Thomas Quasthoffs Bachkantaten

  • Hallo, Kantatenfreunde!


    ich hab mir gestern zum ersten Mal diese von allen mir zugänglichen Quellen hochgelobte Aufnahme angehört.Ich gebe es zu,meine Favoriten unter Bachs Kantaten waren bisher nicht die für Solostimmen, gerade mit BWV 82 hab ich mich recht schwergetan. Dazu kommt, daß für mich häufig Aufnahmen die von ALLEN gelobt werden aufgrund meiner Erwartungshaltung eher enttäuschend ausfielen, während ich manche Mauerblümchenaufnahme viel mehr genießen konnte.


    Daher legte ich die CD doch mit leichter Skepsis ein.
    Doch ich kann diesmal sagen, daß mich die Aufnahme restlos begeistert hat: Gerade das " Schlummert ein ihr matten Augen" aus BWV 82 ist einfach nur wunderbar!
    Die größte Überraschung war aber für mich BWV 158 " Der Friede sei mit Dir". Diese kleine Kantate hat bei mir bisher ein Schattendasein geführt. Nun erstrahlt dieses Werk in traumhafter Schönheit- z.B. das " Welt ade, ich bin Dein müde" ist einfach nur zum Niederknien schön! :jubel:


    Mich würde interessieren, ob Ihr in meine Lobeshymne einstimmt oder diese Aufnahme ganz anders empfindet. Wer ist dann Euer Favorit für diese Basskantaten?


    Gruß
    Stefan

  • Zitat

    Original von Oolong


    Mich würde interessieren, ob Ihr in meine Lobeshymne einstimmt oder diese Aufnahme ganz anders empfindet. Wer ist dann Euer Favorit für diese Basskantaten?


    Also ich stimme zu! :jubel: :jubel: :jubel: Vorher war meine Lieblingsaufnahme von BWV 82 diese hier:


    :jubel: :jubel: :jubel:


    Zwar schon etwas betagt und Hans Hotter ist denn doch eher als Opernsänger bekannt, lohnt sich aber, auch wegen Brahms.


    Grüße, :hello:


    Christian

  • Thomas Quasthoff gehört zu den ganz wenigen Sängern, die offenbar auf jedem Gebiet "zuhause" sind und dem es gelingt von Bach bis zum Jazz beeidruckende Ergebnisse vorzuweisen. Andere siind da eher Spezilaisten für "ihr" Gebiet. Im großen Ganzen stimme ich deiner Einschätzung zu, hätte mir allerdings an manchen Stellen ein weniger kammermusikalisches Orchester gewünscht, aber damit kann ich leben...
    Auf jedenfall die derzeitige Referenzaufnahme dieser Werke.


    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Zitat

    Original von BigBerlinBear
    Im großen Ganzen stimme ich deiner Einschätzung zu, hätte mir allerdings an manchen Stellen ein weniger kammermusikalisches Orchester gewünscht, aber damit kann ich leben...


    Hallo BBB,


    das finde ich außerordentlich interessant! Trotz vieler beglückender Erfahrungen mit Bachs Musik in HIP- Aufnahmen, wohnt irgendwo immer noch ein kleiner Karl Richter in meinem Herzen, der sich ab und an einen fülligeren Bach wünscht. ( Beim WO gewinnt der stets die Überhand...schöööön :] )


    Aber gerade bei diesen Solokantaten hat die exzellente Durchhörbarkeit der kleinen Besetzung mir sehr geholfen,den Zauber dieser Werke zu erspüren. Der entfaltet sich für mich neben Quasthoffs Stimme auch durch Kussmauls Violine und Mayers Oboe, die so sehr direkt und glaskar klingen.


    Gruß
    Stefan

  • oolong:


    Zitat

    entfaltet sich für mich neben Quasthoffs Stimme auch durch Kussmauls Violine und Mayers Oboe, die so sehr direkt und glaskar klingen.


    Also ich war gewiss zu keiner Zeit ein Bewunderer Karl Richters und seines Interpretationsansatzes in Sachen Bach :D


    Quasthoff verfügt über ein derartiges Stimm-Material, das ihn dazu befähigt, auch ein Wagner-Orchester mühelos zu übertönen, ohne daß er dabei ins Plärren geriete...
    Die hier ganz sicher beabsichtige Transparenz ist im Prinzip bei jeder Musik wünschenswert: alle Stimmen sollten gehört und nicht nur erahnt werden. Leider geschieht das immer noch viel zu selten !

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Hallo Oloong.


    als eine Referenzaufnahme der Kantate Nr. 82 kann ebenfalls diese CD mit dem Bassbariton
    Klaus Mertens angesehen werden. Seine feine nuancierte Baritonstimmlage erklingt in dieser Bachkantate
    in hervorragender Weise.
    Das Barockorchester La Petite Bande spielt einen wunderschönen Part mit einer sehr schönen Klangfülle, die begeistern kann,




    Zu Thomas Quasthoff ist anzumerken, dass wir seinen Weggang nach Berlin hier in Ostwestfalen
    bis heute sehr bedauern. Ein Verlust eines qualifizierten Gesangspädagogen und Gesangs-Solisten.



    Grüsse
    reklov29

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Hallo Reklov,


    Soweit ich weiß, hat Quasthoff aber noch ein Domizil in Hannover, das ja von euch nun nicht so weit weg ist.
    Wann er allerdings in Hannover ist und wann in Berlin, das weiß ich auch nicht.
    Aber wir Berliner haben uns auf ihn gefreut. :yes:



    Gruß, Peter.

  • Hallo Peter,


    soviel wie mir bekannt ist, hat er ein Musikstudium in Hannover beginnen wollen, ist dort aber aufgrund
    seiner Conterganschädigung nicht angenommen worden. Nach hartnäckigem Wollen konnte er dann doch
    1972 sein Musikstudium in Hannover bei Prof. Lehmann aufnehmen.
    Seit 1996 arbeitete er als Professor an der Hochschule für Musik hier in Detmold, bis ihn Mitte 2004 der Ruf an die Hochschule für Musik Hans Eisler nach Berlin erfolgte.



    Herzliche Grüsse
    reklov29

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Danke für die Informationen, Reklov.


    Ähnlich wie unser (Noch-)Kanzler fungiert aber auch Quasthoff als Pendler zwischen Hannover und der Hauptstadt.
    Vielleicht haben sie ja bereits eine Fahrgemeinschaft gebildet. :D



    Übrigens bekomme ich in den nächsten Tagen Quasthoffs Autobiografie zum Lesen. Vielleicht steht da näheres zum Problem drin...



    Gruß, Peter.

  • so unterschiedlich sind die meinungen...ich habe mir die aufnahme auch zugelegt, weil die kritik geradezu überschwenglich war ... und bin, gelinde gesagt, enttäuscht. finde, daß er stimmlich in einigen arien nicht auf der höhe ist, zt. sehr aufgeraut singt und alles ziemlich uninspiriert wirkt ... schade ... :-( da sind die dieskau und shirley-quirk aufnahmen doch viel besser ...

  • Zitat

    Original von klingsor
    da sind die dieskau und shirley-quirk aufnahmen doch viel besser ...


    Lieber Klingsor,


    DFD kenne ich natürlich, aber wer ist Shirley-Quirk? Hast Du die Angaben für dieses Aufnahmen parat?


    Herzliche Grüße, :hello: :hello: :hello:


    Christian

  • Caesar73:


    Zitat

    aber wer ist Shirley-Quirk? Hast Du die Angaben für dieses Aufnahmen parat?


    John Shirley-Quirk gilt als einer der großen Bassiten, vor allem im Lieder und Oratorienfach in den 60ger und 70ger Jahren des 20. jahrhunderts.
    Benjamnin Britten bezog ihn in seine legendäre Aufnahme der "Johannes-Passion" von 1971 zusammen mit Peter Pears in sein Ensemble ein. Eine Kurzbiografie (englisch) findet man hier:


    http://www.bach-cantatas.com/Bio/Shirley-Quirk-John.htm


    Die erwähnten Bach-Aufnahmen scheinen derzeit nicht lieferbar zu sein, aber aus der Fülle seiner Einspielungen diese beiden, die ebenfalls Referenzcharakter benaspruchen können:






    Eine der eindringlichsten Aufzeichnungen der "Missa Solemnis" überhaupt !

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Zitat

    Original von BigBerlinBear




    Die erwähnten Bach-Aufnahmen scheinen derzeit nicht lieferbar zu sein, aber aus der Fülle seiner Einspielungen diese beiden, die ebenfalls Referenzcharakter benaspruchen können:


    Danke für die rasche und kompetente Auskunft! :yes: :yes: :yes:


    Grüße, :hello:


    Christian

  • Zitat

    Original von klingsor
    ... und bin, gelinde gesagt, enttäuscht. finde, daß er stimmlich in einigen arien nicht auf der höhe ist, zt. sehr aufgeraut singt und alles ziemlich uninspiriert wirkt ...


    Hallo Klingsor,


    da ging es Dir diesmal offensichtlich so wie mir mit manch anderen Referenzaufnahmen... ;)


    Ich will Dich da auch überhaupt nicht bekehren, nur ein Wort zum " aufgerauhten Singen" Sicher wäre der Begriff erst mal definitionsbeürftig, denn ich sehe einen etwas angerauhten Gesang durchaus als Gestaltungsmittel. Gerade bei diesem Textgehalt, scheint mir, kann ein zu glattes Singen leicht große Distanz zur Botschaft der Kantate bringen. Dort singt ein gebrochener, dennoch hoffender Mensch, das will ich durchaus in ambivalenter Deutung hören!


    Leider kenne ich Fischer Dieskaus Aufnahme nicht, glaube Dir aber ungehört, daß er dies ebenso hervoragend vermag. :yes:


    Gruß
    Stefan

  • Klingsor:


    Zitat

    Sicher wäre der Begriff erst mal definitionsbeürftig, denn ich sehe einen etwas angerauhten Gesang durchaus als Gestaltungsmittel.


    "Schlummert ein, ihr matten Augen" mit öliger, belcanto-orientierter Stimme gesungen, wäre mir unerträglich, gliche einem Domestos-Vollbad und würde den emotionalen Genuss in sein Gegenteil verkehren :evil:
    Eine Stimme, wie z.b. die von Kathleen Ferrier, lebt von ihrer Gebrochenheit. Hätte sie ein "robustes" Organ, es interssierte mich nicht wirklich. Ich denke, bei Thomas Qasthoff verhält es sich ähnlich, sicher auch schon biografisch bedingt. wer will, vergleiche die interpretation von Mahlers Tamboursgesell durch Thomas Hampson und Qasthoff, der wird verstehen, was ich damit meine....

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Zitat

    Original von BigBerlinBear


    "Schlummert ein, ihr matten Augen" mit öliger, belcanto-orientierter Stimme gesungen, wäre mir unerträglich, gliche einem Domestos-Vollbad und würde den emotionalen Genuss in sein Gegenteil verkehren :evil:


    Danke, treffender hätte ich es nicht sagen können!


    Gruß :hello:
    Stefan

  • hallo, d'accord sind wir alle, was den angerauhten (oder heißt es orthographisch eher ...angeraut?) gesang als gestaltungsmittel schätzen (ferrier ist natürlich unvergleichlich!!!), aber ich unterscheide zwischen absicht und - ich übertreibe mal stark - schwäche ... :stumm: (nicht falsch verstehen, quasthoff ist gut (zwar generell überschätzt), nur hier eben nicht)... finde ihn auch irgendwie zu 'kurzatmig' ...


    alles bleibt für mich etwas zu gelackt, oberflächlich , ich spüre irgendwie keine erschütterung, bekomme keine heulkrämpfe (wie sonst) :(
    aber, alles ist und bleibt geschmacksache .... grüße herzlich und empfehle nochmals shirley-quirk :yes: :hello:

  • ach so, lieber christian: hier die daten zu dieser grandiosen cd:


    bach, kantaten 82, 159 "sehet, wir gehen hinauf genjerusalem" (eine wunderbare!!!!! kantate) und 170 'vergnügte ruh, beliebte seelenlust'
    mit marriner, baker, tear, s-q.,academy of st. m. (allein die sängerbesetzung .... :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: )


    erschienen bei decca , 430 260-2 in der alten reihe serenata


    lg

  • Hallo Peter,
    Zitat;
    Quasthoff als Pendler zwischen Hannover
    --------------------------------------------------------


    In 2004 war er noch Lehrbeauftragter an der Musikhochschule in Hannover, von wo er auch seinen Umzug
    nach Berlin vorbereitete. Nach seinem Gastspiel in Detmold hatte er eine Anstellung in Hannover,
    sicherlich wird er dort noch als Gastdozent evtl. wirken?
    Oder könnte dies eine Begründung sein, seit dem Jahr 2003 hat er die Schirmherrschaft über die Stiftung „Kinder von Tschernobyl des Landes Niedersachsen“ übernommen.


    Grüsse
    reklov29

    Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
    Zitat: J.E.G.

  • Hallo BBB,


    ich erinnere, dass er ein unglaublicher Sänger im Messias war, aber mit wem bloss ? Du hast darauf sicher eine Antwort.


    Wenn man DFD mit " Schlummert ein.." hört, wird das doch wohl nicht unter "ölig" zu subsummieren sein ? ! DFD, vor allem in seiner frühen Aufnahme von 1950 gibt diesem Stück eine solche Menge an " Gefühl"- eben bis ins Mark protestantische Trostmusik.


    Er hatte halt Stimmfarben... wenn er " Süße" sang, dann spürte man diese förmlich, nicht auf der Zunge, wie ein Liebkosen der Seele,mit welchen Worten kann man es beschreiben,ohne entsetzlich kitschig zu wirken ?


    Das sind Mittel, die Quasthoff einfach nicht hat. Seine Meriten sind die kräftigen Töne, die Dramatik, nicht die lyrischen Stellen ( obwohl er diese, mit seinen Mitteln halt, großartig gestaltet, etwa im Erlkönig)


    Schöne Grüße aus Bremen


    Sagitt

  • Hallo Sagitt, ich denke, du meinst die "Messiah"-Einspielung mit Shirley-Quirk unter Sir Malcom Sargent aus 1965 !


    DFD und Quasthoff miteinander vergleichen zu wollen, halte ich für wenig glücklich, da sowohl das stimmliche Material wie auch die mentalen
    Vorraussetzungen beim Singen bei beiden ZU verschieden sind, als daß sich hier ein Abgleich nach dem Muster "Soll und Haben" gefahrlos herstellen liesse. DFD hat mich, bei allem Können und aller artifiziellen
    Affektion NIEMALS bis ins Innerste getroffen, wie das Quasthoff mit Teilen seiner Winterreise und vor allem seinen Mahler-Interpretaionen vermochte ! Dabei bin ich mir der Verdienste DFDs in hohem Masse bewusst, allerdinsg empfand ich ihn schon als eine "historische" Figur, als er noch auf der Bühne und beim Liedgesang präsent war. Ich glaube, eine "Lebende Legende" nennt man so etwas :D

    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Hallo BBB,


    Danke für die Information über Shirley.Quirk.
    Wenn zwei die gleichen Stücke singen, könnte man Präferenzen entwickeln,also doch Sänger miteinander vergleichen.. Warum Stimmen einen " treffen", ist ohnehin eine höchstpersönliche Angelegenheit.
    Ich schätze die Kunst des Thomas Quasthoff sehr. Er hat großes stimmliches Material und eine hohe Gestaltungskraft man höre seinen Schwanengesang- der Doppelgänger zB-.


    Bei der Bach-Kantate Ich habe genug höre ich gerne eine Stimme, die dem Thema ganz gerecht wird- schlummert ein, ihr matten Augen. Als wenn der Schöpfer ein Schlaflied für den letzten Schlaf sänge. Im thread würde ja behauptet, Quasthoff sänge " aufgeraut", ich denke, das es ist nicht, sondern er singt leise und sanft, was bei ihm aber eher ein wenig farblos klingt, weil er die mezza voce nicht so zur Verfügung hat, wie sie DFD extrem beherrschte.
    Deswegen würde ich mindestens für dieses Stück DFD vorziehen, wobei ich schon wieder einräume, dass im letzten Stück, ich freue mich auf meinen Tod jedem Baßbariton, der auch die tiefen Töne singt ( DFD oktaviert in den späteren Aufnahmen) der Vorzug zu geben ist.
    Schöne Grüße auis Bremen


    Sagitt

  • Sagitt meint:


    Er ist " ganz oben"-man merkt es am Booklet. Er steht im Vordergrund und Dorothea Röschmann ist Beiwerk-leider- denn sie singt bei den Dialog-Kantaten völlig gleichwertig.
    Quasthoff ist stimmlich auch ganz Oben, inzwischen 48, aber keine Abnutzungserscheinungen erkennbar. Die Kantaten fordern ihn in seiner ganzen Stimmbreite- hoch und wirklich tief. Er kanns.
    Dazu die herrlichen Stücke.
    Ein Genuss !

  • Zitat

    Original von OolongMich würde interessieren, ob Ihr in meine Lobeshymne einstimmt oder diese Aufnahme ganz anders empfindet.


    Diese Kantaten gehören schon seit Jahren zu meinen Favoriten und ich habe sie deshalb mehrfach auf CD.Die Aufnahme mit Quasthoff schlummerte lange Jahre ungehört in meiner SACD-Sammlung.
    Erst in diesem Jahr habe ich sie angehört und war begeistert,sie ist nun meine Referenz.