Hans-Peter König - ein Solitär unter den Bässen

  • Hans-Peter König ist endlich wieder ein schwarzer Bass mit großer, voluminöser Stimme, der den Tonumfang vom tiefen D bis zum G der hohen Baritonlage sicher und mühelos beherrscht. Die Höhen strahlen - die Tiefen klingen. Ein vokales Kraftpaket, das durch seine imposante Bühnenerscheinung die Autorität des seriösen Basses natürlich, ja fast selbstverständlich ausstrahlt. Hans-Peter König absolvierte sein Gesangsstudium an der Musihochschule Dortmund sowie privat bei Kammersängerin Gladys Kuchta. Den letzten Schliff erhielt er durch die Förderung beim Internationalen Opernstudio Zürich. Über verschiedene Opernhäuser kam er an die Deutsche Oper am Rhein, hier ist er seit der Spielzeit 2001/2002 Ensemble-Mitglied. Am 25. Januar 2009 wurde er dort mit dem Kammersängertitel geehrt. Grössere Gastverträge verbinden ihn mit Berlin und Dresden. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit liegt bei den großen Basspartien von Wagner und Verdi. Er ist aber auch ein glänzender Sarastro und gewaltiger Komtur.
    Der Sänger ist ein vielgefragter Gast an führenden Opernhäusern, wie z. B. Hamburg, München, London, Mailand, Stockholm, Bilbao, Marseille, Bordeaux. Helsinki, Tokio usw. In Bayreuth debütierte er 2006 mit großem Erfolg als Hagen und Fafner. Bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden überzeugte er als König Heinrich im "Lohengrin". Seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 ist er auch an der Metropolitan Opera New York in den Partien Sarastro, Daland, Fafner, Hunding und Hagen zu erleben.
    Im privaten Kontakt ist der sympathische Künstler zurückhaltend und fast ein wenig zu bescheiden. Eine Tugend, die große Bässe, wie Frick und Moll ebenfalls auszeichnete. Eine weitere Parallele zu den beiden Genannten ist, dass auch er ein begeisterter Jäger ist. Wenn es also so etwas wie eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur für erfolgreiche Tieftöner gibt, dann hat Hans-Peter König die Voraussetzungen, um in die Liga der ganz Großen vorzustoßen.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Im November wird Hans-Peter König (u. a. neben Rootering als Sachs) den Pogner in den "Meistersingern" an der Semperoper singen. Wenn es sich irgendwie einrichten läßt, werde ich eine der Vorstellungen besuchen, um mir einen Live-Eindruck zu verschaffen.


    Für Interessierte:
    "http://www.semperoper.de/de/oper/repertoire/die_meistersinger_von_nuernberg.html"

  • Lieber Operus,


    gibt es irgend etwas "konserviertes" (CD, DVD) von und mit Hans-Peter König?

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Ich habe König vor kurzem im Tristan an der DOB gehört.
    Da erinnerte mich seine Stimme manchmal an Salminen.
    Ich fand ihn sehr gut.
    Ausserdem sang er hier in der Forza den Pater Guardian,da
    war er für mich nicht sehr überzeugend.
    Trotzdem er besitzt eine gute Bassstimme.



    Rita

  • Ich habe ihn in Hannover als Boris (BG/Mussorgsky) erlebt: Grandios.


    Auch in Hannover (da ich nun mal dort lebe) hörte ich ihn in vielen anderen Partien, er übertönte / überbrüllte alles Lebendige.


    Wenn dieser Profundo sich zügeln kann (was ich so lese: Naja...), ist er der, nein DER Baß der nächsten Jahre.


    Und nett ist er obendrein. :yes:

  • Ich treffe ihn bei den Bayreuther Festspielen. da werde ich ihn fragen und dann sofort berichten.
    Herzlichst
    Operus

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  • Wagner: LOHENGRIN
    Aufnahme 2006, Baden-Baden
    Dirigent: Kent Nagano
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    EuropaChorAkademie Mainz, Choeurs de l'Opéra national de Lyon
    Chorleitung: Joshard Daus
    Inszenierung: Nikolaus Lehnhoff


    Der Heerrufer: Roman Trekel
    Elsa von Brabant: Solveig Kringelborn
    Friedrich Graf von Telramund: Tom Fox
    König Heinrich der Vogler: Hans-Peter König
    Lohengrin: Klaus Florian Vogt
    Ortrud: Waltraud Meier



    :stumm: :stumm: :stumm: :stumm: :stumm: :stumm:(zensiert) :stumm: :stumm: :stumm: :stumm: :stumm:

  • Das ist wieder mal ein grandioser Sänger, von dem man wenig spricht, wenig bekannt ist, praktisch im Hintergrund ist und das schon eine Weile und doch an den großen Häusern singt. Die Medien halten sich still, wie ist das möglich?


    Eigenartig ist, dass Bässe nie so in der Kritik stehen, wie Tenöre. ?(

  • Liebe musica,
    natürlich wird der Tenor, der strahlende Held des hohen C, immer die Krone der Popularität erringen. Aber bedeutende Bässe genießen ebenfalls hohen bleibenden Ruhm. Fjodor Schaljapin ist ein Monolith der Operngeschichte, wahrscheinlich ähnlich wie Enrico Caruso zu sehen.
    Auch in den Votings unseres Forums tauchen unter den meistgenannten Sängern Namen wie Cesare Siepi und Gottlob Frick auf. Bässe erhalten auch immer mehr posthume Ehrungen. Otto Edelmann wurde in Wien gerade die "Otto-Edelmann-Promenade" gewidmet. In München gibt es seit langem eine Hotter-Straße. Für Gottlob Frick wurde eine Gedächtnisstätte eingerichtet, der große Saal im Konzerthaus Mühlehof, Mühlacker wurde nach ihm benannt und in Heilbronn trägt ein Platz in der Innenstadt seinen Namen.
    Die Oper entwickelte sich von der Sängeroper immer stärker zum Musikdrama und zum ganzheitlichen Kunstwerk. Bei dieser ganzheitlichen Betrachtung gewinnen die Stimmfächer neben den Tenören an Gewicht. Im slawischen Raum wurde den Bässen von Komponisten und Publikum traditionell mehr Beachtung und Bedeutung geschenkt.
    Ein Grund warum ausgezeichnete Sänger, wie in unserem Fall Hans-Peter König, weniger im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, liegt wahrscheinlich daran, dass zu wenig neue Gesamtaufnahmen von Opern produziert und damit beworben werden. Es liegt auch am Charakter der Partien, dass Bässe länger brauchen, bis sie voll im Rampenlicht stehen. Außerdem reifen tiefe Stimmen behutsam wie edler Wein. Um im Bild zu bleiben, ich bin überzeugt, Hans-Peter König wird das Prädikat "großer Jahrgang" mit herausragendem Profil erlangen.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Zitat

    Original von operus
    Ein Grund warum ausgezeichnete Sänger, wie in unserem Fall Hans-Peter König, weniger im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, liegt wahrscheinlich daran, dass zu wenig neue Gesamtaufnahmen von Opern produziert und damit beworben werden. Es liegt auch am Charakter der Partien, dass Bässe länger brauchen, bis sie voll im Rampenlicht stehen. Außerdem reifen tiefe Stimmen behutsam wie edler Wein. Um im Bild zu bleiben, ich bin überzeugt, Hans-Peter König wird das Prädikat "großer Jahrgang" mit herausragendem Profil erlangen.
    Herzlichst
    Operus


    Ich hoffe, er wird das Prädikat "großer Jahrgang" erreichen, ich wünsche es ihm.


    :hello:

  • Wenn ich hier auch noch ein paar Sätze beisteurn darf, lieber operus, und das nicht wieder von irgendwelchen hyperaktiven ..... gelöscht wird: In dem 8 Jahren, die Hans-Peter König hier an der Derutschen Oper am Rhein tätig ist, hatte ich natürlich jede Menge Gelegenheit, ihn in den verschiedensten Rollen kennenzulernen. Demnächst kann er seinen 50. Geburtstag feiern!


    Leider werde ich in nächster Zeit wohl kaum mehr die Gelegenheit haben, ihn zu sehen..... er gehört in der nächsten Spielzeit unter dem neuen Intendanten nicht mehr zum Ensemble. Angeblich soll er dann "freiberuflich" singen. Als Gast sollte er dem Haus, das ihn kürzlich zum Kammersänger ernannte, erhalten bleiben (er staht aber bis Ende 2010 auf keiner Besetzungsliste).


    Frühere Eindrücke habe ich im Thread Deutsche Oper am Rhein
    festgehalten,
    und über seinen Wassermann in Dvoraks "Rusalka" habe ich hier berichtet: Düsseldorf: "Rusalka" - Wassernixe will Menschenfrau werden


    Meine liebste Aufnahme mit Hans-Peter König ist diese:


    „Der fliegende Holländer“
    von Richard Wagner


    Daland: Hans Peter König, Bass
    Senta: Anja Kampe, Sopran
    Erik: Torsten Kerl, Tenor
    Mary: Clare Shearer. Mezzosopran
    Steuermann: John Tessier, Tenor
    Holländer: Bryn Terfel, Bassbariton
    Chorus and Orchestra of the Royal Opera House
    Covent Garden London
    Ltg.: Marc Albrecht


    Live-Aufzeichnung vom 11.4.2009 im Royal Opera
    House Covent Garden London, leider kein Cover vorhanden



    LG


    :hello:

  • Gestern abend hörte ich König als Hagen in der Aufzeichnung der Bayreuther "Götterdämmerung". Ich kann nur sagen: Grandios! Die kleinen Fehlerchen minderten nicht im Geringsten das beeindruckende Gesamtbild.
    Auf jeden Fall eine kommende Größe im Bassfach, leider viel zu unbekannt. Wie alt ist er eigentlich?


    :hello:

  • Zitat

    Original von Basti
    Gestern abend hörte ich König als Hagen in der Aufzeichnung der Bayreuther "Götterdämmerung". Ich kann nur sagen: Grandios! Die kleinen Fehlerchen minderten nicht im Geringsten das beeindruckende Gesamtbild.
    Auf jeden Fall eine kommende Größe im Bassfach, leider viel zu unbekannt. Wie alt ist er eigentlich?


    :hello:


    ?( ?( ?(


    Unbekannt? Na ja, bei wem....


    Er soll übrigens 1960 geboren sein.


    Näheres gibt es hier:


    Deutsche Oper am Rhein


    LG


    :pfeif: :pfeif:

  • Liebe Rita,


    da hast Du vollkommen recht!


    In diesem Frühjahr hat er als "Daland" im Holländer England erobert - seine Auftritte in dieser Rolle an der Covent Garden Opera in London haben ihm nicht nur viel Applaus, sondern auch eine gute Presse auf der Insel beschert.


    Wie unser Operus in einem anderen Thrtead berichtete, ist er jetzt dabei, die Vereinigten Staaten von Amerika zu erobern - Operus schreibt von Einladungen an die New Yorker MET!


    LG


    :hello:

  • Da ich den Thread von Hans-Peter König aus Überzeugung von seinem großen Können gestartet habe, war meine Aufmerksamkeit bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen natürlich besonders auf ihn gerichtet. Meine hohen Erwartungen an seinen Hagen in der "Götterdämmerung" wurden nicht nur erfüllt sondern übertroffen.
    Seine Interpretation des Bösewichts zeichnete sich vom Rollendebüt an durch enorme Stimmkraft, Schallgewalt, vollen Klang in allen Lagen und Durchhaltevermögen aus. Nun sind zu den stimmlichen Vorzügen eine immer facettenreichere, differziertere Gestaltung gekommen. Dies führt besonders bei Hagens-Wacht und dem Nachtgespräch mit Alberich zu faszinierenden Eindrücken. Insgesamt eine imponierende Leistung. Zusammen mit Matti Salminen dürfte Hans-Peter Königs Hagen heute konkurrenzlos sein und an größte Vorbilder anknüpfen.
    Erfreulicher Weise hatte ich am Rande der Festspiele einige persönliche Kontakte mit ihm und weiß dadurch, dass der nachdenkliche Sänger immer weiter an der Ausgestaltung seiner Partien feilt. Wir dürfen also weiterhin gepannt sein.
    Hans-Peter König ist 47 Jahre alt, also Jahrgang 1962.
    Wenn hier im Forum beklagt wird, dass der Sänger noch nicht die ihm eigentlich zustehende Popularität erreicht hat, liegt das zum einen an der Berücksichtigung der Bässe in den Medien, zu anderen aber an der zurückhaltenden, publicityvermeidenden Persönlichkeit des Sängers.
    Meines Erachtens wird er sich aber auch im Bekanntheitsgrad durch Leistung immer mehr entwicklen. Übrigens führt er mit dieser Einstellung eine gewisse Traditon der großen deutschen Bässe weiter.
    Auch Gottlob Frick und Kurt Moll waren äußerst bescheiden und hassten jeden Rummel um ihre Person.
    Herzlichst
    Operus

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  • Es ist wirklich toll, daß es auch heute noch Bässe vom Format eines Frick, Greindl, Moll oder Salminen gibt, und sogar aus unserem eigenen Land.


    Ich werde König in einiger Zeit als Pogner live hören, darauf bin ich natürlich schon sehr gespannt.

  • Ich vermute, dass René Pape den Hagen nicht anpacken wird. Er ist vom Stimmtypus her ein eher lyrischer Bass. Er wird, wenn er gut beraten ist, wie Kurt Moll diese Partie, die einen schwarzen Bass a la
    Frick, Salminen oder König verlangt, aus seinem Repertoire ausklammern. Für die wunderschöne, lyrische Stimme von Pape gibt es genügend andere Partien, die ihm auf den Leib geschrieben sind. Hans Sachs wäre da viel eher eine machbare Herausforderung
    Herzlichst
    Operus

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  • Ich möchte noch Informationen beisteuern, auf Fragen, die hier im Forum angeschnitten wurden. Lieber Harald, Du und alle rheinischen
    Opernfreunde dürfen sich freuen. Hans Peter König ist nach wie vor durch einen umfangreichen Vetrag mit der "Deutschen Oper am Rhein"
    fest verbunden.
    An der Met wird er stark in zahlreichen Partien beschäftigt sein. Das zeitliche Engagement ist dabei so groß, dass er in der nächsten Spielzeit der Bayreuther Festspiele seinen spektakulären Hagen dort leider nicht singen kann. Schade, dadurch fehlt ein führender Protagonist, der diese Inszenierung sängerisch maßgeblich mitgetragen und ihr Glanz verliehen hat.
    Herzlichst
    Operus

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  • Vielen Dank, lieber operus, für diese Informationen. Wir in Düsseldorf hatten mit dem Wechsel der Intendanz schon damit gerechnet, dass Hans Peter König auch abwandert.
    Freilich nimmt mit wachsender Bekanntheit auch die Gastspiel-Tätigkeit zu. Hans-Peter König ist viel gefragter Gast an den Opernhäusern im In- und Ausland wie zum Beispiel Berlin (Deutsche Oper), Hamburg, Dresden, München, Stockholm, Bilbao, Marseille, Bordeaux, Helsinki, Taipei, Tokio und Sao Paolo. Die Partie des König Heinrich im „Lohengrin“ führte den Künstler z.B. an die Mailänder Scala; an der Londoner Covent Garden Opera war Hans-Peter König als Sarastro, Gremin und Daland zu erleben.


    Das Debüt an der Metropolitan Opera New York wird in der Saison 2009/2010 folgen. Zuvor wird er an der Eröffnungsgala der Deutschen Oper am Rhein am 29. August 2009 in Düsseldorf mitwirken und des Weiteren als Gremin und als König Marke in der Neuproduktion von Wagners „Tristan und Isolde“ zu hören sein.

    Vorstellungen Hans-Peter König an der DOR:

    29.08.2009 Oper am Rhein für alle
    07.11.2009 Festkonzert Hans Wallat
    29.05.2010 Tristan und Isolde
    03.06.2010 Tristan und Isolde
    20.06.2010 Tristan und Isolde
    26.06.2010 Tristan und Isolde
    08.07.2010 Eugen Onegin
    11.07.2010 Tristan und Isolde
    15.07.2010 Eugen Onegin
    18.07.2010 Tristan und Isolde


    Die Termine sollte man in jedem Fall vormerken. An dieser Stelle übrigens herzlichen Dank an Marion Bock für ihre Informationen!


    LG


    :hello:

  • Letzten Samstag hatte ich das Glück, Hans-Peter König erstmals auf der Bühne erleben zu dürfen. An der Semperoper Dresden sang er den Hunding. Aus meiner Kritik:


    Zitat

    Original von mir
    Als Hunding stand Hans-Peter König auf der Bühne. Ich war unheimlich gespannt auf ihn, und er enttäuschte mich nicht. Der Mann ist ein echter Riesenkerl ("Zwei Meter mal zwei Meter", wie wir Schüler zu sagen pflegen), und die vokale Statur entspricht seiner physischen. Das ist eine derart gewaltige Bassstimme, dass es einen förmlich wegfegt. Wenn König die Bühne betritt, verändert sich die Luft. Allein: Ganz ideal disponiert schien er mir nicht zu sein, in "Ich weiß ein wildes Geschlecht" gab es sogar einen kurzen Aussetzer. Aber wenn er selbst leicht indisponiert noch so ein Kraftpaket ist, möchte ich erst wissen, wie er bei voller Fitness klingt. Ende Mai werde ich ihn voraussichtlich als König Marke in Düsseldorf erleben können.


    Als ich im Radio seinen Bayreuther Hagen hörte, war ich schon begeistert. Freilich ist es etwas völlig anderes, König leibhaftig auf der Bühne zu sehen. Der Gesamteindruck passt einfach. Da ist ein riesenhafter Mann von enormer Statur (auch enormem Vorbau :baeh01:), der die Bühne allein durch seine Aura beherrschen kann. Und als ob das nicht schon eindrücklich genug wäre, besitzt er auch noch eine Stimme, die von den höchsten bis zu den tiefsten Noten mühelos durch das gesamte Opernhaus strömt, dass einem der Boden unter den Füßen vibriert. Obwohl ich selbst stimmlich nicht gerade hoch gelagert bin, schnürte es mir die Kehle zu. Hans-Peter Königs Stimme ist wie eine Hand, die einen packt und fest zusammendrückt. Und das ist nicht negativ gemeint.
    :jubel: :jubel: :jubel:


    :hello:

  • Den Thread, den ich Hans-Peter König widmete, überschrieb ich mit Hans-Peter-König die Basshoffnung. Nach der fabelhaften Entwicklung, die dieser Sänger durchgemacht hat und den Reaktionen bei uns im Forum, bin ich zweifelnd, ob diese Aussage so noch so stehen beliben darf. Heute würde ich texten: Hans-Peter-König ein Stern unter den Bässen.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Lieber operus,


    die Überschrift kann, wenn Du möchtest, gerne geändert werden...


    Norbert als Moderator

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Lieber Norbert,
    danke. dann sollten wir ändern:
    Neue Überschrift: Hans-Peter König ein Solitär unter den Bässen.
    Danke, wenn Du das tust.
    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!