Ostern 2011 – Wie verbringt ihr es musikalisch?

  • Ostern ist heuer wirklich sehr spät, nichtdestotrotz ist es bald soweit. Grund genug, es hier anzusprechen.


    Wie werdet ihr Ostern 2011 musikalisch verbringen? Geistliche Musik ist an den hohen Festtagen ja seit jeher vorherrschend, auch dieses Jahr?


    Bei mir, der ich 2011 erstmals nicht daheim bin an Ostern, wird es heuer erstmals die große Bach-Passion, also die nach Matthäus, geben (nachdem es jahrelang die Johannes-Passion gab), und zwar in der Monumentalaufnahme unter Otto Klemperer von 1960/61:



    Ich freue mich bereits darauf und habe mir das Hören bis zum Karfreitag aufgehoben.


    LG
    Joseph
    :hello:

  • "Parsifal" und "Pelléas et Mélisande":




    Dazu noch das Osteroratorium von J. S. Bach mit Suzuki, ebenfalls enthalten in der rechts abgebildeten Box:



    Der erste Parsifal dreht sich schon ... gerade wurde der Schwan erlegt ...

  • Zu Karfreitag wird bei mir auch Bachs monumentale Matthäus-Passion zu hören sein, allerdings in einer Aufnahme, die ich bei meinem verstorbenen Vater fand:



    mit Nemeth, Verebits, Köves, Cser, Kiss, Csenski; Hungarian State SO; Oberfrank. Wohl eine Aufnahme im großformatigen Stil der Fünfziger - trotzdem mal gespannt.


    Zu Ostern dann "Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu" von Carl Philipp Emanuel Bach, unter der Leitung von Hermann Max singt die Rheinische Kantorei, spielt Das Kleine Konzert; Schlick, Prégardien, Varcoe als Solisten. Und dann noch das Osteroratorium von Bach-Vater.

  • Zu Ostern dann "Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu" von Carl Philipp Emanuel Bach, unter der Leitung von Hermann Max singt die Rheinische Kantorei, spielt Das Kleine Konzert; Schlick, Prégardien, Varcoe als Solisten.


    Ja, diese wunderbare Aufnahme habe ich auch. Und ich werde sie auch hören. Außerdem die hier:




    Georg Friedrich Händel:
    La Resurrezione
    Camilla Tilling, Kate Royal, Sonja Prina, Toby Spence, Le Concert d'Astree, Emmanuelle Haim



    Für die Osterferien habe ich mir - außer der Vorbereitung der mündlichen Abiturprüfungen für meine 19 Kandidaten - die Brucknergesamtaufnahme von NAXOS mit Tintner vorgenommen. Ich konnte sie bei Ebay recht günstig ersteigern und freue mich, diese Lesart kennen zulernen.


    Mahlers Auferstehungssinfonie? Na klar, aber natürlich mit Paavo Järvi und dem Sinfonieorchester des HR. Traumhaft, sowohl auf CD als auch in der etwas anderes besetzten Fernsehsendung. :yes:


    Eine gute Karwoche wünscht Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • Danke für die Anregungen!


    Den "Parsifal" werde ich mir Karsamstag oder Ostersonntag vielleicht auch anhören (wohl einen Knappertsbusch). Und die Auferstehungs-Symphonie als krönender Abschluß, das hätte auch was. Ob wir nun mit Klemperer oder Bernstein auferstehen, ist noch nicht entschieden. :D

  • Wenn auch nicht direkt an Ostern - da geht es in den Urlaub :) - aber vorher, steht bei mir nochmal die Oper im Mittelpunkt. Am Gründonnerstag erst die Regimentstochter in Duisburg, und am Karsamstag das Rheingold in Gelsenkirchen. Ich freue mich schon sehr darauf.

  • Ich darf endlich einmal Waltraud Meier als Kundry erleben. Am Ostersonntag in Wien, "Parsifal".
    Sonst singt noch:


    Falk Struckmann | Amfortas
    Franz-Josef Selig | Gurnemanz
    Christopher Ventris | Parsifal
    Waltraud Meier | Kundry
    Ain Anger | Titurel
    Wolfgang Bankl | Klingsor



    Freue mich schon sehr, außer auf Falk Struckmann :no:

  • Ich werde auch wie Wotan am Donnerstag die Regimentstochter in Duisburg und am Samstag das Rheingold in Gelsenkirchen besuchen. Leider gibt es dieses Jahr keine Parsifal Auffführung am Karfreitag an der Rheinoper.

  • Ritualisiert gibt es bei mir seit Jahren zu Ostern nur eine einzige Klassik-CD zu hören - und das in voller Lautstärke. Ohne diese CD ist Ostern nicht Ostern.


    Würde man mich fragen, welche drei Tonträger ich auf die berühmte einsame Insel mitnähme, dann wäre diese Aufnahme die an Nummer 2 genannte. Nummer 1 wäre die Beethoven-Sinfonie Nr. 9 in dem Furtwängler-Mitschnitt vom März 1942. Nummer 3 wäre die beste Jazz-CD aller Zeiten, nämlich "Kind of blue" von Miles Davis (mit Bill Evans, John Coltrane u.a.). Nummer 2 wäre aber definitiv "meine Oster-CD". Nämlich diese unfassbar schöne, herrliche, einfach unübertreffliche Aufnahme der Matthäus-Passion mit Wilhelm Furtwängler, Anton Dermota, Elisabeth Grümmer und dem jungen Dietrich Fischer-Dieskau:

  • Höre gerade mich durch das Gesamtwerk von Steve Winwood durch.
    Das wird länger als Ostern dauern!
    @Swiatoslaw

    Zitat

    Würde man mich fragen, welche drei Tonträger ich auf die berühmte einsame Insel mitnähme, dann wäre diese Aufnahme die an Nummer 2 genannte. Nummer 1 wäre die Beethoven-Sinfonie Nr. 9 in dem Furtwängler-Mitschnitt vom März 1942.


    Das schöne an einer einsamen Insel ist, das andere das nicht mit hören müssen, genauer: damit genervt werden :jubel:
    Schöne Ostern.
    Gruß S.

  • s.bummer
    Du solltest mal Deine Signatur ändern. Danach könnte man möglicherweise Deine Meinungsäußerungen wieder ernst nehmen.


    Es heißt nicht "Obviously your're not a golfer", wie es derzeit bei Dir steht. Es heißt anders. Lass' Dir das mal von jemandem erklären, der Grundkenntnisse der englischen Sprache besitzt.

  • Keep cool, lieber Swjato,


    den Miles Davis packe ich auch für die Insel ein (und werde ihn Ostern auch verschenken; die Platte ist einfach gigantisch!!!). Bei Bach bin ich viel zu sehr auf der Münchinger-Schiene, als dass mich Dr. Fu hier reizen könnte. Und Beethoven 9 wäre von mir rein theoretisch der Bayreuther Mitschnitt die Einspielung der Wahl, könnte ich den unbefangen hören (ich kann mich von der Vorstellung nicht freimachen, dass im damailgen Bayreuther Auditorium viel zu viele Leute saßen, die niemals die braunen Jahre und den Krieg hätten überleben dürfen und dann zu allem Überfluss auch noch gesellschaftlich arriviert waren).


    Ansonsten habe ich mir für die Ostertage drei Werke rausgelegt:


    Krystof Penderecki: Die Lukas Passion
    Joseph Haydn: Die Jahreszeiten (in der Einspielung mit Ferenc Fricsay, mono, bei der Elfriede Trötschel den Sopran-Part singt)
    Franz Schubert: Die Winterreise (zweimal Prey, sodann Hotter und Peter Anders)


    In diesem Sinne wünsche ich schöne Ostertage.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Franz Schubert: Die Winterreise (zweimal Prey, sodann Hotter und Peter Anders)


    Lieber Thomas,
    bei Schuberts "Winterreise" bin nun wiederum ich befangen. Das Klavierspiel auf dieser CD

    ist so dermaßen überragend, dass - für mich ganz persönlich - keine andere Einspielung des Werks auch nur annähernd an diese Philips-CD heranreicht.


    Auch Dir ganz, ganz tolle Ostertage!
    Herzliche Grüße
    Dein Swjatoslaw

  • Ich verbringe es hauptsächlich mit Singen:


    Gründonnerstag ging es los mit meinem Chor Nr. 2 und den Passionssätzen aus dem Messias;


    Karfreitag geht es weiter mit der Choralschola aus meinem Chor Nr. 1 mit Chorälen zur Karfreitags-Liturgie;


    Ostersonntag: Chor Nr. 1 mit Ostersätzen einschließlich "Hallelujah";


    Ostermontag: Chor Nr. 2 mit den Ostersätzen aus dem Messias einschließlich "Hallelujah".


    Allerdings gönne ich mir auch ein Konzert als Besucher:


    Ostersonntag, 20 Uhr in Köln:


    Mitsuko Uchida, Benefizkonzert:


    Beethoven, sonaten Nr. 14 und Nr. 27,


    Schubert: A-dur-Sonate;


    Liebe Grüße


    Willi :rolleyes:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Ach ja, die Matthäuspassion. Die gibt es bei uns auch - in Auszügen. Wie in den letzten jahren bevorzugen meine Frau und ich die Drottninghomer:



    Johann Sebastian Bach:
    Matthäus-Passion BWV 244
    Cornwell, Fredriksson, Högman, Groop, Drottningholm Baroque Ensemble, Ericson


    Einen guten Freitag wünscht Andrew

    „Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

  • An Ostermontag gibts bei mir ab 17 Uhr in der Oper Frankfurt:


    RICHARD WAGNER: TRISTAN UND ISOLDE


    Besetzung:
    Tristan: Frank van Aken
    Isolde: Catherine Foster
    König Marke: Alfred Reiter
    Kurwenal: Simon Neal
    Melot: Dietrich Volle
    Brangäne: Claudia Mahnke
    Ein Hirt: Michael McCown
    Ein Steuermann: Toby Girling
    Ein junger Seemann: Julian Prégardien


    Chor der Oper Frankfurt (Matthias Köhler),
    Frankfurter Opern- und Museumsorchester,
    Sebastian Weigle




    Inszenierung: Christof Nel
    Bühne: Jens Kilian
    - Wiederaufnahme -



    Agon

  • Karfreitag werde ich abends in die Oper gehen und Billy Budd sehen.


    Viel Spaß heute Abend bei "Billy Budd", liebe Marnie! Die Oper ist toll: ich habe sie mal in Hamburg (dirigiert von Simone Young) in der Staatsoper gehört.


    Auch Dir, lieber Willi, viel Vergnügen bei Mitsuko Uchida sowie bei Deinen eigenen Choraktivitäten!


    Herzliche Grüße Euch allen!
    Schöne Ostertage!
    Swjatoslaw

  • Nachdem uns noch etwas Musik von Antonio Caldara durch den Abend begleitet hat, geht es jetzt schnell ins Bett, morgen früh in den Flieger und unser musikalisches Ostern findet am Sonntagabend in Wien im Musikvereinssaal statt...


    Bis demnächst...


    :hello:

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Zitat

    Zitat von Swjatoslaw:


    @ s.bummer: Du solltest mal mal deine Signatur ändern. ... Es heißt nicht "Obviously your're not a golfer, wie es derzeit bei dir steht. ....

    Recht gesprochen, lieber Swjatoslaw. Nach meiner Kenntnis liegt s.bummer nur kanpp daneben, aber das ist ja bekanntlich auch vorbei. Bei dem your're steht lediglich (vor dem Apostroph) ein "r" zu viel, denn im Zusammenhang heißt es "You" (Nominativ) "are" und nicht "Your" (Akkusativ) "are".


    Liebe Grüße und frohe ostern allerseits


    Willi ^^

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Hallo,


    zum Osterfest ist Pflicht: J.S. Bach: Johannes-Passion; Berliner Symphoniker; Chor der St. Hedwigs-Kathedrale; Karl Forster.


    Evangelist: Fritz Wunderlich


    Jesus: Dietrich Fischer-Dieskau


    Sopran-Arien: Elisabeth Grümmer


    Alt-Arien: Christa Ludwig


    Tenor-Arien: Josef Traxel


    Baß-Arien: Karl Christian Kohn


    Pontius Pilatus: Karl Christian Kohn


    Magd: Lisa Otto


    Diener: Horst Schäfertöns


    Berlin 1961; EMI 7 64234 2


    Selbst auf die Gefahr hin, daß ich mich anhöre, wie mein Opa: Früher war (sängerisch) doch Vieles besser !


    Gruß,


    Antalwin

  • Nachdem ich an drei Passionsgottesdiensten und einem Passionskonzert (gestern abend) sowohl als Organist und Mitglied eines Vokalensembles teilnahm, stand mir heute Vormittag der Sinne trotzdem weiterhin nach Bachscher Passionsmusik. Unsere gestrige Aufführung von "Ruhet wohl" aus der Johannespassion hat bei mir den Wunsch erweckt, mir heute die ganze Matthäus-Passion bewaffnet mit Kopfhörer und Bärenreiter-Partitur anzuhören.
    Dabei fiel mir auf, dass ich keine Qualitätsmusik kenne, die mich derart in der Tiefe emotional anpacken kann - auch nicht in Bachs Universum mit unglaublich guter Musik. Die verschiedenen Dimensionen (dramatisch, menschlich und geistlich/meditativ/kontemplativ) der Passionsgeschichte werden hier äusserst eindrücklich dargestellt. Vor allem wenn die Interpretation diese Dinge herausarbeitet kann ein Hörer diese Dinge sehr direkt sowohl auf der Ebenes des Verstehens als auch des Fühlens nachvollziehen.



    In diesem Jahr fiel meine Wahl auf diese CD, die ich glücklicherweise auch in einer sich technisch sehr positiv von der CD unterscheidenden DVD-A besitze:



    Harnoncourts neueste Version von 2000 ist von allen mir bekannten doch noch die, die mich am meisten überzeugt, vor allem das interpretatorische Gesamtkonzept des Dirigenten, zu dem ja auch das sprechend bewegte Instrumentalspiel des Concentus musicus Wien gehört.
    Dass der Chor etwas kleiner besetzt sein könnte und die Choräle nicht unbedingt die Fermaten bräuchten, stimmt zwar, aber die Vorteile dieser Aufnahme überwiegen für mich doch ziemlich.


    Ohne jetzt eine eingehende Interpretationbesprechung machen zu wollen und zu können, möchte ich doch einen Punkt nennen, der mir in diesem Jahr besonders aufgefallen ist:
    Da ich mich selbst seit einiger Zeit wieder intensiver mit dem Thema Orgelcontinuo, speziell bei Bach beschäftige, habe ich mir heute besonders aufmerksam angehört, wie der Organist Herbert Tachezi "seine Akkorde legt"( tiefe, hohe, enge, weite Lage, Terz, Quint, Oktave oder andere Optionen als oberste Note), welche Ziffern er spielt, welche er wann anderen Instrumenten überlässt (z.B. Nonen), wann und wie er mehr legato oder portate in der rechten Hand spielt.....kurzum: wie er es denn macht.
    Für mich sind das wieder einmal sehr lehrreiche Stunden gewesen...


    Mir ist wieder bewusst geworden, was für einen unglaublich guten und einfühlsamen Continuospieler Harnoncourt da in seinen Reihen hat. Alles was er da auf der Aufnahme macht, dient effektiv dem textlichen und musikalischen Ausdruck und ist von einem sehr bewussten, professionellen und sicherem Geschmacksurteil geprägt...nun ja, er macht es ja auch schon ein Leben lang, und als Professor für Improvisation und Komposition wird er wohl vermutlich einen dem Dirigenten ebenbürtigen Überblick über das haben, was in der Partitur (und nicht nur der Bassstimme) geschieht.
    Vielleicht ist das ein Thema, das kaum einen wirklich interessiert ( Fragen der Art und Grösse des Instruments und dem Umfang etwaiger Improvisationen werden zwar hier und da angesprochen, aber über Stimmführungen und Voicings habe ich noch nicht so viel gelesen ) und das eher wenig beachtet wird. Ich kann aber nur sagen, dass ein gutes Continuospiel den Gesamteindruck nachhaltig verbessern und prägen kann - und umgekehrt.
    Nebenbei gesagt gibt es in der Musik kaum etwas, was mir so viel Spass macht, wie eben diese Ausführung des Generalbasses.
    Ich will da unbedingt besser und schneller werden.



    Nachdem ich mich von der anstrengenden Karwoche heute etwas mit dieser Aufnahme;den daraus gewonnenen Lehren für`s Leben und dem Tamino-Forum etwas ausgeruht habe, werde ich mich nun -leider- wieder auf den Weg machen, um für den kommenden Ostergottesdienst am Montag zu üben.....
    Erst danach wird es für mich wieder ruhiger.


    :hello:


    Glockenton

  • Lieber Theophilus,


    genau diese DVD habe ich in der Karwoche als Einstimmung auf den Parsifal-Marathon gesehen.


    Schöne Bilder. Personenführung - Fehlanzeige, meinst Du nicht auch? Das Bewegungsrepertoire der Sänger beschränkte sch darauf, die Arme in verschiedenen Höhen zu halten. Welchen Reichtum bot doch Chéreau in seinem Jahrhundert-Ring ...


    Sängerisch ist das aber exquisit! Sotin singt einen tollen Gurnemanz. Weikl als Amfortas ist Geschmackssache, vielleicht muss das nicht unbedingt mit einem eher lyrischen Bariton besetzt sein - obwohl, FiDi hat die Rolle auch gesungen. Ich habe London im Ohr, mir fehlt da etwas. Jerusalem hat mir gut gefallen!


    Horst Stein leitet die Aufführung stringent und theaterwirksam.