Saisonplanungen 2013/2014

  • Und was kommt dann? - Dann kommt 2013/2014! - Tja, kaum hat man die Zeit gefunden, sich noch einmal auf die Höhepunkte der vergangenen Saison zu besinnen, klopft auch schon die nächste an die Tür. Die vielen sommerlichen Festpiel-Events gehen zu Ende und nach und nach öffnen die Konzertsäle und Opernhäuser wieder ihre Pforten für den regulären Betrieb. Nach intensivem Studium der Spielpläne und Abgleich mit dem eigenen Terminkalender (und Geldbeutel) sind die ersten Karten bereits eingetroffen:


    Der Spaß beginnt wie in den vergangenen zwei Jahren (2011 & 2012) mit der großen Opening Night des NDR-Sinfonieorchesters unter seinem Chefdirigenten Thomas Hengelbrock. Gespielt wird am 06.09.2013 in der Hamburger Musikhalle nach dem Motto Very British mit Werken von Händel, Elgar und Arthur Sullivan. Kaum eine Woche später am 12.09.2013 kommt es nach dem Eröffnungskonzert des SHMF zu einer erneuten Zusammenarbeit zwischen Hélène Grimaud und Thomas Hengelbrock; auf dem Programm stehen das Klavierkonzert Nr.1 d-moll op.15 von Johannes Brahms und Bartóks Konzert für Orchester.
    Ebenfalls in der Hamburger Musikhalle, aber dann mit dem Orchester der Hamburger Staatsoper unter ihrer GMD Simone Young am 22.09.2013 Benjamin Brittens War Requiem op.66. Es bleibt mit Brahms, Ein deutschen Requiem op.45 (25.10.2013; T.Hengelbrock, NDR-Sinfonieorchester) kirchenmusikalisch, bevor es dann endlich mal wieder in die Hamburger Staatsoper geht: Anlässlich des Verdi-Jubiläums gibt es I due Foscari (02.11.2013) und I Lombardi (22.11.2013) jeweils inszeniert von David Alden. Zwischendurch am 08.11.2013 ein "kleines" Gastspiel des Cleveland Orchestra unter F.Welser Möst mit Schostakowitsch Symphonie Nr.8 c-moll op.65 & Beethoven Symphonie Nr.5 c-moll op.67.
    Auch der Dezember kann sich sehen lassen: Am Abend vor dem Nikolaustag wird Michael Schade in der Wiederaufnahme der Britten-Oper Peter Grimes op.33 zu hören sein. Der 12.12.2013 ist der Familie vorbehalten, wenn es für unseren Sohn (4 Jahre) zum ersten mal in die Oper geht; natürlich Hänsel und Gretel. Als (Vor-)Weihnachtsgeschenk dann am 20.12.2013 noch die drei letzten Mozart-Symphonien (T.Hengelbrock, NDR-Sinfonieorchester). Musikalisch beschlossen wird das Jahr am 29.12.2013 mit einer großen Oper in einem kleinen Haus: Das Stadttheater Lübeck setzt nach Ring und Parsifal mit Tristan und Isolde sein Wagner-Projekt fort.


    In 2014 soll es dann noch zweimal nach Lübeck gehen: Dass ambitionierte Haus spielt am 22.03.2013 Verdis Don Carlo und am 25.05.2014 die beiden Zemlinsky-Einakter Eine florentinische Tragödie & Der Zwerg. Dass von beiden Werken noch eine Inszenierung im Fundus der Hamburger Staatsoper schlummert, sei nur am Rande erwähnt ... Beginnen tut das neue Jahr jedenfalls an der altehrwürdigen Staatsoper mit Puccinis Madama Butterfly (09.01.2014). Die m.E. sehr schöne Inszenierung von Vincent Boussard kennen vielleicht einige von der letztjährigen Fernsehübertragung. Ein weiterer Puccini-Termin wird dann der 02.04.2014 mit La Bohème sein. Doch zuerst geht es weiter mit einem der letzten großen Dirigenten deutscher Provienienz: Michael Gielen und das NDR-Sinfonieorchester werden am 07.02.2014 mit Anton Bruckners Symphonie Nr.3 d-moll zu hören sein. Da der Maestro bereits 85 Jahre alt ist, sollte man keine Gelegenheit auslassen; also am 10.04.2014 nochmals Gielen mit dem NDR-Sinfonieorchester und Mahlers Symphonie Nr.7 e-moll.
    Bis dahin Oper, i.e. Fidelio (13.02.2014) mit Katja Pieweck als Leonore und Stephen Gould als Florestan, und Konzert, i.e. NDR-Sinfonieorchester unter Chefdirigent Thomas Hengelbrock u.a. mit dem leider viel zu selten zu hörenden Fauré-Requiem.
    Ein letztes Mal non-Oper wird es am 25.04.2014 geben und auf dem Programm steht wieder Gustav Mahler mit dem Lied von der Erde. Es singen Yvonne Naef und Andreas Schager, der mich zuletzt konzertant als Rienzi nicht vollständig überzeugen konnte. Am Pult des NDR-Sinfonieorchester steht der mir gänzlich unbekannte Long Yu. Ab Mai 2014 dann nur noch Oper! - Konzertant mit dem NDR-Sinfonieorchester und Herzog Blaubarts Burg (15.05.2014; Michelle DeYoung, John Relya und Alan Gilbert), sowie Charles Gounods Faust und dem aktuellen "Traumpaar" der Opernbühnen Anna Netrebko und Erwin Schrott. Geleitet wird das Ensemble von Thomas Hengelbrock, der mit dieser Produktion dann auch an das Festspielhaus Baden-Baden gehen wird. Auf der Bühne der Hamburger Staatsoper schließlich noch einmal Aribert Reimanns Lear (10.05.2014), den man nicht nur wegen Bo Skuvhus in der Titelrolle keinesfalls verpassen sollte! Am 06.06.2014 ist Händels Almira geplant und zu guter letzt Katja Kabanova (20.06.2014) in einer Inszenierung von Willy Decker.


    Und was kommt dann? - Dann kommt 2014/2015!