Jeannine Altmeyer, Sopran

  • Heute feiert sie ihren 65. Geburtstag


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    Altmeyer, Jeannine, amerikanische Sopranistin deutsch-italienischer Abstammung, * 2.5.1948 Pasadena (Kalifornien).
    Sie gewann 1970 den Wettbewerb der New Yorker Metropolitan Opera, an der sie 1971 ihr Debüt gab. Erschien 1973 unter Karajan als Freia bei den Salzburger Osterfestspielen und gehörte ab 1973 der Zürcher Oper, ab 1975 der Stuttgarter Oper an, wo sie u.a. Salome, Chrysothemis und Leonore sang.
    In Bayreuth (ab 1979) hatte sie große Erfolge in ihrer Glanzrolle als Sieglinde, war dort 1986 auch Isolde. Sang 1985 Elisabeth in Rom, 1986 Brünnhilde an der New Yorker Metropolitan Opera, 1987 Chrysothemis an der Pariser Opéra. Auftritte in Chicago, San Francisco, an der Wiener und Münchner Staatsoper als Tosca, Agathe und Elsa.
    1990 sang sie Leonore an der Mailänder Scala, 1991 die Titelpartie in Goldmarks Königin von Saba in Turin. Sang 1997–99 erstmals die Brünnhilde im kompletten Ring in Amsterdam, 1999 ebenfalls erstmals die Elektra in Aachen.
    Sie ist ist auch eine bedeutende Konzert- und Oratoriensängerin.
    Heute betätigt sie sich überwiegend als Gesangspädagogin und leitet viele Meisterklassen.



    Mit dieser Aufnahme als Leonore hat Jeannine Altmeyer Schallplattengeschichte geschrieben: Es handelt sich um die erste digitale Gesamtaufnahme einer Oper!


    Hier im Forum hat sie keine besonders gute Presse.


    Trotzdem: Alles Gute zum Geburtstag!


    :jubel::jubel:


  • Ihre allererste komplette Brünnhilde sang Jeannine Altmeyer zwischen 1980 und 1983 in Dresden - sowohl für die Schallplatte als auch bei konzertanten Aufführungen der einzelnen Ring-Teile. Sie ließ schon aufhorchen, war damals aber noch mehr Versprechen denn eine ideale Verkörperung dieser anspruchsvollen Partie. Zumindest ist das meine eigene Erinnerungen aus dem Erlebnis dieser Konzerte. Sie war jung, sehr schlank, sportlich, blond. Und sie hatte nicht die geringste Furcht vor der Aufgabe, in die sie sich selbstsicher warf. Das alles war Teil ihrer unkonventionellen Wirkung, die sehr stark war. Höre ich mir heute diesem Ring an - was ich höchst selten tue - dann kann ich die einstige Anteilnahme nicht mehr nachvollziehen. Hingegen gefällt mir ihre Sieglinde im Bayreuther Ring von Chereau immer noch außerordentlich gut.


    Gruß Rheingold

  • Welch eine beeindruckende Künstlerin!


    Neben ihrer mehrfach bewunderten Sieglinde habe ich noch ihre warmherzig-leidende Amelia in Verdis "Un ballo in maschera" in bester Erinnerung.


    Auch ihre "Siegfried"-Brünnhilde sprühte vor Leidenschaft. Solch eine "Tante" hab ich mir als Jung-Siegfried immer gewünscht ;)

  • Die hier vorgestellten Aufnahmen habe ich aauch in meinem Bestand, aber diese hier, die ich zum heutigen Geburtstag von Jeannine Altmeyer ausgesucht habe, noch nicht:



    Jeannine Altmeyer feiert heute ihren 67. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willli :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Vor fünf Jahren machte der Threadgründer Harald Kral eine Bemerkung in seinem Gründungsbeitrag, die mich doch nachdenklich gemacht hat. Mir hat Jeannine Altmeyer in den von mir im Erinnerungsthread vorgestellten Aufnahmen viel Freude bereitet, und ich kann ihr nur ein gutes Zeugnis ausstellen. Darum gratuliere ich ihr auch hier wie dort:



    sehr herzlich zum


    70. Geburtstag!




    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Wenn von Fr. Altmeyer zu hören oder lesen ist, freue ich mich immer. Sie ist die Brünnhilde meines Lieblingsrings - des Dresdner Rings unter Marek Janowski - mit angenehmer Schärfe und schöner Höhe. In Wagner-Partien kenne ich sie - wie jeder - als Freia, Sieglinde und Gutrune, aber sie war auch eine gute Isolde in Bayreuth, dem inoffiziellen Mitschnitt nach zu urteilen.
    Sie hat auch die Irene im Rienzi an der Seite von Gerd Brenneis gesungen, aber davon habe ich keine Aufnahme.



    ..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
    -- Aydan Özoğuz

  • Ich habe eine "Tannhäuser"-Elisabeth aus Genua 1986 von ihr. Ganz schlimm, immer unter Ton...

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)