Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2010)

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    Diese Aufnahme, die ich seit einiger Zeit besitze, mag ich eigentlich ganz gerne.
    Leider ist Frau Theodossiou als Königin in den Höhen etwas schrill, ansonsten ist das eine sehr schöne Aufnahme.

  • Lieber Alfred,


    ich hoffe, Dein Ausflug zu Beethovens op. 127 mit ABQ hat sich gelohnt? Eine tolle Aufnahme ... die von Dir genannte CD sollte zusammen mit den Aufnahmen des Busch-Quartetts (3 CDs) die Basisdiskothek in Sachen "späte Beethoven-Quartette" bilden. Zu ergänzen (bei Lust auf mehr) durch die Takacs- und Hagen-Einspielungen.


    Lieber Swjatoslav, lieber Thomas,
    wie könnt Ihr bei dem Thema "Mahler 9" Bruno Walter (Columbia SO 1961) und Otto Klemperer vergessen? Von Bernstein live mit den Berliner Philharmonikern, die den letzten Unisono-Einsatz der Posaunen im letzten Satz verpassen (warum nur?? Vier Posaunen bei Karajans BPO wissen nicht, was Sache ist ... verdächtig!!!), mal ganz abgesehen.

  • Nach der perfekten Hogwood-Scheibe gibt es nun die nicht minder exzellente Jacobs-Scheibe:



    Joseph Haydn:


    Sinfonie Nr. 91 Es-Dur
    Scena di Berenice
    Sinfonie Nr. 92 G-Dur


    Bernarda Fink,
    Freiburger Barockorchester,
    René Jacobs


    Harmonia Mundi, 2004



    Agon

  • Zitat

    Original von Wolfram
    Lieber Swjatoslav, lieber Thomas,
    wie könnt Ihr bei dem Thema "Mahler 9" Bruno Walter (Columbia SO 1961) und Otto Klemperer vergessen? Von Bernstein live mit den Berliner Philharmonikern, die den letzten Unisono-Einsatz der Posaunen im letzten Satz verpassen (warum nur?? Vier Posaunen bei Karajans BPO wissen nicht, was Sache ist ... verdächtig!!!), mal ganz abgesehen.


    Hallo Wolfram,
    Bernstein habe ich nicht zu erwähnen vergessen

    Zitat

    Original von Swjatoslaw
    Bei Mahler Nr. 9 gibt es niemanden mit Alleinvertretungsanspruch. Es gibt mehrere Sternstunden auf CD zu kaufen, Barbirolli ist nur eine davon (wenn auch - rein subjektiv - meine liebste). Bernstein ist wirklich (fast) ebenso gut.


    Thomas und ich wollten auch nicht das Thema Mahler Nr. 9 erschöpfend behandeln - dafür ist dies hier nicht der richtige Thread -, sondern haben nur unsere jeweiligen Lieblings-Aufnahmen genannt. Selbstverständlich schätze ich die von Dir genannten Klemperer- und Walter-Einspielungen ebenfalls, ebenso wie diejenigen von Karajan und Tennstedt.


    Ich habe mir heute mal meine beiden CDs mit Werken von Howard Hanson aufgelegt. Geht manchmal in Richtung Filmmusik, aber hin und wieder höre ich ihn ganz gern.

  • Weil ich gestern in einem Beitrag Ignaz Holzbauers Oper "Günther von Schwarzburg" erwähnt habe, liegen die Platten heute im Spieler. Ich kann Mozarts Auffassung vom "Feüer in der Musik" zwar nicht grundsätzlich aus eigenem Empfinden bestätigen, muß aber sagen, daß es durchaus mehrere sehr hörenswerte Arien und Ensemblestücke gibt.


    Mein Versuch, das Cover einzufügen, ist mir mal wider nicht gelungen. Vielleicht, weil jpc die Ausgabe des eigenen Labels cpo nicht mehr anbietet und daher die Bestellnummer nicht bekannt ist?

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    Nachdem ich eben draußen beim Spazieren in 2 Regenschauern nass bis auf die Knochen geworden bin, taue und wärme ich mich mit meiner Lieblingsaufnahme von Tosca wieder auf.


    Maria Callas
    Giuseppe di Stefano
    Tito Gobbi
    Vitorio de Sabata


    Hierbei handelt es sich um die alte Mono-Aufnahme.

  • Bei mir läuft gerade:



    Der Beethoven ist ein bißchen "hemdsärmlig", aber der Tschaikowski hat durchaus Rafinesse und Feuer.


    Sehr schön die bei Kempe (und dem Sinfonieorchester des Bayer. Rdfs. zu Zeiten von Kubelik) übliche deutsche Orchesteraufstellung.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Hallo,


    höre mich gerade durch die nach Beethovenschen Klavierkonzerte des 19. Jahrhunderts und halte bei Brahms inne:


    Da ich bei Klavierkonzerten gerne mal fürs Pompöse bin :pfeif: , mag ich Brahms erstes Konzert besonders gerne. Oppitz spielt unaufgeregt und dennoch mit Wucht, die langsamen Teile präzise.


    tukan

  • Heute was BaRockiges von Biagio Marini (1597-1665)
    Er war ein italienischer Violinist und Komponist.


    Le Lacrime di Davide sparse nel Miserere, op. 21


    Mit den Sätzen


    Miserere I
    Miserere III
    O dulcissime Jesu
    Litanie dei Santi
    O pretiosum
    Miserere IV




    Ausführende: Gli Erranti Ensemble, Alessandro Casari

  • Angeregt durch das Forum hab ich mal wieder den CD-Schrank durchforstet und bin darauf gestoßen:



    Israel in Ägypten Mit Mackerras dem English Chamber Orchestra und dem Leeds Festival Chorus


    Hab gleich meinen Kantor angerufen, dass man das ja mal 2012 aufführen könnte. Tolle Chorsätze.Bin grad im 2. Teil.
    Gibts da eigentlich Rferenzaufnahmen? Hab nur die.
    Aber diese Chöre :angel:
    Wenzeslaus
    P.S. Mist bekomme das mit dem Cover immer noch nicht hin. W.
    P.P.S. Was lange währt wurde doch noch endlich gut Danke dem Schnellkurs W.


  • Als ich diese Aufnahme in den Neunzigern erschien, konnte ich nicht wiederstehen! Es war meine erste Platte mit Musik vom Londoner Bach. Und sie machte mir sofort klar, wer Mozarts Lehrmeister in der Instrumentenbehandlung war. Zwar gefällt mir James Wagner als Amadis bis heute nicht, auch der "Plot" läßt mich kalt, die Musik aber - durchkomponiert - ist wundervoll. Ich weiß nicht, wieviele Jahre ich diese Aufnahme nicht mehr gehört habe - heute fiel sie mir mal wieder in die Hände...


  • Diese Aufnahme hat eine außergewöhnliche Intensität. Leuchtet richtig prall in den Ochesterfarben. Der Finalsatz ist ein "Furioso ala breve", eine Rasanz diemich nicht ruhig sitzen ließ.
    Gruß..............."Titan"

  • guten Abend allerseits. Ich melde mich zurück mit



    Johannes Brahms, Symphonie Nr 1
    Münchner Philharmoniker, Sergiu Celibidache

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • Mahlzeit allerseits. Urlaub vorbei, aber das Leben geht weiter ;( =)



    Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr 6
    Wiener Philharmoniker, Karl Böhm

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • So! Nach einem erfolgreichen "Raubzug" duch die Bibliotheken ist für diese Woche Schluß mit Arbeit und Mühsal!



    Giacomo Meyerbeer: L'Esule di Granata


    Manuela Custer,
    Mirco Palazzi,
    Laura Claycomb


    Academy of St. Martin in the Fields
    Ltg. Giuliano Carella



    Schöner Querschnitt aber auch nichts Weltbewegendes. Man gibt sich aufrichtig Mühe und was dabei herauskommt ist das Hören durchaus wert.



    Beste Grüße zum Wochenende!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .

  • Weiter im Opernprogramm des heutigen Nachmittags:



    Michail Glinka: Iwan Susanin - Ein Leben für den Zaren


    Jewgeni Nesterenko, Bela Rudenko, Tamara Sinjawskaja,
    Wladimir Scherbakow, Sergej Arschipow, Wladislaw Paschinskij


    Chor und Orchester des Bolschoi-Theaters, Moskau
    Ltg. Mark Ermler



    Tolle Aufnahme! Im Gegensatz zu manch anderen Melodiya-Produktionen aus den 70ern wunderbar klar und gar nicht dumpf und dröhnend (allerdings bei mir mit "lateinischem" Cover unter Eurodisk-Label).



    Schöne Grüße!


    Laurenz :hello:

    `
    (...) Eine meiner frühesten Erinnerungen im Zusammenhang mit der Musik betrifft einen Abend, an dem das Rothschild-Quartett bei uns ein hochmodernes Werk von Egon Wellesz spielen sollte. Die Stühle waren den Musikern zu niedrig, so nahmen sie unsere Bände mit Schubertscher Kammermusik, um damit ihre Sitze zu erhöhen. Ich dachte, wieviel schöner es wäre, wenn sie auf Wellesz sitzend Schubert spielen würden (...)


    — aus „5000 Abende in der Oper“ von Sir Rudolf Bing —
    .


  • Giuseppe Verdi (1813-1901):


    Un Ballo in Maschera - Melodramma in tre atti



    Peerce, Merrill, Nelli, Turner, Haskins, Cehanovsky, Moscona, Scott, Rossi


    The NBC Symphony Orchestra
    The Robert Shaw Chorale
    Arturo Toscanini


    Rec.: 17.+24.1.1954, live
    Myto



    Agon

  • nun höre ich meine Referenz dieses Werks :



    Gustav Mahler, Symphonie Nr 1
    Chicago Symphony Orchestra, Claudio Abbado

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein