Lieder die mich beeindruckt haben

  • Liebe Forianer


    Der Titel ist an sich einfach und klar - und dennoch leicht mißzuverstehen. Es wird weder nach "schönsten" , noch nach "liebsten" Liedern in diesem Thread gesucht - nur nach einem oder mehr Liedern, die euch BEEINDRUCKT haben.


    Wo liegt der Unterschied? Beispielsweise zählt das Lied "Die Post" von Schubert zu meinen Lieblingsliedern, ditto auch das oft als Kitsch abgetane Schubertlied "Leise flehen meine Lieder...."
    Aber "beeindruckt" haben sie mich nicht.


    Hingegen finde ich, daß das Lied "Der Leierkastenmann" zu den ausdrucksstärksten und eigentlich unheimlichsten Liedern von Schubert gehört, die ich kenne..wobei ich noch nicht wirklich analysiert habe, worauf denn diese Wirkung eigentlich berut. Vielleicht hilft hier dieser Thread weiter.
    Der subjektive Eindruck ist "Resignation", die aber nicht ausgelebt werden darf - zumindest nicht passiv. Der Leierkastenmann kann vielfach gedeutet werden: Als die Resignation des Alters, das Alter als Allegorie, etwas gewagter auch als der Tod. Für mich gibt es da kaum Hinweise - mit Ausnahme des Ausklangs bzw. Abbruchs der letzten Töne..


    Zulässig sind Lieder aus aller Herren Länder - auch aus Zyklen ausgekoppelt und ebenso Balladen.....


    Es sollte nach Möglichkeit eines gewählt werden und die Wirkung die es auf Euch gemacht hat beschrieben werden, aber auf keinen Fall sollten es mehr als 3 werden. Die drei müssen nicht in einem Beitrag aufscheinen, es können auch drei verfasst werden...


    mfg aus Wien


    Alfred

  • Als ich dreizehn war, las ich Erlkönig. Und als ich vierzehn/fünfzehn war, hörte ich in einem niederländischen Rundfunkprogramm dieses durch Schubert vertonte Lied. Es sang Dieskau.


    Dieses Lied hat mich beeindruckt qua Text und qua Musik. Und ich mag es gerne.


    Dasselbe gilt auch für Schuberts "Der Kreuzzug", wovon ich die letzten Zeilen unvergeßlich finde:

    Zitat

    Des Lebens Fahrt durch Wellen trug
    Und heißen Wüstensand,
    Es ist ja auch ein Kreuzeszug
    In das gelobte Land.


    Und schließlich, auch von Schubert, das rezitierte Lied "Abschied von der Erde"


    Du siehst, die Texte sind bei mir seehr wichtig. Und ich kann sie ruhig jetzt alle drei geben, weil sich die Wahl doch nicht ändert.


    LG, Paul

  • Von Schubert gibt es unvergleichlich herrliche Lieder. Ich habe eine Gesamtaufnahme aller Lieder mit Dietrich Fischer Dieskau. Eines möchte ich herausgreifen:
    "Totengräbers Heimweh" aus dem Jahr 1825. Mit seinem Schlußteil ist es das visionärste Lied, das ich kenne!


    ...
    Oh Heimat des Friedens, der Seligen Land
    an dich knüpft meine Seele ein magisches band.
    Du winkest mir von ferne, du ewiges Licht,
    es schwinden die Sterne, das Auge schon bricht
    ich sinke, ich sinke, Ihr Lieben ich komm
    ich sinke, Ihr Lieben ich komm

  • Der Tod und das Mädchen von Franz Schubert, Text: Matthias Claudius


    Dieses Lied hat mich von jeher beeindruckt, ich habe es selber sehr gerne gesungen, doch immer mit einem Schauer im Rücken.



    Das Mädchen:
    "Vorüber! ach, vorüber!
    Geh, wilder Knochenmann!
    Ich bin noch jung, geh, Lieber!
    Und rühre mich nicht an."


    Der Tod:
    "Gib deine Hand, du schön und zart Gebild',
    Bin Freund und komme nicht zu strafen.
    Sei gutes Muts! Ich bin nicht wild,
    Sollst sanft in meinen Armen schlafen."

  • - - - die Nr.2 aus der "Müllerin" ("Ich hört ein Bächlein rauschen..........")
    trifft punktgenau meine eigene entspr. "Wanderstimmung"



    - - - die Nr.3 aus den "Fetes galantes II." (nach Paul Verlaine) von D e b u s s y


    COLLOQUE SENTIMENTAL
    "In dem einsamen vereisten Park
    gingen gerade zwei Gestalten vorüber.
    Ihre Augen sind tot, und ihre Lippen sind schlaff........."
    (dt. von Reinhard Lüthje)


    ein fast schon filmisches "bleiernes Flair"
    ((denke grade an den Film "Die Katze" ("Le chat", Regie Pierre Granier-Deferre) mit Simone Signoret und Jean Gabin...))



    - - - die Nr.15 aus den "Canti del Capricorno" von G i a c i n t o S c e l s i
    ein kurzer Glücksrausch, ein kurzer Zustand der vollkommenen Angstfreiheit...


    :hello:
    michele

  • Zunächst muß ich hier die Winterreise nennen, dessen 20 Lieder ich nicht zerpflücken kann und will. Er wirkt als Zyklus=Gesamtwerk so stark wie kaum eine andere Textvertonung. Überragende Interpretationen: Hermann Prey, Thomas Quasthoff, Peter Anders. :angel: :angel: :angel:


    Auf der heiteren Seite ebenfalls Schubert: Der Musensohn. Hier die unvergeßliche Live-Aufnahme vom Liederabend bei den Salzburger Festpielen aus dem Mozarteum 1965 mit Fritz Wunderlich. :angel:

  • Ein bewegendes Lied und ein Stück Geschichte



    Das Lied, das mich immer wieder tief ergreift, ist ein altes ungarisches Bauernlied (etwa aus dem 18. Jahrhundert – vielleicht schätze ich es richtig ein…).


    Das Lied ist der Abschied eines jungen Mannes von seiner Geliebten und von seiner Heimat. Der konkrete Grund des Abschieds wird nicht genannt, aber in Kenntnis der Geschichte, der vielen Kriege und der ewigen Sehnsucht nach Freiheit, die einem immer wieder versagt wird, ist das mitsamt der Metaphorik des Textes leicht nachzuvollziehen.


    Bartók hat dieses Lied gesammelt und fürs Klavier bearbeitet (in: 15 Hungarian Peasants Songs; No. 1: „Megkötöm lovamat“).


    In den siebziger Jahren hat Janos Brody zu dem Lied einen neuen Text verfasst und Zsuzsa Koncz und er haben dieses Lied in ihren Konzerten immer wieder gesungen. In den siebziger Jahren hatten sie auch Probleme mit den staatlichen Behörden, denn der neue Text enthält eine Reihe von Allegorien, die eindeutige Hinweise auf die Unterdrückung durch das totalitäre Regime sind. Alle Strophen fangen mit einem Bild an:
    Wenn ich eine Rose wäre …
    Wenn ich ein Haustor wäre …
    Wenn ich ein Fenster wäre …
    Wenn ich eine Straße wäre …
    Wenn ich eine Fahne wäre …


    Eine Aufnahme des Liedes, gesungen von Zsuzsa Koncz und Janos Brody in den achtziger Jahren in der Aula der Hochschule für Gartenbau und Agrarwesen, kann man hier sehen und hören:
    http://www.youtube.com/watch?v=jrYOS43tgz8
    Die Aufnahme gibt Vieles von der Stimmung des Landes wieder.


    Nach der Wende wurde diese Aufnahme öfter gezeigt, auf dem Video gibt es noch ein Interview mit den beiden Künstlern aus den neunziger Jahren, das ist allerdings auf Ungarisch und nur für die Ungarn gedacht…


    :hello:
    KP

  • Vielleicht hat der Siegfried 4 Lieder gestrichen, aber welche?


    Ich würde auch die Winterreise mit dem 22 jährigen Fischer-Dieskau (1948 )


    mit zu den ergreifensten Interpretationen dieses großartigen Werk's


    zählen, aber auch seine WDR Aufnahme, die 4 Jahre später mit


    Hermann Reutter am Klavier entstand.


    :hello:Herbert.

  • Etwa 80 Prozent aller Lieder sind für mich beeindruckend, aber dann schält sich so ab und an mal wieder ein besonders Stück heraus, das einem für Wochen und Monate nicht los lässt. Ich versuche nun das Stück in allen möglichen Interpretationen zu bekommen.
    Aktuell ist das: "Litanei auf das Fest Aller Seelen" D343 Franz Schubert "Ruh´n in Frieden alle Seelen"
    Gesungen von Erb, Schwarzkopf, Fischer-Dieskau, Prey, Terfel u.a.,
    daneben auch Aufnahmen ohne Gesang.


  • Hallo "Musica"
    Über die Besonderheit dieses Liedes muß man nicht reden. Ich höre es selten, da ich es nicht so leicht wie andere Lieder einfach mal so auflegen kann......ich muß innerlich ruhig, aufmerksam sein und mich stabil fühlen. Wenn ich an dieses Lied denke oder gerade Deinen Artikel gelesen habe höre ich fast immer zwei Sänger: die Ferrier mit ihrer Fragilität in der Stimme und ihrem unverwechselbarem Timbre, das ich liebe und einen russischen schwarzen Bass, der in seines Stimmes Schwärze schon bedrohlich klingt und daher bei mir die Assoziation an den singenden "Tod" im dialektischen Sinne auslöst. Ich kenne die Aufnahme aus einer EMI Box mit historischen Liedaufnahmen......leider passiert es mir (wie auch jetzt) immer wieder, dass ich nicht mehr sicher bin ob Igor Kipnis oder Fjodr Schaljapinund der Sänger ist.


    Gruß............."Titan"

  • Als erstes und eigentlich immer:


    Richard Strauss: Morgen


    Bei einem Hamburger Liederabend begleitete sich Jessye Norman selber und widmete dieses Lied dem damals kürzlich verstorbenen Geoffrey Parsons.


    Schubert: Der Lindenbaum


    Als eine ferne Erinnerung an meine Kindheit, als das deutsche Volkslied noch einen Stellenwert hatte und nicht zum verkitschten Musikantenstadlrepertoire herabgesunken war.


    Mahler: Ich bin der Welt abhanden gekommen


    Christa Ludwig :jubel: bei ihrem letzten Liederabend (eigentlich eine Matinee) in der Hamburgsichen Staatsoper. Die Stimme, naja, halt die Stimme einer älteren Dame, aber eine Interpretation zum Weinen.


    :hello: Gustav

  • Vorweg: Ich bin bislang kein großer Liederhörer, aber das ein oder andere hab ich auch schon gehört und entdeckt...


    ----


    Für den Moment nenne ich hier drei Amadéische Lieder: "An Chloe" (KV 524 in Es-Dur), "Abendempfindung" (KV 523 in F-Dur) und "Lied der Trennung" (KV 519 in f-moll).


    Ersteres seiner Einfachheit wegen, zweites seiner Schönheit wegen, das dritte wegen den unverhohlen Seraphischen (und trotzdem eigenen) Anklängen.


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    Beindruckt haben mich diese Lieder insofern, als ich bei ihrem Erlauschen erstmals wirklich nachvollziehen konnte, warum man Goethe ideell vielmehr mit MOZ-Kunst als mit Rübengarten in Verbindung bringen kann. Ich hätte lange Zeit nämlich letzteres getan.


    :P :hello:


    Peter

  • Zitat

    Original von Titan
    Hallo "Musica"
    Über die Besonderheit dieses Liedes muß man nicht reden. Ich höre es selten, da ich es nicht so leicht wie andere Lieder einfach mal so auflegen kann......ich muß innerlich ruhig, aufmerksam sein und mich stabil fühlen. Wenn ich an dieses Lied denke oder gerade Deinen Artikel gelesen habe höre ich fast immer zwei Sänger: die Ferrier mit ihrer Fragilität in der Stimme und ihrem unverwechselbarem Timbre, das ich liebe und einen russischen schwarzen Bass, der in seines Stimmes Schwärze schon bedrohlich klingt und daher bei mir die Assoziation an den singenden "Tod" im dialektischen Sinne auslöst. Ich kenne die Aufnahme aus einer EMI Box mit historischen Liedaufnahmen......leider passiert es mir (wie auch jetzt) immer wieder, dass ich nicht mehr sicher bin ob Igor Kipnis oder Fjodr Schaljapinund der Sänger ist.


    Gruß............."Titan"


    Gestern habe ich durch Zufall dieses Lied wieder mal im Radio gehört und zwar von der Fleming. Abei der Ankündigung dachte ich mir, naja, von einem Sopran gesungen, was mag das schon sein. Fleming sang den ersten Teil, naja, so wie ich es mir von ihr vorstellte, nix besonderes. Dann aber kam der 2. Teil "Gib deine Hand", ich war erschüttert und mir lief eine Gänsehaut über den Rücken, so düster wie sie es sang hatte ich es noch nie gehört, faszinierend, mir kamen die Tränen.


    Bisher kannte ich das Lied nur von Mezzi oder Altistinnen, aber das...einfach toll. Wie sie beide Figuren interpretatorisch darstellte, erst das Mädchen dann den Tod. Sie sang den Tod auch sehr langsam, so hatte ich es noch nie gehört oder auch selber gesungen.

  • Ich bin eine große Verehrerin von Hugo Wolf und seinen Liedern und habe so für jede Stimmung ein passendes. Tränen habe ich aber selber schon geweint (und singenderweise bei Zuhörern hervorgerufen) mit Wolfs Vertonung des Eichendorff'schen Gedichts "Heimweh" - und hier besonders der letzte Vers:


    Der Morgen, das ist meine Freude, da steig ich in stiller Stund'
    auf den höchsten Berg in die Weite, grüß dich, Deutschland, aus Herzens Grund.


    Das an fernen Orten vor einem deutschsprachigen Publikum gibt immer eine in bestem Sinne sentimentale Stimmung, die mit Deutschtümelei oder Nationalismus nun wirklich nichts zu tun hat - Heimweh ist halt ein ganz eigenes Gefühl.


    Die erste Strophe lautet ja nicht umsonst so:


    Wer in die Fremde will wandern, der muß mit der Liebsten geh'n
    Es jubeln und lassen die andern den Fremden alleine steh'n...


    Grüße :hello: vom Balkan!


    Honoria

  • Hallo Honoria,


    das kann ich sehr gut verstehen, bei manchen Liedern die ich singe muss ich oft sehr schlucken und aufpassen, dass es mir nicht die Kehle zuschnürt.


    Wie wundervoll diese Lieder geschrieben wurden, wer schreibt heute noch? :hello:

  • Liebe musica,


    im E-Bereich gebe ich Dir recht, allerdings werden meiner Meinung nach auch heute noch wunderbare Lieder geschrieben, die phantastische Texte haben - diese findet man aber eher im Singer/Songwriter-Bereich.


    Ich denke da an viele Texte von Bob Dylan, Leonard Cohen oder auch an Phil Ochs. Oder im deutschsprachigen Bereich einiges von Konstantin Wecker. Oder da wären auch noch viele kleine Meisterwerke von Paul Simon anzuführen.


    Ebenfalls fallen mir da viele Chansons von Jacques Brel an, z.B. "Les vieux amants".


    Zwei Lieder, die mich oft zu Tränen gerührt haben, sind folgende:


    Phil Ochs - WHEN I'M GONE


    There's no place in this world where I'll belong when I'm gone
    And I won't know the right from the wrong when I'm gone
    And you won't find me singin' on this song when I'm gone
    So I guess I'll have to do it while I'm here


    And I won't feel the flowing of the time when I'm gone
    All the pleasures of love will not be mine when I'm gone
    My pen won't pour out a lyric line when I'm gone
    So I guess I'll have to do it while I'm here


    And I won't breathe the bracing air when I'm gone
    And I can't even worry 'bout my cares when I'm gone
    Won't be asked to do my share when I'm gone
    So I guess I'll have to do it while I'm here


    And I won't be running from the rain when I'm gone
    And I can't even suffer from the pain when I'm gone
    Can't say who's to praise and who's to blame when I'm gone
    So I guess I'll have to do it while I'm here


    Won't see the golden of the sun when I'm gone
    And the evenings and the mornings will be one when I'm gone
    Can't be singing louder than the guns when I'm gone
    So I guess I'll have to do it while I'm here


    All my days won't be dances of delight when I'm gone
    And the sands will be shifting from my sight when I'm gone
    Can't add my name into the fight while I'm gone
    So I guess I'll have to do it while I'm here


    And I won't be laughing at the lies when I'm gone
    And I can't question how or when or why when I'm gone
    Can't live proud enough to die when I'm gone
    So I guess I'll have to do it while I'm here



    oder von Leonard Cohen - IF IT BE YOUR WILL (auf Youtube findet man eine unglaubliche Interpretation der Webb-Sisters von der aktuellen Cohen-Tournee) -


    If it be your will
    That I speak no more
    And my voice be still
    As it was before
    I will speak no more
    I shall abide until
    I am spoken for
    If it be your will
    If it be your will
    That a voice be true
    From this broken hill
    I will sing to you
    From this broken hill
    All your praises they shall ring
    If it be your will
    To let me sing
    From this broken hill
    All your praises they shall ring
    If it be your will
    To let me sing


    If it be your will
    If there is a choice
    Let the rivers fill
    Let the hills rejoice
    Let your mercy spill
    On all these burning hearts in hell
    If it be your will
    To make us well


    And draw us near
    And bind us tight
    All your children here
    In their rags of light
    In our rags of light
    All dressed to kill
    And end this night
    If it be your will


    If it be your will.

  • Hallo Dreamhunter,


    ein sehr schöner Text wenn ich ihn hier lese, doch ich kann den Text beim Höres des Liedes nicht so schnell übersetzen, das ist das Problem. Wenn ich ein Lied höre, muss ich es Wort für Wort verinnerlichen, so ist es auch mit Oper. Wenn ich den italienischen Text nicht verstehe, evtl. die Oper nicht kenne, ist es sehr schwer den Inhalt zu verstehen.


    Bestimmt gibt es in der U-Musik wundervolle Texte, auch in Musicals wie aus Les Misérables "Ich hab geträumt vor langer Zeit". Wir haben es im Programm und es hat mich oft zu Tränen gerührt.

  • Zitat

    Original von hart
    für musica (falls es interessiert)
    Der Tenor Christoph Prégardien singt auf CD am Schluss dieses Liedes ein tiefes D, das man früh morgens extra aufgenommen hatte.


    vielen Dank hart, ich habe es bisher nur von Sängerinnen gehört, ist für mich selber interessanter, da ich ja nun selber singe.


    Der Morgenbass, ist wohl allen Sängern und auch Sängerinnen bestens bekannt. :hello:

  • Ein Lied von Grieg hat mich sehr beeindruckt. Ein Schwan.


    Im Jahre 1978 bin ich mit einem Freund durch Skandinavien gereist. Wir machten an einem Campingplatz an einem See halt. Am Abend hörten wir überirdische Klänge. Mitten auf dem See war ein Schwan, der sang. Als er aufhörte richtete er sich noch einmal auf, und versank in den Fluten. Er war gestorben.


    Viele Jahre später kam ich erst zu dem Lied von Grieg. Jedesmal, wenn ich es jetzt singe, geht mir eine richtige Gänshaut.


    LG Uwe


    :hello:

  • Zitat

    Original von musica


    vielen Dank hart, ich habe es bisher nur von Sängerinnen gehört, ist für mich selber interessanter, da ich ja nun selber singe.


    Der Morgenbass, ist wohl allen Sängern und auch Sängerinnen bestens bekannt. :hello:



    Jau, der Morgenbass ist mir sehr gut bekannt. Ich freue mich dann auf Mittag, wenn es wie ein Bariton klingt. Der Abend ist für den Tenor reserviert. :untertauch: :untertauch:


    LG Uwe


    :hello: