Pina Bausch gestorben

  • PINA BAUSCH (eigentlicher Vorname Philippine) † 30. Juni 2009


    war eine deutsche Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Ballettdirektorin des gleichnamigen Tanztheaters in Wuppertal. Pina Bausch avancierte zur Kultfigur der internationalen Tanzszene. Sie galt in der Fachwelt als die bedeutendste Choreografin der Gegenwart. Vor wenigen Tagen stellte ihr Arzt Krebs fest - für eine Behandlung war es wohl zu spät. Jetzt ist die Tochter eines Solinger Gastwirts-Ehepaares im Alter von 68 Jahren gestorben.


    Für die internationale Tanzszene ein großer Verlust!


    R.I.P.

  • Heute wurde in Wuppertal die Choreographin Pina Bausch im engsten Kreis beerdigt. Ausser der Familie und den engsten Freunden war nur die Ballett-Kompgnie beteiligt.


    Eine offizielle Trauerfeier im Wuppertaler Opernhaus soll Ende August stattfinden, der genaue Termin steht noch nicht fest.


    LG

  • Der ZDF-Theaterkanal bringt zum Gedächtnis an Pina Bausch einen Film über die Probenarbeit der Choreographin zu "Sacre du Printemps" von Igor Strawinskij:


    In memoriam Pina Bausch: Probe Sacre


    Pina Bausch und Kyomi Ichida proben „Sacre du Printemps“
    Film von Detlef Erler
    Frankreich 1992


    Zitat

    Am 30. Juni 2009 verstarb die Tänzerin und Choreografin Pina Bausch im Alter von 68 Jahren in ihrer Heimatstadt Wuppertal. Ihr Tanztheater fand in den letzten Jahrzehnten weltweite Anerkennung. Zum festen Ensemble gehörte viele Jahre auch Kyomi Ichida, mit der Pina Bausch in dieser Dokumentation die Choreographie zu „Sacre du Printemps“ nach der Musik von Igor Strawinsky einübt.



    Termine im ZDF-Theaterkanal:


    Do, 09.07.2009 21:30 Uhr
    Di, 21.07.2009 21:30 Uhr
    So, 26.07.2009 21:30 Uhr
    Fr, 31.07.2009 21:30 Uhr


    LG

  • Die am 30. Juni gestorbene Choreographin Pina Bausch soll mit einer großen Trauerfeier am 4. September 2009 in Wuppertal geehrt werden.
    Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Wuppertal haben sich auf diesen Termin geeinigt.
    Zu der Trauerfeier im Opernhaus in Wuppertal-Barmen werden rund 700 Gäste geladen, darunter auch Verteter der internationalen Tanz-Elite, Künstlerfreunde und Kollegen aus der Ballett-Szene.
    Eventuell wird - wenn Publikumsinteresse besteht - die Gedenkveranstaltung auf eine Großleinwand in den benachbarten Park übertragen.


    LG

  • Wie der Westdeutsche Rundfunk in Köln heute meldet, ist in Wuppertal eine Pina Bausch Stiftung gegründet worden. Stiftungsgründer ist der Sohn der Tänzerin und Choreophin Salomon Bausch.
    Die Stiftung soll das künstlerische Vermächtnis von Pina Bausch bewahren, ein wichtiges Anliegen ist die Aufführung und Verbreitung ihrer Werke. Geplant ist außerdem ein öffentlich zugängliches Archiv.


    Pina Bausch, die langjährige Leiterin des Tanztheaters Wuppertal, war am 30. Juni im Alter von 68 Jahren gestorben.


    LG


    :hello:

  • Zur Trauerfeier für die Ende Juni verstorbene Choreographin Pina Bausch am 4. September 2009 in Wuppertal werden rund 750 geladene Gäste erwartet. Die Feierstunde im frisch renovierten Opernhaus in Wuppertal-Barmen wird zusätzlich auf eine Großbildleinwand in den benachbarten Park übertragen, damit sich auch die breite Öffentlichkeit von der vielfach ausgezeichneten Choreographin verabschieden kann.
    Die Einträge in das Kondolenzbuch für die Ehrenbürgerin Wuppertals zeigten, dass das Interesse an der Künstlerin sehr groß ist.
    Bei der Gedenkfeier sind Reden des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers sowie des Filmregisseurs Wim Wenders vorgesehen.


    LG

  • Das Tanztheater Wuppertal hat eine neue Leitung.
    Dominique Mercy und Robert Sturm leiten ab sofort das Tanztheater Wuppertal. Sie treten damit die Nachfolge der im Juni verstorbenen Choreographin und Tänzerin Pina Bausch an. Nach ihrem Tod hatten Mercy und Sturm zunächst kommissarisch die Künstlerische Leitung für das Tanztheater übernommen. Sie wurden den Angaben zufolge am vergangenen Freitag vom Beirat des Theaters einstimmig für die Leitung berufen.


    Dominique Mercy ist seit 1973 Tänzer am Tanztheater Wuppertal, Robert Sturm war seit zehn Jahren als künstlerischer Assistent von Pina Bausch tätig.


    Unterdessen favorisiert die nach dem Tod Bauschs im August gegründete «Pina Bausch Stiftung» die Stadt Wuppertal als Standort für das geplante Pina Bausch Archiv, wie das Tanztheater mitteilte. Die Stiftung war von Pina Bauschs Sohn Salomon Bausch zur verantwortlichen Verwaltung und Weitergabe des künstlerischen Vermächtnisses seiner Mutter ins Leben gerufen worden. Pina Bausch ist gebürtige Solingerin. Der Stiftung wurde der gesamte künstlerische Nachlass von Pina Bausch übertragen. Im Gespräch für den Standort des geplanten Archivs war unter anderem auch die Museumsinsel Hombroich bei Neuss.
    Kooperationspartner seien die Folkwang-Hochschule Essen und das Deutsche Tanzarchiv in Köln. Ob die Stadt Wuppertal, das Land NRW und der Bund mit eingebunden werden, stehe noch nicht fest.


    (Quelle: ddp-nrw)

  • Mit einer Kranzniederlegung erinnert Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung am Mittwoch an Pina Bausch, die vor einem Jahr gestorben ist. Die Pina-Bausch-Stiftung in Wuppertal hat unterdessen ihre Pläne für das Bausch-Archiv vorgestellt.


    So sollen unter anderem mehr als 7.500 Videoaufnahmen von Proben und Auftritten des Wuppertaler Tanztheaters digitalisiert werden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dafür in den kommenden drei Jahren 450.000 Euro in Aussicht gestellt. Den gleichen Betrag müssten jeweils die Bundeskulturstiftung und die Stadt Wuppertal aufbringen.


    LG

  • Am 24. Februar startet PINA, ein abendfüllender 3D-Tanzfilm von Wim Wenders mit dem Ensemble des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Der mitreißende Film ist der großen, im Sommer 2009 leider verstorbenen Namensgeberin des Tanztheaters, Pina Bausch, gewidmet. Die Choreografin hat auch selbst noch am Film mitgewirkt.


    Zitat

    Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren
    PINA ist ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders. Die noch gemeinsam mit ihr ausgesuchten Choreographien "Le Sacre du Printemps", "Vollmond", "Café Müller" und "Kontakthof" sind mit sparsam eingesetzten Bildern inszeniert und mit Tondokumenten aus ihrem Leben versetzt. Die im Frühjahr 2010 für die 3D-Kamera in und um Wuppertal getanzten Choreographien geben auch die individuellen Erinnerungen der einzelnen Ensemblemitglieder an den genauen, kritischen und liebevollen Blick ihrer großen Mentorin wieder.


    Wim Wenders und Pina Bausch hat in über 20 Jahren ihrer persönlichen Freundschaft die Idee eines gemeinsamen Tanzfilms nie losgelassen. Aber erst mit den neuesten Möglichkeiten digitaler 3D-Technologie fand Wim Wenders die ästhetischen Ausdrucksmittel, um die emotionale Ausdruckskraft von Pina Bauschs innovativem Tanztheater auf die Kinoleinwand zu bringen. Erst jetzt ist die Dimension des Raums im Kino angekommen und gestaltbar - die Dimension, in der Bewegung und Tanz ursächlich stattfinden und in die das neue 3D-Kino den Zuschauer nun auf eine sinnliche Entdeckungsreise mitnehmen kann.


    Seit dem 25. Januar läuft der Vorverkauf für die Deutschlandpremiere am 21. Februar in der Lichtburg Essen!


    PINA
    Offizieller Kinostart: 24. Februar 2011
    Deutschlandpremiere am Montag, 21. Februar 2011, Lichtburg Essen


    LG


    ;)

  • Das Tanztheater Wuppertal hat häufig in Veneg gastiert. Pina Pausch choreographierte dort im Jahre 1985


    > Le Sacre du Printemps
    > Bandoneon
    > Nelken
    > Kontakthof
    > Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört


    Ihre Kreationen sind so eigenwillig wie die gewählten Themen. Sie verarbeitet innerhalb eines Werkes das musikalische Material unterschiedlicher Komponisten.(Ausnahme das Strawinsky-Ballett). Quelle: Großbildband Gran Teatro La Fenice - Benedikt Taschen Verlag


    http://www.amazon.de/Gran-Teat…ziano-Arici/dp/3822871230


    Ob ihre Produktionen von einer breiten Masse bejubelt wurde, müsste ein Wuppertaler erklären. Ich glaube gelesen zu haben, daß ihre Arbeit in Wuppertal wegen wirtschaftlicher Effizienz infragegestellt war.


    http://www.google.de/images?hl…&gbv=2&aq=f&aqi=&aql=&oq=


    :angel:
    Engelbert

  • Hallo zusammen,


    Tanz ist normalerweise gar nicht so meine Welt. Letzten Sonntag konnte ich jedoch den Trailer zum Tanzfilm PINA in 3D sehen und dies war wirklich beeindruckend. Habe nun vor mir den Film anzuschauen.


    Viele Grüße
    Frank

  • Der Film "Pina" von Wim Wenders geht für Deutschland ins Rennen um den Oscar 2012. Er tritt im Wettbewerb um den besten nicht englischsprachigen Film an. Es ist das erste Mal, dass Deutschland einen Dokumentarfilm in dieser Kategorie vorschlägt. Die Oscars werden Ende Februar in Los Angeles verliehen.
    Einen Monat vorher entscheidet die Academy, welche fünf ausländischen Filme für einen Oscar nominiert werden.



    Wim Wenders 3D-Film entstand nach dem plötzlichen Tod der Wuppertaler Choreographin Pina Bausch im Jahr 2009.


    LG


    ;)

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

    Einmal editiert, zuletzt von Harald Kral ()

  • Heute, Mittwoch, 26. Juni um 20:15 Uhr, 99 Min.


    PINA
    Ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders
    Regie: Wim Wenders
    Produzent: Gian-Piero Ringel, Chris Bolzli, Claudie Ossard
    Choreographie: Pina Bausch


    Im Tanz eroberte sie von Wuppertal aus die ganze Welt: die Choreographin Pina Bausch.
    Anlässlich ihres vierten Todestages widmet ARTE der wichtigsten Vertreterin des modernen Tanztheaters einen Abend mit dem preisgekrönten 3D-Film 'PINA' und ihrem Stück 'Vollmond'.


    ******


    anschließend, Mittwoch, 26. Juni um 21:55 Uhr, 116 Min.:


    Pina Bausch: Vollmond


    Tanz, Regie: Wim Wenders. Choreographie: Wim Wenders Vollmond und Nacht, auf der Bühne Wasser, ein riesiger Felsen und die ausdrucksstarken Tänzer des Tanztheaters Wuppertal - mehr braucht es nicht für eines der großen Werke von Pina Bausch. Im Kampf der Geschlechter sind Männer und Frauen einander ausgeliefert, suchen fieberhaft nach Liebe. Mit Musik von Amon Tobin, Cat Power, Carl Craig u.a.


    Choreographie: Pina Bausch
    Fernsehregie: Wim Wenders
    Kostüme: Marion Cito
    Musik: Amon Tobin, Balanescu-Quartett, Cat Power, Carl Craig, Jun Miyake, Leftfield, Magyar Posse, Nenad Jelic, René Aubry, Tom Waits
    Ausstattung: Peter Pabst


    Zitat

    „Vollmond“ zeigt Pina Bauschs Kunst in voller Blüte. Eine überschäumende Musik bestimmt das Stück, genau so, wie das großartige Bühnenbild von Bauschs langjährigem Mitarbeiter Peter Pabst. Ein großer Fels beherrscht die Szenerie sowie ein Wassergraben. „Ich bin jung. Es ist alles voller Versprechungen. Meine Gedanken fliegen hoch. Und mein Körper ist stark“, ruft eine der Tänzerinnen auf der Bühne und zeigt die emotionale Kraft, mit der der „Vollmond“ die Tänzerinnen und Tänzer der Tanztheaters Wuppertal antreibt. Sie treten auf zu expressiven Soli, zu spielerischen und absurden Begegnungen, zu zweit oder dritt. Die meiste Zeit regnet es in dieser Vollmondnacht auf der Bühne, und die Tänzer werfen sich mit der ganzen Wucht ihrer Körpersprache in dieses Stück, klettern über den riesigen Felsen, rutschen den Boden entlang, werden nass und nässer, und toben am Ende durchs Wasser, als sei dies ihr eigentliches Element. Sie sind in einer silbernen Landschaft dem Regen und schließlich dem Orkan ausgeliefert, der über die Bühne fegt. Männer und Frauen sind einander verfallen, suchen fieberhaft nach der Liebe: der Kampf der Geschlechter als Zentrum der Beziehungen. Wie in allen neueren Stücken von Pina führt das auch zu leichten und humorvollen Situationen, aber auch zu Angst und Schrecken. So spielerisch das Stück beginnt, so wild und ungezügelt wird es gegen Ende, wenn die zwölf Darsteller bis zur Verausgabung tanzen.


    LG