Das deutsche Musikleben in der Romantik - Vol.I - Übersichtsthread

  • Als Weiterführung der beiden von mir gestarteten Threads über deutsche Musik der Romantik "aus der zweiten Reihe" (Deutsche Orchestermusik der Romantik jenseits von Mendelssohn, Schumann, Brahms, Bruckner, (Strauss und Mahler) und Deutsche Kammermusik der Romantik jenseits von Mendelssohn, Schumann und Brahms) wollte ich eine Art PlattformThread über die deutsche Romantik starten. Besprochen werden sollen hier das Musikleben im deutschen Raum zur Zeit der Romantik, die Beziehungen der Komponisten untereinander, historische Entwicklungen, aber auch die Qualität der Musik selbst. Sowohl ausführliche Beiträge als auch knappe Kommentare sind willkommen. Komponistenporträts können auch gepostet werden.

  • Da der ursprüngliche Thread jetzt auf zwei aufgeteilt wurde (und weitere werden folgen), vielleicht noch ein paar Worte über den Sinn dieses Threads. Hier solen allgemeine Fragestellungen besprochen werden, wie etwa "Weshalb nur deutsche Musik?" oder "Welche Themen könnten in diesem Zusammenhang interessant sein?". Gerade letzteres wäre natürlich wichtig, denn vielleicht hat ja der eine oder andere eine Idee, welches Thema noch zu besprechen wäre. In der Serie "Das deutsche Musikleben in der Romantik" kann jeder einen Thread eröffnen. Es wäre allerdings nett, wenn dies zunächst hier angekündigt würde, um Parallelitäten zu vermeiden. Gerade beim Thema Oper oder Lied wäre mir die Mithilfe von anderen sehr recht.

  • Ich kann mir vorstellen, daß es auf lange Sicht sicher mehr als 2 Threads werden. Ich begnüge mich im Augenblick das zu machen, was Felix bereits angedeutet hat, daß es ihm angenehm wäre, nämlich ein paar Anregungen, bzw freie Assoziationen zu liefern - ohne jedoch darauf zu bestehen, daß sie tatsächlich aufgegriffen werden.
    Es wäre interessant die Übergänge von der Klassik zu deutschen Romantik zumindest einigermaßen verbindlich zu definieren,was wohl kaum gelingen kann - allein der Versuch könnte schon interessant sein.


    Man könnte Threads über die "Flaggschiffe des Musiklebens der deutschen Romantik" erstellen, wo in der Tat diskutiert und nicht beschrieben wird - unter Umständen mit Links auf die beschreibenden Threads.


    Man sollte der Klaviermusik dieser Epoche den gebührenden Platz einräumen, Stellenwert einst und jetzt, Klavierminiatur gegen großes Virtuosenkonzert.


    Das nur mal als Anfang - Bei Interesse gäbe es da noch etliches.


    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

  • Ich kann mir vorstellen, daß es auf lange Sicht sicher mehr als 2 Threads werden. Ich begnüge mich im Augenblick das zu machen, was Felix bereits angedeutet hat, daß es ihm angenehm wäre, nämlich ein paar Anregungen, bzw freie Assoziationen zu liefern - ohne jedoch darauf zu bestehen, daß sie tatsächlich aufgegriffen werden.
    Es wäre interessant die Übergänge von der Klassik zu deutschen Romantik zumindest einigermaßen verbindlich zu definieren,was wohl kaum gelingen kann - allein der Versuch könnte schon interessant sein.


    Ich habe definitiv vor noch mehr Threads zu dem Thema zu starten! Den Übergang Klassik - Romantik habe einige von uns schon in diesem Thread diskutiert: Was bedeutet "Romantik"?
    Prinzipiell haben wir, denke ich, übereingestimmt, dass die Frühromantik und die Hochromantik unterschiedliche Wurzeln haben. Die Frühromantik ist eine Fortsetzung der traditionellen Klassik unter Verwendung einer emotionaleren Tonsprache. Sie hat sich parallel zu Beethoven entwickelt und beruft sich oft auf Mozart. Die Hochromantik hingegen geht von Beethoven aus und ist seiner Ästhetik stark verpflichtet. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das stimmt.



    Man sollte der Klaviermusik dieser Epoche den gebührenden Platz einräumen, Stellenwert einst und jetzt, Klavierminiatur gegen großes Virtuosenkonzert.


    Ja das wäre gut! Die Klaviermusik ist bis jetzt zu kurz gekommen. Ich muss auch sagen, dass ich außer von Liszt und Brahms kaum Klaviermusik aus der deutschen Romantik kenne. Ich habe eine CD mit Raff Klavierwerken. Allerdings ist da kein Meiserwerk dabei. Relativ berühmt/berüchtigt? ist die Klaviersonate von Draeseke, ein neudeutsches Frühwerk. Kenne ich selbst aber leider (noch) nicht.

  • Da dies ja hier ein "Trailer"- Thread ist können ja organisarische Details - in groben Zügen besprochen werden.
    Es spricht nichts dagegen, daß wir ältere passende Threads in die Serie mit hineinnehmen. Den Vorschlag hierzu überlasse ich durchaus Felix. Kann auch über die bekannte Foren-email-Adresse erfolgen. Wir sollten diese Praxis jedoch nur in Ausnahmefällen üben - mit neueren Threads, die erst vor kurzem gestartet wurden. Allzu lange Threads der Vergangenheit - so hat man mir immer wieder versichert - schrecken heutige Mitglieder oft vom Posten ab, weil die meinen, es wäre schon alles gesagt. Mir ist heute klar geworden, daß wir zuwenig Diskussionsthreads im Vergleich zu den beschreibenden und interpretationsvergleichenden haben....


    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

  • Da dies ja hier ein "Trailer"- Thread ist können ja organisarische Details - in groben Zügen besprochen werden.
    Es spricht nichts dagegen, daß wir ältere passende Threads in die Serie mit hineinnehmen. Den Vorschlag hierzu überlasse ich durchaus Felix. Kann auch über die bekannte Foren-email-Adresse erfolgen. Wir sollten diese Praxis jedoch nur in Ausnahmefällen üben - mit neueren Threads, die erst vor kurzem gestartet wurden. Allzu lange Threads der Vergangenheit - so hat man mir immer wieder versichert - schrecken heutige Mitglieder oft vom Posten ab, weil die meinen, es wäre schon alles gesagt. Mir ist heute klar geworden, daß wir zuwenig Diskussionsthreads im Vergleich zu den beschreibenden und interpretationsvergleichenden haben....


    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred



    Lieber Alfred,
    da habe ich netürlich nichts dagegen. Der Thread ist nicht überlang - allerdings die Beiträge darin 8o