Klassik für Sparefrohs - Preiswert aber gut

  • Liebe Forianer,


    Viele Klassikeinsteiger, aber nicht nur sie, stehen vor dem Problem, den Markt nicht richtig einschätzen zu können, sie wollen eine gute Interpretation, gute Tontechnik, aber leider ist das Geld knapp.


    Tja da kann man halt nix machen, da kaufen wir halt irgendwas billiges.
    Naxos ist da mal sehr gefragt, und in vielen Fällen auch ein guter Griff.
    Oftmals sind aber bessere Alternativen griefbar, in den unzähligen Reissure-Serien großer und kleiner Label, ja oft sogar in Jahrhunderteinspielungen.
    Der Thread soll sich im Prinzip vom ähnlichen , der eine Basissammlung aufbauen helfen soll (wobei der Preis nicht beachtet wird, aber auch dort gibts preiswertes) dadurch unterscheiden, daß es sich AUSSCHLIESSLICH um BUDGET-Price-Cd handeln soll, die hier empfohlen werden, CDs die der Verfasser des entsprechenden Beitrags selbst besitzt und sie gerne weiterempfiehlt.


    Dieser Thread ist gedacht für die zahlreichen NUR Mitleser im gesamten dutschsprachigen Raum, ein Service sozusagen und gleichzeitig eine Ermunterung sich uns schreibend hier anzuschließen - Werbung im guten Sinne des Wortes.



    Mein Beitrag folgt bald


    Gruß aus Wien


    Alfred

  • Hallo,


    Nachdem 29 User sich hier Tipps erwartet haben, und dann wieder enttäuscht abgezogen sind, will ich mal den Anfang. machen.


    Jede dieser empfohlenen "Billigplatten" habe ich selbst in meiner Sammlung und bin zufrieden damit, oft sogar begeistert. Manch der hier empfohlen Platten habe ich natürlich in anderer Verpackung, weil ich hab die vor etlichen Jahren noch zum Vollpreis gekauft.


    Beginnen wir bei Schubert:


    Der Zyklus "Die Schöne Müllerin" wurde in den 60iger Jahren vor allem von 3 Künstlern maßstäblich interpretiert und für die Schallplatte aufgenommen: Dietrich Fischer-Dieskau. Hermann Prey und Fritz Wunderlich.


    Hier gleich der erste Kauftipp:


    Franz Schubert: "Die Schöne Müllerin"




    Hermann Prey/Leonard Hokanson
    eloquence (Philips)



    eloquence ist ein Budgetlabel von Universal Classics, wo ältere Aufnahmen zum günstigen Preis wiederaufgelegt werden.
    Die Originalaufnahme war von Philips (1974)
    -------------------------------------------------------


    Der zweite große Zyklus von Franz Schubert ist die "Winterreise"


    Wieder habe ich hier Hermann Prey gewählt, diesmal begleitet von Karl Engel. Die Platte ist ebenfalls Budgetbereich und stammt aus dem Hause EMI. Sie stammt aus dem Jahre 1962, bringt uns also den jungen H.Prey nahe. Die Tointechnik ist, abgesehen von geringfügigem analogen Rauschen vorzüglich.




    Beide CDs kosten zusammen in etwa die Hälfte einer normalen Vollpreis CD und man kann ihnen ohne Bedenken Referenzstutus zusprechen.


    Freundliche Grüße aus Wien


    Alfred

  • Hallo,



    Nachdem bereits 73 User sich für dieses Thema (passiv) interessierten, setzt ich mein "Solo für Alfred" in Bezug auf Empfehlungen fort...




    Noch bleibe ich im Bereich der "Wiener Klassik", aber das wird bald anders werden.




    Da wären zunächst mal die späten Sinfonien von Wolfgang Amadeus unter Karl Böhm mit den Berliner Philharmonikernt zu nennen. Es sind dieselben Aufnahmen, die auch in der berühmten Berliner Gesamtaufnahme für die Deutsche Grammophon Gesellschaft enthalten sind.



    Die Sinfonie Nr 37 fehlt in den meisten Editionen, da sie zum Großteil von Michael Haydn und nicht von Mozart stammt....



    .....

    Etwa um 7 Teuro pro CD sollten diese Aufnahmen erhältlich sein.



    Viel Spaß damit



    wünscht Alfred



  • Hallo,



    Aus gegebenem Anlass bleibe ich entgegen meinem Vorsatz doch noch bei der Wiener Klassik. Auslöser ist, daß ich gestern wieder einmal eine Folge der soeben entstehenden Serie der Mozart Klavierkonzerte des Labels "arte nova" mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit gekauft habe. Als Orchester fungieren die Bamberger Symphoniker, die 2003 zum Staatsorchester avancierten und sich seither Bamberger Symphoniker - Bayrische Staatsphilharmonie" nennen dürfen. Der Dirigent ist Frank Beermann.



    Die Serie ist derzeit bereits bei Folge 6 angelangt, und man kann bisher jede einzelne als gelungen betrachten .



    . . . . . .



    . . . . . .



    Geboten wird ein sehr kerniger Mozart, das Orchester ist ein wenig "knallig" dirigiert, was ich persönlich nicht als Nachteil sehe, mir jedenfalls gefällt die Auffassung Frank Beermanns.



    Kirschnereit spielt einen sehr persönlichen Stil, hat Mut zu Individualität, und (was besonders erfreulich ist) gelegentlich auch zu eigenen Kadenzen, die jedoch das Werk nicht vergewaltigen, sondern Mozart Mozart sein lassen.



    Die Aufnahmetechnik ist ausgezeichnet.


    br> Ich würde diese Aufnahmen auch kaufen, wenn sie nicht, wie in diesem Fall (bei jpc) 4.99 Teuro kosten würden, sie wären IMO auch den Vollpreis wert. Alle meine Empfehlungen in diesem Thread sind darauf angelegt, CDs zu empfehlen, die preiswert UND gut sind, billig ist bald irgendwas. Alle empfohlenen CDs besitze ich selbst und habe Freude daran.



    Vermutlich lässt sich dieser Preis auch nur deshalb halten, weil in diesem Fall sich die Firma MIELE als Sponsor an den Kosten beteiligt hat.



    Die Serie ist also jedem Einsteiger, der Mozart kennenlernen möchte, zu empfehlen, aber auch allen jenen, die Ihre Sammlung jenseits von Brendel und Gulda ergänzen möchten. Als ausdrücklicher Pluspunkt sei noch erwähnt, daß jede CD einzeln erhältlich sind.



    Mit freundlichen Grüßen aus Wien



    Alfred

  • Damit das hier nicht zum Monolog wird, ein Scherflein von mir.


    Übrigens kannte ich den netten Kerl bis heut noch gar nicht:



    Sparefroh


    Diese hier ist unter meine Lieblings-CDs aufgerückt, und es sieht so aus, als würde sie da auch noch ein Weilchen bleiben:



    Viele Grüße aus Leipzig


    Reinhard

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Ja Bravo, Reinhard, :D


    ich kann dir nur zustimmen. Saint-Saens Cellokonzert ist ja, soweit bekannt, weithin beliebt. Der bedeutende (!!!wirklich!!!! :yes: ) Franzose, war ja ein großer Klassikverehrer; dies hört man auch seiner Musik an. Also auch eine Empfehlung für original Wiener-Klassik-Liebhaber, die sich doch mal hoffentlich überwinden können, außerhalb ihres Musikhorizonts frische Luft zu schnubbern. :P Und Elgars Cellokonzert ist, wie oft bemängelt, zwar etwas unzugänglich, entfaltet aber eine individuelle Schönheit, die es zu genießen lohnt, sobald man sich hineingehört hat.
    Ergo ad finitum ebenfalls ein dicker Einkauf-Daumen für diese CD von mir 8). Warum Webber nicht so bekannt ist wie Casals,Du Pre oder Rostropowitsch, kann aufgrund dieser Aufnahme nicht nachvollziehen ?(.


    Grüße
    Nubar

  • Auch noch eine Empfehlung für zwei preiswerte ,aber sehr gute
    Aufnahmen:



    Clara Haskil mit den Kinderszenen.


    Ebenfalls aus der Reihe:



    Kempff mit Beethovensonaten.


    Gruß
    Rüdiger

    Gruß
    Rüdiger


    ________________________
    Lärm ist ... nur eines der Übel unserer Zeit, wenn auch vielleicht das auffälligste. Die anderen sind Grammophon, Radio und neuerdings die verheerende Television.


    C.G. Jung

  • Da hat du völlig recht, Klassikliebhaber.
    Bei allen CDs der Serie "eloquence" kann man eigentlich von keinem Booklet sprechen, auch nicht bei den sogenannten historischen Tondokumenten bedeutender Interpreten klassischer Musik. Was zählt, ist letztendlich die Musik ;). Die Aufnahmequalität ist... - naja, sagen wir mal, man hört das Stück :D, wenn auch mit rauschen und in Mono. Ich habe z.B. Bruckners 7. mit Furtwängler und den Berlinern, aufgenommen in Kairo!!!!! Mitte der fünfziger Jahre. Da lernt man noch mal so richtig die Möglichkeiten heutiger Aufnahmetechniken zu schätzen.


    Grüße
    Nubar

  • Hallo,


    Bei der Gelegenheitan alle,


    Wenn in einem Thread, der sich nicht vorwiegend mit "historischen" Aufnahmen befasst, eine solche empfohlwn wird, sollr das bitte explizit erwähnt werden.


    Insider brauchen solch eine Information natürlich nicht, aber wir werden ja auch von Einsteigern gelesen.


    Also, die von Parsif empfohlenen Aufnamen von Kempff und Haskil sind künstlerisch hochwertig, aufnahmetechnisch jedoch als historisch zu betrachten.


    Bei der Serie Eloquence ist es auch für Laien lecht erkennbar, ob es sich um eine "moderne" Aufnahme handelt (ca ab 1958/60 -STEREO)
    oder Eine "Historische" (alles vorher) handelt.


    Das Cover weist bei den "normalen" Stereoaufnahmen einen weissen Hintergrund auf, bei den "historischen" ist das Cover braun.



    mit freundlichen Grüßen
    Alfred

  • Hallo Alfred,


    das es eine historische Aufnahme ist , hatte ich nicht erwähnt.
    Ich hatte diese Kenntnis vorausgesetzt.


    Gruß
    Rüdiger

    Gruß
    Rüdiger


    ________________________
    Lärm ist ... nur eines der Übel unserer Zeit, wenn auch vielleicht das auffälligste. Die anderen sind Grammophon, Radio und neuerdings die verheerende Television.


    C.G. Jung

  • Ich habe vwersproche, wenn niemand sonst es tut, auch preiswerte Empfehlungen ausserhalb der Wiener Klassik vorzustellen, das erfülle ich nun:


    Mit den Brandenburgischen Konzerten, gespielt von Il giardino armonico bekommt man eine zeitgemäß, spritzige, vielleicht ein wenig eigenwillige Auffassung geliefert. Ursprünglich zum Vollpreis bei TELDEC angeboten,
    ist das Werk nun auf zwei einzeln erhältlichen CDs (1-3 und 4-5)auf dem Budget-Midprice Label APEX für 9.90 Euro per CD erhältlich




    Ebenfalls auf alten Instrumenten, aber etwas glatter und gefälliger werden die Werke vin der Akademie für alte Musik, Berlin dargeboten.
    Meine derzeitige Lieblingsaufnahme des Werkes übrigens. Der Preis ist das was man im Pop-Segment als Hammer bezeichnen würde (hier verbietet sich natürlich so eine Ausdrucksweise ;) ) Beide CDs zusammen gibt es bereits ab 9.9O Euro. Hier dürfte es sich um einen Werbegag von harmundiua mundi france handeln, die CDs wurden mit einem Schallplattenpreis ausgezeichnet, die Klangqualität ist ausgezeichnet.



    Weitere Empfehlungen von mir, so sich niemand früher aus der Gruppe erbarmt, folgen in den nächsten Tagen ;)


    Geste Grüße aus Wien


    Alfred

  • Ich will dann auch mal den Bereich außerhalb der Wiener Klassik bedienen, obwohl wir uns von Wien nicht wirklich weit entfernen.
    Aber Mahler sollte in einer Einsteigersammlung auf keinen Fall fehlen!



    An dieser Einspielung hab ich viel Freude, sie hat mir sozusagen den Weg zu Mahlers fünfter geöffnet. Sehr ordentlicher Klang für eine so alte Aufnahme, die Interpretation für mich ein Maßstab. Vor allem die behäbigen Tempi tun der Sinfonie im Finale ausgesprochen gut.
    Wie auch immer, auf jeden Fall erhält man eine der beliebtesten Mahlersinfonien ( d.h. eine , die in der Regel auch keine Mahlerfans einfach zugänglich finden ) für sehr wenig Geld. Ich hab 8 € bezahlt, mehr als 12 € sollten nicht notwendig sein (außer man wohnt in Wien ;))


    Gruß
    Anti

  • Zitat

    Wie auch immer, auf jeden Fall erhält man eine der beliebtesten Mahlersinfonien ( d.h. eine , die in der Regel auch keine Mahlerfans einfach zugänglich finden ) für sehr wenig Geld. Ich hab 8 € bezahlt, mehr als 12 € sollten nicht notwendig sein (außer man wohnt in Wien


    Ha ha Sehr Lustig.
    Aber dafür ins Schwarze getroffen: Wiener Preis 14.99 Teuro


    Im Saturn wäre es billiger ist aber dafür nie lagernd,und wenn dann nicht originalversiegelt ....


    Beste Grüße aus Wien


    Alfred

  • Liebe Forianer,


    wenn hier schon die 5. Mahler mit Barbirolli als günstige Aufnahme genannt wird, dann mit mindestens gleichem Recht:





    Barbirolli/Janet Baker ( 1968 ) Lieder eines fahrenden Gesellen und Rückert-Lieder und Kindertotenlieder. Vor allem die Lieder eines fahrenden Gesellen gehen nach Orchesterleistung und Gesang durch Mark und Bein. Auch eine der Aufnahmen, die mich niemals losgelassen haben. Aktueller Preis bei JPC: 12,99 Euro. Wahrscheinlich bei 2001 noch günstiger.



    Gruß


    Matthias

  • Hallo Alfred,


    als kleines Betthupferl von Norrington Zauberflöte und Giovanni, Aufnahmen aus den neunziger Jahren,in einer Kassette zusammen, keinesfalls teurer als 25 Euro. Das echte Kontrastprogramm zu all´den Mozartkugeln auf dem Markt. Norrington ist geschwind ( das gefällt mir nicht so), aber er spielt eben auch herrlich farbig. Orchestral finde ich beide Aufnahmen großartig ( abgesehen von den Tempi). So durchsichtig, mit nie gehörten Aspekten. Die Sänger sind durchweg gut, aber sicher keine Referenz.


    Der ein oder andere Traditionsmozartianer wird bei der Ouvertüre zum Don Giovanni einen Herzinfarkt bekommen, aber das Geld, das er bei der CD gespart hat, wäre dann für die ärztliche Behandlung noch frei.

  • Bei Zweitausendeins gerade für 8,99 € erhätlich (Bestellnr. 57702) und unbedingt empfehlenswert:


    Ein 5 CD Set mit "legendären Aufnahmen" des Gewandhausorchesters Leipzig.


    CD I: Franz Konwitschny dirigiert Beethovens 6. und einige Ouvertüren
    CD II: Vaclav Neumann dirigiert Smetana (drei Stücke aus Ma Vlast) und einige slawische Tänze Dvoraks
    CD III: Kurt Sanderling dirigiert Bruckners 3.
    CD IV: Peter Rösel und Kurt Masur soielen Tschaikowskys 1. und Schumanns Klavierkonzerte
    CD V: Vaclav Neumann dirigiert Mahlers 5.


    Die Aufnahmen wurden zwischen 1960 (Konwitschny) und 1981 (Masur) aufgenommen. Den CDs liegt zwar kein Beiheft bei, dafür gibt's aber sehr gute Musik (ibs. Konwitschny!) für sehr wenig Geld.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Nun der Thread entwichelt sich zwar langsam, aber dafür hochkarätig.
    Auf der "Leserseite" zählt er überhaupt zu den Schlagern.



    Heute möcht auch ich Repertoire nach der Wiener Klassik ansprechen.


    George Gershwin
    Rhapsady in blue
    An American in Paris


    Boston Pops
    Artur Fiedler
    RCA Red Seal



    Für nur 4.99 Euro (in Deutschland) ein tolles Schnäppchen.
    Als ich vor etwa 2 Jahren die CD erwarb war ich begeistert. Als ich dann das Aufnahmejahr sah konnte ich es zunächst gar nicht glauben...


    Etwas teurer aber imme noch sehr günstig ist die folgende Empfehlung (ca 9.99 Euro)



    Dmitri Schostakowitsch:


    Sinfonie Nr 5
    Leningrader Philharmoniker
    Evgeny Mravinsky


    Sinfonie Nr 6
    National Symphony Orchestra
    Mstislav Rostropovich


    elatus




    Für heute:


    Beste Grüße aus Wien


    Alfred

  • Danke Alfred,


    die CD's wurden gleich auf den Merkzettel geschrieben.
    Habe aber leider heute schon eine Bestellung abgegeben,
    aber bei der nächsten sind sie bestimmt dabei.


    Zudem hat mir mein Musikschullehrer empfohlen, mich mit der Leningrader Sinfonie auseinander zu setzen.
    Das werde ich dann bei Zeiten machen.


    Auch noch zwei Vorschläge von mir:



    Habe ich zwar noch nicht, aber für 2,99 EUR demnächst im CD-Regal.


    Und natürlich unser beliebtes "Streitobjekt":



    4 CD's für 2,99 EUR mit allen Brahms-Sinfonien und der Tragischen Ouvertüre op. 81.



    Gruß, Peter.

  • Hallo,


    Am 18. 9. 2004, ca 2 Wochen nach Threadstart schrieb ich:


    Zitat

    Nachdem 29 User sich hier Tipps erwartet haben, und dann wieder enttäuscht abgezogen sind......


    Seither ist einige Zeit vergangen, inzwischen gabe es 512 Aufrufe dieses Themas und auch etliche Empfehlungen von Euch, niemand, der hier eine Empfehlung suchte, musste enttäuscht abziehen...


    Dennoch, es ist Zeit diesen Thread wieder mal zu ergänzen, Material gibt es ja genug.



    Hier wieder eine Schubert-Empfehlung:
    Karl Böhm, einer der führenden Schubert-Dirigenten seiner Seit, und darüber hinaus , IMO, diriigiert Schuberts Unvollendete und sie Große C-Dur Sinfonie. Zu haben für unter fünf Euro im deutschen versand


    Franz Schubert:
    Sinfonie Nr 8 "unvollendete"
    Sinfonie Nr 9 in C-Dur "Die Große"


    Berliner Philharmoniker
    Karl Böhm


    DGG-Eleoquence






    GRoße Namen, Günstiger Preis und Guter Klang auch auf dieser CD, eine RCA Wiederveröffentlichung.


    Ludwig Van Beethoven: Sinfonie Nr 3 "Eroica"
    NDR - Sinfonieorchester
    Günter Wand
    RCA Classic Library



    Freundliche Grüße aus Wien


    Alfred

  • Hallo,


    diese CD habe ich in den letzten Tagen erworben und ich muss sagen, sie gefällt mir ziemlich gut.
    Sowohl das 4. Beethovenkonzert als auch das Schumannkonzert werden hier sehr überzeugend von der z.Z. wieder hoch im Kurs stehenden Pianistin Hélène Grimaud dargeboten.
    Auch die Orchester begleiten hier sehr schön und lassen dem Klavier genügend Spielraum, ohne dabei selbst unterzugehen.



    Noch zu haben bei jpc für schlappe 3,99 EUR.
    Aber bestimmt nicht mehr lange?!



    Gruß, Peter.

  • L.v.B.: Fidelio


    Wilhelm Furtwängler/Wiener Philharmoniker/Mödl/Windgassen


    für mich einer deeeeeer Fidelios


    EMI Classics Réferences, so um 10 Euronen

    Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
    (aus "Sprechen Sie Fußball?")

  • Zitat

    Original von petemonova
    Sowohl das 4. Beethovenkonzert als auch das Schumannkonzert werden hier sehr überzeugend von der z.Z. wieder hoch im Kurs stehenden Pianistin Hélène Grimaud dargeboten.


    Bei mir jedoch nicht!
    Ihre Aufnahme des 2. Klako von Rachmaninov ist eher farblos und oberflächlich. Da haben andere dem Werk mehr entlockt!


    Aus dem Stand könnte ich mind. 5 Aufnahmen nennen, die alle der Aufnahme vorzuziehen wären aus meiner Sicht.
    Die kostet auch nur 4,99 € und jedem würde ich raten lieber das x-fach auszugeben! Dann hätte er eine Aufnahme, die dennoch jeden Cent wert ist.


    Ich sitze zwar, aber bitte:


    1. Zimerman
    2. Janis
    3. Richter
    4. Cliburn
    5. Hough


    Um mal 5 zu nennen, die hier vorzuziehen wären.


    Ob es am Dirigenten liegt mögen andere Beurteilen!


    Gruß

  • Als Student schaue ich automatisch immer auf den Preis, weil mein Budget mir einfach manche Sachen (wie den Karajan-Ring für 90 Euro) einfach nicht erlaubt. Deshalb ein paar Tipps:


    Das Label Quadro (mal bei jpc eingeben), vier Cds für jeweils 4,99 Euro,
    teilweise mit legendären Aufnahmen.


    Der Parsifal mit Knappertsbusch von 1951, Qualität sensationell,
    Figaros Hochzeit + Zauberflöte mit Karajan, 1950 (ohne Dialoge und Rezitative, aber trotzdem)


    Auch die schon öfter angesprochene Eloquence-Reihe ist eine meiner Favoriten, hier meine bevorzugten Aufnahmen:


    Brahms: Deutsches Requiem (Sinopoli)
    Gershwin: Rhapsodies & more (Doppel-Cd, diverse Interpreten)


    Und noch ein Label, welches ich persönlich sehr schätze, um mir Überblick über ein gewisses Repertoire zu verschaffen: Brilliant Classics, bei denen ist alles billig, und manches so gut, dass man nix anderes mehr braucht.


    Habe die Schostakowitsch-Symphonien von Brilliant Classics mit Barshai und dem Kölner Rundfunk-Orchester, 11 Cds für 18 Euro gekauft, und die halten eigentlich jedem Vergleich stand, noch dazu wo Barshai ja immerhin Uraufführungsdirigent der 14. Symphonie war und somit eine echte Autorität auf dem Gebiet sein dürfte.


    Gruß an alle Schnäppchenjäger,
    Flo

  • Hallo Richard,


    du beziehst dich jetzt aber in deiner Kritik auf das Rachmaninowkonzert und nicht auf meine erwähnte Aufnahme?


    Die finde ich nämlich gelungen und gut. Den Rachmaninow kenne ich nicht, kann ich nicht einschätzen.


    Das "hoch im Kurs" bezog ich auf ihre aktuelle Platte mit den jeweils 2. Sonaten von Chopin und Rachmaninow auf DGG.
    Die liegt nämlich z.Z. in den Charts sehr weit oben.



    Gruß, Peter.


  • @Peter,


    mein Posting war ganz klar auf die Rachmaninov-Aufnahme bezogen und hatte mitder von Dir erwähnten Kritik nichts zu tun.


    Desweiteren denke ich sollten wir hier im Forum nicht wirklich etwas auf Charts geben :stumm: :D

  • Salut,


    bis ich mal geschnallt habe, was es mit Sparefrohs auf sich hatte... ich hatte bereits den Englisch-Pons in der Hand und wollte to spare nachlesen... :D


    Nun aber hat's geschnackelt:


    Von mir auch ein kleiner (vorsichtiger) Spartip: Ich habe einen Internetversandhandel entdeckt, bei dem viele der bekannten Labels zu Spottpreisen angeboten werden:





    Vorsichtig deswegen, weil ich soeben das erste Mal dort bestellt habe und zwar die nachfolgende CD:



    Diese kostet bei jpc regulaire [Zitat Leopold Mozart] 19,99 € - dort nur 4,99 $ (das sind immerhin 6,49 €). Man hat allerdings mit rund 30 Tagen Lieferzeit zu rechnen und – wo wir gerade beim Rechnen sind: 19,99 € minus 6,49 € = 13,50 € in 30 Tagen gespart, dies entspricht einer Verzinsung von 162,00 %. Wo gibt’s das sonst?


    Hat jemand bereits Erfahrung mit Berkshire ???


    Cordialement,
    Ulli