Lieder für Anfänger

  • Hallo allerseits,


    tja. ich kann es selbst kaum glauben, dass ich an diesem Punkt angelangt bin:


    Als ich anfing, mich intensiver mit klassischer Musik zu beschäftigen war mir eines völlig klar: ich würde nach allen Seiten offen sein - außer für Liedgesang! Da waren die Erinnerungen daran einfach zu stark, damals im Schul-Musikunterricht bis weit jenseits der Schmerzgrenze mit der "Forelle" traktiert worden zu sein, bis man sich nur noch sehnlichst wünschte jemand möge endlich diesen dämlichen Fisch aus dem Wasser ziehen und mit einem Schlag auf den Kopf erlegen...


    Und dann kamen mir vor einiger Zeit auf einer CD, die ich wegen anderer Strauss-Werke (i.e. Richard Strauss) angeschafft hatte, die "Vier letzten Lieder" dieses Komponisten, gesungen von Gundula Janovitz, unter - und die waren, es ließ sich nicht verleugnen, einfach wunderschön.


    Seither hat es angefangen zu nagen ... Insbesondere bei Schubert, der mehr und mehr zu einem meiner Lieblingskomponisten geworden ist. So frage ich mich inzwischen, ob ich mir nicht einen beträchtlichen Teil dessen, was er an herausragender Musik geschaffen hat, vorenthalte, wenn ich um Lieder einen Bogen mache. Immerhin habe ich ja inzwischen zu meiner Verblüffung gemerkt, dass es sich bei jenen Werken, die wir damals im Musikunterricht besprochen hatten, in der Tat um eine Auswahl der herausragenden Schöpfungen der Musikgeschichte handelte Musikgeschichte - auch wenn, selbst im Nachhinein betrachtet, der Unterricht darauf ausgelegt zu sein schien, einem jede Freude an diesen Stücken gründlich und systhematisch auszutreiben


    Also vielleicht sollte ich doch mal eine Zehe in diesen Teich namens "Liedgesang" stecken, bloss um zu sehen wie das Wasser so ist... Das einzige Problem dabei ist, dass dieser Teich, wie ich nunmehr feststelle, ziemlich groß zu sein scheint - und das ist noch eine gewaltige Untertreibung. So um die 500 Lieder, wenn ich das richtig sehe, allein aus Schuberts Feder! Wo also anfangen?


    Deshalb wende ich mich wieder einmal vertauensvoll an Euch mit der Bitte um Empfehlungen, auf dass mein erster "Fischzug" in diesem Gewässer ein erfolgreicher sein möge.


    Da dies mein erster Vorstoß in das Gebiet des Kunstliedes sein soll, sind die von mir gesetzten Anforderungen natürlich nicht unbescheiden (hä - wer hätte bei mir auch anderes erwartet):


    (1) Es soll sich um eine Aufnahme mit herausragenden Beispielen der Sparte "Lied" handeln, also absolutes Kernrepertoire, bitte nicht irgendwelche (sorry :stumm: ) obskuren Perlen, über die ihr selbst erst nach 30-jähriger intensiver Beschäftigung mit klassischer Musik gestolpert seid!


    (2) Bei den Komponisten bin ich relativ frei, gerne auch ein "gemischtes Programm", Schubert und Schumann fallen mir, aus meiner uninformierten Perspektive vordringlich ein, auch weil in diese Richtung schon gewisse Vorlieben bestehen.


    (3) Interpret und Aufnahme(technik) sollten Ausnahme- bis Referenzcharakter haben - bitte keine historischen Aufnahmen bzw. Lifeaufnahmen mit Hereingehuste, Stuhlrutschen etc., da mich so etwas gerade wenn ich mich in eine Werk neu einhöre, schnell ziemlich massiv nervt!


    (4) Stimmlage ist mir glaube ich relativ egal, vielleicht mit einer leichten Bevorzugung für Männerstimmen, allerdings würde ich, sofern da eine Wahlmöglichkeit besteht, es vorziehen, wenn die Interpretation nicht von der ultra-gekünstelten Sorte wäre (Gefahr eines Rückschllag-Effektes zu groß).


    (5) Wäre es noch ganz nett, wenn für den Anfang der Inhalt der dargegebenen Lieder nicht allzu depressiv wäre - also Schuberts Winterreise oder Mahlers Kindertotenlieder vielleicht eher nicht :D


    (6) Um die Empfehlungen für mich überschaubarer zu halten, bitte ich darum, dass jeder (mal in der Annahme, dass jemand sich berufen fühlen sollte, auf meine Anfrage zu antworten) sich auf die drei für ihn (/sie) herausragendsten Aufnahmen beschränken möge.


    Und wenn (7) und letztens eine dieser drei Empfehlungen auch noch die genannte "Forelle" von Schubert enthalten würde (ich bin einfach neugierig, ob sie heute immer noch so auf mich wirkt wie damals), dann wäre ich vollauf zufrieden!


    In Hoffnung auf eure Antworten


    Grüße


    katlow

  • Folgende CDs sollten in Kombination IMO deinen Ansprüchen genügen:



    Schumann / Dichterliebe op. 48 + Beethoven / Lieder + Schubert / Lieder
    Fritz Wunderlich; DGG - The Originals



    Schubert / Die schöne Müllerin + 3 Lieder (Forelle ist darunter -.-)
    Fritz Wunderlich; DGG - The Originals


    Ich selbst halte Schumann für zugänglicher als Schubert.

  • Hallo,


    Zunächst möchte ich die Empfehlung der "schönen Müllerin" mit Fritz Wunderlich, die Theiresias abgeben hat vollinhaltlich unterstützen.
    Sie ist, obwohl etwas 40 Jahre alt, auch aufnahmetechnisch sehr gut.
    Wunderlichs unvergleichliche Stuimme kommt kristllklar und unverfälscht, und natürlich ist sie Stereo



    Wunderlich hat die "schöne Müllerin" zweimal eingespielt: Einmal für Ariola-eurodisc (heute BMG-RCA) in mono (nachträglich im-Duplo-Sound Verfahren "stereophonisiert"), einmal für die Deutsche Grammoiphon Gesellschaft in Stereo.
    Der Aufnahme für Deutsche Grammophon ist eindeutig, der Vorzug zu geben, nicht nur der besseren Tontechnik wegen. Wunderlichs Stimme ist gereift, er singt mit mehr Ausdruck.


    Wer eher einen Bariton in dieser Rolle hören möchte, der wird an der berühmten Einspielung mit Fischer-Dieskau und Gerald Moore als Begleiter, erschienen bei EMI, jetzt in der Midprice-Serie "Great Recordings of the Century" wiederveröffentlicht.
    Ebenfalls sehr guter Klang.



    Man kann aber ohne Scheu sehr preisgünstig einsteigen:


    Die Naxos-Aufnahme zum Budgetpreis entstand 1999 in digitaler Technik.
    Der Interpret ist der Tenor Christian Elsner, begleitet von Ulrich Eisenlohr, einem jungen Liedbegleiter mit Profil.
    Ich zögere nicht die Aufnahme zu den genz gelungenen zu zählen.
    Stimmen zu beurteilen ist eine undankbare Sache - ich war mir Elsner sofort d´accord , und ich freute mich , daß Eisenlohr mehr bot als "brave" Begleitung - was man von einer Budgetproduktion eben erwartet hätte.


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    Auch mein zweiter Vorschlag
    Schuberts "Schwanengesang" kommt von Naxos.


    Schwanengesang ist eigentlich kein Zyklus, er wurde nur vom Verleger zusammengestellt. Für unsern Zweck ist das aber gerade ein Vorteil, von verschiedenen Dichtern sind die Texte, die Stimmungen schwanken. Zumindest die "Liebesbotschaft" von Rellstab, die "Taubenpost" (von Seidl) oder das "Ständchen" ("Leise flehen meine Lieder" wieder von Rellstab)sind in der Regel auch Klassikneulingen ein Begriff.



    Der Pianist der Aufnahme ist wiederum Ulrich Eisenlohr., der Sänger ist der Bariton Michael Volle. Er bringt die lyrischen Stellen IMO wesentlich überzeugender, als die vorwärtsdrängenden, fröhlichen. Anders formuliert, er singt eher elegant als überpointiert draufgängerisch.


    Es ist ja geradezu selbstversändlich, daß kaum ein Sänger allen Facetten dieser doch sehr unterschiedlichen Werke gerecht werden kann. Als Gegenpol der Volle- Eisenlohr Einspielung möcht ich die von Fischer- Dieskau - Alfred Brendel gegenüberstellen: Fischer Dieskau, stimmlich am Ende seine Möglichkeiten (die Kritik schrieb seinerzeit: Mehr Flüstern und forcieren als Gesang) bietet er dennoch , trotz etlicher Mängel, ein beeindruckendes Bild der durch die Dichter erwünschten Stimmungen.
    Das war jetzt keine Empfehluing, ob wohl ich als DFD Anhänger gut mit der Aufnahme leben kann - ein Kritiker empfand sie als "peinlich"
    In der Tat verfäll FIDI aud dieser Aufnahme manchmal ins Säseln, ins Falsetieren, ins Schreine, in den Sprechgesang - Eine Geschmackssache.


    So, und nun sollten wir uns von Schubert verabschieden, und andene Komponisten in diesem Thread eine Chance geben.


    Wer sich aber spezieller über Schuberts auslassen , oder auch nur nachlesen will, der sei auf folgende Threads im Tamino-Klassikforum
    verwiesen:


    Franz Schubert - - - Gedanken zum Schubertlied und seinen Interpreten
    Zyklus der Verzweiflung - Schuberts "Winterreise"
    Im Schatten der Sänger - Die Liedbegleiter
    Hans Zender: Schuberts Winterreise - eine komponierte Interpretation
    Die schöne Müllerin- Kleiner Bruder der Winterreise ?


    Interessant auch, wenn ein Mitglied eine Aufnahme mal besser, und dann wieder schlechter bewertet (in nehme mich davon nicht aus), ein
    Zeichen, daß Geschmäcker zeitlichen Schwankungen unterworfen sind...


    Freundliche Grüße
    aus Wien
    Alfred

  • Zitat

    Original von Alfred_Schmidt


    Wunderlich hat die Winterreics zweimal eingespielt: Einmal für Ariola-eurodisc (heute BMG-RCA) in mono (nachträglich im-Duplo-Sound Verfahren "stereophonisiert"), einmal für die Deutsche Grammoiphon Gesellschaft in Stereo.
    Der Aufnahme für Deutsche Grammophon ist eindeutig, der Vorzug zu geben, nicht nur der besseren Tontechnik wegen. Wunderlichs Stimme ist gereift, er singt mit mehr Ausdruck.


    Alfred, du meintest doch sicherlich die schöne Müllerin - oder. Auf eine Winterreise mit Wunderlich warte ich schon lange.
    Zu der Müllerin von ihm bleibt zu sagen, dass ich die Klavierbegleitung für nicht sehr gut halte - wer da mehr möchte sollte eher zu Moore, Brendel oder Schiff greifen... aber Wunderlichs Stimme lässt dies verschmerzen.
    Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich die Winterreise gar nicht so negativ/bedrückend empfinde. meine Interpreten sind:


    Müllerin: Tenor Wunderlich, Bariton Di-Fi-Di oder Goerne (geniale Einspielung)
    Winterreise: Tenor Peter Schreier mit Andras Schiff, Bariton Di-Fi-Di


    der Schwanengesang ist wahrscheinlich etwas eingänglicher... Ständchen, Aufenthalt, Taubenpost, Atlas usw grade für neulinge...


    beliebte schubertlieder sind nat: der erlkönig, das gretchen am spinnrade, heidenröslein (mir etwas zu kitschig), musensohn
    ich bin fan von "viola" einer langen ballade - aber wahrscheinlich nichts für dich


    hmm wie wäre es mit mahlers fahrendem gesellen.... und wie schon gesagt schumann Dichterliebe, Myrten oder einzelne sachen wie die 2 grenadiere


    brahms und liszt gefallen mir als liedkomponisten nicht so besonders...


    aber sehr ansprechend sind auch moderne sachen wie Brecht/Tucholsky usw; Vertonungen von Kurt Weill, Paul Dessau und Hans Eisler... aber sehr geschmackssache

  • Na ja, mir fallen da auch die gelungenen Quartette von Brahms ein.



    Vineta, Waldesnacht sind so meine favourites.

    "Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten" Gustav Mahler

    Einmal editiert, zuletzt von SMOB ()

  • Bei der " Schönen Müllerin" bin ich mittlerweile davon überzeugt, daß die Version mit Gitarrenbegleitung der Klaviervariante mindestens ebenbürtig ist. Meine Empfehlung hier:



    Da ich auch keinen ganz leichten Zugang zum Kunstlied gefunden habe, empfehle ich Dir meinen " Helfer" Carl Loewe. Bei cpo ist eine tolle ( und mittlerweile preisgünstige ) Edition seiner Lieder und Balladen erschienen.Die Aufnahmen wurden mit unterschiedlichen Interpreten gemacht. Da ich ebenfalls eher die Bass und Baritonlage bevorzuge, folgen hier zwei Beispiele,die mir sehr gefallen:




    Gruß
    Stefan

  • Hallo, Katlow!
    Um erst mal ein paar Lieder kennenzulernen, die auch nicht allzu depressiv sein sollten, sind die Schubert-Liedzyklen vielleicht nicht das richtige. Ich empfehle mal diese nicht allzu teure CD, die meine erste Lieder-CD war (Christa Ludwig singt, Geoffrey Parsons begleitet auf dem Klavier):

    Um mal drei einzelne Lieder als Empfehlung herauszupicken: Neben der „unvermeidlichen“ Forelle D 550 und dem erhabenen Dankesgesang „An die Musik“ D 547 finde ich „Der Hirt auf dem Felsen“ D 965 sehr interessant. Das Lied dauert über 11 Minuten und zur Begleitung gehört auch noch eine Klarinette (hier: Gervase de Peyer), es ist eine von Schuberts letzten Kompositionen und vermittelt den Eindruck eines überwundenen Konfliktes.
    Viele Grüße,
    Pius.

  • Vielleicht ist das ein Tip?


    "The songs of Robert Schumann - 7", erschienen bei Hyperion



    Es beginnt mit 4 Duetten op. 34. Darin ist das Duett "Unterm Fenster", ein Lied von nur 1.30 min. Dauer und es ist doch, als würden die Sänger ein herrlich amüsantes Theaterstück vorführen.


    Es wird ja auch gleich länger, wenn man das Stück einige Male hintereinander hört :]


    Weiter sind auf dieser CD die Myrten op. 25 und noch einmal 4 Duette op. 78. Ich meine in dieser Reihe von Hyperion sind inzwischen alle Lieder von Robert Schumann veröffentlicht. Für diesen Kauf gab Dorothea Röschmann und Ian Bostridge als Sänger und Graham Johnson als Pianist den Ausschlag.


    Sophia

  • Hallo Katlow!


    Und auch Hallo an alle User, dies ist mein erstes posting...


    Ich kann nur sagen mir gefallen die Brahms-Volkslieder sehr gut, ich hatte, nachdem ich die "Lieder von Liebe und Tod" von Christoph Prégardien zu Gitarrenbegleitung hörte Lust bekommen sie selbst zu singen, was auch sehr lustig war.


    Ganz kurz nur meinen bescheidenen Senf zum Thread:
    Als ich mir vor drei Jahren zufällig, aus einer Bücherei ausgeborgt, eine Winterreise anhörte, also "Gute Nacht" mein erstes "Kunstlied" war, dem ich aus freiem Willen und bewusst zuhörte, ging es mir zu der Zeit persönlich nicht so gut. Ich hörte die Winterreise ein paar mal, freute mich dann auch über eine Dieskau/Moore-Aufnahme und dass ich, völlig unerwartet Lust an, bis zu diesem Zeitpunkt für mich unbekannter Musik, fand. (Der Versuch meiner Eltern vor 25 Jahren, mir E-Musik näher zu bringen, scheiterte wohl auch daran "Ernste" Musik zu wörtlich zu nehmen...)
    Vielleicht war ich auch nach dem Kennenlernen der Winterreise nicht "happy-peppi" drauf, doch war es merkwürdiger Weise eine schöne und gute Erfahrung, in trauriger Stimmung so genannte "depressive" Lieder zu hören. Meiner Meinung nach übrigens eine Fehlbezeichnung. Egal.


    Bei "Ausnahme- und Referenzcharakter" bin ich sehr vorsichtig, bzw. möcht ich mich gar nicht zu gut auskennen, da ja meine Ohrwaschln die Wellen in mein Hirn leiten und nicht jene des Verlegers oder Kritikers.


    Nichts für Ungut und wie gesagt, die oben genannte Prégardien-CD find ich sehr schön.


    Nick

  • Zu den Liedern.


    Wie wäre es mit Gustav Mahler:
    Rückert-Lieder
    Lieder eines fahrenden Gesellen
    Kindertotenlieder
    Des Knaben Wunderhorn


    Anzubietende Interpretationen:
    Boulez/Wr. Philharmoniker/Quasthoff/Urmana/Otter
    Maazel/Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks/"Meine" Waltraud Meier
    Bernstein/New York Philharmonic/Christa Ludwig/Walter Berry


    Schubert - mein Kaiser Franz - wurde so oft genannt, daß ich nicht nachpapageien will.

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Boulez/Wr. Philharmoniker/Quasthoff/Urmana/Otter habe ich.... gefällt mir ausgesprochen gut.


    als Alternative nehme ich mir Di-Fi-Di 1955 Lieder eines fahrenden Gesellen (Wilhelm Furwängler), 1956 Kindertotenlieder (Rudolf Kempe).

  • Ich bin ein Schubertfanat.
    Von Dieskau habe ich fast 25 CDs. Dazu kommen noch 4 von Janowitz, einige von Wunderlich und eine Menge LPs von andere Solisten.
    Einmal machte ich mir eine Auswahl und brennte die auf 3 CDs.


    Die erste drei Nummer von CD1 sind:
    Der Wanderer an der Mond (Dieskau + Moore)
    Abschied von der Erde (Dieskau + Moore)
    Der Kreuzug (Dieskau + Moore)


    Nummer 4, das also leider nicht mitzählt, war das Ave Maria von Gundula Janowitz (+ Irwin Gage).


    Warum bevorzüge ich gerade diese Nummer?
    1: Text ist so schön verklangt.
    2: Dort wird nicht gesungen, sondern deklamiert
    3: Halbwegs das Lied nimmt der Sänger die Begleitungsmelodie des Klavier und umgekehrt.


    Nummer 4 ist wieder ganz einfach: Man hört das Beten, Rufen und Flehen. Zum ersten Mal in meinem Leben erfuhr ich das.