UMFRAGE zu: Endlich wollen wir es wissen - Klarheit und Wahrheit zum Regietheater!

  • Mit etwas Stolz: Heilbronn ist eine Musikhochburg: Das berühmte Württembergische Kammerorchester und das Heilbronner Sinfonie Orchester sind hier beheimatet und haben ständige hervorragend besuchte Konzertreihen. Mir ist keine Stadt vergleichbarer Größe bekannt, in der zwei Orchester existieren. Eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zu Konzert- und Theaterbesuchen belegt dies: Die Stadt Heilbronn liegt auf Platz 1 unter 56 vergleichbaren Städten, der Landkreis Heilbronn auf Platz 2 unter 144 vergleichbaren Landkreisen.
    Also bitte vor Respekt Heilbronn.
    Wer von den Taminos zu einem Konzert des Heilbronner Sinfonie Orchesters kommen möchte, den lade ich gerne mit 2 Personen als Ehrengast ein. Das Programm der Großen Konzertreihe ist unter http://www.hn-Sinfonie.de zu ersehen. Nur muss der Interessent sehen, wie er mit mir zusammen kommt.
    Hey - auch das ist mit etwas kriminalistischer Begabung herauszufinden.


    Herzlichst
    Operus



    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • An der Forenleitung ist es gelegen, einen vernünftigen Kompromiss zu finden, zwischen aufgeputschten Meinungen (=mehr Leser bzw. Mitglieder) einerseits und niveauvoller Diskussion andererseits (warum eigentlich da nicht mehr...). Und wenn dieser Kompromiss unmöglich ist, dann sollten getrennte Threads eröffnet werden, für die "schnelle Truppe" und für die andere Fraktion - und wer sich mit seinen Beiträgen nicht an diese Trennung hält, verstößt gegen die Forenregeln.


    Soweit ich mich entsinne, ist auch Dir bekannt, dass jedes Mitglied in der Lage ist, nach eigenem Gutdünken Threads zu eröffnen - dazu braucht man keine Forenleitung.
    :hello:

  • Mein Name steht über diesem Thread lediglich, weil ich vor einigen Tagen noch nicht wußte wie man solche Umfragen auch in Threads von anderen Mitgliedern einbauen kann. Ich hatte nie vor Umfragen zu starten und habe mich mit derlei einfach nicht befasst. Knuspis Umfrage habe ich noch - nachdem sich alle schon ohne Formular beteiligt haben - noch mit einem Formular ausgerüstet. In Hiinkunft wird es keine Umfragen mehr geben - ich lasse mich weder kritisieren noch maßregeln.
    Ich bin hier niemandes Angestellter, und derzeit gibt es auch kene Eintrittsgebühr, aus der sich irgendjemand irgendwelche Rechte ablleiten könnte.


    mit freundlichen Grüßen
    aus Wien
    Alfred

  • Es wurde hier - am allerwenigsten von mir - weder kritisiert noch gemaßregelt. Und irgendwelche Rechte ableiten habe ich mir hier schon lange abgewöhnt - inzwischen bin ich ausschließlich Bittsteller.
    Es ging mir nur darum, Tatsachen fest zu halten und den lieben Operus aus einer falschen Schußlinie heraus zu bringen.


    Mit freundlichen Grüßen
    "aus des Reiches Schatzkästlein"
    zweiterbass

    Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

  • Soweit ich mich entsinne, ist auch Dir bekannt, dass jedes Mitglied in der Lage ist, nach eigenem Gutdünken Threads zu eröffnen - dazu braucht man keine Forenleitung.


    Hallo ksm,


    was ich auch nicht behauptet habe, oder? Lesen und bei der Antwort dann m. E. weniger unterstellen.


    Am Rande: Wer kann mich - bitte - schlau machen, was ich hier im Forum expliziet unter "moderiertes Forum" zu verstehen habe.


    Ich bedanke mich für entspr. Aufklärung.


    Viele Grüße
    zweiterbass

    Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

  • Das berühmte Württembergische Kammerorchester und das Heilbronner Sinfonie Orchester sind hier beheimatet und haben ständige hervorragend besuchte Konzertreiihen.


    Lieber Operus,


    setzt sich das Württembergische Kammerorchester aus Musikern der Heilbronner Sinfoniker zusammen oder sind das auch getrennte Personen? Wir haben in Gera auch unser Philharmonisches Orchester und dazu das Reussische Kammerorchester, aber im letzteren sind nur Musiker des Philharmonischen Orchesters.


    La Roche

    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Ich glaube, die Bedenken von Beitrag 100 wären nicht gekommen, hätte Antwort Nr. 3 dominiert. ;)


    Das ist insofern richtig, als dass ich in besagtem Beitrag m.E. gar keine Bedenken formuliert habe bzw. dieses nicht vorhatte. Es ging mir lediglich darum, auf die einer jeden Umfrage innewohnenden Probleme bzgl. Zielgruppe, Fragestellung, Umfeld etc. hinzuweisen. Diese Probleme bestehen vollkommen unabhängig davon, wleches Ergebnis am Ende dabei herauskommt.

  • Der Heilbronner Gruppe wurde nur die Zielsetzung der Befragung erklärt und danach ohne weitere Erläuterung die Fragestellung im identischen Wortlaut wie hier im Forum schriftlich vorgelegt. Die Bitte um Beantwortung der Fragen wurde erst am Ende der Veranstaltung ausgesprochen. Dadurch herrschte eine gewisse Aufbruchstimmung und eine Reihe von Teilnehmern beteiligte sich nicht mehr. Ob die Fragestellungen voll inhaltlich verstanden wurden, weiß ich nicht. Da jedoch keinerlei Nachfragen zu den gestellten Fragen und Kommentare kamen vermute ich, dass Verständnis und Akzeptanz erreicht war.


    Hallo operus,


    vielen Dank für diese zusätzlichen Informationen.

  • Bei diesen Fragenstellungen handelt es sich schließlich nicht um Quantenphysik, sondern um einfach nachzuvollziehende Fragen. Jeder, der sich mit Opern und Opernregie auseinandersetzt, wird sie verstehen und sie auch leicht beantworten können. Wer sich nicht damit identifizieren kann, beantwortet sie nicht. Dass aber hier wieder eine so lebhafte Diskussion über das Für und Wieder dieser Fragen losgetreten wurde, zeigt ja nur wieder einmal, dass eben die Fragen sehr gut verstanden und nachvollzogen worden sind.


    Hallo Strano,


    was für ein Problem hast Du mit einer lebhaften Diskussion? ;) Tatsächlich kann so eine Umfrage sogar wesentlich komplizierter sein, als Quantenphysik; z.B.

    • Ich musste insbesondere die Antwortmöglichkeiten 1) und 2) mehrmals lesen, um - mit einigem Wohlwollen - den inhaltlichen Unterschied überhaupt zu erkennen (Mag an mir liegen; bin Mathematiker und will es immer genau wissen ...)
    • Würde man die Fragen nur einmal vorgelesen bekommen, glaube ich nicht, dass sie von jedem auf Anhieb vollumfänglich erfasst werden könnten.
    • Es gibt durchaus nicht seltene Phänomen, dass Leute eine Frage beantworten ohne diese wirklich verstanden zu haben; schließlich will man ja nicht "dumm dastehen". - Ich betone ausdrücklich, dass ich diesen Fall weder bei operus direkter Befragung, noch bei irgendjemandem, der unsere Umfrage beantwortet hat, unterstelle!
  • Lieber La Roche,


    das Heilbronner Sinfonie Orchester und das Württembergische Kammerorchester sind völlig getrennte Institutionen. Jeder der beiden Klangkörper hat einen eigenen Orchesterstamm von unterschiedlichen Musikern. Das HSO 45, das WKO 23. Das WKO ist eine Stiftung, das HSO wird von einem Verein getragen. Auch die gesamte Geschäftsführung, also Etats, Finanzierung, Programmgestaltung - überhaupt alles ist getrennt.
    Allerdings ist das WKO einstmals aus dem HSO hervorgegangen. Im Jahre 1961 gründete ein Teil von Musikern aus dem HSO das WKO.
    Damals große Turbulenzen, heute kollegiale Hochachtung und Koexistens. Übrigens wurde ich bei der Orchestertrennung 1961 1. Vorsitzender des HSO und hatte dieses Amt bis 2006 inne. bin heute Ehrenvorsitzender mit nicht weniger Arbeit, die ich gerne mache.


    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • In Hiinkunft wird es keine Umfragen mehr geben - ich lasse mich weder kritisieren noch maßregeln.

    Lieber Alfred,


    niemand will Dich kritisieren und maßregeln. Das würde auch kaum jemand wagen, weil er weiß, dass er gewaltig gegen den "heißen Ofen" laufen würde. Du hast mit der Gestaltung der Umfrage eine Aufgabe freiwillig übernommen, weil Du diese für sinnvoll erachtet hast. Dafür gebührt Dir Dank.
    Schade fände ich Dein kategorisches Nein zu Umfragen. Wenn das endgültig wäre, was ich nicht hoffe, würde Tamino bestimmte Möglichkeiten ohne Not verschenken. Umfragen liefern Ergebnisse, die durch die Zahl der Taminos bedeutend sein können. Außerdem bieten die Ergebnisse die Möglichkeit, durch Presse- und PR-Arbeit die Publizität des "schlafenden Riesen" Tamino gezielt zu erhöhen. Also taktisch klug sein und alle Möglichkeiten offen halten.


    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!


  • [*] Es gibt durchaus nicht seltene Phänomen, dass Leute eine Frage beantworten ohne diese wirklich verstanden zu haben; schließlich will man ja nicht "dumm dastehen". - Ich betone ausdrücklich, dass ich diesen Fall weder bei operus direkter Befragung, noch bei irgendjemandem, der unsere Umfrage beantwortet hat, unterstelle!
    [/list]


    Kann ich mir zwar vorstellen, aber nicht nachvollziehen. Wenn man eine Frage nicht verstanden hat, fragt man nach, und sollte einem dies "peinlich" sein (was ich auch seltsam finde), dann sagt man eben, dass man sich dazu nicht äußern kann oder will. Wo dabei das Problem sein soll, erschließt sich mir nicht.

    "Tatsachen sind die wilden Bestien im intellektuellen Gelände." (Oliver Wendell Holmes, 1809-94)

  • Hallo Bernward Gerlach,


    gehören wir Beide zum selben Jahrgang (1940)?


    Mir war 1965 in der "Fachprüfung im Buchführungs- und Bilanzwesen" vor der Industrie- und Handelskammer Nürnberg der Begriff Kapitalflussrechnung nicht sofort präsent.


    Was hier im Forum doch so Alles im Fluss ist? (Nein, meine Prüfungsnote poste ich nicht.)


    Was es doch für Assoziationen gibt?


    Viele Grüße
    zweiterbass

    Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

  • . . . . ich lasse mich weder kritisieren noch maßregeln


    Tut mir leid, aber es ist mir völlig unverständlich, dass jemand, der Anspruch darauf erhebt, ein intelligenter Mensch zu sein, auf die Idee kommen kann, sich Kritik zu verbitten!


    Ich war und bin ja in der Wissenschaft tätig. Seit nunmehr 43 Jahren arbeite ich in etlichen Forschungsprojekten an verschiedenen Universitäten und ich lehre in sehr unterschiedlichen Studiengängen. Nach meiner Einschätzung bin ich immer sehr gut damit gefahren, darauf zu drängen, dass ich mich sowie mein Tun und Lassen auch kritisieren lasse.
    Um ehrlich zu sein: ich könnte mir mein Leben und meine Arbeit anders gar nicht vorstellen! Mir jedenfalls gibt Kritik stets nützliche Impulse und das Nachdenken über Kritik eröffnet mir immer wieder neue Möchlichkeiten. Wie kann man darauf verzichten?


    Maßregeln kann und will Dich hier im Forum ohnehin niemand!



    Caruso41

  • gehören wir Beide zum selben Jahrgang (1940)?

    Leider nein, bin Jahrgang 1944 und und nach der von mir geschilderten Prüfung in Göttingen erfolgten noch zwei weitere, 1965 in Hildesheim und 1968 in Hannover.



    LG, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • In Hinkunft wird es keine Umfragen mehr geben - ich lasse mich weder kritisieren noch maßregeln.

    Sehr sehr schade. Es gibt hier nichts zu kritisieren oder gar zu maßregeln. Auf die gestellten Fragen mit einem Klick zu antworten und später unter Details zu sehen, wer sich wie entschieden hat, finde ich einfach großartig und wünschte mir, derartige Umfragen gäbe es noch viel viel mehr in diesem Forum. Wenn die Beteiligung bis zum 30.9.2012 noch gesteigert werden könnte, wäre dies ein toller Erfolg und sollte zur Nachahmung aufmuntern. Bei meiner Einschätzung, wer möglicherweise wie abstimmt, nachdem ich zuvor viele Beiträge gelesen hatte, lag ich bis auf einige wenige Ausnahmen richtig. Das heißt auch, je mehr man sich im forum mit Lesen beschäftigt, lernt man die Ansichten und Auffassungen von Mitgliedern kennen, die einem persönlich ja unbekannt sind. Auch das bereichert und macht Freude, mir jedenfalls.


    LG und vielen Dank für die investierte Arbeit, die nicht umsonst war, Bernward


    "Nicht weinen, dass es vorüber ist
    sondern lächeln, dass es gewesen ist"

    Waldemar Kmentt (1929-2015)


  • Lieber La Roche,


    das Heilbronner Sinfonie Orchester und das Württembergische Kammerorchester sind völlig getrennte Institutionen.Jeder der beiden Klangkörper hat einen eigenen Orchesterstamm von unterschiedlichen Musikern. Das HSO 45, das WKO 23. Das WKO ist eine Stiftung, das HSO wird von einem Verein getragen. Auch die gesamte Geschäftsführung, also Etats, Finanzierung, Programmgestaltung überhaupt alles ist getrennt.
    Allerdings ist das WKO einstmals aus dem HSO hervorgegangen. Im Jahre 1961 gründete ein Teil von Musikern aus dem HSO das WKO.
    Damals große Turbulenzen, heute kollegiale Hochachtung und Koexistens. Übrigens wurde ich bei der Orchestertrennung 1961 1. Vorsitzender des HSO und hatte dieses Amt bis 2006 inne. bin heute Ehrenvorsitzender mit nicht weniger Arbeit, die ich gerne mache.


    Herzlichst


    Lieber Operus,


    danke für Deine Antwort. Das WKO habe ich schon im Fernsehen erlebt. Es ist ein ausgezeichneter Klangkörper. Leider kenne ich das HSO nicht, aber Heilbronn spielt in unserer Regionalpresse keine große Rolle. Und Dein Engagement in allen Ehren, solchen Enthusiasmus braucht unser Land. Das Forum kann stolz sein, Dich bei uns zu wissen. Und sollte ich mal im Nordschwarzwald Urlaub machen, komme ich sicher auf Dein Angebot zum Besuch eines Konzertes des HSO zurück. Allerdings sind meine Urlaube 2012/2013 schon verplant.


    In Gera existiert das Philharmonische Orchester mit z.Zt. 79 Musikern, und das Reussische Kammerorchester mit wechselnder Besetzung besteht aus Mitgliedern dieses Orchesters, wie auch verschiedene Kammermusikensembles. Stolz bin ich darauf, daß beide Orchester regelmäßig im Rahmen von Anrechts- und Sonderkonzerten in der Dresdener Frauenkirche spielen.


    Erts gestern war ich in einem tollen Konzert, ich werde an der richtigen Stelle (gestern im Konzert) darüber berichten.


    Herzliche Grüße von La Roche


    Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


  • Liebe Taminos,


    mich wundert, dass diese Umfrage bisher nur bei einem kleinen Kreis auf Interesse gestoßen ist. Wenn nun ein Mitglied wie unser operus wissen möchte, wie die Stimmung steht, dann i9st es wie bei der Wahl: Jeder schimpft, geht aber selbst nicht wählen. Haben wir denn nur so wenige Opernfreunde unter uns oder wagen es die anderen nicht, sich zu äußern, weil sie wissen, dass man erkennen kann, wer was gewählt hat? Wenn ich mir das bisherige Ergebnis betrachte, dann spricht es doch die eindeutige Sprache, dass die überwiegende Mehrzahl gegen jede Art von Verunstaltung der Operist. Eine zweite, etwas geringere Anzahl spricht sich dafür aus, dass zwar moderne Mittel eingesetzt werden sollen, aber Handlung und Musik unberührt bleiben sollten. Nur eine verschwindend kleine Anzahl akzeptiert also den Schwachsinn, wie er uns in der letzten Zeit immer wieder vorgeführt wird.
    Wo aber bleiben die anderen Opernfreunde oder sind alle anderen Mitglieder überhaupt nicht an der Oper interessiert?


    Liebe Grüße
    Gerhard

    Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
    (Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)

  • Da ich nun überhaupt nichts zu verbergen habe (auch aus meinen politischen Präferenzen mache ich üblicherweise keinen Hehl, zumal ich auch Parteimitglied bin) habe ich entgegen meiner Absicht, mich an solchem Sandkastenunfug (das mag jetzt bitte niemand persönlich nehmen) zu beteiligen, gleichwohl aus voller Überzeugung abgestimmt. Kein gewünschtes Votum, ich weiß, und mir ist völlig klar, daß der verzweifelte Aufruf, man möge sich beteiligen, allein der Hoffnung geschuldet war, es beteiligten sich die Konservativen. Aber mal im Ernst, welche Relevanz soll eine solche Umfrage haben, an der sich ja nur der klitzekleine Tamino-Kreis beteiligen kann? Die Anzahl möglicher Stimmabgaben füllt doch mal gerade ein bis zwei Reihen in der Kölner Oper, wenn's hoch kommt.


    Beste Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Lieber Thomas, liebe Freunde,


    ich habe bei dem von Alfred initierten Thema "Blick in die Zukunft - strategische Überlegungen" für Tamino Grundsätzliches aus meiner Sicht formuliert. Es geht nicht nur um diese aktuelle Umfrage. Es geht darum, dass Tamino das Potenial hat, Trends zu erkennen, aufzugreifen und diese dann zu publizieren. Umfragen sind dafür ein ausgezeichnetes Mittel und liefern verwertbares Material. Ich plädiere nicht für Luftnummern, aber wie oft wird aus weit weniger viel gemacht. Das Thema heißt also PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Wenn wir immer nur im eigenen Saft kochen werden wir mit Zu- und Abnahmen bei den Mitgliedern und Lesern in unserem Elfenbeinturm der bisherigen Nutzerzahlen eingemauert sein und bleiben. Wenn das die Zielsetzung des Forenbetreibers, der Moderatoren und der User ist, dann ist das zu akzeptieren und zu tolerieren.
    Sollte aber der Anspruch bestehen, das führende klassische Diskussionsforum zu sein und zu bleiben, Meinungsbildner zu werden und etwas im Sinne formulierter Zielssetzungen zu bewegen, dann müssen wir anders vorgehen. Das ist die Vision, die ich zumindest ich mit Tamino verbinde. Auch irgendwo bezeichnend, dass ich als eines der ältesten Mitglieder, wenn nicht sogar das älteste ständig für diese Vorwärtsstrategie kämpfe. Vielleicht bin ich wie Don Quixote, kämpfe gegen Windmühlenflügel, sollte es besser lassen und mich auf reine Fachdiskussionen zurückziehen. Quo vadis Tamino-Forum?


    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Mein liebe operus,


    wir sind -wie sollte es auch anders sein- in der Sache völlig einig. Um Trends zu erkennen, müsste allerdings auch ein gewisser Pluralismus gegeben sein. Kritikfreudigkeit auch (also auch und gerade an der eigenen Meinung). Diese Zeiten hat es durchaus hier gegeben und bei ein paar neuen Mitglieder sehe ich vergnügt ein erneutes Aufblühen. Was mich dennoch nicht abhalten wird, bei bestimmten Themen meine Meinung ebenso deutlich zu sagen, wie sich auch von anderer Seite nachzulesen ist. Ich denke, dass mit Deutlichkeit jeder leben können wird.


    Umfragen sind -das weißt Du ebenso wie ich- in diesem Umfang eine zu vernachlässigende Größe. Dafür ist das Forum zu klein, seine Mitglieder zur Zeit überhaupt nicht heterogen genug. Wir können tatsächlich nur durch Inhalte glänzen. Das geschieht aber in der Außenwirkung nicht, wenn ein Schwerpunkt auf Meinungsbekundungsthreads gelegt wird. Ich habe das im Umfeld der Regietheater-Diskussion ofmals beklagt.Es gibt nichts Neues dort außer der stets erneuerten Erregung und das ist schade.


    Ansonsten gilt für hier wie auch anderswo ein Satz Sergiu Celibidache: Sei gut in der Sache, dann stellt sich auch Karriere ein. Soviel meierseits zur Vorwärtsstrategie.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • mich wundert, dass diese Umfrage bisher nur bei einem kleinen Kreis auf Interesse gestoßen ist.


    Vielleicht liegt das eben genau daran, was hier nun schon viele einzuwenden hatten, nämlich an der Formulierung der Antworten. Mein Votum läge zwischen Antwort 2 und 3, aber jede der beiden Möglichkeiten ist mir zu einseitig, deshalb stimme ich nicht ab.


    Gruß aus Freiburg
    Byron