TMOOX - Schöpfung, Die

  • J. Haydn: Die Schöpfung - CD/DVD DG 1986



    Leonard Bernstein, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: 5 +
    Chor des Bayerischen Rundfunks: 5


    Judith Blegen (Gabriel): 4
    Thomas Moser (Uriel): 4
    Kurt Moll (Raphael): 5
    Lucia Popp (Eva): 5
    Kurt Ollmann (Adam): 4


    Wertung: 32 / 7 = 4,58


    Tonqualität: 5
    Bildqualität (nur DVD): kann ich nicht beurteilen, da es mir auf CD vorliegt


    Die Stars der Aufnahme sind Bernstein und das bestens disponierte Orchester. Viele Details, die andernorts untergehen, werden hier überhaupt erst hörbar. Unter den Solisten ragen Popp und Moll als absolut hervorragend heraus; der Rest ist gut besetzt. Eine sehr dramatische, pathetische Darbietung mit z. T. sehr gedehnten Tempi. Absolut Non-HIP.



    Links:
    Allgemein: Mit Staunen hört das Wunderwerk - Joseph Haydn: Die Schöpfung

  • J. Haydn: Die Schöpfung - CD EMI 1960



    Karl Forster, Berliner Symphoniker: 4
    Chor der St Hedwigs-Kathedrale Berlin: 4


    Elisabeth Grümmer (Gabriel, Eva): 5 (Doppelrolle, daher doppelt gewertet)
    Josef Traxel (Uriel): 5
    Gottlob Frick (Raphael, Adam): 5 + (Doppelrolle, daher doppelt gewertet)


    Wertung: 33 / 7 = 4,71


    Tonqualität: 4


    Was diese Aufnahme absolut besitzenswert macht, sind vor allen Dingen die Weltklasse-Solisten, insbesondere natürlich Gottlob Frick, der hier wohl nicht mehr getoppt werden kann. Forster erweist sich als kompetenter "Kapellmeister" im besten Sinne und weiß durchaus eigene Akzente zu setzen; die Berliner Symphoniker sind redlich bemüht, unterliegen im Direktvergleich mit Bernstein und Co. dann jedoch trotzdem.

  • J. Haydn: Die Schöpfung - CD EMI 1989



    Sir Neville Marriner, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: 2
    Südfunk-Chor: 4


    Barbara Bonney (Gabriel): 4
    Hans Peter Blochwitz (Uriel): 4
    Jan-Hendrik Rootering (Raphael): 4,5
    Edith Wiens (Eva): 4
    Olaf Bär (Adam): 4


    Wertung: 26,5 / 7 = 3,79


    Tonqualität: 5


    Die vom Dirigenten Marriner – ein mir eigentlich als kompetent bekannter Musiker – gewählten Tempi sind z. T. irrwitzig schnell und verhetzt, viele Details gehen gnadenlos unter; das Orchester, kein Spitzenkörper, hat merklich zu kämpfen. Das "verhunzt" leider die ganze Aufnahme. Der Chor ist gut, die Solisten allesamt mehr als ordentlich, Rootering gefällt mir hier sogar besonders. Insgesamt aber wegen der genannten Defizite des Dirigats m. E. keine Empfehlung, allenfalls als Zweitaufnahme.