Welches Werk besitzt ihr am häufigsten?

  • Liebe Forianer,


    mir kam heute auf der Heimfahrt die Idee zu einem Thread, der gut als leichte Sommerkost dienen kann und an dem sich wahrscheinlich fast jeder beteiligen kann.


    Die Frage lautet: Von welchem Werk besitzt ihr die meisten Einspielungen in eurer Diskothek? Und wieviele sind es?


    Ihr könnt auch eine Rangliste eurer Top 5 erstellen, wenn ihr mögt.


    Meine Liste folgt später, fangt ihr doch erstmal an.
    Viel Spaß beim Datenbankauswerten und Nachzählen!



    Gruß, Peter.

  • Ich bringe es auf 5 verschiedene Einspielungen von "Carmina burana" und 4 Gesamtaufnahmen von "Le nozze di Figaro" und Dvoraks "Requiem" - das sind meine häufigsten Mehrfachaufnahmen.
    Die -zig Werke, von denen ich "nur" 2 Aufnahmen besitze, sind allerdings zahllos :)

    "Es ist mit dem Witz wie mit der Musick, je mehr man hört, desto feinere Verhältnisse verlangt man."
    (Georg Christoph Lichtenberg, 1773)

  • Also, als Zwischenstand:


    Ziemlich weit oben mit 12 Einspielungen die "Appassionata", dann die "Hammerklaviersonate" mit 11 gefolgt von "Mondschein" und "Pathetique" mit 10!


    :yes: :yes:


    Grüße,


    Christian

  • Schöner Thread, aber für meine Sammlung eine viel zu schwere Fragestellung :D


    Pius ist Mathematiker, er könnte mir bei der Rechnerei helfen :D


    Im Ernst: Sicher an die Zehn Einspielungen (und teilweise mehr) hab ich von Beethovens Neunter, Sechster, Siebter, Eroica, Violinkonzert; Mahlers Lied von der Erde, Schuberts Unvollendeter (die hat man als Beiwerk so oft mit bei), Mozarts Requiem, Bruckners Vierter und Neunter, und den ganz berühmten Orgelwerken von Bach. Die späten Sinfonien von Tschaikowsky und Dvorak werden auch immer zahlreicher.


    Mag sein, daß mir noch mehr vielfache Stücke einfallen. Die genaue Zählerei wird dann aber echt anstrengend.



    NACHTRAG: Im Bereich der Oper führt unangefochten gemeinsam Don Giovanni mit Tristan und Isolde das Feld an. Diese beiden Opern kaufe ich immer wieder mal gerne, dann kommen meine vier Fidelios und gegenwärtig drei vollständigen Ringe.

  • Hallo


    nun ja, da ich bei Beethoven-Gesamtaufnahmen seiner Symphonien selten nein sagen kann (v.a. bei ebay, wenn billig), sind es mittlerweile doch 9 komplette Zyklen geworden, dazu ein paar Sinfonien einzeln. Zwei weitere Zyklen sind noch in Planung, dann genügts fürs erste. Auch ganz gut dabei Mahler mit drei kompletten Zyklen plus Einzelaufnahmen sowie Brahms, Tschaikowsky und Schumann mit insgesamt jeweils drei kompletten Sinfonie-Aufnahmen.


    Fidelio habe ich auch fünfmal im Schrank stehen, Zauberflöte ebenfalls fünfmal, Mozarts Requiem viermal.


    Doppelt und dreifach hab ich einen ganzen Haufen, zu viel zum Erwähnen.


    Gruß, flo

  • Zitat

    Original von Max Thomaner
    Bestimmt 20 CDs mit den 5 BAchmotetten, alles Thomanerchor :D
    (aber halt mal September 2000, dann Januar 2002 usw!)


    Dass du nicht 20mal die selbe CD hast, das ist mir schon klar! :D



    So, nachdem ich meine letzten CDs archiviert habe und meine Datenbank ausgewertet habe ist folgendes vorläufiges Ergebnis herausgekommen:


    7 Aufnahmen: Brahms - Violinkonzert D-Dur op. 77 + Doppelkonzert a-Moll op. 102
    6 Aufnahmen: Rachmaninoff - Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18
    5 Aufnahmen: Dvorák - Cellokonzert a-Moll op. 104
    Tschaikowsky - Violinkonzert D-Dur op. 35
    4 Aufnahmen: Mendelssohn - Violinkonzert e-Moll op. 64
    Beethoven - Violinkonzert D-Dur op. 61
    Sibelius - Violinkonzert d-Moll, op. 47
    Schumann - Sinfonie Nr. 4 op. 120 + Klavierkonzert a-Moll op. 54


    sowie etliche Dreifach- und Zweifachaufnahmen.



    To be continued...



    Gruß, Peter.

  • Bei mir sind's die "besten neunten", die jemals geschrieben wurden:


    Beethovens 9.: 21 mal vorhanden,


    Bruckners 9.: 17 Aufnahmen, danach


    Mahlers 2.: 15 Aufnahmen.


    Zum Vergleich: Die Operneinspielung, die bei mir am häufigsten vorkommt, ist der Lohengrin mit fast schon bescheidenen acht Einspielungen...


    War beim Durchzählen eben selbst erstaunt, wie viel das geworden ist... ;)

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Hallo


    Also mit solchen Zahlen kann ich nicht aufwarten, da bin ich bescheidener


    Ich hab mir nur rasch was rausgesucht:


    Beethoven: Mondscheinsonate 13 mal
    Beethoven: Pathetique 12 mal
    Beethoven Klavierkonzert Nr 5 8 mal
    Haydn Sinfonie Nr 104 8 mal
    Mozart Zauberflöte 9 mal
    Mozart Figaro 5 mal
    Mozart Cosi 5 mal
    Verdi Rigoletto 5 mal


    Langspielplatten sind hiebei nicht berücksichtigt.


    Etliches aber 3 bis 5 mal



    Freundliche Grüße aus Wien


    Alfred

  • Bei mir ist das mittlerweile auch die Appassionata, und zwar von


    Brendel
    Ashkenazy
    Serkin
    Gilels
    Richter (2 mal)
    Kempff
    Barenboim
    Gulda
    Lill
    Horowitz
    Gould :angry:
    Arrau
    Pollini


    Puh, mein Favorit davon? Richter, Gilels und Serkin!!


    Liebe Grüsse, Moritz

  • Großer Gott, habe zwei (und noch dazu fast die Besten vergessen) :wacky:


    Arthur Rubinstein und Artur Schnabel, das macht dann also 16....


    Könnt Ihr noch was empfehlen, was ich unbedingt gehört haben sollte (außer Solomon und Buchbinder)??

  • Hallo Taminoianer,



    für gewöhnlich bin ich sehr glücklich, von den meisten meiner Lieblingswerke nur eine einzige gute oder hervorragende "Ideal"-Interpretation zu besitzen.


    Allerdings gibt es zwei Ausnahmen von Werken, die mich immer wieder reizen, weitere Einspielungen zu sammeln und diese miteinander zu vergleichen:


    I. Arnold Schönberg (1874-1951): Gurrelieder - Oratorium in 3 Teilen 1900-11
    1. BBC Symphony Orchestra, Pierre Boulez - 1974 - CBS / Sony - LP + CD
    2. Wiener Philharmoniker, Claudio Abbado - 1992 - DGG - CD
    3. RSO Berlin, Riccardo Chailly - 1985 - Decca - CD
    4. RSO Ffm., Eliahu Inbal - 1990 - Denon - CD
    5. Staatskapelle Dresden, Giuseppe Sinopoli - 1995 - Teldec - CD
    6. Boston Symphony Orchestra, Seiji Ozawa - 1979 - Philips - LP


    II. Gustav Holst (1874-1934): The Planets - Suite in 7 Sätzen, opus 32 1914-17
    1. Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan - 1981 - DGG - LP + CD
    2. London Philharmonic Orchestra, Sir Georg Solti - 1979 - Decca - LP
    3. New York Philharmonic Orchestra, Leonard Bernstein - 1971 - CBS / Sony - CD
    4. London Symphony Orchestra, Richard Hickox - 1987 - IMP - CD
    5. Philharmonia Orchestra London, Simon Rattle - 1981 - EMI - LP
    6. London Symphony Orchestra, André Previn - 1973 - EMI - LP



    Schöne Grüße
    Johannes

  • Hallo Taminoaner,


    genau wie Johannes bin ich im Grunde auch zufrieden eine gute Aufnahme eines Werkes zu haben. Allerdings gibt es Werke von denen eine CD einfach nicht reicht und man verschiedene Sichtweisen braucht.


    Von vielen Werken habe ich daher ebenfalls 3Versionen, aber hier werden ja die Spitzenreiter genannt.


    :) Im Barber-Thread wurde geschrieben: Eine Barber-Scheibe ist wahrlich zu wenig. Das ist voll kommen richtig, denn Barber hat so viel wichtiges geschrieben, das eine CD gar nichts wäre.


    Da sein beliebter Ohrwurm auf Barber-CD´s immer als Filler mit drauf ist habe ich davon mindestens 6Aufnahmen auf CD:


    Barber: Adagio für Orchester
    1. Bernstein/Los Angeles SO - DG
    2. Slatkin/St.Louis SO - EMI
    3. Zinmann/Baltimore SO - ARGO(Decca)
    4. Alsop/Royal Scottich SO - NAXOS
    5. Järvi/Detroid SO - CHANDOS
    6. Bernstein/New Yorker PH - CBS


    :) Von den Beethoven-Sinfonien scheinen viele mehrere Aufnahmen zu haben - gut so. Ich habe auch vier verschiedene Gesamtaufnahmen (Karajan, Bernstein, Solti, Szell). Da nun noch Einzel-CD´s dazukommen ist die 5te der Spitzenreiter.


    Beethoven: Sinfonie Nr.5
    1. Karajan / Berliner PH - DG (1960) LP
    2. Karajan / Berliner PH - DG (1977) CD
    3. Karajan / Berliner PH . DG (1985) CD
    4. Bernstein / Wiener PH - DG CD
    5. Solti / Chicago SO - Decca CD
    6. Szell / Cleveland Orchestra - SONY(CBS) CD
    7. Kleiber / Wiener PH - DG CD


    Mein Favorit bleibt Karajan DG 1977, gleich gefolgt von Szell und nicht die von Anderen so hochgelobte, sicherlich auch erstklassige Kleiber-Aufnahme.


    :) Als 100%-Schostakowitsch-Liebhaber hat man natürlich mehrere Aufnahmen der Sinfonien. Die Spitze an Aufnahmen, weil auch Einzel-CD´s hinzukommen, hält hier die

    Schostakowitsch: Sinfonie Nr.5
    1.) Roshdestwensky / Moskauer PH - Eurodisc CD
    2.) Kondraschin / Moskauer PH - Eurodisc (LP)
    3.) Barschai / Kölner RSO - Brillant CD
    4.) Mackeras / Royal PO - RPO CD
    5.) Rostropowitsch / Washington PO - DG CD
    6.) Bernstein / New Yorker PH - CBS CD (Fetzigste Aufn.aus Tokio/live)
    7.) Haitink/Concertgeb.Orch.Amsterdam - Decca CD

  • Hallo Peter,


    wahrscheinlich werde ich mit meinem Statement wieder einmal die - schon geführte - Diskussion lostreten, wieviele Aufnahmen eines Werkes zu haben statthaft sei:


    Bei Beethoven kann ich selten widerstehen. So haben sich im Laufe der letzten Jahre 26 Gesamtaufnahmen der Sinfonien angesammelt.


    Als Einzelaufnahmen besitze ich von der 3., 5., 6., 9. jeweils etwa 60-80 Interpretationen.


    Auf den Rängen folgen: das Violonkonzert von Beethoven mit etwa 50 Einspielungen, 35 x Brahms Violinkonzert, die ca. 30 Interpretationen der Goldberg-Variationen und Mahlers 2. mit 21 verschiedenen Aufnahmen.


    Allerdings habe ich, im Gegensatz zu Alfred, meine LPs mitgerechnet, da ich diese noch oft nutze.


    Gruß aus Hamburg
    Uwe

  • Mein derzeitiger Spitzenreiter ist Bachs h-Moll Messe. Die habe ich 7 Mal.
    Danach kommt Purcells große Cecilienode Hail, bright Cecilia und Händels Messiah; 4 Mal
    und diverse Stücke, die ich dreifach besitze (z.B. Schütz Symphoniae Sacrae I; Berlioz Symphonie fantastique; Mozart Requiem; Verdi Requiem).


    Aber meist geht es mir wie teleton oder Guercoeur, dass ich froh bin, überhaupt eine Aufnahme bestimmter Werke zu finden.


    Thomas

    Da freute sich der Hase:
    "Wie schön ist meine Nase
    und auch mein blaues Ohr!
    Das kommt so selten vor."
    - H. Heine -

  • Meine Spitzenreiter sind je siebenmal vertreten (es steckt aber gewiss keine zahlenmystische Bewandnis dahinter... ;) ) : h-moll Messe, Matthäuspassion, Bachs Motetten und schließlich der Messias.Die Johannespassion gibts bei mir 5fach.


    Da diese Werke für mich unverzichtbare Lebensquellen sind,brauch ich diese Interpretationsalternativen.
    Ansonsten hab ich festgestellt, daß ich von anderen Werken oft nur dann weitere Einspielungen kaufe, wenn ich " MEINE" Aufnahme noch nicht gefunden hab.
    Ich bin aber jeden Tag dankbar für die vielen Werke,die nur in einer Aufnahme bei mir wohnen und die auf Anhieb die gültige Interpretation für mich geworden sind!


    Gruß
    Stefan

  • Ich hatte noch nicht so viel Zeit, eine Sammlung aufzubauen, und ich bin noch in dem Stadium, wo mein ganzes Geld für unterschiedliche Stücke draufgeht. Es gibt noch so viel Musik, die ich gerne hätte, dass ich mir nur selten Alternativeinspielungen leiste.


    Die wenigen Male:


    W. A. Mozart: Die Zauberflöte:
    Frick, Popp, Janowitz, Gedda; Klemperer. EMI
    van Dam, Ott, Mathis, Araiza; von Karajan. DG
    (natürlich ist die erste Aufnahme, die ich mir später gekauft habe, die bessere!)


    Ariel Ramírez: Misa Criolla:
    Los Fronterizos, Chor der Basilika von Cocorro; Ramírez. Philips 1968
    Mercedes Sosa, Estudio Coral de Buenos Aires; Hagman. Decca 1999
    (die zwei Aufnahmen sind nicht wirklich vergleichbar, es sind beide auf ihre Art schön)

  • Mir reicht eigentlich immer eine Einspielung, solange ich diese als Referenz einordne.


    Außer vielleicht die Goldbergvariationen:


    Gould x 2
    Perahia
    Stadtfeld
    Weißenberg


    Aber ich gebe es zu: Eigentlich reichen mir die ersten beiden. Die anderen Einspielungen verstauben eher.

  • Zitat

    Original von SMOB
    Mir reicht eigentlich immer eine Einspielung, solange ich diese als Referenz einordne.


    Wie weiß man das, wenn man nur eine Einspielung kennt?

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Bei Stücken, die mir wirklich wichtig sind, gibt es schon eine größere Reihe von Aufnahmen.


    Spitzenreiter ist bei mir wohl Mahlers 1. Sinfonie mit 17 Aufnahmen. Auch die anderen Sinfonien sind im Schnitt etwa 5 bis 8 mal verhanden.


    Das Brahms Requiem ist bisher 9 mal vertreten, ähnlich das Verdi-Requiem. Sehr häufig die Cello-Suiten und Sonaten und Partiten für Violine von Bach. Ähnliches gilt für Monteverdi.


    Mehrfachaufnahmen in der Größenordnung von drei bis fünf sind bei mir nicht selten.


    Die Suche nach der Referenz bringt das mit sich, oft sind nur Teile oder bestimmte Aspekte einer Aufnahme optimal. Im übrigen nutzen sich die Stücke mit verschiedenen Aufnahmen auch nicht ab. Es kann immer wieder etwas neu entdeckt oder eine neue Betonung, ein anderer Ausdruck gefunden werden. Das fasziniert mich.


    Mit besten Grüßen


    Matthias

  • Hi :-)


    also bei so vielen, die Ihr jeweils habt, kann ich nicht mithalten.


    Habe Chopin: Klavierkonzert 1 von:


    1.) Dieter Goldmann ( piano ) + Süddeutsche Philharmonie
    2.) Ida Cernecka ( piano ) + Slovak Philharmonic Orchestra
    3.) Andrei Ivanovich ( piano ) + Tbilisi Symphony Orchestra
    4.) Claudio Arrau + London Philharmonic Orchestra


    und Klavierkonzert 2 von:


    1.) Dieter Goldmann + Süddt. Phh.
    2.) Artur Rubinstein + Philadelphia Orchestra ( Ormandy )
    3.) Arrau + siehe oben
    4.) Alessandro de Luca (piano ) + Tbilisi Symph. Orch.


    dann wirds schon wesentlich weniger ( falls das noch möglich ist ):


    Auf Schallplatte:
    2 mal Appassionata ( 1 mal Gilels, 1 mal Arrau )
    2 mal Waldstein ( ebenfalls 1 mal Gilels, 1 mal Arrau )
    **


    1 mal Beeth. Violinkonzert auf Video ( Kennedy / Tennstedt )
    1 mal dasgleiche auf CD: Alexander Perovsky (Violine) + Philharmonia Slavonica ( Denise Cloutier )


    1 Mal Goldberg auf Tape ( Andras Schiff )
    1 mal Goldberg auf Video ( Gould, spätere Aufnahme + Erläuterungen )


    Alle genannten kennt Ihr bestimmt schon =)


    Bei Blattmusik siehts allerdings bei mir etwas freundlicher aus, da hab ich auch mehreres mehrfach =).


    Viele Grüße,


    OLLI

  • Hallo,


    ich kaufe mir Zweit-, Dritt- oder auch Siebtaufnahmen nicht nur, um eine andere Perspektive auf das Werk zu kriegen und vielleicht Details zu entdecken, die in anderen bekannten Aufnahmen untergehen.
    Mich interessiert vor allen Dingen, wie ein bestimmter Interpret mit dem Werk umgeht. Dabei geht es mir vor allem um den Interpreten, nicht so sehr um das Werk.
    So nutze ich beispielsweise das Brahmskonzert sehr gerne, um die unterschiedlichsten Geiger kennenzulernen, von denen ich noch nicht so viel oder nichts in der Sammlung habe.
    Ich greife halt lieber auf bekannte Werke mit unbekannten Interpreten als auf unbekannte Werke mit bekannten Interpreten.
    Obwohl zweiteres natürlich auch sehr häufig vorkommt.


    Zitat

    Original von Uwe
    Auf den Rängen folgen: das Violinkonzert von Beethoven mit etwa 50 Einspielungen, 35 x Brahms Violinkonzert, die ca. 30 Interpretationen der Goldberg-Variationen und Mahlers 2. mit 21 verschiedenen Aufnahmen.


    Ich muss gestehen, dass ich Mahlers Zweite noch überhaupt nicht kenne, geschweige denn, sie besitze. Da besteht Nachholbedarf. :yes:



    Gruß, Peter.

  • Zitat


    Original von SMOB
    Mir reicht eigentlich immer eine Einspielung, solange ich diese als Referenz einordne.



    Wie weiß man das, wenn man nur eine Einspielung kennt?


    Entweder reichen mir die Kostproben von amazon und jpc oder ich hör mir die Interpretationen im Klassikgeschäft an.

  • Ne, SMOB, ist in Ordnung.


    Es gibt durchaus das ein oder andere Stück, bei dem mir auch eine Aufnahme reicht.
    Mozarts 15. Klavierkonzert (KV 450) ist so ein Fall. Brendel und Marriner spielen das Konzert so schön, daß ich bisher noch nicht das Verlangen nach einer Zweit-, Dritt-, oder was auch immer -aufnahme verspürte.


    Aber für meine persönliche Referenz brauche ich persönlich (ohne Wertung) intensive Vergleichsmöglichkeiten.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Die Symphonien Anton Bruckners üben eine große Faszination auf mich aus. Nahezu alle habe ich in mehreren Aufnahmen. Der Spitzenplatz gebührt aber der Achten, mit, seit heute (Haitink), 15 Aufnahmen:


    Karajan, Wiener Phil. 1989
    Wand, NDR SO (live in Lübeck) 1987
    Giulini, Wiener Phil. 1985
    Boulez, Wiener Phil. 1996
    Tintner, NSO Ireland 1996
    Welser-Möst, GM Jugendorchester, 2002
    Harnoncourt, Berliner Phil. 2001
    Inbal, RSO Frankfurt, 1983
    Wand, Berliner Phil., 2001
    Jochum, Berliner Phil. 1964,
    Solti, Chicago, 1992
    Wand, WDR SO, 1979
    Celibidache, Münchener Phil. 1993
    Skrowaczewski, RSO Saarbrücken 1996
    Haitink, Concertgebouw 2005


    Christian

  • Servus,


    ja, BWV 51 (Jauchzet Gott in allen Landen) hab ich auch mehrfach (3x).
    Mit Knabensopran wollte ich mir das nicht anhören. :baeh01:



    Meine Aufnahmen:


    Gardiner / Malin Hartelius. 2000 (Live) - Label: Soli Deo Gloria. Bach Cantatas Vol.8
    Gardiner / Emma Kirkby - Philips 1985
    Rilling / Arleen Auger - Hänssler 1983


    ES LEBE JOHN ELIOT GARDINER UND MEINTWEGEN AUCH HERR KANTOR BILLER :D