F. Murray Abraham


  • Fahrid Murray Abraham, der am 24. Oktober 1939 in Pttsburgh, Pennsylvania, geboren wurde, ist ein US-amerikanischer Schauspieler.
    Abraham, der Sohn eines assyrisch/aramäischen Vaters und einer italienischen Mutter, wuchs in El Paso auf. Nach einem Studium an der University of Texas at El Paso nahm er Schauspielunterricht bei Uta Hagen und war an diversen Theatern tätig.
    1976 war er neben Dustin Hoffman und Robert Redford in "Die Unbestechlichen" zu sehen.
    1983 verkörperte er in Brian De Palmas "Scarface" einen Drogengangster in Miami.
    Seinen Durchbruch schaffte Abraham 1984 mit der Darstellung des Mozart-Konkurrenten "Antonio Salieri" in Milos Formans "Amadeus", für die er den Oscar als bester Hauptdarsteller erhielt und sich bei der Wahl gegen Mozart-Darsteller Tom Hulce durchsetzte.
    Seitdem spielte er hauptsächlich "Schurkenrollen" wie in "Der Name der Rose", in dem er den mittelalterlichen Großinquisitor Bernard Gui darstellte und in "Fegefeuer der Eitelkeiten" einen paranoiden Staatsanwalt.
    Trotz seines Erfolges spielt Abraham nach wie vor mit Vorliebe Theater. Zuletzt stand er für "Warten auf Godot" gemeinsam mit den Komikern Robin Williams und Steve Martin auf der Bühne.
    F. Murray Abraham ist seit 1962 verheiratet und Vater von zwei Kindern.


    Er feiert heute seinen 75. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Ich bin kein Kinogänger, kenne F. Murray Abraham nur aus "Der Name der Rose" (grandiose Darstellung des Bernard Gui) und natürlich - als Mozart-Begeisterter - als Salieri-Darsteller in "Amadeus". Auch in dieser Rolle war er in meinen Augen fantastisch. Man mag Formans Film mögen oder auch nicht (ich sehe ihn gerne, hätte ich einen entsprechenden Player auch noch öfters, so leider nur hin und wieder bei meinem Sohn), die Rollendarstellung ist einzigartig.


    Also: Herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag auch von mir!


    :hello:

  • Lieber musikwanderer,


    du hast mir, was die beiden Rollen betrifft, aus der Seele gesprochen, und deswegen habe ich bschlossen, mir zunächst den Forman-Film anzuschaffen, um mir den Amadeus mal wieder anzuschauen, denn ich habe ja den DVD-Player in meinem PC und beides mit einem guten Verstärker und Kopfhörer verbunden.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • In der Tat ein großer, stets bescheiden gebliebener Schauspieler, von dem man nie irgendwelche "Starallüren" vernahm. Ihm viele weitere Jahre bei guter Gesundheit und hoffentlich noch einige Filme!


    Danke, Willi, für den Hinweis auf den Film "Nostradamus", der in der Tat sehr gut gelungen ist, neben den bereits genannten bekannteren. Übrigens eine Empfehlung für alle, denen Historienfilme am Herzen liegen.

  • Ich habe mir den Nostradamus-Film gleich nach dem Erscheinen im Kino angesehen und später auf DVD angeschafft.


    Einige Szenen wird man wohl schwerlich vergessen, z.B. die Eingangssequenz mit der apokalyptischen Vision zusammenbrechender Wolkenkratzer (der 11. September war bei den Dreharbeiten noch weit entfernt), die Vision, wo Nostradamus in den deutschen Frankreichfeldzug gerät oder das berühmte Turnier, wo Henry II zu Tode kommt (hier nicht ganz korrekt dargestellt, denn der König starb nicht auf dem Turnierfeld -heute der Place des Vosges in Paris- sondern einige Tage später).


    @ Joseph noch ein Tip für einen hervorragenden historischen Film: "Die Bartholomäusnacht" nach dem Roman von Dumas unter der Regie von Patrice Chereau mit Daniel Auteuil als Navarra/Henry IV und Isabelle Adjani als Reine Margot.


    Viele Grüße


    J.Schneider