hájo' mit einem sehr gelungenen Umgang mit dem Kontrast der wuchtigen Abschnitte und der berühmten sanften Naturmelodie.

  • Ich könnte jetzt eine ganze Reihe von Opern-Gesamtaufnahmen aufzählen, die ich sehr schätze (und noch etliche DVDs dazu), will mich hier aber auf zwei Beispiele beschränken:



    Mozarts "Zauberflöte"


    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++



    Tschaikowskys "Eugen Onegin"


    Das sind beides Komponisten, die ihm überhaupt nicht "liegen", aber er meistert trotz allem mit viel Engagement diese Aufgaben. Hut ab!


    LG


    :pfeif: :pfeif:


  • Ich gebe ja zu: Ein ultrahäßliches kitschiges Cover.
    Doch 1978, als ich diese Aufnahme als Doppel LP erstand, war ich völlig baff!
    So eine Energie, so eine wunderschöne Aufnahme!
    Da stimmte für mich einfach alles.


    Ich habe von Levine noch Mahler 2 und 6 jeweils live auf Tonband auch aus den 70igern. Vor allem die 2. mit Frau Ludwig, wie wohltuend anders als Lennies hysterischer Kram. (Vergleich mit Bernstein Mahler 2 DGG mit Frau Ludwig! auch als Doppel LP)


    Und wenn ich schon bei Levine bin: Ich habe noch nen kompletten Ring und mind. 2-mal Parsifal auf Tonbandmitschnitten.
    Aus Bayreuth versteht sich!
    Unverzichtbar,auch wenn es Wagner ist und viel besser als der berühmte Kna, den ich auch habe (1956).


    Aber, was ich nicht habe und anstrebe: James Levine mit Brahms. Soll ja toll sein.


    Gruß S.

  • Nachdem ich sie kürzlich im entsprechenden Thread schon vorgestellt habe, hier die erste Studio-Oper von James Levine, die er 1973 - noch nicht 30-jährig - aufgenommen hat:



    Bellini: NORMA
    Aufnahme: 1973, Studio
    Dirigent: James Levine
    New Philharmonia Orchestra London
    John Alldis Choir
    Chorleitung: John Alldis
    Adalgisa: Shirley Verrett
    Clotilde: Delia Wallis
    Flavio: Robert Tear
    Norma: Beverly Sills
    Oroveso: Paul Plishka
    Pollione: Enrico di Giuseppe


    Gerade bei DGG erstmalig auf CD erschienen, überhaupt die erste und einzige NORMA im gesamten Katalog der DGG!.


    LG


    :hello:

  • Ich wußte gar nicht, daß Lilo Wanders eine "Norma" aufgenommen hat :stumm: :stumm: :stumm:


    Um diesen Kommentar nun noch einigermaßen zu retten (aber er musste sein...); meine liebste Aufnahme von Levine ist sein Parsifal aus Bayreuth (weihevolle, langsam erhabene Tempi, alleine das Vorspiel, grandios).


    Sein Ring (DVD aus der MET mit der Schenk-Inszenierung) ist auch sehr gut, allerdings ist die Sängerbesetzung z.T. nicht so brauchbar (Behrens als Brünnhilde...Bonnie Tyler läßt grüßen...).


    Liebe Grüße und viel Spaß Harald mit Lilo Wanders :stumm:

  • Ich lese hier gerade meinen Beitrag von 2009 (Nr. 3) und muss sagen, dass ich dem dort geschriebenen immer noch zustimmen kann. Diese 4-CD-Box ist optimal zusammengestellt und beinhaltet wirklich überwiegend seine besten DG-Aufnahmen. Besonders natürlich die Vierte von Sibelius, die Fünfte von Prokofiev, die Musik für Saiteninstrumente von Bartok und Stravinskys Sacre.

  • James Levine hat wohl das Problem, weitgehend als (allerdings sehr guter) Operndirigent anerkannt zu sein. Tatsächlich hat er auch viele andere weitere Aufnahmen vorgelegt, die man unbedingt erwähnen sollte. Ich nenne jetzt mal seinen Mahler:



    Man kann sich einen kompletten Zyklus zusammenstellen, da es auch eine Achte mit dem Boston Symphony Orchestra gibt, die man auf der Homepage des BSO bestellen kann:


  • Primär wegen einiger Sänger, voran Ekkehard Wlaschiha als Alberich:



    In einigen Rollen gibt es Besetzungsabweichungen zwischen CD-Einspielung und Videoaufzeichnung, vom Siegfried (Reiner Goldberg bzw. Siegfried Jerusalem) bis zum Donner (Siegfried Lorenz bzw. Alan Held).

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

  • Ich mag seine Ariadnen sehr gerne, bei denen Levine aber auch wunderbare Sänger hatte.
    Ein besonderes Vergnügen sind die Klavierproben mit Fr. Norman und Fr. Battle, die als Extra auf der DVD enthalten sind und die man auf Youtube sehen kann.

    ..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
    -- Aydan Özoğuz


  • Vor 30 Jahren war diese DGG-LP mit der Orgelsymphonie von Saint-Saens und dem Zauberlehrling von Dukas die erste Levine-Aufnahme, die ich hatte. Sie schlug mich in ihren Bann, ich hörte sie sehr gerne. Erst später erkannte ich - aufgrund von Vergleichen mit anderen 3.-Symphonieaufnahmen von Saint-Saens - wie gut die von Levine dann auch in Relation tatsächlich ist, welchen hohen interpretatorischen Rang sie einnimmt.

    Grüße
    Garaguly

  • Ich mag seine Ariadnen sehr gerne, bei denen Levine aber auch wunderbare Sänger hatte.
    Ein besonderes Vergnügen sind die Klavierproben mit Fr. Norman und Fr. Battle, die als Extra auf der DVD enthalten sind und die man auf Youtube sehen kann.

    Volle Zustimmung! :)

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

  • Im Juni 2018 wurde er 75: James Levine. Allzu viel des Jubels war nicht zu verspüren. Einst Everybody's Darling, heute weitgehend gemieden und totgeschwiegen (man könnte es Heuchelei auf höchstem Niveau nennen). An seinem außergewöhnlichen künstlerischen Rang ändert das zum Glück nichts.


    Hier nun soll es um eure liebsten Aufnahmen dieses Dirigenten gehen. Tatsächlich legte Levine derer zahllose für RCA, EMI und Deutsche Grammophon vor. Einen besonderen Ruf hat er sich als Operndirigent erworben (speziell Wagner und italienische Opern), aber gilt er auch als großer Spezialist für Mahler und Brahms, legte eine komplette Einspielung der Symphonien von Mozart vor und widmete sich ausgiebig auch Werken des 20. Jahrhunderts.


    Aufnahmen, die ich in diesem Zusammenhang unbedingt nennen möchte, sind folgende:





    Sicher werden hier noch weitere Opernaufnahmen beigesteuert werden, so dass ich mich für den Augenblick auf Wagner beschränke. Der 1985er Bayreuther "Parsifal" ist längst legendär und wohl der beste seit Knappertsbusch, der alte Met-"Ring" alles in allem noch immer der überzeugendste in traditioneller Inszenierung (Schenk und Schneider-Siemssen). In Sachen Mahler Sternstunde über Sternstunde, besonders live. Unter den größten "Auferstehungs-Symphonien" ragt die gezeigte aus Salzburg 1989 besonders hervor; die monumentale Neunte aus München genießt bei Kennern ebenfalls einen herausragenden Ruf. Großartig auch Levines Ausflüge in die Moderne. Und, wenig bekannt: Einer der besten Mendelssohn-Dirigenten ist er auch.

  • James Levine Opernaufnahmen welche ich habe:
    Giovanna d'Arco 1973
    I Vespri Siciliani 1973
    Norma 1973
    Il Barbiere di Siviglia 1974
    La Forza del Destino 1976
    Adriana Lecouvreur 1977
    Otello 1978
    Andrea Chenier 1978
    Norma 1979
    Tosca 1980
    Eugene Onegin 1987
    Walküre 1988
    L´elisier d´amore 1989
    Aida 1990
    Le nozze du Figaro 1990
    Il Trovatore 1991
    Luisa Miller 1991
    Don Carlos 1992
    Manon Lescaut 1992
    Rigoletto 1993
    Fliegender Holländer 1994
    I Lombardi 1997


    Kurt

  • Lieber Joseph II.,


    An seinem außergewöhnlichen künstlerischen Rang ändert das zum Glück nichts

    So ist es - alles andere gehört in die Klatschspalten der Yellow Press!


    Bei mir ist James Levine vor allem mit zwei Verdi-Opern vertreten:
    und:
    Beides sind Spitzenaufnahmen, nicht nur wegen Levine, auch die Sängerschar ist in beiden Fällen exquisit, und klanglich gibt es auch keine Ausfälle
    (Aufnahmen: SIZILIANISCHE VESPER 1973, MACHT DES SCHICKSALS 1976, London).


    LG Nemorino

  • Letztes Jahr 2017 hatte ich mir die 23CD-Box mit einer grossen Reihe der Sinfonischen Aufnahmen unter James Levine bei der DGG gekauft. Es war mein Best Buy 4.Q 2017 !


    8o Seitdem bin ich ein wirklicher FAN des Dirigenten James Levine geworden. Die auf diesen 23-CD befindlichen DDD-Aufnahmen mit dem Chicago SO, Wiener PH, Berliner PH, MET Orchestra gibt es alle auch als Einzel-CD´s ... ;) nur dann viel teurer ! Klanglich ein DG_Fest, dass man in vielen Fällen der DG gar nicht zugetraut hätte …
    In der Box hat alles was darin enthalten ist ein überdurchschnittlichm hohes Niveau und es ist nichts dabei, wo man die Nase rümpfen würde/müsste. Alles Aufnahmen, die ich sehr gerne auflege.


    Besonders herausragend finde ich diese Aufnahmen/Interpretationen:
    Brahms-Sinfonien Nr.1-4
    Berlioz: Symphony fantastique, Ouvertüren - Der Korsar, Benvenuto Cellini, Römischer Karneval
    Dukas: Der Zauberlehrling
    Holst: Die Planeten
    Strawinsky: Le Sacre
    Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
    Prokofieff: Sinfonien Nr.1 und 5
    Saint-Saens: Sinfonie Nr.3 Orgelsinfonie
    Schumann: Sinfonien Nr.1 und 4 (2 und 3 ebenfalls, aber nicht in der Box enthalten); Manfred-Ouvertüre
    R.Strauss: Don Quixote


    =
    DG, DDD




    :thumbup: Meine liebsten Aufnahmen daraus sind die Brahms-Sinfonien, hier mit den Wiener PH:


    - hier eine Abb der Einzel-CD -



    DG, 1995, DDD



    :!: Wegen meiner Begeisterung für Levine als Brahms-Dirigent, habe ich ich mir auch seine etwas älteren Aufnahmen der Brahms-Sinfonien + Ouvertüren mit dem Chicago SO (RCA, DDD/ADD) zugelegt, die diesen allerdings in keinster Weise nachstehen und nun Beide zu meinen besten Brahms-Sinfonien gehören.



    RCA, C2011, DDD/ADD

  • Auch MEINE Wertschätzung Levines ist ungetrübt. Ich stelle hier eine Aunahme vo, von der ich schlechtweg begeistert bin. Ach wenn der eine oder andere verwundert sein wird: Ich empfehle eine CD mit Werken von Gershwin. Gershwin kommt auf Aufnahmen meistens sehr positiv weg. Diese aber isr ganz besonders "schmissig" - man wird schier mitgerissen. Zudem verfügt die Aufnahme auf Tontechnisch über Meriten. DGG übt sich hier in einer Disziplin, die sie eigentlich gar nicht kann: RÄUMLICHKEIT. Man höre nur in Sample Nr 3 bei den Clips, und man wir (hoffentlich) wissen was ich meine.


    mfg aus Wien
    Alfred

  • Wenn Levine, dann die schon genannten Aufnahmen des Parsifal, von Mahlers 9., von den Brahms-Sinfonien (wobei ich von den Aufnahmen aus Wien wesentlich mehr angetan bin als von denen aus Chicago), aber auch auf jeden Fall



    -neben der Decca-Aufnahme mit Tebaldi, del Monaco, Bastianini und Gavazzeni die wohl gelungenste Aufnahme der Oper mit drei Hauptdarstellern in Bestform und einer vorzüglichen Orchesterbegleitung



    -Levine erweist sich als sehr kompetenter Mahler Dirigent.



    -Sibelius sehr espressiv gespielt, nicht jedermanns Sache, aber die einzige Aufnahme der 4. Sinfonie, mit der ich etwas anfangen kann...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Beitrag von Norbert ()

    Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Beitrag von Joseph II. ()

    Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.