Cambridge Singers, John Rutter

  • Ich möchte beginnen mit einer CD, die ich für ihre beste halte:



    Es wird ein weiter Bogen aus der Renaissance bis in die Neuzeit gespannt, praktisch jeder Titel auf der CD ist ein Volltreffer. Ganz besonders aber ragen heraus: Ave verum corpus, William Byrd; If ye love me, Thomas Tallis; A spotless rose, Herbert Howells

  • Ubi caritas habe ich schon in mehreren Chören gesungen. Ein kurzes, aber wunderbares Stück!

    Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)

  • Mir ist das Ubi caritas auch aus meiner Chortätigkeit bekannt sowie als Choralscholar natürlich das Victimae Paschali Laudes und das Surrexit Christus Hodie.


    Von John Rutter selbst haben wir am 5. 2. dieses Jahres die Mass of the Children aufgeführt, ein wunderbares Stück, das uns, so glaube ich, eindrucksvoll gelungen ist und an das alle Sängerinnen und Sänger (150 Chorsänger in Kirchenchor und Jugendchor) gerne zurückdenken.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Eine CD, die annähernd dasselbe Cover hat wie die oben dargestellte CD "Faire is the Heaven", ist "Hail, gladdening light"



    (Vielleicht ein Fall für seicento und seine Forschung zu ungewöhnlichen Covern)


    Die CD ist ähnlich der "Faire". Es fehlen vielleicht die ganz großen Highlights, aber wer "Faire" mag, wird auch "Hail" mögen.


    Der Chor wie üblich auf höchstem Niveau.

  • Eine weitere CD der Cambridge Singers:



    Hervorzuheben sind insbesondere "Gottes ist der Orient, Gottes ist der Okzident", mit dem ein Gedicht von Goethe vertont wird, sowie das zum Dahinschmelzen schöne "Lay a Garland" von Robert Pearsall. Aber es gibt noch 23 weitere sehr anhörenswerte Stücke.


    Wie gewohnt Chorklang auf höchstem Niveau.

  • Eine ganz besondere CD ist:



    Es werden Stücke aus der Zeit der Spätrenaissance geboten, unter anderem das polyphone Meisterwerk "Sicut Cervus" von Palestrina.


    Wie üblich sind die Cambridge Singers in stimmlicher Hochform, die CD ist ein "Must Have" für Sammler großartiger Chormusik.

  • Eine Doppel_CD:



    Auf der ersten CD singt der Chor in gewohnter Qualität Stücke aus einem eher wenig bekannten Renaissance-Repertoire, Musik, in der man vollständig versinken kann.


    Die zweite CD ist gewöhnungsbedürftig - Vorleser (-beter) und Chor wechseln sich im Zelebrieren einer sich gregorianisch anhörenden Messe ab.

  • Mal eine CD dieser weltbesten Singtruppe, die nicht so der Burner ist:



    Die Cambridge Singers singen nicht a capella, sondern es gibt zu Hauf Orchesterbegleitung, zudem ist Rutters Kompositionsstil schon ein wenig eintönig süßlich.

  • Auf der folgenden CD ist qualitativ von "großartig" bis "na ja" alles enthalten, großartig überwiegt.



    großartig z.B. Purcells "Hear my prayer, o Lord", Händels "For unto us a child is born", aus der "na-ja"-Abteilung etwa Rutters Version des Hymnus "All things bright and beautiful" dazwischen z.B. gut und solide: "Cantique de Jean Racine" von Fauré


    Insgesamt dann doch sehr empfehlenswert.

  • Leckerbissen für Renaissence-Liebhaber:



    Wenn man was meckern wollte, dann vielleicht, daß nicht der ganze Chor singt, sondern nur einige Mitglieder, das ist zwar immer noch unglaublich präzise, aber nicht mehr ganz so atmosphärisch dicht.


    Stücke, die mir besonders gefallen:
    - Morley: Fyer, Fyer
    - Morley: Now is the month of maying
    - Byrd: Lullabye
    - Tomkins: Too much I once lamented
    - Wilbye: Adieu, sweet Amaryllis
    und natürlich das Spitzen-Stück von Dowland "Come again", das auch schon unser Chor gesungen hat.