Don Giovanni DVD

  • 50 Jahre Deutsche Oper Berlin
    NEU AB 10.OKTOBER auf DVD bei JPC
    Eröffnung 24.September 1961 DEUTSCHE OPER BERLIN
    DON GIOVANNI
    Ferenc Fricsay Dirigent
    Elisabeth Grümmer
    Pilar Lorengar
    Erika Köth
    Dietrich Fischer-Dieskau
    Walter Berry
    Donald Grobe
    Josef Greindl
    Ivan Sardi
    Orchester und Chor der Deutschen Oper Berlin

  • Sorry war so freudig überrascht über diese DVD das ich die falsche Rubrik genommen habe.
    Überrascht und erfreut sah ich zwar nicht die Premiere sondern die 2.Aufführung in Berlin und habe für diese
    Karte damals 5 Stunden angestanden mit 15 Jahren....... :):thumbsup:
    Ja hoffe MANN wird mir diesen "Fehler" verzeihen, oder einer der Moderatoren den Beitrag unter die
    Neuerscheinungen verschieben!!! Oder löschen..... :hello:
    :pfeif::pfeif::pfeif::pfeif::pfeif::pfeif::pfeif::pfeif::pfeif::)


    Hab diese DVD natürlich schon bestellt.....und habe eine RIESENVORFREUDE drauf nun mit
    65 Jahren kommt ein Stück Jugend zurück. EINFACH :thumbsup: TOLL!!!

  • Gestern kam die DVD und ich gebe völlig offen zu ich bin befangen, da ich die 2.Vorstellung
    live in Berlin damals gesehen habe! (für die Karte Stunden angestanden habe!!!)
    Erstaunt war ich beim Ansehen darüber das es so wenig verstaubt war!
    Deutsch gesungen! Das hatte ich echt vergessen, dachte es war italienisch gesungen worden!
    Die Sänger allen voran Elisabeth Grümmer als Donna Anna fantastisch, aber auch die übrige Besetzung
    mit Dietrich Fischer-Dieskau, Walter Berry,Donald Grobe (war damals eingesprungen weil Friscay sich mit
    Ernst Haefliger verkracht hatte), Ivan Sardi und Pilar Lorengar, Erika Koeth als Zerline!
    Ihre Stimme tremolierte schon ganz schoen.
    Meine geliebte Pilar Lorengar hat hörbare Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache.
    Insgesamt eine für mich ganz wunderbare Erinnerung an meine Berliner Zeit, wo die DOB eigentlich
    "mein Wohnzimmer" war, weil bestimmt jede Woche mindestens einmal dort zu Besuch war!
    Ganz toll Friscay der viel zu früh verstorbene GMD der Deutschen Oper Berlin.
    Meine Erwartungen wurden voll erfüllt und ich sage es noch mal ich bin befangen, da ich im
    Alter natürlich die Jugenderinnerungen etwas durch die rosa rote Brille sehe!
    Ich bin aber einfach sehr glücklich diese Aufführung wieder zu haben!


    Gruß aus München.
    :jubel::jubel::hello:

  • Mir ging es ebenso und ich bin nicht befangen, da ich 1968 erstmals die Oper in der Bismarckstraße besuchen durfte. Um ehrlich zu sein, gefällt mir diese Aufnahme besser als die mit Furtwängler. Dieskau ist Don Giovanni, sängerisch und schauspielerisch. Das "Auf zu dem Feste..." selten in deutscher Sprache so hervorragend gehört. Und Berry 1961 noch ein richtiger Bass mit tiefen Tönen. Ich war begeistert.


    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Bin auch begeistert, daß es endlich eine Don-Giovanni-DVD in deutscher Sprache gibt! Wenn auch sehr teuer. Kann jemand sagen, welches Textbuch der Aufführung zugrunde liegt? Vielleicht das von Schünemann oder Felsenstein?

  • Der beste deutschsprachige "Don Giovanni", den es gibt. Zumindest der beste, den ich kenne. Hier stimmt einfach alles. Sängerbesetzung (Fischer-Dieskau, Berry, Grümmer, Greindl u.v.a.) und Orchesterleistung unter Fricsay sensationell.

  • Es freut mich sehr mit meiner so positiven Meinung über diese DVD nicht allein zu sein,
    als Zeitzeuge.
    Schreibe dies eigentlich nur, weil ich die Liedplatte von ELISABETH GRÜMMER 1958
    gerade höre und bin voll Freude darüber, wie gut sie war. ;)


    :D

  • Nun weiß ich leider noch immer nicht, welches Textbuch der Aufführung zugrunde liegt... Wer im Besitz der DVD ist, könnte bitte nachsehen (falls diese Auskunft überhaupt auf dem Cover oder im Ab- bzw. Vorspann erscheint)?

  • Habe tatsächlich dazu etwas gefunden: "Man sang Deutsch, pikanterweise die von Goebbels bestellte Übersetzung Georg Schünemanns, eines geschickten Karrieristen, die die „jüdische“ Hermann Levis ersetzen sollte, aber gar nicht schlecht ist."
    Das steht auf der Webseite der Theatergemeinde Berlin; einen Link darf ich hier wohl nicht setzen? Schade, die Rezension ist sehr gut.

  • Das Vorhängeschloß hinter Yavannas Namen stimmt mich, Operus´ schöne Worte im Ohr, recht nachdenklich. - Aber mit großer Freude las ich Mucaxels Beitrag, wo sich Subjektives und Objektives zu einem echten Urteil verbinden. Selbst wenn ich, anders als Bernward, 1968 noch kaum stubenrein war, kann ich den Abglanz einer großen Epoche in diese Aufführung durchaus nachfühlen. Alles schwindet hin. Aber eine jede Opernaufführung ist doch ein Stück Ewigkeit und hat Teil an der unsterblichen Kunst.


    :hello: